
„Weil die Bosheit zunimmt, wird die Liebe der meisten erkalten.“ (Matthäus 24,12)
Möge der Friede Gottes heute mit euch sein.
Jesus hat diese Worte in einem sehr ernsten Moment gesagt. Er hat nicht einfach nur eine Geschichte erzählt, um die Leute zu unterhalten. Er hat eine wichtige Frage seiner Jünger beantwortet. Sie haben ihn unter vier Augen nach der Zukunft und dem Ende der Welt gefragt.
In Matthäus 24,3 (NIV) steht:
„Als Jesus auf dem Ölberg saß, kamen die Jünger zu ihm und fragten ihn unter vier Augen: ‚Sag uns, wann wird das geschehen, und was wird das Zeichen deiner Wiederkunft und des Endes der Welt sein?‘“
Jesus fing an zu erklären, wie die Welt aussehen würde, wenn diese Zeiten näher rücken. Er redete über Kriege. Er redete über Täuschung. Er warnte vor falschen Propheten und Verfolgung. Er beschrieb eine Welt, die immer unruhiger und zerbrochener werden würde.
Dann sagte er einen kurzen Satz, der eine sehr starke Botschaft hat.
In Matthäus 24,12 (NIV) sagte Jesus:
„Wegen der Zunahme der Bosheit wird die Liebe der meisten erkalten.“
Beachte etwas Wichtiges. Jesus sagte nicht, dass die Liebe aller verschwinden würde. Er sagte, dass die Liebe vieler erkalten würde. Das bedeutet, dass Menschen, die einst tief geliebt haben, diese Liebe langsam verlieren könnten.
Menschen, die sich einst um andere gekümmert haben, könnten gleichgültig werden.
Menschen, die einst Gott fürchteten, könnten sich langsam von ihm entfernen.
Hast du so was schon mal erlebt?
Vielleicht hatte jemand mal ein weiches und gütiges Herz. Er hat sich um andere gekümmert. Er hat leicht vergeben. Er war geduldig und mitfühlend.
Aber mit der Zeit hat sich was verändert. Die Welt um ihn herum wurde dunkler. Der Schmerz wurde größer. Es kam zu Verrat. Sünde wurde normal.
Langsam wurde das Herz kälter.
Davor hat Jesus gewarnt.
Er sprach nicht nur über die Bosheit in der Welt um uns herum. Er erklärte auch, wie ständiges Böses das menschliche Herz beeinflussen kann. Wenn Menschen jeden Tag Ungerechtigkeit sehen, wenn Lügen alltäglich werden und wenn Sünde als normal angesehen wird, kann das Herz langsam abstumpfen.
Die Bibel erinnert uns daran, wo das eigentliche Problem beginnt.
In Matthäus 15,19 (NIV) heißt es:
„Denn aus dem Herzen kommen böse Gedanken.“
Wenn die Bosheit zunimmt, verändert das nicht nur die Gesellschaft. Es verändert auch die Art und Weise, wie Menschen lieben. Mitgefühl schwindet. Vergebung wird selten. Anderen zu helfen, fühlt sich weniger wichtig an.
Die Menschen fangen an, sich nur noch auf sich selbst zu konzentrieren.
Der Apostel Paulus beschrieb eine ähnliche Situation, als er vor den letzten Tagen warnte.
In 2. Timotheus 3,2–3 (NIV) schrieb er:
„ Die Leute werden sich selbst lieben, geldgierig sein, prahlerisch, hochmütig, beleidigend, ihren Eltern ungehorsam, undankbar, unheilig, lieblos, unversöhnlich.“
So sieht ein kaltes Herz aus.
Ein Mensch konzentriert sich nur noch auf sein eigenes Leben. Er sieht das Leid um sich herum, empfindet aber nichts. Er hört von Schmerz und Ungerechtigkeit, ist aber nicht mehr berührt.
Ist dir schon mal aufgefallen, wie leicht man sich an die Dunkelheit gewöhnt?
Nachrichten über Gewalt schockieren die Menschen nicht mehr. Unehrlichkeit wird normal. Egoismus wird akzeptabel.
Jesus hat nicht übertrieben, als er diese Dinge sagte. Er gab eine Warnung. Denn wenn die Liebe erkaltet, wird auch der Glaube schwach.
Wenn der Glaube schwächer wird, hören die Menschen auf, für Gott zu leben. Sie fangen an, nur noch zu leben, um zu überleben oder sich selbst zu schützen.
Aber Jesus beendete seine Lehre nicht nur mit einer Warnung. Er gab auch Hoffnung und Orientierung.
Nur einen Vers später sagte er etwas sehr Wichtiges.
In Matthäus 24,13 (NIV) heißt es:
„Wer aber bis zum Ende standhaft bleibt, der wird gerettet werden.“
Das bedeutet, dass es nicht nur darauf ankommt, wie jemand seine Reise beginnt. Was zählt, ist, wie er sie fortsetzt. Es geht nicht um die Begeisterung, die jemand zu Beginn seines Glaubens empfindet. Es geht darum, das Herz zu schützen, damit die Liebe nicht erkaltet.
Die Frage wird also sehr persönlich.
Wie halten wir unsere Liebe in einer Welt am Leben, die sich oft kalt anfühlt?
Die Bibel sagt uns, dass wahre Liebe nicht nur aus menschlicher Kraft kommt. Wahre Liebe kommt von Gott selbst.
In Römer 5,5 (NIV) heißt es:
„Gottes Liebe ist durch den Heiligen Geist, der uns gegeben wurde, in unsere Herzen ausgegossen worden.“
Wenn die Bosheit um uns herum zunimmt, reicht menschliche Liebe allein nicht aus. Aber die Liebe, die von Gott kommt, ist anders. Sie ist stärker als die Umstände. Sie verschwindet nicht, wenn Menschen uns enttäuschen. Sie verblasst nicht, wenn die Welt schwierig wird.
Gottes Liebe bleibt bestehen, auch wenn das Leben schmerzhaft wird.
Jesus wusste, dass die Welt schwierige Zeiten erleben würde. Er wusste, dass die Menschen misstrauisch, distanziert und kalt werden würden. Deshalb sprach er diese Worte. Nicht, um Angst zu machen, sondern um die Menschen wachzurütteln.
Matthäus 24,12 ist nicht nur eine Vorhersage. Es ist auch eine Einladung, unser eigenes Herz zu prüfen.
Es stellt uns wichtige Fragen.
Ist meine Liebe noch lebendig?
Fühle ich noch Mitgefühl für andere?
Ist mir noch wichtig, was Gott wichtig ist?
Oder ist mein Herz langsam kälter geworden, ohne dass ich es gemerkt habe?
Die Bosheit mag in der Welt zunehmen. Aber die Liebe, die von Gott kommt, muss nicht aus unserem Leben verschwinden.
Jesus gab ein klares Zeichen dafür, wie seine wahren Nachfolger aussehen würden.
In Johannes 13,35 (NIV) sagte er:
„Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr einander liebt.“
Liebe ist immer noch das Kennzeichen eines wahren Gläubigen.
Nicht perfektes Wissen. Nicht öffentliche Anerkennung. Nicht äußerer Erfolg.
Liebe.
Und diese Wahrheit hat sich nicht geändert. Sie ist nicht veraltet. Sie ist nicht schwach. Sie ist auch heute noch mächtig.
Die eigentliche Frage ist einfach.
In einer Welt, in der die Liebe immer kälter wird, was werden wir mit der Liebe tun, die Gott in unsere Herzen gelegt hat?
by Jule with no comments yet
„Der Hund, der einen Segen fand“ – nach Matthäus 15:22–28 (KJV).
I📖 Matthäus 15:22–28 KJV
„Und siehe, eine Frau aus Kanaan kam aus derselben Gegend und rief ihm zu und sprach: Erbarme dich meiner, Herr, du Sohn Davids! Meine Tochter wird von einem Dämon schwer geplagt … Da antwortete Jesus und sprach zu ihr: Frau, dein Glaube ist groß; dir geschehe, wie du willst.“
🐾 DER HUND, DER EINEN SEGEN FAND 🕊️
Manchmal ist Gottes Schweigen nicht seine Ablehnung – es ist seine Art, die Tiefe unseres Glaubens zu prüfen.
Eine kanaanäische Frau – eine Nichtjüdin, eine Außenseiterin – kam weinend zu Jesus und bat ihn um Gnade. Zuerst antwortete er ihr kein Wort. Dann sagte er ihr etwas, das jeden Menschen niederschlagen könnte:
„Es ist nicht richtig, das Brot der Kinder zu nehmen und es den Hunden vorzuwerfen.“ 🐶
Aber anstatt beleidigt zu sein, antwortete sie demütig:
„Ja, Herr, aber auch die Hunde essen von den Brotresten, die vom Tisch ihres Herrn fallen.“ 🍞
🔥 Das ist Glaube, der sich nicht abweisen lässt!
Sie diskutierte nicht. Sie gab nicht auf. Sie glaubte, dass schon ein Krümel von Jesu Kraft ausreichte, um ihre Tochter zu heilen – und so war es auch! 🙌
Jesus sah sie an und sagte:
„Frau, dein Glaube ist groß!“
Und in dieser Stunde wurde ihre Tochter gesund. ❤️
✨ LEKTIONEN, DIE MAN SICH MERKEN SOLLTE:
1️⃣ Beharrlicher Glaube wird immer den Himmel berühren.
2️⃣ Demut öffnet Türen, die Stolz verschlossen hält.
3️⃣ Selbst ein Krümel von Gottes Gnade kann dein Leben komplett verändern.
4️⃣ Jesus ignoriert niemals echten Glauben, egal woher er kommt.
🌿 Vielleicht fühlst du dich heute wie ein Außenseiter … vergessen, unwürdig oder ungehört. Aber rufe weiter im Glauben – selbst ein Krümel seiner Gnade kann ein Wunder bewirken! 🙏
💬 GEBET:
„Herr, ich verdiene vielleicht das Brot nicht, aber ich danke dir sogar für die Krümel. Ich weiß, dass deine Gnade mehr als genug für mich ist!“