
Im Alten Testament ging es nie um Regeln.
Es ging um Rettung.
Jedes Opfer war ein Schatten.
Jedes Gesetz war eine Diagnose.
Jeder Prophet war ein Warnsignal in der Dunkelheit.
Das Alte Testament ist keine von Jesus getrennte Geschichte. Es ist die Sehnsucht nach ihm.
Blut an den Türpfosten flüstert: „Ein Lamm kommt.“ Eine hoch erhobene Bronzeschlange murmelt: „Heilung wird einen Namen haben.“ Ein leerer Thron in Davids Linie, der ruft: „Der wahre König ist noch nicht da.“
Genesis hat ihn versprochen.
Exodus hat ihn vorweggenommen.
Levitikus hat ihn angedeutet.
Numeri hat sich nach ihm gesehnt.
Deuteronomium hat auf ihn hingewiesen.
Im ganzen Alten Testament lernt die Menschheit langsam und schmerzhaft, dass Sünde tiefer geht als nur Verhalten und dass Erlösung von Gott selbst kommen muss.
Als Jesus also in die Geschichte trat,
war er nicht Plan B.
Er war der Sinn von allem, was zuvor geschehen war.
Das Kreuz war keine plötzliche Idee.
Es war das Ziel, auf das die ganze Bibel hingearbeitet hatte,
seit sich das Tor zum Garten Eden geschlossen hatte.
Wenn du das Alte Testament liest und Jesus nicht siehst, liest du es nicht falsch …
du liest es zu oberflächlich.
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