Man erzählt von einem Bergsteiger, der unbedingt einen hohen Berg bezwingen wollte. Jahrelang breitete er sich darauf vor. Da er allein die Ehre für sich haben wollte, entschied er sich für den Alleingang. Der Aufstieg nahm mehr Zeit in Anspruch, als er gedacht hatte, es wurde immer später, und er hatte sich nicht fürs ýbernachten eingerichtet.
So stieg er weiter und weiter, bis es dunkel wurde. Auf einem schmalen Steg, nur einen Meter vom Gipfel entfernt, rutschte er aus und fiel in die Tiefe. Er sah die dunklen Schatten vorbei huschen verspürte das furchterregende Gefühl, von der Schwerkraft verschluckt zu werden.
Er fiel und fiel, es kam ihm wie eine Ewigkeit vor, und es gingen ihm einige glückliche und traurige Momente seines Lebens durch den Sinn. Es war so dunkel, dass man die Hand vor Augen nicht sehen konnte. Alles war schwarz und sogar der Mond und die Sterne waren in Wolken gehüllt. Er dachte an seinen nahenden Tod, es gab offensichtlich keinen Ausweg.
Plötzlich würde er stark gerüttelt. Das Seil, an dem er hing, straffte sich. In der eintretenden Stille, in völliger Abgeschiedenheit, während er dort so am Seil hing, schrie er mit all seiner Kraft: „Gott, mein Gott, hilf mir, bitte!“
„Glaubst du, dass ich dich retten kann?“ kam es zurück.
„Ja, mein Herr, du kannst es!“ schrie der Mann voller Verzweiflung.
„Gut“ sagte die Stimme, „dann schneide die Schnur ab, an der du hängst“
Es folgte ein Moment völliger Stille.
Der Mann klammerte sich noch fester an das Seil.
Ein Rettungstrupp fand ihn am nächsten Tag – er war in der Kälte der Nacht erfroren, die Hände fest am Seil – UNGEFÄHR ZWEI METER VOM BODEN ENTFERNT!
Und wie ist es mit Dir? Würdest Du die Schnur abschneiden?
by Jule with no comments yetJeden Morgen kam die fleißige Ameise fröhlich zur Arbeit.
Sie liebte ihre Arbeit, so verbrachte sie die Zeit des Tages arbeitend, immer ein Liedchen summend. So arbeitete sie fleißig vor sich hin, aber – es gab niemanden der sie beaufsichtigte.
Der Generaldirektor, ein dicker fetter Käfer, stellte fest, es kann so nicht weitergehen und hat einem Supervisor Platz geschaffen. Er stellte dafür den Mistkäfer mit viel Erfahrung ein.
Die erste Sorge des Mistkäfers war, die Anfangs- und Endzeiten der Arbeit zu standardisieren, dazu machte er verschiedene Reports, aufgebaut auf das Thema Arbeitszeit. Bald darauf hat man gesehen, der Mistkäfer braucht eine Sekretärin, die diese Reports vorbereitet.
Man stellte eine hübsche Spinne ein, die ein Archiv einrichtete und Telefonanrufe entgegennahm.
Und in der ganzen Zeit arbeitete die Ameise froh und munter weiter, denn ihre Arbeit gefiel ihr und von Zeit zu Zeit summte sie ein Liedchen.
Der Generaldirektor war begeistert von der Arbeit des Mistkäfers, hat ihn noch gefragt nach grafischen Darstellungen und Zukunftsanalysen.
So war es dann nötig, noch eine Fliege einzustellen, als Helfer für den Supervisor.
Sie kauften der Fliege einen Laptop, damit alle Reports schön bunt gemacht werden können.
Die fleißige Ameise summte bald kein Liedchen mehr, beschwerte sich, da sie so viel Schreibkram auszufüllen hat, anstatt zu arbeiten.
Darum beschloss der Generaldirektor, es muss ein Administrator für die Abeilung her, in der die Ameise arbeitete.
Diese verantwortungsvolle Aufgabe wurde der Heuschrecke übertragen, die als erstes verlangte, dass man ihr einen speziellen Sessel kaufen sollte.
Natürlich brauchte sie auch ein Auto, einen Laptop und zur Kommunikation mit Untergebenen Zugang zum Intranet.
Natürlich brauchte die Heuschrecke auch einen persönlichen Assistenten, die Kröte, da die schon Sekretärin bei der Heuschrecke gewesen war, an ihrem alten Arbeitsplatz.
Die Ameise sang nicht mehr, wurde immer unruhiger und nervöser.
„Wir müssten ein Gremium von Leuten zusammenbekommen, die für eine Studie über die arbeitende Gesellschaftsschicht Daten zusammenträgt und berichtet.“
Gesagt, getan. Die ausgesuchten Leute machten sich monatelang an die Arbeit, gegen ein beträchtliches Entgelt. In der Zwischenzeit stellte der Generaldirektor fest, die Abteilung, in der die fleißige Ameise immer munter vor sich hin gearbeitet hatte, bringt nicht mehr den gleichen Profit wie früher.
Also wandte er sich an die Eule, ein Experte in Sachen Geschäfte machen, die auch Tausende von Euro bekam. Diese sollte analysieren und diagnostizieren, um herauszufinden was zu tun sei.
Die Eule wirbelte drei Monate in allen Büros der Firma herum, bis sie einen Abschlussbericht vorlegte, der am Ende nichts anderes sagte als: „Es sind zu viele Angestellte – es müssen welche entlassen werden“.
So folgte der Generaldirektor dem Rat der Eule, denn der kostete Tausende von Euro, und …
… kündigte der Ameise.
by Jule with no comments yetZwei Fische schwammen durchs Gewässer und sahen einen Wurm vor sich. Da sagte ein Fisch zum anderen: „Pass auf! Der Wurm ist an einem Haken aufgespiesst.“ „Na und?“ „Der Haken ist an einer Schnur festgemacht.“ „Mag ja sein.“ „Die Schnur hängt an einer Rute.“ „Und was noch?“ „Die Rute hält ein Mann in der Hand.“
„Kann er ja ruhig tun.“ „Bist Du verrückt?! Wenn einer von uns den Wurm frisst, dann bohrt sich der eiserne Haken in unseren Kopf, wir werden herausgezogen und landen in der Bratpfanne.“ „Haha! Dieses Märchen erzählte schon meine Oma, als ich klein war. Alles Unsinn! Es ist noch keiner von der Pfanne zurückgekommen, um das zu bestätigen. Wenn Du den leckeren Wurm links liegen lässt, dann fresse ich ihn!“ Der ungläubige Fisch frass den Wurm und endete wirklich in der Bratpfanne.
Tatsächlich: er kam nicht zurück, um das den anderen Fischen zu erzählen…
Lassen sich hier nicht Parallelen zu manchen Meinungen und Einstellungen gegenüber der Existenz eines Gottes ziehen?
by Jule with no comments yetEin Mann verirrte sich in einer Wüste. Tags und nachts irrte er umher. Wie lange braucht man, um zu verhungern und zu verdursten? Das überlegte er sich beständig. Er wusste, dass man länger ohne Nahrung leben kann, als ohne etwas zu trinken. Die unbarmherzige Sonnenglut hatte ihn bald ausgedörrt. Er fieberte. Wenn er erschöpft ein paar Stunden schlief, träumte er von Wasser, von Orangen und Datteln. Dann erwachte er zu schlimmerer Qual und taumelte weiter.
Da sah er in einiger Entfernung eine Oase. Aha, eine Fata Morgana, dachte er. Eine Luftspiegelung, die mich narrt und zur Verzweiflung treiben wird, denn in Wirklichkeit ist gar nichts da.
Er näherte sich der Oase, aber sie verschwand nicht. Er sah sie im Gegenteil immer deutlicher: die Dattelpalmen, das Gras und die Felsen, zwischen denen eine Quelle entsprang.
Es kann natürlich auch eine Hungerfantasie sein, die mir mein halb wahnsinniges Hirn vorgaukelt, dachte er. Solche Fantasien hat man ja in meinem Zustand. Natürlich – jetzt höre ich sogar das Wasser sprudeln. Eine Gehörhalluzination. Wie grausam die Natur ist! Mit diesem Gedanken brach er zusammen. Er starb mit einem lautlosen Fluch auf die unerbittliche Bösartigkeit des Lebens.
Eine Stunde später fanden ihn zwei Beduinen.
„Kannst du so etwas verstehen?“ sagte der eine zum anderen.
„Die Datteln wachsen ihm ja beinahe in den Mund – er hätte nur die Hand auszustrecken brauchen. Und dicht neben der Quelle liegt er, mitten in der schönen Oase – verhungert und verdurstet. Wie ist das nur möglich?“
„Es war ein moderner Mensch“, antwortete der andere Beduine, „er hat es nicht für möglich gehalten.“
by Jule with no comments yetBist du gewachsen, Kind?
In meines Vater Werkstatt, da weis ich eine Türe die habe ich oft bewundert, mit stummer Andacht schier. Da waren stufenweise von meines Vaters Hand viel Strich und Namenszeichen, kein Fremder sie Verstand.
Und hatten in der Werkstatt wir Kinder uns verirrt, dann haben wir gar eifrig die Zeichen studiert, da konnte man deutlich sehen, wie viel in einem Jahr ein jedes KIND gewachsen sind, wie wichtig uns das war!
Dann haben wir uns heimlich gemessen, das war schön, genau wie wir´s vom Vater einst haben abgesehen. In hellem Jubel brachten der Mutter wir geschwind, als dann die frohe Botschaft , das wir gewachsen sind.
Doch einst als ich voll Freude der Mutter habe erzählt, dass mir zu rechten Größe nur weniges noch fehlt, da lächelt sie so eigen; “nun sage mir geschwind, in deinem inneren Menschen bis´t auch gewachsen, Kind!“
Am Alter nehmen alle wir zu von tag zu tag, das flüchtig unser Leben sagt jeder Stundenschlag, drum gilt´s die Zeit zu nutzen, denn es ist Gnadenzeit, nur kurz ist unser Leben in Satans alter Welt, doch lang ist Gottes Ewigkeit.
Ich habe ganz bedächtig der Mutter zugehört und habe wohl behalten, was sie mir da gelehrt.
Hat sie so mansch gutes Worte gesprochen in den Wind, eins habe ich nie vergessen; bist du gewachsen.—— Kind?“
Als ich dann groß geworden, da zog´s mich weit hinaus, und erst nach Jahren kam ich zurück ins Elternhaus. Doch abends als die anderen schon längst zur Ruhe sind fragt mich die Mutter leise;“ bist du gewachsen“ Kind .
Der Boden deines Herzens, ist er noch gutes Feld? Die Saat die einst gesät sag, ist sie wohl bestellt? Bringst du nicht etwas taube Ähren, sieh Spreu verweht der Wind:
“bist du gewachsen, —— Kinde?
Nun ist das Aug´ geschlossen, das mich so treu bewacht, der Mund ist stumm geworden, der einst so ernst gefragt. Nur noch vom Grabeshügel da weht der Abendwind, in weichen ernsten Tönen;“ bist du gewachsen“ —– Kind?
O heiliges Vermächtnis, o teueres Mutterwort, du sollst mich stets begleiten mein ganzes Leben fort, und will ich müde werden bringt mich zurück geschwind, der Mutter erste Frage:
Bist du gewachsen; —- Kind?
Doch weil ich schwach und arm, so flehe ich Herr zu Dir, gib um steten Wachstum deinen Segen mir. Lass mich gleich wie die Reben den Weinstock sein; lass blühen mich` reifen zu deiner Gnade Schein.
Lass mich durch Gottes WORT erstarken mehr und mehr, lass mich viel Früchte bringen zu deines Namens Ehr. Und wenn ich einst die Mutter im Paradiese wider sehe, dann mög sie froh mir künden, du bist gewachsen Kind!!!!
by Jule with no comments yetEin kleiner Junge besuchte seine Großeltern, die auf einem Bauernhof lebten. Sie gaben ihm eine Steinschleuder, damit er schön im Wald spielen konnte. Dort zielte er unermüdlich auf Baumstämme, traf aber nie. Schließlich machte er sich etwas niedergeschlagen auf den Heimweg zum Abendessen.
Da lief ihm Großmutters Lieblingsente über den Weg. Nur so zum Spaß zielte er auf sie und – er wusste gar nicht, wie ihm geschah – traf mit dem kleinen Stein genau ihren Kopf! Die Ente war sofort tot. Der Junge konnte gar nicht fassen, was da in wenigen Sekunden geschehen war. In seiner Verzweiflung versteckte er die Ente unter einem Haufen Brennholz. Jetzt bemerkte er auch, dass Susi, seine Schwester, alles gesehen hatte.
Nach dem Mittagessen sagte die Großmutter: „Susi, hilfst du mir bitte mit dem Geschirr?“ Aber Susi rief fröhlich: „Oma, Timmy hat mir gerade gesagt, dass er so gerne in der Küche helfen möchte!“ Und sie zischte in seine Richtung: „Du weißt schon – die Ente!“ Timmy spülte das Geschirr.
Später am Nachmittag kündigte der Großvater an, dass er die Kinder gerne zum Fischen mitnehmen möchte, doch die Großmutter sagte: „Es tut mir so leid, aber ich brauche Susi unbedingt beim Kochen!“ Susi lächelte und sagte: „Oma, gar kein Problem, Timmy hat mir gesagt, dass er dir viel lieber helfen möchte!“ Und wieder flüsterte sie ihm zu: „Du weißt schon – die Ente!“ So ging Susi fischen und Timmy half beim Kochen.
Nachdem Timmy einige Tage lang sowohl seine als auch die Haushaltspflichten seiner Schwester übernommen hatte, konnte er es einfach nicht mehr aushalten. Er ging zu seiner Großmutter und beichtete ihr den Unfall mit der Ente.
Sie kniete sich nieder, umarmte ihn und sagte: „Ach mein lieber Junge, das weiß ich doch längst. Ich stand gerade am Fenster und habe genau gesehen, wie das Unglück passiert ist. Aber ich mag dich doch so gerne und kann dir wegen so eines Missgeschickes gar nicht böse sein. Ich hab mir nur Gedanken gemacht, wie lange du es wohl zulassen wirst, dass Susi dich zum Sklaven macht!“.
Die Lehre, die man daraus ziehen kann – für heute und für alle Zeiten – ist die: Was auch immer in unserer Vergangenheit passiert ist, was auch immer wir getan haben und was uns der Teufel immer wieder unter die Nase reibt, Lüge, Diebstahl, Feigheit, Hass, Zorn, Härte, Bitterkeit usw. Was auch Immer es ist, wir müssen von ganzem Herzen verstehen, dass Jehova am Fenster stand und alles gesehen hat. Ja, er hat unser ganzes Leben gesehen. Er möchte, dass wir verstehen, dass er uns liebt und uns Vergebung schenkt. Er macht sich aber auch Gedanken, wie lange wir es zulassen, dass der Teufel uns zum Sklaven macht!
Jehova steht am Fenster!
by Jule with no comments yetWenn Du Dich als treu erweist und freudig unseren Schöpfer preist,
stehst Du dann im Buch des Lebens – das Ausharren war nun nicht vergebens.
Schau nach vorne, nie zurück, und – werfen wir mal einen Blick
In das Paradies auf Erden, so wird Dein Glaube stärker werden.
Herrlich warmer Sonnenschein schaut zu Dir ins Fenster ´rein.
Und Du hältst es nicht mehr aus und läufst in den Garten ´raus.
Atmest tief die saub´re Luft – wie angenehm der Blumen Duft!
„Hallo!“ ruft´s vom Erdbeerbeet, es ist Noah, der dort steht.
„Schau, wie groß die Beeren sind!“ – und er pflückt sie dir geschwind.
Schön, wenn sich Menschen lieben, endlich Ruhe, endlich Frieden!
Keiner seufzt und stöhnt, Mensch und Tier, sie sind versöhnt.
Überall, wohin du siehst, Jehovas Segen überfließt.
Keine Kranken, keine Schwachen, fröhlich hört man Kinderlachen.
Über Dir, da fliegen Möwen; Daniel streichelt die Löwen.
Eine Stimme freudig klingt, es ist Sara, die da singt.
David komponiert mal wieder für uns alle neue Lieder.
Schafe weiden in der Ferne, Abel hütet sie so gerne.
Ruth wohnt oben bei der Herde, Josia striegelt seine Pferde.
Das große Wunder hier aus Erden – im Paradies wird keiner sterben.
Keine Furcht und keine Bange, die Auferstehung ist in vollem Gange!
Die Verwandten und Bekannten, wenn sie alle auferstanden –
Freudig Du sie alle küßt; Gott sei Dank durch Jesus Christ.
Die Propheten dann berichten all die spannenden Geschichten.
Simson kannst Du mal fragen, wie er die Tore weggetragen.
Auch Jona, welcher schwamm im Meer, doch plötzlich kam ein Fisch daher!
Wie ihm wohl zumute war, als der ihn schluckt´ mit Haut und Haar?
Vor allem hast Du sehr viel Zeit, ja eine ganze Ewigkeit.
All das kannst Du miterleben, wenn Du treu bleibst und ergeben.
War es denn nicht wunderschön, im Paradies spazieren zu gehen?
Bei uns ist es immer Brauch gewesen
täglich in der Schrift zu lesen.
Auch der Vater mit dem Sohn
tut dies nun seit langem schon.
Dem Kleinen ist es eine Lust,
so lernt er viel, – fast unbewusst…
Und der kluge Vater findet,
damit er die Gedanken bindet,
stellt er so nach einigen Tagen
diesbezüglich seine Fragen.
So haben sie vor einigen Wochen
Psalm 115 durch besprochen.
Gestern war es dann so weit
der Vater zieht den Sohn zur Seit,
er fragt bedächtig aber doch:
“Sag mein Bub, was weißt du noch?”
“Wir sprachen, – schon fällt mir ein,
von Götzen die aus Holz und Stein.
Mit ihren Füßen können sie nicht laufen,
sie haben Hände und können nicht raufen,
mit ihren Ohren hören sie nicht,
auch ihr Mund keine Worte spricht.
Eine Nase haben sie, – jaa eine Nas’ –
was können sie nicht? Ja was???”
Lächelnd nun der Vater spricht:
“Was können sie mit ihrer Nase nicht?”
Der Kleine kann es gar nicht fassen
er muss bei dieser Frage passen!!
Plötzlich sich seine Augen runden.
Hat er die Lösung doch gefunden?
“Sie haben Nasen,” tönt es unverfroren,
“und können doch nicht nasenbohren…”
Moses tat es! Moses und das Volk waren in der Wildnis, aber was machte er mit ihnen?
Sie mussten ernährt werden, und um 2 – 3 Mio Menschen zu ernähren, brauchte man schon reichlich Nahrung! Gemäß dem „Quartermaster General in the Army“ wird berichtet, dass Moses jeden Tag 1.500 Tonnen Nahrung benötigte. Weißt du, daß man zum Liefern der Lebensmittel jeden Tag zwei Güterzüge von 1,6 km Länge brauchte?
Es würden auch 4.000 t Holz und einige Güterzüge von 1,6 km Länge zusätzlich erfordern, natürlich pro Tag. Und vergiß nicht: Sie wären 40 Jahre im Einsatz.
Oh ja, sie bräuchten auch Wasser. Wenn nur genug zum Trinken und zum Geschirrspülen da sein müßte, bräuchte man täglich 41 Mio Liter mit Tankwaggons, der 2,9 km lang wäre – nur, um Wasser zu bringen!
Und noch was anderes:
Sie mußten das Rote Meer in einer Nacht durchschreiten. Wären sie paarweise durch einen schmalen Pfad gelaufen, wäre die Schlange 1.288 km lang gewesen und sie hätten 35 Tage und Nächte gebraucht. Also mußte eine trockene Fläche im Roten Meer sein, fast 5 km breit, damit 5.000 nebeneinander in einer Nacht durch das Meer laufen konnten.
Ein anderes Problem:
Am Ende jeden Tages lagerten sie, es wurde eine Lagergröße von zwei dritteln der Größe von Rhode Island benötigt, oder insgesamt 293 km². Denke darüber nach: Der Platz für eine Nacht Camping!
Denkst du, Moses hätte sich das alles vorher überlegt, bevor er Ägypten verließ? – Wahrscheinlich nicht. Du siehst, Moses vertraute auf Jehova!!
Gott kümmerte sich um all diese Dinge für ihn.
Hast du dir schon einmal überlegt, diesem wunderbaren Gott mehr zu dienen? Vielleicht als allgemeiner Pionier?
Meinst du, Jehova hätte irgendein Problem damit, sich um alle deine Bedürfnisse zu kümmern?
Bestimmt nicht!
Meine Augen öffnend schaute ich mich um, angestrengt überlegte ich, wo ich war. Nun kommen die Erinnerungen – aber die Szene war doch eine ganz andere — dieses schnell auf mich zu rasende Auto, der Zusammenstoß, der plötzlich wahrnehmbare Schmerz, und dann die Schwäche — Unsicher schaute ich mich um – warmes Sonnenlicht, gefiltert durch das Laub der Bäume, welche den Schauplatz begrenzten. Ich fühlte mich beobachtet von den Tieren aus den Bäumen. Die Sonne war lieblich, angenehm friedlich. Ich atmete aus und begann meinen Körper nach irgendwelchen Zeichen des Unfalls abzutasten – keine Kratzer, nichts zu sehen. Nirgendwo Autos, Lastwagen, Häuser oder Menschen.
Der Wunsch, meine neue Umgebung zu entdecken, bewog ich mich jetzt, die kleine Lichtung zu verlassen. Jenseits der Lichtung erstreckte sich eine weite, parkähnliche Landschaft, und in der Ferne konnte ich Menschen erkennen. Weil ich unbedingt mehr wissen wollte, lief ich auf diese Menschen zu.
Ich hatte sie fast erreicht, als ein großes goldenes Etwas aus dem Gebüsch sprang und mich zu Boden warf . Mit einem Schrei des Entsetzens, versuchte ich den Löwen von mir wegzustoßen, aber anstatt mich mit seinen Klauen zu töten, tat er nichts anderes, als seine sanfte Pfote auf meinen Magen zu legen und mir unendlich zärtlich über das Gesicht zu schlecken. Die Leute waren auf mich zugeeilt. Sie erreichten mich jetzt und riefen lachend den Löwen zurück. Eine hübsche junge Dame half mir, da ich immer noch zitterte, auf die Füße zu kommen und sie entschuldigte sich für das Benehmen des Löwen. „Morgens ist er immer so ausgelassen,“ sagte sie. Die Leute stellten sich mir vor. Dann fragte einer von ihnen: „Und woher kommst du? Ich glaube, du bist neu hier.“ „Ich weiß nicht wo ich bin“, erwiderte ich. „Das Letzte woran ich mich erinnere ist, dass ich in einen Autounfall verwickelt war“. „Vielleicht kann ich dir helfen“, sagte eine Frau und zog ein gelbes Buch aus der Tasche ihres geblümten Rockes. „Dein Name?“ Ich sagte ihr meinen Namen und dann, nachdem sie im Buch nachgeschaut hatte, führte sie mich hinüber zu einem schmalen Weg. Viele Menschen waren hier versammelt, eifrig beschäftigt auf den angrenzenden Feldern Gemüse anzubauen. Erst jetzt beobachtete ich, wie ein kleines Kind einen Panther zwischen den Gemüsepflanzen herumführte und dann stehen blieb um eine Kobra aufzuheben, die auf dem Weg lag. Ich versuchte ihm eine Warnung zuzurufen, aber es war zu spät, da das Kind die Schlange schon aufgehoben hatte. Meine Begleiterin lachte. „Sie wird ihm nichts tun und ich zeige dir auch warum nicht.“ Meine Begleiterin zog ein Buch hervor, das ich sofort als die Bibel erkannte, und schlug Jesaja 11: 6-9 auf.
Sie sagte: „Siehe in Vers 6 und 7 heißt es: ´Und der Wolf wird tatsächlich bei dem männlichen Lamm weilen und der Leopard wird bei dem Böckchen lagern und das Kalb und er mähnige junge Löwe und das wohlgenährte junge Tier, alle beieinander und ein noch kleiner Knabe wird sie führen. Und die Kuh und er Bär, sie werden weiden. Zusammen werden ihre Jungen lagern. Und selbst der Löwe wird Stroh fressen, so wie der Stier. ´ Und hier im oberen Vers siehst du warum die Schlange dem Kind nichts Böses tut…
´… und der Säugling wird gewisslich auf dem Loch der Kobra spielen; und auf der Lichtöffnung einer giftigen Schlange wird ein entwöhntes Kind tatsächlich seine Hand legen´“.
„Aber wie lange geht das denn schon so?“, frage ich erstaunt. Lächelnd bat mich meine Begleiterin, mich ins Gras zu setzen. Gehorsam setzte ich mich und beobachtete nervös den Löwen, der herausstolperte und sich neben mich legte. Die nächste Stunde hörte ich zu. Freute mich, während meine Begleiterin den Ablauf der 500 Jahre erzählte, die verflossen waren, als ich im Tode geschlafen habe.
Zuerst erklärte sie mir aus der Bibel, dass das System, das ich gekannt hatte, zu einem gewaltigen Ende gekommen war, genau wie es in Zephania 1:8 vorhergesagt worden war. Es hatte Überlebende gegeben aus dieser Vernichtung, von denen sie auch eine war. Und diesen Überlebenden oblag die Aufgabe, die Erde zu einem Paradies zu gestalten.
Dann erzählte sie mir weiter, dass die Zeit gekommen war, alle jene aufzuerwecken, die im Tode entschlafen waren, wie es in Johannes 5: 28 und 29 vorhergesagt worden war. Die Auferstehung ging rasch und nach und nach vor sich, erklärte meine Begleiterin.
Dann erzählte sie mir die erfreuliche Nachricht, dass meine Eltern im Jahr zuvor auferweckt worden waren und jetzt bequem in einem Haus ganz in der Nähe wohnten. Meine Begleiterin sah die Wirkung, die diese Neuigkeit haben würde voraus, denn sie war sofort auf den Füßen und führte mich zu dem Pfad, der zum Haus meiner Eltern führte. Ich dankte ihr von ganzem Herzen und lief den gewundenen Steinpfad hinauf in die ausgebreiteten Arme meiner Eltern.
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