
Jotham ist nicht wegen eines spektakulären Aufstiegs, eines katastrophalen Niedergangs oder einer umfassenden nationalen Erweckung in Erinnerung geblieben. Sein Vermächtnis war bescheidener.
Die Heilige Schrift stellt ihn als einen König dar, der beständig vor dem Herrn wandelte, mit Disziplin regierte und aus den schmerzhaften Fehlern seines Vaters Usija lernte.
Dieses Detail ist wichtig.
Jotham war der Sohn eines mächtigen Königs. Usija war erfolgreich, begabt und wurde von Gott sehr unterstützt. Doch als er mächtig wurde, überkam ihn der Stolz. Er betrat den Tempel, um Weihrauch zu verbrennen, überschritt damit eine Grenze, die Gott ihm nicht gesetzt hatte, und wurde mit Aussatz geschlagen. Jotham wuchs im Schatten sowohl der Größe als auch des Niedergangs seines Vaters auf.
Er sah, was Stolz mit einem begabten Mann anrichten konnte.
Er sah, wie Erfolg gefährlich werden konnte, wenn er die Demut überholte.
Er sah, dass Berufung und Kompetenz immer Gott untergeordnet bleiben müssen.
Im Gegensatz zu Usija drängte sich Jotham nicht in eine Position, die Gott ihm nicht zugewiesen hatte. In der Zweiten Chronik heißt es, dass er „tat, was in den Augen des Herrn recht war“, aber es wird auch erwähnt, dass er nicht in den Tempel des Herrn ging, wie es sein Vater getan hatte. Das zeigt uns, dass Jothams Treue sich nicht nur in dem zeigte, was er tat, sondern auch in dem, was er zu tun ablehnte. Er verstand, was Zurückhaltung bedeutet. Er wusste, dass Gehorsam auch bedeutet, Gottes Grenzen zu achten.
Jotham baute das hohe Tor des Tempels. Er baute Festungen und Türme. Seine Regierungszeit war geprägt von Bauwerken, Stabilität und Ordnung. Das klingt vielleicht nicht so dramatisch wie Feuer vom Himmel, militärische Eroberungen oder prophetische Konfrontationen, aber es war wichtig. Jotham stärkte das, was ihm anvertraut worden war. Er baute sorgfältig. Er regierte beständig. Er lebte jene Art von Gehorsam, die oft wenig Beachtung findet, aber bleibende Früchte hinterlässt.
Das ist die stille Kraft von Jothams Vermächtnis.
Er erinnert uns daran, dass Treue nicht immer laut ist. Manchmal sieht sie so aus, dass man einfach wieder da ist. Wieder aufzubauen. Wieder zu beten. Sich wieder für Integrität zu entscheiden. Das Richtige zu tun, ohne Applaus zu brauchen. Die Tore zu stärken. Das zu reparieren, was schwach ist. Das Heilige zu bewahren. Standhaft zu bleiben, wenn die Kultur um uns herum Geschwindigkeit, Spektakel und sofortige Ergebnisse will.
In einer Welt, die süchtig nach sofortiger Befriedigung ist, ist Jothams Leben eine stille Zurechtweisung. Wir wollen oft dramatische Veränderung ohne tägliche Disziplin. Wir wollen sichtbare Früchte ohne verborgene Wurzeln. Wir wollen ein starkes geistliches Leben ohne wiederholte Gewohnheiten des Gehorsams. Aber bleibende Vermächtnisse entstehen selten in einem einzigen emotionalen Moment. Sie entstehen meist durch kleine, beständige Taten der Treue im Laufe der Zeit.
Jotham lehrt uns, dass beständiger Gehorsam zählt.
Ein treu erbautes Tor zählt.
Eine still gestärkte Mauer zählt.
Eine vor Gott respektierte Grenze zählt.
Ein Leben, das keine Aufmerksamkeit sucht, sondern dem Herrn unterworfen bleibt, zählt.
Das weist uns direkt auf Jesus Christus hin.
Jesus lebte das treueste Leben, das je gelebt wurde, doch ein Großteil seines irdischen Lebens war verborgen und gewöhnlich. Vor seinem öffentlichen Wirken, vor den Wundern, vor den Menschenmengen, vor dem Kreuz lebte er in stiller Gehorsamkeit gegenüber dem Vater. Er wuchs in Nazareth auf. Er arbeitete. Er ehrte seine irdischen Eltern. Er erfüllte die Gerechtigkeit nicht nur in öffentlichen Taten, sondern in den unsichtbaren Jahren der täglichen Unterordnung.
Christi Gehorsam war makellos. Es gab keinen Stolz in ihm, keine Rebellion, keine geistlichen Abkürzungen, kein Streben nach Ruhm außerhalb des Willens des Vaters. Wo Usija aus Stolz heilige Grenzen überschritt, demütigte sich Jesus. Wo irdische Könige unbeständig waren, blieb Jesus vollkommen treu. Wo Jotham Tore und Festungen baute, kam Jesus, um den ewigen Tempel Gottes zu bauen – nicht aus Steinen, sondern aus erlösten Menschen, die mit ihm vereint waren.
Am Kreuz vollendete Jesus das Werk, das kein König von Juda vollbringen konnte. Sein Gehorsam war nicht nur ein Vorbild; er war unsere Erlösung. Er gehorchte, wo wir versagten. Er blieb treu, wo wir unbeständig waren. Er gab sich ganz dem Willen des Vaters hin, damit Sünder in die Familie Gottes aufgenommen werden konnten.
Jothams stille Treue weist uns auf die größere Treue Christi hin.
Und dank Christus ist unser gewöhnlicher Gehorsam nicht umsonst. Die kleinen Dinge, die im Glauben getan werden, zählen, weil sie vor dem Herrn getan werden. Die verborgenen Disziplinen zählen. Die stillen Gebete zählen. Der unbemerkte Dienst zählt. Der tägliche Widerstand gegen den Stolz zählt. Der stetige Wiederaufbau dessen, was Gott uns anvertraut hat, zählt.
Vielleicht hast du nicht das Gefühl, dass dein Gehorsam etwas Spektakuläres ist. Vielleicht siehst du keine sofortigen Früchte. Vielleicht hast du das Gefühl, dass du immer nur ein kleines Tor nach dem anderen baust. Aber Jotham erinnert uns daran, dass Gott beständige Treue schätzt.
Verachte die stille Arbeit nicht.
Gib die täglichen Disziplinen nicht auf.
Beneide nicht die dramatische Geschichte, wenn Gott
dich zu beständigem Gehorsam berufen hat.
Das Reich Gottes wird oft durch treue Menschen aufgebaut, die mit hingebungsvollem Herzen ganz gewöhnliche Dinge tun.
Jotham war nicht der lauteste König, aber er war ein beständiger.
Und in einer unruhigen Welt ist beständiger Gehorsam immer noch ein kraftvolles Zeugnis für den Gott, der seine Pläne durch treue Hände verwirklicht.
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Wenn von Glaubenshelden die Rede ist, wird der Name Stephanas oft übersehen.
Doch Paulus sprach sehr lobend von ihm.
„Ihr wisst, dass die Familie des Stephanas die ersten Gläubigen in Achaja waren und dass sie sich dem Dienst am Volk des Herrn verschrieben haben.“
Beachte diesen Satz:
„Sie haben sich verschrieben.“
Nicht gezwungen.
Nicht unter Druck gesetzt.
Nicht auf Anerkennung aus.
Sie haben sich einfach dem Dienst am Volk Gottes gewidmet.
Stephanas erinnert uns daran, dass einige der stärksten Gläubigen nicht unbedingt die sichtbarsten sind.
Es sind diejenigen, die still und leise da sind.
Diejenigen, die dienen, ohne Applaus zu brauchen.
Diejenigen, die helfen, Lasten zu tragen.
Diejenigen, die anderen den Dienst erleichtern.
In einer Welt, die Position feiert, schätzt Gott immer noch Hingabe.
Denn das Reich Gottes wird nicht nur von Menschen mit einer Plattform vorangebracht.
Es wird auch von Menschen mit willigen Herzen vorangebracht.
Es hat etwas Schönes, wenn ein Leben sagt:
„Herr, ich habe vielleicht nicht den größten Einfluss, aber ich bin da.“
Und vielleicht ist Verfügbarkeit eine der am meisten unterschätzten Formen des Gehorsams.
Gott kann Talente gebrauchen.
Gott kann Gaben gebrauchen.
Aber er kann auch ein Herz gebrauchen, das einfach Ja sagt.
Ein hingebungsvolles Leben wird von Menschen vielleicht nicht immer bemerkt,
aber von Gott wird es niemals übersehen. ❤️🔥

11 Uhr Lobpreis und anschließend
lesen & besprechen wir Sprüche 23
anschließend bis 18 Uhr geselliges Beisammensein – alle Fragen zum Thema Bibel
Zoom-Meeting Sonntag von 11-14Uhr
https://zoom.us/j/97941200715?…WVlVZWHQrRmU5cmlnTjJPdz09
Meeting-ID: 979 4120 0715
Kenncode: 658157
oder per Telefon:
Einwählen über 06938079884
Dann nach Aufforderung 979 4120 0715# eingeben und dann nach Aufforderung 658157#eingeben
Dann bist du im Raum und drückst *6 und kannst auch reden
Ist ein ganz normaler Anruf auf Festnetz

Heute lesen wir Sprüche 17 bis 20. Wir wünschen euch einen schönen und gesegneten Tag 😘
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Heute lesen wir Sprüche 13 bis 16. Wir wünschen euch einen schönen und gesegneten Tag 😘
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Heute lesen wir Sprüche 9 bis 12. Wir wünschen euch einen schönen und gesegneten Tag 😘
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Wir sehen uns nachher beim MädelsKreis
Bibelgrundkurs für Frauen 😉
Mittwochs 15 bis 17 Uhr
Und beim
Online Bibelkreis
Mittwoch 17 bis 19 Uhr
https://zoom.us/j/95513354603?pwd=a2doelhieXlRZGxxZ3JkYUxtSjlTUT09
Meeting-ID: 955 1335 4603
Kenncode: 057704
und per Telefon:
Einwählen über 06938079884
Dann nach Aufforderung 95513354603# eingeben und dann nach Aufforderung 057704# eingeben und dann *6 damit du auch reden kannst

Heute lesen wir Sprüche 1 bis 4. Wir wünschen euch einen schönen und gesegneten Tag 😘
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Heute lesen wir Hohelied 5 bis 8, sowie Psalm 45. Wir wünschen euch einen schönen und gesegneten Tag 😘
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Viele Menschen fragen:
„Wenn Jesus Christus der König ist … warum werden Gläubige dann Söhne und Töchter des Königs genannt?“
Die Antwort liegt darin, zu verstehen, wer Jesus Christus wirklich ist und was in dem Moment geschieht, in dem ein Mensch an ihn glaubt.
Die Bibel lehrt, dass Jesus Christus nicht nur ein Lehrer, Prophet oder guter Mensch ist.
Er ist der ewige Gott.
„König der Könige und Herr der Herren.“ – Offenbarung 19,16
Gleichzeitig offenbart die Bibel auch, dass Gott der Vater über die gesamte Schöpfung herrscht:
„Der ewige, unsterbliche, unsichtbare König, der einzige Gott …“ – 1. Timotheus 1,17
Hier wird das Verständnis der Dreifaltigkeit wichtig.
Mein Vater, Pastor Robert McLaughlin, lehrte, dass Gott im Wesen eins ist, aber drei verschiedene Personen:
der Vater,
der Sohn
und der Heilige Geist.
Nicht drei Götter.
Ein Gott in drei Personen.
Jesus Christus kam auf die Erde, um den Erlösungsplan des Vaters zu erfüllen.
Er wurde wahrer Mensch, ohne aufzuhören, Gott zu sein.
Deshalb konnte Jesus sagen:
„Ich und der Vater sind eins.“ – Johannes 10,30
Und doch auch sagen:
„Ich bin vom Himmel herabgekommen, nicht um meinen eigenen Willen zu tun, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat.“ – Johannes 6,38
Da gibt es keinen Widerspruch.
Der Vater hat die Erlösung geplant.
Der Sohn hat die Erlösung am Kreuz vollbracht.
Der Heilige Geist offenbart die Wahrheit und stärkt den Gläubigen.
Und in dem Moment, in dem ein Mensch an Christus glaubt, geschieht etwas Unglaubliches:
Er wird in die königliche Familie Gottes aufgenommen.
„Denn ihr seid alle Söhne Gottes durch den Glauben an Christus Jesus.“ – Galater 3,26
„Und wenn wir Kinder sind, dann auch Erben, Erben Gottes und Miterben Christi …“ – Römer 8,17
Deshalb werden Gläubige manchmal als Söhne und Töchter des Königs bezeichnet.
Nicht, weil wir selbst zu kleinen Königen werden.
Nicht, weil wir königliche Würde verdienen.
Nicht wegen unseres menschlichen Wertes.
Sondern wegen der Gnade.
Denk daran: Die Identität eines Gläubigen basiert niemals auf Emotionen, Aussehen, Status oder weltlichem Erfolg.
Unsere Identität basiert auf unserer Vereinigung mit Jesus Christus.
Die Welt sagt:
Finde deine Identität in dir selbst.
Die Bibel sagt:
Deine wahre Identität findest du in Christus.
Das verändert alles.
Du bist nicht durch Werke gerettet.
Du bist nicht wertvoll wegen Ruhm, Schönheit, Geld oder menschlicher Anerkennung.
Du bist wertvoll, weil der König selbst mit seinem eigenen Blut für deine Erlösung bezahlt hat.
Und aufgrund dieser Gnade wird jeder Gläubige für immer Teil von Gottes königlicher Familie.
„Ein königliches Priestertum …“ – 1. Petrus 2,9
Das ist keine Selbstüberhöhung. Das ist Gnade.
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