
Wir sehen uns nachher beim MädelsKreis
Bibelgrundkurs für Frauen 😉
Mittwochs 15 bis 17 Uhr
Und beim
Online Bibelkreis
Mittwoch 17 bis 19 Uhr
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Was ist rein und was unrein?
„Eines Tages kamen Pharisäer und Schriftgelehrte aus Jerusalem zu Jesus. Dabei entdeckten sie, dass einige seiner Jünger mit ungewaschenen Händen aßen.
Dadurch verletzten sie die jüdischen Speisevorschriften und wurden unrein. Die Pharisäer und alle Juden essen nämlich erst, wenn sie sich die Hände sorgfältig gewaschen haben. So entspricht es den Überlieferungen ihrer Gesetzeslehrer. Auch wenn sie vom Markt kommen, essen sie erst, nachdem sie sich nach bestimmten Vorschriften gewaschen haben. Es gibt noch viele solcher Bestimmungen, die sie streng beachten, zum Beispiel die Reinigung von Trinkbechern, Krügen, Töpfen und Sitzpolstern.
Deshalb also fragten die Pharisäer und Schriftgelehrten Jesus:
»Weshalb beachten deine Jünger unsere überlieferten Speisevorschriften nicht und essen mit ungewaschenen Händen?«
Jesus antwortete:
»Wie recht hat Jesaja, wenn er von euch Heuchlern schreibt: ›Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, aber mit dem Herzen sind sie nicht dabei. Ihre Frömmigkeit ist wertlos, weil sie ihre menschlichen Gesetze als Gebote Gottes ausgeben.‹
Ja, ihr schenkt Gottes Geboten keine Beachtung und haltet euch stattdessen an menschliche Überlieferungen!«
Jesus fuhr fort:
»Ihr geht sehr geschickt vor, wenn es darum geht, Gottes Gebote außer Kraft zu setzen, um eure Vorschriften aufrechtzuerhalten.
So hat euch Mose das Gebot gegeben: ›Ehre deinen Vater und deine Mutter!‹
Und an anderer Stelle: ›Wer seinen Vater oder seine Mutter verflucht, der muss sterben.‹
Ihr aber behauptet, dass man seinen hilfsbedürftigen Eltern die Unterstützung verweigern darf, wenn man das Geld stattdessen für ›Korban‹ erklärt, das heißt, es Gott gibt. Dann hätte man nicht gegen Gottes Gebot verstoßen.
In Wirklichkeit habt ihr damit aber nur erreicht, dass derjenige seinem Vater oder seiner Mutter nicht mehr helfen kann.
Ihr setzt also durch eure Vorschriften das Wort Gottes außer Kraft. Und das ist nur ein Beispiel für viele.«
Dann rief Jesus die Menschenmenge wieder zu sich.
»Hört, was ich euch sage, und begreift doch: Nichts, was ein Mensch zu sich nimmt, kann ihn vor Gott unrein machen, sondern das, was von ihm ausgeht.«“
Markus 7:1-15 HFA
„Damals kamen einige Pharisäer und Schriftgelehrte aus Jerusalem zu Jesus und fragten ihn: »Weshalb befolgen deine Jünger unsere überlieferten Speisevorschriften nicht? Sie waschen sich nicht einmal vor dem Essen die Hände.«
Jesus fragte zurück: »Und weshalb brecht ihr mit euren Vorschriften die Gebote Gottes? Gott hat doch gesagt: ›Ehre deinen Vater und deine Mutter!‹ Und an anderer Stelle: ›Wer seinen Vater oder seine Mutter verflucht, der muss sterben.‹ Ihr aber behauptet, dass man seinen hilfsbedürftigen Eltern die Unterstützung verweigern darf, wenn man das Geld stattdessen Gott gibt. Dann hätte man Gottes Gebot schon erfüllt und bräuchte nicht weiter für seine Eltern zu sorgen.
Doch indem ihr solche Vorschriften aufstellt, setzt ihr das Gebot Gottes außer Kraft! Ihr Heuchler! Wie recht hat Jesaja, wenn er von euch schreibt: ›Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, aber mit dem Herzen sind sie nicht dabei. Ihre Frömmigkeit ist wertlos, weil sie ihre menschlichen Gesetze als meine Gebote ausgegeben haben.‹«
Dann rief Jesus die Menschenmenge zu sich: »Hört, was ich euch sage, und begreift doch: Nicht was ein Mensch zu sich nimmt, macht ihn vor Gott unrein, sondern das, was er von sich gibt.«
Da traten die Jünger an ihn heran und sagten: »Weißt du, dass du mit deinen Worten die Pharisäer verärgert hast?« Jesus entgegnete: »Jede Pflanze, die nicht von meinem himmlischen Vater gepflanzt worden ist, wird ausgerissen werden. Lasst euch nicht einschüchtern! Sie wollen Blinde führen, sind aber selbst blind. Wenn nun ein Blinder einen anderen Blinden führen will, werden beide in die Grube fallen!«
Da sagte Petrus: »Erklär uns doch noch einmal, was einen Menschen unrein macht!« Jesus fragte: »Selbst ihr habt es immer noch nicht begriffen? Wisst ihr denn nicht, dass alles, was ein Mensch zu sich nimmt, zuerst in den Magen kommt und dann wieder ausgeschieden wird? Aber die bösen Worte, die ein Mensch von sich gibt, kommen aus seinem Herzen, und sie sind es, die ihn vor Gott unrein machen! Denn aus dem Herzen kommen böse Gedanken wie Mord, Ehebruch, sexuelle Unmoral, Diebstahl, Lüge und Verleumdung. Durch sie wird der Mensch unrein, nicht dadurch, dass man mit ungewaschenen Händen isst.«“
Matthäus 15:1-20 HFA
Meeting-Objekte für Online Kurs: die Bibel kennen lernen „Auf festem Grund gebaut“ sind bereit!
Meeting-Zusammenfassung
Kurze Zusammenfassung
Der Hauptteil des Treffens drehte sich um die Bibelstelle Markus 7 und das Thema äußerliche Frömmigkeit der Pharisäer im Kontrast zur inneren Haltung vor Gott, wobei auch Mischna, Gama und jüdische Bräuche angesprochen wurden. Die Gruppe diskutierte, wie leicht es sei, in eine regelgebundene, heuchlerische Haltung zu verfallen, und betonte die Bedeutung von Herzensgehorsam statt formaler Vorschriften.
Zusammenfassung
Bibelkreis Diskussion über Urteilsfähigkeiten
Bibelkreis führte eine Diskussion über die Tendenz, bei der Wahl von Autos und Menschen auf das Äußere zu urteilen, anstatt das Herz zu betrachten, wie in 1. Samuel 16,7 beschrieben. Die Gruppe erörterte auch Hebräer 4,13 und die Bedeutung, vor Gott „nackt und bloß“ zu sein. Renate und Sandra teilten ihre kindlichen Erfahrungen mit der Bibel und die Mischna, wobei Renate die Unterschiede zwischen der Mischna und der Gama erklärte.
Handwaschvorschriften im Alten Testament
Die Gruppe diskutierte die Handwaschvorschriften im Alten Testament, wobei Bibelkreis die Frage aufwarf, wann man sich die Hände waschen sollte. Sandra erklärte, dass man sich die Hände waschen sollte, wenn sie schmutzig sind, während Renate nach dem Essen wäscht, da die Hände dann verschmiert sind. Bibelkreis erläuterte den Hintergrund der Pharisäer-Vorschriften über das Händewaschen, die darauf abzielten, Infektionen zu verhindern, und las Markus 7 vor, in dem Jesus die Pharisäer kritisierte, weil sie ihre eigenen Vorschriften an Stelle der Gebote Gottes verfolgten. Die Gruppe las auch 5. Mose 6, wobei sie die Vorschriften über die Handwaschriten weiter erkunden wollten.
Gebote aus Herzen bewahren
Sandra erklärte, dass die Gebote in Herzen bewahrt werden sollten und mit Kindern besprochen werden sollten, wobei sie an Händen und Stirn getragen werden könnten. Die Gruppe diskutierte über die Pharisäer, die äußerliche Befolgung der Gebote betrieben, aber Jesus kritisierte sie dafür, dass sie nur mit dem Mund und nicht aus Herzen Gott ehrt. Die Teilnehmer stellten Verbindungen zu heutigen Situationen her, einschließlich von Supermarkt-Slogans, die freundlich wirken, aber möglicherweise heuchlerisch sind.
Pharisäer und äußere Ritualen Missbrauch
Die Gruppe diskutierte über die Bedeutung der 10 Gebote und wie die Pharisäer damals die Gebote missbrauchten, indem sie sie nur äußerlich befolgten ohne echte Innenbeziehung zu Gott. Bibelkreis erklärte, dass die Pharisäer glaubten, durch äußere Ritualen wie Waschungen und regelmäßige Bibelgespräche den Himmel zu erreichen, anstatt auf Jesus als Befreier zu vertrauen. Die Gruppe stellte fest, dass ähnliche Probleme heute in Telefonchats auftreten, wo Menschen nicht verstehen, dass echte Religionspraxis über die ersten Schritte hinausgeht.
Herzenshaltung im Christentum
Die Gruppe diskutierte über die Bedeutung der Herzenshaltung im Christentum und wie Regeln manchmal die wahre Intention verfehlen können. Bibelkreis erzählte eine Geschichte über einen Konflikt mit der Kirche bezüglich der Verwendung von Kärtchen und betonte, dass die Liebe zu Gott wichtiger sei als die Einhaltung von Vorschriften. Die Teilnehmer sprachen auch über Erziehungsansätze und wie wichtig es ist, Kindern das Gefühl zu geben, geliebt und akzeptiert zu werden, anstatt nur auf Regeln zu fokussieren.
Gott’s unconditionale Liebe Diskussion
Bibelkreis führte eine Diskussion über Gott’s un Conditional Liebe und wie diese sich von menschlichen Beziehungen unterscheidet, wobei er erklärte, dass Gott uns liebt, ohne dass wir bestimmte Maßstäbe erfüllen müssen. Die Teilnehmer teilten persönliche Erfahrungen mit ihrer eigenen Kinder und wie diese sie dazu bringen, Gott’s Liebe besser zu verstehen.