Wie reagieren die Israeliten, als sie hören, dass die Phillister in Geba angegriffen worden sind?
Sie haben Angst, weil sie damit gerechnet haben, dass sich die Phillister das nicht so gefallen lassen
Hat Saul den Sieg errungen?
Auch wenn er Jonathan nicht geschickt hatte
Er war der Kriegsführer
Die Phillister reagieren auf den Angriff (Vers 5)
Saul hatte 3.000 Soldaten und die Phillister 6.000 Reiter, 30.000 Streitwagen und Fußvolk so viel wie der Sand des Meeres
„Die Philister versammelten sich aber, um gegen Israel zu kämpfen: 30 000 Streitwagen, 6 000 Reiter und Kriegsvolk [so zahlreich] wie der Sand am Ufer des Meeres; die zogen herauf und lagerten sich bei Michmas, östlich von Beth-Awen.“
1. Samuel 13:5 SCH2000
„Zwischen Mikmas und Geba starker Stau, bitte umfahren Sie die Strecke weitläufig“
Das Volk zerstreute sich vor Angst, durften die das?
Was war mit den anderen?
Wo gingen die hin?
Sie fliehen über den Jordan zu den 2,5 Stämmen
Wohin geht Saul? Nach Gilgal, das ist auch schon fast am Jordan
(((„Der geht über den Jordan“, hat das damit zu tun?
Nein, manche Ausrichtungen sagen, wir sind noch außerhalb des verheißenen Landes und gehen über den Jordan ins Paradies)))
Warum geht Saul jetzt nach Gilgal?
Er wartet auf Samuel, warum?
Samuel sagt ihm, dass er nach Gilgal gehen soll und dann kommt Samuel, dann wird der ihm sagen, was zu tun ist. Er tut jetzt, was er direkt hätte tun sollen. Nun, wo er es tut, führt er die Anweisung aus
Jonathan hat jetzt provoziert, was Saul eigentlich direkt hätte tun sollen
by Jule with no comments yetWo findet der Krieg statt?
Vers 2 – dazu hat Thom eine Karte eingeblendet
Das Mittelmeer ist viel weiter links, im Zentrum vom verheißenen Land
Unten am Berg ist jüdisches Gebiet, auf den Spitzen die Urbevölkerung
Ist das eine Überschneidung bei Kapitel 13 und 14, die Sache mit Jonathan?
Dieselbe Geschichte
Könnte sein, nur aus einem anderen Blickwinkel (typisch hebräische Erzählweise)
Die Geschichte mit Jonathan wird ausführlich Anfang Kapitel 14 erzählt
Was macht Saul? Organisiert eine Armee und teilt diese im zwei Gruppen auf (13:2)
Seine Aufgabe war, das Land von den philistern zu befreien. Das ganze Land wurde von den Phillistern regiert, bis auf ein ganz kleiner schmaler Streifen
„Und Jonathan schlug die Aufstellungen der Phillister, die zu Geba waren“ (Vers 3)
Er macht das, was eigentlich die Aufgabe seines Vaters gewesen war und was dieser versäumt hatte, als er von Samuel weg ging, nachdem dieser ihn gesalbt hatte
Saul war mind älter als 40, da in Vers 3 Jonathan mind 20 Jahre alt war
David war noch nicht geboren
by Jule with no comments yetWas genau hat Saul eigentlich verkehrt gemacht?
Wie alt war Saul?
„Saul war… Jahre alt, als er König wurde; und er regierte zwei Jahre über Israel.“
1 SAMUEL 13:1 ELB
andere Übersetzungen sagen wie die Hoffnung für Alle
„Saul war 30 Jahre alt, als er König wurde. Nachdem er zwei Jahre lang über Israel regiert hatte,“
1. Samuel 13:1 HFA
Aber er kann nicht erst 30 Jahre alt gewesen sein, denn in Vers 4 lesen wir, dass sein Sohn Jonathan bereits im Alter eines Kriegers war, also mindestens 20 Jahre alt
Warum ist die Formulierung so?
Warum fängt Jehova einem Satz an, unterbricht und erzählt was anderes? Warum fehlt hier das Alter? Ist es wirklich verloren gegangen?
Wenn das so wäre, könnten ja auch andere Teile der Bibel verloren gegangen sein bzw. verändert worden sein
Warum wird der Vers in unseren Bibeln so quer übersetzt?
Weil wir nicht verstanden haben, was es bedeutet, wiedergeboren zu sein
Es ist ein neuer Lebensabschnitt, eine neue Lebensweise
Er wurde ein Jahr zuvor wiedergeboren, also eigentlich steht da:
„Im zweiten Jahr als König passiert jetzt folgendes …“
Jesus sagte, wir sollten sein, wie kleine Kinder
Und meinte, wir sollten uns so ihm gegenüber benehmen: Am Zipfel des Vaters hängen und nach dem „Warum“ fragen
by Jule with no comments yetInzwischen haben wir im AktivGottesdienst gemeinsam 1. Mose, Hiob, 2., 3., 4. und 5. Mose gelesen, sowie Josua, Richter und Ruth und einige. Psalmen. Inzwischen sind wir bei 1. Samuel Kapitel 14
Die Zusammenfassungen von dem, was wir dabei als Geuppe gemeinsam besprochen haben, findet ihr hier
Heute lesen wir 1. Mose 3 bis 5
Wir wünschen euch einen schönen und gesegneten Tag 😘 – sehen wir uns heute Abend?
OnlineBibelkurs
Mittwoch 17 – 19 Uhr
https://zoom.us/j/95513354603?pwd=a2doelhieXlRZGxxZ3JkYUxtSjlTUT09
Meeting-ID: 955 1335 4603
Kenncode: 057704

Heute lesen wir Johannes 1:1-3, und Psalm 8 und 104
Wir wünschen euch einen schönen und gesegneten Tag😘

Was denn nun – Samuel macht Saul noch ein weiteres Mal zum König? Das „muss ja“ ein Fehler in der Bibel sein!!! ?? Nein – kein Fehler in Gottes Wort, sondern ein Fehler im Gehorsam von Saul!
Wir besprachen gestern im Aktivgottesdienst 1.Samuel 12. Dabei haben wir herausgearbeitet, was sich nun in Gottes Volk geändert hatte:
Zur Zeit von Kain und Abel hatte Jehovah für eine „einfache Struktur“ gesorgt, so dass jeder „Familienstammvater“ – also Patriarch direkt für seine Familie verantwortlich war

Dann ändere sich die Form, wie die Menschen von Jehovah Informationen erhielten, zur Zeit, als Jehovah „das Volk“ beim Auszug aus Ägypten gründete.
Von nun ab, war Mose das Sprachrohr Gottes – Mose setzte sogar die Priester um Aaron ein. Wenn ich also ein Problem mit Jehovah hatte, ging ich zu den Priesern. Bei „normalen Problemen“ war mein Ansprechpartner ein Richter, ein Stammesführer – diese Stammesführer waren diejenigen, die sich durch Weisheit und Alter auszeichneten. Wenn diese nicht weiter wußten, ging man zu Mose – und erhielt so die „perfekte Antwort“.

Als Mose starb, wurde Josua der Führer – aber er sollte in erster Linie „den Einzug ins verheißene Land“ koordinieren. Josua gab also Anweisungen – aber bei religiösen Fragen geh ich zum Priester. Die Leviten waren für die Verbreitung des Wortes Gottes verantwortlich.
Nach dem Tod von Josua, war es die Aufgabe der Richter, das Volk zu führen – besonders bei Problemen, die durch „Feinde“ auftraten. Diese Richter wurden „temporär“ von Jehovah berufen – und das Amt war NICHT vererbbar! Nur die Priester und Leviten gaben „ihre von Gott übertragene Aufgabe“ an ihre Kinder und Enkel weiter.

Und nun wollten die Israeliten einen König! Und Samuel zeigt im Kapitel 12, dass er niemals wie ein König geherrscht hat – und dies auch gar nicht wollte. Aber nun sollte es eine Erbfolge von Königen geben – oder?
Scheint ja gar keine schlechte Idee zu sein: für religiöse Fragen, hatte es ja bei den Priesten und Leviten auch gut funktioniert!
ABER Samuel erklärt, dass es auch schlechte Könige geben würde:

Ja, genau: dann wäre auf einmal Jehovah nicht mehr wichtig! Dann würde das Volk OHNE Jehovah versuchen zu existieren. Und geht das gut???
Schlüsselvers in Kapitel 12: Jehovah würde SEIN VOLK trotzdem immer retten, NICHT wegen ihrer guten Taten, sondern?
Denn Jehova wird um seines großen Namens willen sein Volk nicht verlassen; denn es hat Jehova gefallen, euch sich zum Volke zu machen.
Elberfelder Bibel 1905 – 1 Sam 12,22
Nein! Jehovah würde Israel nicht durch die katholische Kirche, und auch nicht durch andere „Religionen“ ersetzen! Um SEINES NAMENS willen – bleibt ER seinem Volk Israel immer treu!
by Thom with no comments yet1. Mose 2:4
Dies ist die Geschichte – hebr Toledoth
Diesen hebräischen Begriff finden wir im 1. Buch Mose mehrmals und er hat mit der jüdischen Erzählweise zu tun. So überschneiden sich bestimmte Geschichten. Zb lesen wir die Geschichte Abrahams und dann kommt die Isaaks. Wenn wir genau hinsehen, werden wir erkennen, dass Abraham noch sehr lange gelebt hat, auch wenn die Erzählung seiner Geschichte bereits abgeschlossen war. Bitte achtet mal beim Lesen darauf
Hier sehen wir: die Geschichte der Erschaffung ist abgeschlossen, nun gibt es einen kurzen Sprung zurück und die Geschichte wird in Details erzählt. Es ist also kein Widerspruch
by Jule with no comments yet1. Mose 1:1
Die Himmel
Das hebräische schamajim bezeichnet sowohl die Lufthimmel über der Erde als auch die Sternenhimmel und den Himmel als Thronsitz Gottes
Wenn also Jehova in der Mehrzahl die Thronhimmel erschaffen hat – dann war Jesus schon vorher da und somit außerhalb von Zeit und Raum
Etwas, was wir bereits im Grundkurs hatten und was im Verlauf der Geschichte von Bedeutung ist
1. Mose 1:1
Im Anfang erschuf elohim = Gott in der Mehrzahl und Verb in der Einzahl.
Also Jehova – hier in mind zwei Varianten
Also gab es Jesus zu dem Zeitpunkt schon, das ist wichtig, wenn wir Vers 2 lesen
(Ich lese die Schlachter 2000, da sie Studienverweise hat und die Worte im Urtext zeigt und erklärt)
by Jule with no comments yet