
„Ein Loblied auf dies, ein Loblied auf das ….“ schön, wenn wir die Dinge, die uns gefallen oder die uns Freude machen, immer wieder lobend erwähnen – zeigt sich so doch, dass wir den Blick auf positive Dinge gerichtet halten und das ist gerade in der heutigen Zeit besonders wichtig, damit wir nicht verzweifeln
Wo finden wir Gott dabei? Singen wir IHM auch ein Loblied, weil er so gut zu uns ist und uns solch schöne Dinge erleben lässt? Oder besingen wir nur das Tolle, das wir gerade erleben? (Römer 1:21-23)
„Ja, das mache ich ja dann in meinem persönlichen Gebet, wenn ich mit IHM allein bin“ (Philipper 4:4-7)
Schön, wenn es so ist. Aber wie mag ER sich wohl fühlen, wenn er sieht, wie wir den ganzen Tag über andere Menschen, Situationen oder Dinge jubeln – aber kein Wort dabei über ihn selbst verlieren, der uns all dies schenkt bzw ermöglicht?
Ach, kein Problem, wenn es mir schlecht geht, dann renne ich ja wieder zu ihm und heule ihm die Ohren voll und dann kann er mir ja wieder alles geben, was ich will, aber pronto🥺. Und dann fordere ich natürlich auch wieder alle auf, sie mögen doch für mich beten …
by Jule with no comments yetHeute in meinem Bibelleseplan zum Thema „wie gehe ich mit meinen Gefühlen um?“ – immer wieder neu faszinierend, da es um einiges andere Gedanken sind, als ich in den vergangenen Jahren gewohnt bin zu hören bzw zu lesen:
Bete ohne Unterlass. So kannst du sicher sein, dass dein Geist zu dem widerstandsfähigsten Teil deines inneren Menschen heranwächst. Ich meine nicht: heule ohne Unterlass – ich sage: bete ohne Unterlass!
.
So viele Christen verbringen ihre Zeit mit dem Herrn ausschließlich damit, zu klagen. Sie wundern sich, dass ihre Gebete nicht erhört werden! Wenn du betest, bete mit Freude! Wenn du betest, komme mutig in Seine Gegenwart!
Wenn du betest, lasse den emotionalen Teil deiner Seele draußen vor der Tür, bringe deinen wohlgenährten Geist in den Thronsaal und freue dich in Seiner wundervollen Gegenwart!
.
Gott liebt dich auch, wenn du heulst … wenn du aber in deinem Geist einstimmst in die große Symphonie des Lobpreises mit Seinem Geist, ist das der Moment, in dem Himmel und Erde für dich in Bewegung kommen. Als Christen gehören wir nicht zu der Gruppe von Menschen, die sich nur freuen und singen, wenn die Sonne scheint und die Umstände großartig sind. Unsere Bestimmung ist es, mit Freude zu beten, auch wenn unser Leben droht zu zerbrechen. Es ist ein Teil unserer DNA mit Lobpreis und Dank in Seine Gegenwart zu kommen, unabhängig davon, was uns außerhalb der Tore Seiner Gegenwart erwartet.
.
Die drei hebräischen jungen Männer haben mitten im Feuer angebetet! Paulus und Silas haben um Mitternacht im Gefängnis angebetet! Stephanus hat angebetet, als er gesteinigt wurde! Hannah betete an, als sie noch nicht schwanger war! Schließe dich dem Teil der Gläubigen jeder Generation der Geschichte an, die die Wahl getroffen haben, mit Freude zu beten.
Ich lese den @YouVersion-Leseplan ‚Heilige Gefühle – biblische Antworten für jede Herausforderung‘. Abonniere ihn hier:
by Jule with no comments yetGutes Motiv – denn es zeigt sehr schön, warum wir stark genug sind:
„Alles kann ich durch Christus, der mir Kraft und Stärke gibt.“
Philipper 4:13 HFA
Danke an Martina
DIE QUELLE DER ZUFRIEDENHEIT
„Ich habe gelernt,
mich darin zu begnügen,
worin ich bin.“
Philipper 4,11
Der Existenzialismus bildet heute die Grundlage der aktuellen Psychologie, und leider sind auch viele Gemeinden bereits davon unterwandert. Er lehrt, dass jeder Mensch das Recht habe, zu tun, was ihn glücklich macht. Dieses verdrehte Denken wurzelt in der Selbstsucht und im Stolz des Menschen.
Selbstsüchtige sagen: „Wenn es dich glücklich macht, mich aber verletzt, dann darfst du es nicht tun. Macht es aber mich glücklich, und du wirst dabei verletzt – dann hast du eben Pech gehabt.“ Einige betrügen sich selbst und meinen, ihr sündiges Verhalten würde niemandem schaden, doch letztendlich bewirkt die Sünde immer Schaden.
Im Gegensatz zur Selbstliebe propagiert die Schrift Demut und Opferbereitschaft (Mt 5,44) sowie weit reichende Gnade für die, die wiederholt in Sünde fallen (1Petr 4,8). Diese Tugenden ermöglichen es Paulus, unabhängig von den Umständen zufrieden zu sein.
Im Gegensatz dazu gibt es Gläubige, die immer gleich alles auf die Goldwaage legen, um festzustellen, ob da vielleicht ein Grund wäre, verletzt zu sein, was sie dann auch unmittelbar aus dem Gleichgewicht wirft und mit Angst und Sorge erfüllt.
Wenn andere dich schlecht behandeln, wird Demut dir helfen, das Gleichgewicht zu halten.
aus: John MacArthur – „Lass mich zu dir kommen“, CLV- Verlag
by Jule with no comments yet