
ELISHA UND DAS ÖL DER WITWE (2. Könige 4:1–7)
Im zweiten Buch der Könige gibt’s eine beeindruckende Geschichte über Glauben und göttliche Versorgung. Eine Witwe, deren Mann treu Gott gedient hatte, geriet nach seinem Tod in große finanzielle Schwierigkeiten. Ein Gläubiger kam, um die Zahlung einzufordern, und drohte, ihre beiden Söhne als Sklaven zu nehmen, um die Schulden zu begleichen. Verzweifelt und verängstigt schrie sie den Propheten um Hilfe an.
Sie ging zu Elisa und erzählte ihm von ihrer Situation. Elisa fragte sie, was sie in ihrem Haus habe. Sie antwortete, dass sie nichts außer einem kleinen Krug Öl habe. Was fast wie nichts aussah, sollte bald der Schlüssel zu ihrem Wunder werden.
Elisa wies sie an, sich von ihren Nachbarn leere Krüge zu leihen – so viele, wie sie nur bekommen konnte. Er sagte ihr, sie solle mit ihren Söhnen ins Haus gehen, die Tür schließen und das Öl aus ihrem kleinen Krug in die geliehenen Gefäße gießen. Im Glauben gehorchte sie. Während sie goss, floss das Öl auf wundersame Weise weiter, bis alle Krüge gefüllt waren.
Als keine Krüge mehr da waren, hörte das Öl auf zu fließen. Elisa sagte ihr dann, sie solle das Öl verkaufen, ihre Schulden abbezahlen und mit dem verbleibenden Gewinn mit ihren Söhnen leben. Gott verwandelte ihr Weniges in mehr als genug und verschaffte ihrer Familie Freiheit von Schulden und Sicherheit.
Diese Geschichte erinnert uns daran, dass Glaube, Gehorsam und Vertrauen in Gott unmögliche Situationen in Zeugnisse der Versorgung und Hoffnung verwandeln können.
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