
Mordechai lebte zu einer Zeit, als die Israeliten unter persischer Herrschaft im Exil waren.
Er war weit weg von zu Hause, lebte in einem fremden Land, umgeben von einem System, das sein Volk und seinen Gott nicht immer achtete …
Selbst in dieser Umgebung entschied er sich, treu zu bleiben.
Er zog seine Cousine Esther wie seine eigene Tochter auf und leitete sie mit Weisheit und Fürsorge an.
Anfangs war er nicht im Palast.
Er hatte keine einflussreiche Position.
Er lebte einfach treu im Verborgenen.
Doch selbst dort war Gott am Werk.
Eines Tages deckte Mordechai eine Verschwörung auf, König Xerxes zu ermorden. Er berichtete davon durch Esther, und die Angelegenheit wurde untersucht und bestätigt.
„Mordechai berichtete dies der Königin Esther, die es wiederum dem König berichtete.“
Esther 2,22
Und dann folgte Stille.
Keine sofortige Belohnung.
Keine Anerkennung.
Keine sichtbare Ehre.
Aber Mordechai blieb treu.
Er ging keine Kompromisse ein.
Er verlangte keine Aufmerksamkeit.
Er tat weiterhin das Richtige, auch wenn sich scheinbar nichts änderte.
Dann kam eine Nacht, in der der König nicht schlafen konnte.
Die Aufzeichnungen wurden gelesen, und Mordechais treuer Dienst wurde entdeckt.
„Welche Ehre und Anerkennung hat Mordechai dafür erhalten?“
Esther 6,3
Gottes Zeitplan brachte Erinnerung dorthin, wo die Menschen vergessen hatten.
Mordechais Geschichte erinnert uns daran, dass Treue im Verborgenen niemals umsonst ist.
Verzögerung ist keine Ablehnung.
Schweigen ist keine Abwesenheit.
Was du im Verborgenen tust, ist für Gott immer noch wichtig.
Also tu weiterhin das Richtige, auch wenn es niemand bemerkt. Denn nach Gottes Zeitplan wird Treue immer in Erinnerung bleiben. ❤️🔥
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