
„JEDER, DER AN IHN GLAUBT, ERHÄLT VERGEBUNG“ (APG 10,43)
Möge der Friede Gottes mit euch allen sein.
Habt ihr euch jemals gefragt, wo Gott am liebsten wirkt? An jenem Tag geschah es nicht in einem prunkvollen Tempel oder bei einer großen Versammlung. Es geschah in einem einfachen Haus, vor bescheidenen Menschen, die noch nie einen jüdischen Mann über Jesus sprechen gehört hatten. Warum dort? Weil Gott Herzen sah, die bereit waren. Er bereitete den Moment für einen Mann namens Petrus vor, einst ein Jünger und nun ein Apostel, um einer Familie, die geistlich hungrig war, eine klare Botschaft zu bringen.
Petrus begann, ihnen zu erzählen, wer Jesus war. Er sprach darüber, wie Gott ihn gesalbt hatte, wie er umherging und Gutes tat und wie Gott ihn von den Toten auferweckt hatte. Dann, mitten in seiner Botschaft, sagte er etwas Kraftvolles, das auch heute noch gilt:
„Alle Propheten bezeugen über ihn, dass jeder, der an ihn glaubt, durch seinen Namen Vergebung der Sünden empfängt.“ Apostelgeschichte 10,43 (NIV)
Ist das nicht wunderschön? Petrus sagte nicht: „Ich glaube“ oder „vielleicht“. Er sprach mit Gewissheit. Er verwies auf die Propheten und zeigte damit, dass dies keine neue Idee war. Es war eine Wahrheit, die schon vor langer Zeit verkündet wurde. Sogar Jesaja sagte:
„Wir alle sind wie Schafe in die Irre gegangen … und der Herr hat die Schuld von uns allen auf ihn gelegt.“ Jesaja 53,6 (NIV)
Was bedeutet das also für uns? Es bedeutet, dass die Sünde das Problem war und Jesus schon immer Gottes Antwort war.
Denk mal darüber nach. Als Petrus zu dieser Familie sprach, geschah etwas Unerwartetes. Die Menschen hörten nicht nur zu. Der Heilige Geist kam über sie. Warum? Weil echter Glaube die Tür öffnet und Gott den Rest erledigt.
„Noch während Petrus diese Worte sprach, kam der Heilige Geist auf alle, die die Botschaft hörten.“ Apostelgeschichte 10,44 (NIV)
Hast du jemals gespürt, wie sich etwas in dir verändert hat, während du Gottes Wort gehört hast? So funktioniert es. Das Wort wird nicht nur gelesen. Es dringt ins Herz ein, wenn Glaube da ist. Vergebung hängt nicht von uns ab. Sie hängt vom Namen Jesu ab.
Jesus selbst sagte:
„Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird niemals in der Finsternis wandeln, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ Johannes 8,12 (NIV)
Und er sagte auch:
„Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben.“ Johannes 3,36 (NIV)
Petrus bestätigte lediglich, was bereits von den Propheten und von Jesus gesagt worden war.
Was bedeutet Apostelgeschichte 10,43 also für uns heute? Es bedeutet, dass es keine Rolle spielt, ob du nie der Beste, nie der Stärkste oder nie der Treueste warst. Was zählt, ist Folgendes: Glaubst du mit aufrichtigem Herzen an ihn? Denn wenn jemand wirklich glaubt, kommt Vergebung, beginnt sich das Leben zu verändern und beginnt die Gnade zu wirken.
Die Bibel sagt auch:
„Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns von aller Ungerechtigkeit reinigt.“ 1. Johannes 1,9 (NIV)
Vergebung und Reinigung gehen Hand in Hand. Gott vergibt nicht nur. Er bricht auch die Macht der Sünde, genau wie Paulus schrieb:
„Denn die Sünde soll nicht mehr über euch herrschen, da ihr nicht unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade seid.“ Römer 6,14 (NIV)
Was in einem einfachen Zuhause bei einer Familie begann, die nur sehr wenig über die Bibel wusste, kann heute auf dieselbe Weise beginnen. Vielleicht bei dir. Vielleicht bei jemandem, der zum ersten Mal liest und zum ersten Mal glaubt.
Eine klare Botschaft für alle:
Die Propheten haben davon gesprochen.
Jesus hat es bestätigt.
Die Apostel haben davon Zeugnis abgelegt.
Und Petrus hat es gepredigt:
Jeder, der an ihn glaubt, empfängt Vergebung durch seinen Namen.
Diese Botschaft stammt nicht von Menschen.
Sie steht in der Bibel.
Sie wurde von echten Zeugen gepredigt.
Und sie rettet auch heute noch Leben.
Schreibe einen Kommentar
Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben.