
Ein wahrer Satz 👍
Nachdem gestern nun endlich auch bei mir die Lydia eingetrudelt ist, habe ich natürlich gleich angefangen zu schmökern und ich habe schon viele schöne Artikel darin gelesen. Gerade ging es um Rebekka, eine junge Frau aus christlichem Haus, die ihre Magersucht besiegt hat. Inzwischen schreibt die an einer Studie, die Ursachen klären will und wie man selbst und auch die unmittelbare Umgebung am besten damit umgeht. Für mich war mehr als interessant, dass sie festgestellt hat, dass die meisten aus Familien kommen, wo man den äußeren Schein wahrt und nicht über negative Gefühle spricht, so dass sie keine Schwäche zulassen können.
In diesem Zusammenhang sagt sie dann zum Schluss, dass man seine eigene Schwäche erkennen muss, annehmen und lernen, damit umzugehen. Solange man weiterhin anderen die Schuld gibt, wird man immer Opfer bleiben
Ja, das sind echt wahre Worte. Die Bibel sagt, dass wir alle Sünder sind und oft straucheln. Es ist normal, dass wir Schwächen haben und auch, dass wir immer wieder Fehler machen.
Es geht aber nicht darum, keine Fehler zu machen, und auch nicht darum dass wir nicht fallen – es geht darum, ehrlich mit sich selbst und mit anderen zu sein und auch eigene Fehler zugeben zu können. Denn sonst könnten auch wir unser Leben lang Opfer sein
Einige machen den Eindruck, dass sie ihre Stärke daraus ziehen, dass sie selbst keinen Anteil an verfahrenen Situation haben, es sind immer nur die anderen Schuld. Wir hatten das Thema ja bereits diese Woche schon. Warum ist das so?
Können sie ihren eigenen Anteil an der Situation nicht erkennen, oder gestatten sie sich das nicht – aus Angst vor Ablehnung?
Ganz ehrlich?
Ich mag Menschen, die zu ihren eigenen Fehlern stehen können und die es schaffen, sich zu entschuldigen – selbst, wenn sie damit das Problem nicht beheben können. Aber ich fühle mich von denen abgestoßen, die immer die Schuld auf andere schieben und sich selbst als das arme Opfer darstellen – selbst dann noch, wenn sie gerade nur „die Suppe auslöffeln, die sie sich selbst eingebrockt haben“
Gibt es da draußen so viele, die sich davon angezogen fühlen?
Ich denke, sie machen sich selbst zum Opfer, denn mit ihrem „ich hab garnichts getan“, selbst wenn es ganz offensichtlich ist, stoßen sie viele aufrichtige Menschen von sich weg
Ich persönlich mag keine Menschen, die lügen um des eigenen Vorteils Willen und die andere Leute ständig manipulieren wollen – selbst wenn diese nach außen hin ganz toll erscheinen. Ich liebe Menschen, die authentisch sind, die zu dem stehen, was sie getan haben. Und ja, vielleicht sehen diese in dem Moment nicht so toll aus, da man ja dann den Fehler bzw die Schwäche sieht. Aber derjenige ist offen und ehrlich und jeder weiß doch, dass er selbst auch die eine oder andere Schwäche hat
In diesem Sinne: hören wir doch bitte auf, eine Maske zu tragen, sondern sein wir offen und ehrlich, so wie wir sind und so, wie der Schöpfer uns doch liebt
Egal, wie oft wir fallen, solange wir immer wieder aufstehen, ist doch alles gut ❤️
by Jule with no comments yetVor einigen Wochen habe ich hier die Frage gestellt: „Wer oder wie ist Gott für dich ganz persönlich?“ – und war total schockiert, was für ein Bild einige von Jehova haben, obwohl (oder auch gerade weil?) sie jahrelang in der Wahrheit waren und daher viele Zusammenkünfte besucht haben und Kongresse, die Bibel und Publikationen studiert haben. Ich konnte es nicht begreifen, stehe fassungslos davor
Gerade habe ich in der neuen „Antenne“ vom erf einen interessanten Artikel gelesen, der mir einiges klar macht in dieser Hinsicht. Daher möchte ich ihn hier mit euch teilen:
“Ein Leben auf der Suche
Hans Wagner wendet den Blick weg von religiösem Denken, hin zu einer Beziehung mit dem lebendigen Gott.
Hans Wagner sucht bis heute nach Antworten, Wurzeln und Heimat. Warum, das hat er kürzlich neu verstanden. Gut, dass Gott ihn schon längst gefunden hat. Auf der Suche bleibt er trotzdem:
Müsste ich mein bisheriges Leben in einem Wort zusammenfassen, es wäre: „Suchender“. Damit meine ich zunächst gar nicht die Suche nach Gott. Wobei sie schon immer dazu gehört hat, das ist mir gerade in letzter Zeit noch einmal besonders deutlich geworden.
Zu meiner persönlichen Suche gehört aber ein Thema, dessen Tragweite mir vor einigen Monaten neu aufgegangen ist: Ich bin ein Kriegsenkel. Mit diesem Begriff kommt zum Ausdruck, dass meine Eltern im Zweiten Weltkrieg Kinder waren, Kriegskinder. Genauer gesagt, wurden sie 1930 in Ostpreußen geboren, waren bald Flüchtlinge, später Vertriebene.
Das weiß ich schon lange. Ich war Mitte der 1980er Jahre mit meinen Eltern in ihrer Heimat. Auf dem Hof meines Vaters habe ich mir vieles zeigen und auch erklären lassen. Ich kenne die Geschichte unserer Familie. Dachte ich.
Dann begegnete mir im letzten Jahr das Thema Kriegsenkel, und mir wurde sehr bald klar, dass ich in Wirklichkeit nur einen Bruchteil meiner Familienvergangenheit verstanden hatte. Plötzlich fand ich Antworten auf viele Fragen meines Lebens. Neue Fragen tauchten auf und ich erkannte einen roten Faden: Ich habe keine Wurzeln! Die meiste Zeit meines Lebens war und bin ich ein Suchender. In meinen Beziehungen, in meinem Berufsleben, an meinen Wohnorten – immer wieder kam es für mich zu einem Bruch und ich fing von vorne an. So grob alle zehn, zwölf Jahre. Meist ungewollt, aber nicht unschuldig, machte ich mich als Suchender wieder auf den Weg.
Wir suchen nicht allein
Ich nehme in meinem Umfeld wahr, dass es vielen Menschen meiner Generation ähnlich geht. Zusammen suchen wir nach dem, was uns nicht mitgegeben wurde: Sicherheit, Stabilität, Verlässlichkeit, Vertrauen. Und: Bedingungslose Liebe.
Die letzten Monate und Jahre in Zeiten von Corona waren besonders schwierig. Ständig neue Regeln, neue wissenschaftliche Erkenntnisse und politische Entscheidungen, Einschränkungen, Lockerungen, wieder Einschränkungen und so weiter. Es war gar nicht so sehr die Frage nach richtig oder falsch – es mangelte an Verlässlichkeit und Stabilität. Vertrauen. Ich brauche das. Ich suche das.
Dazu gehörte von Anfang an auch die Suche nach Gott. Mein Elternhaus war – gut ostpreußisch – davon geprägt, dass wir jeden Sonntag in den Gottesdienst gingen. Als kleines Kind empfand ich das als sehr anstrengend und langweilig. Den Pfarrer verstand ich nicht, immer wieder mussten wir aufstehen, und es dauerte auch so lange. Kindergottesdienst gab es nicht.
Aber weil ich es als meine Lebensaufgabe verinnerlicht hatte, meiner Mutter nicht auch noch Kummer zu machen, war ich brav. Interessierte mich für das, was da geschah, und machte so gut wie möglich mit. Blockflöte im Gottesdienst, Harmonium mit einem Finger und Teilnahme an Ausflügen der Kirchengemeinde an der Seite meiner Mutter waren normal, auch noch als Jugendlicher. Es waren viele schöne Momente dabei. Nur einen fand ich dort nicht: Gott.
Erst als ein Vierteljahrhundert meines Lebens vorbei war, begann ich, mich von meinem Elternhaus zu lösen. Ich zog nach Wiesbaden, um endlich eigenständig zu leben. Eigene Wohnung, eigene Waschmaschine – und eigene Fragen nach Gott. Dachte ich.
Mir fiel nicht auf, dass ich die Prägung von zuhause einfach mitgenommen hatte. Für mich hieß Christsein vor allem: Tu dies nicht, lass das, geh in die Kirche und sei anständig. Oder so ähnlich. Ich war nicht auf der Suche nach Gott, sondern nach Richtlinien, Vorschriften und Antworten auf vor allem moralische Fragen. Kurz: Ich suchte nach einem vermeintlich christlichen Leben, das vor allem der Mutter keinen Kummer macht, aber eigentlich auch ganz gut ohne Gott auskommen kann.
Menschen suchen schon immer
Vielleicht denken Sie jetzt beim Lesen: Das kommt mir bekannt vor – Christ sein durch Regeln einhalten, Vorschriften beachten, moralisch anständig leben! Ist es nicht das, was Gott möchte? Gibt es noch mehr? Ein Blick in Ereignisse, die rund 2.500 Jahre zurück liegen, mag eine Antwort darauf geben.
Der Ort: Babylonien. Das Volk Gottes war in Gefangenschaft geraten. Wie und warum, das lasse ich an dieser Stelle mal außen vor. Fakt war: Sie mussten ihre Heimat verlassen und das hatte die gleichen Auswirkungen, wie sie viele heute erleben: Heimweh! Nichts wünschen sich Menschen, die unfreiwillig ihre vertraute Umgebung zurücklassen mussten, sehnsüchtiger, als wieder dort in Frieden zu leben, wo ihr Herz ist. Wo ihre Familien leben und wo sie selbst verwurzelt sind. Darum kam damals Hoffnung auf, als manche sagten: „Bald geht es wieder zurück nach Hause!“
Aber es waren Fake News – Unwahrheiten, um sich bei den Menschen beliebt zu machen und als Anführer akzeptiert zu werden. Ja, auch das gab es schon in der damaligen Zeit. Auch damals folgte man nur zu gern denen, die einem nach dem Mund redeten – egal, ob richtig oder falsch. Doch dann sprach jemand, der die Wahrheit kannte. Er hatte sie direkt von Gott bekommen, um sie dem Volk weiterzugeben – ein echter Prophet! Sein Name: Jeremia. Seine Botschaft: „Baut Häuser. Legt euch Gärten an. Richtet euch langfristig ein. Heiratet, gründet Familien. Fragt danach, wie ihr den Menschen, mit denen ihr jetzt zusammenlebt, Gutes tun könnt!“ (Jeremia 29,5 ff.) Was für ein Schock.
Reden und Parolen nach unseren eigenen Vorstellungen fühlen sich in der Regel sehr gut an. Wir kennen, was wir erhoffen. Wir sehen auf das uns Vertraute, auf das, womit wir umgehen können. Das Fremde ist uns fremd, macht uns Angst. Wir neigen eher dazu, in Konfliktsituationen zu verweilen, weil sie bekannt und scheinbar berechenbar sind. Sich stattdessen auf den Weg raus aus diesem zerstörerischen Dasein zu machen, ohne zu wissen, was dann kommen mag? Nein, lieber nicht.
Ist das vielleicht auch die Herausforderung bei der Suche nach Gott? Was wir durch Kirche und Gemeinde, durch Familie und Tradition kennen und erlernt haben – es gibt uns Halt und Orientierung. Und das ist gut so. Was es uns aber nicht geben kann, ist: Gott. Wir können Gott nicht erlernen oder erarbeiten. Es reicht nicht, Parolen zu folgen, Regeln einzuhalten, Vorschriften zu beachten und moralisch richtig zu leben – das ist nicht Gott. Ein solches Leben kann uns in seine Nähe bringen. Es kann uns aber auch einfach beschäftigen und gewissermaßen ruhigstellen, oder uns sogar mit Unwahrheiten versorgen.
Gefunden – und weitersuchen
Der Prophet Jeremia hat dazu eingeladen, Gott wirklich zu begegnen. Gott ließ ihn damals sagen: „Wenn ihr mich von ganzem Herzen sucht, dann werde ich mich finden lassen.“ (Jeremia 29,13-14). Das klingt so einfach, so vertraut. Aber je häufiger ich diesen Satz lese, desto nachdenklicher werde ich. Ich bin ein Suchender. Ich suche nach Antworten, nach Wurzeln, nach Heimat.
Ich verschlinge Bücher und Berichte und entdecke immer wieder neue Zusammenhänge. Es ist sehr interessant, mein Kopf arbeitet auf Hochtouren. Aber was ist mit meinem Herzen? Wonach sucht es? Und mir wird klar: nach Liebe! Ich möchte geliebt werden. Bedingungslos! Endlich! So, wie es mir als neugeborenes Kind schon zugestanden hätte.
Wir Menschen sind für das Miteinander geschaffen, auch die neuesten Forschungen bestätigen das: Wir brauchen einander! Liebe kann und will uns dabei verbinden. Aber was wir nicht können: Bedingungslos lieben. Es mag Momente geben, in denen das gelingt, aber in der Summe – nein. Ich habe lange danach gesucht, von Herzen. Dann ist Gott mir begegnet. So, wie ich nicht mit ihm gerechnet hatte. Er hat eher mich als ich ihn gefunden. Ich hörte die Worte: „Du musst mir nichts beweisen. Ich habe dir in Jesus Christus die Tür geöffnet. Komm mit deinen leeren Händen zu mir, ich will sie dir füllen, jeden Tag neu. Denn ich liebe dich – bedingungslos.“
Mir kommen die Tränen, während ich das aufschreibe. Und ich suche weiter nach Gott, vor allem in der Bibel. Denn ich habe erst einen Bruchteil von ihm kennengelernt. Er ist so viel größer, er liebt so viel mehr. Trotzdem passiert es mir immer wieder, dass ich Dinge einfach richtig machen möchte. Und so Gott etwas vorweisen möchte, für ihn etwas leisten möchte. Vielleicht geht es Ihnen auch so, vielleicht verstehen Sie den christlichen Glauben bis heute so.
Dann lade ich Sie ein: Lassen Sie los. Und halten Sie Ihre leeren Hände Gott hin, denn er will sie Ihnen füllen. Bedingungslos, aus Liebe. Und dann gehen Sie los und schauen Sie jeden Tag neu, wie Gott sich in Ihrem Leben finden lässt. Ob die Tage gut sind oder böse, ob sie leicht sind oder schwer – Gott ist da! Mir gibt er jeden Tag Halt. Auch wenn ich in vielen Bereichen meines Lebens ein Suchender bleiben werde.„
In diesem Sinne wünsche ich allen, dass sie Jehova wirklich begegnen – habt alle einen schönen und gesegneten Tag 😘
by Jule with no comments yetWir alle ziehen die guten Zeiten vor. Doch oftmals sind es die herausfordernden Zeiten, die uns zu dem Menschen machen, der wir sind. Die Zeiten, die uns etwas kosten, in denen wir kämpfen und in denen uns nicht einfach alles so gelingt, wie wir es uns vorstellen. Dunkle Zeiten schleifen unseren Charakter und stärken uns, wenn wir lernen, die Stärke und den Sieg in diesen Zeiten zu sehen. Wenn wir Gott ehren, positiv bleiben und die Hoffnung nicht aufgeben, werden wir erleben, wie die Zeit der Dunkelheit zu einem Sieg für uns werden kann. Es sind die Zeiten, in denen wir nicht wissen wie weiter und uns an Gott wenden, die Zeiten, in denen wir nicht schlafen können und plötzlich tiefe Gebete sprechen, die Zeiten, in denen wir – trotz allem, was gegen uns ist – treu bleiben und an Gottes Zusagen festhalten. Diese Zeiten stärken uns. Darum ermutige ich dich: Beklage dich nicht über deine dunkle Zeit, sondern entdecke den Segen, die Kraft und die neuen Möglichkeiten, die Gott dir dadurch zeigen will. Es gibt für jeden von uns gewisse Lektionen fürs Leben, die wir nur in den herausfordernden Phasen unseres Lebens lernen können.
David, ein Mann aus der Bibel, lernte auf dem Feld bei den Schafen seines Vaters in der Einsamkeit, weit weg von Zuhause, wie man Bären und Löwen mit der Steinschleuder bekämpft. Hätte er diese Zeit nicht durchlebt, hätte er sich Goliat nie stellen und ihn erfolgreich besiegen können. So wäre er auch nie an den Königshof gekommen und hätte später auch nie den Königstitel erhalten. David sagt selbst im Psalm 23, dass ihn der Herr als Sein Hirte immerzu führen wird, sei es in den Höhepunkten oder in den dunklen Zeiten seines Lebens. Gott ist immer bei ihm. Auch wenn es durchs dunkle Tal geht, braucht er sich nicht zu fürchten.
Genauso ist Gott auch bei dir und mir. Egal, was wir durchmachen oder erleben, Gott ist auf unserer Seite. Wir können und dürfen Gott vertrauen, dass Er uns weiterführen wird, dass der Segen wieder kommen wird und dass wir besser, gestärkter und frischer aus unseren Herausforderungen herauskommen werden, als wir zuvor im Leben unterwegs waren. Gott wird es nicht zulassen, dass die Dunkelheit uns mehr Schaden als Segen zufügen wird. Warum? Weil wir Gott nicht losgelassen, sondern uns an Ihm festgehalten haben. Wir dürfen Gott vertrauen. Gott meint es gut mit uns und Er sucht immer unser Bestes. Gott wird uns führen, und Er ist an unserer Seite. Darum lass deinen Glauben nicht los und entscheide dich – auch wenn es im Moment keinen Sinn macht -, Gott weiterhin zu priorisieren, Ihn zu ehren und Ihn zu suchen. Gott wird dich nicht nur herausführen, sondern diese Zeit der Herausforderung sogar noch dazu gebrauchen, deine Seele zu stärken und deinen Charakter reifen zu lassen.
by Jule with no comments yetGestern habe ich noch mal im „Handbuch Biblischer Seelsorge“ den Teil für den Seelsorger gelesen und es war mehr als interessant, worauf man da achten muss.
Ein ganz wichtiger Pinkt ist, welche Personen eigentlich geeignet sind, dass man ihnen mit dieser Methode helfen kann: der Hilfesuchende muss bereit sein, bei sich selbst Veränderungen im Denken, in der Einstellung und im Handeln vorzunehmen. Ansonsten solle man niemanden in dieses Programm aufnehmen, da es demjenigen nichts bringt und den Helfenden nur kaputt macht
Aus den vielen Jahren, wo ich schon in der einen oder anderen Form Seelsorge anbiete – anderen ein offenes Ohr leihen („Seelsorge“), mit passenden Bibeltexten Mut machen (christliche Seelsorge) und helfen, im Verhältnis zu Jehova zu wachsen (biblische Seelsorge) – habe ich die Erfahrung gemacht, dass viele völlig andere Erwartungen an mich und das, was ich tue, hatten. Sie wollten, dass ich ihnen helfe, die Situation zu ändern und oder dem anderen klar zu machen, dass dieser sich ändern muss, damit es meinem Hilfesuchenden besser geht
Dies ist keine biblische Seelsorge und mit dieser Einstellung kann ich leider auch niemanden helfen
Aus Erfahrung weiß ich, dass es wirklich nicht leicht ist, den Blick bei Problemen auf Gott gerichtet zu halten und die Änderung bei mir selbst zu suchen, mein eigenes Denken, meine eigenen Erwartungen und mein eigenes Verhalten zu ändern. Aber dafür gibt es ja den Seelsorger bzw Mentor, der einem dabei hilft. Ich persönlich hatte über die Jahre gute „Mentoren für Charakterentwicklung“ bei WDL und dafür bin ich sehr dankbar. Und auf genau dieselbe Art biete ich anderen meine Hilfe an dabei, den Blick auf Gott selbst gerichtet zu halten


Gestern ging es im Bibelkurs um den Satan und wie und warum ein Cherub – ein vollkommener Engel in höchster Stellung – dazu wurde.
Die Bibelstellen dazu sind Hesekiel 28:17 und Jesaja 14:12-15, die wir bereits beim letzten Mal gelesen und besprochen haben. Dabei war uns aufgefallen, mit welcher Liebe Jehova hier von diesem gefallenen Engel spricht – obwohl dieser ihn doch derart verraten hat. Genau diese Tatsache machte Mut: auch ein hoch intelligentes Wesen macht Fehler – und zwar viel schlimmere als wir selbst je machen könnten – und trotzdem spricht Jehova voller Liebe von ihm. Dies nimmt uns den Druck, noch mehr machen zu müssen, damit wir uns die Liebe unseres himmlischen Vaters „verdienen“
In dem Kapitel 28 von Hesekiel geht es um den „Fürst von Tyrus“ – also wie kommen wir darauf, dass es sich dabei um Satan handeln könne?
Hierzu müssen wir beim Lesen genau darauf achten, wie dieser „Herrscher“ genannt wird. Am Anfang redet Jehova zu dem „Fürsten von Thyrus“, das ist der menschliche Herrscher bzw „Präsident“ (wie die VolxBibel es ausdrückt) der Stadt. Aber ab Vers 11 redet ER zu dem „König“ von Thyrus
Hier ist jetzt Bibelwissen erforderlich. Sehen wir uns die Geschichte von Saul und David an und wie sie selbst sich bezeichneten und als was sie Jehova sehen: Saul sieht sich als König, David spricht von sich selbst immer nur als Fürst – der König ist für ihn Jehova
Zurück zu Hesekiel 28: die ersten 11 Kapitel richten sich an den menschlichen Herrscher von Thyrus, ab Vers 12 geht es um das Geistwesen, das im Hintergrund die Fäden zieht
Auch dieses Mal geht es um den sogenannten „freien Willen“, den Jehova uns gegeben hat und der uns schon seit einigen Wochen beim Bibellesen begleitet:
In Jesaja 14:12-15 lesen wir immer wieder „Ich will, ich will, ich will…“
Die Frage war ja, ob es nicht merkwürdig ist, wenn ein Geschöpf zum Schöpfer sagt „ich will!“?
Gott hat uns mit einem freien Willen erschaffen, denn er wollte keine Roboter oder Marionetten, er möchte, dass wir uns aus Liebe für IHN entscheiden
Im Gegensatz dazu ist der Satan „der Marionettenspieler im Hintergrund“
Er zieht die Fäden und manipuliert
Aber warum hatte uns Jehova denn den freien Willen gegeben, wenn soviel Unglück dabei heraus kommt?
Warum haben denn wir Katzen/ Hunde oder andere Haustiere? Weil wir Liebe entgegengebracht bekommen wollen! Und diese Liebe bekommt man eben nicht, wenn das Handy beim Hochfahren sagt „ich liebe dich“ – sondern wenn ein Geschöpf das freiwillig zum Ausdruck bringt.
Soviel zum Bibelkurs.
Am Rande waren noch einige Fragen aufgekommen: unter anderem war eine Frage von Teilnehmern: ist China der Nordkönig?
Nein – China liegt NICHT im Norden sondern im Osten – aus der Sicht Israels.
Das andere war die Sache mit den Dimensionen:
Dazu hatte Thom ein kleines Schaubild aufgemalt.
Vater, Sohn und Geist – diese drei sind GOTT bzw JHVH Jehova und sind außerhalb von Raum und Zeit
Dann in 1. Mose 1 „erschufen sie die Himmel“, d.h die Geistwesen und dann erst die Erde
„Die Himmel“ bzw Geistwesen sind NICHT außerhalb von Raum und Zeit und daher nicht „ohne Anfang“ und können nicht überall gleichzeitig sein
Wir sind gespannt, wie es nächste Woche weiter geht 🤗
by Jule with no comments yet
Heute Nachmittag findet wie jeden Mittwoch von 16-18 Uhr der Bibelkurs „Auf festen Grund gebaut“ statt. Im Gegensatz zum Freitag Abend nur online, also nicht vor Ort
Wenn du mit dabei sein möchtest, kannst du dich um 16 Uhr mit folgenden Daten bei Zoom einwählenOnlineBibelkurs
Mittwoch 16-18Uhr
https://zoom.us/j/95513354603?pwd=a2doelhieXlRZGxxZ3JkYUxtSjlTUT09
Meeting-ID: 955 1335 4603
Kenncode: 057704
Wir freuen uns auf euch 😘
by Jule with no comments yetHeute wurden wir davon überrascht, dass wir auch Teilnehmer vor Ort hatten. Nach anfänglichen technischen Problemen, klappte es dann doch ganz gut und der Austausch lief dann noch bis zum Abend
Danke an Peter und Brigitte, Liana, Achim und Marion fürs Kommen




Heute haben wir im Seminar „der Hebräerbrief“ einen sehr schönen Vergleich gehört:
„Kennen wir ein Kaleidoskop?
Wir sehen hinein und erfreuen und an dem schönen Bild. Dann drehen wir etwas und freuen uns an dem nächsten Bild, das fast noch schöner ist als das erste
Viele Christen benutzen die Bibel wie ein Kaleidoskop: sie schlagen morgends ihre Bibel auf, lesen einen Vers und freuen sich daran, „der ist so schön“, sie schlagen ihre Bibel wieder zu und die Freude darüber begleitet sie den ganzen Tag. Am nächsten Tag schlagen sie sie wieder irgendwo auf, lesen einen Vers und freuen sich, denn „der ist noch viel schöner als der gestern“, schlagen sie zu und freuen sich. So machen sie das jeden Tag, über viele Jahre.
Das ist sehr lobenswert, denn sie lesen in der Bibel – aber glauben wir wirklich, dass wir so Gott und sein Wort wirklich kennen lernen?“
Genau das ist seit Jahren unser Aniegen: wir müssen die Bibel als Ganzes lesen, als Buch und uns darüber Gedanken machen
Genau aus diesem Grund bieten wir einen Bibelkreis an, mit Bibelgrundkurs, AktivGottesdienst und Austausch
Vielleicht magst du ja mal dazu stoßen – persönlich vor Ort oder per Zoom?
Wir freuen uns über jeden, mit dem wir uns austauschen können
by Jule with no comments yetHeute ging es im Aktiv Gottesdienst um Josua Kapitel 8 ab Vers 30. Die Juden ziehen auf das Gebot Mose hin zum Berg Gerasim, wo sie einen Altar bauen und opfern, das Gesetz auf Steine schreiben, die sie dort aufstellen und wo noch mal die Segen und Flüche vorgelesen und bestätigt werden
Dazu später mehr
Der Raum ist auch weiterhin bis 18 Uhr geöffnet, so dass ihr euch immer noch einklinken könnt für Fragen, zum Austausch und für Gemeinschaft
Zoom-Meeting
Meeting-ID: 979 4120 0715
Kenncode: 658157




Morgen geht es um die Gibeoniter und was sie eigentlich mit ihrer List erreichen. Wie immer findet der Gottesdienst auch bei uns zu Hause statt – das mit dem online ist nur eine zusätzliche Option😇
Wir freuen uns auf euch 😘
Zoom-Meeting Sonntag von 11-13Uhr
https://zoom.us/j/97941200715?…WVlVZWHQrRmU5cmlnTjJPdz09
Meeting-ID: 979 4120 0715
Kenncode: 658157