
Wir sehen uns nachher beim MädelsKreis
Bibelgrundkurs für Frauen 😉
Mittwochs 15 bis 17 Uhr
Und beim
Online Bibelkreis
Mittwoch 17 bis 19 Uhr
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„Am nächsten Tag bemerkte Johannes, dass Jesus zu ihm kam. Da rief er: »Seht, das ist Gottes Opferlamm, das die Sünde der Menschen wegnimmt. Dieser Mann ist es, von dem ich gesagt habe: ›Nach mir wird einer kommen, der weit über mir steht. Denn er war schon da, bevor ich geboren wurde!‹ Auch ich wusste vorher nicht, wer er ist. Aber damit dem Volk Israel die Augen für ihn geöffnet werden, taufe ich hier mit Wasser.« Und Johannes berichtete weiter: »Ich sah den Geist Gottes wie eine Taube vom Himmel herabkommen und auf ihm bleiben. Wer er ist, wusste ich vorher noch nicht«, wiederholte Johannes, »aber Gott, der mir den Auftrag gab, mit Wasser zu taufen, sagte zu mir: ›Du wirst sehen, wie der Geist auf einen Menschen herabkommt und auf ihm bleibt. Dann weißt du, dass er es ist, der mit dem Heiligen Geist tauft.‹ Und weil ich das gesehen habe, kann ich bezeugen: Dieser Mann ist Gottes Sohn!« Johannes der Täufer und zwei seiner Jünger waren am nächsten Tag wieder an dieser Stelle, als Jesus vorüberging. Da schaute Johannes ihn an und sagte: »Seht, dies ist Gottes Opferlamm!« Als die beiden Jünger das hörten, folgten sie Jesus. Jesus drehte sich zu ihnen um, sah sie kommen und fragte: »Was sucht ihr?« Sie antworteten: »Rabbi, wo wohnst du?« »Kommt mit, dann werdet ihr es sehen!«, sagte Jesus. Also gingen sie mit Jesus dorthin, wo er wohnte. Es war ungefähr vier Uhr nachmittags, und sie blieben bei ihm bis zum Abend. Einer der beiden, die Jesus auf das Wort von Johannes hin gefolgt waren, hieß Andreas. Er war der Bruder von Simon Petrus. Wenig später traf er seinen Bruder Simon und erzählte ihm: »Wir haben den Messias gefunden, den von Gott versprochenen Retter!« Dann nahm Andreas seinen Bruder mit zu Jesus. Der sah ihn an und sagte: »Du bist Simon, der Sohn von Johannes. Von jetzt an sollst du Petrus heißen!«“
Johannes 1:29-42 HFA
Johannes sagt: Jesus ist alles
29 Am nächsten Tag kam Jesus am Jordan vorbei. Als Johannes Jesus sah, sagte er laut: „Passt auf, Leute! Ihr wisst doch, wie wir im Tempel in einem Ritual Lämmer Gott übergeben und schlachten, sozusagen als Bezahlung und Wiedergutmachung für den Mist, den wir gebaut haben. Also, dieser Mensch hier ist wie ein ultimatives Opferlamm, was Gott für uns schlachten wird. Er wird den Dreck ein für alle mal wegnehmen, der zwischen Gott und den Menschen steht! 30 Er ist der Typ, den ich meinte mit dem Headliner. Er ist viel größer als ich. Er war auch schon lange da, weit bevor ich hier war. 31 Ich kannte ihn nicht persönlich, aber ich sollte die Israeliten auf ihn vorbereiten. Darum hab ich mit Wasser getauft.“ 32 Und dann meinte Johannes noch: „Ich hab gesehen, wie die Power von Gott, sein Geist, wie eine Taube auf ihn runtergesegelt kam. Und die blieb auch bei ihm! 33 Ich kannte ihn vorher echt überhaupt nicht, aber Gott, von dem ich den Auftrag habe, mit Wasser zu taufen, meinte zu mir: ‚Da ist der Typ, auf den die Power kommt und auf dem sie auch bleibt. Das ist der Typ, den du suchst! Er wird ab jetzt mit genau dieser Kraft Leute taufen.‘ 34 Und, Leute, weil ich genau das gesehen habe, kann ich euch nur das eine sagen: Dieser Mann ist der Sohn von Gott!“
Die ersten Freunde von Jesus sammeln sich
35 Am nächsten Morgen war Johannes wieder mit zwei von seinen Leuten an genau dieser Stelle. Irgendwann kam Jesus dort vorbei, 36 und Johannes starrte ihn an und meinte: „Passt auf, da ist das giga Wiedergutmachungs-Opfer, das von Gott kommt!“ 37 Als die beiden das hörten, gingen sie sofort mit Jesus weiter. 38 Jesus drehte sich um und fragte sie: „Was wollt ihr von mir?“ „Großer Meister, wir wollen wissen, wo Sie wohnen.“ 39 „Kommt mal mit, dann werdet ihr es ja sehen!“ Das war gegen vier Uhr nachmittags, als sie dieses Treffen mit Jesus hatten. Und dann hingen sie den ganzen Abend zusammen ab. 40 Einer von den beiden hieß Andreas. Er war der Bruder von Simon Petrus und war jetzt bei Jesus, weil Johannes ihm das empfohlen hatte.
Warum bezeichnet Johannes Jesus als Lamm?
Fußnote
Querverweis
Die Juden kannten das Kapitel 53 in Jesaja
„Doch wer glaubt schon unserer Botschaft? Wer erkennt, dass der Herr es ist, der diese mächtigen Taten vollbringt?
Gott ließ seinen Diener emporwachsen wie einen jungen Trieb aus trockenem Boden. Er war weder stattlich noch schön. Nein, wir fanden ihn unansehnlich, er gefiel uns nicht! Er wurde verachtet, von allen gemieden. Von Krankheit und Schmerzen war er gezeichnet. Man konnte seinen Anblick kaum ertragen.
Wir wollten nichts von ihm wissen, ja, wir haben ihn sogar verachtet. Dabei war es unsere Krankheit, die er auf sich nahm; er erlitt die Schmerzen, die wir hätten ertragen müssen. Wir aber dachten, diese Leiden seien Gottes gerechte Strafe für ihn. Wir glaubten, dass Gott ihn schlug und leiden ließ, weil er es verdient hatte. Doch er wurde blutig geschlagen, weil wir Gott die Treue gebrochen hatten; wegen unserer Sünden wurde er durchbohrt.
Er wurde für uns bestraft – und wir? Wir haben nun Frieden mit Gott! Durch seine Wunden sind wir geheilt.
Wir alle irrten umher wie Schafe, die sich verlaufen haben; jeder ging seinen eigenen Weg.
Der Herr aber lud alle unsere Schuld auf ihn. Er wurde misshandelt, aber er duldete es ohne ein Wort. Er war stumm wie ein Lamm, das man zur Schlachtung führt. Und wie ein Schaf, das sich nicht wehrt, wenn es geschoren wird, hat er alles widerspruchslos ertragen. Man hörte von ihm keine Klage. Er wurde verhaftet, zum Tode verurteilt und grausam hingerichtet.
Niemand glaubte, dass er noch eine Zukunft haben würde. Man hat sein Leben auf dieser Erde ausgelöscht. Wegen der Sünden meines Volkes wurde er zu Tode gequält!
Man begrub ihn bei Gottlosen, im Grab eines reichen Mannes, obwohl er sein Leben lang kein Unrecht getan hatte.
Nie kam ein betrügerisches Wort über seine Lippen. Doch es war der Wille des Herrn: Er musste leiden und blutig geschlagen werden. Wenn er mit seinem Leben für die Schuld der anderen bezahlt hat, wird er Nachkommen haben.
Er wird weiterleben und den Plan des Herrn ausführen. Wenn er dieses schwere Leid durchgestanden hat, sieht er wieder das Licht und wird für sein Leiden belohnt. Der Herr sagt: »Mein Diener kennt meinen Willen, er ist schuldlos und gerecht.
Aber er lässt sich für die Sünden vieler bestrafen, um sie von ihrer Schuld zu befreien. Deshalb gebe ich ihm die Ehre, die sonst nur mächtige Herrscher erhalten.
Mit seinen starken Kämpfern wird er sich die Beute teilen. So wird er belohnt, weil er den Tod auf sich nahm und wie ein Verbrecher behandelt wurde. Er hat viele von ihren Sünden erlöst und für die Schuldigen gebetet.«“
Jesaja 53:1-12 HFA
Dies prophezeite Jesaja 700 Jahre zuvor
Wenn Johannes „das Lamm Gottes“ sagt, dann verweist er auf Jesaja und 2. Mose
Er verweist darauf, dass Jesus von Gott gesalbt wurde
Um
Zu sterben
Für die Menschen
Wie begründet Johannes seine Aussage, dass Jesus das Lamm Gottes ist?
„Dieser Mann ist es, von dem ich gesagt habe: ›Nach mir wird einer kommen, der weit über mir steht. Denn er war schon da, bevor ich geboren wurde!‹
Auch ich wusste vorher nicht, wer er ist. Aber damit dem Volk Israel die Augen für ihn geöffnet werden, taufe ich hier mit Wasser.«
Und Johannes berichtete weiter: »Ich sah den Geist Gottes wie eine Taube vom Himmel herabkommen und auf ihm bleiben. Wer er ist, wusste ich vorher noch nicht«, wiederholte Johannes, »aber Gott, der mir den Auftrag gab, mit Wasser zu taufen, sagte zu mir:
›Du wirst sehen, wie der Geist auf einen Menschen herabkommt und auf ihm bleibt.
Dann weißt du, dass er es ist, der mit dem Heiligen Geist tauft.‹
Und weil ich das gesehen habe, kann ich bezeugen: Dieser Mann ist Gottes Sohn!«“
Johannes 1:30-34 HFA
Gott selbst hatte es zu ihm gesagt
Wer von beiden ist älter?
Johannes als Mensch 1(2 Jahr
Aber Jesus lebte bereits vorher
Johannes 1
Ein Code – der Anfang von allem
1-3 Ein Code war es, mit dem alles begann. Ein ganz spezieller Code, der Leben erschaffen kann. Dieser Code kam von Gott, ja Gott selbst hat ihn gesagt. Er hat alles gemacht. Genauso andersrum und wie man’s auch dreht, Gott machte alles, was da geht und steht. Es gibt nichts, was ohne diesen Code entstand – Gott selbst hat alles in seiner Hand.
„Und weil ich das gesehen habe, kann ich bezeugen: Dieser Mann ist Gottes Sohn!«“
Johannes 1:34 HFA
„Ich kannte ihn nicht“
????
Jesus war vorher nicht als etwas besonderes aufgefallen
„Johannes der Täufer und zwei seiner Jünger waren am nächsten Tag wieder an dieser Stelle, als Jesus vorüberging. Da schaute Johannes ihn an und sagte: »Seht, dies ist Gottes Opferlamm!«
Als die beiden Jünger das hörten, folgten sie Jesus. Jesus drehte sich zu ihnen um, sah sie kommen und fragte:
»Was sucht ihr?«
Sie antworteten: »Rabbi, wo wohnst du?«
»Kommt mit, dann werdet ihr es sehen!«, sagte Jesus.
Also gingen sie mit Jesus dorthin, wo er wohnte. Es war ungefähr vier Uhr nachmittags, und sie blieben bei ihm bis zum Abend.
Einer der beiden, die Jesus auf das Wort von Johannes hin gefolgt waren, hieß Andreas. Er war der Bruder von Simon Petrus.“
Johannes 1:35-40 HFA
Die ersten Freunde von Jesus sammeln sich
35 Am nächsten Morgen war Johannes wieder mit zwei von seinen Leuten an genau dieser Stelle. Irgendwann kam Jesus dort vorbei, 36 und Johannes starrte ihn an und meinte: „Passt auf, da ist das giga Wiedergutmachungs-Opfer, das von Gott kommt!“ 37 Als die beiden das hörten, gingen sie sofort mit Jesus weiter. 38 Jesus drehte sich um und fragte sie: „Was wollt ihr von mir?“ „Großer Meister, wir wollen wissen, wo Sie wohnen.“ 39 „Kommt mal mit, dann werdet ihr es ja sehen!“ Das war gegen vier Uhr nachmittags, als sie dieses Treffen mit Jesus hatten. Und dann hingen sie den ganzen Abend zusammen ab. 40 Einer von den beiden hieß Andreas. Er war der Bruder von Simon Petrus und war jetzt bei Jesus, weil Johannes ihm das empfohlen hatte.
Wie bezeichnete er Jesus wieder?
Immer, wenn er Jesus sieht, macht er darauf, dass Jesus der ist, dem er voraus gegangen ist und dass sie nun ihm folgen sollten
Wieviele folgten Jesus?
Zwei
Wie nannten sie ihn?
Rabbi = Lehrer
Ein Lehrer ist jemand, der dir etwas beibringt, das du noch nicht weißt
Damit erweisen sie Jesus Respekt
Andreas und Petrus waren die ersten Jünger Jesu – und waren zuvor Jpnger des Johannes
Wiederholung
Was sagte Johannes dem Volk?
Buße zu tun und sich taufen zu lassen
Was bedeutete es, Buße zu tun?
Die Einstellung gegenüber Gott, und selbst und der Sünde verändern – und umkehren
Sie waren Unfähigkeit, sich selbst vor Gott annehmbar zu machen
Jesus ist gottes Weg mich zu retten
Auf wen bereitete Johannes die Menschen vor?
Auf den verheißenen Befreier und Retter
(1. Mose 3:15)
15 Ich werde ab jetzt dafür sorgen, dass du und die Frau, dass ihr euch ab jetzt hasst. Die Frau wird Kinder und Enkel bekommen, die werden deinen Nachfolgern den Kopf zertreten, da wird dir jemand deine Power für immer wegnehmen. Und zwar, während du ihm vorher noch in den Fuß beißen wirst.“ Volxbibel
1. Mose 12 und 15
Durch dich werden alle Nationen gesegnet werden
Nicht durch ismael, sondern Isaak
David
Gott wird ihm ein Haus bauen
Wer waren die Schriftgelehrten?
Eigentlich alle Juden, die wieder ins Land zurück gekommen waren
Aber
Religiöse Führer der Juden, die die Abschriften des AT erstellten
Sie kannten die Bibel
Wer waren die Pharisäer
Auch sie gehörten zu den religiösen führern der Juden
Stellten eigene Gebote auf
Waren stolz und glaubten, dass Gott sie wegen ihres Gehorsams annehmen würden
Die Gott hauptsächlich durch Gebote zu befolgen zufrieden stellen wollten
Sie wohnten weit weg vom Tempel und hatten sich daher Ersatz Gesetze aufgebaut (wie Fasten anstelle von Opfern)
Die zogen noch extra Zäune um die Gebote herum
Wer waren die Sadduzäer?
In erster Linie aus der Priestergruppe
Leviten und Priester
Versuchten durch die genaue Einhaltung der 5 Bücher Mose Gott zu dienen
Seitdem der Tempel weg ist, sind auch die sadduzöer weg, für sie war der Tempel das wichtigste
Auch sie waren jüdische Führer
Erkannten nicht das gesamte AT an
In erster Linie daran interessierte, ihre Anerkennung und Stellung zu behalten, anstatt Gott zu gefallen
Die Sadduzäer, so wie heute die Katholiken
Pharisäer – so wie wir damals als ZJ
Schriftgelehrte – Leute, die die Bibel selbst übersetzen und alle anderen verurteil
Uns fällt es schwer, Buße zu empfinden und dass wir umdenken müssen
Warum nahmen die drei Gruppen die Lehren Johannes des Täufers nicht an?
Weil dies dem widerspricht, was sie glauben – durch eigene Anstrengungen
Johannes wies darauf hin, dass sie ein Retter benötigen würden
Sie glaubten,
Durch ihre Taten vor Gott annehmbar zu sein
Gott würde sie annehmen, weil sie Abrahams Nachkommen waren
Müssen wir getauft sein, um von der Herrschaft und der Strafe der Sünde gerettet zu werden?
Nein
Die Taufe kann nicht zur Befreiung beitragen und uns nicht vor Gott annehmbar machen
Wir bekennen mit der Taufe, dass wir gottes Meinung über uns selbst teilen
Wer half Jesus in allem, was Jesus hier auf der Erde tat?
Gott der Vater
Der Heilige Geist
Braucht er denn Hilfe, wo er doch selber Gott ist?
Gott, der heilige Geist half Jesus in allen Taten
Was sagte Gott Vater, als Jesus getauft wurde?
Dieser ist mein geliebter Sohn, hört auf ihn
Hat ein Mensch Gott jemals so zufrieden gestellt wie Jesus?
Nein
Jesus war der einzige vollkommene Mensch bis zum Tod
Die ersten beiden vollkommenen Menschen haben es vermasselt
Jesus hat es wieder richtig gestellt
Meeting-Objekte für Online Kurs: die Bibel kennen lernen „Auf festem Grund gebaut“ sind bereit!
Meeting-Zusammenfassung
Kurze Zusammenfassung
Das Meeting war eine Bibelstunde, in der Thomas Pape und die Teilnehmer (Sandra, Bibelkreis und Reante) das Johannesevangelium besprachen, insbesondere die Kapitel 1:29-45 über Johannes den Täufer und Jesus. Die Gruppe diskutierte, warum Johannes Jesus als „Lamm Gottes“ bezeichnete und wie dies mit alten Testamentsstellen wie Jesaja 53 und Zweiter Mose 12 verknüpft werden kann. Sie erörterten auch die Bedeutung von Jesus als Messias und Retter der Menschheit sowie die Rolle der Taufe als Vorbereitung auf Jesus‘ Kommen. Zusätzlich tauschten die Teilnehmer persönliche Erfahrungen und Anmerkungen über die Bibelinterpretation aus, wobei sie die Bedeutung der Bibel als Gottes Wort und die Verheißung eines Befreiers seit Adam und Eva diskutierten.
Zusammenfassung
Johannes und die Messias-Prophezeiungen
Die Gruppe diskutierte über die Bibelstelle, in der Johannes Jesus als „Lamm Gottes“ bezeichnet, wobei sie sich auf die Stelle in 2. Mose 12:13-14 und Jesaja 53:1-12 bezogen. Bibelkreis las aus Jesaja 53 vor, der Prophezeiungen über einen leidenden und opfernden Messias enthält, was die Gruppe als beeindruckende Vorhersage 700 Jahre vor Jesus‘ Geburt betrachtete. Die Diskussion endete mit der Erkenntnis, dass diese Prophezeiungen für Zeitgenossen von Jesaja und Johannes viele Fragen aufgeworfen haben müsse, da sie die Vorausdeutungen der späteren Christologie voranschreiten.
Johannesevangelium Bibelkreis Diskussion
Die Gruppe diskutierte das Johannesevangelium, wobei der Bibelkreis die Begründung für Johannes‘ Aussage „Siehe das Lamm Gottes“ aus den Versen 1:29-45 erklärte. Sie analysierten, wie Johannes Jesus als „Lamm Gottes“ bezeichnete, der nicht als König, Priester oder Prophet, sondern als Opfer für die Sünden der Welt bestimmt war. Die Diskussion umfasste auch die Begegnung zwischen Jesus und den Jüngern Andreas und Johannes, wobei diese Jesus als „Rabbi“ ansprachen, was die Erwartung widerspiegelte, dass er als religiöser Lehrer fungieren würde.
Biblische Prophezeiungen über den Befreier
Die Teilnehmer diskutierten über biblische Prophezeiungen bezüglich des „verheißenen Befreiers“ der Menschheit. Bibelkreis erklärte, dass alle drei monotheistischen Religionen (Christen, Juden und Muslime) sich einig sind, dass in der Bibel eine Verheißung von einem Befreier gemacht wurde, beginnend mit der Erwähnung in 1. Mose 3:15. Die Diskussion konzentrierte sich auf die Frage, wer dieser Befreier sein soll, wobei Bibelkreis erläuterte, dass die Muslime Ismael als den Befreier durch Abraham sehen, während Christen und Juden Isaak als den Befreier betrachten.
Biblische Schriftgelehrte und Sekten
Die Gruppe diskutierte über die Anerkennung der 5 Bücher Mose in der islamischen Bibel und ob dies die jüdische Bibel verfälscht. Bibelkreis erklärte die Rolle der Schriftgelehrten und Pharisäer im alten Israel, wobei die Pharisäer als religiöse Führer beschrieben wurden, die zusätzliche Rituale und Gesetze erstellten, um sich vor Gott annehmbar zu machen. Die Diskussion endete mit einer Erklärung über die Sadduzäer, eine weitere jüdische Sekte aus der biblischen Zeit.
Sadduzäer und Tauflehren diskutiert
Die Gruppe diskutierte über die Sadduzäer und ihre Haltung zur Auferstehung sowie ihre Unterschiede zu anderen jüdischen Gruppen wie den Pharisäern. Bibelkreis erklärte, warum die Priester und religiösen Führer die Lehren des Johannes des Täufers nicht annehmen wollten – sie glaubten, durch ihre Taten vor Gott annehmbar zu sein und dass Gott sie annehmen würde, weil sie Abrahams Nachkommen waren. Die Gruppe erörterte auch die Rolle der Taufe und ob sie notwendig ist, um von der Herrschaft der Sünde errettet zu werden, wobei Bibelkreis erklärte, dass die Taufe öffentlich bekennen bedeutet, dass man Gottes Meinung über sich selbst teilt.
Zum Thema Bibelkurs
Leitung, Planung
Bibelkreis betonte die Wichtigkeit, dass Reante die Leitung des Bibelkurses übernimmt und systematisch den Grundkurs durchführt, da sie sich bereits seit längerem darauf vorbereitet hat.
Es wurde besprochen, wie Andrea und andere Unterstützung bieten können, insbesondere durch das Vorlesen von Texten, wobei Andrea‘s Stärke in der klaren und betonten Lesung liegt.
Bibelkreis ermutigte Reante, ihre Rolle klar zu kommunizieren und sich auf ihre von Jehova gegebenen Fähigkeiten zu verlassen, wobei der Heilige Geist und die Unterstützung der anderen Mitglieder bei der Durchführung helfen werden.
Diskussion über Kursmethodik
Bibelkreis erklärte, wie man bei Bibelkursen vorgehen sollte:
indem man sich auf die Texte konzentriert und nicht zu viel eigenes Wissen einbringt,
um anderen die Möglichkeit zu geben, selbst zu mitzudenken.
Andrea teilte mit, dass Renate ihr gesagt hat, sie solle nur beim Bibeltext bleiben und nichts anderes hinzuzufügen – was sich für sie persönlich als herausfordernd erweist.
Bibelkreis betonte die Wichtigkeit des Grundkurses, bei dem die Grundlagen schrittweise aufgebaut werden, und erklärte, dass die Aufgabe darin besteht, zuzuhören und den anderen das Denken zu ermöglichen, anstatt sofort alle Antworten zu geben.
Bibelkurs Teilnahme und Stärken
Bibelkreis erklärte Andrea, dass ihre Stärke im Bibellesen liege, aber sie Schwierigkeiten habe, sich zurückzuhalten und dazu neige, zusätzliche Erkenntnisse zu teilen – was für die anderen Teilnehmer überfordrend sein könne.
Er betonte, dass das Ziel des Kurses darin bestehe, den Teilnehmern den Stoff nahezubringen, damit sie die Dinge genauso selbst erkennen können wie die Dozenten.