Diese Woche haben wir Abram kennen gelernt und den Anfang der Juden
Warum hatte Gott ausgerechnet Abram ausgewählt und warum war es überhaupt nötig, jemand abzusondern? Sind denn nicht alle Menschen vor Gott gleich? Warum bevorzugt er hier mit einem Mal jemanden?
Wir haben uns die Geschichte der Menschen auf dem Zeitstrahl angesehen (der zum Bibelgrundkurs gehört). Wir sind noch nicht weit von der Flut entfernt. Zumindest Sem lebt noch und kann als Augenzeuge von der Flut und ihren Gründen berichten. Dennoch scheinen sich die Menschen meilenweit von Gott entfernt zu haben. In der Vorwoche hatten wir ja „den Geniestreich“ von Nimrod angesehen und in diesem Zusammenhang haben wir über die Namen gestaunt.
Der Name, den Eltern ihren Kids geben, zeigt immer, was ihnen gefällt oder wichtig ist. Besonders in biblischen Zeiten hatte man keine Modenamen gegeben, sondern die Namen hatten eine Bedeutung. Je weiter wir uns von Sem, Ham und Japhet entfernen, umso weniger haben die Namen mit dem wahren Gott, mit dem Schöpfer von Himmel und Erde zu tun. Auch die Namen von Terahs Söhnen gehen immer weiter von Jehova weg.
Dies zeigt, wie sehr sich die Menschen wieder einmal von Gott entfernt haben.
Als wir beim Sündenfall und dem Fluch waren, haben wir uns lange mit Vers 15 beschäftigt, wo es um den Samen der Schlange und dem Samen der Frau geht und was das für ein Same war (Kapitel 3). Wir haben bei Kain und Abel gesehen, dass Eva das mit dem Samen falsch verstanden hatte und dachte, dass Kain dieser Same sei – was sich in seinem Namen widerspiegelte, den sie ihm gab (Kapitel 4). Wir haben am Anfang von Kapitel 6 gesehen, dass der Satan alles daran setzte, um diesem Samen zu zerstören, zu verwässern – denn es geht immer weiter auf den Messias zu, der dem Satan den Kopf zertreten und ihn vernichten solle. Das gilt es zu verhindern. Daher kamen die ungehorsamen Engel (Dämonen) und zeugten mit den Frauen Kindern. Einer der Bibelkommentatoren vermutete, dass lediglich Noahs Frau und die Frauen seiner Söhne sich nicht darauf einließen, dass diese die einzigen waren, die keine der Nephilim (Halbgötter) hervorbrachten. Daher wurden auch nur diese in der Flut bewahrt.
Wieder einmal ist die Erde völlig verderbt. Die Menschen beten andere Götter an und dies spiegelt sich auch in den Namen ihrer Kinder wieder. Daher ist es wieder einmal an der Zeit, dass Gott eingreift. Er sondert einen Mann und eine Frau aus, um diesen Samen sauber zu halten. Abram und Sarai.
Er fordert diesen Mann auf, seine Heimat zu verlassen und gibt ihm ein Versprechen: er würde ihn groß machen, ihm viele Nachkommen geben und ihn segnen und schützen. Er würde ihm ein bestimmtes Land geben, dass ihm und seinem Nachkommen gehören solle. ER schließt einen Bund mit ihm, wonach er diejenigen segnen würde, die ihn segnen und diejenigen verfluchen würde, die ihm Schäden. Hier finden wir den Ursprung von dem Grundsatz, den Paulus in Galater anführt: „wir werden ernten, was wir säen“.
Wir haben gesehen, dass Abram nur eine einzige Sache machen musste, um in den Genuß des Segens zu kommen: er musste seine Heimat verlassen. Indem er aus Ur auszog hatte er seinen Teil getan.
Und Abram gehorcht und zieht mit seiner Familie aus der Heimat weg. Weg von einem luxuriösen Leben, das sie in Ur geführt hatten, hin in eine Art Ungewissheit, denn Gott hatte nicht gesagt, wohin es geht und wie lange die Reise dauern würde. Wir heute wissen, dass er sein ganzes weiteres Leben auf Reisen war und in Zelten wohnte.
Überall, wo Abram Station machte, baute er Jehova einen Altar und „rief den Namen Jehovas an“. Wir haben gesehen, dass das ursprüngliche hebräische Wort nicht lediglich opfern und beten meinte, sondern dass Abram den Namen Jehovas bekannt machte. Jeden der Altäre, die er in seinem Leben baute, trug den Namen Jehovas und jeder, der dort vorbeikam, kam mit diesem Namen und Gott in Berührung
Bevor wir uns mit diesem Kapitel beschäftigen, rufen wir uns bitte nochmals den Bund zwischen Gott und Abram in den Sinn: Jehova hatte zu ihm gesagt, er solle aus Ur ausziehen, dorthin, wo er ihn hinschicken würde – und ER würde mit ihm sein
Nun entsteht eine Hungersnot im Lande, das Abram im Auftrag Gottes durchzieht. Wir lesen nirgendwo, dass Jehova zu Abram sagt, er solle nun nach Ägypten gehen. Abram zieht auf eigene Faust dorthin, weil er Angst hat. Vielleicht vertraut er nicht darauf, dass Gott auch während der Hungersnot für ihn und seine Familie sorgen könne.
Wie dem auch sei: sie ziehen nach Ägypten und wieder einmal vertraut Abram nicht auf Gottes Schutz. Er bittet IHN nicht um Schutz und Segen, sondern er denkt sich eine List aus und bittet seine Frau um eine „kleine Notlüge“. Denn sie ist ja seine Halbschwester, daher ist es ja nicht ganz gelogen, wenn sie verschweigt, dass sie beide verheiratet sind. Immerhin geht es ja um sein Leben und um den versprochenen Samen
So kommt es, wie es kommen muss, Sarai kommt an den Hof des Pharaos in seinen Harem. Aber Jehova lässt es nicht zu, dass es zu Geschlechtsbeziehungen zwischen Sarai und dem Pharao kommt. Er schlägt den Pharao und seinen Hof mit einer schlimmen Krankheit. Da es so viele trifft, zieht der Pharao Erkundigungen ein. Er fragt seine Weisen und Priester und da diese ihre Kraft von den Dämonen beziehen, wird schnell klar, woran das Unglück liegt.
Wir halten fest: Jehova bewahrt Sarai davor, dass der Pharao sie sich richtig zur Frau nimmt. Wenn wir das, was wir im Bibelbuch Esther lesen, mit einbeziehen, dann wissen wir, dass wenn es heißt „er nahm sie in seinen Harem“ nicht zwangsläufig bedeutet, dass es bereits zu sexuellen Beziehungen kam. Der Pharao hatte zwei unterschiedliche Harem: einen für die schönen Jungfrauen, die über ein Jahr mit allen möglichen Schönheitsbehandlungen auf die Vereinigung mit dem Pharao vorbereitet wurden und dann den, in den sie nach der Vereinigung kamen.
Sarai befand sich also noch in dem Harem zur Vorbereitung und Gott greift rechtzeitig ein. Es durfte nicht zur Vereinigung kommen, denn ER hatte vor, aus Abram und Sarai eine große Nation zu machen. Da wäre eine Schwangerschaft durch den Pharao nicht sonderlich hilfreich gewesen.
So schickt der Pharao Sarai, Abram und die ganze Gefolgschaft weg. Man könnte es sogar als eine Art Ausweisung ansehen, ein Thema was zur Zeit ja laufend in der Öffentlichkeit behandelt wird
Thom findet besonders die Art der Strafe für dem Pharao interessant. Er hätte ihn ja auch vernichten, töten können. Aber der Pharao wollte Sarai oder Abram ja nicht töten, er wollte „lediglich“ sexuelle Beziehungen zu ihr als mit seiner Nebenfrau haben. Daher schlägt Jehova ihn mit einer Krankheit, die wahrscheinlich eine Geschlechtskrankheit gewesen sein wird, die ihn davon abhielt, die Ehe zu vollziehen
Dieser Punkt ist mir bisher noch garnicht so aufgefallen
Wir haben uns also am Sonntag mit dem Ursprung der Juden beschäftigt. Nicht umsonst reden die Juden von Jehova immer als von „dem Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs“.
Des Weiteren hatte Thom hervorgehoben, wo sich Abram ansiedelte. Er machte nie in einer der Städte im verheißenen Land Station, sondern immer am Rande, außerhalb. Dies wird besonders für die Geschichte wichtig sein, die wir diese Woche lesen: Abram und Lot
Es bleibt weiterhin spannend
by Jule with no comments yetResümee von unserem Gottesdienst am 26. Februar
Diesmal hatten wir uns im Zusammenhang mit Nimrod und dem Turmbau zu Babel die Geschlechtslinien angesehen – die wichtig sind, weil sie zeigen, dass der Bericht authentisch ist, von realen Personen handelt; uns zeigt, wo wir uns im Strom der Zeit befinden und wer noch mit wem gemeinsam gelebt hatte, also wer von wessen Erfahrungen und Erinnerungen mit Jehova profitieren konnte. Dann haben wir uns die spezielle Linie von Sem angesehen, da diese nicht nur später zum Messias hin führt, sondern wir auch so bei Abraham ankommen, der jetzt noch Abram genannt wird.
Wir haben zum wiederholten Mal fasziniert die Eigenheit des Erzählstils wahrgenommen: immer wieder wird in der Erzählung zurückgesprungen. Wir hatten es bereits in den ersten Kapiteln des Schöpfungsberichts beobachtet, dass eine Geschichte scheinbar zu Ende erzählt wird und wir im nächsten Kapitel noch mal darüber lesen. Charakteristisch dabei ist, dass erst etwas als Ganzes erzählt wird und dann später auf eine bestimmte Einzelheit Bezug genommen wird. Gott erschafft die Erde mit allem, was darauf ist, den Tieren und den Menschen. Im zweiten Kapitel sind wir nochmals bei der Erschaffung dabei. Hier kommt mit einem Mal Eva dazu und es wird auch erklärt, warum.
Hier in Kapitel 10 lesen wir erst die Geschlechtslinien und einiges über Nimrod, wie dass er gegen den Schöpfer rebellierte und dem göttlichen Gebot, sich auszubreiten, widersteht, indem er eifrig Städte baut. Wir lesen von Babel und sind erstaunt, denn wir wissen ja, dass die Stadt den Namen „Verwirrung“ bekam, weil Gott die Sprache der Menschen verwirrt hat – was ja erst in Kapitel 11 steht. Wie kann dies sein?
Eben aus dem Erzählstil heraus. Erst wird über Nimrod und seine Städte erzählt und dann erfahren wir im nächsten Kapitel, warum einzig von Nimrod mehr erzählt wird. Er ist der Erbauer der Stadt. Eigentlich sollten sich die Menschen über die ganze Erde ausbreiten, aber er sorgte dafür, dass sie sich in einer Stadt sammelten. Also kein Camp mit Zelten, wie wir es von den Nomaden kennen, sondern richtige Häuser aus Stein, „für die Ewigkeit gebaut“.
Aber damit nicht genug, er lässt einen riesigen Turm bauen, der bis an den Himmel reichen soll. Interessant dabei, dass sich das hebräische Wort für „Tor zu Gott“ mit dem späteren Namen der Stadt „Babel“ ähnelt ?
Wollten sie bei Gott sein? Näher an ihn heranrücken? Oder wollten sie sich über Gott erheben, sein wie Gott? So wie seinerzeit Adam und Eva aus diesem Grund vom der verbotenen Frucht gegessen hatten? Oder hatte es tatsächlich etwas mit der Flut zu tun? Auch hier würde es Ähnlichkeiten mit dem Vorfall im Garten Eden geben
Seinerzeit hatte Satan Zweifel gesät: „sollte Gott wirklich gesagt haben?“. Erinnern wir uns an den Regenbogenbund, über den wir die Woche zuvor gesprochen hatten. Gott hatte dem Menschen versprochen, nie wieder alles Leben durch eine Flut zu vernichten. Aber kann man ihm wirklich trauen? Was wenn nicht? Was, wenn er nochmal so derbe aufräumt? Da wäre so ein hoher Turm echt sinnvoll, denn man könnte sich dann auf diesen retten. Denn wir erinnern uns auch, dass es Gott selbst war, der die Tür der Arche verschloss, alle die draußen blieben, mussten sterben. Das würde durch den Turm nicht mehr passieren…
Interessant auch der Gedanke, dass Gott runter zu den Menschen stieg, um zu gucken, was sie da machen.
Dies stütz den Gedanken, dass sie diesen Turm gebaut haben, um groß zu erscheinen, sich hoch zu erheben. Wenn sie es wirklich Tor zu Gott nannten, dann ist es sehr ironisch, dass dieser erst mal vom Himmel runter kommen muss, um dieses architektonische Meisterwerk in Augenschein zu nehmen ?
Wenn wir bedenken, wie wenige Einzelheiten man aus dem Weltall sehen kann – zB die chinesische Mauer. Was wird wohl von dem Turm zu sehen gewesen sein?
Zu wem spricht Gott, als er sagt „lasst uns Ihr Sprache verwirren“?
Erinnern wir uns zurück zum Garten Eden, als Jehova sagte „lasst uns Menschen machen“. Wir erinnern uns, dass uns bereits bei der Schöpfung Gott als Ganzes und in den drei Varianten begegnet: Vater, Sohn und Geist. Hier sehen wir dies auch wieder.
Wir haben uns mehrere Karten angesehen, die zeigten, wohin sich die Menschen dann zerstreut haben. Auch hier wieder das Zurückspringen in der Erzählung. Denn wir hatten bereits in Kapitel 10 gelesen, in welche Gebiete sich die einzelnen Stämme ausgebreitet haben.
Es ist anzunehmen, dass Gott die Sprache nicht komplett verwirrt hat, sondern dass man sich innerhalb der Familien verstehen konnten. Dafür spricht sie Liebe und Barmherzigkeit Gottes, denn es wäre sehr hart, wenn sich die Eheleute nicht mehr hätten verständigen können und wenn die Kinder nicht mehr verstanden hätten, was die Eltern sagten. Zudem hatten wir in Kapitel bei der Aufzählung der Geschlechtslinien am Ende der jeweiligen Linie immer gelesen, dass sie nach ihren Sprachen Orte besiedelten.
Diese „Sprachen“ hier sind die „Sprachen und Zungen“, von denen wir in Apostelgeschichte 2 zu Pfingsten lesen und wovon wir auch in der Offenbarung lesen, dass sie „aus allen Nationen und Sprachen kamen“
Immer wieder erkennen wir, dass es einen engen Zusammenhang von 1. Mose und der Offenbarung gibt. Um die Offenbarung zu verstehen, müssen wir begreifen, was in Mose passiert ist und warum. Dann erklärt sich die Offenbarung an vielen Punkten selbst.
Diese Woche lesen wir wir lesen weiter – in 1. Mose 11:27 bis 13 Vers 4 – von dem Auszug aus Ur, einer wohlhabenden Stadt, dass sein Vater auch noch bis zu einem gewissen Punkt mitzog bis er dort starb und von der Geschichte, wo Abraham log …
Was? Der Freund Gottes soll gelogen haben? Wie, wann und warum?
All dies erfahren wir in dieser Woche beim Bibellesen und am Sonntag im Gottesdienst. Es bleibt also spannend ?️?
Letzte Woche ging es mit Noah und seiner Familie weiter. Wir haben 1. Mose 8:20 bis 9:29 gelesen. Die Flut ist vorbei, Noah, seine Familie und alle Tiere verlassen die Arche. Wie geht es nun weiter? Was tun sie als erstes?
Hier einige Highlights, die wir gemeinsam heraus gearbeitet haben:
Das Opfer
Das erste, was Noah tut, als sie aus der Arche kommen, ist es, Jehova (oder auch Jahewh, dem Schöpfer) einen Altar zu bauen und ein Opfer zu bringen. Wichtig ist, dass er dem Gott selbst opferte und nicht das Mittel zur Rettung angebetet hat (wozu wir heute leider oftmals neigen. Mehr dazu im Blog). Es ist der erste Altar, der gebaut wurde, denn bisher hatten sie scheinbar direkt am Eingang vom Paradies vor der Scheschina Gottes, geopfert. Nun wird also der erste Altar gebaut und aus Dankbarkeit ein Opfer gebracht.
Wir halten fest, dass die Opfer immer eine freiwillige Gabe waren und nicht von Gott eingefordert worden waren. Dies kam erst mit dem mosaischen Gesetz.
Welche Tiere haben sie geopfert und später gegessen?
Wenn wir genau hinsehen, hatte Noah den Auftrag gehabt, sieben Paare von den reinen Tieren in die Arche zu führen und ein Paar von den unreinen. Es waren also genug Tiere zum Opfern und zum Essen da. Zudem werden einige der Tiere während der Zeit in der Arche und kurz danach Nachwuchs gehabt haben. Wir erinnern uns, dass sie über ein Jahr in der Arche zugebracht hatten ?
Der Auftrag
Der Mensch bekommt den Auftrag, sich zu vermehren und die Erde zu bevölkern. Warum das so wichtig ist, das jetzt hier zu erwähnen, werden wir in der kommenden Woche sehen, wenn wir uns mit Nimrod und dem Turmbau zu Babel beschäftigen.
Das Essen von Fleisch
Erstmals ist es dem Menschen erlaubt, auch Fleisch zu essen, weshalb Gott nun den Tieren Furcht vor dem Menschen gibt. Dies war vorher nicht so, denn sie mussten den Menschen nicht fürchten. Nun werden sie gejagt.
Warum nun die Erlaubnis, Fleisch zu essen? Weil ja alles überflutet war. Mit Sicherheit gab es noch nicht viel an Obst und Getreide, denn es war ja alles durch die lange Überflutung beschädigt. Zudem gab es nach der Flut andere Klimabedingungen. Scheinbar fehlten nun dadurch bestimmte Stoffe und Mineralien in den Pflanzen. Menschen, die heute vegetarisch oder vegan leben, müssen Nahrungsergänzungsmittel nehmen, damit sie keine Mangelerscheinungen bekommen
Einzige Einschränkung beim Essen von Fleisch ist das Blut. Es gehört Gott. Das Leben ist darin.
Hier erfahren wir auch, dass für Gott Leben heilig ist und dass auf Mord die Todesstrafe steht. Warum? Der Mensch ist im Bilde Gottes erschaffen und daher ist sein Leben unantastbar.
Der Bund
Nun schließt Gott einen Bund – nicht nur mit Noah. Auch die Tiere und alle Menschen auf der Erde sind da mit eingeschlossen. Er setzt nichts voraus, wir müssen nichts dafür tun. Es ist ein Geschenk Gottes.
Niemals wieder wird alles Leben vernichtet. Zum einen nie wieder durch eine Flut. Später in der Offenbarung wird noch mal von einer Vernichtung durch Feuer berichtet – aber dann betrifft es nur die bösen Menschen und nicht mehr Tiere und Flora und Fauna.
Als Siegel setzt Jehova Gott den Regenbogen in die Wolken. Ihn gab es vorher nicht und er wurde extra als Zeichen dieses Bundes erschaffen.
Noah und dem Wein.
Wieso war es so schlimm, den Vater nackt zu sehen? Adam und Eva waren ursprünglich nackt im Garten Eden, die Scham kam erst mit dem Sündenfall auf. Das Gebot, dass man die Blöße eines Verwandten nicht aufdecken solle, kam erst mit dem mosaischen Gesetz und hatte eher mit sexuellen Beziehungen und Inzucht zu tun
Was war also so schlimm daran, dass Ham die Blöße seines Vaters gesehen hatte und wieso gehen die beiden Brüder rückwärts, mit abgewandten Augen, um den Vater zu bedecken. Wieso wird Ham wegen seines Vergehens verflucht?
Der Fehler von Ham war es nicht, dass er den Vater nackt gesehen hatte, sondern dass er sich darüber lustig gemacht hatte.
Thom sagte, dass Noah ja ein großes Vorbild gewesen war, eine Autoritäts- und Respektperson. Er war herausragend durch seinen festen Glauben gewesen. Im Bericht wurde mehrfach gesagt, dass er „gerade so tat, wie Gott ihm gesagt hatte“.
Oftmals haben wir auch heute Probleme mit solchen Personen, die schon fast perfekt erscheinen. Wir fühlen und neben ihnen klein und beschämt.
Scheinbar kam bei Ham eine Art Schadenfreude auf. Vielleicht hat er sogar zu seinen Brüdern gesagt: „guckt euch mal den Vater an, das sooo große Vorbild. Alles macht er richtig, aber nun liegt er nackt und bloß da! Er hat auch Fehler, er ist überhaupt nicht so toll!“
Vielleicht sind die Brüder aus eben diesem Grund rückwärts gelaufen? Um Ham zu demonstrieren, wie doof sein Verhalten war und dass es ihnen egal ist, dass auch der Vater Fehler hat?
Wie dem auch sei: Ham hat mit seinem Verhalten mangelndem Respekt vor dem Vater gezeigt, wollte ihn „bloßstellen“, wie man heute so schön sagt (vielleicht kommt das Wort sogar gerade daher?)
Wie Thom schon sagte, sollten wir nicht groß über die Fehler und Schwächen anderer reden. Es zeugt weder von Respekt noch von Liebe und auch Jesus verurteilte diejenigen, die von ihrem Bruder sagen: „du verächtlicher Tor“
Soviel zu dem Stoff der letzten Woche und dem Gottesdienst am Sonntag.
Weiter geht es mit 1. Mose Kapitel 10:1 bis 11 Vers 26.
Wir erfahren etwas über die Nachkommen Noahs und woher die ganzen Völker dieser Erde abstammen. Wie sehen Nimrodl und das, was er tut. Wahrscheinlich kennt jeder von uns die Geschichte mit dem Turmbau zu Babel und wie Gott die Sprache der Menschen verwirrte.
Was hat das alles mit uns heute zu tun? Wo begegnet uns Jesus hier?
Es bleibt spannend ?️??
by Jule with no comments yetBuch
Thema:
Was würdest du tun, wenn Gott zu dir gekommen wäre – wenn er aus dem Nichts sagen würde: „Ich will Dich holen und woandershin bringen. Bringe deine Sachen zusammen. Ich sage dir, wohin du später gehen solltest.“ Stellen Dir vor, dies Deinem Ehepartner, den Eltern oder dem besten Freund zu erklären. Sie würden dich ansehenn, als wärst du verrückt. Sie würden protestieren. Sie würden zweifeln, dass Du wirklich mit Gott gesprochen haben. Sie würden ihr Bestes tun, um dich davon abzubringen. Dennoch rief Gott Abram genau so.
Tatsächlich war Abrams Situation noch komplizierter. Er war kein eifriger junger Mann, der Abenteuer suchte. Die Bibel sagt uns, dass er 75 Jahre alt war, als Gott ihn erwählte und ihm befahl, sich zu bewegen und ihm ein Vermächtnis im Austausch für seinen Gehorsam versprach. Während Sarai, seine Frau, protestiert haben mag, zeigt die Geschichte einfach, dass Abram ruhig dem Ruf Gottes gehorcht und in ein unbekanntes Land weggeht, wo er vermutlich den versprochenen Segen erleben würde.
Während sich die Geschichte entfaltet, finden wir, dass Gottes verheißene Segnung im Herzen von Abrams Geschichte steht (den Gott später Abraham umbenennt). Abram reagierte auf Gottes Ruf wegen seiner Hoffnung auf diesen zukünftigen Segen. Seine Erwartung, dass Gott sein Wort erfüllen würde, unterstreicht alles, was er tat. Tatsächlich mag Abram im Glauben geantwortet haben, weil Gott ihm das Einzige versprach, was ihm noch fehlte: ein Sohn. Auf diese Weise wird Abrams Geschichte mehr als die Auflistung des Patriarchen; Es veranschaulicht die Erwartung des Einen, der eines Tages die Beziehung Gottes zu seinem Volk wieder herstellen würde (Gal 4,4-5). Wie Abram antworten wir auch im Glauben auf Gottes Ruf – derjenige, der durch die Stimme seines Sohnes gehört wird.
Literarischen Kontext:
Die Einführung von Abram stellt einen wichtigen Wendepunkt in der Geschichte der Genesis dar. Die bisherigen Interaktionen Gottes mit der Menschheit, von Adam bis zum Babel-Ereignis, waren von Zwietracht und Konflikt geprägt. Abrams ansprechende Akzeptanz von Gott stand im Gegensatz zu dem beständigen Widerstand der Menschheit (außer Noah, siehe Gen 6,9-8,22). Mit Abram fand Gott endlich jemanden, der sein Segensangebot im Austausch gegen den Gehorsam umarmte.
Mit Abram verengte Gott auch seinen Fokus. Anstatt sich mit der Menschheit im Allgemeinen zu befassen, begann er, durch ein ausgesuchtes Volk zu arbeiten. Und doch würde Gottes Verheißung für Abram die gesamte Menschheit beeinträchtigen. Während Er Abram als Individuum segnete, würde die ganze Welt durch Abram göttlichen Segen empfangen (Gen 12,2-3). Dieser zentrale Punkt in der biblischen Erzählung beeinflusst alles, was in der Geschichte von Abrams Leben folgt.
Quick Bit
Die Bibel ist mit Genealogien gefüllt. Einige erklären, woher die Nationen der bekannten Welt oder eine unmittelbare Region kamen (z. B. Gen 10). Andere helfen, die biblische Geschichte von einem Hauptcharakter zum nächsten zu bewegen (z. B. Gen 5). Die Genealogie, die zu Abram führt, bewegt die Geschichte von der Zeit Noahs bis zu Abram, der nächsten Hauptfigur der Genesis (siehe Gen 10, 11: 10-26).
Zuerst begegnen wir Abram in Gen 11, der seine Familie vorstellt und den Hintergrund der Ereignisse von Gen 12 liefert (siehe Gen 11: 27-32). Abram war Teil eines seminomadischen Clans, der von seinem Vater, Terah, geführt wurde. Der Clan umfasste die Brüder Abrams, Nahor und Haran; Abrams Neffe, Lot; Nahors Frau Milcah; Und Abrams Frau Sarai. Diese kurze Erzählung stellt Menschen und Orte vor, die später in der Genesis wichtig sein werden – besonders wenn Abrams Nachkommen mit seiner Großfamilie im nördlichen Mesopotamien interagieren.
Historischer und kultureller Hintergrund
Genesis 11: 27-32 führt drei Schlüsselpositionen ein: Ur der Chaldäer, Haran und Kanaan. Abrams Geburtsort „Ur der Chaldäer“ bezieht sich entweder auf eine große alte Stadt im südlichen Mesopotamien oder ein kleineres Handelszentrum im Nordwesten von Mesopotamien. Anhaltspunkte aus Abrams Geschichte deuten darauf hin, dass er die Region um Haran im Nordwesten Mesopotamiens als seine Heimat (Gen 24: 4-7) betrachtete, aber spätere biblische Texte verbinden ihn mit dem südlichen Mesopotamien wegen der Erwähnung der „Chaldäer“ in Gen 11:28 . Die meisten biblischen Bezüge auf Chaldäer verwenden den Namen als Synonym für die Babylonier, die Bewohner von Babylon – eine bedeutende Stadt im südlichen zentralen Mesopotamien (Jes 13,19; 47: 1). Aus diesem Grunde wurde Abrams Migration von Süd-Mesopotamien nach Kanaan später die Erfahrung von Juden, die aus dem babylonischen Exil zurückkehrten, voraussehen.
Haran war eine Stadt am oberen Euphrat im nordwestlichen Mesopotamien. Auf dem Weg von Ur nach Kanaan ließen sich Terah und der Rest des Clans in Haran nieder. Die Geschichte gibt keine Erklärung dafür, warum sie ihre Reise nach Kanaan auf diese Weise unterbrochen haben. Terah lebte seine letzten Tage in Haran (Gen 11: 31-32).
Kanaan war das verheißene Land, die Region, die eines Tages zu israelitischem Territorium werden sollte. Bei der Einführung von Canaan hier, Gen 11: 27-32 zeigt, dass Abrams Geschichte die Geschichte von Israels Anfang ist. Drei Standorte innerhalb Kanaans werden ausdrücklich in der Geschichte von Abram erwähnt: Sichem, Bethel und Negev. Zusammen bilden diese Orte die primären Bereiche, die Abram und seine Nachkommen später in Genesis besetzten. Sie stellen auch die großen Festungen der künftigen israelitanischen Kontrolle dar.
Eine genauere Betrachtung
Schnelles Lesen über das kurze Kapitel von Gen 12: 1-9 kann uns veranlassen, die Implikationen der Ereignisse zu übersehen. Auf der Oberfläche ist die Geschichte klar: Gott rief, und Abram antwortete mit Gehorsam. Aber stellen Sie sich Abram in der Mitte dieser Situation vor und versuchen,
seiner Familie zu erklären, was Gott ihm sagte, dass er es tun sollte. Wie reagierte Sarai? Hat sie gefragt, ob er wirklich von Gott gehört? Wer war dieser Gott überhaupt? Und warum wählte er Abram?
Schnelles Bit
Das hebräische Wort moledeth kann verwendet werden, um sich auf die
Heimat eines Menschen zu beziehen (Ruth 2:11, Jer 22:10), Geburtsort (Jer 46:16, Ezek 16: 3), Verwandte (Gen 43: 7, Num 10:30 ) Oder Kinder (Gen 48: 6). Abgesehen von seinem Gebrauch in Gen 12: 1, tritt das Wort acht weitere Male in Genesis. Leider passen „Geburtsort“ und „Verwandte“ Arbeit gleichermaßen gut in vielen der Kontexte, wo Moledeth auftritt. Allerdings ist in Genesis 12: 1 „Geburtsort“ sinnvoller als „Verwandte“, da „Vaters Haus“ am Ende der Liste deutlich Abrams erweiterte
Familie zeigt. Abram wurde gerufen, um hinter seinem gegenwärtigen Haus, seinem
Geburtsort und seiner Familie zu verlassen, wo Gott führen könnte.
An dieser Stelle der Geschichte erzählt die Bibel nichts über Abram oder darüber, was für ein Mensch er war. Mit Noah, die letzte Person, die Gott zusagte, zeigt die Bibel zumindest an, dass er „ein Gerechter“ war (Gen 6,9). Wir werden nicht genau gesagt, wann Abram den Anruf erhielt. Es kann vorkommen, daß er vor dem Verlassen von Ur, oder nachdem sein Vater in Haran gestorben war, schweigt. Aber letztlich ist es wichtig, dass Gott Abram aufforderte, sein „Land“, sein Murmeltier und sein „Vaterhaus“ zu verlassen, (Gen 12: 1 esv). Ob das hebräische Wort moledeth auf Abrams Verwandten oder auf seinen Geburtsort verweist (es könnte sich auf beide beziehen), Gott berief Abram aus dem Vertrauten in das Unbekannte.
Der Mangel an Details in Gottes Anweisung für Abram, „auf das Land zu gehen, das ich dir zeigen werde“, deutet auf Abrams Glauben hin: Er packte und ließ sich in Reaktion auf den Ruf, blind und vertrauensvoll von Gott führen. Abram antwortete nicht mündlich auf Gottes Ziel. Er fragte nie, wohin er gehen solle, oder wie er wissen würde, wann er dort ankam.
Aber Gottes Worte hätten Abram als seltsam getroffen – verlassen Sie Ihre
Heimat und Familie, Sie werden eine große Nation werden – besonders Seine abschließende Aussage, „alle Familien der Erde werden in Ihnen gesegnet sein“ (Gen 12: 3). Wie könnten alle Familien auf Erden durch einen Mann gesegnet werden? Abram wußte nicht, wie sich diese Ereignisse entfalten sollten, aber er glaubte an das Versprechen und gehorchte. Gott versprach, ihn zu einem neuen Land zu führen und ihn mit Kindern zu versorgen, seine Reise zu segnen und für sein Wohlergehen zu sorgen. Abram glaubte, bereitete seine Familie und Besitztümer und machte sich auf den Weg nach Kanaan.
Quick Bit
Das hebräische Wort nephesh ist ein äußerst häufiger, aber komplizierter Begriff. In der Bibel hat das Wort eine breite Palette von Bezug, von den tatsächlichen Lebewesen zu Begriffen wie menschliche Wünsche oder
Appetit. Die Bibel verwendet regelmäßig das Wort in Bezug auf die Seele oder die
immaterielle Lebenskraft, wenn sie „Fleisch“ (physisch) mit „Seele“ (spirituell) kontrastiert (Deut 12:23, Jes 10,18). Aber im Buch der Genesis hat der Begriff oft die einfache Bedeutung von „jedem Lebewesen“ (Gen 1:20; 2: 7, 19).
Abram mußte eine große Karawane führen. Die Geschichte erzählt uns, dass er seine Frau, Sarai, seinen Neffen, Lot, alle ihren Besitz nahm, und alle Personen, die sie in Haran erworben hatten (Gen 12,5). Das
hebräische Wort für „Personen“ ist Nephesh, ein Wort, das oft als“Seelen“ übersetzt wird. Einige Interpretationen von Abrams Leben nehmen das Aussehen dieses Wortes als Beweis dafür, dass Abrams Geschäfte in
Haran Seelen bekehrten, um dem einen wahren Gott zu folgen (siehe „Jenseits die Bibel“).
Einmal in Kanaan reiste Abram nach Sichem, einem von drei Hauptgebieten, wo er
blieb, um einen Altar zu bauen, um Gott anzubeten (vgl. Gen 35: 4, Josh 24:26). Gott erweitert sein Versprechen an Abram an der Eiche bei Sichem. Während er in seiner ersten Ankündigung sagte, dass Gott Abram aufforderte zu gehen und versprach, ihn zu segnen (Gen 12,1-3), bestätigte er in dieser zweiten Ankündigung, dass Abram an der richtigen Stelle war, indem er versprach, diesem Land seine Nachkommen zu geben ( Gen 12: 7). Erneut antwortete Abram mit Handlungen, nicht mit Worten. Er baute einen Altar, verehrte Gott und setzte fort, das Land zu erforschen, einen anderen Altar in der Nähe von Bethel zu errichten und weiter nach Süden „in Richtung des Negev“ (Gen 12: 9) zu bewegen.
Während das Fehlen jeglicher gesprochener Reaktion auf Gott bemerkenswert ist,
haben Abrams Handlungen einen größeren Beweis für seinen starken Glauben geliefert, als es die Worte waren. Seine
Gehorsamshandlungen markierten nicht nur einen neuen Anfang für Abram, sie markierten einen neuen Anfang für das Verhältnis Gottes zur Menschlichkeit. Durch
Abrams treue Antwort wurde Gottes Fürsorge und Fürsorge für die ganze Welt eng mit Seiner Sorge und Sorge um Abram und seine Nachkommen verbunden. Und doch, an diesem Punkt in der Geschichte, bleibt vieles davon zu sehen. Sarai war unfruchtbar, und Abram, der im Alter vorgerückt war, hatte noch viele Lehren, um über Gottes Plan, Bestimmung und Zweck zu lernen.
In der ganzen Bibel
Abrams treue Antwort auf Gott beeinflusste die Bemühungen der späteren biblischen Autoren, weil sie auch darum kämpften, den treuen Gehorsam gegenüber Gott mit der Angst vor dem Unbekannten im Gleichgewicht zu halten. Generationen,
nachdem Abrams Nachkommen, die Israeliten, der erschreckenden Aussicht einer Reise von Mesopotamien zurück zu dem gelobten Land gegenüberstanden: die Rückkehr vom babylonischen Exil. Die
Propheten ermutigten die Israeliten, indem sie sie an die Treue Gottes gegenüber Abram erinnerten, zumal ihre Reise von Ur nach Kanaan glich (Mk 7,19-20, Jes 51,2-3). Für viele Israeliten blieb das Leben am Ende der Reise hart. Wie zu Beginn ihrer Reise, gedachten sie daran, wie Gott getreu für Abram während seiner gesamten Erfahrung und Reise gesorgt hatte (Neh 9: 7).
Schnelligkeit
586 v. Chr. zerstörten die Babylonier Jerusalem und den Tempel, wobei sie die meisten jüdischen Einwohner nach Babylon ins Exil (2 Kgs 25:8-11) führten. Dieses
Ereignis nennt man das „babylonische Exil“ oder häufiger „das Exil“. Es markiert einen Wendepunkt in der Beziehung zu Gott, da die Überlebenden des Exils erkannten, dass Israels langes Ungehorsam gegen ihn zu ihrer Strafe führte (Neh 9: 1-38). Nach Jahrzehnten in Babylon begannen die jüdischen Siedler nach Palästina zurückzukehren, nachdem der persische König Cyrus ihnen die Erlaubnis zur Wiederansiedlung ihrer Heimat in 539 v. Chr. gegenen hatte (Ezra 1: 1-4).
Als Bibelschreiber über den Glauben ihrer Vorfahren nachdachten, war Abrams Gehorsam gegenüber Gottes Ruf eine ständige Quelle der Beruhigung (Apostelgeschichte 7: 2-4, Hebr 11,8). Stephanus begann seine Darstellung von Israels Geschichte des Ungehorsams
gegenüber Gott durch die Hervorhebung von Abrams Gehorsam (Apg 7,2-8). Der Schreiber von Hebräer betonte, dass Abram „nicht wisse, wo er hingehe“ (Hebr 11,8). Ebenso wie Abrams Reise diente, um die aus dem Exil zurückkehrenden Israeliten zu beruhigen, bot sein Handeln ein Muster beispielhaften Glaubens für die frühe Kirche.
Jesus selbst brachte Abrams Geschichte und die Erzählung von der Erlösung der
Welt in Verbindung: „Abraham, dein Vater, freute sich, daß er meinen Tag sehen würde, und er sah es und war froh“ (Johannes 8:56). Hier ermahnte Jesus sein jüdisches Publikum, Abram zu modellieren, indem er
nach der Erfüllung des Heilsplans Gottes plante – ein Plan, den Christus selbst vor ihren Augen erfüllt hatte. Stattdessen schauten die Juden, die Jesus entgegensahen, in die Vergangenheit, die von ihrer Tradition lebte und Abram verehrte.
Traditionen im NT (und darüber hinaus) zeigen, wie einige Juden aus der Antike das
Abram-Modell des lebendigen Glaubens einem System von Regeln ersetzten. Dies führte sie dazu, ihr Verständnis von Gerechtigkeit und Verdienst auf das Leben Abrams aufzuzwingen. Es führte sie auch dazu, auf ihre Abstammung von Abram mehr
als ihre Beziehung zu Gott zu vertrauen (Mt 3,9, Johannes 8,31-40). Die Worte Jesu erinnern uns daran, dass die „Helden des Glaubens“ uns immer zur letzten Erfüllung der Worte Gottes führen sollten, die Christus ist.
Studienfragen
1. Es ist leicht, sich von den Menschen, die Gott in biblischen Zeiten durchgemacht hat, getrennt zu fühlen. Ist die Betonung der Bibel auf Gottes vergangene Treue ermutigt oder vereitelt? Was für Bibelverse, Hymnen oder Loblieder helfen, deinen Glauben in Zeiten des Kampfes zu erneuern?
2. Reflektieren Sie eine Gelegenheit, zu der Gott Sie zur richtigen Zeit an die richtige Stelle geführt hat. War deine Erfahrung wie Abrams, mit Gott, der in einer klaren und offensichtlichen Weise führte? Wenn Sie Seine Hand nicht in den Ereignissen dieser Zeit sehen konnten, wie haben Sie reagiert?
Jenseits der Bibel
Für alte Bibelleser war Abrams Hintergrund von Gen 11: 27-12: 3 nicht genug. Ja, Gott nannte ihn eine „große Nation“ – aber warum? Gab es etwas Besonderes an Abram, das Gott dazu veranlasste, ihn anstelle eines anderen zu wählen? Wir können das gleiche fragen, wenn wir über jemanden im Kirchenministerium oder der Führung nachdenken. Warum hat er oder sie einen Anruf erhalten, anstatt jemand anderes? Was ist so besonders an dieser Person?
Alte jüdische Übersetzer hatten ähnliche Fragen über Abrams Geschichte. Um
einen Sinn für seine Berufung zu finden, stellten sie sich vor, daß Abram einen gewissen Grad an Verdienst haben mußte – wenigstens genug, um Gottes Aufmerksamkeit zu erregen. Als Ergebnis verschönerten sie Abrams Hintergrund. Die Vorstellung, dass Gott Abram erwählt hat, ohne dass es Abrams Verdienst, war unvorstellbar. Es erforderte, dass sie Abrams fehlerhafte Menschlichkeit akzeptierte, ein Bild, das im Widerspruch zu ihrer Tradition war, Abram als das letzte Modell des Glaubens anzusehen.
Der uralte jüdische Kommentar Genesis Rabbah gibt viele Beispiele dafür, wie jüdische Dolmetscher Abram verehrten. Über die ersten 500 Jahre nach Christus verfasst, enthält Genesis Rabbah umfangreiche Interpretationen des Buches Genesis. Es erklärt Abrams Rolle bei der Wiederherstellung der Gerechtigkeit für die Welt nachdem Adams Fall die Sünde in die Welt brachte:
Warum muss ich wissen was, wann und wie?
by Jule with no comments yetHat heute eine liebe Schwester bei Facebook eingestellt und das Teilen ausdrücklich erlaubt ?
Joh 10,10
Gottes Gnade
Da war ein mal ein Mann namens George Thomas. Ein Pastor in einer kleinen Ortschaft in New England. Eines Ostersonntag morgen kam er mit einem alten rostigen VogelKäfig und stellte ihn auf den Rednerpult. Augenbrauen wurden fragend hochgezogen und als Antwort begann der Pastor zu sprechen….
„Ich bin gestern durch den Ort gegangen und sah mir einen kleinen Jungen entgegenkommen, der diesen Vogel Käfig schwang. Am Boden des Käfigs waren drei kleine wilde Vögel, zitternd vor Angst und Kälte. Ich hielt ihn an und fragte: „was hast du da mein Sohn?“
„Nur ein paar alte Vögel,“ kam die Antwort.
„Was hast du mit denen vor?“ Fragte ich.
„Ich bringe sie heim und werde meinen Spaß mit denen haben,“ antwortete er. „Ich werde sie etwas ärgern, ihnen federn ausrupfen und sie kämpfen lassen. Ich werde eine tolle zeit haben. “
„Und wenn du nacher keine Lust mehr auf die hast. Was wirst du dann tun?“
„Oh ich hab einige Katzen,“ sagte der kleine Junge. „Die mögen Vögel. Denen werde ich sie geben. “
Der Pastor verstummte einen kurzen Moment. „Wie viel möchtest du für diese Vögel haben mein Sohn?“
„Huh?? !!! Warum? Du möchtest diese Vögel nicht haben. Das sind gewöhnliche alte Feld Vögel. Die singen nicht. Sind nicht einmal hübsch. “
„Wie viel?“ Fragte der Pastor wieder.
Der junge musterte den Pastor als ob er verrückt wäre und sagte:“ $10?“
Der Pastor griff in seine Tasche und zog einen zehn Dollar Schein hervor. Er platzierte ihn in die Hand des jungen. Augenblicklich war der junge weg.
Der Pastor hob den Käfig auf und trug ihn vorsichtig zum Ortsrand wo ein Baum und eine Wiese war. Er stellte den Käfig ab, öffnete die Käfig Tür und durch leichtes klopfen an die Gitterstäbe jagte er die Vögel nach draußen und ließ sie frei.
Gut das erklärt jetzt den leeren Vogel Käfig auf dem Redner Pult. Dann begann der Pastor folgende Geschichte zu erzählen:
Eines Tages hatten Satan und Jesus ein Gespräch. Satan kam grad vom Garten Eden und war voller Schadenfreude am prahlen. „Ja sir. Ich hab grad eine ganze Welt voller Menschen dort gefangen. Ich hab fallen gestellt sie gelockt und sie konnten nicht widerstehen. Hab sie alle!“
„Was hast du mit ihnen vor?“ Fragte Jesus.
Satan antwortet:“oh ich werde meinen Spaß mit ihnen haben! Ich werde ihnen das heiraten und scheiden beibringen. Wie man einander hasst und sich ausnutzt. Wie man säuft, raucht und flucht. Ich werde ihnen zeigen, wie man Pistolen und Bomben erfindet und sich gegenseitig tötet. Ich werde wirklich viel Spaß haben!“
„Und was wirst du tun, wenn du fertig bist mit ihnen?“ Fragte Jesus.
„Oh ich werde sie umbringen“ strahlte Satan stolz.
„Wie viel willst du für sie haben?“fragte Jesus.
„Oh du willst diese Leute nicht haben. Die sind nicht gut. Warum? Du wirst sie nehmen und sie werden dich hassen. Sie werden dich anspucken, verfluchen und dich töten. Du willst diese Menschen nicht haben!!“
„Wie viel?“fragte er wieder.
Satan schaute Jesus an und spottete,“ dein ganzes Blut, deine Tränen und dein leben. “
Jesus sagte: „GEKAUFT!“ Und dann zahlte er den Preis.
Der Pastor nahm den Käfig und verließ den Pult.
by Jule with 1 commentWir haben 1. Mose 6:1-7:9 gelesen und es ging darum, warum Gott eine Flut herbeiführen wollte – um alles zu vernichten. Über die Gottessöhne und die 120 Jahre haben wir ja hier bereits ausführlich gesprochen:
die Gottessöhne waren sehr wahrscheinlich die gefallenen Engel, die ihre Stellung im Himmel verließen und mit den Frauen Nachkommen zeugten und somit den Samen verderben sollten, von dem Jehova in 1. Mose 3:15 spricht. In seinem bereits mehrfach angeführten Kommentar vermutet Fruchtenbaum, dass alle Frauen sich auf diese Beziehungen einließen – lediglich Noahs Frau und seine Schwiegertöchter hätten dort nicht mit gemacht. Das zieht er aus der Formulierung „alles Fleisch war verderbt“ (Vers 11).
Die 120 Jahre des Menschen aus Vers 3 waren die Frist, die Gott gesetzt hatte bis zur Flut, die Zeit, in der Noah und seine Söhne die Arche bauten und die Menschen Gelegenheit zur Umkehr bekamen.
Interessant waren die Formulierungen, „dass Noah mit Gott wandelte“ – wir kennen sie bereits aus dem Garten Eden, wo Jehova mit den Menschen um die Zeit der Brise wandelte (1. Mose 3:8) und von Henoch, von dem dies ebenso gesagt wird in 1. Mose 5:22. Hier lesen wir es vom Noah. Alle drei haben scheinbar die selbe Bedeutung: sie hatten direkten Kontakt mit Gott, er redete mit ihnen Face to Face
Alle diese Punkte sind auch bereits in den vergangenen Jahren oder bei der Vorbereitung ins Auge gefallen. Was war also für mich persönlich neu?
Die Sache mit dem Kasten
Gott gibt Noah genaue Anweisungen, wie er die Arche bauen soll, gibt die genauen Maße, gibt alles genau vor. Interessanterweise unterscheidet sich die Arche in einer Hinsicht komplett von allen anderen Schiffen und dafür gibt es einen guten Grund:
Egal, welche Art von Boot oder Schiff wir kennen, keins von ihnen ist wirklich kastenförmig. Der Rumpf ist immer mehr oder weniger angeschrägt. Ich hatte bisher immer angenommen, dass es so einfacher durchs Wasser und die Wellen gleitet. Jörg, der viele Jahre zur See gefahren ist, kennt den genauen Grund: man benötigt dies, um zu navigieren.
Warum ist die Arche also anders gebaut?
Sie sollte nicht navigieren. Man musste sie nicht lenken, sie sollte die Menschen am kein bestimmtes Ziel bringen. Sie diente lediglich dazu, dass die Menschen überleben und nicht in der Flut ertrinken.
Ein anderer Grund für den abgeschrägten Rumpf ist, dass das Boot oder Schiff so nicht kippt. Dies war ebenfalls bei der Arche nicht notwendig, da Jehova selbst die Arche nutzen wollte, um den Menschen überleben zu lassen. ER hielt sie alle in der Arche in Sicherheit.
Es gibt einen weiteren „Kasten“, der gebaut wurde um jemanden überleben zu lassen. Das war der „Korb“, in den die Mutter Mose packte und auf dem Nil aussetzte, um ihn vor dem drohenden Tod zu bewahren
Es ist schon toll, dass auch für uns immer noch Neues aus Licht kommt, die wir die Bibel schon länger kennen und zum wiederholten Mal als Ganzes lesen. Es ist also für jedem etwas dabei – egal, was wir schon wissen oder nicht wissen.
Es bleibt spannend.
Wir haben bis dahin gelesen, wo Noah, seine Familie und die Tiere in die Arche gehen.
Diesen Sonntag geht es weiter. Wir lesen Kapitel 7:10 bis Kapitel 8:19. Es geht um die Zeit, die sie in der Arche verbringen.
Wir dürfen gespannt sein, wie es weitergeht ….
by Jule with 1 commentEine Anfrage auf Facebook:
by Jule with 7 commentsGuten Abend liebe Geschwister
Ich habe eine Frage die mich seit einiger Zeit etwas beschäftigt ich hoffe ihr könnt mir helfen.
Was sagt ihr zum Thema heiraten ich bin irgendwie auf die Idee gekommen das es das heiraten vor gott gibt und ein „weltliches“ heiraten weil früher gab es doch auch keinen Pfarrer/Priester oder ein Standesamt was 2 menschen traute da zählte doch auch das Wort vor gott was man sich zusammen gab Mann und Frau ich habe gelesen das man vor gott als verheiratet gilt wenn man:
•die Familie verlässt um mit seiner Frau/Mann eine eigene zu gründen
•Zusammen wohnt
•Ein Fleisch wird
Das sind ein paar Punkte die ich so rausgelesen habe nun würd ich gerne wissen kann man sich mit seine Partner vor gott das Wort ja geben nur zu 2 oder muss man um verheiratet zu sein eine weltliche Hochzeit vollziehen????Ich hoffe ihr könnt mir weiter helfen danke schon mal im voraus schönen abend noch gott segne euch
Reaktion auf eine Facebookpost in der Gruppe „Neugeborene Christen“
Ich verstehe garnicht, warum „wir Christen“ immer über andere Christen urteilen müssen?
Das ist doch garnicht unsere Aufgabe und vergeudet so viel Zeit und Energie, die wir für Gute Dinge einsetzen könnten. Wenn Jesus vor seiner Himmelfahrt dem Auftrag gab, Jünger zu machen und zu lehren – dann redet er nicht davon, „den Splitter aus dem Auge unseres Bruders zu ziehen“. Sondern davon, Menschen zu Christus zu führen, die ihn noch nicht kennen
Denn mal ganz ehrlich: wir sollten Liebe unter uns haben, daran würde man uns als seine Jünger erkennen und dadurch würde die Lehre über ihn für andere anziehend sein. Aber welchen Eindruck machen wir denn, wenn wir ständig nach unserem Bruder sehen, ob der auch alles richtig macht? Wir sollten einander ermuntern und helfen – motivieren wir uns doch gegenseitig, in Gottes Wort zu lesen
Wenn jeder von uns die Zeit dafür einsetzt, um wirklich in der Bibel, dem BUCH, dem Wort Gottes zu lesen – die wir sonst verwenden, um unsere Brüder zu kritisieren – dann würden wir alle unseren Gott uns Retter kennen und dann hätten wir solche Aktionen nicht nötig. Ich, als ehemalige Zeugin Jehovas, die viele Jahre dachte, wir allein hätten die Wahrheit, ich darf sowas sagen ?. Sorry, aber das erinnert mich an den Pharisäer und den Steuereinnehmer, die zusammen im Tempel sind: „Herr, ich danke dir, dass ich nicht so blöde wie mein Bruder bin, der dieses oder jenes tut“
Lassen wir lieber sein Wort wirken. In uns selbst, indem wir es wirklich lesen und nicht immer nur einige Verse aus dem Zusammenhang gerissen – und in unserem Bruder, indem wir ihn liebevoll ermuntern ebenso selbst in der Bibel zu lesen ?
In diesem Sinne lasst uns die Einheit und Liebe widerspiegeln, die uns so an Jesus und seinen Jüngern im ersten Jahrhundert so fasziniert. Seid gesegnet ??
by Jule with no comments yetWie immer war es gestern sehr interessant, auf die Parallelen zwischen Adam und Eva und Kain zu achten
An fing es mit dem Namen, den Eva ihrem Erstgeborenen gab:
In der Fußnote heißt es: „die meisten ergänzen „mit der Hilfe“ Jehovas, doch vielleicht gibt Eva ihrem Erstgeborenen den Gottesnamen Jehova, weil sie hofft, dass er der verheißene Mann sein würde, der der Schlange den Kopf zertreten würde“
Daraus könnte man schließen, dass sie ihren Erstgeborenen Kain auf einem Podest setzte, der eigentlich nur Gott zukommt. Diese Ansicht wird verstärkt, wenn wir bedenken, dass der Name Abel „Nichtigkeit“ oder „Hauch“ bedeutet. Was wird das wohl mit den Söhnen gemacht haben?
Kain war etwas besonderes, er war wichtig und Abel stand weit unter ihm. Und dennoch nimmt Gott sein Opfer nicht an, aber das von dem „unwichtigem“ Abel schon. Hm…
Woher er das weiß? Weil Jehova meist Feuer vom Himmel kommen ließ, das das Opfer der jeweiligen Person verzehrte. Wir haben uns dazu Parallelstellen in der Bibel angesehen.
Wir hatten die Frage geklärt: „Woher hätte Kain wissen können, dass er Gott mit einem Speiseopfer nicht zufriedenstellen kann, dass ein Leben geopfert werden musste?“
So wie es die Felle schon angedeutet hatten, mit denen Jehova die Blöße von Adam und Eva bedeckt hatte
Um ihre Nacktheit zu bedecken, musste Jehova ein Tier schlachten, um an die benötigten Felle zu kommen. Wahrscheinlich mussten Adam und Eva seinerzeit dabei zusehen. Es muss sie geschockt haben, dass ein Lebewesen sein Leben verlor, um sie angemessen zu bekleiden
Das bedecken ihrer Blöße war ja nur aufgrund ihrer Übertretung notwendig geworden…
Eigentlich war es eine lieb gewordene Gewohnheit, dass sie „zur Zeit der Brise“ mit Gott Gemeinschaft hatten. Sie genossen es.
Aber nachdem sie die verbotene Frucht gegessen hatten, erkannten sie, dass sie nackt waren und versteckten sich vor Gott. Sie wagten sich nicht mehr unter seine Augen – obwohl sie ihre Blöße notdürftig mit Blättern bedeckt hatten
Gott selbst änderte dies dann, indem er ein Tier tötete und sie mit dessen Fellen bekleidete. So fühlten sie sich nicht mehr sooo nackt – weshalb sie zuerst meinten, sich verstecken zu müssen. Nun hatte ja Gott selbst ihre Blöße bedeckt …
Dazu war es notwendig gewesen, dass ein Leben geopfert worden war – in diesem Fall das Leben des Tieres, aus dessen Fell Gott Ihnen Kleidung machte und sie damit bedeckte
Sicherlich werden sie ihren Kindern davon erzählt haben, denn die Cherubim und das flammende Schwert vor dem Eingang zum Garten Eden hatte sicherlich Fragen aufgeworfen
Ein weiterer Gedanke war, dass Kain falsch reagierte. Anstatt auf Gott zuzugehen und zu fragen, warum er sein Opfer nicht angenommen hat, grollt er seinem Bruder. Nicht er geht auf Gott zu, sondern Gott geht auf ihn zu und fragt, was mit ihm los ist
Kommen wir zu den Gemeinsamkeiten:
Gott gibt demjenigen Gelegenheit, richtig zu handeln, Fehler zuzugeben.
Bei Adam und Eva fragt ER „wo bist du?“ Und Kain fragt ER „wo ist dein Bruder?“, obwohl er die Antwort bereits weiß.
Anstatt auf Gott zu hören, wird er wütend und tötet den Bruder. Der ist schuld, dass Gott sein Opfer nicht angenommen hat. Und das, obwohl er von Gott selbst zuvor gewarnt wurde.
Seine Eltern waren Diebe – sie nahmen etwas, was ausdrücklich nur Gott gehörte -, der Sohn ist ein Mörder.
Adam und Eva weichen aus und schieben sich gegenseitig die Schuld zu – Kain geht noch weiter und kommt dem Schöpfer doof. Man beachte, wie und in welchem Ton er mit Gott spricht, unglaublich
Und – um das ganze noch zu toppen, ist er der Ansicht, dass seine Strafe zu hoch ist. Unfassbar!!!
Eine weitere Gemeinsamkeit ist die Strafe, die sie erhalten. Beide werden aus der Anwesenheit Gottes verbannt
Es bleibt spannend ?️
by Jule with no comments yet