• Heute lesen wir …

      Wir lesen als Gruppe jedes Jahr einmal chronologisch die Bibel und fangen mit 1. Mose an und hören mit der Offenbarung auf - mach doch mit 

      Wir sind

      warum ihr beim Lesen der älteren Kommentare (bis 2013) den Eindruck habt, dass wir Zeugen Jehovas sind, erkläre ich hier ausführlich. Nur ganz kurz: NEIN, wir sind keine ZJ, sondern einfach nur Christen – ohne irgendeine Konfession, Dachverband oder Organisation über uns – die für Gott und sein Wort brennen und sich gerne mit anderen darüber unterhalten und austauschen

      Hier findest du die Daten zu unseren Treffen

      Unser Ziel

      … ist es, Menschen die Gott noch nicht kennen, zu ihm zu führen und mit seinem Wort bekannt zu machen; andere mit unserer Begeisterung für Gott und sein Wort anzustecken; einander zu ermuntern, im Glauben zu bleiben und zu wachsen; und einander zu helfen, ein ganz persönliches Verhältnis zum Schöpfer zu entwickeln, zu bewahren und zu vertiefen.

      Die Bibel

      Wir betrachten die ganze Bibel als Gottes Wort und sie hat für uns oberste Autorität. Wir vertreten keine bestimmte Lehrmeinung, sondern beziehen auch gerne andere Meinungen und Auslegungen mit ein, denn jeder sollte sich selbst anhand der Bibel ein Bild machen

      Warum sagen wir „Jehova“?

      Bitte „entschuldigt“, aber Arnold Fruchtenbaum – ein Jude, der zu Christus gefunden hat, benutzt (ebenso wie die unrevidierte Elberfelder 1905) diesen Namen als Name Gottes und er hatte auch in einem Seminar mal erklärt, warum:

      Auch wenn wir aufgrund der Schreibart der Juden nicht genau wissen, wie der Name früher ausgesprochen wurde (die Juden selbst sprechen ihn überhaupt nicht aus), so wissen wir doch, dass die meisten Namen der Bibel, die ein „Je“ drin haben, von dem Namen Gottes abgeleitet sind, wie zum.B. Jesus, Jesaja, Jeremia – um nur einige zu nennen

      Viele sprechen den Namen heute gar nicht mehr aus, das HERR hat den Gottes Namen in der Bibel ersetzt. Die meisten Übersetzer, die den Namen drin gelassen haben, übersetzen ihn mit Jahwe. Der Name Jehova wird sehr ungern benutzt, da er an die Zeugen Jehovas erinnert…

      Wichtig ist, dass der Name überhaupt benutzt wird, wir werden es unter anderem auch bei den 10 Plagen noch sehen. Es steht dir also frei, Jahwe oder Jehova zu sagen.

      Wir benutzen wie Arnold Fruchtenbaum den Namen Jehova – aus den selben Gründen

      Guckst du auch hier:

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      Wir lesen als Gruppe jedes Jahr einmal chronologisch die Bibel und fangen mit 1. Mose an und hören mit der Offenbarung auf - mach doch mit 

    • Feb. 24thEine der ungewöhnlichsten Schlachten in der Bibel

      Josua 6 erzählt von einer der ungewöhnlichsten Schlachten in der Geschichte Israels.

      Die Stadt Jericho war total abgesperrt.
      Ihre Mauern waren nicht nur symbolisch,
      sondern echte Verteidigungsanlagen,
      die das Eindringen verhindern sollten.

      Menschlich gesehen hatte Israel weder
      die Ausrüstung noch die Erfahrung,
      um solche Befestigungsanlagen zu durchbrechen.
      Aber der Herr gab ihnen keine
      konventionelle Strategie.

      Er befahl ihnen, zu Fuß zu gehen,
      die Stadt sechs Tage lang einmal täglich zu umrunden
      und am siebten Tag sieben Mal um sie herumzulaufen,
      während die Priester vor der
      Bundeslade Trompeten bliesen (Josua 6,3–5).

      Die Lade, ein Symbol für die Gegenwart des Herrn,
      stand im Mittelpunkt des Umzugs.
      Der Kampf wurde daher nicht
      als Kampf Israels gegen die Mauern Jerichos dargestellt,
      sondern als Handeln des Herrn im Namen
      seines Bundesvolkes.

      Als das Volk schließlich schrie,
      fiel laut Josua 6,20 die Mauer „flach“.

      Der Schwerpunkt liegt hier nicht auf militärischer Strategie,
      sondern auf der Erfüllung dessen, was Gott bereits
      in Josua 6,2 versprochen hatte:
      „Siehe, ich habe Jericho in deine Hand gegeben.”

      Einige haben vermutet, dass die eingestürzten Mauern
      eine Art Rampe in die Stadt gebildet haben könnten.
      Und unabhängig davon, ob dieses Detail
      historisch rekonstruiert werden kann oder nicht,
      lenkt die Bibel selbst unsere Aufmerksamkeit
      auf etwas anderes, etwas Wichtigeres.

      Die theologische Bedeutung dieser Siegesgeschichte
      liegt im vertrauensvollen Gehorsam.

      Hebräer 11,30 reflektiert später dieses Ereignis
      und sagt: „Durch den Glauben fielen die Mauern von Jericho.“
      Das Neue Testament feiert nicht
      den architektonischen Einsturz, sondern betont das Vertrauen in Gottes Wort.

      Die Mauer, die Israel fernhalten sollte,
      konnte sich letztendlich nicht gegen den Plan des Herrn behaupten.

      Was wie ein Hindernis aussah,
      wurde Teil des Sieges.

      Die tiefere Lehre ist jedoch nicht, dass
      jede Schwierigkeit sichtbar zu
      Fortschritt oder sofortigem Erfolg führt.

      Die tiefere Lehre ist, dass Gott
      seine Ziele durch Gehorsam erreicht, der
      vielleicht klein, sich wiederholend oder sogar unscheinbar wirkt.

      Das Kreuz Christi ist das
      deutlichste Beispiel für dieses Muster.

      Was wie eine Niederlage aussah,
      wurde zum Mittel der Erlösung.

      Das Instrument der Hinrichtung wurde
      zur Grundlage der Versöhnung.

      In diesem Sinne verschwendet Gott nichts,
      was wie ein Verlust aussieht.

      Auch dort war der Weg mit Leiden,
      Warten und Missverständnissen verbunden,
      bevor das Licht der Auferstehung aufging.

      Für uns bedeutet das eine ruhigere Art von Zuversicht.
      Kämpfe fühlen sich vielleicht nicht immer wie
      Brücken zu offensichtlichem Segen an.

      Manchmal läutern, korrigieren oder demütigen sie uns.

      Aber in den Händen eines souveränen
      und treuen Gottes sind sie nicht leer.
      Derselbe Herr, der die Mauern von
      Jericho zum Einsturz brachte, bleibt auch jetzt
      seinen Verheißungen treu.


      by Jule with no comments yet
    • Feb. 24thJephta – abgelehnt wegen seiner Herkunft

      Hey Kumpel, lass uns gemeinsam diese Reise des Glaubens machen. In Richter 11,1 wird Jephthah auf eine Art und Weise vorgestellt, die uns schmerzlich vertraut ist.

      „Er war ein tapferer Held … aber er war der Sohn einer Prostituierten.“ Dieses „aber“ kann einen Menschen fertigmachen.

      Er war mächtig, aber.
      Er war fähig, aber.
      Er hatte Kraft, aber.

      Und so leben viele Menschen. Es gibt immer etwas, das mit deinem Namen verbunden ist und versucht, deine Größe zunichte zu machen. Sie ist brillant, aber aus einem dysfunktionalen Elternhaus. Er ist begabt, aber arbeitslos. Sie liebt Gott, ist aber Single. Er ist freundlich, aber pleite. Das Leben hängt immer ein „aber“ an deine Identität.

      Jephthahs Brüder sahen das „aber“ und löschten das „mächtig“ aus.

      In Richter 11,2 vertrieben sie ihn und sagten: „Du sollst keinen Anteil am Erbe unseres Vaters haben.”

      Er wurde nicht abgelehnt, weil ihm Fähigkeiten fehlten, sondern wegen seiner Herkunft.

      Und hier ist, was mich bewegt hat. Die Bibel sagt, dass er in das Land Tob floh.

      „Tob bedeutet gut.” Er wurde abgelehnt, aber er floh zum Guten.

      Er floh nicht in die Bitterkeit. Er floh nicht in die Rache. Er floh nicht in die Selbstzerstörung. Er floh zum Guten.

      Und Tob ist nicht nur ein Ort. Tob kann ein Zustand deines Herzens sein. Tob kann der Zustand deines Geistes sein. Tob kann die Gegenwart Gottes sein. Denn manchmal kannst du nicht kontrollieren, wer dich ablehnt, aber du kannst kontrollieren, wo dein Herz wohnt.

      Du kannst deinen inneren Boden wählen. Wenn du aus der Armut gekommen bist, lass die Armut nicht aus dir herauskommen. Wenn du aus einer dysfunktionalen Situation gekommen bist, lass Dysfunktionalität nicht zu deiner Atmosphäre werden.

      Jephthah war ein guter Samen. Und er wählte guten Boden. Ja, die Bibel sagt, dass sich „wertlose Männer” um ihn versammelt haben. Aber selbst das hat den Boden nicht verunreinigt. Denn wenn der Boden gut ist, wird etwas Gutes wachsen.

      Freund, bewahre dein Tob. Schütze dein Herz.
      Schütze deine Umgebung. Schütze dein inneres Klima. Denn der Boden bestimmt die Ernte.

      Dann passiert etwas Unglaubliches. Nach einiger Zeit führten die Ammoniter Krieg gegen Israel. Und plötzlich holten dieselben Ältesten, die ihn vertrieben hatten, ihn aus Tob zurück.

      Das sagt mir etwas. Er hat sich weiterentwickelt.
      Die Bibel berichtet nicht über die Details, aber sie wären nicht gekommen, um ihn zu holen, wenn in Tob nichts passiert wäre. Irgendwo an diesem guten Ort hat er sich weiterentwickelt. Irgendwo in dieser verborgenen Zeit ist seine Stärke gereift. Deine verborgene Zeit ist nicht verschwendet.

      Lass dein Licht leuchten, sagt die Schrift. Die Menschen kommen zum Glanz deines Aufgangs. Du magst öffentlich abgelehnt werden, aber Wachstum geschieht im Verborgenen. Und als die Krise kam, erinnerten sie sich an den Mann, den sie verworfen hatten.

      Das ist menschlich. Die Leute vergessen dich, wenn sie dich nicht brauchen. Sie erinnern sich an dich, wenn sie in Not sind.

      Und statt bitter zu sein, stellte Jephthah eine Frage. „Habt ihr mich nicht gehasst und aus dem Haus meines Vaters vertrieben? Warum kommt ihr jetzt zu mir, wenn ihr in Not seid?“

      Er war nicht bitter. Er war sich der Situation bewusst. Dann kommt etwas Mächtiges, die Verhandlung.

      In Richter 11,9 fragte er: „Wenn der Herr sie mir ausliefert, soll ich dann euer Anführer sein?“

      Hör mir zu, mein Freund, das ist Reife. Wenn du Ablehnung überstanden hast, wenn du in Tob gewachsen bist, wenn du deinen Wert kennst, gibst du deine Gabe nicht billig her. Das ist keine Selbstsucht. Das sind Grenzen.

      Sogar David fragte, bevor er gegen Goliath kämpfte: „Was soll für den Mann getan werden?“ Es ist nichts Falsches daran, deinen Wert zu kennen.

      Ablehnung bedeutet nicht, dass du wertlos bist. Oft bedeutet es nur, dass die anderen deinen Wert nicht erkennen konnten. Und hier liegt die schöne Ironie. Der Mann, der mit einem „aber“ geboren wurde, wurde zum Oberhaupt derer, die ihn durch dieses „aber“ definierten.

      Der Abgelehnte wurde zum Befehlshaber.
      Der Ausgestoßene wurde zum Anführer.
      Der Uneheliche wurde zum Befreier.

      Denn was Menschen nutzen, um dich zu disqualifizieren, kann Gott nutzen, um dich zu qualifizieren. Und vielleicht ist das dein Wort für heute.

      Vielleicht bist du in eine komplizierte Situation hineingeboren worden. Vielleicht wurdest du früh abgestempelt. Vielleicht wurdest du emotional, zwischenmenschlich oder beruflich ausgestoßen.

      Aber lauf zu Tob. Wähle guten Boden. Wähle ein geschütztes Herz. Wähle die Gegenwart Gottes. Wähle Wachstum.

      Lass nicht zu, dass Ablehnung dein Ende bestimmt.
      Denn dieselben Leute, die dich abgelehnt haben, könnten eines Tages auf dich angewiesen sein.

      Und wenn dieser Tag kommt, wirst du nicht als verbitterter Mensch dastehen. Du wirst als gestärkter Mensch dastehen.

      Und solange es einen Gott im Himmel gibt und du mit ihm zusammenarbeitest, wird dein „aber” niemals dein Schicksal zunichte machen. Es wird nur dein Zeugnis einleiten.

      Und jetzt schau dir an, wie sein Leben endete. Ja, er hat Gott ein Gelübde abgelegt. Ja, Teile seiner Geschichte sind schwer.

      Aber als der Verfasser des Hebräerbriefes begann, die Männer des Glaubens aufzuzählen, taucht etwas Schockierendes auf. In Hebräer 11,32 wird sein Name unter den Helden des Glaubens erwähnt.

      Jephthah. Der Junge, der mit einem „aber” begann.
      Der abgelehnte Sohn. Derjenige, der vertrieben wurde.
      Er endete nicht als „Sohn einer Hure”.
      Er endete als „Mann des Glaubens”.

      Er begann in der Unbekanntheit, aber er endete in der Halle des Glaubens. Und das könntest du sein, mein Freund.

      Vielleicht hast du einen sehr schlechten Start. Vielleicht beginnst du in Schande. Vielleicht beginnst du ohne irgendetwas, das auf Größe hindeutet.

      Die Leute sehen dich vielleicht an und sagen, dass von dir nichts Gutes zu erwarten ist.

      Aber durch Glauben. Durch Ausdauer.
      Durch Disziplin. Durch harte Arbeit.
      Durch Vertrauen auf Gott. Durch Fehler und Misserfolge. Du kannst aus deiner Geschichte etwas Schönes machen.

      Am Ende deines Lebens erinnern sich die Leute vielleicht gar nicht mehr daran, wie du angefangen hast. Sie werden sich daran erinnern, wie du geendet hast. Sie werden sich an deinen Glauben erinnern. Sie werden sich an deine Stärke erinnern. Sie werden sich an die Hoffnung erinnern, die du getragen hast.

      Wenn ich dir erzähle, wo ich angefangen habe, wirst du erstaunt sein, dass Gott mich auf diese Weise gebraucht. Ich hätte nie geglaubt, dass ich das tun könnte, was ich heute tue.

      Ich habe eine Entscheidung getroffen, dass es keine Rolle spielt, wo ich angefangen habe. Solange es Gott im Himmel gibt, werde ich ein gutes Ende nehmen. Und das ist mein Gebet für dich.

      Du wirst ein gutes Ende nehmen. Im Namen Jesu. Amen.


      by Jule with no comments yet
    • Feb. 19thEntmutigung: Du versagst nicht als Christ…

      Ich möchte dir kurz was sagen. Wenn du dich müde, überfordert oder einfach nur enttäuscht von dir selbst fühlst, dann hör mir bitte zu. Du bist nicht im Rückstand. Du versagst nicht als Christ. Du bist nicht nur eine schlechte Woche davon entfernt, Gottes Liebe zu verlieren. Du wirst gehalten. Und du wirst von der Gnade gehalten.

      In Hebräer 12,1–2 (ESV) heißt es: „Da wir nun eine so große Wolke von Zeugen um uns haben, lasst uns ablegen alles, was uns beschwert, und die Sünde, die uns so leicht umstrickt, und lasst uns mit Ausdauer laufen in dem Kampf, der uns bestimmt ist, und aufsehen zu Jesus, dem Anfänger und Vollender des Glaubens, der um der vor ihm liegenden Freude willen das Kreuz erduldete, die Schande gering achtete und sich zur Rechten des Thrones Gottes gesetzt hat.“

      Durch das vollendete Werk Jesu Christi ist dieser Abschnitt keine Aufforderung, etwas zu leisten. Er ist eine Einladung zum Durchatmen.

      Du bist von einer großen Wolke von Zeugen umgeben. Das bedeutet, dass deine Geschichte Teil von etwas Größerem ist. Die Männer und Frauen in Hebräer 11 waren keine spirituellen Superhelden. Sie zweifelten. Sie zögerten. Sie machten Fehler. Dennoch nennt Gott sie treu, weil die Gnade sie getragen hat. Dieselbe Gnade trägt dich gerade jetzt. Der Himmel beobachtet dich nicht, um dich zu kritisieren. Der Himmel ist an deiner Reise interessiert, weil du zu Christus gehörst.

      Dann heißt es, wir sollen alles ablegen, was uns belastet. Beachte, dass es nicht heißt, wir sollen jemand anderes werden. Es heißt, wir sollen etwas ablegen. Belastungen sind Dinge, die dich bremsen, aber sie sind nicht deine Identität. Scham ist eine Belastung. Die Erinnerung an das, was du getan hast, ist eine Belastung. Die Angst, dass du dich nie ändern wirst, ist eine Belastung. Vergleiche sind eine Last. Der Versuch, sich vor Gott zu beweisen, ist eine Last. Jesus hat bereits die schwerste Last am Kreuz getragen. Er hat die Sünde getragen. Er hat das Gericht getragen. Er hat die Ablehnung getragen. Du musst nicht aufheben, was er bereits niedergelegt hat.

      Und dann kommt der Kern des Ganzen. Auf Jesus schauen. Nicht nach innen schauen. Nicht auf deine Fehler starren. Nicht von deinem Tempo besessen sein. Auf Jesus schauen. Er wird der Begründer und Vollender unseres Glaubens genannt. Das heißt, er hat ihn begonnen. Und er erhält ihn aufrecht. Und er vollendet ihn.

      Gnade bedeutet, dass dein Glaube kein zerbrechliches Projekt ist, das von deiner emotionalen Stabilität abhängt. Er ist in einer Person verankert. Er ertrug das Kreuz um der Freude willen, die ihm bevorstand. Du warst in seinem Herzen, als er dort hing. Er sah, dass dir vergeben war. Er sah, dass du wiederhergestellt warst. Er sah, dass du von der Verurteilung befreit warst. Deshalb ertrug er die Schande.

      Und jetzt sitzt er. Sitzen bedeutet, dass es vollbracht ist. Das Werk der Versöhnung ist abgeschlossen. Er steht nicht ängstlich da und wartet darauf, ob du alles ruinieren wirst. Er hat sich hingesetzt, weil sein Opfer genug war.

      Wie kannst du das nun anwenden?

      Erstens: Wenn du dich überfordert fühlst, halte inne und richte deinen Blick auf etwas anderes. Anstatt dein Versagen immer wieder zu wiederholen, sprich seinen Namen aus. Sag: Jesus, du bist meine Gerechtigkeit. Du bist meine Stärke. Du bist derjenige, der mich hält.

      Zweitens: Identifiziere die Lasten. Frag dich ehrlich: Was trage ich mit mir herum, das Christus mir nicht aufgetragen hat? Dann lass es im Gebet los. Du kannst buchstäblich sagen: Ich gebe dir diese Scham. Ich gebe dir diese Angst. Ich gebe dir diesen Druck. Lege es bewusst nieder.

      Drittens: Laufe mit Ausdauer, indem du den nächsten einfachen Schritt machst. Nicht zehn Schritte. Nicht nächstes Jahr. Nur heute. Gnade ist täglich. Der Glaube ist täglich. Beim Rennen geht es nicht um Geschwindigkeit. Es geht um die Richtung. Und solange du deine Augen auf Jesus richtest, bewegst du dich vorwärts.

      Zu guter Letzt: Denk daran. Du rennst nicht auf die Akzeptanz zu. Du rennst vor der Akzeptanz davon. Du versuchst nicht, geliebt zu werden. Du wirst bereits geliebt. Du versuchst nicht, dir die Erlösung zu sichern. Du bist bereits durch Gnade erlöst.

      Wenn dein Herz müde ist, lass diese Wahrheit auf dich wirken. Derjenige, der deinen Glauben begonnen hat, ist treu, ihn zu vollenden. Derjenige, der das Kreuz getragen hat, trägt jetzt dich. Gnade ist nicht dünn. Sie ist nicht zerbrechlich. Sie ist stark genug, um deine ganze Geschichte zu tragen.

      Du schaffst es nicht gerade so. Du wirst durch das vollendete Werk Jesu Christi getragen. Und das ist sicherer, als du dir jemals vorstellen kannst.


      by Jule with no comments yet
    • Feb. 10thGottes Gunst hat nichts mit Erbfolge zu tun

      Schon auf den ersten Seiten der Bibel geht Gott gegen die menschliche Annahme vor, dass man durch seine Position Gunst erlangt. Immer wieder stellt er bewusst die Geburtsreihenfolge, den Rang und die Erwartungen auf den Kopf – nicht aus Bevorzugung, sondern als Urteil gegen den Stolz.

      Kain war der Erstgeborene, doch Gott lehnte sein Opfer ab. Abels Opfer wurde nicht wegen der Reihenfolge angenommen, sondern wegen seines Gehorsams und seines Glaubens (1. Mose 4,3–7; Hebräer 11,4). Ismael wurde als Erster geboren, doch Gott erklärte eindeutig: „Durch Isaak wird deine Nachkommenschaft gezählt werden“ (1. Mose 21,12). Esau kam als Erster zur Welt, doch noch bevor einer der Brüder etwas unternommen hatte, sagte Gott: „Der Ältere wird dem Jüngeren dienen“ (1. Mose 25,23; Römer 9,10–13).

      Das war kein Zufall. Die Bibel sagt ganz klar: Gott hat die Lüge entlarvt, dass natürliche Vorteile gleichbedeutend mit göttlicher Anerkennung sind.

      Joseph, einer der Jüngsten, wurde von seinen Brüdern verraten und begraben – doch Gott machte ihn zum Werkzeug ihres Überlebens (Genesis 37–50). Jakob kreuzte absichtlich seine Hände, um Ephraim vor Manasse zu segnen, und lehnte damit kulturelle Normen ab, um göttlicher Einsicht zu folgen (Genesis 48,17–20). David wurde so sehr übersehen, dass nicht mal sein eigener Vater ihn rief, aber Gott sagte Samuel direkt: „Der Mensch sieht, was vor Augen ist, der Herr aber sieht das Herz“ (1. Samuel 16,7).

      Die Botschaft ist klar: Gott passt sich nicht den menschlichen Hierarchien an.

      Und dieses Muster erreicht seinen endgültigen, verheerenden Höhepunkt in Jesus Christus.

      Israel erwartete einen siegreichen König, einen politischen Erben, eine sichtbare Macht. Stattdessen sandte Gott einen leidenden Diener, geboren in der Verborgenheit, abgelehnt von den Mächtigen, gekreuzigt wie ein Verbrecher. Jesus erbte keine Macht – er gehorchte bis zum Tod. „Obwohl er ein Sohn war, lernte er durch Leiden Gehorsam“ (Hebräer 5,8). Wegen dieses Gehorsams „hat Gott ihn hoch erhoben“ (Philipper 2,8–9).

      Das ist die zentrale biblische Wahrheit, gegen die sich das moderne Christentum oft sträubt: Gott bevorzugt nicht den Status. Er bevorzugt die Hingabe.

      4,6). „Viele, die die Ersten sind, werden die Letzten sein“ (Matthäus 19,30)


      by Jule with no comments yet
    • Sep. 24thMädelsKreis – von der Herrscherklasse zum Flüchtling

      Wir sehen uns nachher beim MädelsKreis 

      Bibelgrundkurs für Mädels 😉

      Mittwochs 15 bis 17 Uhr 

      Und beim 

      Online Bibelkurs 
      Mittwoch 17 bis 19 Uhr

      https://zoom.us/j/95513354603?pwd=a2doelhieXlRZGxxZ3JkYUxtSjlTUT09 
      Meeting-ID: 955 1335 4603
      Kenncode: 057704

       und per Telefon:
      Einwählen über 06938079884
      Dann nach Aufforderung 95513354603# eingeben und dann nach Aufforderung 057704# eingeben und dann *6 damit du auch reden kannst 


      by Jule with 21 comments
    • Aug. 20thMädelsKreis – hat Jakob nun betrogen, oder nicht?

      Wir sehen uns nachher beim MädelsKreis 

      Bibelgrundkurs für Mädels 😉

      Mittwochs 15 bis 17 Uhr 

      Und beim 

      Online Bibelkurs 
      Mittwoch 17 bis 19 Uhr

      https://zoom.us/j/95513354603?pwd=a2doelhieXlRZGxxZ3JkYUxtSjlTUT09 
      Meeting-ID: 955 1335 4603
      Kenncode: 057704

       und per Telefon:
      Einwählen über 06938079884
      Dann nach Aufforderung 95513354603# eingeben und dann nach Aufforderung 057704# eingeben und dann *6 damit du auch reden kannst 


      by Jule with 13 comments
    • Juni 16thAlles nur wegen einem Mißverständnis (?)

      Letzte Woche haben wir 2. Mose 2:1-10 gelesen und haben „gesehen“ warum und wie Mose von seiner Mutter bewahrt worden war. Der Befehl des Pharaos war ja, dass man die Jungs in den Nil werfen sollte – und genau das tat die Mutter auch, nur dass sie ihn in eine wasserdichte „Arche“ legte. Ob es Zufall war, dass die Tochter des Pharao gerade kam, um dort zu Baden, oder ob auch dies mit zu dem Plan von Jochebed gehörte, wissen wir nicht.

      Aber wir haben festgestellt, dass der Plan des Pharao mächtig nach Hinten los ging: denn eigentlich wollte er das Volk Israel soweit ausrotten, dass sie sich nicht gegen ihn erheben könnten und er wollte, dass die kostengünstigen Israeliten nicht sein Land verließen – und nun ernährte er ausgerechnet denjenigen an seinem Hof, der das Volk hinaus führen würde…?

      Wir machen weiter mit Vers 11 und sehen, was aus dem kleinen Jungen wurde, der auf so wundersame Weise überlebte.


      2. Mose 2: 11-15
      Der Mord an dem Ägypter 

      „Mose war erwachsen geworden. Einmal ging er los, um zu sehen, wie seine israelitischen Brüder zu harter Arbeit gezwungen wurden. Dabei wurde er Zeuge, wie ein Ägypter einen Hebräer schlug, einen Mann aus seinem Volk! Mose sah sich nach allen Seiten um, und als er sich überzeugt hatte, dass niemand ihn beobachtete, schlug er den Ägypter tot und verscharrte ihn im Sand. Am nächsten Tag ging er wieder dorthin und sah zwei Hebräer miteinander streiten. »Warum schlägst du einen Mann aus deinem eigenen Volk?«, fragte Mose den, der im Unrecht war. Der Mann erwiderte: »Was geht dich das an? Bist du unser Aufseher oder Richter? Willst du mich jetzt auch umbringen wie gestern den Ägypter?« Mose erschrak. »Es ist also doch herausgekommen!«, dachte er. Als der Pharao von Moses Tat erfuhr, wollte er ihn hinrichten lassen. 

      Doch Mose konnte fliehen und erreichte schließlich das Land Midian. Dort machte er an einem Brunnen Rast.“

      ‭‭2. Mose‬ ‭2‬:‭11‬-‭15‬ ‭HFA‬‬

      In der Apostelgeschichte erfahren wir mehr über diesen Vorfall, unter anderem auch einen versteckten Hinweis darauf, warum er ausgerechnet jetzt „nach seinen Brüdern sieht“

      „Mit vierzig Jahren fasste er den Entschluss, sich nach seinen Brüdern und Schwestern, den Israeliten, umzusehen. Als er einmal sah, wie einer von ihnen ohne Grund misshandelt wurde, griff er ein. Er rächte den Unterdrückten und erschlug den Ägypter. Mose dachte, seine Landsleute würden verstehen, dass Gott sie durch ihn retten wollte. Aber sie verstanden das nicht. Am nächsten Tag kam er nämlich gerade dazu, als zwei von ihnen miteinander stritten. Er wollte sie versöhnen, damit sie Frieden hielten. ‚Männer‘, sagte er, ‚ihr seid doch Brüder! Warum schlagt ihr euch?‘ Aber der, der den Streit angefangen hatte, stieß ihn zur Seite und schrie: ‚Wer hat dich eigentlich zum Aufseher und Richter über uns gemacht? Willst du mich etwa auch umbringen, wie du gestern den Ägypter umgebracht hast?‘ Als Mose das hörte, floh er ins Land Midian. Dort lebte er als Ausländer und zeugte zwei Söhne.“

      ‭‭Apostelgeschichte‬ ‭7‬:‭23‬-‭29‬ ‭BIBEL.HEUTE‬‬

      Wo genau ist hier der Hinweis?

      Scheinbar ist seine Adoptivmutter gestorben, als er 40 Jahre alt war und so hält ihn dort nichts mehr. Wir hatten ja bereits beim letzten Mal erfahren, dass Mose lange genug bei seiner hebräischen Familie lebte, um den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs kennen zu lernen und scheinbar fühlte er sich denen eher zugehörig, als den Ägyptern 

      Dort sieht er mit einem Mal Mord und Totschlag. Ist seine Reaktion eine Art von Selbstverteidigung? Was würden wir denn tun, wenn wir sähen, dass jemand in Not ist? Thema Zivilcourage

      Hatte er den Ägypter ganz gezielt umgebracht? Aus Wut?

      Der Ägypter war ein Vorarbeiter, der auf einen hebräischen Sklaven einschlug und das sehr heftig, um diesen in Griff zu haben. Mose sieht Unrecht, welches er rächt 

      Was wir als normaler Bibelleser nicht wissen:

      Als Enkel des Pharao gehört Mose zur Herrscherklasse und ein Herrscher der Zeit darf einen Arbeiter töten – also hätte er vor Gericht sicherlich Recht bekommen 

      In Apostelgeschichte haben wir gesehen, warum er das tut. Er ist sich seiner Rolle bewusst: die Israeliten zu befreien – und dies tut er seiner Meinung und nach hier – nur war es hier der falsche Zeitpunkt 

      Denn: wie reagieren seine hebräischen Brüder darauf? „Was geht dich das an? Bist du unser Aufseher oder Richter?“ sie sagen im übertragenen Sinne „wir brauchen nicht noch einen Aufseher!“

      Das, was er eigentlich bezweckt hatte, geht nach Hinten los so dass er flieht


      Warum flieht er?

      Flieht er, weil er Angst vor dem Pharao hat?

      Hat er Angst vor dem Tod oder ist er gekränkt von dem Verrat? Denn wir lesen, dass der Pharao davon hörte und wer soll ihm das gesagt haben, es waren ja nur Israeliten anwesend 

      In Hebräer 11 lesen wir zu dieser Geschichte:

      „Aufgrund des Glaubens wurde Mose nach seiner Geburt drei Monate lang von seinen Eltern versteckt gehalten. Sie sahen seine Schönheit und hatten keine Angst, dem Befehl des Königs zu trotzen. Aufgrund des Glaubens wollte Mose, als er herangewachsen war, sich nicht mehr Sohn der Pharaotochter nennen lassen. Lieber wollte er mit dem Volk Gottes misshandelt werden, als sich dem flüchtigen Genuss der Sünde hinzugeben. Wie Christus setzte er sich der Schande aus und hielt das für einen größeren Wert als die Schätze Ägyptens. Denn er hatte die ‹künftige› Belohnung im Blick. Aufgrund des Glaubens verließ er Ägypten, ohne sich vor dem Zorn des Königs zu fürchten. Denn er blieb standhaft, als ob er ‹Gott›, den Unsichtbaren, sehen könnte.“

      ‭‭Hebräer‬ ‭11‬:‭23‬-‭27‬ ‭BIBEL.HEUTE‬‬

      „Er floh aus Glauben“ – was genau ist daran ein Akt des Glaubens?

      Wieder ist der Zusammenhang wichtig, denn warum hatte er den Ägypter erschlagen? Er dachte, es sei jetzt der Zeitpunkt, das Volk zu befreien. Wir hatten uns beim letzten Mal schon damit befasst, wieso seine Mutter „sah, dass er besonders schön sei“:

      Arnold Fruchtenbaum sagt in seinem Kommentar, dass es  nicht darum ging, dass sie ganz normale Mutter Gefühle hatte – jede Mutter empfindet ihr Kind als besonders toll – sondern dass sie etwas gesehen hatte, was mit Gottes Plan zu tun gehabt hatte. Alle Juden kannten den Plan Gottes, dass er sein Volk aus Ägypten, aus der Gefangenschaft führen würde und sie wusste auch, dass die Zeit bald um sein würde. Daher „ahnte“ sie, dass Gott ihr Kind, das sie gerade geboren hatte, für diese oder zumindest eine besondere Aufgabe in diesem Zusammenhang bestimmt hatte.

      Auch Mose wusste darum. Da er die ersten mind 5 Jahre von seiner hebräischen Mutter gestillt worden war, hatten die Eltern in dieser Zeit sein jüdisches Erbe, die Kultur und das, was sie von Gott wussten, die Sache mit den Prophezeiungen, in sein Herz gelegt und er war alt genug, dass es sein Leben prägte.

      Als er also später den Ägypter umbringt, der seinen hebräischen Bruder mishandelt, hat dies mit dem Befreiungsauftrag zu tun (2. Mose 2:11-14; Apostelgeschichte 7:23-29). Durch die besonderen Umstände seiner Geburt und Bewahrung wusste er, dass er eine besondere Rolle im Zusammenhang mit der Befreiung des Volkes spielen würde

      Er hatte nur den falschen Zeitpunkt gewählt. Nun flieht er, weil er weiß, dass er das Werkzeug Gottes ist. Er weiß nicht wie, daher bringt er sich erst mal in Sicherheit 

      Wie geht es weiter?


      2. Mose 2:16-20
      Mose tritt wieder für Schwächere ein

      „Als der Pharao davon hörte, wollte er Mose töten lassen. Mose aber entkam ihm und hielt sich im Land Midian auf. 

      Eines Tages saß er dort an einem Brunnen. Da kamen die sieben Töchter des Priesters von Midian zu dem Brunnen, um das Kleinvieh ihres Vaters zu tränken. Als sie gerade die Tränkrinnen voll Wasser geschöpft hatten, kamen Hirten und trieben sie weg. Da stand Mose auf und half ihnen, ihre Herde zu tränken. 

      Als sie zu ihrem Vater Reguël zurückkamen, fragte er: „Warum seid ihr heute so früh gekommen?“ „Ein ägyptischer Mann hat uns gegen die Hirten verteidigt“, erwiderten sie. „Er hat uns sogar beim Tränken geholfen und auch selbst Wasser geschöpft.“ „Und wo ist er?“, fragte er seine Töchter. „Warum habt ihr den Mann draußen gelassen? Ladet ihn zum Essen ein!“ 

      Mose willigte dann ein, bei dem Mann zu bleiben. Dieser gab ihm später seine Tochter Zippora zur Frau. Als sie einen Sohn zur Welt brachte, nannte Mose ihn Gerschom, Gast in der Öde, und sagte: „Ich bin Gast in einem fremden Land geworden.““

      ‭‭2. Mose‬ ‭2‬:‭15‬-‭22‬ ‭BIBEL.HEUTE‬‬

      Mose hat ein starkes Gerechtigkeitsempfinden. Wieder sieht er Menschen in Not, wieder greift er ein

      Es sind 7 Frauen, die bereits seit längerem ein Problem mit den anderen Hirten haben und Mose setzt sich für sie ein und gegen die anderen Hirten durch. Wie?

      Irgendwas hatte er an sich. Josephus schreibt, dass er sich in den 40 Jahren im Heer der Ägypter hoch gearbeitet  und in vielen Schlachten gesiegt hatte. Die Israeliten werfen ihm später in der Wüste Zauberei vor. Er wird das angewandt haben, was er gelernt hatte. Aber das wurde nicht erwähnt, da es ihm nicht zur Ehre gedient hätte

      „So erhielt Mose eine umfassende ägyptische Ausbildung und zeichnete sich durch seine Worte und Taten aus.“

      ‭‭Apostelgeschichte‬ ‭7‬:‭22‬ ‭BIBEL.HEUTE 


      „Jethro“ oder „Reguel“ – wie hieß der Schwiegervater nun?

      Reguel – bedeutet „ein Freund Gottes“

      Jethro – ist ein Titel und bedeutet Vorzug, erhaben, hoch, Magistro

      Sein Schwiegervater ist der Priester von Midean jemand, der zu seiner Überzeugung stand. Er hatte den Götzendienst aufgegeben und wurde deshalb aus seinem Land vertrieben 

      Mose bekommt als Lohn für sein beherztes Eingreifen dessen Tochter Zipporah zur Frau, was „Vögelchen“ bedeutet. Diese schenkt ihm zwei Söhne, den ersten nennt er Gerschon, was „Gast in der Öde“ bedeutet, denn: „Ich bin Gast in einem fremden Land geworden.“ Denn sein Auftrag war es ja, das Volk Israel aus Ägypten heraus in das verheißene Land zu führen. 

      Was für ein inhaltsvolles Kapitel: aus dem kleinen hilflosen Baby ist ein mächtiger Mann geworden,  der für sein Volk eintritt und per Steckbrief gesucht wird und nach Midean flieht – weil seine Brüder nicht verstehen, dass er das Werkzeug Gottes ist, um sie zu retten

      Aber dazu beim nächsten mal mehr …


      by Jule with no comments yet
    • Apr. 16thIsaak und die Auferstehung

      Es steht immer noch die Frage im Raum, was die Opferung von Isaak mit Ostern und Jesus Christus zu tun hat. Bitte entschuldigt, dass ihr so lange auf die Zusammenfassung vom Ostersonntag warten musstet.

      Die Woche davor hatten wir von Ismael gelesen, davon, dass Abraham seinen Ältesten weg schicken musste, ohne Aussicht darauf, sich so bald wiederzusehen oder zu hören. Das wird ihm sicherlich sehr schwer gefallen sein. Trotzdem schickt er ihn und seine Mutter gleich am frühen Morgen los (1. Mose 21:14). Es mutet wie eine Vorbereitung an auf das, was wir am Osterwochenende gelesen haben. Wieder wird Abraham aufgefordert, sich von seinem Sohn „zu trennen“. Aber dazu später mehr ?

      Wir hatten in der Osterwoche ja 1. Mose 21:21-22:24 gelesen. Und hier lesen wir erst mal von Abimelech. Kommt uns dieser Name bekannt vor? Ja, es ist der selbe Abimelech, der mit Jehova wegen Sara Probleme bekommen hatte. Wir erinnern uns, dass er Sara sofort weg schickt, als er erfährt, dass sie die Frau Abrahams ist und dass er durch die Entschädigung klar stellt, dass zwischen ihnen nichts gelaufen war (Kapitel 20).

      Dieser Abimelech kommt zu Abraham und sagt: „Gott ist mit dir, in allem, was du tust“ (Vers 21). Damit bestätigt er Abraham die Verheißung Gottes. Vorher war es nur ein Bund zwischen Abimelech und Abraham, der durch Sara verwirklicht wurde. Nun macht er einen eigenen Bund mit Abraham – denn er weiß, dass jeder, der mit Abraham im Bunde ist, von dem Segen was abbekommt (Vers 27-33). Danach pflanzt Abraham an dieser Stelle eine Tamariske, die ein langlebiger Baum ist.

      Die große Prüfung

      Wir haben also von der Erfüllung all dessen gelesen, was Gott Abraham verheißen hatte. Vor diesem Hintergrund gibt es die große Prüfung für Abraham. Er soll seinen geliebten Sohn opfern (1. Mose 22:1-2). Behalten wir bitte beim Lesen im Hinterkopf, dass Isaak kein kleines Baby mehr war, wie wir oftmals denken. Er war alt genug, um das Holz selbst zu tragen (Vers 6) und somit auch alt genug, um selbst eine Entscheidung zu treffen (im jüdischen ist das nicht „die Prüfung Abrahams“, sondern „die Bindung Isaaks“).

      Wieder macht sich Abraham unverzüglich auf, genau wie bei Ismael. Wir lesen in Vers 3, dass er gleich am nächsten Morgen alles vorbereitet, er spaltet das Holz für das Opfer, packt zusammen und belädt die Esel und „machte sich auf und zog hin an den Ort, den Gott ihm gesagt hatte“. Es ist ein langer Weg. Wir lesen im nächsten Vers, dass Abraham „am dritten Tag“ den Ort von Ferne sah.

      Vater und Sohn sind also bereits mehr als zwei Tage zu Fuß unterwegs. Worüber werden sie sich unterhalten haben? Isaak stellt erst jetzt die Frage nach dem Opfertier. Dies lässt vermuten, dass er bereits weiß, was los ist (Vers 4). Für mich eine schreckliche Vorstellung. Hatte er keine Angst?

      Diese Geschichte hier mit Isaak steht ganz unter dem Thema „Auferstehung“, weshalb sie auch gut in die Osterzeit passt. Wir wissen, dass Abraham selbst felsenfest an die Auferstehung glaubte, denn in Vers 5 sagt er zu seinen Bediensteten: „Bleibet ihr hier mit dem Esel; ich aber und der Knabe wollen bis dorthin gehen und anbeten und dann zu euch zurückkehren.“ Er wußte, dass er mit dem Sohn zurück kehren würde.

      Warum konnte er sich dessen so sicher sein?

      Das lesen wir in Hebräer 11: „Durch Glauben hat Abraham, als er versucht wurde, den Isaak geopfert, und der, welcher die Verheißungen empfangen hatte, brachte den Eingeborenen dar, über welchen gesagt worden war: „In Isaak soll dein Same genannt werden“; indem er urteilte, daß Gott auch aus den Toten zu erwecken vermöge, von woher er ihn auch im Gleichnis empfing.“ (Hebräer‬ ‭11:17-19‬ ‭ELB‬‬)

      Aber wie konnte er einen solchen festen Glauben haben? Ich weiß nicht, wie ich reagieren würde, wenn Gott so etwas von mir verlangen würde. Schon allein der Gedanke daran schmerzt unendlich. Abraham hingegen geht gleich am nächsten Morgen los. Es wird nicht gesagt, dass es ihm leicht fiel, aber wir lesen auch von keiner Diskussion darüber, ob er nicht lieber was anderes opfern könne. Wir erinnern uns, dass er wegen Sodom mit Jehova verhandelt hatte. Also lag es nicht daran, dass er sich sowas nicht trauen würde. Er tat es im vollen Vertrauen auf Jehova und darauf, dass er seine Verheißung verwirklichen würde.

      Die Verheißung betraf Isaak, von dem wir in Hebräer gelesen haben, dass er zu diesem Zeitpunkt noch keine Nachkommen hatte. Also musste Gott irgendetwas tun, damit er wieder zum Leben käme und die erforderlichen Nachkommen zeugen könnte.

      Außerdem hatte Abraham in seinem Leben immer wieder gute Erfahrungen mit Jehova gemacht. Wenn ER was versprochen hatte, dann traf dies auch ein. Wir hatten ja am Ende von Kapitel 21 gelesen, dass Abimelech ihm gerade erst die Verheißung, die er von Jehova erhalten hatte, bestätigt hatte. Im Anschluss daran kam die Aufforderung Gottes …

      Wie Peter so schön sagte, hatte sich Abraham mehr darauf konzentriert, was Gott tun wird, wie er das macht, dass der geopferte Isaak dennoch Nachkommen hervorbringen würde. Er wird über all das nachgedacht haben, was Gott ihm bisher gesagt hatte. Ich denke, in dieser Hinsicht haben es die Männer leichter als wir Frauen, ich könnte ab der Aufforderung nicht mehr weiter denken, wäre innerlich wie erstarrt.

      Es stellt sich die Frage, wer hier geprüft wurde? War es nur Abraham?

      Bisher haben wir dies immer angenommen. Aber wenn wir uns daran erinnern, dass Isaak kein kleines Kind mehr war, sondern ein starker junger Mann, der selbst Entscheidungen treffen konnte, dann wissen wir, dass auch der Sohn geprüft wurde. Statt sich gegen den alten und sicherlich viel schwächeren Vater zu wehren, ließ er sich Hände und Füße binden und auf den Altar legen (Vers 9).

      Dies erinnert uns wieder an Jesus, der auch ganz genau wußte, was auf ihn zukommen würde, denn er kannte all die Prophezeiungen über ihn. Nicht nur die über sein Kommen und sein Leben, sondern auch die über seinen qualvollen und demütigenden Tod am Holz. In dem Film „Die Auferstehung“ sagt Pilatus über ihn „es war, als ob er unbedingt sterben wollte, zu diesem Zeitpunkt und genau so“.

      Wie dem auch sei. Im Gegensatz zu Jesu Sterben greift Jehova hier im letzten Moment ein. Abraham soll seinen geliebten Sohn verschonen und „an seiner statt“ den Widder nehmen, der sich im Gebüsch verfangen hatte. Auch hier wieder die Parallele: ein anderer muss sterben um zu verschonen. Isaak wird durch den Widder ersetzt. Jesus ist an unserer statt gestorben.

      Abraham war bereit gewesen, seinen geliebten Sohn zu töten, er hätte es getan, wenn der Engel ihn nicht im letzten Moment davon abgehalten hätte.

      Als Reaktion darauf erneuert Jehova seinen Bund, im Beisein von Isaak, „weil du dies getan hast“. Aber Isaak ist nicht nur anwesend, sondern wird jetzt in diesen Bund mit eingeschlossen, denn „durch Isaak“ werden alle gesegnet werden (Vers 16-18).

      Wie wir sehen, ist diese Geschichte sehr passend für die Osterzeit. Bayless Conley führt in seiner Ansprache „Prüfungen, die unsere Reife fördern“ einige Gemeinsamkeiten an:

      Bedenken Sie die Gemeinsamkeiten beider Opfer:

      •  Isaaks Mutter war zuvor unfruchtbar. Seine Geburt war ein Wunder. Christi Geburt war ein Wunder. Er wurde von einer Jungfrau geboren
      •  Isaak war der einzige geliebte Sohn, den Abraham von Sarah hatte. Jesus war Gottes geliebter einziger Sohn.
      • Isaak wurde das Holz für das Opfer auf den Rücken gelegt und er trug es den Berg hinauf. Jesus wurde das Holz auf den Rücken gelegt. Er trug das schwere Kreuz auf den Hügel Golgatha.
      •  Isaak wurde gebunden. Jesus wurde gebunden.
      •  Isaak war bereit, sich dem Willen seines Vaters zu beugen. Er ließ zu, dass er ihn band und auf den Altar legte. Jesus war bereit, sich dem Willen Seines Vaters zu beugen. Er sagte: „Nicht mein Wille, sondern Dein Wille geschehe.” Er ließ zu, dass man Ihn an den Altar des Kreuzes nagelte.
      •  Der Berg, auf dem Isaak geopfert werden sollte, war in derselben Gegend, die später Golgatha genannt wurde, wo Jesus Christus geopfert wurde.
      •  In der Bibel steht, dass Isaak am dritten Tag vor dem Tod bewahrt wurde. Am dritten Tag wurde Jesus von den Toten auferweckt.
      • Als Abraham sagte: „Gott wird sich ein Opferlamm ersehen,” war das eine Prophetie, obwohl ihm das vielleicht nicht bewusst war. Wissen Sie, als er seinen Sohn töten wollte, raschelte es im Gebüsch und er holte den Widder aus dem Gebüsch, der den Platz seines Sohnes einnahm. Und als wir auf dem Altar lagen, auf ewig von Gott getrennt, als das Messer auf uns zeigte, das uns treffen und uns endgültig von der leuchtenden Gegenwart Gottes trennen sollte, raschelte es, Gott sei Dank, im Gebüsch und ein Stellvertreter stand da: Jesus Christus. Und Er sagte: „Ich nehme ihren Platz ein. Ich sterbe für sie, damit sie befreit und gerettet werden.” Weil Abraham bereit war, dieses Opfer zu bringen, kam Jesus, der Retter der Welt, um uns eine Beziehung zu Gott zu ermöglichen.

      Wir sehen also, dass wir sehr viel aus der Geschichte für uns heute mitnehmen können.

      In der Woche drauf haben wir 1. Mose 23 gelesen und es war sehr spannend, was wir alles aus diesem Kapitel für uns heraus holen konnten, das sich doch „nur“ um Tod und Begräbnis von Sara dreht. Es bleibt spannend ?


      by Jule with no comments yet

      Good Old Fashioned Hand Written Code by Eric J. Schwarz

        ein Liebesbrief!von unserem geliebten Freund Jehova

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