• Heute lesen wir …

      Wir lesen als Gruppe jedes Jahr einmal chronologisch die Bibel und fangen mit 1. Mose an und hören mit der Offenbarung auf - mach doch mit 

      Wir sind

      warum ihr beim Lesen der älteren Kommentare (bis 2013) den Eindruck habt, dass wir Zeugen Jehovas sind, erkläre ich hier ausführlich. Nur ganz kurz: NEIN, wir sind keine ZJ, sondern einfach nur Christen – ohne irgendeine Konfession, Dachverband oder Organisation über uns – die für Gott und sein Wort brennen und sich gerne mit anderen darüber unterhalten und austauschen

      Hier findest du die Daten zu unseren Treffen

      Unser Ziel

      … ist es, Menschen die Gott noch nicht kennen, zu ihm zu führen und mit seinem Wort bekannt zu machen; andere mit unserer Begeisterung für Gott und sein Wort anzustecken; einander zu ermuntern, im Glauben zu bleiben und zu wachsen; und einander zu helfen, ein ganz persönliches Verhältnis zum Schöpfer zu entwickeln, zu bewahren und zu vertiefen.

      Die Bibel

      Wir betrachten die ganze Bibel als Gottes Wort und sie hat für uns oberste Autorität. Wir vertreten keine bestimmte Lehrmeinung, sondern beziehen auch gerne andere Meinungen und Auslegungen mit ein, denn jeder sollte sich selbst anhand der Bibel ein Bild machen

      Warum sagen wir „Jehova“?

      Bitte „entschuldigt“, aber Arnold Fruchtenbaum – ein Jude, der zu Christus gefunden hat, benutzt (ebenso wie die unrevidierte Elberfelder 1905) diesen Namen als Name Gottes und er hatte auch in einem Seminar mal erklärt, warum:

      Auch wenn wir aufgrund der Schreibart der Juden nicht genau wissen, wie der Name früher ausgesprochen wurde (die Juden selbst sprechen ihn überhaupt nicht aus), so wissen wir doch, dass die meisten Namen der Bibel, die ein „Je“ drin haben, von dem Namen Gottes abgeleitet sind, wie zum.B. Jesus, Jesaja, Jeremia – um nur einige zu nennen

      Viele sprechen den Namen heute gar nicht mehr aus, das HERR hat den Gottes Namen in der Bibel ersetzt. Die meisten Übersetzer, die den Namen drin gelassen haben, übersetzen ihn mit Jahwe. Der Name Jehova wird sehr ungern benutzt, da er an die Zeugen Jehovas erinnert…

      Wichtig ist, dass der Name überhaupt benutzt wird, wir werden es unter anderem auch bei den 10 Plagen noch sehen. Es steht dir also frei, Jahwe oder Jehova zu sagen.

      Wir benutzen wie Arnold Fruchtenbaum den Namen Jehova – aus den selben Gründen

      Guckst du auch hier:

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    • Sep. 8thWarum „verhärtet“ Gott das Herz des Pharao?

      Im Moment lesen wir als Gruppe im Zelt bei der BibelArbeit ja das 2. Buch Mose und haben uns in den letzten Wochen mit den 10 Plagen beschäftigt, die Gott über Ägypten bringt, um dem Pharao SEINE Macht zu zeigen. In diesem Zusammenhang lesen wir immer wieder „und Jehova (oder auch Jahwe) verstockten das Herz des Pharao und ließ das Volk nicht ziehen“.

      Wir hatten darüber geredet, wie das sein kann, denn Gott hat ja schließlich uns allen einen freien Willen gegeben, auch dem Pharao und so hat jeder – auch der Pharao – die Möglichkeit, sich selbst zu entscheiden.

      Wir hatten im Laufe der letzten Wochen einige Gedanken dazu gesammelt und möchten das hier als StudienProjekt immer wieder ergänzen, wenn wir auf ähnliche Stellen und Gedanken stoßen, sei es in der Bibel, in Bibel Kommentaren oder auf andere Weise:


      by Jule with 4 comments
    • Sep. 8thUnsere persönliche Unabhängigkeit

      Da ich in letzter Zeit immer wieder schmerzlich mit dem Thema „Gott hat uns einen freien Willen gegeben“ und dem Wunsch nach persönlicher Unabhängigkeit konfrontiert werde, fand ich besonders interessant, was im Kommentar von C.H Macintosh (im Zusammenhang mit dem verstockten Herz des Pharao) gelesen habe:


      by Jule with 2 comments
    • Aug. 15th„Ich halte es in meiner Ehe nicht mehr aus!“

      Wow, ich hab jetzt noch Gänsehaut.

      Dieser Brief ist an den Papa, der die Familie verlassen hat. Aber er könnte ähnlich von Kindern geschrieben werden, deren Mutter mit ihnen den Vater verlassen hat. Ich rede da aus Erfahrung, sehe seit einigen Jahren ztu, welch immense Verletzungen diese Kinder davon getragen haben, die heute erwachsen sind. Immer wieder tut es mir leid, dass ich selbst vor über 30 Jahren selbst so eine Mutter war. Es schmerzt sehr, dass man im Nachhinein die Dinge nicht mehr ändern kann. Als ich knapp 4Jahre danach zur Besinnung kam, war es leider zu spät, der Vater wollte nicht mehr

      Daher hier mein Appell an jeden, der vorhat, aufgrund von Schwierigkeiten aus der Ehe zu fliehen – der Vergleich von Stephi mit dem kaputten Wagen ist wirklich sehr treffend. Und ich bin mir sicher, dass jeder, der sich für die Reparatur entscheidet, von Gott die Kraft dazu bekommt und sehr gesegnet wird


      by Jule with no comments yet
    • Apr. 16thGottes Liebe ist die Basis

      Antwort auf einen Beitrag in einer christlichen Gruppe auf Facebook, wo der Verfasser auszugsweise schrieb:

      „Bevor wir also an der Liebe zu anderen arbeiten, oder zumindest gleichzeitig, müssen wir auch immer daran arbeiten die Liebe Gottes für uns annehmen zu können.“

      Ich persönlich denke, dass eben diese Liebe Gottes die Basis dafür ist, den anderen zu lieben.

      Und das in beiderlei Hinsicht:

      Warum bin ich ein Christ geworden, warum bete ich Gott an? Geht es mir darum, etwas zu bekommen, wie ewiges Leben oder Seinen Frieden oder was auch immer? Oder tue ich es, weil ich mich rettungslos in IHN verliebt habe, weil er so wunderbar ist, dass ich garnicht anders kann? Dann bin ich wirklich wiedergeboren und dann ist es mir auch möglich, meinen Gegenüber zu lieben, auch wenn er mich verletzt oder mir mächtig auf die Ketten geht.

      Die andere Seite ist es, die unendliche und bedingungslose Liebe Gottes zu erkennen, zu spüren und anzunehmen. Das ist garnicht so einfach, diese wirklich zu begreifen, weil so etwas uns Menschen fremd ist. Wie du schon sagtest, lieben wir gerne, solange alles gut läuft und wir auf einer Wellenlänge sind. Ansonsten tauchen wir lieber ab, denn wir wollen ja, dass es uns gut geht. Eine Herausforderung, an der Gott seit über 2 Jahren an mir arbeitet und was mir mächtig an die Substanz gegangen ist und noch geht.

      Da mir als Mensch so etwas eigentlich fremd ist, fällt es mir umso schwerer, zu begreifen, dass GOTT aber mich genau so liebt, mit allen meinen Ecken und Kanten, einfach, weil ich ich bin, sein geliebtes Kind. Das muss ich erst einmal begreifen, dann muss ich es glauben, dass ER mich wirklich so lieben kann – wo es mir selbst kaum gelingt. Und dann muss ich es noch annehmen.

      Schon allein, es zu begreifen, verändert schon sehr viel, es verändert meine Einstellung. Wenn Gott mich SO lieben kann, obwohl ich gerade mal wieder…., dann tut er es bei meinem Gegenüber auch und dann bin ich kein Deut besser, als mein Gegenüber – denn ich habe diese Liebe und diese Vergebung ebenfalls nicht verdient. So lerne ich, meinen Gegenüber mit anderen Augen zu sehen…

      Gottes bedingungslose Liebe ist unbegreiflich und das Wissen darum, dass sie Gnade ist und dass wir sie nicht verdient haben. Sie ist die Basis für alles im Leben, auch ganz besonders für unsere zwischenmenschlichen Beziehungen.

      Ich würde sogar so weit gehen, zu behaupten, dass man gerade daran sehen kann, wie gereift ein Mensch im Glauben ist.

      Ich sehe es an meinem Mann, mit dem ich nun seit über 12 Jahren verheiratet bin. Er ist in dieser Hinsicht schon sehr nahe dran. Ich selbst bin noch so weit entfernt. Ich rege mich schnell auf und steigere mich in eine Sache hinein. Wenn mich jemand verletzt hat, spult bei mir meist immer der selbe Film ab: ich möchte demjenigen genauso weh tun, wie er mir gerade getan hat und werde ungerecht. Das ist dann eine Endlosspirale, wenn ich es zulasse. Mein Mann ist da anders, er ist schnell zum Vergeben bereit und er erstaunt mich immer wieder, wie er es schafft, mich in den Arm zu nehmen, WÄHREBD ich rum meckere. Er nimmt mich einfach in den Arm, sagt mir, dass er mich liebt und hält mich dabei liebevoll fest. Wer kann das schon? Und genau dadurch habe ich erst mal die Liebe Gottes wirklich begriffen!

      Seit einigen Jahren besuchen wir 2 mal im Jahr im Urlaub Seminare auf der Bibelschule WDL am Kōriser See und haben dabei viele der Bibelschüler und auch der Angestellten und Lehrer dort kennen gelernt. Eine der Schülerinnen erzählte mir bei unserem ersten Besuch dort, dass sie das Jahr dort macht, um ihren „Charakter zu schulen“ – ein Begriff, der mir bis dato fremd war. Es gibt dort spezielle Mentoren dafür und unter anderem leben die Schüler dort deshalb mit mehreren auf einem Zimmer, damit Konflikte auftreten und sie lernen, sie im Geiste der Liebe beizulegen. Es ist erstaunlich, welche Entwicklung die Einzelnen in dem einen Jahr durchmachen. Man erkennt die hinterher fast nicht wieder. Es ist unglaublich ❣️

      Wir sehen, dass die Liebe Gottes die Grundlage dafür ist, unseren Gegenüber zu lieben und Konflikte beizulegen. Mir geht es in letzter Zeit oftmals so, dass wenn ich mich über einen anderen aufrege und im Geist bereits ziemlich hässliche Sachen ausdenke, die ich ihm sagen könnte- mir dann bewusst wird, dass Jesus sicherlich auch oftmals so empfindet oder empfinden könnte, was mich persönlich angeht und dass er voller Liebe darüber hinweg sieht, weil er ja für mich und meine Sünden gestorben ist. Das ist er aber auch für denjenigen, auf den ich gerade so sauer bin – auch wenn derjenige sich gerade nicht christlich verhält oder vielleicht garkein Christ ist. Aber vielleicht könnte ja ich in dieser Situation darauf einen positiven Einfluss nehmen, wenn ich anders reagiere? Wie oft haben wir in den letzten Wochen von unserer Umgebung gehört, dass wir „völlig unvernünftig“ reagieren, „denn man darf sich nichts gefallen lassen und müsste doch….“. Vielleicht fällt dies ja auch denen auf, die uns gerade so provozieren, uns unchristlich zu verhalten und vielleicht verändert dies etwas in ihrem Leben? Vielleicht finden sie ja gerade dadurch zu Gott?

      Naja, ich rede mal wieder zu viel. Soviel zum Thema „Liebe“


      by Jule with no comments yet
    • März 19thGott ist gut

      Wir hatten in den letzten Wochen das Bibelbuch Hiob gelesen und oftmals hatten wir Schwierigkeiten, das gelesene einzuordnen. Aber eins haben wir gelernt: „am Ende wird alles gut – und wenn es nicht gut ist, dann ist es nicht das Ende“

      Und noch etwas haben wir gelernt: wenn uns immer wieder schlimme Probleme plagen oder von einer bestimmten Seite extremer Hass entgegen schlägt, der uns fast die Luft zum Atmen raubt – dann könnte es sein, dass der Satan genau diese Probleme oder Menschen benutzt, um uns zu entmutigen (siehe Hiob Kapitel 1+2). Aber es könnte auch sein, dass es Gott selbst ist, unser himmlischer Vater, der diese benutzt, um uns von unserem Plan B abzuhalten – weil ER selbst eine viel bessere Variante in petto hat❣️

      Eins weiss ich: unser Gott ist gut und er meint es immer gut mit uns. Niemand kann uns irgend etwas antun, ohne das ER es zulässt. So wie ein lieber Freund vor einigen Tagen zu mir sagte „Gottes Wege sind unergründlich“ oder einige andere sagten „vielleicht musste das so sein“. Am Ende wird alles gut, siehe Hiob Kapitel 42?

      Auch heute wieder habe ich meine Lektion gelernt: ja, oftmals sind wir stinksauer auf eine Person, weil sie etwas tut, was uns schadet oder verletzt, ich könnte ausrasten bei Ungerechtigkeit, nicht nur wenn diese mich selbst betrifft oder Menschen, die mir nahe stehen!!!

      Aber vielleicht wird diese Person gerade benutzt, egal, von wem. Wer von denen, die nicht wirklich an Gott glauben, weiss schon, dass der Satan sie unwissentlich benutzen kann? „Herr vergieb ihren, denn sie wissen nicht, was sie tun“. Entweder werden sie „misbraucht“ oder von unserem Gott benutzt um uns Gutes zu tun…

      Ich stell mir in so einer Situation lieber vor, dass es unser liebevoller himmlischer Vater ist, der denjenigen benutzt, um uns von dem falschen Weg zu warnen. Denn dann geht mein Denken nicht mehr so sehr um mich und was für ein armes Würstchen ich gerade bin und wie böse alle gerade zu mir sind – sondern ich suche nach dem Sinn, was Gott mir damit sagen will und ich frage nach seinem Willen für mich. Das bringt mich sicherlich weiter, als stinksauer auf den anderen zu sein.

      Fällt es uns unter diesem Aspekt nicht viel leichter, unseren „Feinden“ zu vergeben und aus tiefsten Herzen für sie zu beten?

      Ich glaube, dass unser Schöpfer lebt und ich weiss, dass er gut ist. Was kann uns schon passieren?


      by Jule with 2 comments
    • Juli 1st„Ehe für alle“?

      In den letzten Tagen sind die Wellen sehr hoch geschlagen. Scheinbar hatte sich ganz Deutschland in zwei Lager aufgespalten: diejenigen, die das befürworten und diejenigen, die ganz entsetzt aufschreien. Auf Facebook wie auch privat sind wir „aus beiden Lagern“ bombardiert worden. Freude und Jubel auf der einen Seite und Aufrufe, eine Petition zu unterschreiben, auf der anderen Seite.

      Was soll man dazu sagen? Wie denken wir persönlich darüber und sollte man sich in dieser Hinsicht einmischen?

      Die Befürworter habe ich gesehen und unkommentiert gelassen (sie wissen, wie wir darüber denken), die anderen zuerst auch. Bis es dann überhand genommen hat, dann habe ich mich persönlich und auch auf Facebook geäußert. Wie gesagt: die es beschließen, sind alles keine Christen, es ist die Regierung, von der ich keine christlichen Maßstäbe erwarten kann und wenn die Kirche bereits seit Jahren „biblisch begründen kann“, dass ein Pastor oder eine Pastorin solchen Paaren in der Kirche „den Segen Gottes“ dafür geben können…. Allerdings waren viele der Gegner der Ansicht, man müsse öffentlich Stellung beziehen (was wir ja bereits vor 4 Jahren in unserem Blog getan haben).

      Nun ist es also durch, und alle Welt jubelt…. Scheinbar… Denn dies hier habe ich heute morgen auf Facebook gefunden:

      IMG_4962

      Scheinbar gehört der Zeichner nicht zu denen, die es befürwortet haben, auf jeden Fall sieht er das Ganze nicht ganz unkritisch. Besonders „süß“ finde ich die beiden Jungs im Vordergrund und den genervten Blick, den sie auf sie Leute hinter ihnen werfen ?.

      Ja, aber genau so ist es. Die ganzen Befürworter scheinen ausser Acht gelassen zu haben, dass es weitere Konsequenzen haben wird, wenn der Begriff „Ehe“ und „Familie“ neu definiert wird. Warum sollte dann der Moslem nicht mehrere Frauen haben und die Oki ihren Kanarienvogel heiraten? Wo sind denn nun die Grenzen?

      Weiteres Thema, das ähnlich gepolt ist, sind die „Kinderehen“ bzw „Zwangsheirat“.

      Denn wer sagt denn, dass es ein Zwang ist, der dort ausgeübt wird? Haben wir schon mal darüber nachgedacht, wie viele Ehen heutzutage scheitern, die „im Himmel geschlossen wurden“? Oder wieviele der Beziehungen, die aus brennender Liebe eingegangen wurden? Darüber, was diese Trennungen nicht mit den Partnern selbst, sondern auch mit den Kindern machen?

      Vielleicht ist das garnicht so unvernünftig, wenn die Eltern den Ehepartner aussuchen, die nicht von Gefühlen geblendet sind und die aufgrund ihrer Erfahrung vielleicht besser wissen, wer zu einem passt? Denn oftmals erlöscht die große Liebe im Laufe der Jahre und dann stellt man fest, dass man bis auf diese großen Gefühle keine gemeinsame Basis hat. Aber sowas widerspricht unserem Freiheitsdrang, der Emanzipation und dem Gedanken der Selbstverwirklichung.

      Unser Staat hat beschlossen (und will das Gesetz noch erlassen?), dass diese Ehen hier in Deutschland keine Gültigkeit haben und will Zwangsscheidungen anordnen und die Kinder dem Jugendamt überantworten. Wem hilft man damit?

      Thema „Kinderehen“: Thom fragt bei dem Thema immer wieder gern „wie alt war Mary, als sie Jesus empfangen und geboren hat?“ Wir gehen immer von einer erwachsenen Frau aus. Aber zu der Zeit und in der Kultur war es üblich, die Mädchen früh zu verheiraten. Wahrscheinlich war sie erst 12 oder 13 Jahre alt. Viel zu jung für uns heute und unser Land? Sollte verboten werden? Ach ja?

      Von dem selben Staat der angeordnet hat, dass Sexualkunde auf dem Lehrplan steht (Pflicht auch für die Kinder, deren Eltern das mehr als bedenklich empfinden) und unseren Kindern dort eingetrichtert wird, dass sie in diesem Alter bereits Sex haben können, wann, wie und mit wem sie wollen – auch gern mit jemanden vom gleichen Geschlecht? Wirklich? Warum darf die junge Frau nicht verheiratet bleiben und warum lässt man sie, ihre Ehe und Familie nicht in Ruhe, die das ganze mit Trauschein macht?

      Andere Länder, andere Sitten. Unser Staat oder auch wir bestimmen, was wir in unserem Land haben wollen?

      Die Sache mit der gleichgeschlechtlichen Beziehung war viele Jahre auch hier in unserem Land verboten. Dass man sich ohne große Konsequenzen öffentlich dazu outen konnte, ist noch nicht so lang und kommt aus dem Ausland, ebenso wie der Triumphzug der Ehe für alle.

      Also: Was übernehmen wir? Wann schauen wir freudig über den eigenen Tellerrand und wann sind wir empört – und vor allen Dingen: warum?

      Haben sich die Befürworter der „Ehe für Alle“ und die Gegner von „Zwangsheirat“ und „Kinderehen“ darüber mal Gedanken gemacht, dass alles zwei Seiten hat und dass diese Einstellung auch weitere Konsequenzen hat – weil wir sonst lügen würden und scheinheilig wären.

      Ja, wir hier und heute empfinden es als furchtbar, was diesen Kindern zugemutet wird. Das ist nicht unser Denken, nicht unsere Kultur. Aber vor vielen Jahren haben wir hier alle genau so über Homosexuelle gedacht und über Scheidung, wilde Ehe oder uneheliche Kinder. Heute hier völlig normal und gesellschaftsfähig…

      Ich will hier niemanden persönlich angreifen, diejenigen, die mich kennen, wissen das. Ich verurteile die Homosexuellen nicht und auch nicht diejenigen, die nun begeistert die neue Freiheit nutzen und heiraten. Es ist ihre eigene persönliche Entscheidung (Gott hat uns allen Willensfreiheit geschenkt, auch denen). Aber bitte denkt mal darüber nach, was dieses nette kleine Bildchen von Facebook eigentlich wirklich aussagt

      In diesem Sinne wünsche ich allen noch ein schönes und gesegnetes Wochenende ??


      by Jule with 3 comments
    • Juli 24thWo echte Liebe ist, gibt es keine Gewalt

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      Vorhin auf Facebook gesehen

      Erinnert mich an den Spruch „make Peace not War“

      Wäre das nicht toll, wenn wir alle soooo ein großes Herz voller Liebe hätten und dann miteinander liebevoll und rücksichtsvolll umgingen – anstatt miteinander zu streiten?

      Was sagte Jakobus noch mal dazu?:
      „Leute, warum streitet ihr euch eigentlich ständig? Was ist da für ein Kampf bei euch am Start? Kann es sein, dass ihr eure Gefühle und Leidenschaften einfach nicht im Griff habt und dass ihr euch deswegen so gehen lasst? Ihr wollt immer alles haben und bekommt aber nichts. Ihr seid voll neidisch auf die anderen, und wenn eure Gedanken töten könnten, dann gäbe es bestimmt schon ein paar Leichen bei euch. Streiten ist ja anscheinend normal, ihr bekämpft euch gegenseitig. Das bringt euch alles nichts, ihr müsst mal damit anfangen, richtig zu beten. Wenn ihr Gott um Sachen bittet, dann geht es euch immer nur darum, dass euer Ego befriedigt wird und dass ihr selber gut dasteht. Deswegen hört Gott auch nicht auf euch. Was ist los mit euch?“

      Er erzählt uns was von Egoismus – naja, eigentlich noch schlimmer: wenn wir egozentrisch sind – wenn sich also alles immer nur um uns und unsere eigenen Wünsche und Bedürfnisse dreht – dann haben wir keine echte Liebe. Denn wenn wir lieben, dann wollen wir, dass es dem anderen gut geht. Dann und nur dann sind wir wirklich glücklich!

      Glaubst du nicht?

      Dann frag mal eine frisch gebackene Mutti, wann es ihr gut geht und wann sie glücklich ist. Dann, wenn ihr Baby glücklich und zufrieden ist, dann geht der Mutti das Herz auf.

      Oder frag mal jemandem, der frisch verliebt ist, wann er glücklich ist. In der Regel dann, wenn die begehrte Person glücklich ist. Er wird alles daran setzen, demjenigen zu gefallen und ihn glücklich zu machen. Liebe hat etwas mit Geben zu tun:

      „Liebe ist entspannt, sie mag Menschen, sie ist nett zu Leuten. Neid ist für sie ein Fremdwort, sie sieht nicht von oben auf andere runter, angeben hat sie nicht nötig und sie markiert auch nie den dicken Macker. Liebe will Leute nie fertigmachen, und sie will auch nicht das fetteste Stück vom Kuchen haben. Die Liebe lässt sich nicht so schnell aus der Ruhe bringen, und sie verzeiht, wenn man link zu ihr war. Sie hat keinen Bock drauf, wenn jemand abgelinkt und ungerecht behandelt wird. Sie feiert, wenn die Wahrheit siegt und alles korrekt zugeht. Die Liebe ist nicht totzukriegen, sie hört nie auf zu vertrauen, sie verliert nie die Hoffnung, sie übersteht jede Krise. Die Liebe wird nie zu Ende sein, sie hält durch und gibt nicht auf.“

      Ja, ok, bei Menschen die ich mag und liebe, ist das ja etwas anderes ….

      Stimmt. Aber warum eigentlich?

      Heute morgen kam die Diskussion auf, warum man eigentlich an Gott glaubt, denn dieser ließe sich nicht beweisen und eigentlich sei es ja nur etwas, woran sich die Menschen klammern. Ist das wirklich so? Bin ich wirklich glücklicher, wenn „ich mir Mühe gebe, an Gott zu glauben“?

      Hm….

      Ich denke, anders herum wird ein Schuh daraus: wenn ich „mir die Mühe mache“, Gott näher kennen zu lernen, dann bin ich begeistert von seiner Liebe. Er liebt mich bedingungslos (hmpf, den anderen „leider“ auch). Diese Liebe begeistert und erfüllt mich. Ich möchte gerne ebenso sein wie ER.

      Aber wie gesagt, er liebt den anderen auch, egal, welche Nation oder Hautfarbe und auch egal, welcher Religion. Er bietet jedem Menschen seine Hand zur Versöhnung. Eigentlich sind wir alle Brüder, da wir alle Kinder Gottes sind.

      Wo fängt der Hass eigentlich an und warum? Wir alle wollen doch eigentlich Frieden! Warum dann diese Haß und diese Gewalt?Wann bin ich denn voller Hass und wem gegenüber und wann neige ich zur Gewalt?

      Maggie hatte uns vorhin ein Video vorgespielt, wo sich jemand dazu geäußert hat. Ok, vielen wird die Sprache nicht gefallen, denn er verwendet viele „hässliche“ oder „unanständige“ Wörter. Ebenso wie sich viele an dem Text und der Wortwahl der Volxbibel stoßen. Aber er hat Recht!

      Er hat auch viel von Liebe gesprochen und davon, dass wir nicht besser sind als der andere und dass wir diese doofen Hürden umstoßen sollten, die uns voneinander trennen. Anstatt den anderen anzugreifen, ihn als Mensch zu sehen. Naja, vielleicht kann Maggie das noch etwas ergänzen und vielleicht sogar den Link zu dem Video auf YouTube beisteuern.

      Leute – bitte lasst uns darüber nachdenken. Lasst uns einander lieben und für den Frieden eintreten!

      Zur Zeit wird viel zu diesem Thema auf Facebook geteilt, besonders weil alle wegen den Anschlägen der letzten Tage betroffen sind. Bitte lasst uns nicht in jedem einen Feind sehen, den wir ausgrenzen oder bekämpfen müssen. Unser Nachbar ist nicht automatisch ein schlechter Mensch, nur weil er aus einem bestimmten Land kommt und auch nicht automatisch deswegen, weil er aus dem selben Land kommt, wie die Attentäter. Oftmals sind sie genau vor diesen Leuten geflüchtet!

      Ja, das lässt sich jetzt alles leicht sagen und dennoch versagen wir dann bereits bei denen, mit denen wir selbst im Glauben verwand sind. Das ist sehr schade. Wir sind nicht vollkommen. Gut, wenn wir es bemerken, dass wir gerade wieder mal schief laufen. Das Schieflaufen an sich ist nicht das Problem: wir können uns korrigieren

      Dieses große Herz hier, was sich „rein zufällig“ in der Natur oder vom „Mutter Natur“ gebildet hat – es ist wunderschön! Lasst es uns als Mahnmal sehen

      Werden wir in unserer Liebe weit!

      Denn wo viel Liebe ist hat Streit und Krieg und Gewalt keine Chance!!!

      (Zitate aus der Bibel – genauer aus Jakobus 4:1-4 und 1. Korinther 13:4-8, falls das jemand gern in seiner eigenen Bibel nachlesen will ?)


      by Jule with no comments yet
    • Apr. 19thWozu neige ich unter Schwierigkeiten?

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      by Jule with no comments yet
    • März 18thWenn scheinbar alles aussichtslos ist

      Wenn unsere Beziehung scheinbar vor dem Aus steht, wenn wir von unserer Seite alles versucht haben und es scheinbar alles sinnlos ist und wir über Scheidung nachdenken, weil wir nicht mehr können …

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      In Kapitel 3 geht es um das Ziel, wo Gott uns hinführen will – in die Ewigkeit, hin zu sich selbst, hin zu einem veränderten Zustand, wo wir Gott „gleich“ geworden sind …

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      by Jule with 4 comments
    • März 9thAlles anders, aber wie? Veränderung ist möglich

      Zur Zeit lese ich dieses Buch. Es gehört zu den beiden Büchern, die mir beim WDL empfohlen wurden

      Es werden also hier nach und nach einige Highlights folgen, die mir beim Lesen ins Auge gestochen sind ?

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      by Jule with no comments yet
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      Good Old Fashioned Hand Written Code by Eric J. Schwarz

        ein Liebesbrief!von unserem geliebten Freund Jehova

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