Heute lesen wir Richter 14 bis 18. Wir wünschen euch einen schönen und gesegneten Tag 😘
by Jule with 47 commentsWer beruft eigentlich einen Priester?
Klare Ansage: die Priester mussten aus dem Stamm Aaron kommen – so sagt es das mosaischen Gesetz
Wie kommen sie dann darauf, sich einen Priester aus den Nachfahren von Mose zu erwählen? Mose stammte von Levi ab und demnach wären seine Nachkommen Leviten gewesen. Den Unterschied zwischen den Aufgaben der Leviten und der Priester hatten wir ja bereits zu Anfang des Kapitels 17 (von Richtet) gesehen
Wer war in der Wüste der wichtigste Mann: Mose oder Aaron?
Da Mose der Führer war, „könnte“ doch ein besserer Priester aus dem Stamm Mose kommen (Ironie)
Er wurde zum Priester gemacht, aber er war nie ein Priester, denn er war nur ein Levit und seine Aufgabe war das Vorlesen und Erklären der Schriften, die damals schon vorhanden waren – also hier die 5 Bücher Mose, Hiob und Josua
Es waren nur wenige Bücher und diese wurden ihnen 4 mal im Jahr vorgelesen und erklärt. Sie hätten es eigentlich wissen müssen
„Es gab keinen König in Israel“ – aber sie hatten ja einen, Jehova war ja da und sie kannten die Geschichte, hörten 4 mal im Jahr das ganze Wort Gottes, das es bis dahin gab. Scheinbar wollten sie es „nicht so genau wissen“
Der Stamm Dan zog in ein Gebiet, das ihnen nicht gehörte und sie nahmen den Leviten und all die Gegenständen der Anbetung mit sich und bastelten sich ihre eigene Form der Anbetung
by Jule with 2 commentsNachdem wir uns die letzten 4 Wochen mit der Geschichte um Simson beschäftigt haben, geht es nun weiter mit Micha, der ein ähnliches Problem zu haben scheint. heute haben wir die Kapitel 17 und 18 in Richter gelesen
Am Anfang von Kapitel 17 klären wir erst mal, welche Rolle ein Levit eigentlich nach dem mosaischen Gesetz hat
Die Rolle des Leviten
Dann kommen wir schnell zu Micha und seiner Mutter, die ihm Götzenbilder und andere Gegenstände zur Anbetung anfertigen lässt – im Namen Jehovas 😮
Die Teraphim und Götzenbilder
Ist das so?
Gab es zu der Zeit wirklich keinen König in Israel?
Wie schnell wir uns selbst täuschen können und denken, dass „Erfolg“ gleichbedeutend mit der Zustimmung und dem Segen Jehovas ist
Wo Jehova drauf steht, ist auch Jehova drin – wirklich?
Weiter geht es mit Kapitel 18
by Jule with no comments yetÜber dem ganzen steht immer wieder, dass diese Götzen und Theraphim den Namen Jehovas trugen. Wir denken da auch an den Vorfall mit dem goldenen Kalb, nachdem sie die Gebote erhalten hatten. Sie basteln sich einen Götzen, feiern ein wildes Gelage und nennen es dann „Ein Fest für Jehova“
Aber Jehova will keine Religionsausübung – er will eine Beziehung zu uns
Am Ende von Kapitel 17 lesen wir:
Micha bietet dem Leviten einen Job an und weil dieser annimmt, glaubt Micha, dass er den Segen Gottes hat
Auch Heute denken viele: „Mehrung, ist immer ein Zeichen für den Segen Gottes“
—-> aber das ist nicht so
Levit und Priester passte nicht zusammen, darüber hätte Micha ja schon stolpern müssen
Ein Levit lehrt – ein Priester opfert
Ein paar Monate später läuft Micha seinem Priester hinterher (Kapitel 18)
by Jule with 2 commentsIn Richter 17:6 und 18:1 heißt es, „es gab keinen König in Israel“ – aber Jehova war ja da und ER war der König über Israel (ist Sarkasmus). Nur haben sie das ja scheinbar nicht (an)erkannt
Wir kommen zu dem Stichwort Eigenverantwortung:
Wir müssen die Dinge persönlich durchdenken und uns anleiten lassen von Gott durch sein Wort
Jehova bietet von 1. Mose bis Offenbarung an, dass wir eine persönliche Beziehung zu ihm haben können, aber sie waren nicht daran interessiert. Wir brauchen keinen König, sondern haben einen – Jehova ❤️
by Jule with no comments yetZurück zu Micha
Er hatte seiner Mutter Geld geklaut und seine Mutter hatte den Dieb verflucht, ohne zu wissen, wer der Dieb war. Micha erinnert sich an 3. Mose 5:2 und tut das, wozu da aufgefordert wird, er meldet sich
Nun versucht die Mutter den Fluch aufzuheben, indem sie ihren Sohn im Namen Jehovas segnet (Richter 17:2).
Micha gibt das Geld zurück und was passiert? Die Mutter gibt dem Goldschmied davon eine Summe, damit dieser ein Götzenbild erstellt. Merkwürdig, sie hatte das Geld für Jehova geheiligt, um nun daraus ein Götzenbild erstellen zu lassen
Macht das Sinn?
Er baut mit den Teraphim und Götzenbildern eine neue Religion auf.
Was sagt das Gesetz zu Bildern für die Anbetung? (2. Mose 20)
Warum will Jehova das nicht?
Wie sahen die Götzenbilder aus? Bei den umliegenden Nationen und auch in Ägypten hatten sie die Gestalt von einem Kalb.
—-> Hier entsteht die Kälberanbetung, siehe später bei Jerobeam.
Aber Jehova sieht nicht aus wie ein Kalb und zudem will er eine persönliche Beziehung
Er sagt: „Achtet nicht darauf, wie die Cherube aussehen. Denn die gehören zu mir zum Himmel. Schaut auf mich, ich bin wichtig!“
Eine Falle, in die auch wir heute immer wieder tappen, zb wenn wir sagen oder denken „alles von Fruchtenbaum (oder Busch oder wem auch immer) ist toll“
Wir müssen unseren Blick auf Jehova und den Sohn gerichtet halten und nicht auf Fruchtenbaum oder Busch oder so. Wichtig ist Jehova dabei
Wir wissen ja auch nicht genau, wie Jesus aussah, es steht ja nix dazu in der Bibel – eben, damit wir uns kein Bild von ihm machen
by Jule with 4 commentsDie erste Frage, die sich stellt, ist: was macht der Levit eigentlich da? Sollten die nicht an bestimmten Orten dienen? War die Stadt, aus der er kam, denn eine Levitenstadt?
Der Job eines Leviten war es, mit dem Gesetzt umherzureisen und dem Volk das Wort Gottes vorzulesen und zu erklären. Dieser Levit lässt sich in der Geschichte zwei mal dazu überreden, für Geld – nicht das Wort zu lesen und zu erklären – sondern priesterlichste Dienste zu verrichten; etwas was nicht seine Aufgabe war und wozu er auch nicht die Befähigung hatte
In kapitel 18 lesen wir, dass die Daniter zu ihm kommen und ihn befragen, ob sie ein bestimmtes Gebiet einnehmen sollen
Eigentlich wäre es seine Aufgabe gewesen, ihnen im Gesetz zu zeigen, welches Gebiet Jehova ihnen zugedacht hatte und sie zu ermutigen, bei der Einnahme genau dieses Landes auf Jehova zu vertrauen
Eigentlich hätte der Levit ihnen sagen müssen, dass sie ja aus dem Gebiet kamen, das Jehova ihnen zugesichert hatte und dass das, wo sie hin wollten, nicht ihrs war – zumindest nicht von Jehova Seite
by Jule with 4 comments