Hier noch ein Video für euch – von den selben, die das erste gemacht haben. Es ist zwar auch auf Englisch (der Ton), aber es hat deutsche Untertitel und ist so auch für uns verständlich, die wir kein Englisch können. Dieses Video ist noch etwas ausführlicher, als das deutsche, was ich gestern zu den ersten 11 Kapitel von 1. Mose geteilt habe
Viel Freude beim ansehen
Wir wünschen euch noch einen schönen und gesegneten Tag 😘
Die Videos, die ich hier mit euch teile, gehen immer nur über ein paar Minuten und fassen die wichtigsten Punkte zusammen, denen man über die Skizzen gut folgen kann
Es ist kein „Muss“, sich diese anzusehen, aber sie machen den Stoff etwas lebendiger und helfen uns, uns unsere eigenen Gedanken dazu zu machen
Hier mal ein anderes Video, diesmal in deutsch
es ist nicht das selbe wie das, was ich heute verlinkt habe, ist aber in deutsch, von dem selben project und gibt einen groben Überblick über die ersten 11 Kapitel – vielleicht ist das ja für dich interessant. Ich habe es erst am Ende vom dritten Tag eingefügt, aber vielleicht magst du es jetzt schon sehen, da du heute sicherlich mehr Zeit hast als unter der Woche 😘
by Jule with 1 commentHeute lesen wir 1. Mose 1 und 2
Wir wünschen euch einen guten Start ins Neue Jahr 😘
Guckst du auch hier
Das Video ist leider nur auf Englisch
by Jule with 3 commentsMöchtest du diesen Plan „Die Geschichte Gottes in einem Jahr lesen: Ein chronologischer Plan“ mit mir lesen?
https://bible.com/p/62723902/4a0e6c5decb6284fd17fbecca1365b21
Wie jedes Jahr fangen wir auch im nächsten Jahr am 1. Januar wieder bei 1. Mose 1:1 an und enden im Dezember mit der Offenbarung. Der Plan ist chronologisch, was bedeutet, dass wir die Texte lesen, die zusammen gehören – was besonders spannend bei Samuel, Könige, Chronika und den Propheten ist und nachher bei den Evangelien und der Apostelgeschichte
Der Sinn der Sache ist einfach, dass wir jeden ermuntern wollen, die Bibel einmal als Ganzes Buch zu lesen, als Geschichte aus Gottes Sicht – und so würde jeder, der dabei mitmacht, mit den anderen denselben Stoff lesen und es gäbe genügend erbaulichen Gesprächsstoff zum Austausch. Gerne dürft ihr auch wie gewohnt hier Fragen stellen. Keine ist zu dumm und keine Antwort ist falsch – es geht hier um den Austausch der Gedanken, die die einzelnen dabei ganz persönlich haben.
Natürlich ist es auch keine Pflicht, sich dazu zu äußern 🤫 und du kannst auch einfach so mitmachen, indem du das liest, was ich jeden Tag hier unter „heute lesen wir“ poste 😇
Der Plan ist in der App, die wir schon 2009 dazu genutzt haben und hat den Vorteil, dass du jederzeit einstellen kannst, in welcher Übersetzung du das lesen willst und dabei hin und her switchen kannst und bei einigen Übersetzungen gibt es die Option, dir das vorlesen zu lassen – d.h, wenn du anklickst, „jetzt lesen“, dann wird dir das vorgelesen, was wir an diesem Tag lesen. Du musst also nicht suchen
Aber man kann es natürlich auch in seiner eigenen Bibel lesen…
by Jule with 7 commentsHeute Nacht im Bibelleseprogramm gehört (ja, ich weiß, ich bin schon wieder zu weit, aber wenn man nicht schlafen kann…)
„An dieses Bekenntnis sollst du alle immer wieder erinnern. Ermahne sie vor Gott eindringlich, dass sie endlich mit diesen sinnlosen Streitereien um Worte aufhören, was keinem nützt, sondern bloß diejenigen durcheinanderbringt, die zuhören. Setz alles daran, dass Gott in dir einen zuverlässigen Arbeiter findet und du dich für nichts schämen musst. Erweise dich als jemand, der Gottes Botschaft von der Wahrheit richtig und klar verkündet. Beteilige dich nicht an dem heillosen, leeren Geschwätz gewisser Leute. Sie entfernen sich dadurch nur immer weiter von Gott. Wie ein todbringendes Krebsgeschwür breitet sich ihre falsche Lehre aus.
Zu ihnen gehören auch Hymenäus und Philetus. Sie setzen sich über die Wahrheit einfach hinweg und behaupten, unsere Auferstehung sei bereits geschehen.
Auf diese Weise haben sie schon manchen vom Glauben abgebracht. Aber das feste Fundament, das Gott gelegt hat, können sie nicht erschüttern. Es ist mit Gottes Siegel versehen und trägt die Aufschrift: »Der Herr kennt alle, die zu ihm gehören«, und ebenso: »Wer sich zum Herrn bekennt, der darf nicht länger Unrecht tun.« Nun gibt es selbst in einem reichen Haushalt nicht nur goldene und silberne Gefäße, sondern auch solche aus Holz oder Ton. Während die einen bei Festen und großen Feiern auf den Tisch kommen, gebraucht man die anderen für den Abfall.
Wer sich von diesen Schwätzern fernhält, der wird wie eins der edlen Gefäße sein: rein und wertvoll, nützlich für den Hausherrn, geeignet für alles, was gut ist.
Widerstehe den Verlockungen und Leidenschaften, die jungen Menschen zu schaffen machen. Bemühe dich nach Kräften um ein Leben, das Gottes Willen entspricht und von Glauben, Liebe und Frieden bestimmt ist. Setze dich gemeinsam mit allen dafür ein, die den Herrn aufrichtig anbeten.
Lass dich nicht auf törichte und nutzlose Auseinandersetzungen ein. Du weißt ja, dass sie nur zu Streit führen. Wer Gott dienen will, soll sich nicht herumstreiten, sondern allen Menschen freundlich begegnen, andere geduldig im Glauben unterweisen und bereit sein, auch Böses zu ertragen. Er soll versuchen, alle, die sich der rettenden Botschaft widersetzen, mit Güte auf den richtigen Weg zu bringen. Denn vielleicht führt Gott sie ja zur Einsicht, dass sie umkehren und die Wahrheit erkennen. Dann können sie wieder aus der Falle des Teufels befreit werden, in der sie gefangen waren, so dass sie sich von ihm für seine Zwecke missbrauchen ließen.
Das eine sollst du noch wissen: In diesen letzten Tagen werden schlimme Zeiten auf uns zukommen. Die Menschen werden nur sich selbst und ihr Geld lieben. Sie werden überheblich und anmaßend sein, Gott verlästern und sich weigern, auf ihre Eltern zu hören. Dank und Ehrfurcht kennen sie nicht. Sie lassen andere im Stich, sind unversöhnlich und verleumden ihre Mitmenschen. Ihr Leben ist ohne Hemmungen, brutal und rücksichtslos. Sie hassen alles Gute, Verräter sind sie, die sich nicht beherrschen können und nur sich selbst für wichtig halten. Nichts als ihr Vergnügen haben sie im Kopf, und Gott ist ihnen völlig gleichgültig. Nach außen tun sie zwar fromm, aber von der Kraft des wirklichen Glaubens wissen sie nichts.
Hüte dich vor solchen Menschen! Einige von ihnen legen es darauf an, von den Leuten ins Haus gelassen zu werden, und versuchen dort vor allem gewisse Frauen auf ihre Seite zu ziehen. Diese Frauen sind mit Sünden beladen und werden von allen möglichen Leidenschaften getrieben, sie wollen jederzeit etwas Neues hören, sind aber unfähig, die Wahrheit zu erkennen.
So wie die ägyptischen Zauberer Jannes und Jambres sich Mose entgegenstellten, so widersetzen sich diese falschen Lehrer der Wahrheit. Ihre Ansichten sind verdreht und wirr, ihr Glaube hält keiner Prüfung stand. Auf die Dauer werden sie aber ihr Unwesen nicht treiben können. Mit der Zeit wird jeder durchschauen, dass sie ohne Sinn und Verstand sind. Genauso ist es den beiden ägyptischen Zauberern ergangen.
Du aber, Timotheus, bist bei dem geblieben, was ich dich gelehrt habe. Du hast dir mein Leben, mein Ziel, meinen Glauben zum Vorbild genommen, dazu auch meine Geduld, meine Liebe und Ausdauer. Du weißt, welche Verfolgungen und Leiden ich in Antiochia, in Ikonion und Lystra ertragen musste. Wie unerbittlich ist man dort gegen mich vorgegangen! Aber der Herr hat mich aus allen Gefahren gerettet. Tatsächlich muss jeder, der zu Jesus Christus gehört und so leben will, wie es Gott gefällt, mit Verfolgung rechnen.
Die Verführer aber und die Betrüger werden sich immer stärker in die Sünde verstricken. Sie verführen andere und werden dabei selbst in die Irre geführt.
Darum bitte ich dich: Halte am Glauben fest, so wie du ihn kennen gelernt hast. Von seiner Wahrheit bist du ja überzeugt. Schließlich weißt du genau, wer deine Lehrer waren. Außerdem bist du von frühester Kindheit an mit der Heiligen Schrift vertraut. Sie zeigt dir den Weg zur Rettung, den Glauben an Jesus Christus. Denn die ganze Heilige Schrift ist von Gott eingegeben. Sie soll uns unterweisen; sie hilft uns, unsere Schuld einzusehen, wieder auf den richtigen Weg zu kommen und so zu leben, wie es Gott gefällt. So werden wir reife Christen und als Diener Gottes fähig, in jeder Beziehung Gutes zu tun.“
2. Timotheus 2:14-3:17 HFA
Ich hatte heute Nacht 1. Korinther 10 bis 13 gelesen und mir kamen ähnliche Gedanken
Was mir besonders aufgefallen war, war dass Kapitel 13 – das Kapitel der Liebe – hier in einem bestimmten Zusammenhang steht, der einen ganz anderen Sinn macht, als den, den wir gewohnt sind
Bisher ging es immer nur um Liebe, zwischenmenschliche Beziehungen. Also um mich und meinen Partner, vielleicht auch noch um mich und meine Kinder, Verwandten oder Freunde
Aber so war das mit der Liebe überhaupt nicht gedacht. Paulus schreibt dies im Zusammenhang mit der Gemeinde. Da finden sich auch viele Leute, die mir mit ihrer Art nicht so liegen (ich weiß, wovon ich hier rede, denn ich gehe seit über drei Jahren in dieser Hinsicht durch eine harte Schule) und mit denen ich eben nicht nur einfach auskommen muss. Es geht um meine Beziehung zu Gott, um meine Stellung im Leib der Gemeinde
Es war sehr aufschlussreich für mich, die Kapitel heute Nacht zu hören und jetzt hier noch die Kommentare von Fruchtenbaum und Walvoord zu lesen
by Jule with no comments yetMeine Vermutung – nachdem, was ich in den letzten Jahren beim Lesen in Gottes Wort beobachten konnte – ist, dass es Jehova einzig und allein darauf ankommt, dass wir IHN aufrichtig suchen und eine echte lebendige und innige Beziehung zu IHM wollen
Es kommt nicht auf Wissen an und auch nicht unbedingt auf diese ganzen „Gottesfürchtigen Taten“. Ich stehe immer noch unter Schock von dem, was ich in der Geschichte „Die Verurteilung“ als Resümee gelesen habe. Denn eigentlich hätte ich gedacht, dass der Angeklagte „schuldig“ gewesen sei, denn alle Beweise sprachen doch gegen ihn. Lesen wir noch mal die Begründung des Gerichts, warum sie dies alles nicht als „Beweis für die Schuld“ anerkennen konnten🫢. Meines persönlichen Empfindens nach hat der Angeklagte dann mit seiner Reaktion auf das Urteil bewiesen, dass er wirklich Christ war: denn er hätte ja auch froh sein können, „dass dieser Krug an ihm vorbei ging“. Mit seinem Aufbegehren zeigte er meiner Ansicht nach, dass er bereit war, für Christus zu sterben. Denn wieviele von uns wären nicht einfach nur froh gewesen, mit heiler Haut davongekommen zu sein🤔
Jehova sagt selbst von sich, dass er ins Herz sehen kann, dass ihn der ganze äußerliche Kram nicht interessiert. Und er sucht immer wieder nach denen, die aufrichtigen Herzens sind
Und was war gemäß Jesus das größte Gebot? „Du sollst Jehova lieben mit ganzem Herzen, ganzer Seele, ganzem Sinn und ganzer Kraft; und deinen Nächsten wie die selbst“
Da lese ich jetzt auch nichts von bestimmten Lehren oder Wissen 🤔
Ja, natürlich passiert es uns, dass wir verführt werden, das falsche zu tun. Auch hiervon lesen wir immer wieder in der Bibel. Interessant ist, wie unterschiedlich die Reaktionen ausfallen, wenn man drauf hingewiesen wird:
Adam und Eva weisen die Schuld von sich, Adam sagt sogar, dass Jehova ihm wohl die falsche Frau gegeben hat. Nix mit Anerkennen der Schuld.
Auch Kain weist erst die Schuld von sich und dann beschwert er sich, dass die Strafe zu hart sei.
Saul ist ebenfalls nicht wirklich einsichtig, wenn wir uns seine Reaktion ansehen: erst ist Samuel Schuld, der zu spät kam, dann das Volk usw.
Anders dagegen David, der zwar viel Mist baut und nach dem Ehebruch auch noch den gehörnten Ehemann aus dem Weg räumt. Aber als er von Nathan darauf angesprochen wird, erkennt er, was er getan hat und bekennt seine Schuld und nimmt die Strafe und die Konsequenzen an
Als ich die Woche den Blogartikel zum Thema Vergebung und Ahab gelesen habe und die ellenlange Liste, woran Älteste erkennen, ob es aufrechte Reue ist, stieg Empörung in mir auf 😱
Ja klar, die Reue muss schon echt sein und da Jehova uns ja bekanntlich ins Herz sehen kann, sieht er ja, ob sie echt ist oder nicht. Aber wenn ich diese ellenlange Liste so lese, frage ich mich, wozu Jesus eigentlich kommen mußte, denn hier wurde scheinbar Vollkommenheit erwartet
Jehova ist vollkommen und liebevoll und barmherzig. Ihn interessiert in erster Linie unser Herz und ob es aufrichtig ist. Er weiß aber auch, dass wir schwach sind. Und er weiß auch, dass wir verführt werden können
Nun kann sich dein „Was aber wenn ich mit ganzem Herzen Gott suchen will, aber verführt wurde?“ auf zwei verschiedene Dinge beziehen. Ob ich verführt worden bin, das Falsche zu tun – und ob ich von Lehrern dazu verführt worden bin, Gottes Wort falsch zu verstehen
Ich denke, dass die Antwort in beiden Fällen ähnlich ausfallen wird.
Zum Fall, dass wir von Lehrern dazu verführt worden sind, das Wort Gottes falsch zu verstehen, kommt ja noch hinzu, dass wir eine Eigenverantwortung haben, selbst immer wieder im Wort Gottes zu lesen.
Daher bringt es meiner Ansicht nach auch nicht viel, wenn wir mit denjenigen streiten, die das Wort anders und unserer Ansicht nach falsch verstehen. Ermuntern wir uns lieber gegenseitig, die Bibel als Ganzes immer und immer wieder zu lesen. Wer aufrichtig in der Bibel liest und bereit ist, dabei auch nicht zwanghaft an dem festzuhalten, was wir gelehrt worden sind, der wird von Jehova den Geist bekommen und nach und nach erkennen, was ER wirklich sagen wollte bzw gesagt hat
Und entgegen der Ansicht der vielen Lehrer mit dem Endzeitthema – sei es Harmagedon oder die Entrückung – glaube ich nicht daran, dass Jehova uns verwirft, weil wir zu dem Zeitpunkt noch nicht alles richtig machen bzw alles richtig verstanden haben
Er sieht unser Herz und wenn es aufrichtig voller Liebe zu IHM ist, dann wird er das berücksichtigen
Aber dies ist nur meine eigene persönliche Ansicht zu dem Thema und hat keinerlei Anspruch auf Richtigkeit
In diesem Sinne wünsche ich allen noch einen schönen Abend und eine erholsame Nacht
by Jule with 1 commentBitte erst beide Kapitel im ganzen lesen, bevor ihr antwortet. Danke 😘
by Jule with no comments yetWir lesen als Gruppe einmal im Jahr die ganze Bibel chronologisch als Buch: wir fangen am 1. Januar mit 1. Mose 1:1 an und enden Ende Dezember mit der Offenbarung. Im neuen Jahr geht es wieder von vorne los
Hier findet ihr jeden Tag, welche Kapitel wir gerade lesen
Mach doch einfach mit 🤗
Ach ja: wir lesen die Bibel etwas anders als gewohnt. Nicht nur, dass wir sie als Buch lesen, sondern auch als „Geschichte aus Gottes Sicht“
Es geht also nicht so sehr darum, unglaublich viel zu wissen; es geht auch nicht darum, zu erfahren, was wir alles tun müssen, um Jehova zu gefallen, oder um ein glückliches Leben zu führen – wir wollen einfach mehr über Jehova erfahren. Dabei werden wir immer wieder sehen, wie unglaublich liebevoll und gütig dieser Gott ist, dass er bereits im AT ein Gott der Vergebung war und dass es niemals so war, dass man sich seine Liebe verdienen müsse. Er liebt und gibt und wir lieben, weil er uns zuerst geliebt hat.
Dies ist die Grundlage, auf der wir unseren Glauben gründen sollten und dies sollte auch die Motivation zum Bibel lesen sein

1. Samuel Kapitel 26
„Aber eines ist sicher: Eines Tages wird ER mir aus allen Schwierigkeiten heraushelfen.“
„Und die Siphiter kamen zu Saul nach Gibea und sprachen: Hält sich David nicht verborgen auf dem Hügel Hakila vor der Wildnis? Da machte Saul sich auf und zog in die Wüste Siph hinab, und mit ihm dreitausend auserlesene Männer von Israel, um David in der Wüste Siph zu suchen; und Saul lagerte sich auf dem Hügel Hakila, der vor der Wildnis am Wege liegt.
David aber wohnte in der Wüste. Und als er sah, daß Saul ihm in die Wüste nachgekommen war, da sandte David Kundschafter aus, und er erfuhr mit Gewißheit, daß Saul gekommen war. Und David machte sich auf und kam an den Ort, wo Saul lagerte; und David sah den Ort, wo Saul lag und Abner, der Sohn Ners, sein Heeroberster; Saul lag aber in der Wagenburg, und das Volk lagerte um ihn her. Und David hob an und sprach zu Ahimelech, dem Hethiter, und zu Abisai, dem Sohne der Zeruja, dem Bruder Joabs, und sprach: Wer will mit mir zu Saul in das Lager hinabgehen?
Und Abisai sprach: Ich will mit dir hinabgehen. Und David und Abisai kamen zu dem Volke bei der Nacht; und siehe, Saul lag schlafend in der Wagenburg, und sein Speer war in die Erde gesteckt zu seinen Häupten; und Abner und das Volk lagen rings um ihn her. Und Abisai sprach zu David: Heute hat Gott deinen Feind in deine Hand geliefert; und nun laß mich ihn doch mit dem Speere an die Erde spießen, ein einziges Mal, und ich werde es nicht zweimal tun.
Aber David sprach zu Abisai: Verderbe ihn nicht! Denn wer streckte seine Hand gegen den Gesalbten Jehovas aus und bliebe schuldlos? Und David sprach: So wahr Jehova lebt, wenn nicht Jehova ihn schlagen wird, sei es daß sein Tag kommt, daß er stirbt, oder daß er in den Streit hinabzieht und weggerafft wird! Jehova lasse es fern von mir sein, daß ich meine Hand gegen den Gesalbten Jehovas ausstrecke! Und nun nimm doch den Speer, der zu seinen Häupten ist, und den Wasserkrug, und laß uns gehen.
Und David nahm den Speer und den Wasserkrug von den Häupten Sauls weg, und sie gingen davon; und niemand sah es, und niemand merkte es, und niemand erwachte, denn sie schliefen allesamt; denn ein tiefer Schlaf von Jehova war auf sie gefallen. Und David ging hinüber nach der anderen Seite und stellte sich auf den Gipfel des Berges von ferne; der Raum zwischen ihnen war groß. Und David rief dem Volke und Abner, dem Sohne Ners, zu und sprach:
Antwortest du nicht, Abner? Und Abner antwortete und sprach: Wer bist du, der du dem Könige zurufst? Und David sprach zu Abner: Bist du nicht ein Mann? Und wer ist wie du in Israel? Und warum hast du nicht über deinen Herrn, den König, gewacht? Denn es ist einer vom Volke gekommen, um den König, deinen Herrn, zu verderben. Nicht gut ist diese Sache, die du getan hast. So wahr Jehova lebt, ihr seid Kinder des Todes, weil ihr nicht gewacht habt über euren Herrn, über den Gesalbten Jehovas! Und nun sieh nach, wo der Speer des Königs ist und der Wasserkrug, die zu seinen Häupten waren.
Und Saul erkannte die Stimme Davids und sprach: Ist das deine Stimme, mein Sohn David? Und David sprach: Es ist meine Stimme, mein Herr König. Und er sprach: Warum doch verfolgt mein Herr seinen Knecht? Denn was habe ich getan, und was für Böses ist in meiner Hand? Und nun höre doch mein Herr, der König, auf die Worte seines Knechtes: Wenn Jehova dich wider mich aufgereizt hat, so möge er ein Speisopfer riechen; wenn aber Menschenkinder, so seien sie verflucht vor Jehova, weil sie mich heute vertrieben haben, daß ich mich dem Erbteil Jehovas nicht anschließen darf, indem sie sprechen: Gehe hin, diene anderen Göttern! So möge nun mein Blut nicht zur Erde fallen fern von dem Angesicht Jehovas! Denn der König von Israel ist ausgezogen, einen Floh zu suchen, wie man einem Rebhuhn nachjagt auf den Bergen.
Und Saul sprach: Ich habe gesündigt; kehre zurück, mein Sohn David! Denn ich will dir nichts Übles mehr tun, darum daß mein Leben an diesem Tage teuer gewesen ist in deinen Augen. Siehe, ich habe töricht gehandelt und gar sehr gefehlt! Und David antwortete und sprach: Siehe hier, der Speer des Königs; so komme einer von den Knaben herüber und hole ihn. Und Jehova wird einem jeden seine Gerechtigkeit und seine Treue vergelten; denn Jehova hatte dich heute in meine Hand gegeben, und ich wollte meine Hand nicht ausstrecken gegen den Gesalbten Jehovas. Und siehe, wie deine Seele an diesem Tage hochgeachtet gewesen ist in meinen Augen, also möge meine Seele hochgeachtet sein in den Augen Jehovas, und er möge mich erretten aus aller Bedrängnis! Und Saul sprach zu David: Gesegnet seiest du, mein Sohn David! Du wirst es sicher ausrichten und wirst sicher obsiegen.
Und David ging seines Weges, Saul aber kehrte zurück an seinen Ort.“
1 SAMUEL 26:1-25 ELB
In Vers 12 ist die Rede von „Tiefer Schlaf“
hier ist das selbe Wort wie in 1. Mose bei Adam: „tardemat“
Kommt sonst nur noch in diesen beiden Versen vor
„Und Jehova Gott ließ einen tiefen Schlaf auf den Menschen fallen, und er entschlief. Und er nahm eine von seinen Rippen und verschloß ihre Stelle mit Fleisch;“
1 MOSE 2:21 ELB
„Und es geschah, als die Sonne untergehen wollte, da fiel ein tiefer Schlaf auf Abram; und siehe, Schrecken, dichte Finsternis überfiel ihn.“
1 MOSE 15:12 ELB
„Jehova gibt den beiden ko Tropfen“ (frei nach Pape)
„Nachdem es dunkel geworden war, schlichen sich die beiden in das Lager. Vorbei an Abner und den anderen Soldaten schafften sie es, bis zum Schlafplatz von Saul zu kommen, dessen Zelt im Zentrum des ganzen Lagers war. Alle pennten seelenruhig, und auch der Präsident lag im Tiefschlaf.“
(Vers 7 in der Volxbibel)
Der Schlaf kam von Jehova und daher konnte David seelenruhig über die Wachen drüber steigen
Wie reagiert Abner auf die Vorwürfe von David?
„Und David rief dem Volke und Abner, dem Sohne Ners, zu und sprach: Antwortest du nicht, Abner?
Und Abner antwortete und sprach: Wer bist du, der du dem Könige zurufst?
Und David sprach zu Abner: Bist du nicht ein Mann? Und wer ist wie du in Israel? Und warum hast du nicht über deinen Herrn, den König, gewacht? Denn es ist einer vom Volke gekommen, um den König, deinen Herrn, zu verderben. Nicht gut ist diese Sache, die du getan hast. So wahr Jehova lebt, ihr seid Kinder des Todes, weil ihr nicht gewacht habt über euren Herrn, über den Gesalbten Jehovas! Und nun sieh nach, wo der Speer des Königs ist und der Wasserkrug, die zu seinen Häupten waren.“
1 SAMUEL 26:14-16 ELB
Er reagiert nicht auf den Vorwurf, dass er den König nicht bewacht hat
David macht sich klein, obwohl doch er der Gesalbte Jehovas ist, nennt Saul „den König“ und seinen „Herrn“
„David spottete: »Du bist mir ein schöner Held, Abner! In ganz Israel gibt es wohl keinen pflichtbewussteren Mann als dich! Doch warum bewachst du deinen Herrn, den König, nicht besser? Vorhin hat sich jemand ins Lager eingeschlichen. Ohne Weiteres hätte er den König umbringen können.
Da erkannte Saul Davids Stimme und rief: »Bist du das, mein Sohn David?« »Ja, mein König!«, antwortete David und fragte dann: »Warum verfolgst du mich eigentlich, mein Herr? Was habe ich verbrochen? Wo liegt meine Schuld?“
1. Samuel 26:15, 17-18 HFA
Saul erkennt an, dass er einen Fehler gemacht hat. Aber wie reagiert David?
Welche beiden Möglichkeiten zeigt David hier auf?
„Ich bitte dich, mein König, hör mich an! Irgendjemand muss dich gegen mich aufgehetzt haben. War es der Herr, so will ich ihm ein wohlriechendes Opfer darbringen, damit sein Zorn sich legt. Sind es aber Menschen gewesen, so möge der Fluch des Herrn sie treffen. Denn sie vertreiben mich aus dem Volk Gottes und wollen mich damit zwingen, anderen Göttern zu dienen.“
1. Samuel 26:19 HFA
Entweder Jehova, oder Menschen. Wenn es Menschen sind, dann komme der Fluch Jehovas über ihn
Warum sollte Jehova den König reizen?
Ähnlich, wie der schlechte Geist Jehovas über ihn kommt?
Wenn es von Jehova kommt, was soll Saul dann machen?
„So möge doch nun mein Herr, der König, auf die Worte seines Knechtes hören: Reizt der Herr dich gegen mich, so lasse man ihn ein Speisopfer riechen; tun es aber Menschenkinder, so seien sie verflucht vor dem Herrn, dass sie mich heute aus der Gemeinschaft am Erbteil des Herrn verstoßen, indem sie sagen: Geh hin, diene anderen Göttern!“
1. Samuel 26:19 SCH2000
Wozu war ein Speiseopfer da?
Wann mußte man die bringen?
Wenn ich bewusst oder unbewusst was verkehrt gemacht habe – um mit Jehova wieder ins reine zu kommen
Was mache ich, wenn ich einen Kumpel nach längerer Zeit wiedersehe, ihm zuwinke und er sich abwendet? Ich lade ihn zum Grillen ein = Speiseopfer
Es könnte ja sein, dass Saul was verkehrt gemacht hat und will, dass er stirbt
In der Geschichte vorher (Kapiert 25) hatte Jehova Nabal geschlagen, so dass er stirbt
Hier ist er wieder in einer ähnlichen Situation wie schon zuvor und er sagt Saul, er solle prüfen, ob mit ihm und Jehova alles klar ist
Wenn wir immer wieder knapp dem Tod entkommen, überlegen wir auch, ob wirklich alles zwischen uns und Jehova im Klaren ist
Sie „wollen mich damit zwingen, anderen Göttern zu dienen“
„…Sind es aber Menschen gewesen, so möge der Fluch des Herrn sie treffen. Denn sie vertreiben mich aus dem Volk Gottes und wollen mich damit zwingen, anderen Göttern zu dienen.“
1. Samuel 26:19 HFA
Wo war David denn hin geflohen? Zu den Philistern
Wieviel Götter gab es dort?
Dagon war der Gott der Philister
Laut mosaischen Gesetz sollte jeder männliche Israelit drei mal im Jahr zur Bundeslade kommen. Wenn Saul David weiterhin verfolgen würde, würde David dadurch daran gehindert, zu diesen Festen zu gehen
David hatte seine Eltern auf die andere Seite vom Jordan zu den Moabitern in Sicherheit gebracht. Da kam Ruth her
Die Moabiter kannten zwar Jehova vom Namen her, aber sie hatten auch weitere andere Götter wie Baal und Aschtoret
Wenn er dort hin ginge, würde er auch von Jehova getrennt sein. Bei den Philister ebenso wie bei den Moabiter wurden andere Götter angebetet und das könnte David dazu verführen, dies ebenso zu tun
Wie reagiert Saul?
„Da gestand Saul: »Ich habe mich schuldig gemacht. Komm wieder zurück, David, mein Sohn! Nie mehr werde ich dir etwas antun, denn du hast heute mein Leben hoch geachtet und mich nicht umgebracht. Ich habe wirklich eine große Dummheit begangen und dir schweres Unrecht getan.«“
1. Samuel 26:21 HFA
Vers 21 in der Volxbibel
Saul war beeindruckt: „Puh, ich bin so ein Idiot, ich hab Mist gebaut!“
Er sieht seinen Fehler ein, erkennt an, dass er eigentlich ein Volldepp ist (frei nach Pape)
Vor zwei Wochen hatten wir gelesen
„Saul wählte 3000 Elitesoldaten aus ganz Israel aus und machte sich auf die Suche nach David und seinen Leuten. Als sie in der Nähe des Steinbockbergs vorbeikamen“
1. Samuel 24:3 HFA
Heute lesen wir
„Eines Tages kamen wieder einige Bewohner der Wüste Sif zu Saul nach Gibea. »Wir wissen, wo David sich versteckt hält!«, meldeten sie dem König. »Er lagert auf dem Hügel Hachila, gegenüber dem Wüstenstreifen von Jeschimon.«“
1. Samuel 26:1 HFA
Er hätte die Schuld auch auf andere schieben können, aber er erkennt hier seine Schuld an
„Du, o König, kannst verhindern, dass ich in der Fremde umkomme – weit weg vom Heiligtum des Herrn. Überleg doch, was du tust: Wie man zur Rebhuhnjagd in die Berge geht, so jagt der König von Israel einem Mann nach, der so unbedeutend ist wie ein winziger Floh!«“
1. Samuel 26:20 HFA
Wenn du in den Bergen ein Rebhuhn siehst, wirst du das nicht jagen, denn da sind keine weiteren mehr, das hat sich nur verlaufen
Wie reagiert David auf Sauls SchuldEingeständnis?
„David rief hinüber: »Ich halte hier den Speer des Königs in meiner Hand. Einer seiner Soldaten soll herüberkommen und ihn holen.“
1. Samuel 26:22 HFA
Nicht der Heeroberste soll kommen und nicht Saul, sondern nur einer der Knaben. Er schickt auch keine Leute von sich rüber, sondern lässt ihn holen
Er zerbricht den Speer auch nicht vorher, sondern gibt ihn ganz zurück
Inwiefern hatte Jehova Saul aufgereizt gehabt? Frage vom Anfang
„Der Herr belohnt jeden, der tut, was gut und richtig ist, und treu zu ihm steht. Heute hat der Herr dich in meine Gewalt gegeben. Doch ich wollte mich nicht an dem König vergreifen, den der Herr auserwählt hat.“
1. Samuel 26:23 HFA
„Jehova hatte dich in meine Hand gegeben, aber ich wollte nicht“
Wenn Jehova dir die Möglichkeit gibt, was zu machen und du sagst „ne, mache ich nicht“
Den Nabal hätte David sofort an die Wand gespießt oder in den Boden gerammt, aber bei Saul wollte er nicht. Warum nicht?
Volxbibel:
„Gott belohnt jeden für das, was er macht. Jeder, der ihm treu ist, und tut, was er sagt, kriegt eine Belohnung von ihm. Er hat heute dafür gesorgt, dass Sie ausgeliefert und wehrlos waren, ich hätte Sie töten können. Aber ich wollte das nicht, weil Sie der von Gott ausgesuchte Präsident sind“
Wenn etwas gesalbt war, wurde es zum Eigentum Jehovas und er würde nie das Eigentum Jehovas angreifen
Thema von vorletzter Woche (Kapitel24):
Wir sollten keine anderen Christen bekämpfen. Wenn sie von sich sagen, sie seien von Jehova Gesalbte oder das Eigentum Jehovas, dann darf ich die nicht richten oder bekämpfen. Das liegt allein in Gottes Hand
Man kann das einfach hinnehmen, Jehova wird das schon richten. Zu gucken, was die anderen verkehrt machen, ist nicht unser Job
Auch wir sollten unseren Blick auf Jehova richten und nicht auf die verschiedenen anderen Ausrichtungen
Saul und David trennen sich und jeder geht deines Weges. Saul gibt ihm sogar noch einen Segen mit auf den Weg
Soweit zu Heute
Wir wünschen euch noch einen schönen und gesegneten Tag, vielleicht schaut ihr ja doch mal ganz unverbindlich rein zum Austausch?
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