
Heute lesen wir Matthäus 5 bis 7; Lukas 6:20-49 und 11:1-30. Wir wünschen euch einen schönen und gesegneten Tag 😘
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Heute lesen wir Matthäus 8:1-4, 9:1-17 und 12:1-21; Markus 1:40-45 und 2 bis 3:21; sowie Lukas 5:12-39 und 6:1-19. Wir wünschen euch einen schönen und gesegneten Tag 😘
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Heute lesen wir Matthäus 4:1-22, 13:54-58; Markus 1:12-20, 6:1-6; Lukas 4:1-30, 5:1-11, sowie Johannes 1:35-51 und 2:1-12. Wir wünschen euch einen schönen und gesegneten Tag 😘
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Heute lesen wir Matthäus 3, Markus 1:1-11; Lukas 3 und Johannes 1:15-34. Wir wünschen euch einen schönen und gesegneten Tag 😘
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Heute lesen wir Matthäus 2 und Lukas 2:39 bis 52. Wir wünschen euch einen schönen und gesegneten Tag 😘
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Heute lesen wir Matthäus 1 und Lukas 1 bis 2:38. Wir wünschen euch einen schönen und gesegneten Tag 😘
by Jule with 14 comments
Um zu erklären, warum Jesus den Tag und die Stunde seiner Wiederkunft nicht kannte (Mt 24,36), hört man oft eine Variante dieser Antwort:
„In der jüdischen Tradition kehrte der Bräutigam nach der Verlobung in das Haus seines Vaters zurück, um ein Brautgemach für seine Braut herzurichten. Er arbeitete daran, bis es fertig war, aber nur der Vater konnte entscheiden, wann die Vorbereitungen abgeschlossen waren. Sobald der Vater seine Zustimmung gab, wies er seinen Sohn an, die Braut zu holen. So kannte nur der Vater den genauen Tag und die Stunde der Hochzeit.“
Ich habe keine einzige antike jüdische Quelle finden können, die diese populäre Erklärung stützt. Keine einzige. Es scheint sich eher um eine moderne christliche Konstruktion als um eine dokumentierte jüdische Tradition zu handeln.
Wenn du diese Erklärung verwendet hast, war das sicher aufrichtig gemeint. Aber bitte hör damit auf.
Es gibt keinen Grund, auf erfundene Traditionen zurückzugreifen (die immer ein bisschen zu „ordentlich und aufgeräumt“ wirken, oder?), um diesen Vers zu erklären, wenn wir doch klare Lehren in der Bibel haben, die ihn erklären.
Obwohl Jesus vollkommen göttlich war, übte er die göttlichen Kräfte und das Wissen, die er als ewiger Sohn besaß – gleichrangig mit dem Vater und dem Heiligen Geist –, nicht immer in vollem Umfang aus. Er hätte Steine in Brot verwandeln können, entschied sich aber für den Hunger. Er hätte seine Feinde auslöschen können, entschied sich aber dafür, für sie zu sterben. Lukas berichtet uns, dass Jesus „an Weisheit und Größe zunahm“ (Lukas 2,52).
Paulus drückte es so aus: Jesus „erniedrigte sich“ (Phil 2,8). Das bezieht sich auf die Zeit, die er auf Erden verbrachte, in der er so lebte wie wir. Er erlebte Hunger, Durst, Schmerz und Tod. Er „lernte Gehorsam“ (Hebr 5,8). Er wuchs bereitwillig, lernte und lebte innerhalb der Grenzen des menschlichen Lebens.
Das tat er, während er voll und ganz göttlich blieb. „Ich und der Vater sind eins“, sagt Jesus (Joh 10,30). Johannes schreibt: „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott“ (Joh 1,1). Thomas sagt zu Jesus: „Mein Herr und mein Gott!“ (Joh 20,28).
In der Menschwerdung hörte der Sohn nicht auf, allwissend zu sein, aber er entschied sich dafür, das göttliche Wissen, das ihm gehörte, nicht immer voll auszuschöpfen. Das drückt er in Matthäus 24,36 aus.
Wir lesen heute Matthäus 24 in „Die Bibel in einem Jahr“: https://www.1517.org/oneyear
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So viele Menschen hören den Satz „Gut gemacht, du guter und treuer Diener“ und denken sofort nur an den Moment, in dem sie nach dem Tod vor Gott stehen. Aber wenn du beginnst, das vollendete Werk Jesu Christi zu verstehen, wird dir etwas Wunderschönes bewusst: Der Vater wartet nicht bis in die Ewigkeit, um seine Kinder zu bestätigen. Durch Jesus spricht der Himmel schon jetzt Liebe, Annahme, Kindschaft und Anerkennung über dich aus.
Der Satz stammt aus Matthäus 25,21, aus dem Gleichnis von den Talenten. Jesus lehrte über Treue und Haushalterschaft, doch viele Gläubige haben diese Worte unwissentlich in etwas Beängstigendes verwandelt. Sie verbringen ihr ganzes Leben emotional erschöpft und hoffen insgeheim, dass Gott vielleicht eines Tages, nach genug Anstrengung, Opfern und Leistung, endlich sagen könnte, dass er mit ihnen zufrieden ist. Doch das Evangelium offenbart etwas viel Größeres als das.
Durch Jesus Christus lebst du nicht für die Annahme. Du lebst aus der Annahme heraus. In Epheser heißt es, dass du bereits in dem Geliebten durch Christus angenommen bist. (Epheser 1,6) Das verändert das gesamte christliche Leben. Gehorsam hört auf, ein verzweifeltes Streben nach Anerkennung zu sein, und wird zur natürlichen Frucht dessen, dass du bereits vom Vater geliebt wirst.
Einer der schönsten Momente in der Schrift ereignet sich bei der Taufe Jesu. Bevor Jesus öffentlich Wunder vollbrachte, bevor er Kranke heilte, bevor er Predigten hielt und bevor er ans Kreuz ging, sprach der Vater vom Himmel herab und sagte: „Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.“ (Matthäus 3,17)
Achte genau auf die Reihenfolge.
Die Bestätigung kam vor der Leistung.
Die Freude des Vaters entsprang zuerst aus der Beziehung.
Und nun bist du durch das vollendete Werk Jesu in dieselbe Beziehung zum Vater gebracht worden. Die Bibel sagt, dass du den Geist der Kindschaft als Sohn oder Tochter empfangen hast (Galater 4,6-7). Das bedeutet, dass der Vater dir emotional nicht fern ist, während er darauf wartet, ob du im Laufe deines Lebens gut genug bist. Jesus hat deine Beziehung zum Vater durch das Kreuz bereits vollständig gesichert.
Und ehrlich gesagt glaube ich, dass viele Gläubige geistlich erschöpft sind, weil sie versuchen, sich ein „Gut gemacht“ zu verdienen, für das Jesus ihnen bereits die Tür geöffnet hat, damit sie täglich daraus leben können. Sie wachen ständig mit dem Gefühl auf, dass sie sich geistlich als würdig genug erweisen müssen, damit Gott ihnen nahe bleibt. Aber das vollendete Werk offenbart, dass das Kreuz deine Annahme bereits für immer besiegelt hat.
Ist Treue wichtig? Auf jeden Fall. Ist Gehorsam wichtig? Natürlich. Aber wahre Verwandlung wächst am gesündesten in einer Atmosphäre der Liebe, Gnade und Gewissheit, nicht in Angst und Unsicherheit. Angst mag das Verhalten äußerlich vorübergehend unter Druck setzen, aber Gnade verwandelt das Herz innerlich.
Der Vater sieht bereits jede unsichtbare Tat der Liebe und Treue. Jedes stille Gebet. Jeden Moment, in dem du jemandem vergeben hast. Jedes Opfer, das niemand sonst bemerkt hat. Jedes Mal, wenn du jemanden ermutigt hast. Jeden Moment, in dem du in deiner Schwäche auf Jesus vertraut hast. Der Himmel ist nicht blind für deinen Weg.
Und noch schöner als das: Die Schrift sagt, dass Gott selbst in dir wirkt, „sowohl das Wollen als auch das Vollbringen zu seinem Wohlgefallen“ (Philipper 2,13). Das bedeutet, dass sogar dein Wachstum aus seiner Gnade entspringt. Du trägst das christliche Leben nicht allein und versuchst nicht, dich durch eigene Anstrengung zu vervollkommnen. Der Heilige Geist wirkt aktiv in dir, weil du durch Christus bereits zu Gott gehörst.
Deshalb verändert das Verständnis des vollbrachten Werkes alles. Jesus hat dich nicht nur teilweise gerettet und dir dann die Verantwortung überlassen, die Beziehung durch spätere vollkommene Leistung zu vollenden. Als er ausrief: „Es ist vollbracht“, meinte er, dass das Werk, das nötig war, um dich für immer dem Vater nahezubringen, vollständig vollendet war. (Johannes 19,30)
Also ja, eines Tages wirst du dem Herrn von Angesicht zu Angesicht gegenüberstehen. Aber verpasse nicht die Schönheit, die dir schon jetzt zur Verfügung steht. Durch Jesus Christus wirst du bereits jetzt geliebt. Du bist jetzt schon angenommen. Du bist jetzt schon nah. Du bist jetzt schon sein Kind. Das Herz des Vaters für dich ist nicht auf die Ewigkeit verschoben.
Und während du weiter mit Jesus wandelst, dir seiner Gnade bewusst bleibst und zulässt, dass seine Liebe dein Herz täglich verwandelt, beginnst du, etwas Wunderschönes zu erkennen: Im christlichen Leben ging es nie darum, verzweifelt zu versuchen, Gottes Anerkennung zu verdienen. Durch das vollendete Werk Christi gehörst du bereits ganz und gar zu ihm.
– Brian
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Matthäus 28,6 ist einer der kraftvollsten Verse in der gesamten Heiligen Schrift, denn er enthält einen Satz, der auf stille Weise die absolute Treue Jesu Christi offenbart.
„Er ist nicht hier, denn er ist auferstanden, genau wie er es gesagt hat.“ (Matthäus 28,6)
Genau wie er es gesagt hat.
Dieser Satz rührt mich jedes Mal zu Tränen, wenn ich ihn lese, denn er erinnert mich daran, dass Jesus sein Wort immer vollständig erfüllt. Vor dem Kreuz sagte Jesus seinen Jüngern wiederholt, dass er verraten, gekreuzigt und am dritten Tag wieder auferstehen würde. (Matthäus 16,21) Und als die Frauen am Grab ankamen, verkündete der Himmel selbst die Auferstehung mit dieser einfachen, aber kraftvollen Erinnerung:
Genau wie er gesagt hat.
Jesus tat genau das, was er versprochen hatte.
Ich glaube, vielen Menschen fällt es schwer, Gott zu vertrauen, weil das Leben sie so tief enttäuscht hat. Menschen brechen Versprechen. Beziehungen scheitern. Umstände ändern sich unerwartet. Aber die Auferstehung ist der ewige Beweis dafür, dass Jesus Christus vollkommen vertrauenswürdig ist. Das leere Grab ist die Verkündigung des Himmels, dass man jedem Versprechen, das mit Jesus verbunden ist, voll und ganz vertrauen kann.
Und ehrlich gesagt finde ich es toll, dass der Engel nicht einfach gesagt hat: „Er ist auferstanden.“ Der Engel fügte bewusst hinzu: „genau wie er gesagt hat.“ Es ist, als würde der Himmel die Menschheit daran erinnern, dass Jesus den Sieg bereits verkündet hatte, noch bevor die Schlacht überhaupt begonnen hatte.
Das verändert die Art und Weise, wie ich jedes Versprechen in der Schrift betrachte.
Wenn Jesus sagt, dass er dich niemals verlassen oder im Stich lassen wird, dann meint er es ernst. (Hebräer 13,5)
Wenn Jesus sagt, dass niemand dich aus seiner Hand reißen kann, dann meint er es ernst. (Johannes 10,28)
Wenn Jesus sagt, dass deine Sünden durch sein Blut vergeben sind, dann meint er es ernst. (Epheser 1,7)
Wenn Jesus sagt, dass jeder, der an ihn glaubt, ewiges Leben hat, dann meint er es ernst. (Johannes 3,16)
Die Auferstehung beweist, dass Jesus keine leeren Worte spricht.
Er erfüllt, was er verspricht.
Ich glaube, dieser Vers offenbart auch etwas Wunderschönes über das vollendete Werk Christi. Die Auferstehung war keine emotionale Erholung nach einer Tragödie. Es war ein Sieg, der genau nach Gottes Plan von Anfang an vollbracht wurde. Die Sünde wurde besiegt, genau wie er es gesagt hatte. Der Tod wurde besiegt, genau wie er es gesagt hatte. Die Trennung wurde aufgehoben, genau wie er es gesagt hatte.
Alles, was Jesus vollbracht hat, geschah genau so, wie es der Himmel versprochen hatte.
Und ehrlich gesagt, ich glaube, einige von euch müssen sich das heute wieder ins Gedächtnis rufen.
Vielleicht fühlt sich das Leben gerade unsicher an.
Vielleicht scheinen Gebete auf sich warten zu lassen.
Vielleicht wirken die Umstände verwirrend.
Aber das leere Grab verkündet immer noch dieselbe Wahrheit:
Jesus ist seinem Wort treu.
Die Jünger standen einst am Boden zerstört da und glaubten, alles sei vorbei. Angst erfüllte ihre Herzen. Die Hoffnung schien in diesem Grab begraben zu sein. Doch während die Menschheit dachte, die Geschichte sei zu Ende, bereitete der Himmel bereits die Auferstehung vor.
Genau wie Er es gesagt hatte.
Das bedeutet, dass eure aktuelle Situation nicht größer ist als die Treue Jesu Christi. Derselbe Retter, der aus dem Grab hervorkam, hält auch heute noch euer Leben in Seinen Händen. Seine Verheißungen sind nicht zerbrechlich. Seine Gnade ist nicht vorübergehend. Sein vollbrachtes Werk ist nicht unvollständig.
Und ich denke, einer der schönsten Aspekte der Auferstehungsgeschichte ist, dass Jesus nicht nur auferstanden ist, um seine Macht zu beweisen. Er ist auferstanden, damit die Menschheit für immer in voller Versöhnung mit dem Vater leben kann. (Römer 4,25)
Das leere Grab ist nicht nur ein Beweis dafür, dass Jesus lebt.
Es ist der Beweis, dass das Kreuz gewirkt hat.
Der Beweis, dass die Sünde vollständig gesühnt wurde.
Der Beweis, dass die Gnade größer ist.
Ein Beweis dafür, dass der Tod seine Macht verloren hat.
Ein Beweis dafür, dass Gläubige nun durch Christus gerecht vor Gott stehen.
Genau wie er es gesagt hat.
Diese vier Worte erinnern mich ständig daran, dass man Jesus vollkommen vertrauen kann. Nicht nur teilweise. Vollkommen.
Und wenn er durch seine Auferstehung das größte Versprechen von allen erfüllt hat, dann kannst du ihm auch bei jedem anderen Versprechen vertrauen, das mit deinem Leben zu tun hat.
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Matthäus 6,9 hat mein Leben für immer völlig verändert.
„Betet also so: ‚Unser Vater im Himmel …‘“
Von all dem, was Jesus seinen Jüngern über das Gebet hätte beibringen können, war das Allerwichtigste, was er ihnen vermitteln wollte, die Beziehung. Er begann das Gebet nicht mit Angst, Distanz, Druck oder Leistungsdruck. Er begann mit einem einzigen Wort, das meine Sicht auf Gott für immer völlig verändert hat:
Vater.
Diese Offenbarung hat etwas tief in mir geheilt.
Bevor ich das vollendete Werk Jesu Christi wirklich verstand, sah ich Gott meist durch Angst und Leistung. Ich dachte, die Nähe zu ihm hänge davon ab, wie stark ich gerade geistlich war. An guten Tagen fühlte ich mich ihm nahe. An schlechten Tagen fühlte ich mich von ihm entfernt. Meine Beziehung zu Gott fühlte sich oft instabil an, weil mein Fokus auf mir selbst lag statt auf Jesus.
Aber als ich sah, wie Jesus die Gläubigen lehrte, sich Gott als Vater zu nähern, begann sich in mir alles zu verändern.
Kein ferner Herrscher.
Kein zorniger Richter.
Niemand, der darauf wartet, dass ich versage.
Vater.
Und seit diese Offenbarung in mein Herz eingezogen ist, habe ich nie aufgehört, Ihn Vater zu nennen.
Denn durch Jesus Christus ist Er genau das für mich geworden.
Ich glaube, viele Menschen gehen immer noch so an das Gebet heran wie geistliche Angestellte, die versuchen, Gott zu beeindrucken, statt als Söhne und Töchter, die von Ihm bereits geliebt werden. Sie gehen nervös, beschämt, ängstlich und unsicher ins Gebet, ob Gott sie wirklich in seiner Nähe haben will. Aber Jesus hat das durch sein vollbrachtes Werk völlig verändert. Das Kreuz hat die Trennung für immer beseitigt. (Epheser 2,13)
Das bedeutet: Als Jesus die Gläubigen lehrte, „Vater unser“ zu beten, offenbarte er die Art von Beziehung, die das Kreuz vollständig herstellen würde. Durch Christus bist du kein Außenseiter mehr, der versucht, sich die Nähe zu Gott zu verdienen. Du bist bereits für immer in die Familie Gottes aufgenommen worden. (Galater 4,6-7)
Diese Erkenntnis brachte mir persönlich so viel Frieden, denn Väter beschützen, Väter sorgen für ihre Kinder, Väter bleiben in ihrer Nähe und Väter kümmern sich um sie. Nach und nach fühlte sich das Gebet für mich nicht mehr religiös an, sondern wurde zu einer Beziehung. Ich hörte auf, ständig zu versuchen, Gott mit perfekten Worten zu beeindrucken. Ich hörte auf, mich ihm voller Angst zu nähern. Ich hörte auf zu glauben, dass er mir gegenüber emotional instabil sei, jedes Mal, wenn ich zu kämpfen hatte.
Das Gebet wurde zu einem Gespräch mit dem Vater, der mich durch Jesus Christus bereits liebte.
Das hat alles verändert.
Wenn nun Angst versucht, meine Gedanken zu erfüllen, erinnere ich mich daran, dass mein Vater nahe ist. Wenn ich mich schwach fühle, erinnere ich mich daran, dass mein Vater stark ist. Wenn Scham versucht, meine Identität anzugreifen, erinnere ich mich daran, dass das Blut Jesu mich bereits für immer vollständig in das Haus des Vaters gebracht hat. (Hebräer 10,19-22)
Ich glaube, eine der größten Tragödien ist, wie viele Menschen Gott aufrichtig lieben, sich innerlich aber dennoch heimlich von ihm entfernt fühlen. Sie denken, der Vater würde sie nur ertragen, anstatt sich durch Jesus Christus an ihnen zu erfreuen. Doch das Evangelium offenbart etwas so viel Schöneres. Jesus kam nicht einfach, um Sünden zu vergeben. Er kam, um den Vater zu offenbaren. (Johannes 14,9)
Jesus wollte, dass die Menschheit erfährt, wie Gott wirklich ist.
Mitfühlend.
Barmherzig.
Geduldig.
Liebend.
Nah.
Voller Gnade und Wahrheit.
Deshalb hat Matthäus 6,9 mein Leben für immer verändert. Weil Jesus mir die Sprache für eine Beziehung geschenkt hat. Er lehrte mich, dass ich mich Gott nicht mehr aus Angst und Distanz nähern musste. Durch sein vollbrachtes Werk konnte ich mich ihm mutig als meinem Vater nähern. (Hebräer 4,16)
Und ich möchte wirklich, dass du das heute persönlich hörst: Wenn du zu Jesus Christus gehörst, musst du dein Leben nicht damit verbringen, Gott davon zu überzeugen, dich mehr zu lieben. Das Kreuz hat sein Herz dir gegenüber bereits für immer entschieden. Der Vater kannte bereits jede Schwäche, jeden Kampf, jedes Versagen und jede dunkle Zeit, bevor Jesus für dich ans Kreuz ging.
Und Er wollte dich trotzdem bei sich haben.
Das ist Gnade.
Wenn ich jetzt bete, gehe ich also nicht mehr von Angst aus.
Ich gehe von einer Beziehung aus.
Vater.
Und nach all den Jahren lässt dieses Wort mein Herz immer noch jedes Mal schmelzen, wenn ich es ausspreche, denn derselbe Gott, der Himmel und Erde erschaffen hat, lädt mich jetzt durch Jesus Christus ein, mit der Vertrautheit, Geborgenheit und Liebe einer Familie für immer zu ihm zu kommen.
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