Gestern in der Andacht von meinem Bibelleseplan zum Thema „Gefühle“ und „burn out“:
„überdenke neu die Entscheidungen, die du getroffen hast und begegne der Gefahr des Ausbrennens. Investiere dich nicht mehr in scheinbar dringende Befehle, sondern gib dich ganz Aufgaben hin, die für die Ewigkeit wichtig sind.
Glaube mir, du musst nur einige strategische Entscheidungen treffen, um deine Müdigkeit mit dem perfekten Frieden Gottes auszutauschen.“
Ich lese den @YouVersion-Leseplan ‚Heilige Gefühle – biblische Antworten für jede Herausforderung‘. Abonniere ihn hier:
by Jule with no comments yetNiemand kann eine Frau zerbrechen, die ihre Kraft von Gott bekommt
by Jule with no comments yetDiese Frage wurde mir zugeschickt:
Liest gerade Epheser Kapitel 1 und stolpert über den Text jn Vers 11
„Und so spontan stellte sich mir die Frage: „Äh, welches Erbe habe ich zugewiesen bekommen?“ Eine Erbe kriegt man ja meist erst, wenn der andere tot ist. Gott stirbt ja nicht.“
Damit hast du sicherlich Recht. Allerdings gibt es auch Menschen, die ihre Sachen vererben, bevor sie sterben. So können Eltern ihren Kindern bereits vorher das Haus überschreiben, damit diese keine Erbschaftssteuer zahlen müssen; und meine Mutter hat mir letztes Jahr ein Schmuckstück mitgebracht, von dem sie wollte, dass ich es bekomme, weil es viel über mich aussagt und wie das Verhältnis seinerzeit wirklich zu meinen Eltern war (ich hatte sehr viele Jahre ein mehr als gestörtes Verhältnis zu ihnen).
Zum anderen muss man auch den Zusammenhang beachten und mir kommt hier in den Sinn, dass Gott seinerzeit mit Abraham einen Bund schloss und er sagte, dass sich dadurch, dass Abraham Gehorsam war, auch seine Nachkommen segnen würden und er hatte damit auf den Messias hingewiesen und dass dieser für uns und unsere Sünden sterben würde (frei nach Pape). Abraham ist schon lange tot und das Erbe war der Sühnetod von Jesus, der auch bereits stattgefunden hatte. Das ist unser Erbe: wir können uns ganz einfach Gott nahen, so wie wir sind – weil die Sünde nicht mehr zwischen uns und Gott steht, da ja Jesus dafür gestorben ist
Nun zum nächsten Punkt:
„Und überhaupt, bin ich gemeint? Paulus hat dies ja an die Gemeinde in Ephesus geschrieben, also die ganze Gemeinde gemeint und nicht nur ein paar Ausgewählte.“
Richtig: er hatte das an die Gemeinde in Ephesus geschrieben und damals war es üblich, dass die Gemeinden die Briefe untereinander weiter reichten. Eigentlich hatte Paulus das an alle Christen geschrieben – und da Jesus für die Sünden aller gestorben ist, gilt dies selbstverständlich auch für dich ❣️
Beantwortet dies deine Fragen?
by Jule with no comments yetWir müssen unsere kleine Paulina gehen lassen und ich wollte dich fragen, ob du Aufnahmen von uns machen würdest, wenn Paulina geboren wird. Wir wissen nicht genau, wann ihr Herz aufhören wird zu schlagen.“
Nur zwei Sätze, aber wie schwer muss es der Mama gefallen sein, diese zu schreiben.
Zu dem Zeitpunkt war die Mama in der 25. Schwangerschaftswoche.
In den nächsten drei Tagen habe ich jeden Tag mit der lieben Mama geschrieben. In den Tagen danach las ich, dass Paulina immer schwächer wird… unvorstellbar, wie schwer diese Zeit für die Eltern ist… zu hoffen, Bewegungen zu spüren… die Angst, wenn es ruhiger ist… ruhiger wird…
Was war passiert?
Bei einer Routineuntersuchung in der 23 SSW stellte die Frauenärztin fest, dass Paulina seit drei Wochen nicht mehr gewachsen ist. Zudem sieht man nur noch sehr wenig Fruchtwasser. Eine weitere Untersuchung stellt fest: Ihr geht es gar nicht gut, die Eltern müssen jeden Moment damit rechnen, dass ihre Tochter im Bauch einschläft. Fassungslosigkeit – die Mama schreibt mir, dass sie sich zu dem Zeitpunkt in einer Grauzone bewegten. Paulina ist in der 23.SSW und wiegt unter 500g. Kommt sie nun zur Welt, werden keine lebenserhaltenen Maßnahmen eingeleitet.
Zu Hause angekommen, haben die Eltern ihre Familien angerufen und ihnen gesagt, dass Paulina wahrscheinlich sehr bald im Bauch einschlafen wird. Ja. Paulina. Jetzt verraten sie den Namen, denn Paulina soll nicht bloß das Baby sein, dass tot zur Welt kommen wird. Sie soll ihren Namen tragen.
Eine Woche später die nächste Untersuchung… das Herz schlägt noch aber die Situation ist noch schlechter. Es soll nur noch eine Frage der Zeit sein, bis „es“ passiert. Die Mama erzählt: „Mir wird angeboten, die Schwangerschaft abzubrechen. Das kann ich nicht. Paulina soll selbst entscheiden, wann es soweit ist und in Würde bei uns sterben.
Wir entscheiden uns für „abwartendes Verhalten“ und fahren nach Hause.“
Drei Wochen nach dem ersten Kontakt, habe ich mich dann getraut, der Mama nochmal anzuschreiben und zu fragen, wie es der kleinen Paulina geht. Es sei bisher alles unverändert… ihr kleines Herz schlägt und schlägt… berichtet sie mir. Sie bleibt länger, als die Ärzte es vermutet haben… schrieb sie. Das waren gute Nachrichten.
5 Wochen später schlägt Paulinas Herz noch immer.
Eine weitere Untersuchung im Klinikum: „Die Diagnosen sind niederschmetternd und mir wird wieder angeboten die Schwangerschaft zu beenden, aber wir wollen das gemeinsam mit Paulina durchstehen und uns nie fragen müssen, wie und wann das sonst zu Ende gegangen wäre. Wir fahren nach Hause. Herztonkontrollen. Sie bleibt, sie kämpft.
Inzwischen ist die Schwangerschaft so weit fortgeschritten, dass man handeln muss, wenn die Geburt aus irgendeinem Grund losgeht und Paulina lebend zur Welt kommt.“
Einige Tage später eine erneute Untersuchung. „Wir haben nichts mehr zu verlieren. Die Ärztin bietet uns die Fruchtwasserauffüllung an. Wir beide schauen uns an und es ist so unfassbar… seit 8Wochen laufen wir mit dem Gedanken herum, dass unser Baby einschlafen wird und nun kann es vielleicht doch in die andere Richtung gehen… wir trauen uns nicht zu positiv zu denken.“
Zwei Tage später betraten die Eltern das Krankenhaus. Keiner konnte sagen, wie es ausgehen wird.
Zielgenau und hochkonzentriert punktiert die Ärztin Paulinas Fruchthöhle… es hätte fast nicht geklappt und aufgrund des wenigen Fruchtwassers war es medizinisches Geschick, dass sie das geeignete Fruchtwasserdepot traf. Paulina wurde Sprite für Spritze NaCl zugefügt… 8 Spritzen glaube ich… danach ein Kontrollultraschall…es war sooo ergreifend… denn Paulina fing direkt an das Fruchtwasser zu schlucken, machte Blubberbläschen und sie bewegte sich wieder… so vergingen 2,5 Wochen im Krankenhaus, 2x tägl. CTG-Kontrollen, tägliche Dopplerkontrollen. Ich war unter Spannung, denn wir hätten jeden Moment auf dem OP Tisch landen können. Ich hatte Angst vor dem Moment… keiner wusste, wie das hier ausgehen wird. Zwei Mal wurde Fruchtwasser aufgefüllt.
Hoffnung.
Alles wurde in die Wege geleitet. In der 34 SSW sollte Paulina nun auf die Welt geholt werden.
Am 03.04. schrieb die Mama:
„Unsere Paulina wird heute per Kaiserschnitt auf die Welt geholt.
Kurz vor dem Kaiserschnitt überkam mich plötzlich ein innerer Frieden… ich hatte das Gefühl, dass ganz vielleicht alles gut werden kann. Aber ich wusste genau, dass Paulina vielleicht sterben wird, während ich noch operiert werde. Es ging los, ich blieb ganz ruhig… für unsere Paulina… ganz ruhig.
Es war ganz ruhig, bis wir hörten „hier gestikuliert schon jemand“ und dann hörten wir drei Schreie. Paulina… da ist sie… uns liefen die Tränen… wir schauten rüber zur Reanimationseinheit, auf der Paulina von den Kinderärzten versorgt wurde. Jeder Moment war so kostbar… sie konnten anscheinend etwas für sie tun… wir sagten immer wieder „jetzt lebt sie schon 3 Minuten, jetzt 5, jetzt 8, jetzt 10“ und dann kam man mit ihr auf mich zu. Ich dachte: „Oh nein, muss ich mich jetzt verabschieden?“ Aber nein… es sah erst mal soweit ok aus, dass sie mit auf die Neugeborenen Intensivstation genommen werden konnte und sie wurde mir gereicht, damit ich ihr einen Abschiedskuss geben konnte. Es war unfassbar, sie hat es auf die Station geschafft (wir hatten uns die Station vorher angesehen und wussten nicht ob sie es überhaupt bis dahin schafft und es war ein Geschenk für uns, dass sie es geschafft hat).
Ich wusste von all dem natürlich nichts, war aber die ganze Zeit in Gedanken bei den lieben Eltern und der kleinen Kämpferin.. Den ganzen Nachmittag stand das Telefon still und am späten Abend dann die SMS… eine SMS mit nur zwei Worten:
Sie lebt.♥️
Paulina ist mit 615g auf die Welt gekommen.
Ein Wunder.
Und dann… am Weltfrühgeborenen-Tag stand die kleine Familie auf einmal vor mir. Die Mama wandte sich zum Papa: „Das ist die Fotografin, die die Fotos gemacht hätte. Ich sprach Paulina an und sie schenke mir ein Lächeln… ich war so gerührt.
Die Mama möchte mit ihrer Geschichte anderen Eltern Mut und Hoffnung geben. Keiner von den Ärzten hatte diese Hoffnung… es schien aussichtslos… aber die Eltern hatten den Mut Paulina entscheiden zu lassen.
Als wir nach dem Shooting im Flur standen sagte die Mama mir, sie hatte ganz intensive Gefühl als sie zu mir ins Studio gefahren ist. Das wir uns an einem „Fototermin“ kennenlernen würden, war für die Mama klar, aber das es „so ein“ Fototermin wird… ein Termin wo Paulina lacht… und fröhlich ist… und lebt… sie hat es als ganz großes Geschenk empfunden, dass sie mich wieder treffen konnte … unter ganz anderen Bedingungen… unter diesen schönen Bedingungen.
Heute ist Paulina fast 2 Jahre alt und ein aufgewecktes, fröhliches und süßes kleines Mädchen.♥️
(etw. gekürzt, nach einem wunderbaren Erlebnis von der Fotografin Tanja von Rohden)
GOTT SCHENKT LEBEN – GOTT NIMMT LEBEN.
SEIN PLAN IST IMMER GUT – SEIN PLAN IST IMMER RICHTIG.♥️⏳♥️
Heute in meinem Bibelleseplan zum Thema „wie gehe ich mit meinen Gefühlen um?“ – immer wieder neu faszinierend, da es um einiges andere Gedanken sind, als ich in den vergangenen Jahren gewohnt bin zu hören bzw zu lesen:
Bete ohne Unterlass. So kannst du sicher sein, dass dein Geist zu dem widerstandsfähigsten Teil deines inneren Menschen heranwächst. Ich meine nicht: heule ohne Unterlass – ich sage: bete ohne Unterlass!
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So viele Christen verbringen ihre Zeit mit dem Herrn ausschließlich damit, zu klagen. Sie wundern sich, dass ihre Gebete nicht erhört werden! Wenn du betest, bete mit Freude! Wenn du betest, komme mutig in Seine Gegenwart!
Wenn du betest, lasse den emotionalen Teil deiner Seele draußen vor der Tür, bringe deinen wohlgenährten Geist in den Thronsaal und freue dich in Seiner wundervollen Gegenwart!
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Gott liebt dich auch, wenn du heulst … wenn du aber in deinem Geist einstimmst in die große Symphonie des Lobpreises mit Seinem Geist, ist das der Moment, in dem Himmel und Erde für dich in Bewegung kommen. Als Christen gehören wir nicht zu der Gruppe von Menschen, die sich nur freuen und singen, wenn die Sonne scheint und die Umstände großartig sind. Unsere Bestimmung ist es, mit Freude zu beten, auch wenn unser Leben droht zu zerbrechen. Es ist ein Teil unserer DNA mit Lobpreis und Dank in Seine Gegenwart zu kommen, unabhängig davon, was uns außerhalb der Tore Seiner Gegenwart erwartet.
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Die drei hebräischen jungen Männer haben mitten im Feuer angebetet! Paulus und Silas haben um Mitternacht im Gefängnis angebetet! Stephanus hat angebetet, als er gesteinigt wurde! Hannah betete an, als sie noch nicht schwanger war! Schließe dich dem Teil der Gläubigen jeder Generation der Geschichte an, die die Wahl getroffen haben, mit Freude zu beten.
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by Jule with no comments yetAus meinem aktuellen Leseplan:
Es ist wahr, du bist Gottes Schöpfung. Du bist nur aus einem Grund in Jesus Christus geschaffen: für die guten Werke, die Gott für dich geplant hat vor Anbeginn der Zeit. Es ist Gottes Plan, dass du in dem Leben wandelst, das Er geplant hat und für dich arrangiert hat – und zwar dir zum Besten. Aber die Entscheidung liegt bei dir. Du kannst wirklich wählen: entweder lebst du nach deinem Willen oder nach Seinem.
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Obwohl du Gott gehörst, weil Er dich geschaffen und Er ein unbeschreiblich schönes Leben für dich geplant hat, überlässt Er trotzdem dir die Wahl, ob du ein so wunderbares Leben führen willst oder nicht. Eines der besten Beispiele dafür, ob wir uns für Gott oder unseren eigenen Willen entscheiden, ist unser Gefühlsleben. Du musst dein Recht zu jammern und zu schmollen aufgeben und dich dann von ganzem Herzen dem Plan Gottes für dein Leben widmen, der in den Früchten des Geistes zu finden ist. Du wurdest für gute Werke geschaffen, nicht für die Werke des Fleisches oder die „Meinung“ deiner Gefühle.
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Zu den guten Werken, die Jesus für dich geplant hat, bevor du geboren wurdest, gehört so viel mehr als täglich eine Andacht zu lesen und Lobpreismusik zu hören. Die guten Werke, die Gott im Sinn hatte, als Er an dich dachte, waren so grandios, dass Er über die Zeitalter hinweg erklärte, dass du Sein auserwähltes Meisterwerk bist. Gott hat von Anbeginn der Zeit Sein Auge auf dich gerichtet. Er will durch dich etwas so Außergewöhnliches tun, dass selbst die Engel verwundert einen Schritt zurücktreten und sich danach sehnen, das zu machen, wozu du geschaffen wurdest.“
Hier wird gesagt, dass wir unseren Gefühlen nicht hilflos ausgeliefert sind, es nicht sein müssen – wir können uns entscheiden: ich muss mich nicht ärgern über eine Situation oder über eine Person. Ich kann es tun und wenn ich es unbedingt will, lässt Gott mich das auch machen. Aber ich kann mich auch dagegen entscheiden. Ich kann die Dinge in Gottes Hand legen und meine Gedanken auf etwas Positives richten. Ich habe die Wahl
Und ja: es ist nicht einfach, sich nicht in meine Enttäuschung oder meinen Schmerz hineinzusteigern. Aber mal ehrlich: wem schade ich denn damit? – am meisten mir selbst. Und wem nutze ich damit? – mir selbst auf gar keinen Fall
Also was habe ich eigentlich davon? Warum suhle ich mich in meinem Selbstmitleid?
In den Leseplänen in den letzten Tagen ging es unter anderem auch um das Thema Vergebung: „Gott wird uns so vergeben, wie wir selbst anderen auch vergeben (haben)“. Wir weigern uns oft, „denn der andere hat doch…“ und “ ich habe jedes Recht, sauer zu sein…“ Und und und. Aber ich schade mir nur selbst damit, da meine Gedanken sich um das Negative drehen und ich dadurch auch keine besonders guten Gefühle habe. Also rät mir Gott nicht deshalb zur Vergebung, um mir was abzuverlangen, sondern er weiss, dass es mir nicht gut geht, solange mein ganzes Denken und Fühlen sich immer wieder um das Negative dreht, was mir passiert ist. Er sagt: „gib es bei mir ab, ich werde es schon richten. Lass es bei mir, lass es los – damit ich dir meinen Frieden geben kann, denn ich will, dass es dir gut geht!“
Loslassen, es in Gottes Hand legen und auch dort belassen – es wird mir helfen, ich werde ruhiger und ausgeglichener. Es geht mir besser
Hier sind wir bei einem Punkt, der vielen Leuten nicht gefällt und wo auch andere Christen ein Problem mit uns haben: bei uns dreht sich alles um den Schöpfer, ER ist wichtig und alles, was wir tun, wird davon bestimmt. Viele denken, dass das zu extrem ist, dass wir darüber vergessen, wir selbst zu sein und dass man so nicht leben kann. Teilweise wird von Christen, die so leben, gesagt, sie seien ja verrückt! Aber interessanter Weise sind die Personen, die so denken und reden nicht wirklich glücklich, sie haben ständig Angst, selbst zu kurz zu kommen. Oftmals dreht sich alles nur um sie selbst und das macht unzufrieden, weil sie dabei leider oft nur sehen, was sie nicht haben, anstatt glücklich und zufrieden über das zu sein, was sie haben.
Wie es in der zitierten Andacht bereits gesagt wurde und was auch bei uns ganz am Anfang vom Bibelgrundkurs ein wichtiger Gedanke ist: Gott hat uns erschaffen, wir gehören ihm und daher darf er auch über unser Leben bestimmen. Nicht, weil er Macht über uns ausüben will, sondern weil er als unser Schöpfer weiss, was gut für uns ist, weil er es besser weiss, als wir selbst. Denn warum sonst sind wir immer auf der Suche, solange wir nicht wirklich bei IHM angekommen sind?
Er hat einen Plan mit uns, er hat etwas ganz Wunderbares für uns vorgesehen und leider stehen wir uns oftmals selbst dabei im Weg und verwehren es ihm, uns dieses Geschenk zu geben.
Ich kenne viele Leute, auch Christen, denen ihre Unabhängigkeit so unglaublich wichtig ist, dass sie diese vehement verteidigen. Sie wollen ihr Leben selbst bestimmen, selbst in die Hand nehmen. Leider merken sie dabei nicht, dass sie so frei garnicht sind – denn sie lassen sich, ihr Leben und ihr Glück von ihren Gefühlen bestimmen – und diese sind oft sehr trügerisch: sie sind nicht glücklich und geben oftmals anderen die Schuld daran – sei es einer bestimmte Situation oder einer bestimmte Person. Hier sind wir wieder bei dem Buch, mit dem ich mich seit fast drei Jahren beschäftige: „Alles anders, aber wie?“ Veränderung fängt bei uns selbst an
Auch ich persönlich tappe immer wieder in diese Falle, dass ich mich und meine Gefühle davon beeinflussen lasse, was gerade passiert, wie andere Menschen mit mir umgehen oder wie sie von mir denken. Dabei ist einzig und allein wichtig, wie der Schöpfer über mich denkt und er bietet mir an, alle unguten Gefühle loszulassen, bei ihm abzugeben, damit ich innerlich zur Ruhe komme und es mir gut geht
Naja, ihr seht schon, dass dieser Leseplan wirklich interessant ist. Das Fazit der Andacht von heute ist, dass wir über unsere Gefühle selbst entscheiden können. Wir können sie zulassen oder uns auf wichtigere positivere Dinge konzentrieren und dadurch auch wieder positivere Gefühle zu haben
by Jule with no comments yetDas hört sich sehr interessant an: ein Bibelleseplan für 30 Tage, wo es um unsere Gefühle geht – natürlich auf Deutsch
Wie ich in den letzten Tagen öfters in persönlichen Gesprächen gesagt habe, finde wir uns, unsere Identität und wares Glück nur dann, wenn wir ganz nah bei Gott sind. Die Menschen, die ich kenne, die wirklich positiv und glücklich sind, sind bereits ganz nah an Gott dran, sie spiegeln den Schöpfer wider. Etwas, was seit frühester Kindheit meine tiefste Sehnsucht war und noch ist.
In den vergangenen Tagen und Wochen habe ich nicht nur wieder vermehrt in der Bibel gelesen (Leseplan in einem Jahr chronologisch durch die Bibel, bin gerade bei Hesekiel und Daniel), sondern habe mir auch einige interessante Lesepläne auf youversion raus gesucht und gelesen, die meisten gingen um zwischenmenschliche Beziehungen, da ich dort scheinbar ein Manko habe. Einige gingen um Freundschaft und Familie, die letzten um Vergebung. Dieser hier sieht mir besonders aus, so als würde er die anderen vorherigen zum Thema zwischenzeitliche Beziehungen abrunden.
Vielleicht mag sich ja der eine oder andere mir dabei anschließen und sich evtl dazu austauschen?
In diesem Sinne wünsche ich uns allen noch einen schönen und gesegneten Tag ?
by Jule with no comments yetEchte Freunde – Was macht eine echte Freundschaft aus,, so wie es uns Gott in seinem Wort sagt und Jesus uns vorgelebt hat? Bin ich ein echter Freund? Wie reagiere ich, wenn es mal nicht so läuft, wie ich das gerne hätte?
Es scheint Gott wichtig zu sein, dass wir gute Freundschaften bauen können. Wir haben dafür verschiedene Beispiele in der Bibel: David und Jonathan, Jesus und Lazarus, Paulus und Barnabas. Die Bibel beschreibt wahre Freundschaften in Sprüche 27,6: „Treu gemeint sind die Schläge des Freundes…“ Wir brauchen Freunde, die einen guten Einfluss auf uns haben, Freunde, die gleich gesinnt sind und die gleichen Werte wie wir haben.
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Das sind Freunde, die uns beflügeln und helfen, geistig zu wachsen. Ein wahrer Freund ist einer, der ehrlich zu uns ist, auch wenn es weh tut – einer, der uns das sagt, was wir hören müssen und uns nicht nur schmeichelt. Manchmal gibt es Momente, in denen wir etwas direkt sagen müssen, etwas geradlinig angehen oder planen. Freunde sollten sich untereinander rechenschaftspflichtig sein und sich gegenseitig gute Ratschläge geben. Wir alle treffen Entscheidungen und unsere Freunde können uns durch ihren Rat dabei helfen, kluge Entscheidungen zu treffen.
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Jesus entschied sich auch dafür, Freunde zu haben, während Er Seinen Dienst auf der Erde erfüllte. Drei Jahre lang lebten, aßen, reisten, feierten und trauerten sie zusammen. Als Jesus sich Seine Freunde aussuchte, hielt Er nicht nach einflussreichen, gebildeten oder reichen Männern Ausschau, sondern wählte ganz gewöhnliche, echte Männer. Das ist echte Freundschaft.
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Wir sollten unsere Freunde danach aussuchen, wer sie als Person sind und nicht nach ihren Äußerlichkeiten. Jesus sagt in Johannes 15,16, ein wahrer Freund würde sein Leben für dich geben. Wir sind Jesu Freunde und Er gab am Kreuz Sein Leben für uns und nahm unsere Sünden auf sich.“
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by Jule with no comments yetBeziehungen sind ein aktuelles Thema und werden es bleiben, denn schon bei der Schöpfung hat Gott die zwischenmenschliche Beziehung eingeplant.
Doch wie sieht es mit unseren eigenen Beziehungen aus? Fremdfischen ist bekanntlich schon seit jeher aufregender als im eigenen, öden Beziehungsteich nach mickrigen Fischen zu suchen… die Informationsflut im Internet liefert dazu die optimale Angelausrüstung.
Wir leben in einer Beziehungsinflation. Zum einen leben wir in einer Gesellschaft, die sich zunehmend nur um eines dreht: „Ich, meiner, mir, mich“. Das oberste Gebot dabei: Lebe deinen Traum aus, auf wessen Kosten auch immer!
Die Gesellschaft vermittelt nicht mehr Selbstlosigkeit, Demut, Geduld, Verlässlichkeit oder andere Tugenden, die für gelungene Beziehungen unverzichtbar sind, sondern das Verhaltensschema: „Du willst sie? Dann hol sie dir! – Du willst ihn? Dann hol ihn dir!“.
Wo einst Grund-, Sicherheits- und Gemeinschaftsbedürfnisse das solide Fundament bildeten, stehen heute die Ich-Bedürfnisse sowie Selbstverwirklichungsbedürfnisse.
Nicht etwa geburtenstarke Jahrgänge sind das Problem der Kindertagesstätten, sondern Kleinkinder, die in staatlichen Einrichtungen die ersten Schritte laufen und die ersten Worte sprechen sollen, während Mama und Papa beide fleißig an ihrer Karriere feilen.
Trennungsgründe sind nicht etwas häusliche Gewalt, sondern „unüberbrückbare Differenzen“ und „Auseinanderleben“. Scheidungsraten schnellen rasant in die Höhe.
Kann es sein, dass wir verlernt haben, „in guten wie in schlechten Zeiten“ treu zu bleiben und dieses Versprechen zu halten? Liebe setzt sich aus weit mehr Komponenten zusammen als nur aus Gefühlen. Der Wille sowie die Entscheidung treu zu bleiben, scheinen die beiden entscheidenden Fehlfaktoren des 21. Jahrhunderts zu sein. Leidtragende dieser Bequemlichkeits- und Selbstverwirklichungsmentalität sind unsere Beziehungen und damit letztendlich – wir selbst.
Zum anderen verzerren die Sozialen Netzwerke unser Bild von Freundschaft und Beziehung. Vielleicht würden wir heute immer noch meinen, Freund sei einfach Freund, wenn da nicht z.B. dieser Mark Zuckerberg gewesen wäre, der eine Art „Freundschaftsrevolution“ in die Gänge brachte. Fortschrittliche Freundschaft ist heute Freundschaft auf Schaltflächen. Ein Klick – ein Freund. Viele Freunde – viel Glück.
Offline gehen in einer reellen Beziehung ist nicht möglich. In schwierigen Zeiten stehen Facebook-Freunde nicht zur Verfügung. Beziehungen setzen Investittion, Treue und Zeit voraus. Das Herzchen auf der Pinnwand des anderen oder das schnelle „liken“ eines Status kann einen Abend „face to face“ von Familie oder Freunden nicht ersetzen. Soziale Netzwerke erleichtern zwar die Kontaktaufnahme erheblich, erschweren aber die Kontaktpflege, weil das Zeitbudget durch die Kontaktinflation schmaler geworden ist. „Wir haben online so viele Freunde, dass wir ein neues Wort für die echten brauchen.“ Echte Freundschaften beanspruchen Investition und Zeit, während oberflächliche Facebook-Freundschaften, die dem gängigen Prinzip „Erst ich – dann du!“, der heutigen Werbewelt entsprechen.
Die Cyberspace-Generation verfällt zunehmend in eine Freundschaftsseichtheit.
Viel mehr als um des Glück von anderen geht es heutzutage um das Glück im eigenen Leben. Selbstverständliche Hilfeleistungen, Familienleben über Generationen hinweg und echtes Glück ohne totale Selbstentfaltung in Beruf und Familie sind verlorengegangen und zugleich essentiell, wenn wir weiter glücklich leben wollen. Denn Glück misst sich weder an der Schwere des Kontos noch an dem Erfolgsgrad im Beruf.
Das Gegenmodell zur heutigen Lebensweise liefert Jesus Christus. Sein Leben war gekennzeichnet von der absolut selbstlosen Liebe zum Nächsten.
Für ihn war und ist Beziehung und Freundschaft kein Selbstzweck. Wer keine inflationären Beziehungen haben will, muss raus aus dem „Ich-Karussell“ und hin zum göttlichen Beziehungsprinzip.
(nach Jessica T. Vollkommer)