
Heute – wie jeden Sonntag – treffen wir uns um 11 Uhr zum Lobpreis und anschließend lesen und besprechen wir 1. Könige 11:1-43 und 2. Chronik 9:29-31
anschließend bis 15 Uhr geselliges Beisammensein – alle Fragen zum Thema Bibel
Zoom-Meeting Sonntag von 11-14Uhr
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Salomo wendet sich von Jehova ab
„Neben der Tochter des Pharaos heiratete König Salomo noch viele andere ausländische Frauen, darunter Moabiterinnen, Ammoniterinnen und Edomiterinnen, Frauen aus Sidon und aus dem Volk der Hetiter.
Er tat es, obwohl der Herr den Israeliten ausdrücklich verboten hatte, sich mit diesen Völkern zu vermischen. Sie sollten nicht untereinander heiraten, weil die Israeliten von ihren ausländischen Ehepartnern zum Götzendienst verführt werden könnten.
Salomo aber hing mit großer Liebe an seinen Frauen. Er hatte 700 Frauen, die aus fürstlichen Häusern kamen, und 300 Nebenfrauen. Er ließ sich von ihnen immer mehr beeinflussen. Und so verführten sie Salomo im Alter dazu, auch ihre Götter anzubeten.
Sein Herz gehörte nicht mehr voll und ganz dem Herrn, seinem Gott, wie es noch bei seinem Vater David gewesen war. Salomo verehrte nun auch Astarte, die Göttin der Sidonier, und Milkom, den schrecklichen Götzen der Ammoniter.
So tat er, was dem Herrn missfiel.
Er diente nicht mehr dem Herrn allein wie sein Vater David. Auf einem Hügel östlich von Jerusalem baute er eine Opferstätte für Kemosch, den widerlichen Götzen der Moabiter, und eine andere für Moloch, den schrecklichen Götzen der Ammoniter. Für alle seine ausländischen Frauen ließ Salomo solche Altäre errichten, damit sie dort ihren Göttern Opfer darbringen und Weihrauch verbrennen konnten.
Da wurde der Herr zornig über Salomo, weil er ihm, dem Gott Israels, den Rücken gekehrt hatte. Dabei war der Herr ihm zweimal erschienen und hatte ihm ausdrücklich verboten, andere Götter zu verehren. Doch nun schlug Salomo dies einfach in den Wind.
Darum sagte der Herr zu ihm:
»Du wusstest genau, was ich von dir wollte, und trotzdem hast du meinen Bund gebrochen und meine Gebote missachtet. Darum werde ich dir die Herrschaft über dein Königreich entreißen und sie einem deiner Beamten übergeben. Mein Entschluss steht fest.
Nur weil dein Vater David mir so treu gedient hat, tue ich es noch nicht zu deinen Lebzeiten. Aber sobald dein Sohn die Nachfolge antritt, mache ich meine Drohung wahr.
Ich werde ihn jedoch nicht ganz entmachten: Einen der zwölf Stämme darf dein Sohn noch regieren, weil ich es meinem Diener David versprochen habe und weil Jerusalem die Stadt ist, die ich erwählt habe.«“
1. Könige 11:1-13 HFA
Salomo wird verführt, zu Plastikgöttern zu beten
1 Irgendwann schnappte Salomo etwas über. Außer der einen Tochter vom ägyptischen Präsidenten heiratete Salomo noch viele andere ausländische Frauen. Dabei waren auch Frauen von den Moabitern, Ammonitern, Edomitern, Phöniziern und Hetitern. Es war damals möglich, mit mehreren Frauen gleichzeitig verheiratet zu sein, wenn man sich das leisten konnte. 2 Allerdings hatte Gott allen Israeliten eindeutig verboten, sich auf Frauen aus den anderen Völkern einzulassen. Seine Ansage war: „Ihr sollt nichts mit denen zu tun haben! Ich will nicht, dass sie euch dazu verführen, zu Plastikgöttern zu beten!“ Aber Salomo verliebte sich nun mal auch in diese Ausländerinnen. 3 Alles zusammen hatte Salomo 700 Ehefrauen und dann noch 300 Nebenfrauen geheiratet. Diese Frauen hatten alle einen großen Einfluss auf ihn. 4-5 Je älter er wurde, desto mehr waren sie in der Lage, ihn dazu zu bringen, auch mal zu Plastikgöttern zu beten. Er lebte irgendwann nicht mehr radikal mit Gott, so wie es sein Vater David getan hatte. Als er schon echt alt war, betete er zum Beispiel auch zu Astarte, der Göttin von den Phöniziern, oder zu Milkom, der ein Gott von den Ammonitern war. 6 Er brachte also auch Dinge, die Gott total ätzend findet. Anders als sein Vater David war Salomo Gott nicht immer treu. 7 Dann ließ er sogar einen Tempel für Kemosch bauen, den widerlichen Plastikgott der Moabiter, und auch für diesen Milkom, der auch Moloch heißt, tat er das. 8 Seine ausländischen Frauen durften ihre eigenen Tempel haben, in denen sie ihrem Plastikgott Sachen schenken und Opferpartys abhalten konnten, wenn sie das wollten. 9 Gott wurde langsam richtig sauer. Obwohl er zweimal bei Salomo höchstpersönlich vorbeigekommen war, hatte sich der von ihm entfernt und einfach das getan, was ihm gerade in den Kram passte. 10 Gott hatte ihm gesagt, er sollte nichts mit diesen Plastikgöttern zu tun haben, aber es ging ihm wohl am Arsch vorbei. 11 Schließlich sagte Gott: „Hör zu, Salomo, du hast unseren Vertrag gebrochen! Du hast nicht das getan, was ich dir gesagt hatte. Darum werde ich deiner Familie das Amt des Präsidenten wegnehmen und es einem deiner Leute geben. 12 Nur weil dein Vater David so korrekt gelebt hat, werde ich damit warten, bis du tot bist. Aber wenn einer deiner Söhne die Macht hat, zieh ich das durch. 13 Aber auch ihm werde ich nicht für immer die Macht wegnehmen. Ein Familienstamm soll noch bleiben, den er regieren soll. Das aber nur, weil ich David so geliebt habe und weil Jerusalem einfach die geilste Stadt überhaupt ist!“
1 Und der König Schelomo liebte viele fremde Frauen, dazu die Tochter Par’os: Moabitische, ammonitische, edomitische, zidonitische, hittitische, 2 aus allen Völkern, davon der Ewige zu den Kindern Jisraël gesagt hatte: «Ihr sollt nicht unter sie kommen, und sie nicht unter euch, sonst werden sie euer Herz ihren Göttern zuwenden.» An ihnen hing Schelomo in Liebe. 3 Und er hatte an Frauen siebenhundert Hauptfrauen und dreihundert Kebsen, und seine Frauen wendeten sein Herz ab. 4 Und es war, als Schelomo alt wurde, da wendeten seine Frauen sein Herz zu fremden Göttern, und sein Herz war nicht mehr ganz mit dem Ewigen, seinem Gott, wie das Herz seines Vaters Dawid. 5 Und Schelomo folgte der Aschtoret, der Gottheit der Zidonier, und Milkom, dem Scheusal der Ammoniter. 6 Und Schelomo tat, was böse ist in den Augen des Ewigen, und folgte dem Ewigen nicht völlig wie sein Vater Dawid. 7 Damals baute Schelomo eine Kultkammer dem Kemosch, dem Scheusal Moabs, auf dem Berg, der vor Jeruschalaim liegt, und dem Moloch, dem Scheusal der Söhne Ammons, 8 und so tat er für alle seine fremden Frauen, die ihren Göttern räucherten und opferten. 9 Da erzürnte sich der Ewige gegen Schelomo, weil sich dessen Herz von dem Ewigen, dem Gott Jisraëls, abgewandt hatte, der ihm zweimal erschienen war 10 und ihm hierüber geboten hatte, nicht andern Göttern zu folgen, und (weil) er nicht gewahrt hatte, was der Ewige geboten. 11 So sprach der Ewige zu Schelomo: «Darum, daß dir dies bewußt war, du aber meinen Bund und meine Satzungen, die ich dir befohlen, nicht gewahrt hast, reiße ich das Königreich von dir ab und gebe es deinem Knecht. 12 Doch in deinen Tagen werde ich es nicht tun, um deines Vaters Dawid willen; der Hand deines Sohnes werde ich es entreißen. 13 Nur werde ich nicht das ganze Königreich entreißen, einen Stamm werde ich deinem Sohn geben, um meines Knechtes Dawid willen und um Jeruschalaim, das ich erwählt habe.» 14 Und der Ewige ließ Schelomo einen Widergeist erstehen, Hadad, den Edomiter, aus königlichem Samen war er in Edom.
hadad und Reson – zwei erbitterte Feinde Salomos
„Der Herr ließ Hadad aus der königlichen Familie von Edom zu einem erbitterten Feind Salomos werden. Und so war es dazu gekommen:
Unter König David herrschte Krieg zwischen Edom und Israel. Eines Tages zog Davids Heerführer Joab nach Edom, um die gefallenen Israeliten zu begraben. Dabei rächte er sich an den Edomitern, indem er alle Männer umbrachte. Ein halbes Jahr blieb er mit seiner Truppe dort, bis sie auch den letzten Edomiter getötet hatten.
Hadad war damals fast noch ein Kind. Zusammen mit einigen anderen Edomitern, Knechten seines Vaters, gelang ihm die Flucht in Richtung Ägypten. Ihr Weg führte sie über das Land Midian in die Wüste Paran. Dort schlossen sich ihnen einige ortskundige Männer an, und gemeinsam gelangten sie nach Ägypten.
Hadad ging zum Pharao, dem König des Landes, der ihm ein Haus, ein Stück Land und Nahrungsmittel zuteilte. Der Pharao lernte Hadad so schätzen, dass er ihm die Schwester seiner Frau, der Königin Tachpenes, zur Frau gab.
Sie und Hadad bekamen einen Sohn namens Genubat. Tachpenes nahm ihn zu sich in den königlichen Palast, wo er zusammen mit den Söhnen des Pharaos aufwuchs.
Als Hadad erfuhr, dass David und sein Heerführer Joab tot waren, bat er den Pharao:
»Ich möchte in meine Heimat zurückkehren. Bitte, lass mich gehen!«
Der Pharao aber entgegnete ihm: »Du hast doch hier alles, was du brauchst! Warum willst du nun plötzlich in dein Land zurück?«
Hadad gab zu: »Es ist wahr, mir fehlt nichts. Trotzdem möchte ich gerne heimkehren!«
Auch Reson, den Sohn von Eljada, ließ Gott zu einem erbitterten Feind Salomos werden. Reson stand früher im Dienst von Hadad-Eser, dem König von Zoba, war aber eines Tages seinem Herrn davongelaufen.
Als David seinerzeit Hadad-Esers syrische Verbündete umbrachte, sammelte Reson eine Schar von Männern um sich und wurde der Anführer einer gewalttätigen Bande. Sie zogen nach Damaskus, ließen sich in der syrischen Hauptstadt nieder und beherrschten sie wie Könige.
Später wurde Reson König über ganz Syrien. Er hasste die Israeliten und war während Salomos Regierungszeit ein erklärter Feind Israels. Wie Hadad brachte auch er viel Unheil über das Land.“
1. Könige 11:14-25 HFA
Gott sorgt für starke Gegner
14 Gott holte dann einen Gegner an den Start, der kriegstechnisch stärker war als die Armee von Salomo. Der Typ hieß Hadad, er war ein Sohn vom Präsidenten der Edomiter. 15 Hadad war bei Davids Schlacht um Edom mit einigen Freunden von seinem Vater nach Ägypten geflohen, als David alle Männer dort töten ließ. General Joab war damals mit dem Heer von Israel in Edom einmarschiert. Sie begruben die gefallenen Soldaten und töteten alle Männer in Edom. 16 Sechs Monate war Joab mit der ganzen israelitischen Armee dort, bis der letzte Mann unter der Erde war. 17 Hadad und einige andere Männer, die für seinen Vater gearbeitet hatten, stellten einen Asylantrag in Ägypten. Hadad war zu der Zeit noch ein Jugendlicher. 18 Er war dann mit seinen Männern über die Grenze bei Midian in die Oase Paran gekommen. Dort lernten sie ein paar Leute kennen, die sich ganz gut in der Gegend auskannten. Die brachten sie bis zum Präsidenten nach Ägypten. Der Präsident sorgte für Hadad, er stellte ihm ein Stück Land zur Verfügung und zahlte für seinen Lebensunterhalt. 19 Anscheinend mochte er ihn richtig doll, denn er organisierte für ihn sogar die Hochzeit von der Schwester seiner Frau und ihm. Die Frau hieß übrigens Tachpenes. 20 Sie wurde dann schwanger und kriegte einen Sohn, den sie Genubat nannten. Als das Kind nicht mehr die Muttermilch trinken musste, organisierte Tachpenes eine kleine Party in der Präsidentenresidenz. Von dem Zeitpunkt an hing Genubat dort nur noch mit der Familie vom Präsidenten ab. 21 Später las Hadad in der Zeitung, dass David gestorben war und auch sein General Joab nicht mehr lebte. Er ging zum Präsidenten und fragte ihn: „Darf ich wieder in mein Land zurückgehen?“ 22 „Warum denn?“, fragte der zurück. „Sie haben hier doch alles, was Sie brauchen!“ Hadad wollte aber unbedingt wieder in sein Land zurück. 23 Jetzt sorgte Gott noch für einen zweiten Feind von Salomo. Der Typ hieß Reson und kam aus der Familie von Eljada. Er war früher ein Soldat in der Truppe von Hadad-Eser, dem Präsidenten von Zoba, gewesen. Er war auch geflohen, 24 als David die syrischen Hilfstruppen von Hadad-Eser plattgemacht hatte. Auf der Flucht gründete Reson eine kleine Gang von ehemaligen Soldaten. Mit dieser Truppe zog er später dann sogar nach Damaskus, führte Krieg gegen die Stadt und nahm sie ein. 25 Auf die Art nahm Reson immer mehr Land ein und wurde schließlich der Präsident von ganz Syrien. Reson hasste die Leute von Israel über alles. Genauso wie Hadad zeckte er die ganze Zeit gegen Israel rum, während Salomo an der Macht war.
14 Und der Ewige ließ Schelomo einen Widergeist erstehen, Hadad, den Edomiter, aus königlichem Samen war er in Edom. 15 Es war nämlich, als Dawid mit Edom (im Kampf) war, und der Heeresoberst Joab hinaufgezogen war, um die Gefallenen zu begraben – er hatte aber alles Männliche in Edom erschlagen, 16 denn sechs Monate war Joab und ganz Jisraël dageblieben, bis man alles Männliche in Edom ausgerottet hatte – 17 da floh Adad, er und edomitische Männer von den Dienern seines Vaters mit ihm, um nach Mizraim zu kommen; Hadad aber war ein kleiner Knabe. 18 Und sie machten sich auf von Midjan und kamen nach Paran, nahmen Leute mit von Paran und kamen nach Mizraim zu Par’o, dem König von Mizraim. Der gab ihm ein Haus, sprach ihm Speisung zu und gab ihm Land. 19 Und Hadad fand hohe Gunst in den Augen Par’os, und er gab ihm die Schwester seines Weibes, die Schwester der Herrscherin Tahpenes zur Frau. 20 Und die Schwester der Tahpenes gebar ihm seinen Sohn Genubat. Und Tahpenes entwöhnte ihn im Haus Par’os. Und Genubat war im Haus Par’os unter den Söhnen Par’os. 21 Hadad aber hörte in Mizraim, daß Dawid zur Ruhe gegangen zu seinen Vätern, und daß Joab, der Heeresoberste, tot sei, da sprach Hadad zu Par’o: «Entlaß mich, daß ich in mein Land gehe.» 22 Da sprach Par’o zu ihm: «Was entbehrst du bei mir, daß du verlangst, in dein Land zu gehen?» Der aber sprach: «Nein, laß mich ziehen.» 23 Dann ließ ihm Gott einen Widergeist erstehen, Reson, den Sohn Eljadas, der Hadad’eser, dem König von Zoba, seinem Herrn, entflohen war. 24 Der sammelte Leute um sich und wurde ein Bandenführer. Als Dawid jene niedergemacht hatte, waren sie nach Dammesek gegangen, blieben darin und herrschten in Dammesek. 25 Und er ward Jisraël ein Widergeist alle Tage Schelomos, noch zu dem Unheil von Hadad. Er haßte Jisraël; und er war König über Aram.
Jerobeam und der Prophet Ahija
„Auch einer von Salomos Beamten zettelte einen Aufstand gegen den König an: Jerobeam, ein Sohn von Nebat, aus Zereda in Ephraim. Seine Mutter war eine Witwe namens Zerua. Zu der Zeit, als Salomo die Befestigungsanlage Jerusalems ausbaute und das letzte Stück der Stadtmauer schloss, fiel ihm Jerobeam als ein fleißiger und geschickter Arbeiter auf. Darum machte Salomo ihn zum Vorgesetzten aller Bauarbeiter aus den Stämmen Ephraim und Manasse. Eines Tages, als Jerobeam aus der Stadt hinausging, begegnete er unterwegs dem Propheten Ahija aus Silo. Ahija trug einen neuen Mantel. Außerhalb der Stadt, wo weit und breit kein Mensch mehr war, nahm er seinen Mantel, riss ihn in zwölf Stücke und sagte zu Jerobeam: »Nimm dir zehn davon! Denn der Herr, der Gott Israels, lässt dir sagen: ›Ich werde Salomo die Herrschaft über das Königreich Israel entreißen und dir zehn Stämme geben. Nur der Stamm Juda soll ihm bleiben, weil ich es meinem Diener David versprochen habe und weil Jerusalem die Stadt ist, die ich aus allen Stämmen Israels erwählt habe. So strafe ich Salomo dafür, dass er sich von mir abgewandt hat und nun andere Götter anbetet. Er verehrt Astarte, die Göttin der Sidonier, Kemosch, den Gott der Moabiter, und Milkom, den Gott der Ammoniter. Er lebt nicht mehr so, wie es mir gefällt. Meine Weisungen und Gebote befolgt er nicht, wie sein Vater David es noch getan hat. Doch weil mein Diener David, den ich erwählt habe, meine Gebote und Weisungen befolgt hat, will ich Salomo die Herrschaft nicht entreißen. Er darf regieren, solange er lebt. Seinem Sohn aber werde ich das Königreich nehmen und dir die Herrschaft über zehn Stämme anvertrauen. Nur ein Stamm soll Salomos Sohn bleiben, damit weiterhin ein Nachkomme meines Dieners David in Jerusalem regiert. Denn in dieser Stadt will ich bei meinem Volk wohnen. Dir aber will ich deinen lang gehegten Wunsch erfüllen: Du sollst König über Israel werden. Wenn du dich nach dem richtest, was ich dir sage, wenn du mir gehorchst und tust, was mir gefällt, wenn du meine Gebote und Weisungen befolgst, wie mein Diener David es getan hat, dann werde ich dir beistehen. Was ich David versprochen habe, gilt dann auch für dich: Immer wird einer deiner Nachkommen als König über Israel herrschen. Dir und deinen Söhnen gebe ich heute das Reich Israel. So will ich Davids Nachkommen dafür bestrafen, dass sie mir den Rücken gekehrt haben. Doch das wird nicht für immer so bleiben.‹« Salomo wollte Jerobeam umbringen lassen, doch Jerobeam floh zu König Schischak nach Ägypten und blieb dort, bis Salomo gestorben war.“
1. Könige 11:26-40 HFA
26 Sogar einer der Beamten in Salomos Regierung stellte sich gegen Salomo. Der Typ hieß Jerobeam und kam aus Zereda, was im Gebiet vom Familienstamm Efraim lag. Sein Vater war bereits tot und seine Mutter lebte in Zerua. 27 Und das ging folgendermaßen ab: Und zwar hatte Salomo auf der Nordseite von Jerusalem einen Wall aufschütten lassen, der Jerusalem-City vor Angreifern besser schützen sollte. 28 Jerobeam war in der Zeit als wehrpflichtiger Soldat eingezogen worden und hatte als Gefreiter an dem Wall mitgebaut. Salomo bekam mit, wie gut der Typ arbeiten konnte, und beförderte ihn zum obersten Chef über die Arbeiter aus den Familienstämmen Efraim und Manasse. 29 Während dieser Arbeiten verließ Jerobeam einmal Jerusalem. Draußen traf er den Prophetentypen Ahija, der in Schilo wohnte. Der trug einen nagelneuen Trenchcoat. Zu der Uhrzeit war kein Mensch mehr auf den Straßen, sie waren ganz alleine, keiner konnte die beiden beobachten. 30 Plötzlich zog Ahija seinen Mantel aus, packte ihn an den Enden und zerriss ihn in zwölf kleine Teile. 31 Dann sagte er zu Jerobeam: „Sie können sich zehn von diesen Teilen wegnehmen! Ich hab eine Nachricht von Gott, dem Chef von Israel, für Sie: „Ich werde Salomos Familie die Macht wieder wegnehmen. Zehn von den zwölf Familienstämmen von Israel wirst du regieren, weil ich das will. 32 Nur Juda und Benjamin, die jetzt ein Familienstamm sind, werden für Salomos Familie übrig bleiben, und das auch nur wegen David. Außerdem hab ich mir Jerusalem von allen Städten in Israel extra ausgesucht, sie soll mir gehören. 33 Auf diese Art werde ich Salomo bestrafen, weil er mich wie Luft behandelt hat. Er hat hat mit der Plastikgöttin Astarte von den Phöniziern rumgemacht, und auch mit dem moabitischen Gott Kemosch, und auch mit dem Gott der Ammoniter Milkom ist er mir fremdgegangen. Er hat nicht das getan, was ich von ihm wollte. Er hat richtig Mist gebaut. Er war anders als sein Vater David und hat sich nicht an die Gesetze gehalten, die ich gegeben hatte. 34 Aber wegen seinem Vater wird er selbst nicht dabei draufgehen, er wird weiter das Sagen haben in Israel. Solange er lebt, soll er der Chef von meinen Leuten bleiben. 35 Aber seinem Sohn werde ich die Macht wegnehmen. Und dann wirst du der neue Chef von den zehn Stämmen werden. 36 Wie gesagt, einen Familienstamm werde ich aber seinem Sohn lassen. Ich will nicht, dass die Familie von David ganz vom Erdboden verschwindet. Es soll immer einen aus seiner Familie geben, der in Jerusalem das Sagen hat. Ich habe diese Stadt extra für mich ausgesucht, ich will dort wohnen. 37 Ich werde dich dafür zum Präsidenten über alles das machen, was du willst. Du sollst der neue Präsident von Israel werden. 38 Eins kann ich dir versprechen: Wenn du alles tust, was ich dir sage, wenn du so lebst, wie ich es will, wenn du die Dinge tust, die ich in den Gesetzen und Regeln gesagt habe, wenn du so drauf kommst, wie David drauf war, dann werde ich immer bei dir sein. Ich werde dafür sorgen, dass immer einer aus deiner Familie an der Macht sein wird. Ich werde dir Israel zur Verfügung stellen. 39 Die Familie vom David will ich dadurch bestrafen. Aber nicht für immer.‘“ 40 Salomo wollte Jerobeam am liebsten töten lassen. Aber der floh zu Schischak, dem aktuellen Präsidenten von Ägypten. Dort wohnte er auch so lange, bis Salomo gestorben war.
Und Jarob’am, der Sohn Nebats, ein Efraimite aus ha-Zereda, und der Name seiner Mutter, einer Witfrau, war Zerua – war ein Knecht Schelomos, und er hob die Hand wider den König. 27 Und dies war die Sache, daß er die Hand wider den König hob: Schelomo baute den Millo, er schloß die Bresche der Burg Dawids, seines Vaters. 28 Und der Mann Jarob’am war ein wackrer Held, und da Schelomo den Burschen sah, daß er werktätig war, bestellte er ihn über den ganzen Lastdienst des Hauses Josef. 29 Es war nun zu jener Zeit, da ging Jarob’am aus Jeruschalaim; und es traf ihn Ahija, der Schilonite, der Gottbegeistete, auf dem Weg. Und er war in ein neues Gewandtuch gehüllt, und beide waren allein auf dem Feld. 30 Da faßte Ahija das neue Gewand, das er anhatte, zerriß es in zwölf Stücke 31 und sprach zu Jarob’am: «Nimm dir zehn Stücke, denn so spricht der Ewige, der Gott Jisraëls: ,Sieh, ich entreiße das Königreich der Hand Schelomos und gebe dir die zehn Stämme. 32 Doch der eine Stamm soll ihm verbleiben, um meines Knechtes Dawid willen und um Jeruschalaim, die Stadt, die ich erwählt habe von allen Stämmen Jisraëls; 33 darum, daß sie mich verlassen und sich hingeworfen der Aschtoret, der Gottheit der Zidonier, und Kemosch, dem Gott Moabs, und Milkom, dem Gott der Söhne Ammons, und nicht in meinen Wegen gegangen sind, zu tun, was recht in meinen Augen, und meine Satzungen und Rechtsvorschriften gleich seinem Vater Dawid. 34 Doch will ich nicht das ganze Königreich aus seiner Hand nehmen, sondern ihn als Fürsten belassen alle Tage seines Lebens, um meines Knechtes Dawid willen, den ich erwählt hatte, der meine Gebote und Satzungen wahrte. 35 Ich nehme aber das Königtum aus der Hand seines Sohnes und gebe es dir, die zehn Stämme. 36 Seinem Sohn aber gebe ich einen Stamm, damit allezeit vor mir eine Leuchte bleibe meinem Knecht Dawid in Jeruschalaim, der Stadt, die ich mir erwählt habe, meinen Namen dort hinzusetzen. 37 Dich aber nehme ich, daß du herrschst, allwo deine Seele es wünscht, und König bist über Jisraël. 38 Und es wird sein, wenn du hörst auf alles, was ich dir befehle, in meinen Wegen gehst und tust, was in meinen Augen recht ist, meine Satzungen und Gebote zu wahren, wie mein Knecht Dawid getan, dann werde ich mit dir sein und dir ein zuverlässig Haus bauen, wie ich es Dawid gebaut habe, und dir Jisraël geben. 39 So will ich deswegen Dawids Samen beugen, aber nicht für alle Zeit.’» 40 Und Schelomo trachtete Jarob’am zu töten, aber Jarob’am machte sich auf und floh nach Mizraim zu Schischak, dem König von Mizraim, und blieb in Mizraim bis zu Schelomos Tod.
Salomos Tod
„Weitere Begebenheiten aus Salomos Leben, seine weisen Gedanken und seine Taten sind in der Chronik Salomos festgehalten. Salomo regierte 40 Jahre in Jerusalem als König über ganz Israel. Als er starb, wurde er dort in der »Stadt Davids« begraben. Sein Sohn Rehabeam wurde sein Nachfolger.“
1. Könige 11:41-43 HFA
Salomos Zeit als Präsident ist abgelaufen
41 Die anderen Geschichten, die man noch von Salomo erzählen könnte, was er sonst noch so in der Zeit gemacht hat, als er der Präsident war, auch über seinen Schnall vom Leben, das kann man in den Geschichtsbüchern von Salomo nachlesen. 42 Vierzig Jahre lang hatte er von Jerusalem aus das Sagen über Israel. 43 Als er gestorben war, wurde seine Leiche auf einem Friedhof in Jerusalem begraben. Sein Sohn Rehabeam wurde zum nächsten Präsidenten gemacht.
41 Und die übrigen Begebenheiten von Schelomo – und alles, was er getan und seine Weisheit – die sind ja im Buch der Begebenheiten von Schelomo aufgeschrieben. 42 Und die Zeit, die Schelomo in Jeruschalaim über ganz Jisraël regierte, war vierzig Jahre. 43 Dann ging Schelomo zur Ruhe bei seinen Vätern und wurde in der Burg seines Vaters Dawid begraben, und König wurde sein Sohn Rehab’am an seiner Statt.
„Alles Weitere über Salomos Leben steht in der Chronik des Propheten Nathan, in den Weissagungen von Ahija aus Silo und in den Schriften über die Visionen des Sehers Jedo, die Jerobeam, dem Sohn von Nebat, galten. Salomo regierte 40 Jahre in Jerusalem als König über ganz Israel. Als er starb, wurde er dort in der »Stadt Davids« begraben. Sein Sohn Rehabeam wurde sein Nachfolger.“
2. Chronik 9:29-31 HFA