
11 Uhr Lobpreis und anschließend
wir besprechen „Was war Pfingsten?“
anschließend bis 18 Uhr geselliges Beisammensein – alle Fragen zum Thema Bibel
Zoom-Meeting Sonntag von 11-14Uhr
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Apostelgeschichte 2
Pfingsten: Es geht los! Die Kraft von Gott, der Heilige Geist, zappt seine Leute an
1 Als das große Erntefest der Juden gerade losging, waren alle Freunde von Jesus zusammen in einem Raum. 2 Plötzlich kam in dem Raum von oben runter ein Wind auf, alle hörten ein ganz seltsames Rauschen. Es war fast so, als hätte jemand gerade die Luftreinigeranlage eingeschaltet. 3 Dann sahen sie, wie sich plötzlich bei allen so eine Art zackiger Blitz auf die Köpfe setzte. 4 Und dann waren alle mit einer übernatürlichen Gottesenergie vom Heiligen Geist angezappt, die sich so anfühlte wie eine mega Orkanböe im Raum! Einige fingen dabei an, in irgendeiner unbekannten Fremdsprache zu reden, einer Sprache, die vom Heiligen Geist einfach in ihr Gehirn hochgeladen wurde.
5 Zu dem Fest waren mega viele gläubige Juden aus der ganzen Welt nach Jerusalem gepilgert. 6 Sehr viele Leute aus der Stadt kriegten das mit, von überall kamen sie angerannt. Was keiner von den Ausländern auf die Reihe kriegen konnte, war, wie diese sogenannten Apostel in ihrer eigenen Sprache reden konnten!
7 „Digga, was geht da ab?!“, riefen die völlig lost. „Das sind doch alles Menschen, die aus Galiläa stammen! 8 Das kann doch gar nicht angehen, dass die auf einmal unsere Muttersprache sprechen können, obwohl wir aus der ganzen Welt kommen. Egal ob wir aus Persien stammen, Meder sind oder Elamiter, 9 ein paar von unseren Jungs kommen sogar aus Mesopotamien, Judäa, Kappadozien, Pontus und aus der Gegend von Asien. 10 Aus Phrygien, Pamphylien und aus Ägypten, und aus der Gegend von Kyrene in Libyen, ja sogar aus Rom sind ein paar Dudes dabei. Wir sind Juden oder zumindest zählen wir uns zu den Leuten, die jüdisch glauben. 11 Und dann sind da noch ein paar Kreter und Araber. Und trotzdem hören wir jeder in unserer eigenen Sprache, wie diese Männer da von den epischen Sachen erzählen, die Gott macht!“
12 Völlig verwirrt, checkten sie es gerade überhaupt nicht, was da abging: „Was hat das alles nur zu bedeuten?“
13 Ein paar Leute rissen aber auch ein paar dumme Sprüche und meinten: “Party hard, Digga! Die sind doch alle voll breit.”
Petrus sagt allen, was Sache ist, und erzählt von Jesus
14 Schließlich standen alle Apostel auf, und Petrus schrie der versammelten Masse zu: „Hey, ihr Leute aus Judäa, hört mir alle mal zu! Auch die Leute, die hier in Jerusalem wohnen, ich will euch erzählen, was hier gerade abgeht! 15 Diese Männer sind nicht high auf Pille oder Kiffe, auch wenn das einige von euch glauben wollen. Mann, ist doch gerade mal erst neun Uhr morgens!
16 Was hier gerade passiert, hat der Prophet Joel schon vor langer Zeit vorausgesagt. Er machte hierzu folgende Ansage:
17 ‚Wenn es zu Ende geht mit der Welt, sagt Gott, dann werde ich alle Menschen mit meiner mega Energie ausstatten. Eure Kinder werden meine Stimme hören und das an die Leute weiter flüstern, was ich ihnen gerade gesagt habe. Eure Teens und auch die Alten werden in ihren Gedanken Botschaften und Bilder von mir aufgespielt bekommen, durch die ich zu euch reden werde. Und auch nachts werde ich durch deren Träume zu euch reden. 18 Alle Männer und Frauen, Jungs und Mädchen, alle, die mir dienen, werden mit meiner Energie, meinem Geist, ausgerüstet, und sie werden für mich sprechen… „
„Zum Beginn des jüdischen Pfingstfestes waren alle, die zu Jesus gehörten, wieder beieinander.“
Apostelgeschichte 2:1 HFA
Fest der Wochen
Der Ernte
Der ersten Früchte
Der Erstlingsfrucht
Abschlußfest
Schlußzeit des Passahfestes
Pfingsten
Zeit der Übergabe des Gesetzes
Welche Frucht wird dargebracht?
Die weizenernte ist abgeschlossen
Zum Passahfest Gerste
Warum 50 Tage
Auszug aus Ägypten bis zum Berg Sinai
Was war denn am Berg Sinai?
„Früh am Morgen des dritten Tages begann es, zu donnern und zu blitzen. Eine dichte Wolke umhüllte den Berg, und man hörte den lauten Klang eines Widderhorns. Die Israeliten im Lager zitterten vor Angst. Mose führte sie aus dem Lager, Gott entgegen, und sie stellten sich am Fuß des Berges auf. Der Berg Sinai war in dichten Rauch gehüllt, denn der Herr war im Feuer herabgekommen. Rauch stieg auf wie aus einem Schmelzofen, und der ganze Berg bebte. Das Horn ertönte immer lauter. Mose redete, und Gott antwortete ihm mit lauter Stimme. So kam der Herr herab auf den Gipfel des Berges Sinai. Von dort rief er Mose zu sich, und Mose stieg auf den Berg.“
2. Mose 19:16-20 HFA
Gott kommt auf dem Sinai-Berg
16 Nach zwei Tagen, morgens, als es gerade hell wurde, begann es plötzlich um den ganzen Berg zu donnern und zu blitzen. Eine ganz dichte Wolke schob sich auf den Hügel und bedeckte ihn. Dann hörte man eine megalaute Trompete! Die Leute im Lager kriegten voll die Panik, als das losging. 17 Mose holte die Israeliten dann zusammen und führte sie aus dem Lager raus. Er ging mit ihnen zu dem Berg, Gott entgegen. Unten am Berg blieben sie stehen. 18 Der ganze Sinai war fett mit Rauch eingenebelt. Gott war wie ein Feuer auf den Berg gekommen, und alles brannte dort oben. Der Rauch stieg zum Himmel, als wäre der Sinai-Berg zu einem Kamin gemacht worden. Dabei wackelte er die ganze Zeit sehr stark, wie bei einem Erdbeben. 19 Dann wurde der Sound von den Trompeten immer krasser. Mose rief zu Gott, und Gott antwortete voll laut. 20 Als Gott vom Himmel auf den Berg gekommen war, rief er Mose zu sich. Und Mose kletterte nach oben.
3 Tage Vorbereitung – und dann kam Gott zu den Israeliten
Die Juden heute 2 Gruppen
Die einen feiern nur das Fest der Ernte
Die anderen, dass sie die Thors von Gott bekommen hsben
Liegt daran, wo man seinen Lebensmittelpaket hat
Buchstäbliche Speise oder geistige Speise
Welchen Teil der tora haben denn die Israeliten am Berg Sinai bekommen?
Die 10 Gebote kamen zuerst, das andere waren dann nähere Erklärungen
3 unterschiedliche Gebiete:
Die schriftliche tora
10 Gebote und alles, was wir in Mose in schriftlicher Form finden
Die mündliche tora, die Mose auf dem Berg bekommen hätte
Die auslegende Tora, die für uns heute wichtig ist
Dies haben wir im Judentum, im chrostentum usw
Gegeben wurde aber nur die schriftliche Tors, das was wir in Mose lesen können
Drei mal im Jahr musste jeder Jude in Jerusalem sein
Passah
Pfingsten
Fest der eochen
„Plötzlich kam vom Himmel her ein Brausen wie von einem gewaltigen Sturm und erfüllte das ganze Haus, in dem sie sich versammelt hatten. Zugleich sahen sie etwas wie züngelndes Feuer, das sich auf jedem Einzelnen von ihnen niederließ.“
Apostelgeschichte 2:2-3 HFA
In der Wüste setzte sich der Geist als Wolke auf den Berg
Hier auch ein brausen und dann eine Flamme auf jeden Kopf
Die Juden erleben es so, dass sie gerade am Berg sind gedanklich und emotional und dann passiert sowas
„So wurden sie alle mit dem Heiligen Geist erfüllt und fingen an, in fremden Sprachen zu reden, jeder so, wie der Geist es ihm eingab.“
Apostelgeschichte 2:4
4 Und dann waren alle mit einer übernatürlichen Gottesenergie vom Heiligen Geist angezappt, die sich so anfühlte wie eine mega Orkanböe im Raum! Einige fingen dabei an, in irgendeiner unbekannten Fremdsprache zu reden, einer Sprache, die vom Heiligen Geist einfach in ihr Gehirn hochgeladen wurde.
Volxbibel
Wer wurde mit heiligem Geist erfüllt?
Alle
Alle, die sich auch zu Jesus bekannten
Alle, die zu Pfingsten dort in diesem Haus waren
Wie nennt man das, wenn alle, die die gleiche Ausrichtung haben, sich in einem Haus treffen?
Synagoge. In Deutsch
Gemeinde, Kirche, Versammlung
Der Überlieferung nach war das das Haus, in dem sie das Passah gefeiert hatten
Der Sohn des Hauses war Markus
Wie sprachen die?
Welche Sprachen?
Alle Sprachen
Jeder sprach in dem Dialekt, den der heilige Geist ihnen jeweils zugewiesen hatte
„In Jerusalem hatten sich viele fromme Juden aus aller Welt niedergelassen.“
Apostelgeschichte 2:5 HFA
Wer kommt nach Jerusalem?
. 5 Zu dem Fest waren mega viele gläubige Juden aus der ganzen Welt nach Jerusalem gepilgert.
Volxbibel
Menschen, die extra nach Jerusalem gepilgert waren
Entweder mit der Familie zum passahfest und blieb dort die 50 Tage und ging danach wieder zurück nach Hause
Oder man kam nur zum Passah und später zu Pfingsten
„Um keine Zeit zu verlieren, hatte sich Paulus entschlossen, nicht nach Ephesus zu reisen. Wenn irgend möglich, wollte er nämlich zum Pfingstfest in Jerusalem sein.“
Apostelgeschichte 20:16 HFA
Warum aus aller Welt?
Sie lebten durch die Zerstreuung der Gefangenschaft woanders
„Als sie das Brausen hörten, liefen sie von allen Seiten herbei. Fassungslos hörte jeder die Jünger in seiner eigenen Sprache reden. »Wie ist das möglich?«, riefen sie außer sich. »Alle diese Leute sind doch aus Galiläa,“
Apostelgeschichte 2:6-7 HFA
6 Sehr viele Leute aus der Stadt kriegten das mit, von überall kamen sie angerannt. Was keiner von den Ausländern auf die Reihe kriegen konnte, war, wie diese sogenannten Apostel in ihrer eigenen Sprache reden konnten! 7 „Digga, was geht da ab?!“, riefen die völlig lost. „Das sind doch alles Menschen, die aus Galiläa stammen!
Volxbibel
Alle, die den Hof Geist bekommen haben, waren aus Galiläas
Die anderen hörten diese in den Dialekten reden, die sie gewöhnt waren
Welche Geschichte in der Bibel hatte sich also umgekehrt?
Die Verwirrung der Sprachen in Babel
Der Schwerpunkt ist nicht: alle können reden
Es ging hier darum:
Alle können verstehen
Warum aus Galiläas?
Das sind die Fischer (die nicht do viel Intelligenz haben)
In Jerusalem waren die Gelehrten, in Galiläas die Handwerker
„und nun hören wir sie in unserer Muttersprache reden; ganz gleich ob wir Parther, Meder oder Elamiter sind. Andere von uns kommen aus Mesopotamien, Judäa, Kappadozien, Pontus und der Provinz Asia, aus Phrygien, Pamphylien und aus Ägypten, aus der Gegend von Kyrene in Libyen und selbst aus Rom. Wir sind Juden oder Anhänger des jüdischen Glaubens, Kreter und Araber. Doch jeder von uns hört diese Menschen in seiner eigenen Sprache von Gottes großen Taten reden!«“
Apostelgeschichte 2:8-11 HFA
Was war die „ganze Welt“?
Die damals bekannte Welt
Wie heißen die Länder heute?
Libanon
Iran
Türkei
Lybien
Ägypten
Irak
Südlich sowjwtrepubliken
Bis nach Rom
Juden, die noch in der Verbannung lebten
Sie lebten ihr jüdisch sein dort in Synagogen aus
Und kamen zu den wichtigen Festen nach Jerusalem
Wenn wir in der Bibel vom Stamm Juden liest
Der Begriff bezeichnet alle als Juden
Warum mussten die Nachfolger Jesu nun verschiedene Sprachen reden?
Weil die ja überall aus der Verbannung kamen und jeder eine andere Sprache sprach
Die konnten natürlich etwa Aramäisch und Hebräisch
Aber um die Botschaft von Jesus zu verstehen, mussten sie in ihrer Muttersprache angesprochen werden
„aus Phrygien, Pamphylien und aus Ägypten, aus der Gegend von Kyrene in Libyen und selbst aus Rom.“
Apostelgeschichte 2:10 HFA
Wer war noch da, außer Juden?
Was sind Proselyten?
„aus Phrygien, Pamphylien, Ägypten und aus der Gegend um Zyrene in Libyen. Dazu kommen noch die hier ansässigen Römer, egal ob gebürtige Juden oder zum Judentum Übergetretene.“
Apostelgeschichte 2:10 BIBEL.HEUTE
Menschen, die keine Juden von Geburt waren, aber toll fanden, was die Juden machten und sich zum Judentum Bekehrten
Wie reagierten die läute?
„Sie waren bestürzt. „Was ist das nur?“, fragte einer den anderen ratlos und erstaunt. Einige allerdings sagten spöttisch: „Die haben nur zu viel vom süßen Wein getrunken.““
Apostelgeschichte 2:12-13 BIBEL.HEUTE
12 Völlig verwirrt, checkten sie es gerade überhaupt nicht, was da abging: „Was hat das alles nur zu bedeuten?“
13 Ein paar Leute rissen aber auch ein paar dumme Sprüche und meinten: “Party hard, Digga! Die sind doch alle voll breit.” Petrus sagt allen, was Sache ist, und erzählt von Jesus
Volxbibel
„Erstaunt und ratlos fragte einer den anderen: »Was soll das bedeuten?« Einige aber spotteten: »Die haben doch nur zu viel getrunken!«“
Apostelgeschichte 2:12-13 HFA
Was war denn die Botschaft, die sie nun in ihrer eigenen Sprache hörten?
Der Messias war schon da
Die Rede des Petrus ab Vers 22
Jesus war dr verheißene Messias
Er Wurde gekreuzigt
Er wurde Wieder auferweckt
Der Rest mit Gnade und Abschaffung der Opfer gehörte nicht zum Evangelium
„bestürzt ist eigentlich was Gutes in dem Moment, wenn man sich Gedanken macht …
Warum können die Jünger nicht betrunken sein?
„Diese Männer sind nicht betrunken, wie einige von euch meinen. Es ist ja erst neun Uhr morgens.“
Apostelgeschichte 2:15 HFA
15 Diese Männer sind nicht high auf Pille oder Kiffe, auch wenn das einige von euch glauben wollen. Mann, ist doch gerade mal erst neun Uhr morgens!
Volxbibel
Wgott hatte zugelassen, dass Assyrien und Babylon sein Land zerstören und die Leute ins Exil zu bringen
Dadurch Vorbereitung dafür, dass später die GB in so vielen Ländern verbreitet und bekannt gemacht wurde
Zur Zeit der Apostel waren schon Menschen dadurch zum Judentum bekehrt worden, diempsoselyten
Gott hatte etwas damit erreicht
Und obwohl sie soweit entfernt waren, waren sie Gehorsam und kamen auch regelmäßig aus den entfernten Ländern nach Jerusalem, um an diesen Feiern teilzunehmen
Das war anstrengende Arbeit, sich von Iran, Irak, Ägypten oder Rom Richtung Jerusalem zu bewegen
Diese GB musste zu Pfingsten verteilt werden, denn die Anwesenden würden danach wieder nach Hause zurück reisen und diese GB wieder in die einzelnen Orte mitnehmen
Dass der Messias da war
Gestorben ist
Und wieder auferstanden war
Warum gerade zu Pfingsten
Damit diese vielen Besucher die GB wieder mit nach Hause nehmen
Lange, bevor paulis, Petrus usw umher reisen. Ist die GB schon verteilt
Gott hatte alles vorbereitet
Die Juden, die nach der Verbannung nicht wieder nach Israel gingen, waren keine ungläubige Juden – sondern gottesfürchtige Männer – die nun die GB mitnehmen
Die Apostelgeschichte zeigt uns deutlich:
Es gibt keine verlorenen Stämme
Jeder, der an die thora glaubte, zählte sich zu der damaligen Zeit als Juda
Der Begriff bedeutete nicht, dass er aus dem Stamm Juda kam
Was brachte der Priester zu Pfingstenim Tempel dar?
2 getrennte weizenbrote
Die messianischen Juden sehen darin, dass das eine Brot die von Abraham abstammenden sind
Das andere die proselyten
Jesus sagte, er habe noch andere Schafe
Die proselyten
Meeting-Objekte für Aktivgottesdienst – Bibelkreis elizur sind bereit!
Meeting-Zusammenfassung
Kurze Zusammenfassung
Das Treffen war ein Bibelkreis-Gespräch über den Pfingstfeiertag, bei dem die Teilnehmer die biblischen Grundlagen und Bedeutungen dieses jüdischen Festes erörterten. Thomas Pape teilte zunächst Lieder und biblische Texte, bevor die Gruppe die Apostelgeschichte 2 ausführlich besprach, wobei Gaby, Renate und Andrea die verschiedenen Aspekte von Pfingsten erläuterten. Die Diskussion umfasste die Verbindung zwischen dem jüdischen Pfingstfest und dem biblischen Ereignis, bei dem die Jünger mit dem Heiligen Geist erfüllt wurden und in verschiedenen Sprachen redeten, sowie die Unterschiede zwischen schriftlicher und mündlicher Tora im Judentum. Die Teilnehmer reflektierten auch über die Bedeutung von Traditionen in der Religion und wie diese mit den biblischen Schriften in Einklang gebracht werden sollten.
Pfingsten und biblische Bedeutung
Die Gruppe diskutierte über Pfingsten und seine Bedeutung. Gaby erklärte ausführlich die biblischen Hintergründe, einschließlich der Versammlung von Petrus mit 120 Jüngern und der Ausgießung des Heiligen Geistes, der es ermöglichte, in allen Sprachen zu sprechen. Renate beschrieb Pfingsten als die Ausgießung des Heiligen Geistes auf die Erde, während Andrea & Raymond die Bedeutung des Ereignisses für das Verstehen und Begegnen miteinander hervorhoben. Die Gruppe las gemeinsam Apostelgeschichte Kapitel 2, Vers 1-18, wobei Gaby das Lesen übernahm.
Jüdische Feste und Thora
Die Gruppe diskutierte den Zusammenhang zwischen dem jüdischen Pfingstfest und dem Passahfest, wobei Bibelkreis erklärte, dass das Pfingstfest 50 Tage nach dem Auszug aus Ägypten und der Erhalt der 10 Gebote am Sinai stattfindet. Bibelkreis teilte mit, dass im Judentum zwischen zwei Gruppen unterschieden wird: eine feiert die Ernte und Gott als Ernährer, während die andere hauptsächlich die Übergabe der Thora feiert. Die Diskussion erweiterte sich auf die drei Teile der Thora: die schriftliche Thora (die 10 Gebote und Mose’s Schriften), die mündliche Thora (nicht aufgeschriebene Überlieferungen) und die auslegende Thora (aktuelle Auslegungen durch Lehrer).
Bibel und mündliche Traditionen
Die Gruppe diskutierte über die Bedeutung der Unterscheidung zwischen schriftlichem Wort und mündlichen Traditionen in der Bibel, wobei Bibelkreis erklärte, dass Jesus sich auf schriftliche Tora stützte und gegen zusätzliche mündliche Überlieferungen argumentierte. Die Teilnehmer sprachen über die jüdischen Feiertage und deren Bedeutung, wobei Bibelkreis erläuterte, dass Juden diese Feiertage wie tatsächliche historische Ereignisse feiern, während Renate und Gaby dies als wertvolle Praxis für die Erinnerung an die Grundlagen von Ehen und Beziehungen bewerteten.
Pfingstereignis und Zungenreden Diskussion
Die Gruppe diskutierte das Pfingstereignis und die Bedeutung der Zungenreden. Sie erörterten, warum sich die Christen in einem Haus trafen und wie der Heilige Geist den Jüngern half, in verschiedenen Sprachen zu sprechen, damit alle anwesenden gottesfürchtigen Juden aus aller Welt ihre Muttersprache verstehen konnten. Die Teilnehmer stellten fest, dass die Galiläer, die ursprünglich den Heiligen Geist erhielten, sich von den Jerusalemer Christen unterschieden, da sie weniger streng die Gebote einhielten.
Biblische Zerstreuung der Juden
Die Gruppe diskutierte über die Verbreitung der Juden nach der Zerstreuung und die heutigen Länder, die in der biblischen Zeit zum römischen Reich gehörten. Sie identifizierten verschiedene Regionen wie Irak, Iran, Türkei und Libanon als heutige Stätten der biblischen Zerstreuung. Die Diskussion behandelte auch die Frage, warum die Jünger verschiedene Sprachen sprechen mussten, wobei Gaby erklärte, dass dies, um das Evangelium in ihrer Muttersprache zu vermitteln, notwendig war, da die Verbannten bereits in verschiedenen Ländern lebten und ihre ursprüngliche Sprache nicht mehr sprachen.
Evangeliumsverkündigung und Reaktionen
Die Gruppe diskutierte über die Reaktionen der Menschen auf die Verkündigung des Evangeliums, wobei Renate und Gaby erklärten, dass die Menschen bestürzt und ratlos waren, sich Fragen stellten und untereinander über die neue Lehre sprachen. Bibelkreis stellte klar, dass die Apostel zu diesem Zeitpunkt noch vollständig am mosaischen Gesetz hielten und die Kreuzigung und Auferstehung Jesu nicht zum ursprünglichen Evangelium gehörten. Die Gruppe diskutierte auch über die sprachlichen Unterschiede und Kommunikationsbarrieren zwischen Menschen aus verschiedenen Regionen, wobei Bibelkreis eine Geschichte über sprachliche Verwirrung in Gotha erzählte.
Gottes Plan und Botschaftsverbreitung
Bibelkreis erläuterte, wie Gott seinen Plan durch die Verteilung der Botschaft über Jesus nach dem Pfingstfest umsetzte, damit Menschen aus verschiedenen Ländern wie Iran, Irak und Ägypten die gute Botschaft mitnehmen konnten. Die Gruppe diskutierte, wie die Vorbereitungen Gottes, einschließlich der Straßen im römischen Reich und der Präsenz gläubiger Juden in der Verbannung, es ermöglichten, dass die Botschaft effektiv verbreitet werden konnte. Am Ende des Treffens tauschten die Teilnehmer kurze Abschiedsworte aus