
Die Verklärung Jesu ist gespickt mit Sprache, Themen und Bildern aus dem Alten Testament.
Das beginnt schon mit dem Schauplatz. In Matthäus 17,1–8 erinnert der Ausdruck „nach sechs Tagen“ daran, dass Mose sechs Tage lang auf dem Sinai wartete, bevor Gott aus der Wolke zu ihm sprach (2. Mose 24,16).
Der „hohe Berg“ erinnert an den Sinai, den Moriah, den Nebo und andere heilige Gipfel, auf denen Gott sich offenbarte. Er erinnert auch an Jesaja 40,9: „Steig auf einen hohen Berg … [und verkünde]: ‚Siehe, dein Gott!‘“
Von Anfang an lädt uns die Szene dazu ein, diese Theophanie – ja, das gesamte Neue Testament! – mit hebräischer Brille zu lesen.
Im Verlauf des Geschehens erweitern und vertiefen sich diese Verbindungen. Jesu Gesicht strahlt und erinnert an das strahlende Gesicht Mose nach seiner Begegnung mit Gott (2. Mose 34,29), doch hier wird die Herrlichkeit in Jesus nicht reflektiert; sie ist ihm innewohnend. Die Bildsprache steht auch im Einklang mit Ezechiels Vision vom strahlenden Mann auf Gottes Thron (Hes. 1,26–28).
Dann erscheinen Mose und Elija, die das Gesetz und die Propheten repräsentieren, das gesamte Zeugnis der israelitischen Schriften. Sie sprechen mit Jesus über seinen bevorstehenden „Exodus“ (Lk 9,31), ein Wort voller Bedeutung, das auf den neuen und größeren Akt der Erlösung hinweist.
Petrus reagiert darauf mit dem Vorschlag, drei Hütten zu errichten. Obwohl Lukas anmerkt, dass er nicht wusste, was er sagte, spiegelt sein Impuls sowohl die Stiftshütte in der Wüste als auch das Laubhüttenfest wider, bei dem Israel in Zelten wohnte, um sich an die Jahre in der Wüste mit Gott zu erinnern.
Während Petrus noch spricht, überschattet sie eine Wolke, das bekannte Zeichen für Gottes Gegenwart aus dem Exodus (13,21–22; 40,34–38). Dann ertönt die göttliche Stimme: „Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe; auf ihn sollt ihr hören“ (Mt 17,5). In diesem einzigen Satz verwebt Gott Fäden aus Psalm 2,7, Genesis 22,2, Jesaja 42,1 und Deuteronomium 18,15. Der Vater fasst die Heilige Schrift in einer einzigen Erklärung zusammen und lenkt alle Aufmerksamkeit auf seinen Sohn.
Alles läuft in der Verklärung zusammen. Das Gesetz, die Propheten, der Auszug, der Berg, die Wolke – alles findet seine Erfüllung in Jesus.
Schau auf ihn und nur auf ihn, um die volle Offenbarung Gottes zu erfahren.
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by Jule with no comments yet
Das ist die Art von Erinnerung, über die wir nicht oft genug reden.
In Matthäus 17,27 sagte Jesus zu Petrus, er solle ans Meer gehen, einen Haken auswerfen, und der erste Fisch, den er fange, würde eine Münze im Maul haben, die ausreiche, um die Steuer zu bezahlen.
Denk mal darüber nach. Die Versorgung kam nicht von einer Menschenmenge. Sie kam nicht von einem reichen Unterstützer. Sie kam nicht von einem Darlehen oder einem Notfallplan. Sie kam durch Gehorsam. Gott hätte das Geld vom Himmel fallen lassen können. Stattdessen entschied er sich für etwas Unerwartetes – einen Fisch mit einer Münze im Maul –, um zu zeigen, dass seine Versorgung nicht auf menschliche Systeme beschränkt ist.
Wenn du darauf wartest, dass Gott für dich sorgt, beschränke ihn nicht auf das, was für dich Sinn macht.
Die Antwort sieht vielleicht nicht so aus, wie du es erwartet hast. Die Gelegenheit kommt vielleicht von einem unerwarteten Ort. Die Tür öffnet sich vielleicht auf eine Weise, die du nie geplant hast.
Deine Aufgabe ist Gehorsam. Gottes Aufgabe ist die Versorgung.
Ihm mangelt es nicht an Ressourcen. Er ist sich über deine Bedürfnisse im Klaren. Und er kommt nie zu spät. Vertraue ihm, auch wenn die Anweisungen ungewöhnlich erscheinen. Derselbe Gott, der eine Münze in den Mund eines Fisches gelegt hat, weiß genau, wie er für dich sorgen kann.
Quelle: Taya Carlisle
Bild: unbekannt
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