• Heute lesen wir …

      Wir lesen als Gruppe jedes Jahr einmal chronologisch die Bibel und fangen mit 1. Mose an und hören mit der Offenbarung auf - mach doch mit 

      Wir sind

      warum ihr beim Lesen der älteren Kommentare (bis 2013) den Eindruck habt, dass wir Zeugen Jehovas sind, erkläre ich hier ausführlich. Nur ganz kurz: NEIN, wir sind keine ZJ, sondern einfach nur Christen – ohne irgendeine Konfession, Dachverband oder Organisation über uns – die für Gott und sein Wort brennen und sich gerne mit anderen darüber unterhalten und austauschen

      Hier findest du die Daten zu unseren Treffen

      Unser Ziel

      … ist es, Menschen die Gott noch nicht kennen, zu ihm zu führen und mit seinem Wort bekannt zu machen; andere mit unserer Begeisterung für Gott und sein Wort anzustecken; einander zu ermuntern, im Glauben zu bleiben und zu wachsen; und einander zu helfen, ein ganz persönliches Verhältnis zum Schöpfer zu entwickeln, zu bewahren und zu vertiefen.

      Die Bibel

      Wir betrachten die ganze Bibel als Gottes Wort und sie hat für uns oberste Autorität. Wir vertreten keine bestimmte Lehrmeinung, sondern beziehen auch gerne andere Meinungen und Auslegungen mit ein, denn jeder sollte sich selbst anhand der Bibel ein Bild machen

      Warum sagen wir „Jehova“?

      Bitte „entschuldigt“, aber Arnold Fruchtenbaum – ein Jude, der zu Christus gefunden hat, benutzt (ebenso wie die unrevidierte Elberfelder 1905) diesen Namen als Name Gottes und er hatte auch in einem Seminar mal erklärt, warum:

      Auch wenn wir aufgrund der Schreibart der Juden nicht genau wissen, wie der Name früher ausgesprochen wurde (die Juden selbst sprechen ihn überhaupt nicht aus), so wissen wir doch, dass die meisten Namen der Bibel, die ein „Je“ drin haben, von dem Namen Gottes abgeleitet sind, wie zum.B. Jesus, Jesaja, Jeremia – um nur einige zu nennen

      Viele sprechen den Namen heute gar nicht mehr aus, das HERR hat den Gottes Namen in der Bibel ersetzt. Die meisten Übersetzer, die den Namen drin gelassen haben, übersetzen ihn mit Jahwe. Der Name Jehova wird sehr ungern benutzt, da er an die Zeugen Jehovas erinnert…

      Wichtig ist, dass der Name überhaupt benutzt wird, wir werden es unter anderem auch bei den 10 Plagen noch sehen. Es steht dir also frei, Jahwe oder Jehova zu sagen.

      Wir benutzen wie Arnold Fruchtenbaum den Namen Jehova – aus den selben Gründen

      Guckst du auch hier:

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    • Juli 22ndEsau & Oholibamah – Lass dich durch deine Entscheidungen nicht von Gottes Plan abbringen

      Esau heiratete Oholibama, eine seiner kanaanitischen Frauen.

      Genau wie seine Ehe mit Ada war auch das mehr als nur eine persönliche Entscheidung. Es spiegelte die Ausrichtung seines Herzens wider.

      Gott hatte bereits durch Abraham und Isaak ein Muster festgelegt. Sie achteten darauf, keine Angehörigen der kanaanitischen Völker zu heiraten, weil sie die Hingabe ihrer Familie an den Herrn bewahren wollten.

      Esau ignorierte dieses Vorbild.
      Seine Ehen wurden für seine Eltern zu einer Quelle des Kummers.
      Genesis 26,34–35

      Esau ließ sich von dem leiten, was er im Moment wollte, statt von dem, was Gott auf lange Sicht Ehre machte.

      Dieses Muster zeigte sich schließlich erneut, als er sein Erstgeburtsrecht als etwas Alltägliches betrachtete und es gegen eine einzige Mahlzeit eintauschte.
      Hebräer 12,16–17

      Viele der größten Reuegefühle im Leben beginnen nicht mit einer einzigen schrecklichen Entscheidung.

      Sie beginnen mit kleinen Kompromissen.

      Eine Beziehung, vor der Gott dich gewarnt hat.
      Eine Gewohnheit, die du nicht aufgeben willst.
      Eine Entscheidung, die heute befriedigt, aber morgen schwächt.

      Wenn du Single bist, lass nicht zu, dass Einsamkeit Entscheidungen trifft, die eigentlich der Vernunft obliegen sollten.

      Die richtige Beziehung wird deinen Weg mit Gott stärken, statt mit ihm zu konkurrieren.

      Liebe sollte dich niemals deine Überzeugungen kosten.

      Der größte Segen besteht nicht darin, jemanden zu finden, der dein Herz höher schlagen lässt.

      Es besteht darin, jemanden zu finden, der deinem Herzen hilft, Christus nahe zu bleiben.

      Denn die Entscheidungen, die du heute triffst, bringen dich entweder näher an Gottes Plan heran oder entfernen dich langsam davon. ❤️‍🔥


      by Jule with no comments yet
    • Juli 22ndDein größter Kampf ist vielleicht nicht gegen Menschen

      EINE MÄCHTIGE BERUFUNG ERFORDERT EIN BEWUSSTES LEBEN

      Schlüsselvers:
      „Er merkte aber nicht, dass der Herr ihn verlassen hatte.“ (Richter 16,20, NIV)

      Die Geschichte von Simson erinnert uns an eine Wahrheit, die wir niemals vergessen sollten. Gott mag uns Gaben, Chancen und eine besondere Berufung schenken, aber diese Segnungen sollen niemals ein Leben im Gehorsam ersetzen. Hast du schon mal darüber nachgedacht, dass Menschen selten auf einen Schlag zu Fall kommen? Meistens geschieht es durch kleine Entscheidungen, die zunächst harmlos erscheinen. So war es auch bei Simson. Er war von Gott auserwählt, wurde von seinen Feinden gefürchtet und mit unglaublicher Kraft gesegnet. Doch nach und nach hörte er auf, Gottes Berufung mit der gebührenden Sorgfalt zu behandeln. Seine Kraft verschwand nicht an einem einzigen Tag. Sie schwand langsam durch kleine Kompromisse, ungezügelte Begierden und Warnungen, die er bewusst ignorierte.

      Was führte schließlich dazu, dass Samson seine Kraft verlor? Es war nicht einfach nur Delila. Das tiefere Problem war ein Herz, das aufgehört hatte, das zu schützen, was Gott ihm anvertraut hatte. Ist das nicht etwas, worüber wir alle nachdenken müssen? Wir hüten oft unser Geld, unsere Arbeit und unseren Ruf, aber hüten wir auch unseren Weg mit Gott? Natürliche Begabung kann einen gottgefälligen Charakter niemals ersetzen. Talent ohne Integrität wird langsam versiegen, und Kraft ohne Selbstbeherrschung wird irgendwann zerfallen.

      Das Schöne an Samsons Geschichte ist, dass das Scheitern nicht das Ende war. Als er sich schließlich vor Gott demütigte, erhörte der Herr sein Gebet. Das gibt jedem von uns Hoffnung. Hast du jemals das Gefühl gehabt, dass du zu weit gegangen bist oder zu oft versagt hast? Gott erinnert uns daran, dass aufrichtige Reue die Tür für Seine Gnade öffnet. Wie es in Jakobus 4,10 heißt: „Demütigt euch vor dem Herrn, dann wird er euch erhöhen.“ Gott sucht kein perfektes Bild. Er sucht ein hingebungsvolles Herz, und Er kann wiederherstellen, was der Stolz zerbrochen hat.

      Bewahre also die Berufung, die Gott für dein Leben vorgesehen hat. Respektiere die Grenzen, die er dir gesetzt hat, auch wenn niemand sonst zusieht. Denk an die Worte Jesu: „Wenn ihr mich liebt, haltet meine Gebote.“ (Johannes 14,15, NIV). Wahre Stärke kommt nicht von dem, was wir tun können. Sie kommt davon, treu mit dem zu wandeln, der uns jeden einzelnen Tag Kraft schenkt.


      by Jule with no comments yet
    • Juli 22ndDie Kraft einer dreifachen Schnur

      „Wenn das Leben uns in verschiedene Richtungen zieht, liegt die Stärke nicht darin, allein zu stehen. Gott gibt uns oft Halt, indem er unser Leben mit Menschen verbindet, die uns helfen, durchzuhalten, wieder aufzustehen und treu zu bleiben.“

      Eine Gruppe von Frauen, die das Buch Kohelet las, hielt bei dem bekannten Satz inne: „Ein dreifaches Seil reißt nicht so schnell.“ Sie hatten ihn schon oft gehört, vor allem bei Hochzeiten, wollten aber seine ursprüngliche Bedeutung verstehen.

      „Und auch wenn ein Mann gegen einen Einzelnen bestehen kann, so können doch zwei ihm widerstehen – ein dreifaches Seil reißt nicht so schnell.“
      – Prediger 4,12

      Im Kontext betont diese Stelle die Gefahr der Isolation und die Stärke, die in der Gemeinschaft liegt. Zwei Menschen können sich gegenseitig aufhelfen, sich gegenseitig wärmen und gemeinsam gegen Widerstände stehen. Die Botschaft ist einfach: Allein ist das Leben schwerer, gemeinsam sind wir stärker.

      Eine Frau wurde neugierig, wie Seile hergestellt werden, und besuchte eine Seilerei. Sie sah zu, wie zerbrechliche Fasern zu Garn, dann zu Strängen und schließlich zu einem starken Seil verdreht wurden. Für sich allein war jede Faser schwach. Zusammen konnten sie Gewicht tragen.

      Der Seilmacher erklärte, dass Stärke nicht nur durch das Zusammenfügen der Fasern entsteht, sondern auch davon abhängt, wie sie angeordnet sind. Die Stränge werden in entgegengesetzte Richtungen verdreht, wodurch eine Spannung entsteht, die sie zusammenhält. Unter Druck ziehen sie sich zusammen, anstatt auseinanderzufallen.

      Das überraschte sie. Sie war davon ausgegangen, dass Einheit bedeutet, dass sich alles in dieselbe Richtung bewegt. Stattdessen erkannte sie, dass Stärke entstehen kann, wenn Unterschiede auf die richtige Art und Weise zusammenwirken.

      Das spiegelt die Wahrheit aus dem Prediger wider: Wir sind nicht dafür geschaffen, das Leben allein zu meistern.

      Dennoch versuchen es viele von uns. Wir verbergen unsere Kämpfe, scheuen uns, um Hilfe zu bitten, und halten Unabhängigkeit für Stärke. Doch die Bibel zeigt immer wieder, dass Gott durch Beziehungen, Freunde, Familien und Gemeinschaften wirkt.

      Mose brauchte Unterstützung. Ruth hatte Noomi. David hatte Jonathan. Paulus hatte Gefährten. Sogar Jesus lebte und wirkte inmitten anderer Menschen.

      Wahre Stärke beinhaltet die Demut, Hilfe anzunehmen.

      So wie ein Seil das Gewicht auf seine Stränge verteilt, helfen gesunde Beziehungen dabei, die Lasten des Lebens zu tragen. Wenn eine Person schwach ist, können andere sie stützen. Wenn jemand entmutigt ist, kann ein anderer sie an die Wahrheit erinnern.

      Das bedeutet nicht, dass andere alles in Ordnung bringen können. Manche Lasten bleiben persönlich. Aber man muss sie nicht allein tragen.

      Echte Gemeinschaft hat ihren Preis. Sie erfordert Geduld, Vergebung und Demut. Es bedeutet, Raum für Unterschiede zu schaffen und zu lernen, unvollkommene Menschen zu lieben.

      Nicht jede Spannung ist schädlich. Manchmal sorgen Unterschiede für Ausgewogenheit – Vorsicht neben Mut, Weisheit neben Weitblick. Aber nicht alle Beziehungen sind gesund. Manche erfordern Grenzen, besonders wenn es zu Verletzungen oder Manipulation kommt. Bei biblischer Gemeinschaft geht es nicht darum, Missbrauch zu ertragen; es geht um gegenseitige Fürsorge und Wachstum.

      Beziehungen werden auch unter Druck auf die Probe gestellt. Es ist leicht, Unterstützung zu versprechen, aber in schwierigen Zeiten zeigt sich, wer wirklich da bleibt. Es zeigt sich auch, was für Freunde wir sind.

      Können wir gut zuhören? Sind wir für andere da? Tragen wir die Lasten anderer mit Sorgfalt?

      Bei der dreifachen Schnur geht es nicht nur darum, Kraft zu empfangen, sondern darum, jemand zu werden, der andere stärkt.

      Auf ihrer tiefsten Ebene ist die christliche Gemeinschaft in Christus verwurzelt. Er ist das Fundament, das alles zusammenhält. Menschliche Beziehungen sind Geschenke, aber sie können Ihn nicht ersetzen.

      Jesus trug unsere größte Last allein, damit wir nicht allein leben müssen. Durch Ihn werden wir in Gottes Familie und in Beziehung zueinander aufgenommen.

      Wenn sich das Leben also schwer anfühlt, warte nicht, bis du zusammenbrichst, um Hilfe zu suchen. Lass andere mit dir gehen. Und schau dich um – vielleicht braucht jemand in deiner Nähe genau das Gleiche.

      Frag dich selbst:
      Versuche ich, alles alleine zu tragen?
      Wen hat Gott mir zur Unterstützung ins Leben gestellt?
      Bin ich für andere eine verlässliche und treue Stütze?

      Stärke entsteht nicht dadurch, dass eine Person alles alleine zusammenhält.

      Sie entsteht durch Leben, die in Wahrheit, Demut und Liebe miteinander verbunden sind.

      Ein einzelnes Seil kann schnell reißen.

      Aber ein Leben, das mit anderen verwoben und in Christus verankert ist, kann weit mehr aushalten, als es jemals alleine könnte.


      by Jule with no comments yet
    • Juli 22ndManchmal ist der größte Segen die Tür, die Gott nie geöffnet hat

      Hast du dich schon mal gefragt, warum manche Dinge nie geklappt haben, obwohl sie so gut aussahen? Vielleicht hast du gebetet, gewartet und gehofft, dass Gott eine bestimmte Tür öffnen würde, aber stattdessen hat er sie still und leise geschlossen. Zunächst mag sich das wie eine Enttäuschung angefühlt haben. Aber was, wenn diese geschlossene Tür eigentlich ein Akt der Liebe war?

      Viele von uns glauben: Wenn etwas gut aussieht, leicht von der Hand geht oder schnellen Erfolg verspricht, dann muss es von Gott kommen. Doch die Bibel erinnert uns daran, dass der Schein trügen kann. Nicht alles, was glänzt, ist ein Segen. Manchmal lautet Gottes Antwort „Nein“ – nicht, weil er uns bestrafen will, sondern weil er uns vor etwas schützen will, das wir noch nicht sehen können.

      Es gibt Zeiten, in denen Gottes „Ja“ unsere Herzen mit Freude erfüllt. Aber es gibt auch Zeiten, in denen sein „Nein“ still und leise unser Leben rettet, auch wenn wir das erst viel später verstehen.

      Die Bibel gibt diese Warnung:
      Sprüche 14,12 (NIV)
      „Es gibt einen Weg, der richtig erscheint, aber am Ende führt er in den Tod.“

      Bist du schon mal etwas nachgegangen, nur weil es richtig aussah? Dieser Vers erinnert uns daran, dass das, was weise, aufregend oder vielversprechend erscheint, nicht immer Gottes Bestes ist. Was unsere Augen anzieht, stärkt nicht immer unser Herz.

      Der Feind beginnt selten damit, uns Zerstörung zu zeigen. Stattdessen bietet er Trost, Abkürzungen und schnelle Belohnungen an. Gott jedoch blickt weit über den heutigen Tag hinaus. Er weiß bereits, wohin jeder Weg führt.

      Wenn Gott „nein“ sagt, sieht er das, was du nicht sehen kannst.

      Gott erfüllt nicht nur unsere Wünsche. Er antwortet gemäß seinem vollkommenen Plan. Wir bitten oft um gute Dinge, aber nicht alles, was gut aussieht, ist wirklich gut für uns.

      In Jesaja 55,8 (NIV) heißt es:
      „Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege“, spricht der Herr.

      Ist es möglich, dass genau das, worum du heute bittest, morgen zu deiner größten Last werden könnte? Gott weiß es. Deshalb schließt er manchmal Türen, durch die wir unbedingt gehen wollten. Seine Weisheit reicht weiter als unser Verständnis.

      Gottes „Nein“ bewahrt uns oft vor größerem Leid.

      Das sehen wir im Leben des Paulus. Er flehte Gott an, den Dorn in seinem Fleisch zu entfernen, doch Gott antwortete anders.

      1. Korinther 12,9 (NIV)
        „Aber er sagte zu mir: ‚Meine Gnade genügt dir, denn meine Kraft wird in der Schwachheit vollkommen.‘“

      Gott hat Paulus’ Kampf nicht beseitigt, aber er gab ihm die Kraft, ihn zu ertragen. Manchmal lässt Gott etwas in unserem Leben bestehen, weil es uns am Wachsen hindern würde – daran, zu dem Menschen zu werden, zu dem er uns formen will.

      Gottes „Nein“ prägt auch unseren Charakter.

      Seien wir ehrlich: Warten ist schwer. Ein „Nein“ zu hören, kann wehtun. Es kann uns verwirren, ermüden und sogar entmutigen. Doch genau diese Momente werden oft zu den Orten, an denen unser Glaube am stärksten wächst. Wir reifen nicht nur dadurch, dass wir das erhalten, worum wir bitten. Wir reifen, wenn wir weiterhin auf Gott vertrauen, auch wenn wir seine Antwort nicht verstehen.

      Hebräer 12,11 (NIV) erinnert uns daran:
      „Keine Züchtigung scheint in dem Moment angenehm, sondern schmerzhaft. Später jedoch bringt sie denen, die durch sie geschult wurden, eine Ernte der Gerechtigkeit und des Friedens hervor.“

      Die Ernte kommt vielleicht nicht heute, aber sie wird kommen.
      Die größten Segnungen sind nicht immer die auffälligsten.

      Manchmal ist ein Segen ganz still.

      Es ist eine verschlossene Tür, die dich davor bewahrt hat, einen schmerzhaften Fehler zu begehen.
      Es ist eine Beziehung, die endete, bevor sie dir das Herz gebrochen hat.
      Es ist eine Geschäftsmöglichkeit, die nie zustande kam, weil Gott dich vor dem Scheitern bewahrt hat.
      Es ist ein schmerzhaftes „Nein“, das eines Tages der Grund sein wird, warum du Ihm dankst.

      In Psalm 84,11 (NIV) heißt es:
      „Denn der Herr, Gott, ist Sonne und Schild; der Herr schenkt Gnade und Ehre; er versagt denen, die untadelig wandeln, nichts Gutes.“

      Wenn Gott dir etwas vorenthalten hat, war es vielleicht gar nicht das Gute, für das du es gehalten hast.

      Zu lernen, Gott zu vertrauen, wenn Er „Nein“ sagt, ist einer der größten Glaubensakte.

      Jeder kann sich freuen, wenn Gott „Ja“ sagt. Aber können wir auch dann noch in Ihm ruhen, wenn Seine Antwort anders ausfällt? Können wir glauben, dass Seine Liebe immer noch wirkt, selbst hinter einer verschlossenen Tür?

      Römer 8,28 (NIV) gibt uns diese Verheißung:
      „Und wir wissen, dass Gott in allem zum Guten für diejenigen wirkt, die ihn lieben, die nach seinem Vorsatz berufen worden sind.“

      Dazu gehört auch Sein „Nein“.

      Dazu gehören die verschlossenen Türen.
      Dazu gehören die Träume, die sich nicht erfüllt haben.
      Dazu gehören die Gebete, die eine andere Antwort erhielten, als wir erwartet hatten.

      Denk daran, lieber Bruder oder liebe Schwester.

      Nicht alles, was schön aussieht, ist ein Segen.
      Nicht alles, was du dir wünschst, ist gut für dich.
      Nicht jede offene Tür kommt von Gott.

      Und nicht jedes „Nein“ bedeutet Ablehnung.

      Oft ist Gottes „Nein“ einfach Seine liebevolle Hand, die dich aufhält, bevor du fällst. Es ist Sein Schutz, lange bevor du merkst, dass du ihn brauchst.

      Wenn Gott also zu etwas in deinem Leben „Nein“ gesagt hat, verliere nicht den Mut. Eines Tages wirst du vielleicht zurückblicken und erkennen, dass Seine Ablehnung eigentlich Seine Rettung war.

      Der Gott, der dich liebt, wird dir nicht immer alles geben, worum du bittest, aber Er wird dir immer das geben, was du wirklich brauchst.


      by Jule with no comments yet
    • Juli 22ndStell sicher, dass deine Lampe mit Öl gefüllt ist

      Die fünf klugen Jungfrauen konnten ihr Öl nicht mit den fünf törichten teilen.

      Nicht, weil sie egoistisch waren.

      Sondern weil manche Dinge nicht ausgeliehen werden können.

      Deine Beziehung zu Gott kannst du dir nicht von deinen Eltern ausleihen.
      Der Glaube deines Pastors kann deinen eigenen nicht ersetzen.
      Die Gebete deines Ehepartners können deinen Weg mit Christus nicht stützen.

      Die Klugen antworteten: „Es reicht vielleicht nicht für uns und euch. Geht lieber zu denen, die Öl verkaufen, und kauft euch selbst welches.“
      Matthäus 25,9

      Die Welt wird von Tag zu Tag dunkler.

      Mehr Verwirrung.
      Mehr Kompromisse.
      Mehr Täuschung.

      Das ist nicht die Zeit, sich auf das geistliche Leben eines anderen zu verlassen.

      Fülle deine eigene Lampe.

      Verbringe Zeit in Seinem Wort.
      Entwickle dein eigenes Gebetsleben.
      Lerne Seine Stimme selbst zu erkennen.

      Denn wenn der Bräutigam kommt, kann niemand anderes für dich bereit sein.

      Stell sicher, dass deine Lampe Öl hat, bevor der Mitternachtsruf ertönt. ❤️‍🔥


      by Jule with no comments yet
    • Juli 22ndDer Hirte trägt, was andere aufgegeben hätten

      Wir hören viel über das verlorene Schaf. Aber hast du dich schon mal gefragt, an wen sich Jesus eigentlich wandte, als er diese Geschichte erzählte?

      Die meisten von uns stellen sich zuerst das verirrte Schaf vor. Doch Jesus sprach nicht in erster Linie zu den Verlorenen. Er sprach zu den religiösen Führern, die sich darüber aufregten, dass er Sünder willkommen hieß und sogar mit ihnen aß.

      Lukas 15 beginnt mit diesen Worten: „Nun versammelten sich die Zöllner und Sünder um Jesus, um ihn zu hören. Aber die Pharisäer und die Schriftgelehrten murrten: ‚Dieser Mann nimmt Sünder auf und isst mit ihnen.‘“ (Lukas 15,1–2, NIV)

      Verändert das nicht die Art und Weise, wie du die Geschichte hörst?

      Jesus gab den Verlorenen zweifellos Hoffnung. Aber er hielt auch den Menschen, deren Herzen kalt geworden waren, einen Spiegel vor. Sie hatten bereits entschieden, wer Barmherzigkeit verdiente und wer nicht. Jesus zeigte ihnen, dass Gottes Liebe genau jene Menschen erreicht, die sie beiseitegeschoben hatten.

      Dann kommt der Teil, den wir so gut kennen. Der Hirte lässt die neunundneunzig zurück, um das eine verlorene Schaf zu suchen. Oft hören wir an dieser Stelle auf, weil es ein wunderschönes Bild von Gottes Liebe ist.

      Aber ist dir aufgefallen, was als Nächstes passiert?

      Als der Hirte das Schaf endlich findet, zeigt er ihm nicht einfach den Weg nach Hause. Er hebt es auf seine Schultern und trägt es zurück.

      Jesus sagt: „Und wenn er es findet, legt er es voller Freude auf seine Schultern und geht nach Hause.“ (Lukas 15,5, NIV)

      Dieses kleine Detail spricht Bände.

      Die Pharisäer sahen in den Verlorenen Schuld. Jesus sah in ihnen Menschen, die es aus eigener Kraft nicht nach Hause schaffen konnten. Sie waren müde, gebrochen und gefangen. Sie brauchten mehr als nur eine Wegbeschreibung. Sie brauchten jemanden, der stark genug war, sie zu tragen.

      Hast du dich jemals so gefühlt? Ich weiß, dass es mir so gegangen ist. Es gibt Momente, in denen ich Gottes Kraft gebraucht habe, weil ich selbst keine mehr hatte. Vielleicht hast du das auch schon erlebt.

      Manchmal ist das Schwierigste an der Gnade nicht, sie zu empfangen. Es ist, zuzusehen, wie jemand anderes sie empfängt, wenn wir denken, er hätte länger leiden sollen.

      Wir sagen vielleicht, dass wir an Vergebung glauben, aber erwarten wir trotzdem, dass die Menschen sie sich verdienen müssen? Hoffen wir insgeheim, dass sie sich noch ein bisschen länger schämen, bevor sie wieder willkommen geheißen werden?

      Doch Jesus hat das Schaf nie gebeten, zu beweisen, dass es es verdient, gerettet zu werden. Er verlangte keine Rede und kein Versprechen, bevor er es hochhob. Er fand es einfach, trug es und feierte seine Rückkehr.

      Das war der Teil, den die religiösen Führer nicht akzeptieren konnten.

      Sie waren nicht verärgert, weil das Schaf verloren gegangen war. Sie waren verärgert, weil Jesus es voller Freude nach Hause brachte, anstatt es dort zu lassen, wo es war.

      Vielleicht ist das der Grund, warum diese Geschichte uns auch heute noch herausfordert. Gottes Gnade wartet nicht auf unsere Erlaubnis, bevor sie Menschen rettet. Seine Barmherzigkeit hört nicht auf, nur weil wir meinen, jemand solle noch für die Fehler von gestern büßen.

      Die Bibel erinnert uns: „Seid gütig und barmherzig zueinander und vergebt einander, so wie Gott euch in Christus vergeben hat.“ (Epheser 4,32, NIV)

      Vielleicht ist die eigentliche Frage also nicht, ob Jesus Menschen finden kann, die verloren sind.

      Die eigentliche Frage lautet:

      Kannst du dich freuen, wenn Jesus den Menschen nach Hause trägt, von dem du dachtest, er hätte beschämt zurücklaufen sollen?

      Gibt es jemanden, von dem du immer noch erwartest, dass er kriecht, während Jesus ihn bereits auf seine Schultern genommen hat?


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    • Juli 22ndGottes Herz galt schon immer dir. Gethsemane erinnert uns daran

      Der Garten von Gethsemane wird oft als der Ort dargestellt, an dem Jesus überwältigt und unsicher war oder sich fast vom Kreuz abgewandt hätte. Vielleicht hast du das auch schon so erklärt gehört. Aber was wäre, wenn es noch eine andere Sichtweise auf diesen Moment gäbe? Was wäre, wenn wir uns, anstatt uns auf die Angst zu konzentrieren, diesen Moment im Licht des vollbrachten Werkes Jesu Christi und des liebevollen Herzens des Vaters betrachten würden? Plötzlich geht es in Gethsemane weniger um Angst und mehr um unerschütterliche Liebe.

      Jesus betrat den Garten nicht und fragte sich, was er tun sollte. Er hatte seinen Jüngern bereits gesagt, dass er sterben und wieder auferstehen würde. Er hatte den Weg nach Jerusalem bereits gewählt. Gethsemane war kein Ort des Zögerns. Es war ein Ort völliger Hingabe. Die tiefe Trauer, die wir sehen, rührte nicht daher, dass Jesus Angst hatte, zu gehorchen. Sie rührte daher, dass er das volle Ausmaß dessen kannte, was die Liebe von ihm verlangen würde. Hast du jemals etwas für jemanden getragen, den du liebst? Jesus bereitete sich darauf vor, das zu tragen, was niemand sonst jemals tragen könnte.

      Als Jesus betete: „Wenn es möglich ist, lass diesen Kelch an mir vorübergehen“, suchte er nicht nach einem Weg, dem Gehorsam auszuweichen. In der gesamten Heiligen Schrift steht der Kelch für die volle Auswirkung von Sünde, Trennung und Gericht. Jesus sah dieser Realität mit offenen Augen entgegen. Dennoch beendete er sein Gebet mit vollkommenem Vertrauen: „Doch nicht wie ich will, sondern wie du willst.“ (Matthäus 26,39, NIV). Diese Worte wurden nicht gesprochen, weil der Vater ihn dazu zwang. Sie zeigten die vollkommene Einheit zwischen dem Vater und dem Sohn. Es gab keine Uneinigkeit zwischen ihnen. Die Erlösung war nichts, wozu Jesus gezwungen wurde. Es war etwas, wofür er sich aus Liebe frei entschieden hat.

      Das Herz des Vaters wird in dieser Geschichte oft missverstanden. Manche stellen ihn sich als distanziert oder zornig vor, der seinem Sohn Leid auferlegt. Doch die Bibel vermittelt uns ein anderes Bild. „Gott hat in Christus die Welt mit sich versöhnt und den Menschen ihre Sünden nicht angerechnet.“ (2. Korinther 5,19, NIV). Verändert das nicht unsere Sicht auf Gethsemane? Der Vater und der Sohn bewegten sich gemeinsam auf die Menschheit zu, mit einem einzigen Ziel. Der Garten offenbart Einheit, nicht Trennung. Er offenbart Liebe, die sich ausstreckt, um uns zu retten.

      Jesu Kummer im Garten war niemals ein Zeichen von Schwäche. Er zeigte, welchen Preis es kostete, an unserer Stelle zu stehen. Er trat in unsere Geschichte ein, im vollen Bewusstsein der Last, die Er für jeden einzelnen von uns tragen würde. Liebe, die heilt, trägt oft zuerst eine große Last. Selbst in Seinem tiefsten Schmerz wandte sich Jesus nicht vom Vater ab. Stattdessen vertraute Er Ihm vollkommen. Diese Art von Vertrauen erinnert mich daran, dass Gottes Liebe beständig bleibt, selbst wenn sich das Leben unglaublich schwer anfühlt.

      Weil Jesus sich in Gethsemane ganz hingegeben hat, müssen wir nicht länger in der Angst leben, Gott zu enttäuschen. Der Gehorsam, der für unser Heil nötig ist, wurde bereits von Christus vollbracht. Es wartet kein Kelch mit Gottes Zorn darauf, dass wir ihn trinken, denn Jesus hat ihn bereits für uns getrunken. Der Weg zum Kreuz begann nicht mit Widerwillen. Er begann mit Liebe. Und die erstaunliche Wahrheit ist, dass sich seine Liebe nie geändert hat.

      Gethsemane spricht auch heute noch in unser Leben hinein. Hast du dich jemals gefragt, ob deine schwersten Tage bedeuten, dass Gott weit weg ist? Der Garten sagt uns etwas anderes. Schwere Momente sind kein Beweis dafür, dass Gott uns verlassen hat. Oft werden sie zu Orten, an denen das Vertrauen stärker wird. Dich überfordert zu fühlen, bedeutet nicht, dass du Gott im Stich lässt. Es erinnert dich einfach daran, dass du ein Mensch bist. Jesus ist vor dir an diesen Ort gegangen, damit du ihn niemals allein durchleben musst.

      Deshalb kommen wir nicht mehr zu Gott, um zu versuchen, uns besser hinzugeben, intensiver zu beten oder zu beweisen, dass wir hingebungsvoll genug sind. Wir kommen zu ihm als Söhne und Töchter, die in dem ruhen, was Jesus bereits vollbracht hat. Unser Friede kommt nicht davon, wie perfekt wir gehorchen. Unser Friede kommt vom vollkommenen Gehorsam Christi, der uns frei geschenkt wurde.

      Wenn du mit Ängsten, Furcht oder der Sorge kämpfst, dass du Gottes Willen irgendwie verfehlen könntest, hat Gethsemane eine gute Nachricht für dich. Jesus ist nicht fast gescheitert, und seine Gnade wird dich auch nicht im Stich lassen. Hast du das schon einmal hören müssen? Gott misst deinen Wert nicht daran, wie gut du mit Druck umgehst. Er liebt dich durch jeden Kampf, jede Frage und jede schwierige Zeit hindurch.

      Letztendlich lädt uns der Garten zur Ruhe ein. Er erinnert uns daran, dass sich Gottes Herz uns gegenüber niemals ändert, auch wenn sich das Leben schwer anfühlt. Dieselbe Liebe, die Jesus durch Gethsemane getragen hat, ist genau dieselbe Liebe, die uns heute trägt.

      Ich weiß, dass die Heilige Schrift tiefgründig und reichhaltig ist und voller Wahrheiten steckt, die wir ein Leben lang entdecken werden. Diese Betrachtung soll nicht jeden Aspekt von Gethsemane erklären oder jede theologische Diskussion klären. Sie bietet einfach eine Möglichkeit, diese wunderschöne Geschichte im Licht des vollbrachten Werkes Jesu Christi und des liebenden Herzens des Vaters zu betrachten. Meine Hoffnung ist es nicht, eine Debatte zu gewinnen, sondern euren Glauben zu stärken, Frieden in euer Herz zu bringen und euch daran zu erinnern, dass der Gott, der sich in Jesus offenbart hat, immer gut ist.


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    • Juli 22ndChristliche Barmherzigkeit überwindet alle Grenzen, die Menschen errichtet haben

      Es ist leicht, davon zu reden, Menschen im Allgemeinen zu lieben.

      Viel schwerer ist es, einen bestimmten Menschen zu lieben, wenn er uns Unannehmlichkeiten bereitet, uns fremd ist, von der Gesellschaft abgelehnt wird oder zu einer Gruppe gehört, der wir misstrauen gelernt haben. Oft verstehen wir unter einem Nächsten jemanden, der uns nahesteht, jemanden, der unsere Werte, unseren Hintergrund, unsere Überzeugungen oder unsere Lebensweise teilt.

      Jesus stellte diese eng gefasste Definition durch das Gleichnis vom barmherzigen Samariter in Frage.

      In Lukas 10,25–37 fragte ein Gesetzeslehrer Jesus, was er tun müsse, um das ewige Leben zu erlangen. Jesus verwies ihn auf die Heilige Schrift, und der Mann antwortete richtig, dass er Gott von ganzem Herzen lieben und seinen Nächsten wie sich selbst lieben müsse.

      Doch Lukas erklärt, dass er sich rechtfertigen wollte, und so fragte er: „Und wer ist mein Nächster?“ Seine Frage scheint ein Versuch gewesen zu sein, die Grenzen seiner Verantwortung abzugrenzen. Er wollte wissen, wen er lieben musste – und vielleicht auch, wen er ausschließen konnte.

      Jesus antwortete mit einer Geschichte. Ein Mann, der von Jerusalem nach Jericho reiste, wurde von Räubern überfallen, ausgezogen, geschlagen und halbtot zurückgelassen. Ein Priester sah ihn und ging vorbei. Auch ein Levit sah ihn und setzte seinen Weg fort.

      Die Schrift sagt uns nicht ausdrücklich, warum sie sich weigerten zu helfen, daher sollten wir uns davor hüten, Motive zu unterstellen, die der Text nicht offenbart. Was die Geschichte deutlich hervorhebt, ist, dass zwei angesehene religiöse Männer Leid sahen und nicht mit Barmherzigkeit reagierten.

      Dann kam ein Samariter vorbei. Das dürfte die ursprünglichen Zuhörer Jesu überrascht haben. Juden und Samariter hatten eine lange Geschichte der Feindseligkeit, geprägt von religiösen, ethnischen und politischen Konflikten. Viele Juden betrachteten Samariter mit tiefer Verachtung, doch Jesus machte den Samariter – und nicht den Priester oder Leviten – zu demjenigen, der nach Gottes Gebot handelte.

      Der Samariter tat mehr, als nur Mitgefühl zu empfinden. Er näherte sich, versorgte die Wunden des Mannes, hob ihn auf sein eigenes Tier, brachte ihn in eine Herberge und bezahlte für seine weitere Versorgung. Sein Mitgefühl kostete ihn Zeit, Komfort, Mühe und Geld. Er behandelte einen verwundeten Fremden so, als wäre das Leiden des Mannes zu seiner eigenen Verantwortung geworden.

      Jesus fragte dann, wer sich als Nächster erwiesen habe. Der Gesetzeslehrer antwortete: „Derjenige, der ihm Barmherzigkeit erwiesen hat.“ Jesus erwiderte: „Geh und handle genauso.“

      Das Gleichnis verlagert die Frage von „Wer gilt als mein Nächster?“ hin zu „Werde ich dem Bedürftigen ein Nächster sein?“ Jesus erlaubt uns nicht, Barmherzigkeit auf diejenigen zu beschränken, die uns vertraut, angesehen, dankbar oder leicht zu lieben sind. Ein Nächster kann jemand aus einer anderen Kultur, Konfession, sozialen Schicht, Generation oder mit einem anderen politischen Hintergrund sein. Es kann eine Person sein, deren Entscheidungen wir nicht teilen oder deren Persönlichkeit uns unangenehm ist.

      Barmherzigkeit zu zeigen bedeutet nicht, alles am Leben eines Menschen gutzuheißen, aber es erfordert die Erkenntnis, dass jeder Mensch eine von Gott gegebene Würde besitzt und nicht als unsichtbar behandelt werden darf.

      Diese Passage lädt uns ein, die Kluft zwischen dem, was wir bekennen, und der Art und Weise, wie wir auf Leid reagieren, zu hinterfragen. Wir kennen vielleicht die richtigen Gebote, besuchen den Gottesdienst, engagieren uns im Dienst und gehen dennoch an jemandem vorbei, dessen Schmerz unsere Pläne durchkreuzt. Manchmal verbirgt sich Gleichgültigkeit hinter Geschäftigkeit.

      Manchmal tarnt sich Vorurteil als Vorsicht. Manchmal warten wir darauf, dass jemand anderes hilft, weil Barmherzigkeit zu viel von uns verlangen würde.

      Christliches Mitgefühl beginnt damit, dass wir uns erlauben, hinzuschauen. Das kann bedeuten, jemandem geduldig zuzuhören, der sich vergessen fühlt, einer Person außerhalb unseres gewohnten Kreises zu helfen, praktische Unterstützung anzubieten, ohne Anerkennung zu erwarten, oder uns zu weigern, an der Verachtung einer ausgegrenzten Gruppe teilzunehmen.

      Weisheit und gesunde Grenzen sind nach wie vor wichtig, aber sie dürfen nicht zu Ausreden für ein dauerhaft verschlossenes Herz werden. Wir sollten nicht nur fragen: „Was fühle ich?“, sondern auch: „Welche liebevolle und verantwortungsvolle Handlung kann ich unternehmen?“

      Dieses Gleichnis offenbart letztendlich unser Bedürfnis nach Gnade. Keiner von uns hat Gott oder den Nächsten vollkommen geliebt. Doch Jesus blieb uns in unserer Hilflosigkeit nicht fern. Er näherte sich den Sündern, trug unsere Schuld am Kreuz und gab sich selbst hin, um diejenigen zu retten, die sich nicht selbst retten konnten.

      Seine Barmherzigkeit inspiriert uns nicht nur; sie verwandelt uns. Weil wir von Christus Barmherzigkeit empfangen haben, können wir anderen Barmherzigkeit entgegenbringen – nicht, um uns das Heil zu verdienen, sondern weil seine rettende Gnade uns lehrt, wie man liebt.

      Der unerwartete Nächste vor dir könnte genau die Person sein, durch die Gott die Grenzen deiner Barmherzigkeit aufzeigt. Frag nicht nur, ob er zu deinem Kreis gehört. Frag, ob die Barmherzigkeit Jesu dein Herz weit genug macht, um ihm näherzukommen.


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    • Juli 22ndEifersucht, Kränkung und Verbitterung:Die drei stillen Killer der Erweckung

      🔥 EIFERSUCHT, KRÄNKTUNG UND BITTERKEIT: DIE DREI STILLEN KILLER DER ERWECKUNG 🔥

      ❓Frage zum Nachdenken
      Was wäre, wenn der größte Feind deiner Erweckung nicht der Teufel da draußen wäre – sondern der verborgene Zustand deines eigenen Herzens?

      Viele Gläubige beten um Erweckung, sehnen sich nach Gottes Gegenwart und sehnen sich nach neuem Feuer, tragen jedoch unwissentlich Einstellungen in sich, die still und leise das auslöschen, was der Himmel entzünden möchte. Könnten Eifersucht, Kränkung oder Bitterkeit deinen geistlichen Hunger rauben, ohne dass du es merkst?

      📖 „Erforsche mich, o Gott, und erkenne mein Herz; prüfe mich und erkenne meine Gedanken.“ – Psalm 139,23

      🔥 Erweckung stirbt lange bevor das Feuer erlischt
      Erweckung ist nicht nur lauter Lobpreis, Wunder, Konferenzen oder emotionale Momente. Erweckung ist die Manifestation von Gottes heiliger Gegenwart, die Herzen verwandelt.

      Der Feind weiß, dass er Erweckung nicht immer durch Verfolgung aufhalten kann. Manchmal zerstört er sie von innen heraus.

      Wie Termiten, die sich im Inneren eines Hauses verstecken, schwächen Eifersucht, Groll und Bitterkeit die Gläubigen still und leise, bis das Gebäude zusammenbricht.

      Der Heilige Geist fühlt sich von Reinheit, Demut, Vergebung und Liebe angezogen. Doch diese drei verborgenen Feinde betrüben Seine Gegenwart.

      📖 Epheser 4,30–31

      „Betrübt den Heiligen Geist nicht … Alle Bitterkeit, Wut, Zorn, Geschrei und Lästerung sollen von euch entfernt werden.“

      🌱 1. Eifersucht raubt dir die Fähigkeit, Gottes Gnade zu feiern
      Eifersucht ist Trauer über den Segen eines anderen.

      Anstatt sich zu freuen, wenn Gott jemand anderen erhöht, fragt die Eifersucht:

      „Warum sie und nicht ich?“

      Eifersucht macht Menschen blind für ihre eigene Berufung, weil sie von der Aufgabe eines anderen besessen sind.

      Das Tragische an Eifersucht ist, dass sie Menschen dazu bringt, mit denen zu konkurrieren, von denen sie eigentlich lernen sollten.

      König Saul hätte Israels geehrter König bleiben können.
      Doch ein einziges Lied veränderte alles.

      📖 1. Samuel 18,8–9
      „Von diesem Tag an hatte Saul ein Auge auf David geworfen.“
      Beachte das genau:

      David hat Saul nie angegriffen.
      Saul wurde durch den Vergleich besiegt, noch bevor er von David besiegt wurde.

      In dem Moment, in dem der Vergleich in dein Herz eindringt, verschwindet die Dankbarkeit.
      Wo Dankbarkeit verschwindet, wird die Anbetung leer.
      Wo die Anbetung leer wird, beginnt die Erweckung zu verblassen.

      🌿 Erweckung wächst dort, wo Dankbarkeit lebt.

      🌊 2. Groll errichtet unsichtbare Mauern gegen Gottes Stimme
      Groll beginnt selten mit Hass.

      Er beginnt mit unerfüllten Erwartungen.

      Jemand hat dich ignoriert.
      Jemand hat dich zurechtgewiesen.
      Jemand hat dich missverstanden.
      Jemand hat die Chance bekommen, die du dir gewünscht hast.

      Anstatt die Wunde zu Jesus zu bringen, hüten viele sie wie einen Schatz.
      Schließlich fangen sie an, alles durch den Schmerz zu interpretieren.

      Ein gekränktes Herz kann den Himmel nicht klar hören, weil der Schmerz zu seinem Übersetzer geworden ist.

      Jesus hat uns gewarnt.

      📖 Matthäus 24,10

      „Viele werden sich ärgern, einander verraten und einander hassen.“

      Beachte den Verlauf:

      ➡️ Kränkung
      ➡️ Verrat
      ➡️ Hass

      Der Feind weiß, dass gekränkte Gläubige geistlich isoliert werden.

      Sie ziehen sich zurück.
      Sie kritisieren.
      Sie hören auf zu wachsen.

      Nicht, weil Gott sie verlassen hat –
      sondern weil die Kränkung die Tür verschlossen hat.

      Erweckung kann nicht durch ein Herz fließen, das durch Groll gefangen ist.

      🌾 3. Bitterkeit vergiftet alles, was sie berührt
      Bitterkeit ist eine Kränkung, die zu lange nachgewirkt hat.
      Sie ist Gift, das in der Seele gespeichert ist.
      Viele glauben, Bitterkeit schadet demjenigen, der sie verletzt hat.
      In Wirklichkeit hält Bitterkeit denjenigen gefangen, der sie in sich trägt.

      📖 Hebräer 12,15
      „Achtet sorgfältig darauf, dass niemand die Gnade Gottes versäumt; dass keine Wurzel der Bitterkeit aufsprießt und euch beunruhigt und dadurch viele verunreinigt werden.“

      Beachte, dass die Bibel Bitterkeit als „Wurzel“ bezeichnet.
      Wurzeln wachsen unter der Erde.
      Man sieht Bitterkeit vielleicht nicht sofort.
      Aber irgendwann zeigt sich ihre Frucht.

      🌑 Ständige Kritik.
      🌑 Mangel an Freude.
      🌑 Misstrauen.
      🌑 Unversöhnlichkeit.
      🌑 Geistliche Trockenheit.

      Bitterkeit vergiftet Familien.
      Gemeinden.
      Freundschaften.
      Dienste.
      Ganze Generationen.

      Ein einziges verbittertes Herz kann geistliches Gift weiter verbreiten, als man ahnt.

      🔥 Warum diese drei so gefährlich sind
      Eifersucht greift deine Vision an.

      Groll greift deine Beziehungen an.
      Verbitterung greift deinen Geist an.
      Zusammen nehmen sie dir langsam die Sensibilität für den Heiligen Geist.
      Viele Menschen gehen immer noch in die Kirche.

      Singen immer noch.
      Predigen immer noch.
      Dienen immer noch.

      Doch das Feuer ist erloschen.
      Nicht, weil Gott sich zurückgezogen hat –
      sondern weil das Herz überfüllt wurde.
      Der Heilige Geist erfüllt hingebungsvolle Herzen – nicht besetzte Herzen.

      🌸 Das Gegenmittel gegen diese drei stillen Killer
      🌼 Demut besiegt Eifersucht.
      📖 Philipper 2,3
      „Seid demütig und achtet andere höher als euch selbst.“

      Freut euch über andere, ohne euch bedroht zu fühlen.
      Eure Zeit wird kommen.
      Gott hat genug Gnade für alle.

      🤍 Vergebung besiegt Kränkung.
      📖 Kolosser 3,13

      „Vergebt einander, wie auch der Herr euch vergeben hat.“
      Vergebung bedeutet nicht, dass Unrecht recht war.

      Sie bedeutet, dass Christus größer ist als dein Schmerz.

      🌿 Liebe entwurzelt Bitterkeit.
      📖 1. Korinther 13,4–5

      „Die Liebe ist nicht neidisch … sie rechnet das Böse nicht an.“
      Liebe stellt wieder her, was Bitterkeit zerstört.
      Liebe lädt die Gegenwart wieder ein, die der Groll vertrieben hat.

      ✨ Erweckung beginnt im Inneren
      Bevor der Himmel Feuer auf die Gemeinden sendet,
      sendet er Überzeugung in die Herzen.

      Bevor Erweckung Stadien erfüllt,
      erfüllt sie die sich hingebenden Gläubigen.

      Das größte Wunder ist nicht nur, zu sehen, wie Kranke geheilt werden.
      Es ist zu sehen, wie neidische Herzen dankbar werden.

      Verletzte Herzen werden vergebungsbereit.
      Verbitterte Herzen werden freudig.

      Wenn Herzen gereinigt werden, verändert sich die Atmosphäre.
      Wenn sich die Atmosphäre verändert, vertraut Gott uns größere Herrlichkeit an.

      🙏 Gebet
      Himmlischer Vater, durchforste jeden verborgenen Winkel meines Herzens. Entferne jeden Keim der Eifersucht, jede Wunde der Kränkung und jede Wurzel der Bitterkeit. Schaffe in mir ein reines Herz und erneuere in mir einen rechten Geist. Hilf mir, mich über die Segnungen anderer zu freuen, zu vergeben, wie du mir vergeben hast, und in aufrichtiger Liebe zu wandeln. Lass nichts deinen Heiligen Geist betrüben. Bereite mein Herz darauf vor, das Feuer wahrer Erweckung zu tragen, und mache mich zu einem Gefäß, das die Schönheit Christi widerspiegelt. Im mächtigen Namen Jesu, Amen. ❤️🔥

      📖 Wichtige Bibelverse
      Psalm 139,23–24
      Epheser 4,30–31

      1. Samuel 18,8–9
        Matthäus 24,10
        Hebräer 12,15
        Philipper 2,3
        Kolosser 3,13
      2. Korinther 13,4–5
        Jakobus 3,16

      Sprüche 14,30

      🌿 Gedanken
      ✨ Erweckung wird nicht durch begabte Menschen aufrechterhalten – sie wird durch gereinigte Herzen aufrechterhalten.

      Wenn Eifersucht zu Freude wird, Kränkung zu Vergebung und Bitterkeit zu Liebe, findet der Heilige Geist eine Wohnstätte, in der Sein Feuer bleiben kann.


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    • Juli 22ndDer Hirte, der seine Schafe niemals verlässt

      🐑✨ DER HIRTE, DER SEINE SCHAFE NIEMALS VERLÄSST ✨🌿

      ❓Frage zum Nachdenken

      Hast du dich schon mal von allen um dich herum im Stich gelassen gefühlt? Hast du dich gefragt, warum Gott zu schweigen scheint, während du durch dein dunkelstes Tal gehst? Was wäre, wenn Sein Schweigen nicht Seine Abwesenheit wäre – sondern die Stimme des Hirten, die dich in ein tieferes Vertrauen führt?

      🕊️ Der Hirte, der seine Schafe niemals verlässt
      „Ich bin der gute Hirte: Der gute Hirte gibt sein Leben für die Schafe.“
      — Johannes 10,11 (KJV) 📖

      Eine der größten Lügen, die der Feind dir einflüstert, lautet: „Gott hat dich verlassen.“ Er spricht diese Lüge in Zeiten des Leidens, unbeantworteter Gebete, von Krankheit, Verrat und des Wartens aus. Doch die Heilige Schrift offenbart eine völlig andere Realität.

      Der Hirte verlässt seine Herde niemals.

      Er ist nicht wie ein Lohnarbeiter, der bei Gefahr davonläuft. Er stellt sich zwischen seine Schafe und jeden Wolf. Selbst wenn die Schafe umherirren, folgt sein Herz ihnen voller Barmherzigkeit nach.

      Manchmal ist Gottes Gegenwart am stärksten, wenn sie am wenigsten sichtbar ist.

      🌿 Das Tal ist nicht das Ende
      „Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal, fürchte ich kein Unheil; denn du bist bei mir …“
      — Psalm 23,4 📖

      Beachte, dass David nicht gesagt hat:
      „Ich schlage mein Lager im Tal auf.“

      Er sagte:
      „Ich wandere durch das Tal.“

      Das Tal ist ein Durchgang – nicht dein ständiger Wohnort.
      Der Hirte geht vor dir her.

      Noch bevor du deine Prüfung überhaupt betreten hast, hatte Er den Weg hindurch bereits bereitet.

      Das Tal mag dir die Sonne vor den Augen verbergen, aber es kann dich niemals vor deinem Hirten verbergen.

      ❤️ Der Hirte kennt jedes Schaf persönlich
      „Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir.“
      — Johannes 10,27 📖

      Gott kennt nicht nur deinen Namen.

      Er kennt deine Tränen.
      Er kennt deine verborgenen Kämpfe.
      Er kennt jedes stille Gebet, das du nie laut ausgesprochen hast.

      Während Menschen dein Äußeres beurteilen, erforscht der Hirte dein Herz.
      Während Menschen dich vergessen, verliert der Himmel dich nie aus den Augen.

      Du bist nicht nur ein Gesicht in der Menge.
      Du wirst zutiefst erkannt und zutiefst geliebt.

      🔥 Wenn ein Schaf sich verirrt, handelt der Himmel
      Lukas 15,4–7 📖

      Jesus beschrieb, wie der Hirte die neunundneunzig zurücklässt, um das eine verlorene Schaf zu suchen.

      Das offenbart das Herz Gottes.

      Er freut sich nicht über dein Versagen.
      Er strebt nach deiner Wiederherstellung.

      Selbst wenn du dich aus Angst, Enttäuschung oder Sünde verirrt hast, ruft Seine Barmherzigkeit immer noch deinen Namen.

      Seine Gnade ist größer als dein Abirren.
      Seine Liebe ist stärker als deine Schwäche.

      🌾 Der Stab und der Stiel sind beides Ausdrucksformen der Liebe
      Psalm 23,4 📖

      Der Hirte trägt zwei Werkzeuge bei sich:

      🪵 Der Stab schützt.

      🌿 Der Stiel leitet.

      Manchmal rettet Gott dich aus der Gefahr.
      Ein anderes Mal korrigiert er sanft deine Richtung.

      Beides sind Taten der Liebe.
      Korrektur ist keine Ablehnung.

      Zucht ist ein Beweis dafür, dass du zu ihm gehörst.
      Der Hirte lässt seine Schafe nicht verloren bleiben.

      💧 Der Hirte stärkt die erschöpfte Seele
      „Er stärkt meine Seele …“
      — Psalm 23,3 📖

      Viele Menschen wirken nach außen hin stark, während ihre Seelen erschöpft sind.

      Das Leben kann dir die Freude rauben.

      Enttäuschungen können deinen Glauben schwächen.

      Aber nur der Hirte stellt wieder her, was die Welt nicht reparieren kann.

      Er stellt die Hoffnung wieder her.
      Er stellt den Frieden wieder her.
      Er stellt den Sinn wieder her.
      Er stellt Herzen wieder her, die durch Schmerz zerbrochen sind.
      Keine Wunde ist zu groß für Seine heilende Berührung.

      👑 Der Hirte hat den Kampf bereits gewonnen
      Römer 8,38–39 📖

      Nichts…
      Nicht der Tod.
      Nicht das Leben.
      Nicht Dämonen.
      Nicht die Angst.
      Nicht deine Vergangenheit.
      Nicht deine Misserfolge.
      Nichts kann Gottes Kinder von Seiner Liebe in Christus trennen.

      Der Hirte hat Sünde, Tod und das Grab bereits besiegt.
      Das Kreuz war nicht nur Vergebung – es war die Verkündigung, dass Seine Schafe niemals verlassen werden.

      Selbst wenn sich das Leben verändert, bleibt Seine Treue immer dieselbe.

      🌅 Deine Zukunft ist in Seinen Händen geborgen
      Johannes 10,28

      „Und niemand wird sie aus meiner Hand reißen.“ 📖

      Der sicherste Ort im Universum ist kein Gebäude.
      Es sind die Hände des Hirten.
      Stürme mögen dich erschüttern.
      Menschen mögen dich enttäuschen.
      Die Welt mag dich ablehnen.

      Aber der Griff des Hirten wird niemals schwächer.
      Seine Hände tragen noch immer die Nägel, die deine Erlösung erkauft haben.
      Dieselben Hände halten nun deine Zukunft fest.

      🙏 Ein Aufruf, dem Hirten zu vertrauen
      Wenn du entmutigt bist, denk daran:

      Der Hirte hat dich nicht vergessen.
      Wenn du verwundet bist, ist er dir nahe.

      Wenn du dich verirrt hast, ruft er dich nach Hause.
      Wenn du gewartet hast, bereitet er vor, was du noch nicht sehen kannst.

      Folge weiterhin Seiner Stimme.
      Bleib Seinem Wort nahe.
      Vertraue auf Seinen Zeitplan.

      Der Hirte, der dich gefunden hat, ist derselbe Hirte, der dich treu den ganzen Weg nach Hause führen wird.

      „Ich werde dich niemals verlassen und dich nicht im Stich lassen.“
      — Hebräer 13,5 📖

      🌿✨ Abschließende Ermutigung
      Kein Tal ist zu tief für Seine Gegenwart.
      Keine Nacht ist zu dunkel für Sein Licht.
      Kein Versagen ist zu groß für Seine Gnade.
      Kein Schaf ist zu weit weg für Seine Liebe.

      Richte deinen Blick auf den Guten Hirten. Er geht heute an deiner Seite, trägt dich, wenn du schwach bist, verteidigt dich, wenn du angegriffen wirst, und führt dich hin zum Leben in Fülle, das Er versprochen hat. Der Hirte, der dich beim Namen gerufen hat, wird das Werk Seiner Hände niemals aufgeben. 🐑❤️🙌


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