
Die Frau aus Schunem ist eine der bemerkenswertesten Frauen in der Bibel, doch ihr Name wird nie genannt.
Man kannte sie einfach nur nach ihrem Herkunftsort.
Aber Gott wusste genau, wer sie war.
Sie erkannte, dass Elisa ein Mann Gottes war, und so bauten sie und ihr Mann jedes Mal, wenn er durch ihre Stadt kam, ein kleines Zimmer für ihn.
Sie gab nicht, weil sie etwas dafür zurückhaben wollte.
Sie ehrte einfach Gottes Diener.
Als Elisa ihre Großzügigkeit sah, sagte er ihr, dass sie einen Sohn bekommen würde, obwohl sie seit vielen Jahren kinderlos war.
Das klang unmöglich.
Doch Gott erfüllte sein Versprechen.
Jahre später ereignete sich eine Tragödie.
Ihr Sohn wurde plötzlich krank und starb in ihren Armen.
Die meisten Menschen hätten aufgegeben.
Sie tat es nicht.
Sie legte ihren Sohn auf das Bett des Propheten, sattelte einen Esel und machte sich auf den Weg, um Elisa zu finden.
Als die Leute fragten, ob alles in Ordnung sei, antwortete sie:
„Es ist gut.“
Diese Worte waren keine Leugnung.
Sie waren Glaube.
Sie weigerte sich, ihren Umständen das letzte Wort zu überlassen, bevor Gott es tat.
Sie schüttete Elisa ihr Herz aus, und durch Gottes Kraft wurde ihr Sohn wieder zum Leben erweckt.
Die Frau aus Sunem lehrt uns, dass Glaube nicht bedeutet, so zu tun, als wäre alles in Ordnung.
Glaube bedeutet, sich dafür zu entscheiden, Gott zu vertrauen, auch wenn alles um dich herum etwas anderes sagt.
Manchmal legt das Leben dir etwas in die Hände, das nur Gott wiederherstellen kann.
Wenn das passiert, lauf nicht vor Ihm davon.
Lauf zu Ihm.
Derselbe Gott, der Verheißungen gibt, ist treu genug, dich durch das Warten, den Schmerz und das Unmögliche hindurch zu tragen.
Halte durch.
Gott hat das letzte Wort. ❤️🔥
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