• Heute lesen wir …

      Wir lesen als Gruppe jedes Jahr einmal chronologisch die Bibel und fangen mit 1. Mose an und hören mit der Offenbarung auf - mach doch mit 

      Wir sind

      warum ihr beim Lesen der älteren Kommentare (bis 2013) den Eindruck habt, dass wir Zeugen Jehovas sind, erkläre ich hier ausführlich. Nur ganz kurz: NEIN, wir sind keine ZJ, sondern einfach nur Christen – ohne irgendeine Konfession, Dachverband oder Organisation über uns – die für Gott und sein Wort brennen und sich gerne mit anderen darüber unterhalten und austauschen

      Hier findest du die Daten zu unseren Treffen

      Unser Ziel

      … ist es, Menschen die Gott noch nicht kennen, zu ihm zu führen und mit seinem Wort bekannt zu machen; andere mit unserer Begeisterung für Gott und sein Wort anzustecken; einander zu ermuntern, im Glauben zu bleiben und zu wachsen; und einander zu helfen, ein ganz persönliches Verhältnis zum Schöpfer zu entwickeln, zu bewahren und zu vertiefen.

      Die Bibel

      Wir betrachten die ganze Bibel als Gottes Wort und sie hat für uns oberste Autorität. Wir vertreten keine bestimmte Lehrmeinung, sondern beziehen auch gerne andere Meinungen und Auslegungen mit ein, denn jeder sollte sich selbst anhand der Bibel ein Bild machen

      Warum sagen wir „Jehova“?

      Bitte „entschuldigt“, aber Arnold Fruchtenbaum – ein Jude, der zu Christus gefunden hat, benutzt (ebenso wie die unrevidierte Elberfelder 1905) diesen Namen als Name Gottes und er hatte auch in einem Seminar mal erklärt, warum:

      Auch wenn wir aufgrund der Schreibart der Juden nicht genau wissen, wie der Name früher ausgesprochen wurde (die Juden selbst sprechen ihn überhaupt nicht aus), so wissen wir doch, dass die meisten Namen der Bibel, die ein „Je“ drin haben, von dem Namen Gottes abgeleitet sind, wie zum.B. Jesus, Jesaja, Jeremia – um nur einige zu nennen

      Viele sprechen den Namen heute gar nicht mehr aus, das HERR hat den Gottes Namen in der Bibel ersetzt. Die meisten Übersetzer, die den Namen drin gelassen haben, übersetzen ihn mit Jahwe. Der Name Jehova wird sehr ungern benutzt, da er an die Zeugen Jehovas erinnert…

      Wichtig ist, dass der Name überhaupt benutzt wird, wir werden es unter anderem auch bei den 10 Plagen noch sehen. Es steht dir also frei, Jahwe oder Jehova zu sagen.

      Wir benutzen wie Arnold Fruchtenbaum den Namen Jehova – aus den selben Gründen

      Guckst du auch hier:

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    • Apr. 30thDer Kampf des älteren Sohnes war Selbstgerechtigkeit

      Der zweite verlorene Sohn wird oft übersehen, doch seine Geschichte ist vielleicht der Teil von Jesu Gleichnis in Lukas 15, der am meisten zum Nachdenken anregt. Während der jüngere Sohn von zu Hause wegläuft und alles verschleudert, bleibt der ältere Sohn in der Nähe, arbeitet hart und tut alles, was man tun sollte. Äußerlich wirkt er treu. Innerlich ist er jedoch genauso verloren. Jesus erzählt diese Geschichte nicht, um Rebellion aufzudecken, sondern um zu zeigen, wie leicht Leistung eine Beziehung ersetzen kann.

      Als der jüngere Sohn nach Hause zurückkehrt und mit einem Fest empfangen wird, ist der ältere Bruder wütend. In Lukas 15,28 heißt es, er „wurde zornig und weigerte sich, hineinzugehen“. Diese Reaktion offenbart etwas, das Gnade aufdeckt, das Legalismus jedoch verbirgt. Der ältere Sohn war gehorsam, aber er fühlte sich nicht geborgen. Er arbeitete, aber er fühlte sich nicht geliebt. Sein Zorn offenbart ein Herz, das glaubte, dass Akzeptanz verdient und nicht geschenkt wird.

      Die Sprache, die der ältere Sohn verwendet, ist aufschlussreich. Er sagt zu seinem Vater: „All die Jahre habe ich mich für dich abgerackert und habe nie deine Befehle missachtet“ (Lukas 15,29). Er spricht nicht wie ein Sohn. Er spricht wie ein Diener, der versucht, sich seinen Lohn zu sichern. Gnade deckt diese stille Lüge auf. Die Nähe zu Gott führt nicht automatisch zu Intimität mit Gott. Man kann in der Nähe bleiben und trotzdem so leben, als müsse man sich Liebe verdienen.

      Das Herz des Vaters zeigt sich am deutlichsten darin, wie er reagiert. Er beschämt den älteren Sohn nicht. Er geht auf ihn zu. Er sucht den, der geblieben ist. Er sagt in Lukas 15,31: „Mein Sohn, du bist immer bei mir, und alles, was ich habe, gehört dir.“ Das ist keine Zurechtweisung durch Drohung. Es ist eine Zurechtweisung durch Bestätigung. Der Vater erinnert ihn daran, dass das Erbe nie an Leistung gebunden war. Es gehörte ihm schon immer.

      Hier bringt das vollendete Werk Jesu Christi Klarheit. Der ältere Bruder lebte so, als würde Gehorsam den Segen sichern, während die Gnade verkündet, dass der Segen aus der Sohnschaft fließt. Epheser 1,3 sagt uns, dass Gott uns bereits mit jedem geistlichen Segen in Christus gesegnet hat. Nicht nach perfektem Verhalten. Nicht nach Jahren der Treue. Sondern bereits jetzt.

      Der Kampf des älteren Sohnes war keine Sünde im offensichtlichen Sinne. Es war Selbstgerechtigkeit. Römer 10,3 beschreibt diese Haltung klar und sagt, dass Menschen versuchen können, ihre eigene Gerechtigkeit zu errichten, anstatt das anzunehmen, was Gott gibt. Der ältere Bruder vertraute nicht auf die Güte des Vaters. Er vertraute auf seine eigene Bilanz. Gnade reißt dieses System vollständig ein.

      Jesus erzählt dieses Gleichnis religiösen Zuhörern, die glaubten, dass die Nähe zu Gott durch die Trennung von Sündern bewiesen werde. Der Vater zerbricht diesen Glauben, indem er die Wiederherstellung feiert, anstatt den Vergleich zu belohnen. Gnade beleidigt Leistung, weil sie den Hebel wegnehmen. Niemand darf sich rühmen. Niemand darf konkurrieren.

      Die Tragödie des zweiten verlorenen Sohnes ist, dass das Fest stattfand, das Erbe gesichert war und der Vater ihn anfleht, doch er stand draußen. Gnade war verfügbar, aber er konnte sie nicht genießen, weil er glaubte, er müsse sich das verdienen, was ihm bereits gehörte.

      Diese Geschichte lädt uns ein, eine ehrliche Frage zu stellen. Leben wir als Söhne und Töchter oder als Diener, die hoffen, dass unsere Treue endlich bemerkt wird? Das Herz des Vaters war noch nie von Leistung beeindruckt. Er war schon immer von Beziehung bewegt.

      Die gute Nachricht ist, dass die Einladung weiterhin gilt. Der Vater steht immer noch draußen, spricht immer noch, heißt immer noch willkommen. Gnade ist nicht nur für diejenigen, die weggelaufen sind. Sie ist für diejenigen, die geblieben sind und nie erkannt haben, dass sie bereits zu Hause waren.


      by Jule with no comments yet
    • Apr. 30thGott erwartet nicht, dass Menschen erst vollkommen werden

      Eine der schädlichsten Überzeugungen in der Kirche ist die Vorstellung, dass Gott darauf wartet, dass Menschen erst vollkommen werden, bevor er sie einsetzt. Diese Denkweise verlagert den Fokus still und leise von Christus zurück auf menschliche Leistung. Sie schafft Angst, Zögern und Schweigen statt Zuversicht und Liebe. Aber das Evangelium erzählt eine bessere Geschichte. Gott hat sich nie auf menschliche Vollkommenheit verlassen, um seinen Willen zu vollbringen. Er hat sich immer auf seine Gnade verlassen.

      Die Bibel ist in dieser Hinsicht unmissverständlich klar. Gott hat schon immer unvollkommene Menschen eingesetzt, um seinen vollkommenen Willen zu vollbringen. Abraham hat gelogen. Mose hat gezweifelt. David ist öffentlich gescheitert. Petrus hat Jesus verleugnet. Paulus hat die Kirche verfolgt. Keiner dieser Menschen wurde ausgewählt, weil er sündlos war. Sie wurden ausgewählt, weil Gott gnädig ist und seine Ziele größer sind als menschliche Schwäche. Ihre Geschichten heben nicht menschliche Stärke hervor. Sie preisen die göttliche Gnade.

      Was das noch eindrucksvoller macht, ist, wie Gott selbst sich entscheidet, ihrer zu gedenken. Im Neuen Testament, in Hebräer 11, oft als „Halle des Glaubens“ bezeichnet, werden genau diese Menschen erwähnt und für ihren Glauben gewürdigt, nicht für ihre Fehler. Abraham wird wegen seines Glaubens in Erinnerung behalten, nicht wegen seiner Lüge. Mose wird dafür geehrt, dass er Gott vertraut hat, nicht dafür, dass er an ihm gezweifelt hat. David wird als Mann des Glaubens gefeiert, nicht durch seinen schlimmsten Moment definiert. Ihre Sünden, Fehler und vergangenen Verfehlungen werden nicht wiederholt, bloßgestellt oder ihnen vorgehalten. Gott zählt ihre Unzulänglichkeiten nicht auf. Er verkündet ihre Gerechtigkeit. Das ist kein selektives Gedächtnis. Das ist Erlösung.

      Viele Menschen sagen, die Hauptaufgabe des Heiligen Geistes sei es, Gläubige ständig ihrer Sünden zu überführen. Doch Hebräer 11 offenbart etwas weit Tieferes und weit Befreienderes. Unter der Inspiration des Heiligen Geistes geht Gott nicht auf Sünden ein. Er erinnert uns an die Gerechtigkeit. Derselbe Geist, der die Heilige Schrift inspirierte, entschied sich dafür, den Glauben in den Mittelpunkt zu stellen, nicht das Versagen. Das liegt nicht daran, dass die Sünde ignoriert wurde, sondern daran, dass sie vollständig bewältigt wurde. Der Heilige Geist widerspricht dem Kreuz nicht. Er bezeugt es. Er lenkt den Blick der Gläubigen nicht auf das, was Jesus beseitigt hat. Er weist sie auf das hin, was Jesus gesichert hat.

      Das zeigt, wie Gott diejenigen sieht, die im Glauben leben. Er definiert sie nicht danach, wo sie gesündigt haben, sondern danach, wo sie ihm vertraut haben. Diese Perspektive ist nur möglich wegen des vollbrachten Werkes Jesu. Wenn Gerechtigkeit durch den Glauben zugerechnet wird, steht die Sünde nicht mehr im Vordergrund. Die Gnade steht im Vordergrund. Gott löscht die Vergangenheit nicht aus, weil sie unbedeutend war, sondern weil sie erledigt wurde. Was bleibt, ist der Glaube, denn der Glaube verbindet uns mit Christus.

      Die Religion sagt den Menschen, sie müssten sich selbst in Ordnung bringen, bevor Gott sie gebrauchen kann. Das Evangelium verkündet, dass Gott Menschen gebraucht, weil Jesus das Werk bereits vollbracht hat. Vollkommenheit war nie die Voraussetzung. Vollkommenheit war die Gabe. Jesus ist der Einzige, der sündlos gelebt hat. Jesus ist der Einzige, der das Gesetz erfüllt hat. Jesus ist der Einzige, der dem Vater vollkommen gehorcht hat. Und dann tat er etwas Radikales. Er gab seine Gerechtigkeit denen, die glauben.

      Gläubige werden nicht durch Verhaltensverbesserung nützlich gemacht. Sie werden durch die Vereinigung lebendig gemacht. In Christus zu sein ist keine poetische Sprache. Es ist geistliche Realität. Wenn Gott den Gläubigen ansieht, sieht er kein Projekt, das darauf wartet, genehmigt zu werden. Er sieht jemanden, der in die Gerechtigkeit seines Sohnes gekleidet ist. Unser Stand ist gesichert. Unsere Identität ist sicher. Unsere Berufung wird nicht aufgeschoben, bis wir ein imaginäres Niveau geistlicher Vollkommenheit erreichen.

      Gottes oberster Wille war schon immer die Versöhnung. Er möchte, dass jeder Mensch gerettet wird – nicht durch Druck zur Heiligkeit, nicht durch Scham zum Gehorsam, sondern durch die Anziehungskraft der Liebe. Und er beschließt, dies durch Menschen zu vollbringen, die Gnade verstehen, nicht durch Menschen, die so tun, als hätten sie sie nie gebraucht. Diejenigen, die wissen, dass ihnen vergeben wurde, tragen eine Botschaft in sich, die die Religion niemals nachbilden kann. Freiheit verbreitet Freiheit. Gnade vermehrt Gnade.

      Die Lüge, dass du perfekt sein musst, um von Gott gebraucht zu werden, bringt Stimmen zum Schweigen, verzögert den Gehorsam und hält die Menschen auf sich selbst statt auf den Erlöser fokussiert. Aber die Wahrheit macht die Menschen frei. Jesus war bereits perfekt. Diese Rolle ist besetzt. Der Druck ist weg. Gott gebraucht keine perfekten Menschen. Er gebraucht Menschen, die einem perfekten Erlöser vertrauen.

      Deine Unvollkommenheiten disqualifizieren dich nicht. Sie vergrößern das, was Christus getan hat. Das vollendete Werk Jesu bedeutet, dass das Werk, auf das es am meisten ankam, bereits vollbracht ist. Jetzt leben, lieben, dienen und sprechen wir aus der Ruhe heraus, nicht aus Anstrengung. Aus Sicherheit, nicht aus Angst. Aus Identität, nicht aus Unsicherheit.

      Du wurdest nie dazu berufen, Jesus zu sein.
      Du wurdest dazu berufen, auf ihn hinzuweisen.

      Und Gott wird dich gebrauchen, genau dort, wo du bist, denn bei der Erlösung ging es nie um menschliche Vollkommenheit. Es ging immer allein um Christus.


      by Jule with no comments yet
    • Apr. 30thIch dachte, ich sei auf der Suche – doch er fand mich zuerst

      Wenn du denkst, dass Zachäus derjenige war, der nach Jesus gesucht hat, schau dir Lukas 19 noch einmal an.

      Hast du jemals das Gefühl gehabt, dass du erst an dir selbst arbeiten musst, bevor du zu Gott kommen kannst? Viele von uns tragen eine stille Checkliste in sich. Wenn wir versagen, ziehen wir uns zurück. Wir versuchen, die Dinge in Ordnung zu bringen. Wir glauben, wir müssten uns erst entschuldigen, unsere Schulden begleichen oder beweisen, dass wir uns geändert haben, bevor wir wieder näherkommen können. Es fühlt sich an, als müsse man sich Gottes Gegenwart erst verdienen.

      Aber halte mal inne und schau dir an, was in Jericho wirklich passiert ist.

      Lukas stellt Zachäus als „Obersten Zöllner“ und „reichen Mann“ vor. Zu jener Zeit hatten diese Worte eine schwere Bedeutung. Er hatte seinen Reichtum dadurch erworben, dass er sein eigenes Volk ausbeutete. Die Menschen mochten ihn nicht nur nicht. Sie lehnten ihn offen ab.

      Die Bibel sagt, er wollte sehen, wer Jesus war. „Er wollte sehen, wer Jesus war, aber weil er klein war, konnte er über die Menge hinweg nicht sehen“ (Lukas 19,3, NIV). Also lief er voraus und kletterte auf einen Maulbeerfeigenbaum, nur um einen Blick zu erhaschen.

      Er wollte nur Jesus sehen.

      Doch dann geschah etwas Unerwartetes.

      Jesus blieb stehen. Er schaute nach oben. Er rief ihn beim Namen. „Zachäus, komm sofort herunter. Ich muss heute in deinem Haus übernachten“ (Lukas 19,5, NIV).

      Ist dir das aufgefallen? Zachäus hatte ihn nicht eingeladen. Jesus hat ihn zuerst ausgewählt.

      In diesem Moment hatte Zachäus noch nichts in Ordnung gebracht. Es gab keine öffentliche Entschuldigung. Keine Rückzahlung. Keinen Beweis für eine Veränderung.

      Trotzdem ging Jesus zu ihm.

      Die Menschen um sie herum waren verärgert. „Alle Leute sahen das und begannen zu murren: ‚Er ist zu einem Sünder gegangen, um dort zu Gast zu sein‘“ (Lukas 19,7, NIV). Sie konnten es nicht verstehen. In ihren Augen kommt Akzeptanz erst nach der Veränderung.

      Aber Jesus zeigte etwas anderes.

      Er bot zuerst Akzeptanz an. Die Veränderung kam danach. Er ging auf Zachäus zu, während dessen Vergangenheit noch dieselbe war. Er betrat sein Haus, bevor irgendetwas in Ordnung gebracht worden war.

      Dann veränderte sich etwas in Zachäus.

      Nachdem Jesus bereits bei ihm war, stand Zachäus auf und sagte: „Sieh, Herr. Hier und jetzt gebe ich die Hälfte meines Vermögens den Armen, und wenn ich jemanden um etwas betrogen habe, werde ich das Vierfache zurückzahlen“ (Lukas 19,8, NIV).

      Siehst du die Reihenfolge?

      Die Veränderung hat Jesus nicht in sein Leben gebracht. Jesu Gegenwart hat die Veränderung bewirkt.

      Vielleicht wollte Zachäus Jesus nur aus der Ferne sehen. Vielleicht erwartete er nichts weiter als einen kurzen Blick. Aber Jesus hatte etwas Größeres im Sinn. Es war, als wäre er nach Jericho gekommen und hätte bereits gewusst, wen er treffen würde.

      Denk nun über dein eigenes Leben nach.

      Wartest du immer noch darauf, dich bereit zu fühlen, bevor du zu Gott kommst? Versuchst du, zuerst „gut genug“ zu werden?

      Oder könnte es sein, dass er schon ganz nah ist, schon deinen Namen ruft, schon bereit ist, sich zu dir zu setzen?

      „Heute ist diesem Haus das Heil widerfahren, denn auch dieser Mann ist ein Sohn Abrahams. Denn der Menschensohn ist gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren ist“ (Lukas 19,9-10, NIV).

      Worauf wartest du also noch?

      Er wartet nicht darauf, dass du alles in Ordnung bringst.

      Er streckt seine Hand bereits nach dir aus.


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    • Apr. 30thTreue sagt mehr als Anerkennung

      Mordechai lebte zu einer Zeit, als die Israeliten unter persischer Herrschaft im Exil waren.

      Er war weit weg von zu Hause, lebte in einem fremden Land, umgeben von einem System, das sein Volk und seinen Gott nicht immer achtete …

      Selbst in dieser Umgebung entschied er sich, treu zu bleiben.
      Er zog seine Cousine Esther wie seine eigene Tochter auf und leitete sie mit Weisheit und Fürsorge an.

      Anfangs war er nicht im Palast.
      Er hatte keine einflussreiche Position.
      Er lebte einfach treu im Verborgenen.

      Doch selbst dort war Gott am Werk.

      Eines Tages deckte Mordechai eine Verschwörung auf, König Xerxes zu ermorden. Er berichtete davon durch Esther, und die Angelegenheit wurde untersucht und bestätigt.

      „Mordechai berichtete dies der Königin Esther, die es wiederum dem König berichtete.“
      Esther 2,22

      Und dann folgte Stille.
      Keine sofortige Belohnung.
      Keine Anerkennung.
      Keine sichtbare Ehre.

      Aber Mordechai blieb treu.

      Er ging keine Kompromisse ein.
      Er verlangte keine Aufmerksamkeit.
      Er tat weiterhin das Richtige, auch wenn sich scheinbar nichts änderte.

      Dann kam eine Nacht, in der der König nicht schlafen konnte.
      Die Aufzeichnungen wurden gelesen, und Mordechais treuer Dienst wurde entdeckt.

      „Welche Ehre und Anerkennung hat Mordechai dafür erhalten?“
      Esther 6,3

      Gottes Zeitplan brachte Erinnerung dorthin, wo die Menschen vergessen hatten.

      Mordechais Geschichte erinnert uns daran, dass Treue im Verborgenen niemals umsonst ist.

      Verzögerung ist keine Ablehnung.
      Schweigen ist keine Abwesenheit.

      Was du im Verborgenen tust, ist für Gott immer noch wichtig.

      Also tu weiterhin das Richtige, auch wenn es niemand bemerkt. Denn nach Gottes Zeitplan wird Treue immer in Erinnerung bleiben. ❤️‍🔥


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    • Apr. 30thAuf der anderen Seite des Kreuzes

      Was liegt auf der anderen Seite des Kreuzes?

      Auf der einen Seite des Kreuzes wird alles an der Anstrengung gemessen. Es kommt auf die Leistung an. Das Verhalten wird überwacht. Der Fortschritt wird daran gemessen, wie gut du dich schlägst, wie konsequent du warst und wie weit du glaubst, heute von Gott entfernt zu sein. Diese Seite des Kreuzes ist vielen Gläubigen vertraut. Es klingt spirituell, ist aber anstrengend. Es lehrt dich, mit der Sünde umzugehen, anstatt in einem Erlöser Ruhe zu finden. Du wachst auf und bist ganz auf dich selbst konzentriert. Habe ich genug gebetet? Habe ich wieder versagt? Habe ich genug getan, um Gott nahe zu bleiben? Die Religion hält dich auf Trab, gibt dir aber nie Sicherheit. Sie sagt dir, dass Gott zufrieden ist, wenn du Erfolg hast, und distanziert, wenn du strauchelst. Das Kreuz wird von dieser Seite aus zu einem Mittel, um besseres Verhalten zu motivieren, statt zu dem Ort, an dem alles vollbracht wurde.

      Doch dann schreitest du durch das Kreuz hindurch. Und alles ändert sich.

      Auf der anderen Seite des Kreuzes liegt der Fokus nicht mehr darauf, was du tust, sondern darauf, was bereits getan wurde. Jesus kam nicht, um dein Verhalten zu verbessern. Er kam, um deine Identität zu ersetzen. Am Kreuz wurde dein altes Selbst mit ihm gekreuzigt. Nicht teilweise. Nicht symbolisch. Vollständig. Die Sünde wurde nicht bewältigt, sie wurde gerichtet. Das Gesetz wurde nicht abgeschwächt, es wurde erfüllt. Gott hat seinen Maßstab nicht gesenkt. Er hat es selbst im Leib seines Sohnes erfüllt. Deshalb sagt die Schrift, dass du versöhnt wurdest, als du noch ein Sünder warst. Das Werk, das dich Gott nahebringt, war vollbracht, bevor du überhaupt versucht hast, ihm nahezukommen. Auf dieser Seite des Kreuzes entspringt Gehorsam aus Ruhe, nicht aus Angst. Veränderung entsteht aus Einheit, nicht aus Druck. Heiligkeit ist nichts, wonach du strebst, sondern etwas, das du empfangen hast.

      Hier wohnt die Freiheit.

      Auf der anderen Seite des Kreuzes treibt dich nicht mehr die Angst vor dem Abfallen an, sondern die Gewissheit, gehalten zu werden. Du wachst nicht auf und versuchst, dir Gottes Gegenwart zu verdienen. Du wachst in dem Bewusstsein auf, dass Er in dir lebt. Versagen definiert dich nicht mehr. Es lehrt dich, zur Wahrheit zurückzulaufen, anstatt dich in Scham zu verstecken. Buße ist keine Strafe mehr. Sie ist Klarheit. Eine Rückkehr zum Glauben an das, was Gott über dich sagt, anstatt an das, wessen dich deine Gefühle beschuldigen. Hier verliert die Religion ihre Macht. Denn Religion braucht Distanz, um zu funktionieren. Aber das Kreuz hat diese Distanz für immer beseitigt. Du wirst nicht geduldet. Du bist nicht auf Bewährung. Du bist in Christus. Und auf der anderen Seite des Kreuzes geht es im christlichen Leben nicht mehr darum, sich mehr anzustrengen, sondern tiefer zu vertrauen. Das ist keine Nachlässigkeit. Das ist Freiheit. Und Freiheit ist der Ort, an dem echte Verwandlung endlich beginnt.


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    • Apr. 30thGott ist nicht auf das beschränkt, was wir für würdig oder akzeptabel halten

      Wenn du gerade eine schwere Zeit durchmachst, möchte ich, dass du einen Moment innehältst und tief durchatmest. Du wirst nicht übersehen. Du wirst nicht vergessen. Und du wirst nicht auf die Probe gestellt, um zu sehen, ob du der Fürsorge würdig bist. Was du gerade durchlebst, schließt dich nicht von Gottes Zärtlichkeit aus. Tatsächlich zeigt uns die Bibel immer wieder, dass Not oft genau der Ort ist, an dem seine Nähe am persönlichsten wird.

      Es gibt eine stille Geschichte im Leben Elijas, die direkt zu Momenten wie deinen spricht. In einer Zeit der Hungersnot, als Nahrung knapp war und das Überleben ungewiss, sandte Gott Elia an einen Bach. Und dort geschah etwas Unerwartetes. Raben brachten ihm morgens und abends Brot und Fleisch. Raben. Ein Tier, das als unrein galt. Eine unwahrscheinliche Quelle. Eine Methode, die keinen Sinn ergab. Und doch fehlte es Elia an nichts.

      Das ist für dich wichtig, weil es etwas über das Herz des Vaters offenbart. Gott wartete nicht auf perfekte Bedingungen, um für seinen Propheten zu sorgen. Er verließ sich nicht auf seriöse Systeme, stabile Wirtschaftslagen oder klare Kategorien. Er wählte einen Weg, der die menschliche Logik völlig außer Kraft setzte. Die Versorgung kam nicht, weil Elia sie verdient hatte. Sie kam, weil Gott seinem Wort treu ist und auf seine Kinder achtet.

      Wenn du gerade zu kämpfen hast, schaust du dich vielleicht um und denkst: So sollte es eigentlich nicht laufen. Vielleicht kam die Hilfe nicht von dort, wo du sie erwartet hast. Vielleicht fühlt sich der Zeitpunkt falsch an. Vielleicht kommt dir die Quelle seltsam oder sogar unangenehm vor. Aber die Geschichte mit den Raben erinnert uns sanft daran, dass Gott nicht durch unsere Etiketten oder Erwartungen eingeschränkt ist. Er ist nicht auf das beschränkt, was wir für würdig oder akzeptabel halten. Seine Versorgung offenbart Seine Souveränität, nicht unsere Systeme.

      Durch Jesus wird diese Wahrheit noch sicherer. Am Kreuz hat Gott die Frage, ob Er für dich sorgen würde, für immer geklärt. Er hat Seinen eigenen Sohn nicht zurückgehalten, also hält Er dir jetzt auch Seine Fürsorge nicht vor. Das vollendete Werk Jesu bedeutet, dass du nicht von göttlichem Zögern lebst. Du lebst unter einem endgültigen Ja. Die Haltung des Vaters dir gegenüber ist nicht Distanz oder Enttäuschung. Es ist Aufmerksamkeit, Mitgefühl und Hingabe.

      Vielleicht siehst du heute nicht das ganze Bild. Elia sah es auch nicht. Er wachte einfach jeden Morgen auf und fand frische Versorgung vor, genug für diesen Tag. Und so begegnet uns Gott oft. Nicht mit Erklärungen, sondern mit Nahrung. Nicht mit Antworten für die Zukunft, sondern mit Treue in der Gegenwart. Was du heute brauchst, wird heute kommen. Und wenn morgen kommt, wird dich die Gnade auch dort treffen.

      Wenn du also müde bist, lass diese Geschichte deine Angst stillen. Gott weiß, wo du bist. Er weiß, was du brauchst. Und es fällt ihm nicht schwer, dich zu versorgen. Selbst jetzt ist er auf eine Weise am Werk, die du vielleicht noch nicht erkennst. Derselbe Vater, der Elia durch Raben ernährte, hat dir durch Jesus bereits sein Herz für dich bewiesen. Du wirst gehalten. Du wirst gesehen. Und dir wird nicht das fehlen, was du brauchst.


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    • Apr. 30thWenn Gott das nutzt, was du bereits in der Hand hast

      Shamgar ist eine der am meisten übersehenen Figuren in der Bibel.
      Es gibt keine lange Geschichte über seinen Hintergrund.
      Kein detailliertes Bericht über sein Leben.

      Nur einen Moment.
      Eine Schlacht.
      Und einen Sieg.

      „Nach Ehud kam Shamgar, der Sohn Anats, der mit einem Ochsenstachel sechshundert Philister erschlug und auch er rettete Israel.“
      Richter 3,31

      Das ist alles, was uns erzählt wird.

      Ein Ochsenstachel war keine Kriegswaffe.
      Es war ein einfaches landwirtschaftliches Werkzeug, das dazu diente, Ochsen zu lenken.
      Nach menschlichen Maßstäben nichts Beeindruckendes.

      Aber in Shamgars Hand wurde es zu einem Werkzeug der Befreiung.

      Er wartete nicht auf die perfekte Ausrüstung.
      Er wartete nicht auf ideale Bedingungen.
      Er nutzte, was ihm zur Verfügung stand.

      Und Gott nutzte es.

      Shamgar erinnert uns daran, dass Gott nicht immer mit dem beginnt, was mächtig aussieht.
      Er beginnt mit dem, was verfügbar ist und ihm übergeben wird.

      Manchmal denken wir, wir seien nicht bereit, weil wir nicht genug haben.
      Nicht genug Ressourcen.
      Nicht genug Einfluss.
      Nicht genug Fähigkeiten.

      Aber Gott ist nicht durch das begrenzt, was dir fehlt.

      Er schaut darauf, was du bereit bist, in seine Hände zu legen.

      Ein einfaches Werkzeug wurde zu einer Waffe des Sieges.
      Ein unbekannter Mann wurde Teil der Befreiung Israels.

      Denn wenn Gott eingreift,
      werden gewöhnliche Dinge mächtig.

      Unterschätze also nicht, was du bereits hast.
      Wenn es in Gottes Hand liegt, ist es genug. ❤️‍🔥


      by Jule with no comments yet
    • Apr. 30thWenn Angst dich dazu bringt, etwas zu bauen, worum Gott nie gebeten hat

      Jerobeam hatte vielversprechend angefangen.
      Gott hatte über ihn gesprochen.
      Er wurde aus der Unbekanntheit in die Führung über die nördlichen Stämme Israels erhoben.

      Doch als das Königreich gegründet war, kam Angst in sein Herz…

      Er begann sich Sorgen zu machen.
      Was, wenn das Volk nach Jerusalem zurückkehrt?
      Was, wenn ich die Kontrolle verliere?
      Was, wenn ich verliere, was mir gegeben wurde?

      Anstatt also auf Gott zu vertrauen, schuf er Alternativen.

      „Jerobeam sagte in seinem Herzen: ‚Jetzt wird das Königreich wahrscheinlich wieder an das Haus Davids zurückfallen.‘“

      1. Könige 12,26

      Und aus Angst baute er goldene Kälber.
      Er schuf neue Orte der Anbetung.
      Er führte das Volk weg von dem, was Gott festgelegt hatte.

      Nicht, weil Gott es ihm gesagt hatte.
      Sondern weil die Angst es ihm sagte.

      Und diese eine Entscheidung veränderte alles.

      Jerobeam ging nicht nur einen persönlichen Kompromiss ein.
      Er führte eine Nation in geistliche Irrwege.

      Angst tut das oft.
      Sie beeinflusst nicht nur, wie du die Dinge siehst.
      Sie beeinflusst, was du aufbaust.
      Was du zulässt.
      Was du rechtfertigst.

      Manchmal schaffen wir „Lösungen“, die Gott nie angeordnet hat.
      Nur um uns sicher zu fühlen.
      Nur um die Kontrolle zu behalten.
      Nur um Unsicherheit zu vermeiden.

      Aber alles, was außerhalb des Gehorsams aufgebaut wird, führt letztendlich zu Instabilität.

      Jerobeams Geschichte ist eine Warnung.

      Lass nicht zu, dass Angst zu deinem Fundament wird.
      Baue keine Alternativen auf, wenn Gott dir bereits eine Richtung vorgegeben hat.

      Denn was in Angst erbaut wird,
      wird dich immer vom Frieden wegziehen.

      Aber was im Gehorsam erbaut wird,
      wird immer unter Gottes Schutz stehen. ❤️‍🔥


      by Jule with no comments yet
    • Apr. 30thGott ist gut, immer und zu jeder Zeit

      Heute lesen wir die Psalmen 65 bis 67, sowie 69 und 70. Wir wünschen euch einen schönen und gesegneten Tag 😘


      by Jule with no comments yet
    • Apr. 29thMädelsKreis – Jesu Kindheit

      Wir sehen uns nachher beim MädelsKreis

      Bibelgrundkurs für Frauen 😉

      Mittwochs 15 bis 17 Uhr 

      Und beim 

      Online Bibelkreis
      Mittwoch 17 bis 19 Uhr

      https://zoom.us/j/95513354603?pwd=a2doelhieXlRZGxxZ3JkYUxtSjlTUT09 
      Meeting-ID: 955 1335 4603
      Kenncode: 057704

       und per Telefon:
      Einwählen über 06938079884
      Dann nach Aufforderung 95513354603# eingeben und dann nach Aufforderung 057704# eingeben und dann *6 damit du auch reden kannst 


      by Jule with 24 comments
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      Good Old Fashioned Hand Written Code by Eric J. Schwarz

        ein Liebesbrief!von unserem geliebten Freund Jehova

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