
Stell dir diesen Moment mal kurz vor. Tausende von Menschen stehen vor Jesus. Sie sind nicht in einem Seminar. Sie sind nicht in einem Theologiekurs. Sie sind keine Experten. Es sind ganz normale Menschen. Familien, Arbeiter, Mütter, die ihre Kinder im Arm halten, Männer, die vom Laufen müde sind, neugierige junge Leute und Ältere, die schon viel im Leben gesehen hatten, sich aber immer noch nach dem Himmel sehnten. Sie suchten keine tiefgründige Philosophie. Sie suchten nach Antworten. Sie verlangten keine komplizierten Ideen. Sie wollten etwas Echtes, das ihrem Leben eine Richtung geben konnte.
Denk mal darüber nach. Was würdest du fragen, wenn du dort wärst?
Sie fragten Jesus etwas Einfaches und Direktes, etwas, das viele auch heute noch fragen, wenn sie beginnen, Gott kennenzulernen:
„Was müssen wir tun, um die Werke zu tun, die Gott verlangt?“ Johannes 6,28 NIV
Die Menge erwartete eine andere Antwort. Vielleicht dachten sie, Jesus würde sagen: Tut mehr, beweist euch, strengt euch mehr an, seid besser als andere, verdient euch Gottes Gunst durch Anstrengung. Aber Jesus gab eine Antwort, die alles veränderte:
„Jesus antwortete: ‚Das Werk Gottes ist dies: an den zu glauben, den er gesandt hat.‘“ Johannes 6,29 NIV
Jesus sagte nicht: „Baut Tempel.“
Er sagte nicht: „Bringt Opfer dar.“
Er sagte nicht: „Lernt zuerst jedes Gesetz.“
Er sagte nicht: „Seid vollkommen, bevor ihr kommt.“
Er sagte: GLAUBT an mich, denn ich bin derjenige, den der Vater gesandt hat.
Das war nicht nur eine einfache Antwort. Es ist das Fundament des Evangeliums. Das Werk, das Gott von uns verlangt, beginnt nicht mit unseren Händen. Es beginnt im Herzen. An Christus zu glauben ist nicht nur ein Gefühl. Es ist der Schritt, der den Weg dafür öffnet, dass Gott in uns wirken kann.
Die Bibel bestätigt diese Wahrheit an anderen Stellen ganz klar:
„Denn mit dem Herzen glaubt man, um gerecht zu werden, und mit dem Mund bekennt man, um gerettet zu werden.“ Römer 10,10 NIV
Und auch:
„Ohne Glauben ist es unmöglich, Gott zu gefallen …“ Hebräer 11,6 NIV
Siehst du die Reihenfolge? Erst der Glaube, dann die Veränderung. Erst glauben, dann handeln. Erst hingeben, dann sendet Gott dich, um mit ihm zu arbeiten, nicht ohne ihn.
Petrus hat das später verstanden. Er hatte einst Angst und verleugnete Jesus, doch danach sprach er voller Zuversicht und Wahrheit:
„Alle Propheten bezeugen von ihm, dass jeder, der an ihn glaubt, durch seinen Namen Vergebung der Sünden empfängt.“ Apostelgeschichte 10,43 NIV
Beachte das genau. Alle Propheten wiesen auf den Einen hin, den Gott gesandt hat. Das bedeutet, dass der Glaube, um den Jesus bittet, nichts Neues ist. Er ist die Erfüllung dessen, was Gott schon vor langer Zeit versprochen hatte.
Jesus sagte auch über sich selbst:
„Da erklärte Jesus: ‚Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, wird niemals hungern, und wer an mich glaubt, wird niemals dürsten.‘“ Johannes 6,35 NIV
Vielleicht hat die Menge nicht alles über die Heilige Schrift verstanden. Aber Jesus hat es klar gemacht, damit niemand verloren geht. Gott hat ihn gesandt. Er ist derjenige, an den wir glauben müssen. Der Glaube beginnt hier. Der Himmel öffnet sich von hier aus.
Also lass mich dich noch einmal fragen. Versuchst du, Gott aus eigener Kraft zu erreichen?
Eine einfache Botschaft für jeden, der das heute liest, egal ob du die Bibel kennst oder nicht:
Gott verlangt nicht von dir, dass du ihn durch deine eigenen Anstrengungen für dich gewinnst.
Er bittet dich, an den zu GLAUBEN, den er gesandt hat, damit er dein Herz gewinnen und dein Leben verändern kann.
Das Werk beginnt nicht in deinen Händen.
Es beginnt in deinem Glauben.
Es beginnt in deiner Hingabe.
Es beginnt in Christus.
Und das ist keine Erfindung.
Es steht in der Bibel.
Es wurde von Jesus gesagt.
Und es rettet auch heute noch Leben
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