• Heute lesen wir …

      Wir lesen als Gruppe jedes Jahr einmal chronologisch die Bibel und fangen mit 1. Mose an und hören mit der Offenbarung auf - mach doch mit 

      Wir sind

      warum ihr beim Lesen der älteren Kommentare (bis 2013) den Eindruck habt, dass wir Zeugen Jehovas sind, erkläre ich hier ausführlich. Nur ganz kurz: NEIN, wir sind keine ZJ, sondern einfach nur Christen – ohne irgendeine Konfession, Dachverband oder Organisation über uns – die für Gott und sein Wort brennen und sich gerne mit anderen darüber unterhalten und austauschen

      Hier findest du die Daten zu unseren Treffen

      Unser Ziel

      … ist es, Menschen die Gott noch nicht kennen, zu ihm zu führen und mit seinem Wort bekannt zu machen; andere mit unserer Begeisterung für Gott und sein Wort anzustecken; einander zu ermuntern, im Glauben zu bleiben und zu wachsen; und einander zu helfen, ein ganz persönliches Verhältnis zum Schöpfer zu entwickeln, zu bewahren und zu vertiefen.

      Die Bibel

      Wir betrachten die ganze Bibel als Gottes Wort und sie hat für uns oberste Autorität. Wir vertreten keine bestimmte Lehrmeinung, sondern beziehen auch gerne andere Meinungen und Auslegungen mit ein, denn jeder sollte sich selbst anhand der Bibel ein Bild machen

      Warum sagen wir „Jehova“?

      Bitte „entschuldigt“, aber Arnold Fruchtenbaum – ein Jude, der zu Christus gefunden hat, benutzt (ebenso wie die unrevidierte Elberfelder 1905) diesen Namen als Name Gottes und er hatte auch in einem Seminar mal erklärt, warum:

      Auch wenn wir aufgrund der Schreibart der Juden nicht genau wissen, wie der Name früher ausgesprochen wurde (die Juden selbst sprechen ihn überhaupt nicht aus), so wissen wir doch, dass die meisten Namen der Bibel, die ein „Je“ drin haben, von dem Namen Gottes abgeleitet sind, wie zum.B. Jesus, Jesaja, Jeremia – um nur einige zu nennen

      Viele sprechen den Namen heute gar nicht mehr aus, das HERR hat den Gottes Namen in der Bibel ersetzt. Die meisten Übersetzer, die den Namen drin gelassen haben, übersetzen ihn mit Jahwe. Der Name Jehova wird sehr ungern benutzt, da er an die Zeugen Jehovas erinnert…

      Wichtig ist, dass der Name überhaupt benutzt wird, wir werden es unter anderem auch bei den 10 Plagen noch sehen. Es steht dir also frei, Jahwe oder Jehova zu sagen.

      Wir benutzen wie Arnold Fruchtenbaum den Namen Jehova – aus den selben Gründen

      Guckst du auch hier:

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    • Okt. 31stJehova lässt Jakob sehen, was in Zukunft passiert

      Letzte Woche hatten wir 1. Mose 47:11 bis 48:22 gelesen.

      Als Einstieg liest Peter mit uns Psalm 63, der auch sehr gut zum Thema passt, vielleicht magst du diesen Psalm ja für dich persönlich auch lesen? Der Grundgedanke hier ist, dass wir Zuflucht bei Gott suchen sollten, denn unter seinen Flügeln sind wir wunderbar geborgen. Wir hatten beim letzten Mal festgestellt, dass genau dies Joseph geholfen hatte, sich mit seinem Schicksal zu versöhnen und seinen Brüdern nicht zu grollen?

      Jakob und seine Familie sind nun also in Ägypten angekommen und vom Pharao begrüßt worden. Es sind erst 2 Jahre der Hungersnot vergangen und so bleiben noch fünf weitere harte Jahre vor ihnen. Wie geht es mit ihnen in Ägypten weiter?

      Wie bereits festgestellt, konnte Joseph dadurch, dass er dem Pharao seine Träume gedeutet hatte, Vorsorgemaßnahmen für die Hungersnot treffen und hatte Vorräte angelegt. Bisher hatten wir überwiegend von Josephs Brüdern und ihren Umgang mit der Hungersnot gelesen. Nun geht Gottes Wort näher auf die Ägypter ein, die ja in erster Linie davon betroffen waren:

      Wir lesen im 1. Buch Mose, Kapitel 47, die Verse 11 bis 27:

      Die Ägypter kauften zuerst für ihr Geld Nahrung bei Joseph, aber als dies alle ist, verkaufen sie ihr Vieh, später ihr Land und dann sich selbst in die Sklaverei.

      Ist dies nicht unfair?

      Was sagen denn sie selbst dazu? „»Du hast uns das Leben gerettet«, antworteten sie, »wir sind gerne Diener des Pharaos.«“ 1. Mose‬ ‭47:25‬ ‭HFA‬‬

      Sie begreifen, dass sie ohne ihn und seine weise Voraussicht überhaupt nicht mehr am Leben wären und sie sind ihm dankbar dafür, dass er ihnen hilf, ihr Leben und das ihrer Familien zu retten. Ähnlich, wie wir dankbar sind dafür, dass Gott uns erschaffen hat und Jesus für uns und unsere Sünden gestorben ist, so dass wir vertrauensvoll unserem himmlischen Vater auf den Schoß krabbeln und uns bei ihm ankuscheln dürfen, ohne jede Scheu. Daher empfinden wir „seine Gebote“ nicht als belastend, wir fühlen uns nicht so, als ob wir nichts dürften – wie es einige scheinbar empfinden – sondern sind glücklich in Gottes Nähe sein zu dürfen. Wir wissen, dass er uns durch seine Gebote nur schützen will, so wie eine Mutter ihrem Kind im Winter besorgt nachruft, es solle sich bitte eine Jacke anziehen, wenn es nach draußen geht, um mit seinen Freunden im Schnee zu spielen.

      Die Ägypter sind Joseph sehr dankbar und daher empfinden sie es nicht als unfair, dass Joseph nun ihr Land hat und sie für ihn arbeiten müssen.

      Aber warum holt er die Leute erst von ihrem Land runter in die Stadt, um sie dann hinterher wieder dorthin als Pächter zu schicken?

      Arnold Fruchtenbaum stellt in seinem Kommentar zum 1. Buch Mose die Vermutung an, dass er damit deutlich machen will, dass das Land nicht mehr ihnen gehört. Aber es könnte auch einen anderen Grund geben, denn vielleicht hat er es erst mal vorbereiten lassen mit Drainagen um das Land zu bewässern, speziellem Dünger oder ähnlichem, so dass es nun fruchtbarer ist. Diese Maßnahmen waren ja für die Ägypter dann zum Nutzen, wenn wie später als Pächter das Land bewirtschaften würden und bezahlt wurde es vom Pharao.

      Wir lesen weiter die Verse 28 bis 31: Was sollte Joseph seinem Vater Jakob versprechen?

      Er wollte in der Höhle von Machpela begraben werden, die seinerzeit Abraham gekauft hatte, um Sara zu bestatten (Vers 30) und die es auch heute noch gibt,

      In Vers 31 lesen wir, dass Jakob sich auf das „Haupt von seinem Bett“ stützte, andere übersetzen das Wort mit „Stab“. Was stimmt da nun?

      In Hebräer 11:24 lesen wir: „auf seinem Stab gestützt“. Was war das für ein Stab: es kann ein Hirtenstab gewesen sein, denn er war Viehzüchter, aber es kann sich auch um einen Herrscherstab, um eine Art Zepter, gehandelt haben.

      Wir lesen weiter in Kapitel 48, die Verse 1 bis 22. Worum geht es hier?

      Jakob hatte nicht gedacht, dass er Joseph jemals wieder sieht (Vers 11) und nun ruft er Joseph zu sich. Dieser kommt mit seinen beiden Söhnen Ephraim und Manasse.

      Hier wiederholt sich nochmals das, was Jakob seinem Vater antat, als er ihn mit einer List dazu brachte, ihn als Erstgeborenen zu segnen. Isaak war blind und konnte dadurch getäuscht werden. Später wurde Jakob selbst von seinem Schwiegervater getäuscht, indem er ihm in der Hochzeitsnacht die verschleierte Lea ins Zelt schickte und er so unwissentlich die Ehe mit der falschen Frau vollzog.

      Nun ist Jakob selbst blind und kann nichts mehr sehen (Vers 10). Joseph bringt seine beiden Söhne ans Bett des Vaters, damit dieser sie segne und Jakob tut es. Allerdings gibt er den Segen dem Jüngeren, sowie seinerzeit Isaak. Nur dass Isaak dies unwissentlich tat, aber Jakob hier sehr genau weiß, was er tut (Vers 19).

      Warum macht er das? Weil Gott weiß, wie es weiter geht.

      Hier bekommt Jakob vor Augen geführt, dass seine damalige List völlig unnötig war. Wenn Rebekka damals auf Gott gewartet hätte, dann hätte Isaaks auch ohne die List Jakob den Segen des Erstgeborenen gegeben.

      Beim letzten Mal hatten wir gelesen, dass Jakob sein bisheriges Leben als „böse und leer“ bezeichnete – jetzt ist er aus dem Sorgenprozess heraus (Verse 15-16). Sinngemäß sagt er: „rückblickend auf mein Leben kann ich sagen: ‚Gott hatte mein Leben in seiner Hand, es war alles richtig‘.“ So, wie es Joseph bereits schon zu seinen Brüdern sagte (Kapitel 45:7).

      Rückwirkend war Vater wie auch Sohn klar: „Gott hat schon irgendeinen Plan!“

      Dann segnet Jakob die beiden Söhne von Joseph, Ephraim und Manasse.

      Wie nennt man das heute, was hier durch diesen Segen passiert?

      Es ist eine Art Testament. Auch nimmt Jakob die beiden Söhne von Joseph als seine eigenen Söhne an, also er adoptiert die beiden (Vers 5).

      Aber wie passt das dann, dass wir hinterher nur 12 Stämme Israel haben?

      Müssten das dann nicht mehr sein? Er hatte ja schon 12 Söhne und nimmt an Josephs statt seine beiden Söhne als seine eigenen an. Wären das dann nicht 13 Stämme? Wieso lesen wir dann nur von 12?

      Weil bei der Aufteilung des Landes der Stamm Levi heraus genommen wird. Wir hatten bereits vor einigen Wochen kurz darüber gesprochen, als es darum ging, dass Jakob seine beiden Söhne Simeon und Levi dafür rügt, was sie mit den Bewohnern Sichems getan hatten (Kapitel 34). Da hatten wir bereits gezeigt, dass Jehova die Schärfe aus der Strafe nahm, indem er dem Stamm Levi zwar Zerstreuung über das ganze Land zusagte, aber ihnen gleichzeitig eine besondere Stellung im Volk gab, indem die Priester und Diener in Stiftshütte und Tempel nur aus dem Stamm Levi kommen durften.

      So bleibt es also bei der Aufteilung des Landes bei 12 Stammen, obwohl Jakob hier Ephraim nd Manasse adoptiert

      Jakob lebt noch mehrere Jahre in Ägypten, insgesamt sind es 17 Jahre, die er noch mit seinem Sohn Joseph und dessen Familie verbringen darf.

      Aber warum sind sie danach weiter in dem Land geblieben?

      Die Antwort finden wir in Kapitel 46:4, denn hier lesen wir, dass Joseph seinem Vater die Augen zudrücken soll, er sollte also beim Tod des Vaters anwesend sein und als Verwalter von Pharao konnte er ja nicht weg.

      Außerdem hatten wir in den letzten beiden Wochen mehrfach Kapitel 15:13-16 gelesen, wo Jehova dem Volk prophezeit, dass sie 400 Jahre in einem fremden Land leben würden, weil es noch nicht an der Zeit sei, die bisherigen Bewohner des Landes auszutreiben. Daher blieb Jakob mit der ganzen Familie in Ägypten.

      Wir haben hier in Kapitel 46 davon gelesen, dass Jakob Ephraim einen besonderen Segen gibt. Wo zeigt sich dieser zum ersten Mal?

      In 4. Mose 13 lesen wir von den 10 Kundschaftern, die Mose aussendet. Von jedem Stamm wurde einer ausgesandt. Vom Stamm Ephraim war es Hosea. Aber dieser Name sagt uns jetzt nicht unbedingt etwas. Wenn wir allerdings weiter lesen, dann sehen wir, dass Mose diesem jungen Mann, der als einziger mit Kaleb einen positiven Bericht gab, einen neuen Namen gab: „Und Mose nannte Hosea, den Sohn Nuns, Josua.“ 4. Mose‬ ‭13:16‬ ‭ELB‬‬

      Dieser Name sagt uns schon mehr, es ist ein ganzes Bibel Buch nach ihm benannt. Wir wissen, dass Josua der Nachfolger von Mose wurde und das Volk ins verheißene Land führte. Hier sehen wir also, wie der Segen, von dem wir vorhin gelesen haben, sich zum ersten Mal erfüllt.

      Beim nächsten mal werden wir die Kapitel 49 und 50 lesen und uns noch ansehen, wie Jakob auch seine anderen Söhne segnet und was dies alles zu bedeuten hat. Es bleibt also auch weiterhin spannend


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    • Okt. 30thHiob 3


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    • Okt. 30thHiob 2


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    • Okt. 30thHiob 1


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    • Okt. 30thHiob

      Hier findet ihr alle Gedanken und zusätzlichen Stoff zu den einzelnen Kapiteln

      • Hiob 1
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      • Hiob 39
      • Hiob 40
      • Hiob 41
      • Hiob 42

      Sowie weiteren ergänzenden Stoff

      • Höhepunkte zum Bibelbuch Hiob
      • Synopsis von John Nelson Darby
      • Die Erziehung in der Schule Gottes Von James Butler Stoney
      • Geläutert im Schmelztiegel Gottes von Erich Bonsels
      • Kommentare zum AT von Arno C. Gaebeiein PDF
      • tägliches Manna von 2016 (muss käuflich erworben werden)
      • Hiob – auf der Suche nach dem Sinn Glaubenskurs, bitte einmal kostenlos registrieren und für den Kurs anmelden
      • Kommentar zum AT von William MacDonald PDF
      • was wir im AktivGottesdienst gemeinsam dazu erarbeitet haben

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    • Okt. 30thWas ist ein „Märtyrer“?

      Der dritte Punkt am Donnerstag war, dass Jesus „das Zeugnis“ genannt wird (Vers 2). Warum?

      Wenn wir uns in der Fußnote den Begriff „bezeugt“ ansehen, stellen wir fest, dass der Begriff in der Ursprache „martyreo“ ist – ebenso wie das Wort, das mit „Zeugnis“ übersetzt wird. Es erinnert uns an den Begriff „Märtyrer“.

      Was verstehen wir eigentlich unter einem Märtyrer?
      ⁃ Jemanden, der für seinen Glauben stirbt
      ⁃ Jemanden, der bereit ist, für seinen Glauben alles zu geben

      In Wikipedia lesen wir, es „sind Menschen, die um des Bekenntnisses ihres Glaubens willen leiden, ggf. ihren gewaltsamen Tod erdulden.“

      Dieser Gedanke ist für einige neu, da sie bisher dachten, dass man erst dann ein Märtyrer ist, wenn man für seinem Glauben gestorben ist, dass der erlittene Tod die Voraussetzung ist. Aber hier wird gesagt, dass es ausreicht, wenn man bereit ist, dafür zu sterben.

      Aber was sagt eigentlich die Bibel dazu?

      Der erste Märtyrer, der uns hier einfällt, ist Abraham. Warum? Er war bereit, sogar seinen geliebten Sohn zu opfern, auf den er fast 25 Jahre gewartet hatte (1. Mose 22). Da viele Christen nur die Evangelien kennen, bringen sie dies nicht mit Martyrium in Verbindung.

      Welche Bibelstellen reden noch davon? Wo steht ebenfalls dieses Grundwort?

      In 1. Timotheus 3:7 lesen wir, dass ein Aufseher „ein gutes Zeugnis“ haben muss. Inwiefern passt dies zum Gedanken einen Märtyrers? Weil das Rufmord wäre?

      Wenn wir uns hier wieder ansehen, welches Grundwort dort steht, sind wir erstaunt, dass auch hier der Begriff „martyria“ steht und wenn wir dann auf diesen Begriff in der Studienbibel klicken, sehen wir, dass es um ein gutes Zeugnis, einen guten Ruf geht. Es hat nichts damit zu tun, dass derjenige dabei stirbt.

      In Johannes 8:17 lesen wir, dass man für eine Anklage bei Gericht „das Zeugnis zweier Menschen“ benötigt. Jesus bezieht sich hier auf das mosaische Gesetzt, wo festgelegt ist, dass zwei oder drei „Zeugen“ für den Tatbestand benötigt werden – auch weil die Strafe dann der Tod durch Steinigung war.

      Ist ein Märtyrer dann einfach nur „ein Zeuge“?

      Im mosaischen Gesetz lesen wir unter anderem, dass die Strafe für eine Falschanklage war, das der falsche Ankläger die Strafe bekommt, die er dem anderen zugedacht hatte: wenn man also jemanden wegen Ehebruch oder Mord angeklagt hatte, Tatbestände, die die Todesstrafe nach sich ziehen würden, dann würde man selbst zu Tode gebracht werden.

      Ein Zeuge musste also mit seinem ganzen Leben für seine Aussage stehen.

      In Apostelgeschichte 1:8 lesen wir, dass Jesus seine Nachfolger aufforderte, seine „Zeugen“ zu sein, bis ans Ende der Welt, also auf der ganzen Erde. Auch hier steht im Urtext der Begriff „martys“.

      Ein Märtyrer ist also jemand, der mit seinem ganzen Leben hinter dem steht, was er bezeugt. Als Nachfolger Jesu legen wir Zeugnis davon ab, dass Jesus für unsere Sünden gestorben und auferstanden ist, damit wir uns ohne Scheu Gott ganz nahen können. Viele der ersten Christen mussten dafür sterben und auch heute werden Christen weiterhin verfolgt und hingerichtet – eine Organisation, die darauf aufmerksam macht und davon berichtet, ist unter anderem „Open Doors“.

      Soviel zur zweiten Einheit vom Kurs „gemeinsam die Offenbarung lesen“. Diesen Donnerstag geht es um 17 Uhr weiter, wir dürfen gespannt sein


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    • Okt. 27thOffenbarung 1:1-3 Kurzfassung

      Gestern hatten wir die zweite Einheit vom Kurs „Gemeinsam durch die Offenbarung“. Da einige Teilnehmer beim letzten Mal nicht dabei waren, haben wir noch einmal kurz wiederholt, was wir beim letzten Mal herausgearbeitet haben – unter anderem, wer dieser Johannes war und warum er sich vom „Donnersohn“ zu einem Apostel der Liebe verändert hat.


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    • Okt. 27thWarum sind wir „glücklich“, wenn wir (laut) lesen?

      Diesmal haben wir einen Vers weiter gelesen: Offenbarung 1:3, weiter sind wir nicht gekommen, da wir an zwei Punkten hängen geblieben sind:

      In Vers 3 lesen wir, dass derjenige, der diese Worte liest und hört und bewahrt „glückselig“ bzw. glücklich zu nennen ist. Warum?

      Zum einen gibt die Offenbarung Hoffnung, denn es geht gut aus, hat ein Happy End?. Außerdem ist diejenige glücklich, der sie verstehen darf – es geht um eine Zeit der Entscheidung: entweder für oder gegen Gott.

      Die Formulierung: „glücklich, wer liest und hört“ erinnert uns auch an Psalm 1, wo derjenige als glücklich bezeichnet wird, der seine Lust daran hat, in Gottes Wort zu lesen und danach zu handeln, denn er wird tiefe Wurzeln im Glauben haben und gute Frucht hervorbringen.

      Um glücklich zu sein, muss also jemand Gottes Wort lesen und hören. Als der Eunuch auf seinem Wagen Jesaja liest, hört Philippus, der ebenfalls auf dem Weg unterwegs ist, zu und beantwortet ihm die Frage, von wem hier eigentlich die Rede ist (Apostelgeschichte‬ ‭8:26-39). Am besten ist es also, wenn wir laut lesen, denn dann prägt es sich auch besser ein, was wir da lesen.

      Wie lange würde es denn dauern, wenn wir die ganze Offenbarung in einem Stück laut lesen würden?

      Die ganze Bibel laut vorzulesen würde 75 bis 80 Stunden dauern, wir hätten die ganze Offenbarung also in 1,5 Stunden laut ganz vorgelesen. Wenn wir bedenken, wieviel Zeit wir täglich mit Fernsehen oder im Internet verbringen, ist das eigentlich relativ schnell geschehen?.

      Wir sehen, dass wieder einmal die Zeit das Thema ist:

      Der Eunuch nutzte die Zeit gut. Er war eh mit seinem Wagen unterwegs und währenddessen las er einfach die Schriftrolle mit Jesaja. Auch wir könnten unsere Zeit gut nutzen – unter anderem, wenn wir beim Arzt oder auf dem Amt warten müssen, oder wenn wir mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit fahren. Zeit genug wäre vorhanden, da wir in dieser Zeit eh nicht viel anderes machen können (außer Internet, Facebook und Co). Erscheint uns dies übertrieben? Sandra, unsere Nachbarin die vor 2,5 in unserer Hausgemeinde getauft wurde, hatte die Zeit genutzt, die sie mit der Bahn zur Arbeit gefahren ist und hat es dadurch geschafft, die ganze Bibel in gut anderthalb Jahren zu lesen?

      Wir wollen von Gott immer was, dass er uns zuhört, dass er uns hilft, dass er uns Kraft gibt usw – sind wir auch bereit, selbst Zeit für unsere Beziehung zu Gott einzusetzen?

      Wir hatten später beim Bibelgrundkurs einen ähnlichen Gedanken: dass Gott zu uns spricht und zwar überwiegend durch sein Wort die Bibel. Einige sind scheinbar der Ansicht, dass das Lesen der Bibel an sich überhaupt nicht so wichtig wäre, denn Gott würde auch so zu ihnen reden – gehören wir selbst mit dazu? Wie denkt wohl unser Gott darüber?

      Wie sieht es denn sonst so mit unseren Beziehungen aus? Investieren wir da die nötige Zeit, um die Beziehung zu vertiefen?

      Wenn wir uns in jemanden verlieben, dann muss uns niemand sagen, dass wir mit der Person Zeit verbringen sollten und dass es wichtig ist, herauszubekommen, wie derjenige wirklich ist, wie er denkt und fühlt und warum…

      Manchmal geben wir uns damit zufrieden, uns verliebt zu haben und finden die Person toll. Ein Therapeut sagte vor vielen Jahren mal zu mir, dass ich mich nicht wirklich in die Person verlieben würde, sondern dass ich in meinem Kopf eine Schablone hätte, wie der perfekte Mann sein müsse und diese auf die Person lege und nur sehen würde, was durch diese Schablone guckt – aber niemals, wie derjenige wirklich ist. Das reicht zum Verlieben, aber es entsteht nie wirklich eine echte tiefe Beziehung.

      Wenn wir also an der Oberfläche bleiben, dann können wir zwar damit leben und wir können unter Umständen sogar glücklich miteinander sein – aber eine wirklich echte und tiefe Liebe wird da nicht entstehen und das führt dann meist dazu, dass man sich trennt, wenn Probleme auftauchen.

      Als ich Thom kennen lernte, mit dem ich nun bereits seit fast 12 Jahren verheiratet bin und das sehr glücklich – da waren wir beide nicht an einer Beziehung interessiert. Es ging eigentlich eher darum, dem jeweils anderen zu helfen und daher gab es unzählige stundenlange Gespräche darüber, was der andere denkt und fühlt und warum. Im Laufe der Zeit wurde mehr daraus, wir verliebten uns. Da wir diese Art der Gespräche auch über die Jahre beibehalten haben, ist eine sehr tiefe Liebe und Vertrautheit entstanden, die wir beide sehr genießen. Aber auch wir mussten vor einigen Jahren daran erinnert werden, wie wichtig ein regelmäßiger Paartag für die Ehe ist – selbst wenn man fast den gesamten Tag miteinander verbringt. Sich einfach mal wirklich ungestört Zeit füreinander nehmen, ist ungemein wichtig.

      Ebenso ist es mit unserer Beziehung zu Gott. Kennst du den Werbetext „wohnst du noch oder lebst du schon?“? Wie sieht es mit uns aus „sind wir noch einfach nur verliebt oder lieben wir einander?“? Bei Jehova ist dies keine Frage: er liebt uns, ganz egal, was mit uns ist. Aber ist ER uns ebenso wichtig?

      Verbringen wir nur Zeit mit ihm in der Form, dass wir Gottesdienst und Hauskreis besuchen und dass wir ihn um Hilfe bitten, wenn wir ihn brauchen?

      Oder interessiert ER uns wirklich? Wollen wir wirklich wissen, wie er ist, oder reicht es uns, eine Schablone drauf zu legen?

      Nehmen wir uns die Zeit, Gott wirklich kennen zu lernen? So, wie er sich selbst uns in seinem Wort zeigt?

      Sind wir bereit, die entsprechende Zeit zu investieren?


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    • Okt. 27thWarum heißt es hier „bald“?

      die Bedeutumg von dem Begriff „bald“

      Gestern hatten wir die zweite Einheit vom Kurs „Gemeinsam durch die Offenbarung“. Da einige Teilnehmer beim letzten Mal nicht dabei waren, haben wir noch einmal kurz wiederholt, was wir beim letzten Mal herausgearbeitet haben – unter anderem, wer dieser Johannes war und warum er sich vom „Donnersohn“ zu einem Apostel der Liebe verändert hat.

      Diesmal sind wir beim Lesen von Offenbarung 1:1-2 bei dem Begriff „bald“ hängen geblieben. Warum steht in Vers 1, dass diese Vision „bald geschehen muss“ – wenn inzwischen 1.900 Jahre vergangen sind und es noch nicht eingetroffen ist?

      Der Begriff im Urtext ist „tachos“, von dem der uns auch heute bekannte Begriff Tachometer abgeleitet ist. Hier ist der Begriff also im Sinne von „schnell und zuverlässig“ zu sehen: es kommt mit einem Ferrari und nicht mit einer Pferdekutsche?.

      Wie alle andere Bücher im sogenannten Neuen Testament (NT), stützt sich auch die Offenbarung auf das Alte Testament (AT). Das meiste, was wir in der Offenbarung lesen, kennen wir bereits aus dem AT, einzig und allein die beiden letzten Kapitel sind wirklich neu. Wieder ein Punkt, warum es wichtig ist, die Bibel als Ganzes zu lesen und zu kennen und warum wir so viel Wert auf den Bibelgrundkurs legen.

      Auch im AT gibt es bereits Bekanntmachungen von Gott, die diesen Begriff „bald“ enthalten:

      In Maleachi 3:1 lesen wir, dass „der Herr plötzlich zu seinem Tempel kommen wird“. Wir wissen aber, dass zwischen dieser Prophezeiung und dem tatsächlichen Kommen Jesu aber 500 Jahre liegen. Wie passt dann der Begriff „plötzlich“? Hier passt auch wieder das Grundwort „eilend“ bzw „alsbald“. Als er kam und war er nicht aufzuhalten – wieder ähnlich wie mit dem Ferrari.

      In Amos 3:7 lesen wir, dass „Gott nichts tut, es sei denn, er hat es seinem Knecht offenbart“. Er tut also nichts ohne Ankündigung.

      Wir hatten in den ersten beiden Versen der Offenbarung gelesen, dass der Vater sie dem Sohn gegeben hat, dieser gab sie durch einen Engel an Johannes weiter – damit wir wissen, was Gott vorhat. Er sendet also zuerst Propheten, die die Info weiterreichen.

      Wenn wir uns den Begriff „bald“ ansehen und dass dazwischen bereits so viele Jahre liegen, dann müssen wir auch 2. Petrus 3:8-9 mit einbeziehen, wo es heißt, dass 1.000 Jahre für Gott wie ein Tag sind, „wie eine Nachtwache“. Dies bedeutet, dass Jehova (oder auch Jahwe) ein anderes Zeitempfinden hat, als wir Menschen. Woran liegt dies?

      Was unterscheidet den Allmächtigen Schöpfergott Jehova von den anderen Göttern? Zum einen hat er im Gegensatz zu Ihnen weder einen Anfang noch ein Ende – so wie auch wir und daher ein anderes Zeitempfinden – und zum anderen treffen seine Verheißungen ein.

      Wir haben in diesem Jahr als Gruppe gemeinsam das 1. Buch Mose gelesen, diesen Sonntag lesen wir die letzten beiden Kapitel davon. Wo ist uns dort eine Ankündigung Gottes begegnet und welche erfüllt sich gerade beim Lesen der letzten Wochen?

      In 1. Mose 15 verheißt Jehova Abraham einen Samen, „so zahlreich wie die Sterne am Himmel“ und sagt dann, dass seine Nachkommen 400 Jahre als Fremdlinge in einem anderen Land leben und unterdrückt würden (Verse 13-16). Wir haben diese Verse in den letzten beiden Wochen immer wieder im Gottesdienst gelesen, denn dies war der Grund, warum es wichtig war, Joseph ‚vor seiner Familie her nach Ägypten zu schicken‘ und warum sie das verheißene Land verlassen mussten um nach Ägypten zu ziehen. Genau hier begannen die 400 Jahre Fremdlingsschaft, die Jehova bereits Abraham und später auch Isaak und Jakob verheißen hatte.

      Wir sehen also, dass er auch dies bereits lange vorher angekündigt hatte. Wer die Bibel kennt, weiß auch, dass sich dies genau erfüllt, denn genau 400 Jahre später schickt er ihnen Mose, damit dieser sie aus Ägypten ins verheißene Land führt ?


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    • Okt. 23rdDie Offenbarung „des Johannes“

      Die Offenbarumg „des Johannes“

      Nachdem wir all diese Fragen geklärt haben, lesen wir Offenbarung 1, die Verse 1 und 2:

      Die meisten kennen dies Bibelbuch als „die Offenbarung des Johannes“, daher hatten wir uns ja auch zu Beginn damit beschäftigt, wer dieser Johannes eigentlich war. Aber ist es wirklich von Johannes oder für Johannes? Was lesen wir genau?

      Wir lesen 4 Dinge:
      ⁃ Johannes
      ⁃ welche Gott ihm gab
      ⁃ Offenbarung Jesu Christi und
      ⁃ ein Engel

      Also wer bekommt die Offenbarung? Johannes.
      Von wem? Von Gott
      Durch wen? Ein Engel

      Hm ….

      Als erstes gibt Gott die Offenbarung an Jesus Christus. Der gibt sie durch seinen Boten (Engel = Boten) an Johannes weiter, der danach die Gemeinden informiert.

      Hier haben wir unter anderem einen Beweis für die sogenannte Dreieinigkeit. Gott gibt Jesus etwas, was dieser weiter gibt. Sicherlich hat Jesus sie nicht sich selbst gegeben. So ist anzunehmen, dass der Vater dem Sohn diese Botschaft zum Weitergeben gibt?

      Diesen Donnerstag geht es also weiter, wir werden einige Verse im Kapitel 1 der Offenbarung lesen und sehen, was uns dort gesagt wird. Dabei haben wir ein Problem, denn das meiste wird „in Bildern gezeigt“, so dass man sie sehr unterschiedlich interpretieren kann.

      Daher wird der ganze Kurs sehr spannend werden, wenn jeder einen anderen Kommentar oder eine andere Auslegung mit einbringt. Wir freuen uns schon ?


      by Jule with no comments yet
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      Good Old Fashioned Hand Written Code by Eric J. Schwarz

        ein Liebesbrief!von unserem geliebten Freund Jehova

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