• Heute lesen wir …

      Wir lesen als Gruppe jedes Jahr einmal chronologisch die Bibel und fangen mit 1. Mose an und hören mit der Offenbarung auf - mach doch mit 

      Wir sind

      warum ihr beim Lesen der älteren Kommentare (bis 2013) den Eindruck habt, dass wir Zeugen Jehovas sind, erkläre ich hier ausführlich. Nur ganz kurz: NEIN, wir sind keine ZJ, sondern einfach nur Christen – ohne irgendeine Konfession, Dachverband oder Organisation über uns – die für Gott und sein Wort brennen und sich gerne mit anderen darüber unterhalten und austauschen

      Hier findest du die Daten zu unseren Treffen

      Unser Ziel

      … ist es, Menschen die Gott noch nicht kennen, zu ihm zu führen und mit seinem Wort bekannt zu machen; andere mit unserer Begeisterung für Gott und sein Wort anzustecken; einander zu ermuntern, im Glauben zu bleiben und zu wachsen; und einander zu helfen, ein ganz persönliches Verhältnis zum Schöpfer zu entwickeln, zu bewahren und zu vertiefen.

      Die Bibel

      Wir betrachten die ganze Bibel als Gottes Wort und sie hat für uns oberste Autorität. Wir vertreten keine bestimmte Lehrmeinung, sondern beziehen auch gerne andere Meinungen und Auslegungen mit ein, denn jeder sollte sich selbst anhand der Bibel ein Bild machen

      Warum sagen wir „Jehova“?

      Bitte „entschuldigt“, aber Arnold Fruchtenbaum – ein Jude, der zu Christus gefunden hat, benutzt (ebenso wie die unrevidierte Elberfelder 1905) diesen Namen als Name Gottes und er hatte auch in einem Seminar mal erklärt, warum:

      Auch wenn wir aufgrund der Schreibart der Juden nicht genau wissen, wie der Name früher ausgesprochen wurde (die Juden selbst sprechen ihn überhaupt nicht aus), so wissen wir doch, dass die meisten Namen der Bibel, die ein „Je“ drin haben, von dem Namen Gottes abgeleitet sind, wie zum.B. Jesus, Jesaja, Jeremia – um nur einige zu nennen

      Viele sprechen den Namen heute gar nicht mehr aus, das HERR hat den Gottes Namen in der Bibel ersetzt. Die meisten Übersetzer, die den Namen drin gelassen haben, übersetzen ihn mit Jahwe. Der Name Jehova wird sehr ungern benutzt, da er an die Zeugen Jehovas erinnert…

      Wichtig ist, dass der Name überhaupt benutzt wird, wir werden es unter anderem auch bei den 10 Plagen noch sehen. Es steht dir also frei, Jahwe oder Jehova zu sagen.

      Wir benutzen wie Arnold Fruchtenbaum den Namen Jehova – aus den selben Gründen

      Guckst du auch hier:

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    • Mai 24thTochter des Königs

      Es war einmal eine Tochter, die hinter einer verschlossenen Tür lebte. 🚪💔

      Nicht, weil Gott sie verschlossen hatte.

      Sondern weil die Scham ihr sagte, dass sie nicht herauskommen dürfe.

      Jeden Morgen wachte sie in demselben kalten Raum auf.

      Steinwände.
      Eiserne Luft.
      Keine Fenster.
      Keine Lieder.
      Kein Frieden.

      Nur ein Spiegel an der Wand … und Flecken an ihren Händen, die sie nicht entfernen konnte. 😭

      Es waren keine gewöhnlichen Flecken.

      Es waren die Flecken der Sünde.
      Die Flecken der Schuld.
      Die Flecken der Scham.
      Die Flecken der Gebrochenheit.
      Die Flecken der Worte, die über sie gesprochen wurden.
      Die Flecken der Dinge, die ihr angetan wurden.
      Die Flecken der Dinge, die sie getan hatte.

      Und jedes Mal, wenn sie sie ansah, hörte sie dasselbe Flüstern:

      „So kannst du Gott nicht begegnen.“

      Also gab sie sich noch mehr Mühe. 💔

      Sie schrubbte mit Religion.

      Die Flecken blieben.

      Sie schrubbte mit Versprechen.

      „Ich werde nie wieder versagen.“

      Die Flecken blieben.

      Sie schrubbte mit Selbsthass.

      „Vielleicht bin ich endlich würdig, wenn ich mich nur genug bestrafe.“

      Die Flecken blieben.

      Sie schrubbte mit Perfektion.

      „Ich werde mehr beten. Mehr fasten. Mehr arbeiten. Mehr weinen. Mehr versuchen.“

      Und doch…

      Die Flecken blieben. 🕳️

      Und je mehr sie sich bemühte, rein genug zu werden, um Gott zu begegnen…

      Desto tiefer sank sie.

      Zuerst war es nur Schlamm um ihre Füße.

      Dann wurde es zu einer Grube.

      Dann wurde die Grube zu schwarzem Teer.

      Dann begann der Teer, sie hinabzuziehen. 🖤

      Es roch nach Tod.

      Es klang wie eine Anklage.

      Es fühlte sich an, als würde die Hölle ihre Finger um ihre Knöchel legen.

      Und von irgendwo aus der Dunkelheit begannen Stimmen zu sprechen:

      „Du bist zu befleckt.“

      „Du bist zu spät.“

      „Du bist zu zerbrochen.“

      „Du hast deine Chance verpasst.“

      „Gott ist hinter der Tür, aber du wirst niemals bereit genug sein, einzutreten.“

      Also schrubbte sie weiter.

      Blutend.
      Weinend.
      Sich abmühend.
      Sinkend.

      Bis sie eines Tages keine Kraft mehr hatte.

      Ihre Hände fielen an ihre Seiten.

      Ihre Knie gaben nach.

      Und zum ersten Mal hörte sie auf, zu versuchen, sich selbst zu retten. 😭

      Sie flüsterte in die Dunkelheit:

      „Jesus… Ich kann das nicht entfernen.“

      Der Raum bebte. ⚡

      Der Spiegel barst.

      Die Gefängnisgitter ächzten.

      Die Teergrube zischte, als wäre gerade etwas Uraltes herausgefordert worden.

      Und dann…

      Ertönte eine Stimme.

      Nicht zornig.

      Nicht enttäuscht.

      Nicht angewidert.

      Nicht distanziert.

      Eine Stimme voller Barmherzigkeit, Autorität und brennender Liebe.

      „Meine Tochter… Ich weiß.“

      Plötzlich barst die verschlossene Tür auf und Licht strömte herein. 🚪🔥

      Kein sanftes Kerzenlicht.

      Kein religiöses Licht.

      Kein kaltes Licht des Gerichts.

      Sondern lebendiges Licht.

      Warm.
      Heilig.
      Kraftvoll.
      Zärtlich.

      Und in der Tür stand Jesus. 👑🕊️

      Sein Gewand strahlte.

      Seine Augen waren wie Feuer.

      Seine Hände waren vernarbt.

      Und als sie Ihn sah, versuchte sie, ihre befleckten Hände hinter ihrem Rücken zu verstecken.

      Aber Er wusste es bereits.

      Er hatte es schon immer gewusst.

      Sie senkte den Kopf und schluchzte:

      „Herr, ich habe es versucht. Ich habe mich so sehr bemüht. Ich habe versucht, mich selbst zu heilen. Ich habe versucht, mich rein zu machen. Ich habe versucht, würdig genug zu werden, um zu Dir zu kommen … aber ich konnte es nicht.“

      Jesus trat in den Raum.

      Die Dunkelheit wich zurück.

      Die Anklage verstummte.

      Der Teer hörte auf, aufzusteigen.

      Und Er sagte:

      „Es war nie vorgesehen, dass du bereits geheilt zu mir kommst.“

      Sie schüttelte zitternd den Kopf.

      „Aber ich bin befleckt.“

      Jesus kam näher.

      „Ich weiß.“

      „Ich bin schuldig.“

      „Ich weiß.“

      „Ich bin zerbrochen.“

      „Ich weiß.“

      „Ich habe Angst, dass du mich verlässt.“

      Da kniete sich Jesus vor ihr hin. 😭

      Der König der Herrlichkeit kniete in der Gefängniszelle einer Tochter, die glaubte, sie sei zu schmutzig, um geliebt zu werden.

      Und er sagte:

      „Mein Blut floss nicht, weil du stark warst.“

      „Mein Blut floss, weil du hilflos warst.“

      „Meine Gnade kam nicht, nachdem du würdig geworden warst.“

      „Meine Gnade kam, weil ich dich liebte, als du noch verloren warst.“

      Dann streckte er die Hände nach ihr aus.

      Sie zog sich zurück.

      „Nein! Fass sie nicht an!“

      Aber Jesus sah sie mit Tränen in den Augen an und sagte:

      „Das sind die Hände, wegen denen ich gekommen bin.“

      Und als Seine vernarbten Hände ihre befleckten Hände berührten …

      Begannen die Flecken zu zerfallen. 🔥

      Nicht, weil sie stärker schrubbte.

      Nicht, weil sie genug geweint hatte.

      Nicht, weil sie sich genug bestraft hatte.

      Nicht, weil sie genug geleistet hatte.

      Sondern weil Barmherzigkeit das berührte, was Anstrengung niemals erreichen konnte.

      Die Flecken verblassten nicht einfach.

      Sie gaben auf.

      Die Scham schrie.

      Die Schuld zerbrach.

      Der Tod wich zurück.

      Die Teergrube spaltete sich unter ihren Füßen.

      Und unter dem Teer lag nicht noch mehr Dunkelheit …

      Es war ein Weg.

      Ein schmaler Weg.

      Ein lebendiger Weg.

      Ein blutbefleckter Weg, der hinausführte. 🩸🕊️

      Jesus stand da und sagte:

      „Komm mit mir.“

      Sie blickte hinter sich.

      Die Höhle war immer noch da.

      Die Gefängniszelle war noch da.

      Die verschlossene Tür hing noch immer kaputt in den Angeln.

      Der Spiegel war noch immer zerbrochen.

      Die Teergrube rauchte noch immer.

      Und etwas in ihrer alten Denkweise flüsterte:

      „Aber was, wenn ich zurückgehe?“

      Jesus antwortete, noch bevor sie sprach.

      „Dann werde ich immer noch dein Hirte sein.“

      Sie weinte.

      „Aber was, wenn ich wieder versage?“

      „Dann wird meine Barmherzigkeit immer noch größer sein.“

      „Aber was, wenn ich nicht stark genug bin?“

      „Dann wird meine Gnade immer noch ausreichen.“

      „Aber was, wenn ich nicht weiß, wie man frei lebt?“

      Jesus lächelte.

      „Dann werde ich es dich lehren.“

      Und er führte sie hinaus. 🌅

      Raus hinter der verschlossenen Tür.

      Raus aus der Höhle.

      Raus aus der Gefängniszelle.

      Raus aus der Teergrube der Hölle und des Todes.

      Raus aus der Denkweise des alten Bundes, die sagte:

      „Werde rein, dann komm.“

      Und hinein in die Wahrheit des neuen Bundes, die sagt:

      „Komm zu Jesus, und er wird dich neu machen.“ 🕊️🔥

      Als sie ins Licht trat, veränderte sich etwas.

      Nicht nur um sie herum.

      In ihrem Inneren.

      Die Ketten um ihre Handgelenke fielen ab.

      Die Leichentücher glitten von ihren Schultern.

      Der Geruch des Todes verflüchtigte sich.

      Die Angst der Waise brach.

      Und zum ersten Mal seit Jahren atmete sie wie eine Tochter.

      Keine Sklavin.

      Keine Versagerin.

      Keine Gefangene.

      Kein Projekt.

      Eine Tochter. 👑

      Geliebt, bevor sie geheilt wurde.

      Auserwählt, bevor sie stark war.

      Gereinigt durch Blut.

      Erfüllt von Gnade.

      Umgeben von Barmherzigkeit.

      Lebendig in Christus.

      Dann legte Jesus ihr ein weißes Gewand um die Schultern.

      Sie blickte nach unten und schnappte nach Luft.

      „Herr … das habe ich nicht verdient.“

      Und Er sagte:

      „Nein. Du hast es empfangen.“

      Das ist das Skandalöse an der Gnade. 😭🔥

      Die Denkweise des alten Bundes hielt sie vor der Tür gefangen, während sie versuchte, sich selbst akzeptabel zu machen.

      Aber Jesus wartete nicht darauf, dass sie perfekt wurde, bevor Er kam.

      Er betrat die Höhle.

      Er trat in das Gefängnis.

      Er griff in den Teer.

      Er berührte die befleckten Hände.

      Er brach die Macht des Todes.

      Er führte sie in einen besseren Bund.

      Nicht nur auf Stein geschrieben…

      Sondern in ihr Herz geschrieben. 🕊️

      Und die Tochter, die einst aus Angst ihre Hände schrubbte, hob sie nun in Anbetung empor.

      Nicht, weil sie nie gefallen war.

      Sondern weil Jesus sie aufgerichtet hatte.

      Nicht, weil sie keine Vergangenheit hatte.

      Sondern weil Jesus ihr eine Zukunft gab.

      Nicht, weil sie sich selbst erneuert hatte.

      Sondern weil der Sohn Gottes sie befreit hatte.

      Und wen der Sohn befreit…

      Der ist wahrhaftig frei. 🔥

      In Seinem Dienst & Seiner Liebe,

      Devin Jaegle
      Remnant Prophet
      Remnant Prophet Teachings

      1. Mai 2026

      📖 BEGLEITENDE BIBELSTELLE

      📖 „Kommt nun und lasst uns miteinander rechten“, spricht Jahwe: „Wenn eure Sünden auch rot wie Scharlach sind, sie sollen weiß wie Schnee werden. Wenn sie rot sind wie Purpur, sie sollen wie Wolle werden.“
      Jesaja 1,18 WEB

      📖 „Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns von aller Ungerechtigkeit reinigt.“

      1. Johannes 1,9 WEB

      📖 „Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung. Das Alte ist vergangen; siehe, Neues ist geworden.“

      1. Korinther 5,17 WEB

      📖 „Wenn euch also der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei.“
      Johannes 8,36 WEB

      📖 „Denn das ist der Bund, den ich nach jenen Tagen mit dem Haus Israel schließen werde“, spricht der Herr: „Ich werde meine Gesetze in ihr Herz geben und sie in ihren Sinn schreiben. Ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein.“
      Hebräer 8,10 WEB

      📖 „Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken.“
      Matthäus 11,28 WEB


      by Jule with no comments yet
    • Mai 24thTräger von Gottes Gegenwart vs Konsumenten von Predigten

      🔥TRÄGER VON GOTTES GEGENWART vs. KONSUMENTEN VON PREDIGTEN

      Es gibt einen Unterschied zwischen denen, die Gott besuchen, und denen, die Ihn in sich tragen…
      Einen Unterschied zwischen denen, die sonntags berührt werden, und denen, die täglich verwandelt werden…
      Einen Unterschied zwischen Konsumenten von Predigten und Trägern göttlicher Gegenwart.

      ❓ TIEFGRÜNDIGE FRAGE FÜR DEIN HERZ
      Wenn jede Predigt, jeder Moment der Anbetung und jede Begegnung wegfallen würde…
      Hättest du dann immer noch Gott, oder nur Erinnerungen an Ihn? 🤔🔥

      📖 GRUNDLAGE DER WAHRHEIT
      📌 2. Mose 33,14–15
      „Meine Gegenwart wird mit dir sein, und ich werde dir Ruhe geben…“

      📌 Johannes 15,4
      „Bleibt in mir, dann bleibe ich in euch …“

      📌 Apostelgeschichte 13,52
      „Und die Jünger wurden von Freude und vom Heiligen Geist erfüllt.“

      📌 Kolosser 1,27
      „Christus in euch, die Hoffnung auf Herrlichkeit.“

      🔥 1. GOTT HAT DICH NIEMALS DAZU BERUFEN, EIN ZUSCHAUER ZU SEIN – SONDERN EIN TRÄGER
      Viele Menschen werden heute geistlich unterhalten, aber nicht geistlich verwandelt.
      Sie besuchen Versammlungen, werden aber nicht zu Altären.
      Sie hören Predigten, werden aber nicht zu lebendigen Briefen.

      Ein Konsument sagt:

      „Füttere mich wieder“ 🍞
      „Diese Botschaft war kraftvoll“ 🎧
      „Was habe ich heute in der Kirche mitgenommen?“

      Aber ein Träger sagt:

      „Herr, mache mich zu deiner Wohnstätte“ 🔥
      „Lass mein Leben dich offenbaren“ ✨
      „Ich muss abnehmen, damit du zunimmst“ 🙏

      🔥 2. DIE GEGENWART IST KEIN MOMENT – SIE IST EIN LEBEN
      Gottes Gegenwart beschränkt sich nicht auf einen Gottesdienst.
      Sie ist eine bestimmende Realität.

      📌 Psalm 16,11

      „In deiner Gegenwart ist die Fülle der Freude …“

      Aber hör dir das an:
      Du kannst Gegenwart nicht konsumieren – du musst sie tragen.

      Träger:

      Gehen mit Überzeugung 🚶‍♂️🔥
      Sprechen mit Autorität 🗣️⚡
      Lebt in Heiligkeit 🕊️
      Verbreitet Atmosphäre, wohin ihr auch geht 🌍✨

      🔥 3. VERBRAUCHER WERDEN VON EMOTIONEN BEWEGT – TRÄGER WERDEN VON HINGABE BEWEGT
      Ein Verbraucher ist abhängig von:

      Musik 🎶
      Atmosphäre 🌫️
      Dem Feuer des Predigers 🔥

      Aber ein Träger ist abhängig von:

      Gebet im Verborgenen 🙏
      Einem hingegebenen Herzen 💔
      Einem disziplinierten Leben 📖

      Ständiger Gemeinschaft mit Gott 🕊️

      🔥 4. GOTT SUCHT KEINE FANS – ER SUCHT WOHNSTÄTTE
      📌 1. Korinther 3,16

      „Ihr seid der Tempel Gottes …“

      Keine Besucher. Keine Bewunderer. Keine Wochenendgläubigen.
      Sondern Tempel.

      Frag dich selbst:

      Besucht Gott mich … oder wohnt er in mir?

      Spüre ich ihn nur in der Kirche … oder auch an meinem geheimen Ort?

      🔥 5. DAS ZEICHEN EINES WAHREN TRÄGERS
      Ein Träger von Gottes Gegenwart:

      ✨ Wandelt in Demut
      ✨ Liebt die Gerechtigkeit
      ✨ Ist von Überzeugung erfüllt
      ✨ Handelt in geistlicher Sensibilität
      ✨ Wird zum Zeugen, ohne zu sprechen

      Selbst wenn sie schweigen, offenbart sich der Himmel durch ihr Leben.

      💡 ABSCHLIESSENDE ERKENNTNIS
      Die größte Tragödie ist nicht, Predigten zu hören…
      Es ist, viele Predigten zu hören und dennoch unverändert zu bleiben.

      Gott geht es nicht um deine Anwesenheit –
      Ihm geht es um deine Verwandlung.

      🙏 ABSCHLUSSBETE
      Herr,
      mach mich zu mehr als einem Zuhörer – mach mich zu einem Träger.
      Verbrenne jede Ablenkung.
      Zerbrich jedes oberflächliche Verlangen.
      Lass mein Leben zu einer Wohnstätte für deinen Geist werden.
      Im Namen Jesu. Amen. 🔥🕊️

      🌿 REFLEXIONSFRAGE
      Wenn Menschen dir begegnen…
      Begegnen sie einem Gläubigen oder begegnen sie der Gegenwart Gottes? ⚡


      by Jule with no comments yet
    • Mai 21stDeine Beziehung zu Gott wurde nie durch deine Fähigkeit, perfekt zu handeln, aufrechterhalten

      Jede Woche sitzen Gläubige in der Kirche, lächeln nach außen hin, während sie insgeheim eine quälende Frage mit sich herumtragen: „Wenn ich wirklich zu Jesus gehöre, warum kämpfe ich dann immer noch mit bestimmten Sünden?“ Und weil vielen Menschen beigebracht wurde, das Christentum nur über das äußere Verhalten zu betrachten, fangen sie an, ihre Beziehung zu Gott daran zu messen, ob sie gerade einen guten oder einen schlechten Tag haben. Doch das Evangelium lädt Gläubige zu etwas ein, das weit tiefer geht als leistungsorientiertes Denken.

      Jesus nachzufolgen bedeutet nicht, dass Gläubige plötzlich aufhören, Menschen zu sein. Es bedeutet, dass sie nun mitten in ihrer Menschlichkeit zu Christus gehören. In dem Moment, in dem jemand auf Jesus vertraut, wird sein Geist lebendig gemacht und für immer mit unserem Vater versöhnt. Aber Gläubige wachen immer noch in menschlichen Körpern auf, leben in einer zerbrochenen Welt und tragen Erinnerungen, Denkmuster, emotionale Wunden, Gewohnheiten und Schwächen mit sich, die sich oft über Jahre hinweg entwickelt haben.

      Viele Menschen stellen sich die Erlösung so vor, als würde man einen Lichtschalter umlegen, woraufhin jeder Kampf augenblicklich für immer verschwindet. Doch die Schrift zeichnet ein viel beziehungsorientierteres Bild. Das christliche Leben bedeutet nicht, dass Jesus die Menschen im Stich lässt, bis sie perfekt genug sind. Es bedeutet, dass Jesus mit seinem Volk wandelt und es durch Gnade von innen heraus erneuert.

      Deshalb müssen Gläubige lernen, Identität von Kampf zu trennen. Ein Kampf ist etwas, das ein Mensch erlebt. Er ist nicht das, was er ist. Der Feind versucht ständig, Identität mit Schwäche zu verbinden. Er flüstert Dinge wie: „Das bist du. Du wirst dich nie ändern.“ Aber Jesus spricht anders. Jesus nennt Gläubige gerecht, geliebt, angenommen, heilig und versöhnt durch sein vollbrachtes Werk.

      Eines der größten Missverständnisse im modernen Christentum ist die Vorstellung, dass die Nähe zu Gott jedes Mal verschwindet, wenn jemand strauchelt. Aber nach dem Kreuz bewegen sich Gläubige nicht je nach Leistung in die Sohnschaft hinein und wieder heraus. Jesus hat durch sein Blut bereits den ewigen Frieden mit unserem Vater gesichert. Das bedeutet, dass Gläubige selbst in Momenten der Schwäche immer noch eingeladen sind, auf Gott zu laufen, nicht von ihm weg.

      Denk an ein Kind, das laufen lernt. Ein liebender Vater verstößt das Kind nicht jedes Mal, wenn es stolpert. Er hilft ihm wieder auf die Beine. Genauso steht unser Vater nicht über den Gläubigen und wartet auf Perfektion, bevor er Liebe zeigt. Er hat seine Liebe bereits voll und ganz durch Jesus bewiesen, als die Menschheit noch gebrochen war.

      Manchmal konzentrieren sich Gläubige so sehr darauf, gegen die Sünde zu kämpfen, dass sie vergessen, sich an Jesus zu erfreuen. Ihr gesamtes geistliches Leben wird zum Kampf gegen die Angst statt zu einer Beziehung. Sie sind besessen von jedem Fehler, jedem Gedanken, jedem Irrtum und jeder Schwäche, bis sie die Güte unseres Vaters völlig aus den Augen verlieren. Aber dauerhafte Veränderung wächst nicht am besten in der Angst. Sie wächst in der Vertrautheit.

      Je mehr Gläubige die Gnade verstehen, desto mehr beginnt sich ihr Herz auf natürliche Weise zu verändern. Nicht weil Gnade die Sünde ignoriert, sondern weil Gnade die Wurzel darunter heilt. Viele äußere Kämpfe hängen mit tieferen Wunden, Ängsten, Unsicherheiten, Einsamkeit, Scham oder verzerrtem Denken zusammen. Jesus bekämpft nicht nur die Symptome. Er stellt die Herzen wieder her.

      Deshalb ist Verurteilung so zerstörerisch. Verurteilung hält Menschen in Kreisläufen aus Verstecken und Hoffnungslosigkeit gefangen. Aber wenn Gläubige verstehen, dass Jesus am Kreuz bereits vollständig für die Sünde bezahlt hat, hören sie auf, sich Gott wie Verbrecher zu nähern, und beginnen, sich ihm wie Söhne und Töchter zu nähern. Und von diesem Ort der Geborgenheit aus beginnt die Heilung viel tiefer zu fließen.

      Manche Gläubige denken, dass Kämpfen bedeutet, sie würden im Christsein versagen. Aber oft offenbart gerade der Kampf selbst, dass der Heilige Geist bereits in ihnen wirkt. Tote Herzen sehnen sich nicht nach Nähe zu Jesus. Tote Herzen trauern nicht über Sünde. Tote Herzen hungern nicht nach Frieden mit Gott. Gerade die Tatsache, dass Gläubige sich nach Freiheit sehnen, offenbart, dass durch Christus bereits Leben in ihnen existiert.

      Wenn du also zu Jesus gehörst und manchmal noch mit Schwäche kämpfst, gehe nicht sofort davon aus, dass unser Vater dich verlassen hat. Richte deinen Blick wieder auf Christus. Deine Beziehung zu Gott wurde nie durch deine Fähigkeit, perfekt zu handeln, aufrechterhalten. Sie wurde durch Jesus für alle Ewigkeit gesichert. Und dieselbe Gnade, die dich gerettet hat, ist dieselbe Gnade, die dich weiterhin in tiefere Freiheit, Frieden und Ruhe in Ihm führen wird.


      by Jule with no comments yet
    • Mai 20thJesus hat nicht darauf gewartet, dass du dich erst in Ordnung bringst, bevor er ans Kreuz ging

      Römer 5,8 hat meine Sicht auf Gott völlig verändert, und ehrlich gesagt glaube ich, dass dieser Vers die Kraft hat, auch deine Sicht auf ihn völlig zu verändern. Der Vers lautet: „Gott aber beweist seine Liebe zu uns dadurch, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.“ (Römer 5,8) Denk mal einen Moment darüber nach, wie kraftvoll das ist. Jesus hat nicht darauf gewartet, dass du dich erst in Ordnung bringst, bevor er ans Kreuz ging. Er hat nicht darauf gewartet, dass du jede Schwierigkeit überwindest, jeden Fehler korrigierst oder endlich geistlich beeindruckend wirst. Er starb für dich, als du noch gebrochen warst.

      Das bedeutet, dass das Kreuz niemals Gottes Antwort auf die beste Version von dir war. Das Kreuz war Gottes Liebe zu dir, als du am schlimmsten warst.

      Und ehrlich gesagt glaube ich, dass so viele Menschen das übersehen.

      Vielleicht hast du das Gefühl, dass Gott eine zukünftige, stärkere Version von dir mehr liebt als die Person, die du gerade bist. Vielleicht hast du das Gefühl, dass du dich erst dann selbstbewusst an Ihn wenden kannst, wenn du dein Leben endlich auf die Reihe bekommst. Aber Römer 5,8 widerlegt diese ganze Denkweise. Jesus kannte bereits jede Schwäche, jedes Versagen, jeden verborgenen Kampf, jeden ängstlichen Gedanken, jeden Fehler und jeden dunklen Moment deines Lebens, bevor Er sich für das Kreuz entschied.

      Und Er hat sich trotzdem für dich entschieden.

      Das bedeutet, dass deine Kämpfe Ihn jetzt nicht überraschen.

      Du bist nicht schwerer zu retten, als Jesus mächtig ist, dich zu erlösen.

      Ich möchte wirklich, dass du das tief in dein Herz sinken lässt, denn ich weiß, wie anstrengend es ist, ständig zu versuchen, sich für Gott würdig genug zu fühlen. Ich weiß, wie es sich anfühlt, Scham mit sich herumzutragen und sich insgeheim zu fragen, ob Gott von dir enttäuscht ist. Aber das Kreuz hat die Frage nach Gottes Herzen bereits für immer geklärt. Jesus hat seine Arme nicht widerwillig für dich ausgestreckt. Er hat sein Leben bereitwillig hingegeben, weil er dich zutiefst liebt. (Johannes 10,18)

      Und bitte hör mir jetzt genau zu.

      Gott duldet dich nicht widerwillig.

      Er rollt nicht jedes Mal mit den Augen, wenn du zu kämpfen hast.
      Er ist dir gegenüber nicht emotional instabil.
      Er sucht nicht nach Gründen, sich aus deinem Leben zurückzuziehen.

      Das Kreuz hat bereits das Gegenteil bewiesen.

      Wenn Jesus dich geliebt hat, als du noch von ihm getrennt warst, dann verschwindet seine Liebe sicherlich nicht jedes Mal, wenn du jetzt einen schwachen Moment hast.

      Deshalb schenkt Gnade der Seele so viel Frieden.

      Gnade bedeutet, dass du aufhörst, dir das verdienen zu wollen, was Jesus bereits umsonst für dich erworben hat. Gnade bedeutet, dass du aufhörst, dich Gott wie ein verängstigter Fremder zu nähern, und beginnst, dich ihm wie jemand zu nähern, der von seinem Vater zutiefst geliebt wird. Durch Jesus musst du nicht mehr jeden Tag aufwachen und dich fragen, ob Gott dich noch in seiner Nähe haben will.

      Das hat er bereits am Kreuz beantwortet.

      Und ehrlich gesagt glaube ich, dass einige von euch aufhören müssen, jedes Mal vor Gott davonzulaufen, wenn ihr versagt. Scham bringt Menschen immer dazu, sich zu verstecken. Adam versteckte sich im Garten, weil Schuldgefühle ihn davon überzeugten, vor Gott zu fliehen. Aber Jesus kam, um die Trennung, die die Scham geschaffen hatte, für immer aufzuheben. Durch sein vollbrachtes Werk kannst du nun selbst in deiner Schwäche mutig zum Vater kommen, denn deine Beziehung zu ihm gründet auf Jesus, nicht auf deiner Vollkommenheit. (Hebräer 4,16)

      Das bedeutet nicht, dass eure Kämpfe keine Rolle spielen. Es bedeutet, dass eure Kämpfe nicht mehr eure Identität vor Gott bestimmen. Jesus hat eure Sünde, eure Scham, eure Strafe und eure Trennung am Kreuz bereits vollständig getragen. Die Schuld wurde vollständig beglichen. Das Werk ist vollbracht. (Johannes 19,30)

      Und ehrlich gesagt, deshalb rührt mich Römer 5,8 jedes Mal zu Tränen, wenn ich es lese.

      Denn es bedeutet, dass Jesus die ganze Geschichte meines Lebens sah und mich trotzdem wollte.
      Er sah jedes Versagen und entschied sich trotzdem für das Kreuz.
      Er sah jede Zeit der Schwäche und hielt mich trotzdem für errettungswürdig.

      Und das Gleiche gilt für dich.

      Genau jetzt, genau dort, wo du bist, wirst du von Gott durch Jesus Christus zutiefst geliebt. Nicht, weil du es dir verdient hast. Nicht, weil du endlich gut genug geworden bist. Sondern weil der Vater schon vor langer Zeit beschlossen hat, dass er dich für immer bei sich haben will.

      Das Kreuz ist der Beweis dafür.

      Für immer.


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    • Mai 20th„Betet also so: ‚Unser Vater im Himmel …‘“

      Matthäus 6,9 hat mein Leben für immer völlig verändert.

      „Betet also so: ‚Unser Vater im Himmel …‘“

      Von all dem, was Jesus seinen Jüngern über das Gebet hätte beibringen können, war das Allerwichtigste, was er ihnen vermitteln wollte, die Beziehung. Er begann das Gebet nicht mit Angst, Distanz, Druck oder Leistungsdruck. Er begann mit einem einzigen Wort, das meine Sicht auf Gott für immer völlig verändert hat:

      Vater.

      Diese Offenbarung hat etwas tief in mir geheilt.

      Bevor ich das vollendete Werk Jesu Christi wirklich verstand, sah ich Gott meist durch Angst und Leistung. Ich dachte, die Nähe zu ihm hänge davon ab, wie stark ich gerade geistlich war. An guten Tagen fühlte ich mich ihm nahe. An schlechten Tagen fühlte ich mich von ihm entfernt. Meine Beziehung zu Gott fühlte sich oft instabil an, weil mein Fokus auf mir selbst lag statt auf Jesus.

      Aber als ich sah, wie Jesus die Gläubigen lehrte, sich Gott als Vater zu nähern, begann sich in mir alles zu verändern.

      Kein ferner Herrscher.
      Kein zorniger Richter.
      Niemand, der darauf wartet, dass ich versage.

      Vater.

      Und seit diese Offenbarung in mein Herz eingezogen ist, habe ich nie aufgehört, Ihn Vater zu nennen.

      Denn durch Jesus Christus ist Er genau das für mich geworden.

      Ich glaube, viele Menschen gehen immer noch so an das Gebet heran wie geistliche Angestellte, die versuchen, Gott zu beeindrucken, statt als Söhne und Töchter, die von Ihm bereits geliebt werden. Sie gehen nervös, beschämt, ängstlich und unsicher ins Gebet, ob Gott sie wirklich in seiner Nähe haben will. Aber Jesus hat das durch sein vollbrachtes Werk völlig verändert. Das Kreuz hat die Trennung für immer beseitigt. (Epheser 2,13)

      Das bedeutet: Als Jesus die Gläubigen lehrte, „Vater unser“ zu beten, offenbarte er die Art von Beziehung, die das Kreuz vollständig herstellen würde. Durch Christus bist du kein Außenseiter mehr, der versucht, sich die Nähe zu Gott zu verdienen. Du bist bereits für immer in die Familie Gottes aufgenommen worden. (Galater 4,6-7)

      Diese Erkenntnis brachte mir persönlich so viel Frieden, denn Väter beschützen, Väter sorgen für ihre Kinder, Väter bleiben in ihrer Nähe und Väter kümmern sich um sie. Nach und nach fühlte sich das Gebet für mich nicht mehr religiös an, sondern wurde zu einer Beziehung. Ich hörte auf, ständig zu versuchen, Gott mit perfekten Worten zu beeindrucken. Ich hörte auf, mich ihm voller Angst zu nähern. Ich hörte auf zu glauben, dass er mir gegenüber emotional instabil sei, jedes Mal, wenn ich zu kämpfen hatte.

      Das Gebet wurde zu einem Gespräch mit dem Vater, der mich durch Jesus Christus bereits liebte.

      Das hat alles verändert.

      Wenn nun Angst versucht, meine Gedanken zu erfüllen, erinnere ich mich daran, dass mein Vater nahe ist. Wenn ich mich schwach fühle, erinnere ich mich daran, dass mein Vater stark ist. Wenn Scham versucht, meine Identität anzugreifen, erinnere ich mich daran, dass das Blut Jesu mich bereits für immer vollständig in das Haus des Vaters gebracht hat. (Hebräer 10,19-22)

      Ich glaube, eine der größten Tragödien ist, wie viele Menschen Gott aufrichtig lieben, sich innerlich aber dennoch heimlich von ihm entfernt fühlen. Sie denken, der Vater würde sie nur ertragen, anstatt sich durch Jesus Christus an ihnen zu erfreuen. Doch das Evangelium offenbart etwas so viel Schöneres. Jesus kam nicht einfach, um Sünden zu vergeben. Er kam, um den Vater zu offenbaren. (Johannes 14,9)

      Jesus wollte, dass die Menschheit erfährt, wie Gott wirklich ist.

      Mitfühlend.
      Barmherzig.
      Geduldig.
      Liebend.
      Nah.
      Voller Gnade und Wahrheit.

      Deshalb hat Matthäus 6,9 mein Leben für immer verändert. Weil Jesus mir die Sprache für eine Beziehung geschenkt hat. Er lehrte mich, dass ich mich Gott nicht mehr aus Angst und Distanz nähern musste. Durch sein vollbrachtes Werk konnte ich mich ihm mutig als meinem Vater nähern. (Hebräer 4,16)

      Und ich möchte wirklich, dass du das heute persönlich hörst: Wenn du zu Jesus Christus gehörst, musst du dein Leben nicht damit verbringen, Gott davon zu überzeugen, dich mehr zu lieben. Das Kreuz hat sein Herz dir gegenüber bereits für immer entschieden. Der Vater kannte bereits jede Schwäche, jeden Kampf, jedes Versagen und jede dunkle Zeit, bevor Jesus für dich ans Kreuz ging.

      Und Er wollte dich trotzdem bei sich haben.

      Das ist Gnade.

      Wenn ich jetzt bete, gehe ich also nicht mehr von Angst aus.

      Ich gehe von einer Beziehung aus.

      Vater.

      Und nach all den Jahren lässt dieses Wort mein Herz immer noch jedes Mal schmelzen, wenn ich es ausspreche, denn derselbe Gott, der Himmel und Erde erschaffen hat, lädt mich jetzt durch Jesus Christus ein, mit der Vertrautheit, Geborgenheit und Liebe einer Familie für immer zu ihm zu kommen.


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    • Mai 20thJesus kam nicht, um den Vater liebevoll zu machen. Jesus kam, um zu offenbaren, dass der Vater es bereits war.

      Ich möchte dir etwas erzählen, das deine Sicht auf Gott vielleicht völlig verändern wird.

      Betrachte deine Beziehung zu deinem himmlischen Vater nicht durch die Brille deiner irdischen Beziehungen. Ich weiß, das klingt einfach, aber so viele Menschen tun das jeden Tag, ohne es zu merken. Wenn du in einem Umfeld aufgewachsen bist, das von Enttäuschung, Distanz, Wut, Druck oder Unbeständigkeit geprägt war, fällt es leicht anzunehmen, dass Gott genauso sein muss. Ohne es überhaupt zu merken, fängst du vielleicht an, von Gott zu erwarten, dass er so reagiert, wie verletzte Menschen auf dich reagiert haben.

      Aber Jesus kam, um eine ganz andere Art von Vater zu offenbaren.

      Als Jesus auf dieser Erde wandelte, zeigte er uns genau, wie Gott ist. Jedes Mal, wenn Jesus die Gebrochenen umarmte, Sündern vergab, Gescheiterte wiederherstellte und Menschen willkommen hieß, die sich unwürdig fühlten, offenbarte er das Herz des Vaters dir gegenüber. Jesus kam nicht, um den Vater liebevoll zu machen. Jesus kam, um zu offenbaren, dass der Vater es bereits war.

      Ich finde, eines der traurigsten Dinge ist, wenn jemand Gott wirklich liebt, sich in seiner Gegenwart aber insgeheim unsicher fühlt. Vielleicht ging es dir auch schon so. Vielleicht hast du tief in deinem Inneren das Gefühl, dass Gott eher von dir enttäuscht ist, als sich über dich zu freuen. Vielleicht hast du das Gefühl, dass ein einziger Fehltritt ihn dazu bringen wird, sich von dir abzuwenden. Aber das Kreuz erzählt eine ganz andere Geschichte.

      Das Kreuz war Gottes Schritt auf dich zu, als es dir am schlechtesten ging – nicht weg von dir. Die Bibel sagt, dass Gott seine Liebe zu uns darin gezeigt hat: Als wir noch Sünder waren, ist Christus für uns gestorben. Denk mal darüber nach. Jesus hat nicht gewartet, bis dein Leben perfekt war, bevor er dir seine Liebe geschenkt hat. Er hat dich zuerst geliebt. Voll und ganz. Ohne zu zögern.

      Ich möchte wirklich, dass dir das heute ins Herz geht. Gott duldet dich nicht. Er erträgt dich nicht nur gerade so. Durch Jesus bist du bereits für immer in seine Nähe gebracht worden. Das vollendete Werk Christi bedeutet, dass deine Beziehung zu Gott nicht mehr auf deiner Leistungsfähigkeit beruht. Sie beruht auf der Vollkommenheit Jesu, nicht auf deiner.

      Wenn du Menschen in deinem Leben hattest, deren Liebe sich bedingt anfühlte, gehst du vielleicht jetzt davon aus, dass man sich die Nähe zu Gott ebenfalls verdienen muss. Vielleicht hast du das Gefühl, dass Gott dir nahe ist, wenn du alles richtig machst, und fern, wenn du zu kämpfen hast. Aber Jesus hat am Kreuz bereits für jede Sünde bezahlt. Deine Fehler schockieren Ihn nicht. Deine Schwächen führen nicht dazu, dass Er dich im Stich lässt. Die Gnade kannte bereits jedes Kapitel deiner Geschichte, bevor du geboren wurdest.

      Ich glaube auch, dass viele Menschen menschliche Emotionen auf Gott projizieren. Menschliche Geduld geht zur Neige. Menschliche Emotionen schwanken. Menschliche Liebe kann erkalten. Aber Gott ist dir gegenüber nicht unbeständig. Er ist nicht an einem Tag liebevoll und am nächsten distanziert. Jesus Christus ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit. Der Vater, der sich durch Jesus offenbart, ist beständig, gütig, barmherzig und verlässlich.

      Du musst dich nicht vor Gott verstecken, wenn du zu kämpfen hast. Du musst dich nicht erst in Ordnung bringen, bevor du dich ihm näherst. Im Hebräerbrief steht, dass du mutig vor den Thron der Gnade treten kannst. Nicht, weil du dir den Zugang verdient hast, sondern weil Jesus dir den Zugang geschenkt hat. Du näherst dich keinem Thron des Gerichts. Du näherst dich einem Thron der Gnade, an dem Jesus deine Sünde ein für alle Mal gesühnt hat.

      Ich weiß, dass manche Wunden aus der Kindheit tief sitzen können. Vielleicht hast du nie Bestätigung erfahren. Vielleicht hast du dich verlassen gefühlt. Vielleicht kam dir Liebe immer unberechenbar vor. Aber ich möchte, dass du heute etwas weißt: Gott ist nicht die verstärkte Version deines Schmerzes. Er ist der Heiler davon. Er ist nicht noch eine Person, von der du befürchten musst, sie zu enttäuschen. Durch Jesus ist er zu dem sicheren Ort geworden, nach dem sich dein Herz schon immer gesehnt hat.

      Je mehr du auf Jesus schaust, desto mehr beginnen falsche Vorstellungen von Gott zu zerfallen. Jesus ist vollkommene Theologie. Jesus ist das klarste Abbild des Vaters. Und was sehen wir, wenn wir auf ihn schauen? Wir sehen Mitgefühl. Barmherzigkeit. Geduld. Güte. Vergebung. Wiederherstellung. Nähe. Wir sehen einen Erlöser, der lieber sterben würde, als ohne dich zu leben.

      Deshalb möchte ich dich heute ganz persönlich ermutigen. Hör auf, Gott durch den Schmerz der Menschen zu sehen. Sieh ihn durch Jesus. Lass das Kreuz dich lehren, wie sehr du geliebt wirst. Lass die Auferstehung dich daran erinnern, dass die Gnade das letzte Wort über dein Leben hatte. Und lass dich endlich in der Wahrheit ausruhen, dass dein himmlischer Vater weit besser ist, als es irgendjemand auf Erden jemals sein könnte.

      Was ist eine falsche Vorstellung von Gott, die Jesus in letzter Zeit in deinem Herzen geheilt hat?


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    • Mai 16thIch möchte, dass du Gott so siehst, wie Jesus ihn offenbart hat

      Es tut mir ehrlich gesagt im Herzen weh, wenn Menschen Gott als streng, zornig, distanziert oder als jemanden sehen, der ständig darauf wartet, sie zu bestrafen. Denn wenn ich auf Jesus schaue, sehe ich keinen gemeinen Gott. Ich sehe einen liebenden Vater, der sich mit Mitgefühl und Gnade den gebrochenen Menschen zuwendet. Ich sehe einen Erlöser, der Aussätzige berührt, die niemand sonst in seiner Nähe haben wollte. Ich sehe, wie Jesus Menschen vergibt, die sich als untauglich fühlten. Ich sehe, wie er die Beschämten wiederherstellt, die Ängstlichen tröstet und Sünder in seine Nähe aufnimmt, anstatt sie von sich zu stoßen.

      Deshalb liegt mir das so sehr am Herzen.

      Ich möchte, dass du Gott so siehst, wie Jesus ihn offenbart hat.

      Jesus sagte: „Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen.“ (Johannes 14,9) Wenn du also wissen willst, wie Gott wirklich ist, schau auf Jesus. Schau dir an, wie er mit verletzten Menschen umgegangen ist. Schau dir an, wie geduldig er mit Menschen war, die zu kämpfen hatten. Schau dir an, wie zärtlich er mit den Gebrochenen war. Jesus offenbarte keinen zornigen Vater, vor dem die Menschheit Schutz brauchte. Er offenbarte einen liebenden Vater, zu dem die Menschheit endlich laufen konnte.

      So viele Menschen leben in Angst vor Gott, weil ihnen die Religion beigebracht hat, dass Er ständig von ihnen enttäuscht ist. Jeder Fehler lässt sie sich von Ihm entfernt fühlen. Jeder Kampf lässt sie sich abgelehnt fühlen. Jede schwierige Zeit lässt sie annehmen, dass Gott sie irgendwie bestraft. Aber das ist nicht das Herz des Vaters, wie es durch Jesus Christus offenbart wurde.

      Das Kreuz hat das für immer geklärt.

      Gott hat Jesus nicht in die Welt gesandt, weil Er die Menschheit hasste. Er sandte Jesus, weil Er die Menschheit liebte. Tief. Vollkommen. Für immer. (Johannes 3,16-17) Der Vater war bereit, Seinen eigenen Sohn zu geben, damit du ohne Angst zu Ihm kommen kannst. Das ist nicht das Handeln eines grausamen Gottes. Das ist das Handeln eines liebenden Vaters, der Seine Kinder zu Hause haben wollte.

      Und ich möchte wirklich, dass jeder, der das hier liest, mir jetzt genau zuhört.

      Gott ist nicht gegen dich.

      Er sucht nicht heimlich nach Gründen, dich im Stich zu lassen. Er wartet nicht darauf, dass du versagst, damit er sich aus deinem Leben zurückziehen kann. Jesus hat deine Sünde, deine Schande, deine Strafe und deine Trennung bereits am Kreuz getragen, weil der Vater für immer eine Beziehung zu dir haben wollte. (2. Korinther 5,18-19)

      Ja, Gott ist heilig. Ja, er ist mächtig. Ja, er ist gerecht. Aber seine Heiligkeit wirkt durch Jesus nicht gegen dich. Das vollendete Werk Christi hat dir einen Weg bereitet, damit du ganz geliebt und ganz angenommen vor Gott stehen kannst. Deshalb können Gläubige sich ihm jetzt mutig nähern, nicht mit Furcht, sondern mit Zuversicht, wie Kinder, die sich ihrem Vater nähern. (Hebräer 4,16)

      Eine der größten Lügen des Feindes ist es, Menschen davon zu überzeugen, sich vor Gott zu verstecken, wenn sie zu kämpfen haben. Doch in den Evangelien näherten sich Menschen in Not immer wieder Jesus, weil sie sich in seiner Nähe geborgen fühlten. Gebrochene Menschen wurden von ihm angezogen. Sünder saßen bei ihm. Die Verletzten schrien zu ihm. Warum? Weil Gnade Geborgenheit für verwundete Herzen schafft.

      Ich glaube, manche Menschen haben Gott so lange durch Schmerz, Enttäuschung, Religion oder Angst gesehen, dass sie nicht mehr wissen, wie sie einfach in Seiner Liebe ruhen können. Aber das ist mein Wunsch für dich. Ich möchte, dass du das Herz des Vaters kennst. Ich möchte, dass du aufhörst, mit Angst vor Ihm aufzuwachen, und anfängst, mit dem Bewusstsein aufzuwachen, dass du von Ihm zutiefst geliebt wirst.

      Denn wenn du Gott endlich als liebenden Vater siehst, ändert sich alles.

      Das Gebet ändert sich.
      Der Friede verändert sich.
      Deine Identität verändert sich.
      Die Art, wie du mit Misserfolgen umgehst, verändert sich.
      Die Art, wie du dich selbst siehst, verändert sich.

      Du hörst auf, wie ein Waisenkind zu leben, das versucht, sich Liebe zu verdienen, und beginnst, wie ein Sohn oder eine Tochter zu leben, die durch Jesus Christus bereits voll und ganz angenommen sind. (Galater 4,6-7)

      Wenn also Angst deine Sicht auf Gott verzerrt hat, bete ich, dass Jesus dich dem Vater wieder näherbringt. Der Vater, der sich durch Christus offenbart, ist sanft zu den Müden, nah bei den Gebrochenen, geduldig mit den Kämpfenden und reich an Barmherzigkeit gegenüber Seinen Kindern. Und ich glaube fest daran: Je klarer du Seine Liebe siehst, desto mehr wird endlich Frieden dein Herz erfüllen.


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    • Mai 8thJesus begegnet ihr dort im Tal der Ablehnung

      Jesus begegnet ihr dort im Tal der Ablehnung

      Sie stand in dem Tal … wo es wieder passierte. Jemand anderes wurde ausgewählt. Jemand anderes wurde beachtet. Jemand anderes wurde nach vorne gerufen. Und ihr Name … nicht.

      Sie lächelte, als wäre es ihr egal. Aber tief in ihrem Inneren war es ihr nicht egal. Denn Ablehnung tut nicht nur weh … sie spricht zu dir.
      „Du bist nicht gut genug.“
      „Du bist nicht erwünscht.“
      „Du gehörst nicht hierher.“

      Danach fühlte sich das Tal still an.
      Zu still.

      Also flüsterte sie:
      „Herr … warum passiert mir das immer wieder?“

      Und für einen Moment … nichts.
      Nur der Schmerz. Nur die Stille.
      Dann – nicht laut, aber ganz nah –
      begegnet Jesus ihr dort. 🕊️

      Nicht ganz oben. Nicht, als sie alles im Griff hatte. Genau dort.
      An dem Ort, an dem sie sich übersehen fühlte.
      Und Er sagte: „Sie haben dich nicht erwählt …
      aber ich habe es getan.“

      Ihr stockte der Atem. Tränen füllten ihre Augen.
      Denn diese Worte fühlten sich nicht fern an –
      sie fühlten sich persönlich an.
      Er trat näher.
      „Bevor irgendjemand die Chance hatte, dich abzulehnen … hatte ich dich bereits erwählt.“

      Sie schüttelte sanft den Kopf,
      „Aber es tut trotzdem weh …“
      Und Er korrigierte sie nicht.
      Er drängte sie nicht.
      Er blieb einfach da.
      „Ich weiß.“

      Dieses einfache … zärtliche „Ich weiß“ brach etwas in ihr auf.
      Denn Er tat den Schmerz nicht ab …
      Er begegnete ihr darin.

      Sie flüsterte:
      „Warum fühlt es sich dann so an, als würde ich immer wieder übergangen?“

      Jesus antwortete sanft:
      „Weil ich deine Geschichte nicht in den Räumen schreibe, die dich übersehen haben.“

      Wieder Stille. Aber diesmal … war sie nicht leer. Es fühlte sich an … als würde sie gehalten.
      Er fuhr fort:
      „Du wirst nicht übersehen. Du bist auserwählt.“

      Ihre Tränen flossen nun ungehindert.
      Nicht nur aus Schmerz – sondern weil sie gesehen wurde.
      Wirklich gesehen.
      „Was sie nicht erkennen konnten … habe ich sorgfältig in dich hineingelegt.“

      Sie legte ihre Hand auf ihr Herz.
      Noch immer empfindlich. Noch immer am Heilen. Aber etwas hatte sich verändert.
      Die Ablehnung verschwand nicht … aber sie verlor ihre Macht.

      Denn jetzt gab es eine lautere Stimme.
      „Du gehörst zu mir.“
      Sie atmete das ein. Langsam. Tief.
      Als ob ihre Seele es zum ersten Mal lernen würde.
      Und in diesem Tal – genau an dem Ort, von dem sie glaubte, er würde sie disqualifizieren – wurde ihr etwas klar:

      👑 Sie war nicht unerwünscht.
      Sie war auserwählt … auf eine andere Art.

      🌸 Für die Frau, die sich heute abgelehnt fühlt … Jesus wählt dich immer noch aus.

      📖 Epheser 1,4
      „Er hat uns in ihm erwählt vor der Grundlegung der Welt …“

      📖 1. Samuel 16,7
      „Der Mensch sieht, was vor Augen ist, der Herr aber sieht das Herz.“

      Du fühlst dich vielleicht abgelehnt … aber du bist nicht unerwählt.
      Jesus begegnet dir sogar an den Orten, an denen man dich übersehen hat 🤍

      © Letitia Wewege
      Within the Veil


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    • Mai 7thWarum müssen die Gottesfürchtigen leiden?

      Nur wenige Fragen lasten so schwer auf dem Herzen wie diese: Wenn Gott liebevoll ist und wenn jemand ihm treu folgt, warum gibt es dann immer noch Leid? Hast du dir das in deinem eigenen Schmerz schon einmal gefragt?

      Das Buch Hiob spricht diesen Kampf ehrlich an – nicht mit einfachen Antworten, sondern mit einer Wahrheit, die tief in die Seele dringt.

      Hiob litt nicht, weil er Böses getan hatte. Die Bibel sagt, er sei „untadelig und rechtschaffen; er fürchtete Gott und mied das Böse“ (Hiob 1,1, NIV). Doch innerhalb kürzester Zeit verlor er seinen Besitz, seine Kinder und seine Gesundheit. Seine Geschichte erinnert uns an etwas Wichtiges: Schmerz kommt nicht immer wegen persönlicher Sünde.

      Aber es geschah etwas, das Hiob nicht sehen konnte. Sein Leiden war nicht sinnlos. Es war kein leerer Schmerz. Gott ließ seinen Glauben prüfen, nicht um ihn zu brechen, sondern um zu zeigen, dass wahrer Glaube Gott liebt um seiner selbst willen, nicht nur wegen seiner Segnungen. Könnte es sein, dass Gläubige manchmal leiden, weil ihr Vertrauen in Gott eine größere Geschichte erzählt, als ihnen bewusst ist?

      Hiobs Freunde glaubten, sie hätten die Antwort. Sie dachten, Leiden bedeute Schuld. Sicherlich, sagten sie, müsse Hiob gesündigt haben. Doch später korrigierte Gott sie. Ihr Fehler war, zu glauben, jede Not sei eine Strafe. Das Buch lehrt uns, dass unser Verständnis begrenzt ist, während Gottes Pläne weit größer sind, als wir im Moment erkennen können. Wie es in Jesaja 55,8 heißt: „Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege“, spricht der Herr.

      Als Gott schließlich spricht, gibt er Hiob nicht für jede Wunde einen Grund. Stattdessen offenbart er sich selbst. Und das verändert alles. Hiob entdeckt, dass Gott souverän und weise ist und die volle Kontrolle über das hat, was der menschliche Verstand nicht begreifen kann. Durch das Leiden vertieft sich sein Glaube, und er sagt: „Von dir hatte ich nur gehört, doch nun habe ich dich mit eigenen Augen gesehen“ (Hiob 42,5, NIV).

      Die Frommen mögen leiden, nicht weil Gott sie verlassen hat, sondern weil er etwas Tieferes bewirkt. Prüfungen können den Glauben läutern, den Anschuldigungen des Feindes entgegentreten, die Seele demütigen und uns näher zu Gott bringen. Wie es in 1. Petrus 1,7 heißt: „Diese sind gekommen, damit die bewährte Echtheit eures Glaubens, die wertvoller ist als Gold … zu Lob, Herrlichkeit und Ehre führt, wenn Jesus Christus offenbart wird.“ Was sich heute wie ein Verlust anfühlt, bereitet vielleicht etwas Ewiges vor.

      Wenn du leidest, während du versuchst, treu mit Gott zu wandeln, halte an dieser Wahrheit fest: Gott sieht deinen Schmerz, dein Glaube zählt, und deine Geschichte wird noch geschrieben. Wie Hiob erhältst du vielleicht nicht jede Antwort, aber du kannst den Gott kennenlernen, der genug ist. Und manchmal verändert das alles.


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    • Mai 5thViele Menschen hegen eine echte Sorge, wenn sie eine eindringliche Lehre über die Gnade hören

      Viele Menschen hegen eine echte Sorge, wenn sie eine eindringliche Lehre über die Gnade hören. Es kann so klingen, als käme es nicht mehr auf Gehorsam an, als wäre der Aufruf zu einem veränderten Leben beiseitegeschoben worden. Diese Sorge entspringt dem aufrichtigen Wunsch, Gott zu ehren. Doch das Schöne am Evangelium ist nicht, dass es den Gehorsam außer Kraft setzt. Es offenbart vielmehr, woher wahrer Gehorsam stammt.

      Jesus ist nicht gekommen, um etwas Unvollendetes zu beginnen. Er hat das Werk vollendet, das dich in ein rechtes Verhältnis zu Gott bringt. „Da wir nun durch den Glauben gerechtfertigt sind, haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus“ (Römer 5,1 ESV). Dieser Frieden ist nicht zerbrechlich. Er wird nicht durch deine Leistung aufrechterhalten. Er gründet auf dem, was Er bereits getan hat.

      Gleichzeitig ist das Leben eines Gläubigen nicht passiv. Es ist lebendig. Es ist reaktionsfähig. Es ist geprägt von Vertrauen. Doch Gehorsam im neuen Bund ist nicht dasselbe wie Gehorsam unter dem alten. Er wird nicht von der Angst getrieben, deinen Platz zu verlieren. Er entspringt dem Wissen, dass dein Platz bereits gesichert ist. „Denn das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten. Und seine Gebote sind nicht schwer“ (1. Johannes 5,3 ESV). Wenn Gehorsam sich schwer und bedrückend anfühlt, wurde etwas missverstanden. Denn was aus Gnade kommt, hat ein anderes Gewicht.

      Die Schrift spricht zwar vom Ausharren, vom Weitermachen, vom Wandeln mit Gott. Aber sie gründet dieses Ausharren immer auf das, was Gott bereits getan hat, nicht auf menschliche Kraft. „Und ich bin mir sicher, dass der, der dieses gute Werk in euch begonnen hat, es auch vollenden wird bis zum Tag Jesu Christi“ (Philipper 1,6 ESV). Dein Vertrauen liegt nicht in deiner Fähigkeit, durchzuhalten. Es liegt in Seiner Fähigkeit, das zu vollenden, was Er begonnen hat.

      Es gibt einen Unterschied zwischen Gehorsam, der versucht, etwas zu sichern, und Gehorsam, der aus Sicherheit heraus entsteht. Der eine wird von Angst getrieben. Der andere entsteht aus Glauben. Jesus sagte: „Bleibt in mir, und ich in euch … wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht“ (Johannes 15,4–5 ESV). Achte auf die Reihenfolge. Das Bleiben kommt zuerst. Die Frucht folgt. Der Fokus liegt nicht darauf, durch Anstrengung Frucht zu bringen. Er liegt darauf, mit ihm verbunden zu bleiben.

      Wenn du wirklich an das vollendete Werk Jesu glaubst, führt dich das nicht vom Gehorsam weg. Es zieht dich in eine tiefere Art von Gehorsam hinein. Nicht äußerliche Anpassung, sondern innere Verwandlung. „Denn Gott ist es, der in euch wirkt und euch sowohl das Wollen als auch das Vollbringen gibt, um das zu tun, was ihm gefällt“ (Philipper 2,13 ESV). Das verändert alles. Du versuchst nicht, dich selbst zur Übereinstimmung zu zwingen. Gott bewirkt die Übereinstimmung in dir.

      Der Aufruf zur Ausdauer ist echt. Aber Ausdauer wird nicht durch Anstrengung aufrechterhalten. Sie wird durch den Glauben aufrechterhalten. „Wir sind dazu gekommen, an Christus teilzuhaben, wenn wir nur unsere ursprüngliche Zuversicht bis zum Ende festhalten“ (Hebräer 3,14 ESV). Woran halten wir fest? Nicht an unserer Leistung. An unserer Zuversicht. An unserem Vertrauen in das, was Jesus bereits vollbracht hat.

      Deshalb sorgt die Vermischung von Anstrengung und Gnade für Verwirrung. Wenn Gehorsam zu einer Voraussetzung wird, um angenommen zu bleiben, hört er auf, die Frucht des Glaubens zu sein, und wird zur Last. Aber wenn Gehorsam daraus entsteht, dass du weißt, dass du bereits angenommen bist, wird er lebensspendend. „Lebt im Geist, dann werdet ihr die Begierden des Fleisches nicht erfüllen“ (Galater 5,16 ESV). Der Fokus liegt nicht darauf, das Fleisch durch Anstrengung zu unterdrücken. Er liegt darauf, im Einklang mit dem Geist zu leben.

      Die Bibel ist voller Beispiele für Leben, die verwandelt wurden – nicht durch härteres Streben, sondern durch die Begegnung mit Gottes Gnade. Ihr Gehorsam war echt, aber er war eine Reaktion, keine Bedingung. Sie vertrauten Gott, und ihr Leben folgte dem. Dieses Muster hat sich nicht geändert.

      Es gibt keinen Grund, sich zwischen Glauben und Gehorsam entscheiden zu müssen. Im Evangelium sind sie keine Feinde. Wahrer Gehorsam ist der Ausdruck des Glaubens. Er zeigt, wie Glaube aussieht, wenn er gelebt wird. Aber er ersetzt niemals den Glauben, und er erhält niemals das aufrecht, was nur Jesus aufrechterhalten kann.

      Du musst also nicht in der Angst leben, dass alles davon abhängt, wie gut du gehorchst. Und du musst Gehorsam nicht als unwichtig abtun. Es gibt einen besseren Weg. Glaube voll und ganz an das vollendete Werk Jesu und lass diesen Glauben dein Leben prägen.

      Bleibe in ihm. Vertraue ihm. Ruhe in dem, was er bereits getan hat. Und von diesem Ort aus wird Gehorsam sich nicht wie Druck anfühlen. Er wird sich wie der natürliche Überfluss eines Lebens anfühlen, das endlich seine Heimat in ihm gefunden hat.


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