
Er hatte Macht.
Autorität.
Ein Königreich, das sich seinem Befehl beugte.
Er errichtete Reiche und glaubte, das alles sei allein sein Verdienst.
„Ist das nicht das große Babylon, das ich durch meine mächtige Kraft und zur Ehre meiner Majestät erbaut habe?“
Daniel 4,30
Das war der Moment …
Der Moment, in dem der Stolz lauter sprach als die Wahrheit.
Und in einem Augenblick änderte sich alles.
Gott demütigte ihn.
Der König wurde wie ein wilder Mann.
Vertrieben, lebte er auf den Feldern, aß Gras,
bis er endlich etwas verstand, was er zuvor nicht sehen wollte.
Dass Gott allein souverän ist.
„Diejenigen, die in Stolz wandeln, kann er demütigen.“
Daniel 4,37
Manchmal glauben wir, wir hätten alles unter Kontrolle.
Wir schauen auf das, was wir aufgebaut haben, was wir erreicht haben,
und fangen an zu glauben, dass all das von uns selbst kommt.
Aber alles, was wir haben, ist Gnade.
In Nebukadnezars Geschichte geht es nicht nur um Gericht.
Es geht um Wiederherstellung.
Denn als er seine Augen zum Himmel erhob, kehrte sein Verstand zurück.
Gott hat ihn nicht nur gedemütigt.
Gott hat ihn zurückgebracht.
Stolz wird dich weit von Gott entfernen.
Aber Demut wird dich zu Ihm zurückbringen.
Also prüfe dein Herz…
Denn es ist möglich, alles zu gewinnen
und langsam den Einen zu vergessen, der es dir gegeben hat.
Und manchmal lässt Gott die Demütigung zu,
nicht um dich zu zerstören, sondern um dich daran zu erinnern, wer wirklich herrscht. ❤️🔥
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