
Heute – wie jeden Sonntag – treffen wir uns um 11 Uhr zum Lobpreis und anschließend lesen und besprechen wir Prediger 5
, anschließend bis 15 Uhr geselliges Beisammensein – alle Fragen zum Thema Bibel
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„Denk erst nach, bevor du betest, sei nicht zu voreilig! Denn Gott ist im Himmel, und du bist auf der Erde – also sei sparsam mit deinen Worten!
Man sagt doch: »Wer zu geschäftig ist, träumt bald unruhig, und wer zu viel redet, sagt leicht etwas Dummes.«
Wenn du vor Gott ein Gelübde abgelegt hast, dann zögere nicht, es zu erfüllen! Menschen, die leichtfertige Versprechungen machen, gefallen Gott nicht – darum tu, was du ihm geschworen hast! Besser, du versprichst erst gar nichts, als dass du ein Versprechen nicht hältst!
Leg kein unbedachtes Gelübde ab, sonst lädst du Schuld auf dich! Hast du es doch getan, dann behaupte nicht vor dem Priester: »Ich habe es gar nicht so gemeint!« Oder willst du, dass Gott zornig wird und die Früchte deiner Arbeit vernichtet?
Wer viel träumt, träumt manches Sinnlose, und wer viel redet, sagt manches Unnütze. Du aber begegne Gott mit Ehrfurcht!
Die Gewaltherrschaft der Mächtigen
Wundere dich nicht, wenn du siehst, wie die Armen im Land unterdrückt werden und wie man das Recht beugt! Denn ein Mächtiger belauert den anderen, und beide werden von noch Mächtigeren beherrscht. So ist es wohl besser für ein Land, wenn es einen König hat, der für Recht und Ordnung sorgt.
Reichtum garantiert noch kein Glück
Wer geldgierig ist, bekommt nie genug, und wer den Luxus liebt, hat immer zu wenig – auch das Streben nach Reichtum ist darum vergebens! Je reicher einer wird, umso mehr Leute scharen sich um ihn, die auf seine Kosten leben wollen. Der Reiche kann seinen Besitz zwar bestaunen, aber sonst hat er nichts davon. Wer hart arbeitet, der kann gut schlafen – egal ob er viel oder wenig zu essen hat. Der Reiche dagegen findet vor lauter Sorge um sein Vermögen keinen Schlaf.
Etwas Schlimmes habe ich auf dieser Welt beobachtet: wenn einer seinen Besitz sorgsam hütet und ihn dann doch verliert. Nur ein Unglücksfall – und schon ist sein ganzes Vermögen dahin, auch seinen Kindern kann er nichts hinterlassen. So, wie er auf diese Welt gekommen ist, muss er sie wieder verlassen – nackt und besitzlos! Nicht eine Handvoll kann er mitnehmen von dem, wofür er sich hier abmühte. Es ist zum Verzweifeln! Wie er kam, muss er wieder gehen. Was hat er also von seiner harten Arbeit? Es ist ja doch alles umsonst! Sein ganzes Leben bestand aus Mühe und Trauer; er hatte nichts als Ärger und Sorgen und plagte sich mit vielen Krankheiten.
Eines habe ich begriffen: Das größte Glück genießt ein Mensch in dem kurzen Leben, das Gott ihm gibt, wenn er isst und trinkt und es sich gut gehen lässt bei aller Last, die er zu tragen hat. Das ist der Lohn für seine Mühen. Wenn jemand es zu Reichtum bringt und sich an seinem Besitz erfreuen kann, dann hat er das Gott zu verdanken. Ja, die Früchte seiner Arbeit zu genießen, das ist Gottes Geschenk! Denn wessen Leben Gott mit Freude erfüllt, der denkt nicht viel darüber nach, wie kurz es eigentlich ist.“
Prediger 5:1-19 HFA
Man sollte nicht unvorbereitet in den Gottesdienst gehen
1 Schalte erst mal dein Hirn an, bevor du mit Gott redest! Du musst ihm nicht jeden Scheiß erzählen, was dir grade in die Birne kommt. Gott lebt im Universum, aber du lebst nur auf der Erde. Darum konzentrier dich auf das Wesentliche. 2 Man sagt ja auch, dass man schlecht träumt, wenn man zu viele Sachen im Kopf hat, und wenn man viel redet, labert man auch viel Dünnsinn. 3 Wenn du Gott etwas versprichst, dann musst du das auch durchziehen. Leute, die große Sprüche machen, aber nichts davon einhalten, kann Gott nicht ausstehen. 4 Es ist besser, nichts zu versprechen, als etwas zu versprechen und sich dann nicht dran zu halten. 5 Du musst dafür sorgen, dass aus deinem Mund kein Müll kommt. Und wenn es dir doch mal passiert ist, dann versuch nicht, dich rauszureden, falls der Pastor dich drauf anspricht. Oder willst du etwa, dass Gott sauer auf dich wird und dafür sorgt, dass bei dir nichts mehr läuft? 6 Wer nämlich den ganzen Tag nur vor sich hin träumt und nichts zustande bringt, redet meist auch ziemlich viel Mist. Ich sag nur: Hab Respekt vor Gott!
Kohle macht auch nicht glücklich
7 Wenn du irgendwo mitbekommst, dass Menschen, die kein Geld haben, in einem Land ungerecht behandelt werden, brauchst du dich nicht darüber zu wundern. Leute, die was zu sagen haben, halten zusammen, und wenn einer viel Macht hat, dann wird es über ihm noch einen geben, der ihn kontrolliert, weil er noch mehr Macht hat. Aber auch dieser Typ wird kontrolliert von demjenigen, der noch mehr Macht als er hat. 8 Eigentlich wäre es das Beste, wenn der Präsident sich auch wirklich um die Angelegenheiten kümmern würde, die in seinem Land passieren. 9 Wenn einer nur scharf aufs Geldverdienen ist, dann kann er auch nie genug davon kriegen. Jemand, der unbedingt reich sein will, wird nie genug Kohle haben können. 10 Je mehr Geld jemand auf dem Konto hat, desto mehr Schnorrer gibt es, die was davon abhaben wollen. Was bringt einem am Ende die ganze Kohle, außer den schönen Kontoauszügen mit vielen Nullen, die man sich dann an die Wand hängen kann?! 11 Jemand, der viel arbeitet, kann auch gut schlafen. Und das gilt unabhängig davon, ob er viel oder wenig gegessen hat. Das fette Bankkonto hilft einem Reichen allerdings nicht beim Einschlafen, ganz im Gegenteil. 12 Es gibt noch eine fiese Sache, die ich auf der Welt beobachtet habe: sehr viel Kohle, die von ihrem Besitzer ängstlich aufbewahrt wird, was ihn am Ende krank macht. 13 Wenn er dann sein Geld durch einen Aktiencrash oder sonst was verliert, hat er plötzlich nichts mehr, was er seinem Sohn vererben könnte. 14 So, wie ein Mensch geboren wird, komplett nackt und alles auf null, so wird es auch sein, wenn er tot ist. Er wird absolut nichts von dem, was er sich im Leben erarbeitet hat, mit in den Tod nehmen können. 15 Das muss man sich mal vorstellen! So arm, wie er auf die Erde gekommen ist, genauso arm wird er sein, wenn er tot ist. Wo ist denn dann der Gewinn dafür, dass er sein ganzes Leben wie blöd geschuftet hat? 16 Aber dafür hat er die ganze Zeit auf Feiern verzichtet, war krank, hatte Rückenschmerzen, musste sich Sorgen machen usw.
Darum: das Gute geniessen
17 Also, als Ergebnis von meinen Gedanken kam bei mir Folgendes raus: Wir arbeiten echt hart und schuften jeden Tag, den wir auf der Erde leben, und da müssen wir auch einfach durch. Es ist deswegen vollkommen in Ordnung, wenn wir es uns auch mal gutgehen lassen, ins Kino oder lecker essen gehen und auch mal was trinken. 18 Nun gibt es ja Menschen, die haben von Gott fett Kohle geschenkt bekommen. Er hat ihnen damit auch die Erlaubnis gegeben, das, was sie haben, zu genießen und es sich auch mal gutgehen zu lassen von dem Gewinn, der erwirtschaftet wurde. Auch das ist ein Geschenk von Gott. 19 Wenn einer feiert und gut drauf ist, denkt er auch nicht so viel daran, dass er mal sterben muss. Gott lenkt ihn von Depri-Gedanken ab, indem er ihm innerliche Freude gibt.
Pred 5
1 Sei nicht vorschnell mit deinem Mund, und dein Herz eile nicht, ein (Gelöbnis)wort vor Gott auszusprechen; denn Gott ist im Himmel, und du bist auf Erden, darum seien deiner Worte wenig. 2 Denn: Kommt, der gesunden Geists mit vielem Zweck, so Torenschwatz mit vielen Worten. 3 Wenn du Gott ein Gelöbnis tust, so säume nicht, es zu bezahlen, denn es ist kein Gefallen an den Toren. Was du gelobst, zahle! 4 Besser, daß du nicht gelobst, als daß du gelobst und nicht zahlst. 5 Gestatte deinem Mund nicht, deinen Leib in Schuld zu bringen, und sage nicht vor dem Boten, daß es unbedacht war. Warum soll Gott über dein Gerede zürnen und das Werk deiner Hände verderben? 6 Denn (das kommt) durch viel Träumereien, Eitelkeiten und viel Gerede; so fürchte Gott! 7 Wenn du Bedrückung des Armen und Entziehung von Recht und Gerechtigkeit im Land siehst, so frage nicht ob der Absicht; denn ein Höherer über dem Hohen und noch Höhere über ihnen lauern. 8 Und Vorzug hat das Land bei allem: Ein König ist man vom bebauten Feld. 9 Wer Geld liebt, wird des Gelds nicht satt und wer den Reichtum liebt, nicht des Ertrags. Auch das ist eitel. 10 Mehrt sich das Gut, so die auch, die dran zehren. Und welche Trefflichkeit hat sein Besitzer, als daß seine Augen es sehen? 11 Süß ist des Werkmanns Schlaf ob wenig er, ob viel ißt; aber den Reichen läßt die Übersättigung nicht schlafen. 12 Es gibt ein arges Übel, das ich sah unter der Sonne: Reichtum, von seinem Besitzer für sein Unglück aufbewahrt. 13 Nun geht jener Reichtum durch ein bös Geschäft verloren, und hat er einen Sohn gezeugt, so bleibt nichts in dessen Hand. 14 Wie er hervorging aus der Mutter Schoß, nackt geht dahin er wieder, wie er kam, und nichts trägt er davon für seine Mühe, das er mit sich führen könnte. 15 Und auch dies ist ein arges Übel: Ganz wie er gekommen, muß er gehen; und welchen Gewinn hat er, daß er sich müht in den Wind? 16 Auch zehrt er all sein Lebtag in Finsternis und kränkt sich viel, nebst Leiden und Verdruß. 17 Sieh, was ich als gut, als schön ersehen habe, ist: Zu essen und zu trinken und Gutes zu genießen aus all seiner Mühe, die einer sich abmüht unter der Sonne die gezählten Tage seines Lebens, die ihm Gott gegeben. Denn das ist sein Anteil. 18 Doch auch für jeden Menschen, dem Gott Reichtum und Güter verliehen, und den er ermächtigt hat, davon zu genießen und sein Teil zu nehmen und sich zu freuen an seiner Mühe, ist dies eine Gabe Gottes. 19 Denn nicht viel sind, bedenke er, seine Lebenstage, daß Gott ihn schaffen läßt in der Freude seines Herzens.
„Noch ein großes Unglück habe ich auf dieser Welt gesehen, es trifft sehr viele Menschen:
Da schenkt Gott einem Mann Reichtum, Wohlstand und Ehre – ja, alles, was er sich nur wünschen kann, nichts fehlt! Und trotzdem lässt er ihn nichts davon genießen, sondern es fällt einem Fremden in die Hände. Was für eine Sinnlosigkeit und welch ein Unglück! Mag ein Mann auch hundert Kinder haben und sehr lange leben – wenn er sein Glück nicht genießen kann und am Ende nicht einmal begraben wird, was hat er dann davon? Ich sage: Selbst einer Fehlgeburt geht es besser! Als ein Nichts kommt sie, ins Dunkel geht sie, dorthin, wo sie für immer vergessen wird. Das Licht der Sonne hat sie nie erblickt oder je etwas davon gewusst, und doch geht es ihr besser als jenem bedauernswerten Menschen! Denn er findet keine Ruhe und wird das Glück nie genießen, selbst wenn er zweitausend Jahre leben würde. Und am Ende müssen beide an den gleichen Ort!
Der Mensch müht sich ab sein Leben lang, nur um genug zum Essen zu haben, doch nie wird sein Verlangen gestillt. Was also hat der Weise dem Unverständigen voraus? Was nützt dem Armen ein rechtschaffenes Leben? Sei zufrieden mit dem, was du hast, und verlange nicht ständig nach mehr, denn das ist vergebliche Mühe – so als wolltest du den Wind einfangen.
Gegen Gott kommt niemand an
Alles auf der Welt ist seit langer Zeit vorherbestimmt, und auch das Schicksal jedes Menschen steht schon vor seiner Geburt fest. Mit dem, der mächtiger ist als er, kann er nicht darüber streiten. Er kann ihn noch so sehr anklagen – es hat ja doch keinen Sinn und hilft ihm nicht weiter!
Wer weiß denn, was für den Menschen gut ist in seinem kurzen und vergeblichen Leben, das schnell wie ein Schatten vorbeieilt? Wer kann ihm sagen, was nach seinem Tod auf dieser Welt geschehen wird?“
Prediger 6:1-12 HFA
Kohle ohne Ende bringt es nicht
1 Es gibt noch eine Sache, die ich bei Menschen beobachtet habe, und die finde ich echt zum Kotzen. Viele Menschen leiden voll darunter. 2 Und zwar geht das meistens so ab: Ein Typ hat ganz viel Kohle, Gott hat dafür gesorgt, dass er reich ist und viele Menschen Respekt vor ihm haben. Er hat alles, was man sich nur wünschen kann. Und trotzdem erlaubt Gott ihm nicht, die ganzen Sachen einfach mal zu genießen, sondern er stirbt, bevor er in Rente ist. Und alles, was ihm gehört, erbt dann oft jemand, den er noch nicht mal kennt. Das zeigt für mich noch mal: Eigentlich ist eh alles für den Arsch. Echt übel, oder? 3 Selbst wenn ein Mann hundert Kinder kriegen und auch echt lange leben würde, es wäre doch alles für die Tonne, wenn er das Ganze nicht auch mal richtig genießen kann. Und am Ende bekommt er noch nicht mal ein anständiges Begräbnis. Ich bin der Meinung, dass eine Fehlgeburt besser dran war als so einer. 4 Die kommen ja im Dunkeln auf dieser Welt an, verschwinden sofort wieder, und keiner wird sich an ihre Namen erinnern. 5 Fehlgeburten haben auch nie die Sonne gesehen und wissen gar nicht, wie sich das Leben anfühlt. Die haben es echt besser gehabt als der Typ, von dem ich gerade gesprochen habe. 6 Der hatte ja gar nichts von seinem Leben, selbst wenn er zweitausend Jahre alt geworden wäre. Und am Ende kommen eh alle Toten an denselben Ort. 7 Der Mensch muss den ganzen Tag arbeiten, um genug Essen im Kühlschrank zu haben. Trotzdem kann sein Hunger nach Leben nicht wirklich gestillt werden. 8 In dem Punkt geht es einem Uni-Professor genauso wie dem Mann, der bei Ford am Fließband arbeitet. Und was bringt es dem Hartz-IV-Empfänger überhaupt, wenn er viel Bildung hat? Satt wird er dadurch auch nicht. 9 Besser wenig zu haben und sich darüber zu freuen, als die ganze Zeit damit beschäftigt zu sein, was man alles nicht hat. Denn auch das ist letztendlich für den Arsch, das bringt es nicht.
Eine Demo gegen Gott bringt es nicht
10 Alles, was mit einem Menschen so passiert und was aus ihm werden wird, ist schon lange vorher festgelegt worden. Wer sollte sich darüber jetzt beim gigantisch großen Gott, der tausendmal größer ist als wir, beschweren? 11 Wer das auch versucht, kann so viel labern, wie er will, es wird eh nichts dabei rumkommen. 12 Ich mein, wer hat denn den Überblick über unser Leben? Wer kann wirklich abschätzen, was gut für uns ist und was nicht, in der kurzen Zeit, wo wir hier auf der Erde sind? Das Leben geht so schnell vorbei. Und wer kann eine Auskunft darüber geben, was auf der Erde passiert, wenn wir mal tot sind?
Pred 6
1 Es gibt ein Übel, das ich gesehen unter der Sonne, und groß ists bei dem Menschen: 2 Wenn einem Mann Gott Reichtum, Güter und Ehre verleiht, und es fehlt seiner Seele nichts von allem, was er begehren mag, aber Gott ermächtigt ihn nicht, davon zu genießen, sondern ein fremder Mann genießt es. Das ist eitel und schlimmes Leiden. 3 Wenn jemand auch hundert zeugte und viele Jahre lebte, und soviel auch seiner Jahre Tage wären, aber seine Seele sättigt sich nicht am Guten, so – wenn auch diese nicht einmal ein Grab erhält – sage ich: Besser als er hats die Fehlgeburt. 4 Wenn sie auch in Nichtigkeit kommt, in Finsternis dahingeht und ihr Name mit Finsternis bedeckt ist, 5 wenn sie auch die Sonne nicht kannte: Ihr ist wohler als jenem, 6 und wenn er tausend Jahre zweimal lebte, hätte aber nichts Gutes genossen. Geht nicht alles dahin an einen Ort? 7 Des Menschen Mühn ist alles für den Mund und doch: Die Seele wird nicht satt. 8 Was also hat der Weise vor dem Toren mehr? Was hat der Arme, ders versteht, vor Lebenden zu wandeln? 9 Besser mit den Augen sehen als der Seele (träumend) Gehen. Auch dies ist eitel und Jagen nach Wind. 10 (Danach) was man gewesen, ist längst sein Name genannt, und bekannt, daß er ein Mensch ist und er nicht rechten kann mit dem, der stärker ist als er. 11 Ja, es gibt viel Reden, die nur Eitelkeit häufen; was hat der Mensch davon? 12 Denn wer weiß, was für den Menschen gut ist im Leben während seiner gezählten, nichtigen Lebenstage, daß er sie – dem Schatten gleich – gestalte? Denn wer kündet dem Menschen, was nach ihm sein wird unter der Sonne?
Warum sollen wir mit unserem Mund und Herzen nicht hasten?
„Denk erst nach, bevor du betest, sei nicht zu voreilig! Denn Gott ist im Himmel, und du bist auf der Erde – also sei sparsam mit deinen Worten!“
Prediger 5:1 HFA
Das hört sich fast so an, wie das, was ich oft denke, wenn ich den Status von einigen auf WhatsApp lese
„Bewahre deinen Fuß, wenn du zum Hause Gottes gehst; und nahen, um zu hören, ist besser, als wenn die Toren Schlachtopfer geben: denn sie haben keine Erkenntnis, so daß sie Böses tun. – Sei nicht vorschnell mit deinem Munde, und dein Herz eile nicht, ein Wort vor Gott hervorzubringen; denn Gott ist im Himmel, und du bist auf der Erde: darum seien deiner Worte wenige. Denn Träume kommen durch viel Geschäftigkeit, und der Tor wird laut durch viele Worte -“
Prediger 5:1-3 ELB71
Letzte Woche haben wir am Ende von Prediger 4 gelesen, dass Salomo von Jesus Kenntnis hatte
In den Evangelien lesen wir häufig, dass die Jünger sich darüber unterhielten, wer der größte von ihnen sei
Petrus fällt uns ein
Jesus sagt ihm, dass er leiden und sterben muss
Petrus sagt „das verhüte Gott“
Eli weist Hanna zurecht, die im innigen Gebet versunken ist
Er denkt, sie sei besoffen und gibt nur unsinniges Zeug von sich
Die jüdische Übersetzung Übersetzung sagt
Sei nicht vorschnell mit deinem Mund, und dein Herz eile nicht, ein (Gelöbnis)wort vor Gott auszusprechen; denn Gott ist im Himmel, und du bist auf Erden, darum seien deiner Worte wenig.
Buber
Zu gottes Ansitz Rede hervor bringen
Wie beten die Heiden?
„Man sagt doch: »Wer zu geschäftig ist, träumt bald unruhig, und wer zu viel redet, sagt leicht etwas Dummes.«“
Prediger 5:2 HFA
Man sagt ja auch, dass man schlecht träumt, wenn man zu viele Sachen im Kopf hat, und wenn man viel redet, labert man auch viel Dünnsinn.
Volxbibel
Manche reden wie aus dem Maschinengewehr, man sagt, der oder die quatscht mich tot
Denn: Kommt, der gesunden Geists mit vielem Zweck, so Torenschwatz mit vielen Worten.
Wer viel redet, macht auch viele Fehler
Thema Gelübde
„Wenn du vor Gott ein Gelübde abgelegt hast, dann zögere nicht, es zu erfüllen! Menschen, die leichtfertige Versprechungen machen, gefallen Gott nicht – darum tu, was du ihm geschworen hast!“
Prediger 5:3 HFA
Was beten die Heiden eigentlich?
Was war der Unterschied zwischen Jehova und Baal?
Jehova ist ein Gott der Tat, bei den anderen passiert nix
Warum hat das Volk Israel IHN dann gegen Baal ausgetauscht?
Der Gott, der Israel erwählt hat, sagt „weil ich euch … deshalb …“
Eine Beziehung
Er gibt zuerst, deshalb erwidern wir seine Liebe …
Aschtoreth
Eine Geschäftsbeziehung
Wenn ich dies und jenes tue, bekomme ich …
Die Göttin mischte sich aber ansonsten nicht ins Leben der Anbeter ein
Was ist denn das Gelübde dann anderes?
Wenn … dann
Keine Zeit, zum Tempel der anstarrte zu gehen und …
Konntest du schnell vor Ort „wenn … dann verspreche ich dir das …“
Genau das hatte Jephtha gemacht, schnell ein Gelübde abgelegt
Hanna hatte das auch gemacht
Durften die Israeliten auch Jehova ein Gelübde ablegen?
Bedingtes Gelübde
Erst muss Gott geben, dann gebe ich
5. Mo 23:21-23
Was würde denn passieren, wenn wir erst etwas Gott geloben und dann hinaus zögern?
„Besser, du versprichst erst gar nichts, als dass du ein Versprechen nicht hältst! Leg kein unbedachtes Gelübde ab, sonst lädst du Schuld auf dich! Hast du es doch getan, dann behaupte nicht vor dem Priester: »Ich habe es gar nicht so gemeint!« Oder willst du, dass Gott zornig wird und die Früchte deiner Arbeit vernichtet?“
Prediger 5:4-5 HFA
Wer ist denn der Bote?
„Und das ist ja der Auftrag der Priester: Sie sollen den Menschen zeigen, wie man mich, den HERRN, erkennt. Wenn jemand einen Rat braucht, soll er bei ihnen Rat finden, denn ich, der allmächtige Gott, habe sie zu meinen Boten ernannt.“
Maleachi 2:7 HFA
„Besser, daß du nicht gelobst, als daß du gelobst und nicht bezahlst. Gestatte deinem Munde nicht, daß er dein Fleisch sündigen mache; und sprich nicht vor dem Boten Gottes, es sei ein Versehen gewesen: warum sollte Gott über deine Stimme zürnen und das Werk deiner Hände verderben?“
Prediger 5:5-6 ELB71
Warum und inwiefern „muss er das Werk deiner Hände zerstören“?
Was ist Fluch und was ist Segen in der Bibel?
Segen:
Gott vermehrt die Früchte meiner Hände
Gott vermehrt auf unnatürliche Weise ihre Habe
Fluch:
Du musst alles ohne IHN machen
Wenn ich ein Gelöbde tue und das nicht einhalte, nimmt Gott seine schützende Hand weg
„Denn bei vielen Träumen und Worten sind auch viele Eitelkeiten. Vielmehr fürchte Gott.“
Prediger 5:7 ELB71
Was meint er denn damit?
Was träume ich denn normalerweise?
„Wer viel träumt, träumt manches Sinnlose, und wer viel redet, sagt manches Unnütze. Du aber begegne Gott mit Ehrfurcht!“
Prediger 5:6 HFA
6 Wer nämlich den ganzen Tag nur vor sich hin träumt und nichts zustande bringt, redet meist auch ziemlich viel Mist. Ich sag nur: Hab Respekt vor Gott!
Volxbibel
Was träumt man normaler Weise?
Was verarbeitet man im Zraum?
Das, womit ich mich am Tage beschäftigt habe (siehe Grundkurs letzte Woche)
Zitat jüdischer Kommentar
… ausgesprochene Tagträume
Was meint der Prediger hier?
„Wundere dich nicht, wenn du siehst, wie die Armen im Land unterdrückt werden und wie man das Recht beugt! Denn ein Mächtiger belauert den anderen, und beide werden von noch Mächtigeren beherrscht. So ist es wohl besser für ein Land, wenn es einen König hat, der für Recht und Ordnung sorgt.“
Prediger 5:7-8 HFA
7 Wenn du irgendwo mitbekommst, dass Menschen, die kein Geld haben, in einem Land ungerecht behandelt werden, brauchst du dich nicht darüber zu wundern. Leute, die was zu sagen haben, halten zusammen, und wenn einer viel Macht hat, dann wird es über ihm noch einen geben, der ihn kontrolliert, weil er noch mehr Macht hat. Aber auch dieser Typ wird kontrolliert von demjenigen, der noch mehr Macht als er hat. (Der höhere über ihnen ist Jehova)
Volxbibel
Wie sind den. Die jüdischen Regeln bei Unterdrückung und Armut?
Nachlese
Der Reiche sollte von seinem Reichtum dem Armen abgeben
Bei den festen
Alle 7 Jahre
Jedes 3. Jahr ein zehnter für die armen
Wie ist die deutsche Regel?
Reg dich auf
Schreib nen Protest Brief
Beim Jubeljahr
Über ihnen ist der Fürst, der König, der König der Könige
Da brauche ich mich nicht aufregen
„So ist es wohl besser für ein Land, wenn es einen König hat, der für Recht und Ordnung sorgt.“
Prediger 5:8 HFA
8 Eigentlich wäre es das Beste, wenn der Präsident sich auch wirklich um die Angelegenheiten kümmern würde, die in seinem Land passieren.
Volxbibel
Babylon kam drei mal, bis sie Jerusalem einnahmen
Sie holten die Arbeiter weg
Die Felder lagen brach
Felder überwucherten
In der Regel keine Ernte
„Sie machten die moabitischen Städte dem Erdboden gleich. Immer wenn sie an einem fruchtbaren Feld vorbeikamen, warf jeder Soldat Steine darauf, bis schließlich alle Felder vom Schutt bedeckt waren. Die Quellen schütteten sie zu und fällten alle wertvollen Bäume. Am längsten konnte die Stadt Kir-Heres Widerstand leisten. Doch die Israeliten umzingelten sie und beschossen sie mit Steinschleudern.“
2. Könige 3:25 HFA
Ein guter Klnig sorgt dafür, dass die Felder nicht brach liegen
„Wer geldgierig ist, bekommt nie genug, und wer den Luxus liebt, hat immer zu wenig – auch das Streben nach Reichtum ist darum vergebens!“
Prediger 5:9 HFA
Kennen wir jemanden, der reich war und glücklich gestorben ist?
„Je reicher einer wird, umso mehr Leute scharen sich um ihn, die auf seine Kosten leben wollen. Der Reiche kann seinen Besitz zwar bestaunen, aber sonst hat er nichts davon. Wer hart arbeitet, der kann gut schlafen – egal ob er viel oder wenig zu essen hat. Der Reiche dagegen findet vor lauter Sorge um sein Vermögen keinen Schlaf.“
Prediger 5:10-11 HFA
Jemand, der viel arbeitet, kann auch gut schlafen. Und das gilt unabhängig davon, ob er viel oder wenig gegessen hat. Das fette Bankkonto hilft einem Reichen allerdings nicht beim Einschlafen, ganz im Gegenteil.
Volxbibel
Wieso kann der Reiche schlechter schlafen
Der Körper muss ausgepowert werden
Salomo verweist uns immer wieder auf Gott
Wir sollen uns nicht so viel Sorgen machen, über das, was wir sehen, denn Gott sieht alles und ist der Herr aller Herren
Wir sollen uns überlegen, über was wir mit Gott reden