
Heute – wie jeden Sonntag – treffen wir uns um 11 Uhr zum Lobpreis und anschließend lesen und besprechen wir Prediger 4
, anschließend bis 15 Uhr geselliges Beisammensein – alle Fragen zum Thema Bibel
Zoom-Meeting Sonntag von 11-14Uhr
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selbst den Toten geht es besser
„Dann wieder sah ich, wie viele Menschen auf dieser Welt ausgebeutet werden. Die Unterdrückten vergießen bittere Tränen, doch niemand tröstet sie. Keiner hilft ihnen, weil ihre Unterdrücker so mächtig sind. Wie glücklich sind doch die Toten, sie haben es viel besser als die Lebenden! Noch besser aber geht es denen, die gar nicht erst geboren wurden! Sie haben das schreiende Unrecht auf dieser Welt nie mit ansehen müssen.
Weniger ist mehr
Nun weiß ich, warum die Menschen so hart arbeiten und so viel Erfolg haben: Sie tun es nur, um die anderen in den Schatten zu stellen! Auch das ist vergebliche Mühe – so als wollten sie den Wind einfangen. Zwar sagt man: »Der dumme Faulpelz legt die Hände in den Schoß und verhungert«, ich aber meine: Besser nur eine Handvoll besitzen und Ruhe genießen als viel Besitz haben und alle Hände voll zu tun. Denn im Grunde lohnt sich das ja nicht.
Zwei haben es besser als einer
Noch etwas habe ich auf dieser Welt beobachtet, das mir sinnlos erscheint: Manch einer lebt völlig allein und hat weder Kinder noch Geschwister. Trotzdem arbeitet er ohne Ende und ist nie zufrieden mit seinem Besitz. Aber für wen mühe ich mich dann ab und gönne mir nichts Gutes mehr? Das ist doch unsinnig, so vergeudet man nur seine Zeit! Zwei haben es besser als einer allein, denn zusammen können sie mehr erreichen. Stürzt einer von ihnen, dann hilft der andere ihm wieder auf die Beine. Doch wie schlecht steht es um den, der alleine ist, wenn er hinfällt! Niemand ist da, der ihm wieder aufhilft! Wenn zwei in der Kälte zusammenliegen, wärmt einer den anderen, doch wie soll einer allein warm werden? Einer kann leicht überwältigt werden, doch zwei sind dem Angriff gewachsen. Man sagt ja auch: »Ein Seil aus drei Schnüren reißt nicht so schnell!«
Die Gunst des Volkes ist trügerisch
Besser ein junger Mann, der arm, aber weise ist, als ein alter und törichter König, der keine Ratschläge annimmt! Es ist schon vorgekommen, dass man einen jungen Mann aus dem Gefängnis geholt und ihn zum König gemacht hat, obwohl er noch zu Zeiten des alten Königs in Armut geboren wurde. Doch ich habe auch beobachtet, dass die Menschen sich schnell wieder auf die Seite eines anderen stellten, der stattdessen die Herrschaft übernehmen sollte. Für eine Weile lief die begeisterte Volksmenge dem neuen Machthaber nach, aber bald darauf waren sie auch mit ihm nicht mehr zufrieden, und sein Ruhm erlosch schnell. So war alles umsonst, als hätte er versucht, den Wind einzufangen!
Begegne Gott mit Ehrfurcht
Besinne dich, bevor du zum Tempel Gottes gehst! Wenn du bereit bist, wirklich auf Gott zu hören, ist das viel wertvoller als die Opfer der Unverständigen. Denn sie wissen nicht, worauf es ankommt; sie merken nicht einmal, dass sie Böses tun.“
Prediger 4:1-17 HFA
Prediger 4
Das Leben macht keinen Spass, wenn man ausgenutzt und fertiggemacht wird
1 Dann hab ich mir mal angesehen, wie viele Menschen auf der Welt einfach ausgenutzt werden. Ich habe unheimlich viele Leute gefunden, die voll fertiggemacht wurden, und es gab nicht mal Menschen, die sie getröstet hätten. Die Typen, die sie ausnutzten, haben sie dabei fast vergewaltigt, aber es gab nicht einen, der da war, um die Opfer zu trösten. 2 Ich fing an, die Menschen zu beneiden, die tot sind. Denen geht es besser als den Menschen, die leben, dachte ich mir. 3 Am glücklichsten sind doch diejenigen, die noch gar nicht geboren wurden. Denn sie haben den ganzen Mist noch nicht erlebt, weil sie noch nicht auf der Erde waren.
4 Ich habe das Arbeitsleben beobachtet. Dort schuftet man bis zum Umfallen, es wird überall gemobbt, das kann es doch auch nicht sein. 5 Man sagt ja, dass nur ein Idiot den ganzen Tag rumschlonzt und nichts tut, bis er vor Hunger seine eigenen Popel essen muss. 6 Aber ich meine, dass es besser ist, entspannt zu leben und im Zweifelsfall mal ein bisschen zu chillen, als voll verkrampft 24 Stunden zu arbeiten, sieben Tage die Woche. Denn das ist letztendlich sinnlos. 7 Schließlich entdeckte ich noch mehr Sachen, die umsonst und sinnlos waren. 8 Es gibt Menschen, die sind Singles, haben keine Kinder und auch keine Geschwister. Trotzdem arbeiten sie wie blöd und wollen immer mehr Kohle auf dem Konto haben. Wofür oder besser für wen machen die das eigentlich? Warum kann man nicht einfach mal locker lassen und das Leben genießen?
Es ist besser, mit mehreren Leuten was zu machen als alleine
9 Wenn man zu zweit ist, gehen viele Dinge leichter als alleine. Zu zweit kriegt man die Sachen einfach besser gebacken. 10 Und wenn man unterwegs ist, und einer legt sich voll auf die Fresse, dann ist der Zweite da, um ihm wieder hochzuhelfen. Wie schlimm ist das, wenn man alleine ist und keiner einem wieder auf die Beine hilft, wenn man hinfällt. 11 Wenn zwei nachts im Zelt liegen, dann können sie sich auch gegenseitig wärmen. Aber wenn man alleine daliegt, wie soll man dann warm werden? 12 Wenn man nachts um die Häuser zieht, dann ist man zu zweit immer sicherer. Alleine kann man schnell überfallen werden, aber wenn man zu zweit ist, geht das nicht mehr, weil man sich viel besser verteidigen kann. Und wenn man zu dritt ist, hat der Gegner sowieso keine Chance. Es gibt ja auch diesen Spruch: Eine Schnur aus drei Bändern kann man nicht so leicht zerreißen.
Mal finden einen alle toll, und mal hassen sie dich
13 Es gibt ja auch noch diesen Spruch, dass ein Jugendlicher, der keine Kohle hat, aber dafür weiß, wie man sein Leben in den Griff bekommt, besser dran ist als ein alter, seniler Präsident, der sich nichts sagen lässt. 14 Lasst diesen Jungen mal aus dem Gefängnis frei, wo er drin war. Macht ihn sogar zum Präsidenten, egal, ob er aus einer sozial schwachen Familie stammt und dort in der Zeit aufgewachsen ist, als der andere schon lange Präsident war. 15 So was finden die Leute toll: einen „Underdog“, mit dem keiner rechnet und der dann zum Nachfolger wird, der bald die Leitungsstelle einnimmt. 16 Viele Menschen laufen ihm hinterher. Aber das dauert nicht lange, dann ist er plötzlich unten durch, und man jubelt dem Nächsten zu. Also gilt die Regel auch hier: Es ist alles für den Arsch.
Es ist wichtig, Respekt vor Gott zu haben
17 Wenn du in den Gottesdienst gehst, dann mach das ganz bewusst und nicht so nebenbei. Geh rein, setz dich hin und hör zu. Das ist besser, als wenn du ohne groß nachzudenken da einfach reinstolperst und auf die Schnelle ein paar Scheine in den Klingelbeutel wirfst. So etwas bringen nur Leute, die nichts kapiert haben und irgendwie link drauf sind.
Pred 4
1 Und wiederum sah ich alle Bedrückungen, die unter der Sonne verübt werden; und sieh, die Träne der Unterdrückten, und sie haben keinen Tröster, und von der Hand ihrer Bedrücker: Bestechungsgut; und sie haben keinen Tröster. 2 Da pries ich die Toten, die schon gestorben, glücklicher als die Lebenden, die noch am Leben sind; 3 und glücklicher als beide den, der noch gar nicht geworden, der das böse Treiben nicht gesehen, das unter der Sonne geschieht.
4 Und ich sah bei aller Mühe und Trefflichkeit des Schaffens, daß es an des Mannes Erwerben eines Freundes liegt; (sonst) ist auch dies eitel und Jagen nach Wind. 5 Der Tor umarmt die eignen Hände und ißt vom eignen Fleisch: 6 ,Besser eine Handvoll im Geruhen als zwei Hände voll mit Mühsal und mit Jagen nach Wind!‘
7 Aber wiederum sah ich Eitles unter der Sonne: 8 Da ist einer ohne einen zweiten, auch Sohn und Bruder hat er nicht, und keinen Zweck hat all sein Mühn, auch seine Augen werden des Reichtums nicht satt: ,Für wen mühe ich mich denn und versage meiner Seele Glück?‘ Auch dies ist eitel und eine böse Aufgabe. 9 Besser sind zwei daran als einer, weil sie guten Lohn für ihre Mühe haben; 10 denn wenn sie fallen, kann der eine dem andern wieder aufhelfen, doch weh dem Einzelnen, der fällt, und es ist kein Zweiter da, ihm aufzuhelfen! 11 Auch wenn zwei beisammenliegen, wird ihnen warm, aber wie soll dem Einzelnen warm werden? 12 Und wenn einer jemand anfällt, so werden ihm die Zwei standhalten; und die dreifache Schnur wird nicht so bald zerrissen.
13 Besser dran war der Knabe, arm und weise, als der König, alt und töricht, der nicht mehr wußte, sich in acht zu nehmen. 14 Denn aus dem Gefängnis kam er heraus zu herrschen, da der, in seinem Königtum geboren, verarmte. 15 Ich sah alle Lebenden, die da wandeln unter der Sonne – mit dem andern Kind, das an seine Stelle treten sollte. 16 Keinen Zweck hatte alles Volk, alles, was vor ihnen gewesen, und auch die Späteren werden sich seiner nicht freuen, denn auch dies ist eitel Hüten von Wind.
17 Acht deines Fußes, wenn du gehst: Zu Gottes Haus, und Nahen um zu hören, als (dahin,) wo die Toren Schlachtmahl geben. Denn sie wissens nicht, so daß sie böse handeln.