
Viele von uns gehen ans Gebet heran, als wollten wir Gott davon überzeugen, sich um uns zu kümmern.
Wir kommen voller Angst.
Unsicher, ob Er überhaupt zuhört.
Wir fragen uns, ob wir genug getan haben, um eine Antwort zu verdienen.
Aber so hat Jesus uns das Beten nicht gelehrt.
Du wendest dich nicht an einen fernen König, der deinen Namen kaum kennt.
Du kommst zu einem liebenden Vater, der schon weiß, was du brauchst, bevor du darum bittest.
Dein Vater weiß, was du brauchst, noch bevor du ihn darum bittest.
Matthäus 6,8
Beim Gebet geht es nicht darum, Gottes Aufmerksamkeit zu verdienen.
Die hast du bereits.
Es geht nicht darum, einen widerwilligen Gott anzuflehen.
Es geht darum, dich einem Vater zu nähern, der sich daran erfreut, die Stimme seiner Kinder zu hören.
Wer liebt, spricht nicht aus Angst.
Wer liebt, spricht aus Vertrauen, Vertrautheit und Zuversicht.
Lasst uns also mit Zuversicht vor Gottes Gnadenthron treten, damit wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden, die uns in unserer Not hilft.
Hebräer 4,16
Hör also auf zu beten, als wärst du unerwünscht.
Hör auf zu beten, als müsstest du deinen Wert beweisen.
Du bist durch Christus bereits willkommen geheißen worden.
Bete ehrlich.
Bete mutig.
Bete voller Erwartung.
Nicht, weil Gott dir eine Antwort schuldet.
Sondern weil du zu ihm gehörst.
Das Gebet ist nicht der Schrei eines Fremden, der versucht, angenommen zu werden.
Es ist das Gespräch eines Kindes, das bereits weiß, dass es zutiefst geliebt wird. ❤️🔥
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