• Heute lesen wir …

      Wir lesen als Gruppe jedes Jahr einmal chronologisch die Bibel und fangen mit 1. Mose an und hören mit der Offenbarung auf - mach doch mit 

      Wir sind

      warum ihr beim Lesen der älteren Kommentare (bis 2013) den Eindruck habt, dass wir Zeugen Jehovas sind, erkläre ich hier ausführlich. Nur ganz kurz: NEIN, wir sind keine ZJ, sondern einfach nur Christen – ohne irgendeine Konfession, Dachverband oder Organisation über uns – die für Gott und sein Wort brennen und sich gerne mit anderen darüber unterhalten und austauschen

      Hier findest du die Daten zu unseren Treffen

      Unser Ziel

      … ist es, Menschen die Gott noch nicht kennen, zu ihm zu führen und mit seinem Wort bekannt zu machen; andere mit unserer Begeisterung für Gott und sein Wort anzustecken; einander zu ermuntern, im Glauben zu bleiben und zu wachsen; und einander zu helfen, ein ganz persönliches Verhältnis zum Schöpfer zu entwickeln, zu bewahren und zu vertiefen.

      Die Bibel

      Wir betrachten die ganze Bibel als Gottes Wort und sie hat für uns oberste Autorität. Wir vertreten keine bestimmte Lehrmeinung, sondern beziehen auch gerne andere Meinungen und Auslegungen mit ein, denn jeder sollte sich selbst anhand der Bibel ein Bild machen

      Warum sagen wir „Jehova“?

      Bitte „entschuldigt“, aber Arnold Fruchtenbaum – ein Jude, der zu Christus gefunden hat, benutzt (ebenso wie die unrevidierte Elberfelder 1905) diesen Namen als Name Gottes und er hatte auch in einem Seminar mal erklärt, warum:

      Auch wenn wir aufgrund der Schreibart der Juden nicht genau wissen, wie der Name früher ausgesprochen wurde (die Juden selbst sprechen ihn überhaupt nicht aus), so wissen wir doch, dass die meisten Namen der Bibel, die ein „Je“ drin haben, von dem Namen Gottes abgeleitet sind, wie zum.B. Jesus, Jesaja, Jeremia – um nur einige zu nennen

      Viele sprechen den Namen heute gar nicht mehr aus, das HERR hat den Gottes Namen in der Bibel ersetzt. Die meisten Übersetzer, die den Namen drin gelassen haben, übersetzen ihn mit Jahwe. Der Name Jehova wird sehr ungern benutzt, da er an die Zeugen Jehovas erinnert…

      Wichtig ist, dass der Name überhaupt benutzt wird, wir werden es unter anderem auch bei den 10 Plagen noch sehen. Es steht dir also frei, Jahwe oder Jehova zu sagen.

      Wir benutzen wie Arnold Fruchtenbaum den Namen Jehova – aus den selben Gründen

      Guckst du auch hier:

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    • März 14thMit überschwänglicher Liebe geliebt

      Die tiefe Liebe unseres Vaters

      „Wie groß ist die Liebe, die der Vater uns geschenkt hat, dass wir Kinder Gottes genannt werden sollen! Und das sind wir auch!“ – 1. Johannes 3,1

      Dieser Vers ist kein Ziel für die Zukunft. Er beschreibt eine Tatsache darüber, wer du gerade jetzt bist – dank Jesus. Hast du jemals das Gefühl gehabt, dir deinen Platz in Gottes Familie erst verdienen zu müssen? Johannes sagt uns, dass diese Liebe in der Gegenwart geschenkt wird. Sie hängt nicht davon ab, wie gut du dich benimmst oder wie sehr du wächst. Die Liebe gehört dir bereits. Deine Identität als Kind Gottes steht bereits fest. Der Heilige Geist macht diese Wahrheit in unseren Herzen deutlich. Und genau das sind wir.

      Was bedeutet es, wenn Liebe überreichlich geschenkt wird? Es bedeutet, dass sie nicht abgemessen oder sparsam gegeben wird. Es ist keine kleine Menge, die gegeben wird, um zu sehen, ob wir sie verdienen. Überreichlich geschenkte Liebe wird in riesigen Mengen ausgegossen, ohne etwas zurückzuhalten. Es ist eine Liebe, die überfließt. So liebt dich der Vater. Sie basiert nicht auf Regeln. Sie ist voll und vollkommen.

      Diese Liebe begann nicht an dem Tag, an dem du zum ersten Mal geglaubt hast. Sie wurde dir damals einfach gezeigt. Gott liebte dich schon, bevor die Welt überhaupt geschaffen wurde. Diese Liebe zeigte sich voll und ganz in Jesus Christus. Am Kreuz tat Jesus mehr, als nur die Sünde wegzunehmen. Er machte dich wieder zu einem Kind Gottes. Er vergab dir nicht nur. Er nahm dich in sein Zuhause auf.

      Dank Jesus wartest du nicht darauf, ein Kind Gottes zu werden. Du wirst nicht auf die Probe gestellt. Du bist in diesem Moment Sein Kind. Das hängt nicht von deinen Gefühlen ab oder davon, wie gut du darin bist, geistlich zu sein. Es hängt allein davon ab, was Jesus für dich getan hat.

      Das Kreuz hat dich bereit gemacht. Die Auferstehung hat es sicher gemacht.

      Der Vater ist nicht weit weg oder unzufrieden mit dir. Er ist gütig und Er hat einen Plan für dich. Er sieht dich nicht als eine Aufgabe, die es zu erledigen gilt. Er sieht dich als sein eigenes Kind. Er erträgt dich nicht nur. Er hat große Freude an dir. In Römer 8,32 heißt es: „Er, der seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern ihn für uns alle hingegeben hat – wie sollte er uns mit ihm nicht auch alles schenken?“ So sieht überschwängliche Liebe aus.

      Du bist schon jetzt würdig. Nicht erst, wenn du dich besser fühlst oder wenn dein Leben perfekt ist. Du bist ein Kind Gottes, weil der Vater beschlossen hat, dich durch seinen Sohn zu einem solchen zu machen. Verändert dieses Wissen deine Sicht auf deinen Tag?

      Diese Wahrheit verändert alles. Wir hören auf, um Anerkennung zu arbeiten, und fangen an zu leben, weil wir bereits angenommen sind. Wir hören auf, Angst zu haben, zurückgelassen zu werden, und fangen an, uns auszuruhen, weil wir dazugehören. Wir gehorchen, weil wir ihn lieben, nicht um ihn dazu zu bringen, uns zu lieben. Das Gebet wird zu einem einfachen Gespräch. Anbetung wird zu einer Art, Danke zu sagen.

      Wenn du dich jemals so gefühlt hast, als wärst du nicht gut genug oder unsichtbar, dann lass diese Wahrheit die lauteste Stimme sein, die du hörst. Der Vater hat seine Liebe über dich ausgegossen. Er hat dir einen Namen gegeben. Er hat dich für sich beansprucht. Er wird seine Meinung über dich niemals ändern.

      Du hoffst nicht, sein Kind zu sein.
      Du arbeitest nicht daran, sein Kind zu werden.
      Du bist sein Kind.

      Und genau das bist du.


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    • März 14thEpheser 2 durch das vollendete Werk Jesu verstehen

      Viele Gläubige lesen Epheser 2,8–10 und spüren sofort die Spannung zwischen Gnade und Werken. Manchen wurde beigebracht, dass die Gnade die Erlösung einleitet, Werke sie aber aufrechterhalten müssen. Andere haben gehört, dass es ein Beweis dafür sei, dass ein Gläubiger nie wirklich errettet wurde, wenn er nicht genug Werke vorweisen kann. Doch wenn man diesen Abschnitt langsam und im Licht des vollbrachten Werkes Jesu Christi liest, bringt die Botschaft des Paulus eher Ruhe als Druck. Diese Verse wurden geschrieben, um Gläubige daran zu erinnern, dass die Erlösung von Anfang bis Ende ganz und gar Gottes Werk ist und dass das neue Leben, das Gläubige führen, aus dem hervorgeht, was Christus bereits vollbracht hat – nicht aus dem Versuch, sich das zu verdienen, was bereits geschenkt wurde.

      Paulus beginnt in Vers 8 mit den Worten: „Denn aus Gnade seid ihr durch den Glauben gerettet.“ Das griechische Wort für Gnade ist charis, was so viel bedeutet wie ein unverdientes Geschenk oder eine frei gegebene Gunst. Gnade ist keine Belohnung für Anstrengung. Es ist Güte, die ganz und gar aus dem Herzen Gottes stammt. Paulus verwendet dann den griechischen Ausdruck sesōsmenoi este, übersetzt mit „ihr seid gerettet worden“. Dieser Ausdruck steht im Perfekt, was eine abgeschlossene Handlung mit andauernden Ergebnissen beschreibt. Mit anderen Worten: Paulus beschreibt etwas, das bereits vollbracht wurde und weiterhin wahr bleibt. Dank Jesus ist die Erlösung nichts, was Gläubige sich erst noch sichern müssen. Sie ist etwas, das bereits gesichert ist und nun ihre Stellung vor Gott bestimmt.

      Paulus fährt fort, indem er sagt, dass die Erlösung „durch den Glauben“ kommt. Das griechische Wort pistis bezieht sich auf Vertrauen oder Zuversicht. Der Glaube ist kein Werk, durch das man sich die Erlösung verdient. Er ist einfach die offene Hand, die empfängt, was Gott bereits in Christus bereitgestellt hat. Paulus fügt dann eine Aussage hinzu, die jegliche Verwirrung beseitigt: „Und das ist nicht euer eigenes Werk; es ist das Geschenk Gottes.“ Das Wort, das mit „Geschenk“ übersetzt wird, ist das griechische Wort dōron, das sich auf etwas bezieht, das frei gegeben wird, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Paulus macht unmissverständlich klar, dass die Erlösung nicht aus menschlicher Anstrengung stammt. Sie entspringt Gottes Großzügigkeit.

      In Vers 9 bekräftigt Paulus diesen Punkt noch weiter: „nicht aus Werken, damit sich niemand rühmen kann.“ Das griechische Wort für Werke ist hier ergon und bedeutet Taten, Arbeit oder menschliche Anstrengung. Paulus spricht hier direkt den religiösen Instinkt an, der besagt, dass wir etwas leisten müssen, um uns Gottes Gunst zu sichern. Wenn die Erlösung durch Anstrengung verdient werden könnte, hätten die Menschen etwas, womit sie prahlen könnten. Aber das Evangelium lässt keinen Raum für Prahlerei, denn Jesus hat bereits alles vollbracht, was für die Versöhnung mit Gott notwendig ist. Das Kreuz hat die Last, Gerechtigkeit erlangen zu müssen, weggenommen und sie durch die Gabe der Gerechtigkeit ersetzt, die wir durch den Glauben empfangen.

      Vers 10 offenbart dann etwas Wunderschönes, das viele Gläubige übersehen. Nachdem er erklärt hat, dass die Erlösung nicht das Ergebnis von Werken ist, sagt Paulus sofort: „Denn wir sind sein Werk.“ Das hier verwendete griechische Wort ist poiēma. Davon leitet sich das englische Wort „poem“ (Gedicht) ab. Es bezieht sich auf etwas, das von einem geschickten Schöpfer absichtlich gestaltet wurde. Paulus beschreibt Gläubige als etwas, das Gott selbst durch Christus geschaffen und geformt hat. Das bedeutet, dass die Identität des Gläubigen nicht durch vergangene Fehler, religiöse Leistungen oder geistliches Streben definiert wird. Sie wird durch das schöpferische Werk Gottes definiert, das durch Jesus vollbracht wurde.

      Paulus sagt dann, dass Gläubige „in Christus Jesus zu guten Werken geschaffen“ wurden. Der Ausdruck „in Christus geschaffen“ stammt vom griechischen Wort ktizō, was bedeutet, etwas Neues zu erschaffen. Paulus beschreibt die Realität der neuen Schöpfung, die entsteht, wenn jemand mit Christus vereint ist. Gute Werke sind nicht die Bedingung für die Erlösung. Sie sind das natürliche Ergebnis des neuen Lebens, das Gott bereits in den Gläubigen gelegt hat. Sie entspringen der Identität und nicht dem Streben nach Anerkennung.

      Schließlich sagt Paulus, dass diese guten Werke diejenigen sind, „die Gott zuvor bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln“. Das griechische Wort, das mit „zuvor bereitet“ übersetzt wird, ist proetoimazō und bedeutet „im Voraus arrangiert“. Dies offenbart eine wunderschöne Wahrheit über das Leben des Gläubigen. Gott wartet nicht darauf, zu sehen, ob Gläubige gut genug handeln, um seine Gunst zu verdienen. Stattdessen hat er bereits ein Leben voller Sinn und Fruchtbarkeit für sie vorbereitet, in dem sie wandeln können, weil sie bereits in Christus geborgen sind.

      Wenn man diese Verse zusammen liest, wird die Botschaft des Paulus klar. Die Erlösung beginnt mit Gnade, wird durch den Glauben empfangen, ist ein Geschenk und völlig unabhängig von menschlichem Bemühen. Gute Werke sind nicht die Wurzel der Erlösung. Sie sind die Frucht des neuen Lebens, das Gläubige bereits in Christus haben. Die Religion kehrt diese Reihenfolge oft um und setzt Menschen unter Druck, sich beweisen zu müssen. Das Evangelium stellt die richtige Reihenfolge wieder her und erinnert Gläubige daran, dass alles mit dem beginnt, was Jesus bereits vollbracht hat.

      Dank Jesus arbeiten Gläubige nicht daran, Gottes Anerkennung zu verdienen. Sie leben aus dieser Anerkennung heraus. Sie streben nicht danach, irgendwann etwas zu werden, das Gott vielleicht gutheißen könnte. Sie sind bereits sein Werk, geschaffen in Christus, geborgen in seiner Gnade. Das vollendete Werk Jesu hat das Bedürfnis nach Prahlerei, Streben und Angst beseitigt. Was bleibt, ist ein Leben, das aus der Gabe der Erlösung entspringt und in den guten Dingen wandelt, die Gott bereits vorbereitet hat.

      Und das ist die Ruhe, die das Evangelium schon immer bringen sollte.


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    • März 12thEs gibt keinen anderen Gott

      Es gibt keinen anderen Gott.
      Nicht dein Komfort.
      Nicht deine Politik.
      Nicht deine Identität.
      Nicht dein Trauma.
      Nicht dein Erfolg.
      Nicht deine Gefühle.
      Nicht deine Plattform.
      Nicht deine Freiheit.
      Nicht deine Version der Wahrheit.

      Es gibt nur einen.

      Hast du jemals innegehalten und dich gefragt, wer wirklich auf dem Thron deines Lebens sitzt? Viele Dinge versuchen, diesen Platz einzunehmen. Komfort kann sich wie ein Gott anfühlen. Erfolg kann still und leise unsere Entscheidungen bestimmen. Sogar unsere eigenen Gefühle können zu der Stimme werden, der wir folgen. Aber die Bibel erinnert uns an eine einfache und kraftvolle Wahrheit.

      „Ich bin der Herr, und es gibt keinen anderen; außer mir gibt es keinen Gott.“ (Jesaja 45,5, NIV)

      Bevor es Nationen gab und bevor die Menschheitsgeschichte begann, war Gott bereits da. Er ist derjenige, der sprach und das Universum zum Leben erweckte. Galaxien sind nicht zufällig entstanden. Sterne leuchten nicht von selbst. Die Schöpfung begann, weil Gott sprach.

      „Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.“ (Genesis 1,1, NIV)

      Denk mal einen Moment darüber nach. Derselbe Gott, der die Sterne formte, formte auch das menschliche Herz. Er schrieb sein Gesetz nicht nur in Stein, sondern auch in unser Gewissen. Warum spüren wir den Unterschied zwischen richtig und falsch? Warum ist uns Gerechtigkeit wichtig? Weil der Schöpfer dieses Bewusstsein in uns gelegt hat.

      Doch die Geschichte Gottes endete nicht mit der Schöpfung. Das Erstaunliche ist, dass der Schöpfer in seine eigene Welt trat. Er kam uns nahe. Er wandelte unter den Menschen. Er empfand Schmerz. Er trug Narben.

      „Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns.“ (Johannes 1,14, NIV)

      Jesus kam nicht, um mächtige Führer zu beeindrucken. Er kam, um gebrochene Menschen zu retten. Er liebte seine Feinde. Er vergab Sündern. Er heilte die Verletzten. Und am Ende gab er sein Leben für genau die Menschen, die ihn abgelehnt hatten.

      „Gott aber hat seine Liebe zu uns darin gezeigt, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.“ (Römer 5,8, NIV)

      Dann passierte etwas, das alles veränderte. Das Grab konnte ihn nicht halten. Der Tod hatte nicht das letzte Wort. Jesus ist auferstanden und hat damit bewiesen, dass Gottes Macht größer ist als Sünde und Tod.

      „Er ist nicht hier; er ist auferstanden, wie er gesagt hat.“ (Matthäus 28,6, NIV)

      Eines Tages wird jeder Mensch vor diesem selben Gott stehen. Könige, Führer, Prominente und ganz normale Leute werden ihm gegenüberstehen. Titel werden dann keine Rolle mehr spielen. Macht wird keine Rolle mehr spielen. Jede Stimme wird verstummen vor dem Einen, der alle Dinge geschaffen hat.

      „Denn es steht geschrieben: ‚So wahr ich lebe, spricht der Herr, vor mir wird jedes Knie sich beugen, und jeder Zunge wird Gott bekennen.‘“ (Römer 14,11, NIV)

      Hier ist also eine Frage, über die es sich nachzudenken lohnt. Versuchen wir, Gott so umzugestalten, dass er unseren Vorlieben entspricht? Passen wir seine Gebote an, wenn sie unseren Lebensstil in Frage stellen? Viele Menschen wünschen sich heute einen Gott, der mit ihnen übereinstimmt. Einen Gott, der sie nie korrigiert. Einen Gott, der alles gutheißt, was sie wählen.

      Aber der wahre Gott lässt sich nicht verändern.

      „Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.“ (2. Mose 20,3, NIV)

      Wir können ihn nicht nach unserem Bild neu erschaffen. Wir können seine Wahrheit nicht umschreiben. Seine Heiligkeit ist nichts, worüber wir verhandeln können. Gott ist nicht eine Option unter vielen Ideen. Er ist kein Symbol, das wir für unsere persönlichen Anliegen nutzen können.

      Er ist Gott.

      Und es gibt keinen anderen.


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    • März 12thDie Beziehung beginnt mit dem, was Gott bereits durch Jesus für uns getan hat

      Viele Leute denken, Gott zu folgen heißt, nach einer Religion zu leben. Religion fühlt sich oft wie ein System von Regeln und Erwartungen an, die messen, wie gut jemand spirituell ist. Sie stellt ständig Fragen wie: „Mache ich genug?“ oder „War ich heute gut genug?“ Aber wenn wir das Evangelium durch das vollendete Werk von Jesus Christus betrachten, sehen wir etwas ganz anderes. Jesus kam nicht, um eine Religion zu gründen. Er kam, um die Beziehung zwischen der Menschheit und Gott wiederherzustellen.

      Religion basiert auf menschlichen Anstrengungen. Sie lehrt, dass Nähe zu Gott durch Leistung, Disziplin und Verhalten erreicht werden muss. Beziehung beginnt mit dem, was Jesus bereits getan hat. Durch sein Leben, seinen Tod und seine Auferstehung hat Jesus alles erreicht, was für unsere Versöhnung mit Gott notwendig ist. Als Jesus sagte: „Es ist vollbracht“, erklärte er, dass das Werk, das für unsere Vergebung und Annahme vor dem Vater erforderlich war, vollständig vollbracht worden war. Dank seines Opfers müssen wir uns den Zugang zu Gott nicht verdienen. Durch Christus ist uns dieser Zugang bereits gewährt worden.

      Religion konzentriert sich darauf, was wir für Gott tun müssen. Die Beziehung beginnt mit dem, was Gott bereits durch Jesus für uns getan hat. Die Schrift sagt, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren. Durch das Kreuz wurden unsere Sünden vergeben, unsere Schuld getilgt und unsere Stellung vor Gott gesichert. Der Hebräerbrief sagt, dass Jesus durch ein einziges Opfer alle, die geheiligt werden, für immer vollendet hat. Unsere Annahme vor Gott hängt nicht davon ab, wie wir uns heute verhalten. Sie ist in dem vollendeten Werk Christi verankert.

      Religion macht oft Angst, weil sie die Leute im Ungewissen lässt, wo sie bei Gott stehen. Wenn es im Glauben darum geht, Anerkennung zu bekommen, fühlt sich jedes Versagen wie eine Entfernung von Gott an. Aber das vollendete Werk Jesu nimmt diese Angst weg. Durch Christus sind wir Gott nahe gebracht worden. Wir stehen nicht vor ihm, um eine Position zu verteidigen. Wir stehen vor ihm als Söhne und Töchter, die in seine Familie aufgenommen wurden.

      Religion versucht, das Verhalten von außen zu verändern. Eine Beziehung verändert das Herz von innen heraus. Wenn jemand versteht, dass er durch Jesus vollständig vergeben, vollständig angenommen und tief geliebt ist, wird Gehorsam zu einer Antwort der Liebe. Heiligkeit wird zur Frucht eines Lebens, das bereits in Gottes Annahme ruht.

      Das vollendete Werk Jesu offenbart auch Gottes Herz uns gegenüber. Gott ist nicht fern oder wartet darauf, dass wir uns beweisen. Durch Jesus haben wir das Vertrauen, in die Gegenwart Gottes zu kommen. Dieses Vertrauen basiert nicht auf unserer Stärke oder Beständigkeit. Es basiert ausschließlich auf dem, was Christus am Kreuz vollbracht hat.

      Wenn du unter der Last der Religion zu kämpfen hast, lass dein Herz in dieser Wahrheit ruhen. Jesus hat sein Leben nicht gegeben, damit du deine Tage damit verbringst, dich zu fragen, ob du gut genug bist. Das Kreuz hat diese Frage geklärt. Durch sein Opfer wurden deine Sünden weggenommen, die Anschuldigungen gegen dich zum Schweigen gebracht und dein Platz vor dem Vater gesichert.

      Du musst nicht um Gottes Anerkennung kämpfen, weil Jesus sie dir bereits gesichert hat. Du musst deinen Wert nicht beweisen, denn dein Wert wurde am Kreuz festgelegt. Durch Christus bist du vergeben, angenommen und dem Vater nahegebracht worden.

      Die Einladung des Evangeliums besteht nicht darin, härter für Gott zu arbeiten. Die Einladung besteht darin, in dem zu ruhen, was Jesus bereits vollbracht hat. In ihm bist du vergeben. In ihm bist du angenommen. In ihm bist du dem Vater nahe. Und nichts, was du heute erlebst, kann das Werk ungeschehen machen, das Christus bereits für dich vollbracht hat.


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    • März 11thIn Christus bist du bereits ganz nah

      Es gibt Momente im Leben eines aufrichtigen Gläubigen, in denen Gott sich seltsam fern anfühlt. Deine Gebete fühlen sich still an. Dein Herz fühlt sich müde an. Dein Körper fühlt sich erschöpft an. Und irgendwo tief in deinem Inneren flüstert eine Frage: Wo ist Gott gerade? Wenn du dich heute in dieser Situation befindest, atme langsam ein und höre dir das hier sanft, aber deutlich an: Deine Fähigkeit, Gottes Gegenwart zu spüren, war nie die Grundlage deiner Beziehung zu ihm. Das vollendete Werk Jesu ist es.

      Nach dem Kreuz wurde deine Stellung vor Gott für immer durch das gesichert, was Christus vollbracht hat, und nicht durch das, was deine Gefühle gerade wahrnehmen können. Als Jesus auferstanden ist und sich zur Rechten des Vaters gesetzt hat, war das nicht nur ein Moment des Sieges. Es war eine Erklärung, dass das Werk, das nötig war, um dich Gott nahe zu bringen, vollständig und für immer vollbracht war. Du versuchst nicht, dich wieder in seine Gegenwart hochzuarbeiten. Durch Jesus bist du bereits nahe gebracht worden.

      Viele Gläubige lieben Gott von ganzem Herzen, leben aber still unter dem Druck, sich spirituell genug fühlen zu müssen, um zu wissen, dass Er ihnen nahe ist. Aber Gefühle sind wie das Wetter. Sie ändern sich. Sie steigen und fallen. An manchen Tagen fühlt sich dein Herz warm und lebendig an. An anderen Tagen fühlt es sich neblig und schwer an. Das vollendete Werk Jesu hat deine Menschlichkeit nicht beseitigt, aber es hat die Distanz zwischen dir und dem Vater beseitigt. Dein Bewusstsein mag schwanken, aber deine Verbindung mit Ihm tut das nicht.

      Denk mit neuer Gnade darüber nach. Ein Kind hört nicht auf, von seinem Vater gehalten zu werden, nur weil es die Augen geschlossen hat. Genauso gibt es Zeiten, in denen sich deine Seele taub, abgelenkt, ängstlich oder körperlich erschöpft anfühlt. Keiner dieser Momente macht zunichte, was das Blut Jesu bereits gesichert hat. Nach dem Kreuz ist Gott nicht aufgrund deiner emotionalen Empfindsamkeit in dein Leben getreten und wieder daraus verschwunden. Er hat durch Christus sein Zuhause bei dir gefunden.

      Manchmal ist der Kampf nicht nur geistig, sondern auch körperlich und seelisch. Müdigkeit, Stress, Angst, Schlafmangel, Trauer und sogar die Last der täglichen Verpflichtungen können dein Bewusstsein trüben. Dein Nervensystem kann überfordert sein, während dein Geist in Christus noch vollkommen geborgen ist. Deshalb bringt das vollendete Werk so tiefe Ruhe. Dein Frieden mit Gott ist nicht zerbrechlich. Deine Nähe zu ihm hängt nicht am seidenen Faden deiner letzten stillen Zeit. Jesus hat bereits alles Notwendige getan, um dich in eine dauerhafte Beziehung zum Vater zu bringen.

      Anstatt dich anzustrengen, mehr zu fühlen, kannst du jetzt sanft zu dem zurückkehren, was bereits wahr ist. Du wirst bereits geliebt. Du bist bereits willkommen. Du bist bereits durch Jesus nahe gebracht worden. Das Kreuz hat keine vorübergehende Brücke geschaffen, die nur an deinen guten Tagen erscheint. Es hat eine ewige Realität geschaffen, die auch an deinen schwächsten Tagen Bestand hat.

      Hier finden viele erschöpfte Gläubige neuen Atem. Das Ziel ist nicht, spirituelle Emotionen zu erzeugen. Die Einladung lautet, in der spirituellen Realität zu ruhen. Wenn du ruhst, beginnt dein Bewusstsein oft, weicher zu werden und kehrt auf natürliche Weise zurück. Nicht weil du es erzwungen hast, sondern weil dein Herz nicht mehr unter dem Druck steht, sich um Gottes Nähe zu bemühen.

      Wenn du dich also heute geistig benebelt, körperlich erschöpft oder spirituell still fühlst, gerate nicht in Panik. Glaub nicht, dass Gott sich zurückgezogen hat. Interpretier Stille nicht als Distanz. Nach dem Kreuz ist deine Beziehung zum Vater in dem vollbrachten Werk Jesu verankert, nicht in der Intensität deiner Gefühle.

      Du kannst einfach flüstern, selbst in deiner Schwäche: Vater, ich danke dir, dass du wegen Jesus in meiner Nähe bist, auch wenn ich es gerade nicht spüren kann. Diese Art von sanfter, gnadenvoller Ehrlichkeit öffnet das Herz oft viel mehr, als es Anstrengung jemals könnte.

      Du bist nicht zurückgeblieben.
      Du bist nicht entfernt.
      Du bist nicht vergessen.

      In Christus bist du bereits ganz nah, ganz erkannt und ganz gehalten. Und selbst in dieser stillen Zeit ist seine Gegenwart bei dir sicherer, als deine Gefühle jemals ermessen könnten.


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    • März 11thWir leben jetzt aus der Heiligkeit, die Jesus uns schon gesichert hat

      Vorhin im Podcast habe ich was erwähnt, das unser ganzes Leben als Gläubige verändert, und ich will mal kurz innehalten und es noch mal klar sagen. Wegen dem Opfer und dem vollendeten Werk von Jesus Christus geht es im christlichen Leben nicht mehr darum, nach dem zu streben, was Gott uns schon gegeben hat. Durch das Kreuz hat Jesus das erreicht, was wir selbst nie schaffen könnten. In der Bibel steht: „Er hat den, der keine Sünde kannte, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm die Gerechtigkeit Gottes würden“ (2. Korinther 5,21). Das heißt, Gerechtigkeit und Annahme bei Gott sind keine Dinge, die wir durch unsere Leistung erreichen müssen. Sie sind Geschenke, die Jesus uns durch sein Opfer gesichert hat.

      Wegen dieses vollendeten Werks leben wir nicht mehr, um Gottes Anerkennung zu bekommen. Wir leben aus Gottes Anerkennung heraus. Die Annahme durch den Vater hängt nicht von unseren täglichen Leistungen ab. Unsere Annahme beruht auf der Gerechtigkeit Jesu, die uns geschenkt wurde. Die Bibel sagt, dass wir „in dem Geliebten angenommen“ sind (Epheser 1,6). In Christus ist die Anerkennung, die Jesus beim Vater hat, jetzt auch auf uns übergegangen. Das heißt, wir wachen nicht jeden Tag auf und versuchen, Gott davon zu überzeugen, sich an uns zu erfreuen. Durch Jesus stehen wir bereits in seiner Gnade und Gunst.

      Genauso streben wir nicht mehr nach einer Beziehung zu Gott. Wir leben aus dieser Beziehung heraus. Vor dem Kreuz gab es wegen der Sünde eine Trennung zwischen der Menschheit und Gott, aber Jesus hat diese Trennung komplett beseitigt. Die Bibel sagt: „Denn durch ihn haben wir beide in einem Geist Zugang zum Vater“ (Epheser 2,18). Durch das Blut Jesu haben Gläubige jetzt vollen Zugang zum Vater. Wir stehen nicht draußen und hoffen, dass wir hereingebeten werden. Durch Christus sind wir schon nah an Gott dran und in Gottes Familie aufgenommen worden.

      Das verändert auch, wie wir Heiligkeit verstehen. Wir versuchen nicht, heilig zu werden, um von Gott angenommen zu werden. Wir leben jetzt aus der Heiligkeit, die Jesus uns schon gesichert hat. In der Bibel steht: „Durch ein einziges Opfer hat er für immer diejenigen vollendet, die geheiligt werden“ (Hebräer 10,14). Durch sein Opfer hat Jesus die Gläubigen schon rein gemacht und für Gott ausgesondert. Aus dieser Annahme und neuen Identität heraus beginnt unser Leben die Veränderung widerzuspiegeln, die er schon in uns vollbracht hat.

      Das Evangelium zeigt uns, dass das christliche Leben nicht mit Anstrengung beginnt. Es beginnt damit, dass wir annehmen, was Christus schon vollbracht hat. Wegen Jesus suchen wir Gott nicht in der Hoffnung, dass er uns irgendwann annimmt. Wir leben jeden Tag in dem Wissen, dass wir durch das Kreuz schon willkommen geheißen, vergeben und Gott nahe gebracht worden sind. Das vollendete Werk Jesu bedeutet, dass wir jetzt aus der Anerkennung, aus der Beziehung und aus der Heiligkeit leben, die Christus uns schon geschenkt hat. Alles, was wir jetzt tun, entspringt dem, was er schon für uns erreicht hat.


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    • März 9thDeine Zukunft liegt in Gottes Händen

      Die Jobsuche kann echt anstrengend sein. Du schickst Bewerbungen raus, wartest auf Antworten und manchmal hörst du einfach nichts. Die Tage vergehen und du fängst vielleicht an, dir Sorgen zu machen oder fühlst dich sogar ein bisschen verlegen. Du fragst dich vielleicht, ob mit dir was nicht stimmt. Wenn du dich heute so fühlst, möchte ich dir was ganz Wichtiges sagen. Dein Wert hängt nicht von einem Job ab. Dein Wert kommt von Jesus.

      Durch das, was Jesus am Kreuz getan hat, ist dein Platz bei Gott bereits gesichert. Du wirst nicht mehr geliebt, wenn alles gut läuft, und weniger geliebt, wenn es schwierig wird. In der Bibel steht: „Gott aber hat seine Liebe zu uns darin gezeigt, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.“ Lange bevor du einen Job hattest, bevor du irgendetwas erreicht hast, hat Gott dich bereits geliebt.

      Gott weiß auch genau, was du brauchst. Jesus hat einmal gesagt: „Euer Vater weiß, was ihr braucht, bevor ihr ihn bittet.“ Das bedeutet, dass deine Situation für Gott keine Überraschung ist. Er sieht deine Bedürfnisse, deine Sorgen und den Druck, den du verspürst. Und er kümmert sich um jeden Aspekt deines Lebens.

      Manchmal, wenn sich Türen nicht öffnen, kann es sich so anfühlen, als würde nichts passieren. Aber Gott wirkt auch dann, wenn wir es noch nicht sehen können. In der Bibel steht: „Befiehl dem Herrn deinen Weg; vertraue auf ihn, und er wird handeln.“ Gott kann dein Leben auf eine Weise leiten, die du jetzt noch nicht sehen kannst.

      Es ist auch hilfreich, sich daran zu erinnern, dass dein Leben mehr ist als nur diese eine Phase. In der Bibel steht: „Wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat.“ Das heißt, Gott hat schon gute Pläne für dein Leben. Deine Geschichte ist noch nicht zu Ende.

      Wenn dein Herz heute schwer ist, bring das vor Gott. In der Bibel steht: „Lasst uns also mit Zuversicht vor den Thron der Gnade treten, damit wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden, um Hilfe zu erhalten in Zeiten der Not.“ Durch Jesus kannst du frei zu Gott kommen. Du brauchst keine perfekten Worte. Du kannst einfach mit ihm reden.

      Wenn du also gerade keinen Job findest, atme tief durch. Diese Phase sagt nichts darüber aus, wer du bist. Du wirst immer noch geliebt. Du bist immer noch auserwählt. Und Gott leitet immer noch dein Leben.

      Dank Jesus ist deine Zukunft in Gottes Händen sicher. Und er weiß genau, wie er für dich sorgen muss.


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    • März 6thSchuldgefühle und Gottes Liebe

      Es gibt Momente im Leben, in denen man auf seine Geschichte zurückblickt und sich von der Last der vergangenen Ereignisse überwältigt fühlt. Zeiten des Schmerzes, des Verlusts und Entscheidungen, die man getroffen hat, während das Herz verletzt war, können tiefe Spuren in der Seele hinterlassen. Selbst nachdem man zu Gott zurückgekehrt ist, selbst nach Jahren des Dienstes für ihn, kann die Scham still im Hintergrund weiterleben. Man mag sagen, dass man glaubt, dass Gott einem vergibt, doch innerlich fragt man sich immer noch, ob er einen wirklich mit den gleichen Augen sieht. Er sehnt sich danach, ihn klar und deutlich sagen zu hören: „Ich vergebe dir. Ich liebe dich.“

      Die schöne Wahrheit des Evangeliums ist, dass Gott diese Worte bereits durch Jesus gesprochen hat.

      Am Kreuz flüsterte Gott die Vergebung nicht in einer stillen Ecke des Himmels. Er verkündete sie offen durch das vollendete Werk seines Sohnes. Als Jesus die Sünden der Menschheit auf sich nahm und sein Leben für uns gab, befasste er sich nicht nur mit den Sünden, die begangen wurden, bevor jemand glaubte. Er hat ein für alle Mal die gesamte Last der Sünde auf sich genommen. Die Schrift sagt, dass wir in Christus die Erlösung durch sein Blut haben, die Vergebung der Sünden, nach dem Reichtum seiner Gnade (Epheser 1,7). Diese Vergebung ist nicht zerbrechlich. Sie ist nicht teilweise. Sie ist nicht etwas, das verschwindet, wenn jemand fällt und dann wieder zurückkommt. Sie ist verwurzelt in dem, was Jesus vollbracht hat, nicht darin, wie perfekt die Geschichte eines Menschen gewesen ist.

      Viele Gläubige kehren zu Gott zurück, tragen aber immer noch Scham mit sich herum, als stünden sie vor der Tür und hofften, wieder hereingelassen zu werden. Aber das Kreuz erzählt eine andere Geschichte. Als Jesus starb und wieder auferstand, beseitigte er die Barriere zwischen Gott und seinen Kindern. Die Schrift sagt, dass wir jetzt mit Zuversicht Zugang zum Vater haben (Epheser 3,12). Das bedeutet, dass die Beziehung nicht auf einer Leistungsbilanz beruht. Sie beruht auf der Gerechtigkeit Jesu selbst.

      Der Feind flüstert uns gerne zu, dass Gott uns zwar rechtlich vergeben hat, aber emotional immer noch von uns enttäuscht ist. Doch das Evangelium räumt mit dieser Lüge komplett auf. Gott geht mit seinen Kindern nicht aufgrund ihrer schlimmsten Zeiten um. Er geht mit ihnen aufgrund von Christus um. Und Christus ist perfekt, akzeptiert und vom Vater voll und ganz geliebt.

      Denk mal über das Herz Gottes nach, das durch Jesus offenbart wurde. Immer wieder in den Evangelien waren es die Menschen, die sich am meisten schämten, denen er sich näherte und von denen er sich nicht abwandte. Die Frau, die beim Ehebruch erwischt wurde, erwartete Steine, erhielt aber Gnade (Johannes 8,3–11). Der verlorene Sohn erwartete Ablehnung, aber er bekam ein Gewand, einen Ring und ein Fest (Lukas 15,20–24). Petrus verleugnete Jesus dreimal und dachte, seine Geschichte sei vorbei, aber der auferstandene Christus stellte ihn wieder her und vertraute ihm die Leitung an (Johannes 21,15–17). Diese Geschichten sind keine Ausnahmen vom Charakter Gottes. Sie zeigen sein Herz.

      Scham sagt einem Menschen, dass sein Versagen die lauteste Stimme im Raum ist. Aber das Kreuz verkündet etwas Lauteres. Jesus ging nicht widerwillig ans Kreuz. Die Schrift sagt, dass er uns liebte und sich für uns hingab (Galater 2,20). Das bedeutet, dass er, als er deine Sünden trug, die ganze Geschichte kannte und sich dennoch für das Kreuz entschied. Nichts in deiner Vergangenheit überraschte ihn. Nichts in deiner Vergangenheit disqualifizierte die Liebe, die er bereits beschlossen hatte, dir zu schenken.

      Manchmal warten Menschen auf einen besonderen emotionalen Moment, in dem sie spüren, dass Gott sagt: „Ich vergebe dir.“ Die gute Nachricht ist jedoch, dass Gott dies bereits auf die klarste Weise durch das Evangelium selbst gesagt hat. Das Kreuz ist Gottes Erklärung. Die Auferstehung ist Gottes Bestätigung. Die Gegenwart des Heiligen Geistes im Leben eines Gläubigen ist Gottes ständige Erinnerung daran, dass er zu ihm gehört (Epheser 1,13–14).

      Wenn du zu ihm zurückgekehrt bist, ist diese Rückkehr selbst ein Beweis für seine Gnade, die in dir wirkt. Die Schrift sagt, dass es die Güte Gottes ist, die uns zur Umkehr führt (Römer 2,4). Dieselbe Gnade, die dich zurückgebracht hat, ist die Gnade, die dich jetzt hält.

      Gott sieht dich nicht durch die Brille deiner schlimmsten Jahre. Er sieht dich durch die Gerechtigkeit Jesu. In Christus bist du nicht die Person, die durch diese Zeiten des Schmerzes und der Zerbrochenheit definiert ist. Du bist ein geliebtes Kind, das vom Vater willkommen geheißen wird.

      Und wenn du die Stimme des Himmels klar hören könntest, würdest du die Botschaft hören, die bereits durch das Kreuz verkündet wurde:

      Dir ist vergeben.
      Du wirst geliebt.
      Und durch Jesus bist du in der Gegenwart Gottes voll und ganz willkommen.


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    • März 6thLebst du wie jemand, der versucht, sich Liebe zu verdienen?

      Der Brief an die Römer 8,38-39 ist eine der stärksten Verheißungen über Gottes Liebe, die je geschrieben wurden. Es sind nicht nur schöne Worte. Es ist nicht nur Trost für schwere Tage. Es ist eine Wahrheit, die feststeht, ob wir sie spüren oder nicht.

      Paulus schreibt: „Denn ich bin überzeugt, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Dämonen, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, noch irgendwelche Mächte, weder Höhe noch Tiefe, noch irgendetwas anderes in der ganzen Schöpfung uns von der Liebe Gottes trennen kann, die in Christus Jesus, unserem Herrn, ist.“ (Römer 8,38-39, NIV)

      Lies das mal langsam. Er sagt, er ist überzeugt. Nicht unsicher. Nicht hoffnungsvoll. Überzeugt. Das ist kein Wunschdenken. Das ist eine feststehende Wahrheit, die auf dem basiert, was Jesus schon getan hat.

      Hast du jemals Angst gehabt, dass dich etwas von Gott wegtreiben könnte? Ein Fehler, den du bereust. Eine Zeit, in der du dich distanziert gefühlt hast. Ein Misserfolg, der dir immer noch peinlich ist. Manchmal tun wir so, als hinge Gottes Liebe davon ab, wie standhaft wir sind. Aber dieser Abschnitt sagt uns, dass sie von Christus abhängt, nicht von uns.

      Vor Jesus schuf die Sünde Distanz. Schuldgefühle ließen die Menschen sich verstecken. Der Tod fühlte sich wie das letzte Wort an. Aber am Kreuz änderte sich alles. Als Jesus sagte: „Es ist vollbracht“ (Johannes 19,30, NIV), sprach er nicht von einem Teil des Werkes. Er erklärte das Werk für vollendet. Die Kluft zwischen Gott und den Menschen war geschlossen.

      Das heißt, in Römer 8,38-39 geht es nicht um eine Liebe, die wir zu schützen versuchen. Es geht um eine Liebe, die uns schützt.

      Paulus zählt die Dinge auf, die die Menschen am meisten fürchten. Der Tod kann dich nicht trennen. Das heißt, selbst deine schlimmste Angst ist bereits beantwortet. Das Leben kann dich nicht trennen. Das heißt, deine täglichen Kämpfe, deine schwachen Momente und dein unvollendetes Wachstum heben Gottes Liebe nicht auf.

      Engel und Dämonen können dich nicht trennen. Keine geistige Kraft hat die Macht, das rückgängig zu machen, was Christus gesichert hat. Die Gegenwart kann dich nicht trennen. Was auch immer du gerade durchmachst, es ist nicht stärker als seine Liebe. Die Zukunft kann dich nicht trennen. Was auch immer morgen kommt, ist Gott bereits bekannt und bereits abgedeckt.

      Höhe und Tiefe können dich nicht trennen. Es gibt keinen Ort, an den du gehen kannst, wo seine Liebe dich nicht erreichen kann. Nichts in der gesamten Schöpfung kann dich trennen, weil diese Liebe nicht aus der Schöpfung kommt. Sie kommt vom Schöpfer.

      Denk mal darüber nach.

      Wenn nichts in der Schöpfung dich trennen kann und du Teil der Schöpfung bist, bedeutet das, dass selbst deine eigene Schwäche Seine Liebe nicht überwältigen kann. Selbst wenn du dich weit entfernt fühlst, bist du nicht getrennt. Selbst wenn du dich unwürdig fühlst, wirst du dennoch gehalten.

      Wie können wir diese Liebe messen? Schau dir das Kreuz an. Gott hat nicht aus der Ferne geliebt. Er ist in unsere Welt gekommen. Er hat die Sünde getragen. Er hat sich dem Gericht gestellt. Er hat den Tod erfahren. „Gott aber hat seine Liebe zu uns darin gezeigt, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.“ (Römer 5,8, NIV)

      Er hat nicht darauf gewartet, dass du perfekt wirst. Er hat dich in deiner schlimmsten Zeit geliebt.

      Der Himmel hat sich nicht zurückgehalten. Jesus hat seinen Körper gegeben. Er hat sein Blut gegeben. Er hat seine Gerechtigkeit gegeben. Er ist auferstanden, damit nichts jemals zwischen dir und dem Vater stehen kann.

      Römer 8 endet nicht mit Angst. Es endet mit Gewissheit. Es sagt nicht, dass du dich mehr anstrengen sollst, um geliebt zu bleiben. Es sagt, dass du in Christus geliebt bist. Diese Liebe steigt und fällt nicht mit deinen Emotionen. Sie wird nicht schwächer, wenn du einen schlechten Tag hast. Sie wächst nicht, wenn du gute Leistungen erbringst. Sie ist bereits vollkommen.

      Also lass mich dir eine Frage stellen.

      Lebst du wie jemand, der versucht, sich Liebe zu verdienen? Oder lebst du wie jemand, der sich dieser Liebe bereits sicher ist?

      Du kämpfst nicht darum, in Gottes Händen zu bleiben. Du bist bereits dort.

      Wenn du jemals daran zweifelst, wie sehr er dich liebt, schau auf das Kreuz. Schau auf das leere Grab. Nichts blieb unvollendet. Nichts wurde verschont. Nichts wurde vergessen.

      Römer 8,38-39 ist Gottes klare Botschaft an dein Herz. Seine Liebe hat keinen Bruchpunkt. Keine zeitliche Begrenzung. Keine versteckten Bedingungen. Du bist bekannt. Du wirst gehalten. Und du wirst für immer geliebt in Christus Jesus, unserem Herrn.


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    • März 6thWer bist du, wenn niemand zusieht?

      David hat was Besonderes an sich, das über Kronen und Siege hinausgeht. Bevor er jemals eine Krone trug, bevor er in die Schlacht zog, bevor seine Lieder niedergeschrieben wurden, war er ein Hirte mit Staub an den Füßen und einem Herzen, das Gott zugewandt war.

      Lange vor dem Thron gab es Felder.

      David lernte, an ruhigen Orten Gott zu verehren. Ohne Publikum. Ohne Applaus. Ohne Anerkennung. Nur mit Schafen, dem weiten Himmel und der Gegenwart Gottes. Seine Harfe spielte er nicht zuerst für Menschen. Er spielte sie vor dem Herrn. Während er über die Schafe wachte, baute er auch eine Beziehung auf. Während er die Lämmer beschützte, formte Gott sein Herz.

      Hast du dich jemals gefragt, was Gott in dir formt, während du im Verborgenen bist?

      Davids Lieder wurden nicht geschrieben, um berühmt zu werden. Es waren Gebete. Es waren Schreie der Ehrfurcht, Dankbarkeit, Reue und des Vertrauens. Viele dieser Gebete finden sich im Buch der Psalmen. Sie sind ehrlich. Sie sind unverfälscht. Sie sind echt.

      David wurde nicht ausgewählt, weil er perfekt war. Die Bibel verschweigt seine Fehler nicht. Er hat schwere Fehler gemacht. Seine Sünden brachten ihm selbst und anderen Schmerz. Was ihn jedoch von anderen unterschied, war seine Reaktion, als er damit konfrontiert wurde.

      Als der Prophet Nathan ihn zurechtwies, verteidigte David sich nicht. Er gab anderen nicht die Schuld. Er tat Buße.

      In Psalm 51,10 betete er:
      „Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz und erneuere in mir einen festen Geist.“

      Das ist das Gebet eines gebrochenen und demütigen Herzens.

      Gott sagte einmal in 1. Samuel 16,7:
      „Der Herr sieht nicht auf das, worauf die Menschen sehen. Die Menschen sehen auf das Äußere, aber der Herr sieht auf das Herz.“

      Das ist es, was David auszeichnete. Es war nicht seine Stärke. Es war nicht sein Können. Es war nicht seine Führungsstärke. Es war sein Herz.

      David verstand etwas, was viele Menschen übersehen. Gott will keine Leistung. Er will Hingabe.

      David betete nicht an, um Gunst zu erlangen. Er betete an, weil er wusste, wer Gott war. Selbst als er sich in Höhlen versteckte. Selbst als er von Saul gejagt wurde. Selbst als er verraten wurde.

      Er hatte Gelegenheiten, Saul zu töten und den Thron mit Gewalt zu erobern. Aber er lehnte ab. In 1. Samuel 24,6 sagte er:
      „Der Herr bewahre mich davor, meinem Herrn, dem Gesalbten des Herrn, so etwas anzutun oder meine Hand gegen ihn zu erheben; denn er ist der Gesalbte des Herrn.“

      David vertraute mehr auf Gottes Zeitplan als auf seine eigene Ambition.

      Das zeigt Ehrfurcht. Das zeigt Vertrauen.

      Sein Leben lehrt uns, dass die Vertrautheit mit Gott an versteckten Orten aufgebaut wird. Sie wächst, wenn Gehorsam unsichtbar ist. Sie vertieft sich, wenn die Umkehr schnell und aufrichtig ist.

      David wusste, wie man zu Gott zurückkehrt. Immer und immer wieder. Er wusste, wie man sich auf sein Gesicht wirft und um Gnade bittet. Er gab nicht vor, stark zu sein, wenn er schwach war. Er brachte alles zu Gott.

      Und Gott stellte ihn wieder her.

      In Psalm 23,1 heißt es:
      „Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.“

      Diese Worte stammen von jemandem, der selbst einmal Hirte gewesen war. David wusste, was es bedeutete, sich um Schafe zu kümmern. Und er vertraute darauf, dass Gott sich auf die gleiche Weise um ihn kümmern würde.

      Seine Psalmen sprechen auch heute noch zu uns, weil sie aus einer lebendigen Beziehung entstanden sind. Seine Anbetung war keine polierte Perfektion. Es war ehrliche Hingabe.

      Diese Geschichte ruft uns zurück auf die Felder. Zurück an den ruhigen Ort. Zurück zum einfachen Gehorsam.

      Lass mich dir eine Frage stellen.

      Wer bist du, wenn niemand zusieht?
      Bete du nur in der Öffentlichkeit an oder auch privat?
      Wenn du versagst, rennst du dann vor Gott davon oder zurück zu ihm?

      Gott beeindrucken Titel, Status oder Applaus nicht. Er schaut auf das Herz. Er hört auf Aufrichtigkeit. Er reagiert auf Demut.

      Mögen wir von David lernen.
      Unser Herz zu bewahren.
      Mit Ehrlichkeit anzubeten.
      Schnell Buße zu tun.
      Gott voll und ganz zu vertrauen.

      Nicht um Anerkennung zu erlangen.
      Nicht um belohnt zu werden.
      Sondern weil nur Er allein würdig ist.


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