
Heute – wie jeden Sonntag – um 11 Uhr Lobpreis und anschließend bis 15 Uhr Gemeinschaft
Wir lesen und besprechen gemeinsam Sprüche 16 bis 17
Zoom-Meeting Sonntag von 11-14 Uhr
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Es gibt Zeiten im Leben, in denen sich das Herz müde anfühlt. Einige von euch, die das hier lesen, machen vielleicht gerade Sachen durch, die ihr nicht geplant habt. Vielleicht habt ihr Lasten zu tragen, die niemand sonst sehen kann. Vielleicht kommt es euch so vor, als würden Gebete nur langsam erhört werden. Vielleicht hat das Leben eine Wendung genommen, die euch verwirrt, entmutigt oder still darüber nachdenken lässt, wie alles gut werden soll. Wenn ihr euch gerade in dieser Situation befindet, möchte ich euch an etwas Beständiges und Unerschütterliches erinnern.
Gottes Wort hat dich nie im Stich gelassen.
In der Bibel steht: „Jedes Wort Gottes ist wahr; er ist ein Schild für alle, die sich auf ihn verlassen“ (Sprüche 30,5). Dieser Vers enthält eine stille, aber kraftvolle Verheißung. Er sagt nicht, dass die meisten Worte Gottes wahr sind. Er sagt nicht, dass seine Verheißungen nur dann wahr sind, wenn die Umstände günstig erscheinen. Er sagt, dass jedes Wort Gottes wahr ist. Das heißt, wenn das Leben unsicher ist, sind die Verheißungen Gottes nicht unsicher. Sie bleiben stabil, auch wenn unsere Gefühle unruhig sind.
Hier wird das vollendete Werk Jesu zu einer so tiefen Quelle der Hoffnung für Gläubige. Denn als Jesus in die Welt kam, sprach er nicht nur Gottes Verheißungen aus. Er erfüllte sie. Das Kreuz war kein Zufall in der Geschichte. Es war der Moment, in dem Gott ein für alle Mal bewies, dass man seinem Wort vollkommen vertrauen kann. Über Generationen hinweg versprach Gott Erlösung, Vergebung und Wiederherstellung durch den Messias. Als Jesus ans Kreuz ging und wieder auferstand, wurden diese Verheißungen erfüllt. Das vollendete Werk Christi wurde zum ultimativen Beweis dafür, dass jedes Wort Gottes wahr ist.
Und diese Wahrheit ist von großer Bedeutung für die Zeiten, die du gerade durchlebst. Wenn sich das Leben unsicher anfühlt, versucht der Feind oft, dir einzureden, dass Gott dich vielleicht vergessen hat oder dass seine Verheißungen vielleicht doch nicht für dich bestimmt sind. Aber das Kreuz ist die endgültige Antwort auf diese Zweifel. Wenn Gott sein größtes Versprechen durch Jesus gehalten hat, kannst du ihm auch den Rest deiner Geschichte anvertrauen.
In den Sprüchen steht, dass Gott ein Schutzschild für diejenigen ist, die bei ihm Zuflucht suchen. Ein Schutzschild nimmt dir nicht alle Kämpfe im Leben ab, aber es schützt die Person, die dahinter steht. Genauso ist das vollendete Werk Jesu zu einem Zufluchtsort für Gläubige geworden. Wegen dem, was Christus erreicht hat, bist du im Leben nicht allein. Du stehst in der Gnade, die Jesus gesichert hat.
Das heißt, deine Hoffnung ist nicht zerbrechlich. Deine Hoffnung hängt nicht davon ab, ob das Leben heute glatt läuft oder morgen kompliziert wird. Deine Hoffnung ruht auf dem Charakter eines Gottes, dessen Wort sich schon als wahr erwiesen hat. Selbst wenn die Umstände unklar erscheinen, bleiben seine Verheißungen unverändert. Selbst wenn die Zukunft ungewiss erscheint, hat sich seine Treue nicht geändert. Selbst wenn dein Herz müde ist, hält dich die durch Jesus gesicherte Gnade immer noch fest.
Was auch immer du gerade durchmachst, verliere nicht die Hoffnung. Jedes Wort, das Gott gesprochen hat, ist vertrauenswürdig. Das Kreuz hat es bereits bewiesen. Und derselbe Gott, der seine Verheißungen durch Jesus erfüllt hat, schreibt auch heute noch treu den Rest deiner Geschichte.
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Sprüche 31,30 ist ein Vers, der in einer Zeit wie unserer fast wie ein Gegenruf aus dem Himmel klingt.
Wir leben in einer Welt, die das Äußere vergöttert.
Eine Welt, in der Schönheit vermarktet wird, Gesichter bearbeitet werden, Persönlichkeiten gespielt werden und Charakter oft hinter Wirkung zurücktritt. Vieles dreht sich um Ausstrahlung, Stil, Image, Anziehungskraft, Außenwirkung. Aber Gottes Wort geht tiefer. Es bleibt nicht an der Oberfläche stehen. Es durchdringt das Herz.
„Anmut ist trügerisch und Schönheit vergeht; aber eine Frau, die den HERRN fürchtet, die wird gelobt werden.“
(Sprüche 31,30)
Dieser Vers ist nicht gegen Schönheit. Gott ist der Schöpfer von Schönheit. Er hat Blumen gemacht, Sterne, Farben, Licht, Anmut, Würde, Form, Harmonie. Aber dieser Vers setzt die richtige Ordnung. Er zeigt uns, was bleibt und was nicht bleibt. Er zeigt uns, worauf Gott wirklich schaut.
Im hebräischen Urtext steht hier:
שֶׁקֶר הַחֵן וְהֶבֶל הַיֹּפִי אִשָּׁה יִרְאַת־יְהוָה הִיא תִתְהַלָּל
Sheqer hachen, wehevel hayofi; ishah yir’at-YHWH hi tit’halal.
Ganz einfach und verständlich erklärt:
Das Wort „sheqer“ bedeutet nicht nur eine kleine Unwahrheit. Es bedeutet Täuschung, Trug, etwas, das einen falschen Eindruck erzeugt.
Und das Wort „chen“ bedeutet Anmut, Charme, Gefälligkeit, äußere Lieblichkeit.
Das heißt:
Der Vers sagt nicht, dass Freundlichkeit oder ein schönes Auftreten böse wären. Nein. Aber er sagt: äußere Anmut kann täuschen, wenn sie nicht aus einem Herzen kommt, das Gott gehört.
Ein Mensch kann sehr freundlich wirken und innerlich stolz sein.
Ein Mensch kann sehr sanft reden und dennoch manipulativ sein.
Ein Mensch kann nach außen fromm, sauber, stilvoll und angenehm erscheinen und im Herzen voller Selbstsucht, Bitterkeit oder Eitelkeit sein.
Gott warnt uns hier liebevoll:
Lass dich nicht vom Schein blenden.
Was geschniegelt aussieht, ist nicht automatisch rein.
Was sanft klingt, ist nicht automatisch wahr.
Was schön wirkt, ist nicht automatisch heilig.
Das Wort „hevel“ ist sehr stark. Es bedeutet wörtlich Hauch, Dunst, Nebel, Vergänglichkeit.
Es beschreibt etwas, das da ist — und im nächsten Moment verschwunden. Wie Atem an kalter Luft. Wie Nebel am Morgen. Wie ein kurzer Schatten.
Und genau dieses Wort benutzt die Bibel für die sichtbare Schönheit:
„hayofi“ = die Schönheit.
Also nicht: Schönheit sei wertlos im Sinn von „Gott hasst sie“.
Sondern: Schönheit ist nicht tragfähig als Fundament.
Sie ist nicht beständig.
Sie ist nicht das, worauf ein Leben sicher gebaut werden kann.
Das trifft in Wahrheit uns alle.
Jugend vergeht.
Frische vergeht.
Körper verändern sich.
Gesichter altern.
Kraft schwankt.
Alles Sichtbare ist dem Zahn der Zeit ausgesetzt.
Und genau deshalb ist es so töricht, wenn eine Kultur das vergängliche Äußere zur höchsten Wahrheit erhebt.
Wer sein Leben auf Schönheit baut, baut auf Nebel.
Wer seine Identität aus Attraktivität zieht, baut auf Dampf.
Wer seinen Wert aus Blicken, Komplimenten oder Bewunderung zieht, bindet sein Herz an etwas, das nicht bleiben kann.
Hier liegt das Herz des ganzen Verses.
Das Wort „yir’ah“ bedeutet Furcht, Ehrfurcht, tiefer heiliger Respekt, Staunen vor Gott, innere Beugung vor seiner Heiligkeit.
Es bedeutet nicht bloß Angst im menschlichen Sinn.
Es bedeutet:
Ein Herz lebt in dem Bewusstsein: Gott ist heilig. Gott sieht mich. Gott ist wahr. Gott ist würdig. Ich gehöre Ihm.
Die Furcht des HERRN ist im biblischen Sinn keine finstere Panik, sondern die Haltung eines Herzens, das Gott den höchsten Platz gibt.
Es ist eine Ehrfurcht, die sagt:
Herr, Dein Wort ist wahr, auch wenn die Welt etwas anderes sagt.
Herr, Dein Blick ist mir wichtiger als Menschenmeinungen.
Herr, ich will Dich ehren, nicht mich selbst darstellen.
Herr, ich will rein sein, nicht nur gut wirken.
Herr, ich will Dir gefallen, nicht der Masse.
Eine Frau, die den HERRN fürchtet, ist nicht einfach religiös.
Sie ist nicht einfach traditionell.
Sie ist nicht einfach moralisch geschniegelt.
Sie ist innerlich vor Gott ausgerichtet.
Sie lebt nicht für Applaus, sondern für Treue.
Sie lebt nicht von Aufmerksamkeit, sondern aus Hingabe.
Sie fragt nicht zuerst: „Wie wirke ich?“
Sie fragt: „Wie sieht Christus mein Herz?“
Dieser Ausdruck bedeutet sinngemäß:
Sie ist die, die wirklich Lob empfangen soll. Sie ist die, die gelobt werden wird.
Das ist gewaltig.
Gott sagt damit: Nicht die Frau, die am meisten Eindruck macht, ist vor Ihm groß.
Nicht die Frau, die äußerlich am meisten bewundert wird.
Nicht die, die alle Blicke auf sich zieht.
Sondern die, die Ihn fürchtet.
Die treu bleibt.
Die im Verborgenen betet.
Die in Reinheit lebt.
Die in Schwierigkeiten auf Gott vertraut.
Die nicht ihr eigenes Reich baut, sondern in Demut mit dem Herrn geht.
Das ist für mich persönlich so stark, weil es alles zurechtrückt.
In einer Welt voller Filter, Rollenbilder, Selbstinszenierung und Dauervergleich erinnert uns Gottes Wort daran, dass der Himmel ganz anders misst. Der Himmel misst nicht nach äußerem Glanz, sondern nach innerer Wahrheit. Nicht nach Selbstdarstellung, sondern nach Gottesfurcht. Nicht nach kurzlebiger Wirkung, sondern nach bleibendem Charakter.
Und ja, das betrifft nicht nur Frauen. Dieser Vers spricht direkt über die gottesfürchtige Frau, aber das Prinzip offenbart Gottes Maßstab für uns alle:
Was aus Ehrfurcht vor dem Herrn geboren ist, hat ewigen Wert.
Alles andere vergeht.
Mich berührt dabei auch, dass dieser Vers Frauen eine Würde zurückgibt, die diese Welt ihnen oft raubt. Die Welt sagt so oft: „Sei begehrenswert. Sei auffällig. Sei makellos. Sei bewundert.“
Aber Gott sagt:
Sei mein.
Fürchte mich.
Lebe in Wahrheit.
Deine Schönheit vor mir ist nicht Schminke, sondern Heiligkeit. Nicht Fassade, sondern Treue. Nicht Wirkung, sondern Hingabe.
Was für eine Befreiung.
Man muss sich nicht verkaufen.
Man muss nicht mit der Welt konkurrieren.
Man muss nicht jedem Ideal entsprechen.
Man muss nicht gefallen, um wertvoll zu sein.
Wer dem Herrn gehört, hat schon jetzt seine Würde nicht aus Menschenhänden, sondern aus Gottes Hand.
Und ich glaube, wir brauchen genau das heute wieder:
Frauen Gottes, die nicht nur schön erscheinen wollen, sondern heilig leben wollen.
Frauen, die nicht nur bewundert, sondern vor Gott bewährt sein wollen.
Frauen, die nicht Trends hinterherlaufen, sondern Jesus nachfolgen.
Frauen, deren Stärke nicht aus Selbsterhöhung kommt, sondern aus stiller Tiefe in Christus.
Denn die Frau, die den HERRN fürchtet, trägt etwas in sich, das kein Alter zerstören kann, kein Zeitgeist entwerten kann und kein Mensch wegnehmen kann.
Ihre Würde wächst aus der Gegenwart Gottes.
Ihre Schönheit kommt aus einem geheiligten Herzen.
Ihr Wert hängt nicht am Spiegel, sondern am Kreuz.
Und ihr Lob kommt nicht zuerst von Menschen, sondern von dem Herrn, der ins Verborgene sieht.
Herr, schenke uns wieder Augen für das, was vor Dir wirklich kostbar ist.
Nicht Glanz ohne Wahrheit.
Nicht Wirkung ohne Charakter.
Nicht Religion ohne Hingabe.
Sondern Herzen, die Dich fürchten, lieben und ehren.
Jesus Christus allein gebührt alle Ehre.
Denn ohne Ihn könnten wir weder rein leben noch Gott wirklich erkennen.
Er ist nicht nur der Lehrer der Wahrheit — Er ist die Wahrheit.
Er ist nicht nur das Vorbild der Reinheit — Er reinigt uns durch Sein Blut.
Er ist nicht nur würdig, gefürchtet zu werden — Er ist würdig, angebetet zu werden.
Und jede Frau, jeder Mensch, der sein Leben vor Ihm beugt, findet darin nicht Knechtschaft, sondern wahre Würde, wahre Identität und bleibenden Wert.
Nicht der Schein zählt. Nicht der Hauch zählt. Christus zählt.
Und wer den Herrn fürchtet, lebt nicht umsonst.

HERZEN ERZIEHEN, DIE GOTT FOLGEN
„Erziehe ein Kind so, wie es gehen soll, dann wird es auch im Alter nicht davon abweichen.“ – Sprüche 22,6 (ESV)
Hast du dich schon mal gefragt, wie die Zukunft deines Kindes aussehen wird? Als Eltern denken wir oft über Schule, Karriere und Erfolg nach. Aber es gibt noch was Wichtigeres, worüber man nachdenken sollte. Bei der Erziehung geht es nicht nur darum, Kindern zu helfen, zu guten Menschen heranzuwachsen. Es geht darum, sie zu einem Leben zu führen, das Gott ehrt und zu einer Ewigkeit mit ihm führt.
In der Bibel steht: „Erziehe ein Kind so, wie es gehen soll, dann wird es auch im Alter nicht davon abweichen.“ Sprüche 22,6 (NIV). Der Ausdruck „einen Weg einschlagen“ erinnert uns daran, dass die Erziehung von Kindern Absicht erfordert. Es bedeutet, sie zu führen, sie zu formen und ihnen zu helfen, ihren Lebensweg in die richtige Richtung zu beginnen. Der Glaube wächst nicht zufällig. Er wächst durch Liebe, Geduld und tägliches Vorbild.
Denken Sie einen Moment darüber nach. Was pflanzen wir heute in die Herzen unserer Kinder? Die Samen, die wir jetzt säen, werden mit ihnen für den Rest ihres Lebens wachsen. Die ersten Lebensjahre eines Kindes sind prägend. Die Worte, die sie hören, die Handlungen, die sie sehen, und die Werte, die sie zu Hause lernen, werden zur Grundlage für ihre Zukunft.
Bei der Erziehung eines Kindes geht es nicht nur um Disziplin oder das Aufstellen von Regeln. Es geht darum, ihnen zu zeigen, wie ein Leben mit Gott jeden Tag aussieht. Es geht darum, ihnen den Glauben in Aktion zu zeigen. Kinder lernen mehr aus dem, was wir tun, als aus dem, was wir sagen.
Wie sieht diese Erziehung im Alltag aus?
Wenn Kinder das immer wieder sehen, fangen sie an zu verstehen, was es heißt, Gott zu folgen.
Trotzdem wissen alle Eltern, dass das Leben nicht immer einfach ist. Kinder werden Herausforderungen begegnen. Sie werden vielleicht Phasen der Verwirrung durchleben oder Entscheidungen treffen, die wir uns nicht wünschen. Sprüche 22,6 ist kein Versprechen, dass Kinder niemals Schwierigkeiten haben werden. Vielmehr ist es eine Erinnerung daran, dass die Wahrheit, die in ihre Herzen gelegt wurde, bei ihnen bleiben wird.
Gottes Wort hat eine bleibende Wirkung. In der Bibel heißt es: „Diese Gebote, die ich dir heute gebe, sollen in deinem Herzen sein. Präge sie deinen Kindern ein.“ 5. Mose 6,6–7 (NIV). Wenn wir Gottes Wahrheit treu lehren, wird sie zu etwas, das unsere Kinder in sich tragen.
Selbst wenn sie eine Zeit lang vom Weg abkommen, rufen diese frühen Lektionen sie oft zurück. Die Gebete, die du heute für sie flüsterst, die Bibelgeschichten, die du ihnen erzählst, und der Glaube, den du ihnen vorlebst, sind niemals umsonst.
Also, liebe Eltern, verliert nicht den Mut. Die stille Arbeit, die ihr leistet, ist wichtiger, als ihr vielleicht denkt. Die Gebete, die ihr betet, wenn niemand zusieht, sind wichtig. Die Geduld, die ihr zeigt, wenn ihr sie unterrichtet, ist wichtig. Das Vorbild, das ihr jeden Tag lebt, ist wichtig.
Die Bibel erinnert uns: „Lasst uns nicht müde werden, Gutes zu tun, denn zu seiner Zeit werden wir ernten, wenn wir nicht aufgeben.“ Galater 6,9 (NIV).
Eines Tages werden die Samen, die ihr im Glauben gesät habt, vielleicht zu einem Leben heranwachsen, das Gott auf eine Weise ehrt, die ihr euch nie hättet vorstellen können.
Also fangt heute damit an. Begleitet sie mit Liebe. Lehrt sie etwas über Gott. Begleitet sie durch ihre Schwierigkeiten. Und vertraut darauf, dass der Herr in ihren Herzen wirkt.
Erzieht sie heute und legt ihre Zukunft in Gottes Hände
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IN IHREN FUSSSTAPFEN: DAS HERZ EINER FRAU AUS SPRÜCHE 31
Was kommt dir in den Sinn, wenn du von der Frau aus Sprüche 31 hörst? Fühlst du dich manchmal ein bisschen unter Druck gesetzt und denkst: „Wie kann jemand so leben?“ Es klingt vielleicht wie eine lange Liste unmöglicher Standards. Aber wenn wir uns Zeit nehmen und den Text wirklich lesen, sehen wir etwas Schönes. Sie ist kein Bild der Perfektion. Sie ist das Bild einer Frau, die mit Weisheit, Stärke und tiefem Glauben an Gott lebt.
In der Bibel steht: „Sie ist mit Kraft und Würde bekleidet; sie kann über die kommenden Tage lachen.“ (Sprüche 31,25, NIV). Beachte das. Sie ist mit Stärke bekleidet. Nicht mit Angst. Nicht mit Unsicherheit. Mit Stärke. Und diese Stärke kommt nicht allein aus ihr selbst. Sie wächst aus ihrem Vertrauen in Gott.
Sie wacht mit einem Ziel auf. Sie arbeitet mit willigen Händen. Sie kümmert sich um ihre Familie und trifft kluge Entscheidungen. „Sie wählt Wolle und Flachs aus und arbeitet mit eifrigen Händen.“ (Sprüche 31,13, NIV). Sie ist nicht faul. Sie wartet nicht darauf, dass das Leben zu ihr kommt. Sie handelt. Sie plant. Sie baut auf. Sie gibt.
Aber lass mich dir eine Frage stellen. Besteht ihre Stärke nur darin, hart zu arbeiten? Nein. Ihre Stärke liegt auch in ihrem Herzen. Es ist emotionale Stärke, wenn die Tage schwer sind. Es ist geistige Stärke, wenn das Beten langwierig erscheint. Es ist mentale Stärke, wenn Entscheidungen nicht leicht fallen.
1️⃣ Stärke im Handeln – Sie hat keine Angst vor Verantwortung. Sie sorgt für ihre Familie und kümmert sich um ihr Zuhause. „Sie wacht über die Angelegenheiten ihres Haushalts und isst nicht das Brot der Faulheit.“ (Sprüche 31,27, NIV). Sie weiß, dass kleine tägliche Anstrengungen eine starke Zukunft schaffen. Welchen kleinen Schritt kannst du heute machen, der morgen dein Zuhause bereichern wird?
2️⃣ Weisheit in der Sprache – Ihre Worte sind wichtig. „Sie redet mit Weisheit, und treue Unterweisung ist auf ihrer Zunge“ (Sprüche 31,26, NIV). Sie benutzt ihre Stimme nicht, um andere zu verletzen. Sie entscheidet sich für Freundlichkeit. Sie entscheidet sich für die Wahrheit. Sie entscheidet sich für Selbstbeherrschung. Hast du schon mal gemerkt, wie ein freundliches Wort einen Sturm beruhigen kann? Auch deine Stimme hat Kraft.
3️⃣ Führung durch Vorbild – Sie verlangt keinen Respekt. Sie verdient ihn durch ihren Charakter. „Ihre Kinder stehen auf und preisen sie glücklich; auch ihr Mann lobt sie.“ (Sprüche 31,28, NIV). Die Menschen um sie herum sehen ihre Liebe und ihre Treue. Wahre Führung beginnt zu Hause. Sie wächst in stiller Treue, lange bevor sie in der Öffentlichkeit sichtbar wird.
4️⃣ Furchtloser Glaube – Das ist der Kern von allem. „Anmut ist trügerisch und Schönheit vergänglich, aber eine Frau, die den Herrn fürchtet, ist zu preisen.“ (Sprüche 31,30, NIV). Ihr Selbstvertrauen wurzelt in ihrer Beziehung zu Gott. Schönheit verblasst. Lob von Menschen kommt und geht. Aber ein Leben, das auf der Furcht vor dem Herrn aufgebaut ist, bleibt standhaft.
Vielleicht liest du das und denkst: „Ich bin noch nicht so weit.“ Das ist okay. Die Frau aus Sprüche 31 wurde nicht an einem Tag geschaffen. Sie ist das Ergebnis täglicher Entscheidungen. Täglichen Gebets. Täglichen Gehorsams. Täglichen Vertrauens.
Hier ist also die eigentliche Frage: Was wäre, wenn Sprüche 31 keine Checkliste wäre, die es abzuarbeiten gilt, sondern eine Reise, die es zu gehen gilt? Was wäre, wenn du dich heute dafür entscheidest, ein weises Wort zu sagen, einen mutigen Schritt zu machen, ein ehrliches Gebet zu sprechen? So wächst Stärke. So entsteht Weisheit. So wird der Glaube unerschütterlich.
Bei der Frau aus Sprüche 31 geht es nicht darum, alles perfekt zu machen. Es geht darum, ein zielgerichtetes Leben zu führen. Es geht darum, Gott in jeder Lebensphase zu vertrauen. Es geht darum, das, was sie hat, zu nutzen, um anderen Gutes zu tun.
Und du kannst genau dort anfangen, wo du gerade bist.
Bei der Frau aus Sprüche 31 geht es nicht um Druck. Es geht ihr um Sinn. Ihre wahre Schönheit ist ihr Glaube. Ihre wahre Kraft ist ihr Vertrauen in Gott. Wenn du mutig lebst, weise sprichst und im Glauben gehst, reicht dein Einfluss weiter, als du sehen kannst.
Du bist stärker, als du denkst. Und mit Gott gehst du nie allein.
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Wir haben sie falsch verstanden. Die Frau in Sprüche 31 sollte uns nie überfordern. Sie sollte nie eine Checkliste sein. Sie sollte Müttern nie das Gefühl geben, ständig zu versagen.
Sie wird nicht für ihre Perfektion gelobt. Sie wird für ihre Treue gelobt. „Sie fürchtet den Herrn.“ Das ist die Grundlage.
Nicht makellose Hausarbeit, ein blitzblankes Haus, Gourmetgerichte und passende Outfits. Nicht, dass sie nie die Geduld verliert.
Treue.
Treue bedeutet, aufzustehen, wenn man nicht geschlafen hat.
Es bedeutet, sich zu entschuldigen, nachdem man die Stimme erhoben hat.
Es bedeutet, Wäsche zu falten und dabei über die kleinen Hemden in den Händen zu beten.
Es bedeutet, Sanftmut zu wählen, wenn das Fleisch Kontrolle will.
Es bedeutet, morgen wieder da zu sein.
In Sprüche 31 geht es nicht um Produktivität, sondern um die Haltung des Herzens. Ihr Herz war in der Ehrfurcht vor Gott verankert. Und aus dieser Ehrfurcht flossen Fleiß, Freundlichkeit, Weisheit und Großzügigkeit. Die Frucht kam aus der Wurzel.
Wir leben in einer Kultur, die von perfekter Mutterschaft besessen ist … kuratierte Feeds, Vergleiche von Meilensteinen, der Druck, „alles“ mühelos zu schaffen. Aber die Schrift verlangt niemals Perfektion. Gott verlangt Treue.
Treue im Verborgenen. Treue, wenn niemand applaudiert. Treue, wenn du dich gewöhnlich fühlst. Die Welt belohnt Leistung. Er belohnt Gehorsam.
Mama, dein Wert wird nicht daran gemessen, wie nahtlos deine Tage aussehen. Er wird daran gemessen, wer du in Christus wirst, während du sie lebst. Die Frau aus Sprüche 31 war keine Übermenschin. Sie war hingegeben.
Und diese Art von Treue wird länger nachhallen als Perfektion es jemals könnte. 🤍
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In letzter Zeit ist mir echt bewusst geworden, dass viele aufrichtige Gläubige gerade ein paar ruhige, schwere Wochen durchmachen. Nicht, weil sie sich von Gott abgewendet haben oder weil ihre Sehnsucht nach ihm nachgelassen hat, sondern einfach, weil das Leben verschiedene Phasen hat. Einige von euch sind in den letzten Monaten dem Herrn näher gekommen als je zuvor. Ihr habt Seine Gegenwart gespürt, Seine Hand gesehen und eine tiefere Liebe zu Ihm erfahren. Dann kommt plötzlich eine schwierige Woche, und die alte religiöse Angst flüstert euch zu, dass etwas nicht in Ordnung sein muss.
Lasst mich sanft Frieden in eure Herzen bringen. Zu kämpfen bedeutet nicht, dass ihr euch von Gott entfernt. Euch schwach zu fühlen bedeutet nicht, dass ihr an Boden verliert. Oft bedeutet es einfach, dass ihr Menschen seid und in einer Welt lebt, die immer noch Druck ausübt. Die schöne Botschaft des Evangeliums ist, dass eure Beziehung zum Vater niemals auf eurer emotionalen Beständigkeit aufgebaut war. Sie wurde auf dem vollbrachten Werk Jesu Christi aufgebaut.
In der Bibel steht: „Ein geknicktes Rohr wird er nicht zerbrechen, und einen glimmenden Docht wird er nicht auslöschen“ (Jesaja 42,3 ESV). Das heißt, wenn du dich empfindlich, müde oder überfordert fühlst, zieht sich Jesus nicht von dir zurück. Er kommt dir mit Sanftmut nahe. Die Religion lehrt die Menschen oft, in Panik zu geraten, wenn sie sich schwach fühlen, als würde Gott ihre Leistung messen. Aber das Kreuz erzählt eine ganz andere Geschichte.
In Römer 5,8 heißt es: „Gott aber hat seine Liebe zu uns darin gezeigt, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren“ (ESV). Beachte den Zeitpunkt. Gott hat sich dir in deiner schlimmsten Zeit zugewandt, nicht in deiner besten. Seine Liebe wurde nie durch deine Besserung ausgelöst. Die Gnade hat dich zuerst erwählt. In 1. Johannes 4,19 heißt es: „Wir lieben, weil er uns zuerst geliebt hat“ (ESV). Deine Liebe zu Gott ist echt und wertvoll, aber sie ist nicht das Fundament, das dein Leben zusammenhält. Das ist seine Liebe zu dir.
Dank des vollbrachten Werks Jesu lebst du nicht auf Bewährung beim Vater. Du lebst in der Sohnschaft. Die Schrift erinnert uns sanft daran: „Der Herr ist nah denen, die zerbrochenen Herzens sind, und rettet die, die zerknirscht sind“ (Psalm 34,18 ESV). Deine Sicherheit hängt nicht von deinen Gefühlen ab, die sich von Woche zu Woche ändern können. Der Herr ist besonders nah, wenn du dich am meisten gestresst fühlst.
Ja, wir wachsen. Ja, der Heilige Geist erneuert weiterhin unseren Verstand und formt unser Leben. Aber er tut dies als liebender Vater, nicht als distanzierter Aufseher. In Sprüche 3,5-6 heißt es: „Vertraue auf den Herrn von ganzem Herzen und verlass dich nicht auf deinen Verstand. Erkenne ihn auf allen deinen Wegen, dann ebnet er selbst deine Pfade“ (ESV). Beachte, dass die Aufforderung lautet, zu vertrauen, nicht zu streben. Er ist derjenige, der deine Schritte treu lenkt.
Wenn dir diese Woche also schwerer gefallen ist als die Monate zuvor, atme tief durch und lass dein Herz zur Ruhe kommen. Du hast Gott nicht enttäuscht. Du bist nicht außerhalb seiner Reichweite geraten. Der Vater, der dich zu sich gezogen hat, ist derselbe Vater, der dich auch jetzt noch treu hält.
Du wirst immer noch von ganzem Herzen geliebt. Du bist immer noch vollkommen sicher in Christus. Und der Gott, der ein gutes Werk in dir begonnen hat, hat keine Angst, es zu vollenden (Philipper 1,6 ESV).
Lass Frieden wieder in deine Seele einkehren.
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Ausgeschlossen zu werden ist nicht immer Ablehnung – manchmal ist es Schutz
Es ist echt weh, ausgeschlossen zu werden. Man fühlt sich persönlich angegriffen. Es fühlt sich an, als wäre man nicht ausgewählt, geschätzt oder gewollt worden. Aber manchmal ist das, was sich wie Ablehnung anfühlt, eigentlich eine Umleitung. Die Bibel erinnert uns daran, dass wir zwar unsere Schritte planen, aber letztendlich der Herr sie lenkt (Sprüche 16,9). Und nicht jeder Weg, der attraktiv aussieht, führt zu einem guten Ziel (Sprüche 14,12).
Christen freuen sich oft über offene Türen, tun sich aber schwer, geschlossene Türen zu akzeptieren. Aber eine geschlossene Tür kann auch Gnade sein. Es gibt Orte, an denen du vielleicht gut hingepasst hättest – und langsam Kompromisse eingegangen wärst. Orte, an denen dir Anerkennung gut getan hätte – und die deine Überzeugungen still und leise verändert hätten. Abdrift passiert nicht immer durch Rebellion, sondern oft durch allmählichen Einfluss. Wie 1. Korinther 15,33 warnt, ist die Gesellschaft wichtig.
Gott misst deinen Wert nicht an Applaus oder Zugang. Galater 1,10 drängt die Frage: Lebst du, um Menschen zu gefallen oder um Gott zu gefallen? Wenn Identität von Zugehörigkeit abhängt, wird Überzeugung verhandelbar. Manchmal ist das Unbehagen der Ausgrenzung Teil davon, abgesondert zu sein. Heiligkeit bedeutet Unterscheidung – und Liebe sieht manchmal wie Trennung von dem aus, was dir letztendlich schaden würde.
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