
Es gibt einen einfachen Satz, der mehr Bedeutung hat, als man auf den ersten Blick denkt: Kenne Gott, kenne Frieden. Kein Gott, kein Frieden. Das klingt wie ein Wortspiel, aber es zeigt eine spirituelle Wahrheit, die durch das vollendete Werk von Jesus Christus endgültig geklärt wurde. Und das ist nicht nur eine clevere Aussage. Das ist das Herzstück dieses Dienstes. Alles, was wir tun, jede Andacht, jede Botschaft, jedes Gespräch hat nur einen Zweck: dass du Gott kennenlernst und Frieden findest.
Vor dem Kreuz lebte die Menschheit in Distanz. Nicht weil Gott uns nicht liebte, sondern weil die Sünde unser Bewusstsein für ihn verzerrte. Angst, Streben, Schuldgefühle und leistungsorientiertes Denken wurden zur Normalität. Frieden fühlte sich fragil an. Er hing davon ab, dass die Umstände gut waren. Er hing davon ab, wie gut wir uns benahmen. Er hing davon ab, ob wir dachten, dass Gott an diesem Tag mit uns zufrieden war. Aber diese Art von Frieden ist instabil, weil er auf uns selbst aufgebaut ist.
Als Jesus sagte: „Es ist vollbracht“, sprach er nicht symbolisch. Er verkündete, dass die Barriere zwischen Gott und der Menschheit beseitigt worden war. Die Strafe, die uns Frieden brachte, wurde auf ihn gelegt. Durch sein Blut wurden wir ihm nahegebracht. Durch seine Auferstehung wurden wir gerechtfertigt. Durch seine Himmelfahrt wurden wir mit ihm in den Himmel aufgenommen. Frieden ist nicht länger etwas, das wir suchen. Frieden ist jemand, den wir kennen.
Gott jetzt zu kennen bedeutet nicht, intellektuell über ihn Bescheid zu wissen. Es bedeutet, ihn durch das, was Jesus bereits vollbracht hat, in einer Beziehung zu kennen. Es bedeutet zu verstehen, dass er dir deine Vergangenheit nicht vorhält. Es bedeutet, in der Gewissheit zu ruhen, dass du versöhnt bist. Es bedeutet, mit dem Bewusstsein aufzuwachen, dass du geliebt und nicht nur toleriert wirst. Wenn du ihn wirklich als Vater kennst und nicht als fernen Richter, verändert sich etwas in dir. Die Angst beginnt nachzulassen. Das Streben lässt nach. Du hörst auf, dir das zu verdienen, was dir bereits frei gegeben wurde.
Deshalb gibt es diesen Dienst. Nicht, um Druck auszuüben. Nicht, um dir eine weitere spirituelle Checkliste zu geben. Nicht, um dir das Gefühl zu geben, dass du mehr tun musst. Sondern um dir zu helfen, durch das vollendete Werk Jesu Christi klarer zu erkennen, wer Gott ist. Denn wenn du ihn wirklich kennst, wird Frieden zur natürlichen Frucht.
Frieden im Neuen Bund ist nicht umstandsbedingt. Er ist positionsbedingt. Du hast Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus. Das bedeutet, dass der Krieg vorbei ist. Die innere Spannung „Bin ich gut genug?“ wurde durch das Kreuz zum Schweigen gebracht. Die Frage „Ist Gott von mir enttäuscht?“ wurde durch das leere Grab beantwortet. Wenn du Gott durch Jesus kennst, wird Frieden zur Atmosphäre deiner Seele, selbst wenn das Leben laut ist.
Aber das Gegenteil ist auch wahr. Kein Gott, kein Frieden. Wenn jemand ohne Verbindung zu dem vollbrachten Werk lebt, fehlt ihm oft die Ruhe, selbst wenn er religiös ist. Er mag an Gott glauben, aber er kennt ihn nicht, wie er in Christus offenbart wurde. Er strengt sich mehr an. Er hat mehr Angst. Er bemüht sich endlos. Ohne die Offenbarung der Versöhnung bleibt das Herz unruhig. Die menschliche Seele ist für die Vereinigung geschaffen. Ohne sie gibt es immer eine subtile Unruhe.
Im Evangelium geht es nicht nur darum, wohin man nach dem Tod kommt. Es geht darum, was man gerade jetzt erlebt. Das ewige Leben beginnt in dem Moment, in dem man glaubt. Wenn man weiß, dass einem die Sünden vergeben sind, dass die Gerechtigkeit ein Geschenk ist und dass man in dem Geliebten angenommen ist, verändert sich die ganze innere Welt. Das Gebetsleben wird zu einem Gespräch statt zu einer Verhandlung. Gehorsam wird zu einer Antwort statt zu einem Druck. Anbetung wird zu Dankbarkeit statt zu Flehen.
Gott durch das vollendete Werk zu kennen, macht dich nicht passiv. Es gibt dir Sicherheit. Und Menschen, die sich sicher fühlen, leben anders. Sie lieben mutig. Sie vergeben schnell. Sie gehen Risiken im Glauben ein. Sie werden nicht von Angst beherrscht, weil die vollkommene Liebe sie vertrieben hat. Frieden wird zu Stärke. Ruhe wird zu Kraft.
Also hör mir gut zu. Das Ziel ist nicht Information. Das Ziel ist Intimität. Das Ziel ist nicht Religion. Das Ziel ist Offenbarung. Dieser Dienst existiert aus einem einzigen Grund: damit du Gott kennenlernst, ihn wirklich kennenlernst, wie er sich in Jesus offenbart hat, und indem du ihn kennst, Frieden findest.
Lerne Gott kennen.
Lerne Frieden kennen.
Und je klarer du erkennst, was Jesus vollbracht hat, desto tiefer wird dieser Frieden dich verankern, dich stabilisieren und dich durch jede Phase deines Lebens tragen.
by Jule with no comments yetHeute wird der Gedanke weiter geführt:
Gott hat eine Medizin für dein Ausgebranntsein. Er hat dir „Verweilen“ für deine müde, erschöpfte Seele verschrieben. Das geistliche Gegenteil von Ausgebranntsein ist einfach und heißt: „in Jesus bleiben.“
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Wir sollten in konstanter, ungebrochener Gemeinschaft mit Jesus sein.
Das bedeutet nicht: ein Besuch pro Woche. Nein, wir sind eingeladen, rund um Seine Gegenwart unser Leben aufzubauen. Die Fußmatte mit der Aufschrift „Willkommen“ ist bereits für dich ausgelegt. Du darfst Seine Gegenwart zu deinem wahren Zuhause machen. Seine Gegenwart bedeutet nicht, dass es keine Stürme gibt. Es bedeutet auch nicht, dass dein Zuhause ein netter Erholungsort ist. Nein, sie ist ein Ort, an dem du dein Leben aufbauen kannst und den du niemals verlassen solltest! Wenn du Seine Gegenwart zu deinem ständigen Wohnsitz machst und Ihm erlaubst, dass Er dir für jeden Tag, jede Stunde, jede Sekunde Seinen Plan zuflüstert, wird Seine herrliche, schöne Frucht sichtbar werden in deinem gut bewässerten Leben.
Ja, hier geht es immer wieder um Gott und sein Wort – was man bei einem „Bibel Lese Plan“ ja auch erwarten sollte ?
Wie ich in den letzten Wochen ja bereits schon mehrfach gesagt habe, finden wir uns selbst und auch echte Ruhe, Frieden und Freude nur in der Nähe Gottes. Je näher wir ihm kommen (und auch dort bleiben bzw „verweilen“), desto besser wird es uns emotional und psychisch gehen (was unter anderem ja auch Auswirkungen auf unsere körperliche Gesundheit hat).
Aber diese Nähe finden wir nur bei Gott selbst, bei Jesus Christus. Es gibt heutzutage viele andere Angebote, die uns genau dies versprechen, unter anderem Schutzengel oder irgendwelche „Heiler“ oder sogenannte „gute Geister“. All dies hört sich toll an, nur leider führt es uns von Gott – dem Schöpfer von allem, von dem Gott, der uns Ruhe und Frieden geben will – weg. Auch wenn wir erst mal einen anderen Eindruck haben
Natürlich ist es jedem selbst überlassen, wo er seine Mitte, seine innere Ruhe und Frieden sucht und finden will, denn immerhin hat uns Gott einen freien Willen gegeben.
Aber wenn wir in Gottes Nähe sein wollen, können wir nicht gleichzeitig das andere haben, denn es ist in der entgegen gesetzten Richtung
In den letzten Wochen habe ich die ganzen Propheten gelesen und eine Aussage haben sie alle gemeinsam: die Israeliten sind immer wieder von Gott weg gestrebt, um ihr Glück und ihr Heil bei anderen Göttern zu suchen. Einige haben nebenher noch einiges von dem getan, was Gott den Israeliten gesagt hat, denn „man kann ja nie wissen“. Besonders ein Volk ist erwähnt: die Samariter
Das Volk Gottes wurde – gerade weil sie sich von Gott abgewandt haben – von Gott verlassen und in die Gefangenschaft geführt. Dafür holte der Herrscher andere Völker, um das unbewohnte Land zu bewirtschaften, sie sollten sich dort ansiedeln, man nannte sie die Samariter. Über sie wird gesagt:
Sie alle verehrten den Herrn, aber zugleich weihten sie Männer aus ihren eigenen Reihen zu Priestern, die den Dienst an den Opferstätten verrichteten. Sie beteten den Herrn an und gleichzeitig ihre Götter, wie es in den Ländern Brauch war, aus denen sie gekommen waren. Und so ist es bis heute geblieben: Die Bewohner Samariens leben nach ihren alten Bräuchen, anstatt dem Herrn allein zu dienen. Sie halten sich nicht an seine Weisungen und Gebote, sie beachten das Gesetz nicht, das der Herr den Nachkommen von Jakob, den Israeliten, gegeben hat. Jakob hatte vom Herrn den Namen Israel bekommen. Mit seinen Nachkommen, dem Volk Israel, hatte der Herr einen Bund geschlossen und ihnen befohlen: »Verehrt keine anderen Götter! Werft euch nicht vor ihnen nieder, um sie anzubeten! Dient ihnen nicht und bringt ihnen keine Opfer dar! Allein mir, dem Herrn, sollt ihr in Ehrfurcht dienen, denn meiner Macht und meinem Eingreifen verdankt ihr eure Befreiung. Ich habe euch aus Ägypten nach Israel geführt! Werft euch nur vor mir nieder und bringt allein mir Opfer dar! Befolgt alle Gebote, die ich euch gegeben habe! Haltet euch an jedes Gesetz, jede Weisung und jeden Befehl! Verehrt keine anderen Götter! Vergesst den Bund nicht, den ich mit euch geschlossen habe, und betet keine anderen Götter an! Allein vor mir, dem Herrn, eurem Gott, sollt ihr Ehrfurcht haben. Nur ich kann euch aus der Hand eurer Feinde retten.«
Doch die Bewohner Samariens hörten nicht darauf, sondern lebten weiterhin nach ihren früheren Bräuchen. Sie verehrten zwar den Herrn, aber gleichzeitig dienten sie ihren Göttern, deren Statuen sie aufgestellt hatten. Ihre Nachkommen taten es ihnen gleich, und noch heute leben sie wie ihre Vorfahren.“
2. Könige 17:32-41 HFA
Wir handeln heute oftmals auch so, teilweise bemerken wir es nicht einmal. Da uns Gott einen freien Willen gegeben hat, lässt er uns auch machen, es kommt kein Donner oder ein Gericht vom Himmel, wir dürfen so leben, wie wir wollen. Aber wir müssen uns darüber im klaren sein, dass wir uns damit von Gott weg bewegen, dass wir selbst uns aus der Nähe Gottes entfernen – und damit sind wir selbst für uns und unserem Wohlergehen verantwortlich. Wir können nicht erwarten, dass Gott uns segnet oder uns gar den ersehnten Frieden und das ersehnte Glück schenkt
Wir haben die Wahl. Wie hieß es heute noch am Anfang von der Andacht?
„Gott hat eine Medizin für dein Ausgebranntsein. Er hat dir „Verweilen“ für deine müde, erschöpfte Seele verschrieben. Das geistliche Gegenteil von Ausgebranntsein ist einfach und heißt: „in Jesus bleiben.“
Wo werde ich verweilen? Was ist meine Mitte? Worum dreht sich mein Leben und wo suche ich Hilfe?
In diesem Sinne wünsche ich allen einen schönen und gesegneten Tag ?
Ich lese den @YouVersion-Leseplan ‚Heilige Gefühle – biblische Antworten für jede Herausforderung‘. Abonniere ihn hier:
by Jule with no comments yetGestern in der Andacht von meinem Bibelleseplan zum Thema „Gefühle“ und „burn out“:
„überdenke neu die Entscheidungen, die du getroffen hast und begegne der Gefahr des Ausbrennens. Investiere dich nicht mehr in scheinbar dringende Befehle, sondern gib dich ganz Aufgaben hin, die für die Ewigkeit wichtig sind.
Glaube mir, du musst nur einige strategische Entscheidungen treffen, um deine Müdigkeit mit dem perfekten Frieden Gottes auszutauschen.“
Ich lese den @YouVersion-Leseplan ‚Heilige Gefühle – biblische Antworten für jede Herausforderung‘. Abonniere ihn hier:
by Jule with no comments yet„Entscheide dich heute zu fasten oder auf etwas zu verzichten, von dem du weißt, das es für dich schwierig ist. Für viele von uns mag es das vorübergehende Ausschalten des Smartphones sein. Eine andere Möglichkeit ist der Verzicht auf eine Mahlzeit. Indem wir das tun, bringen wir unsere Abhängigkeit von gewissen Dingen ans Licht, damit wir erkennen, dass unser Bedürfnis nach Gott unser höchstes Verlangen ist. Wir bitten Gott über die Wege auf denen Er uns führt zu sprechen, um ein blühendes und erfolgreiches Leben zu haben“
Aus meinem heutigen Abschnitt von dem @YouVersion-Leseplan ‚Erholung für die Seele: 7 Tage zur Erneuerung‘. Abonniere ihn hier:
https://www.bible.com/de/reading-plans/11809
Aus diesem Grund habe ich mich entschieden, diesen Monat auf Facebook, WhatsApp und Co zu verzichten und bin daher nur in dringenden Fällen über Thom bzw per mail erreichbar. Ich bitte um euer Verständnis.
Die Treffen vom Bibelkreis finden auch weiterhin wie gewohnt statt
by Jule with 2 commentsby Jule with no comments yet„Wenn wir unfähig sind, auszuruhen, könnten wir damit unterschwellig vermitteln, dass Gott sein Werk nicht ohne unsere Hilfe tun kann.“
„»Kommt mit«, forderte Jesus sie auf, »wir gehen jetzt an einen einsamen Ort, wo wir für uns sind. Dort könnt ihr euch ein wenig ausruhen.« Es war nämlich ein ständiges Kommen und Gehen, so dass sie nicht einmal Zeit zum Essen fanden. Deshalb fuhren sie mit dem Boot in eine entlegene Gegend, um allein zu sein.“
Markus 6:31-32 HFA
Nach dem Trubel der letzten Tage und Wochen ziehe ich mich für einige Zeit von Sozial Media zurück und bin daher weder über Facebook, noch über WhatsApp und Co erreichbar und möchte euch dafür um Verständnis bitten. Dies betrifft nur mich als Person und hat nichts mit den Aktivitäten vom Bibelkreis zu tun, die Veranstaltungen finden auch weiterhin wie gewohnt statt (morgen am Tankumsee). Falls etwas wichtiges ist, meldet euch bitte bei Thom. Danke
by Jule with no comments yetDie tägliche Andacht von Bayless:
Verletzte Beziehungen heilen
Sprüche 18,19 sagt uns:
„Ein getäuschter (gekränkter) Bruder ist unzugänglicher als eine befestigte Stadt; und Streitigkeiten sind wie der Riegel einer Burg.“
Die „befestigte Stadt“, von der hier die Rede ist, ist eine Stadt mit Stadtmauern, die bewacht wird. Man kann nicht einfach vor das Tor einer befestigten Stadt ziehen und die Kapitulation verlangen. Es bedarf einer durchdachten Strategie, um solch eine Stadt einzunehmen. Man muss alles durchdenken und einen Plan entwickeln.
Es bedeutet auch, dass unermüdlicher Einsatz nötig sein wird. Und sehr wahrscheinlich wird man sich dabei in Gefahr begeben. Ja, es ist unmöglich, eine befestigte Stadt einzunehmen, ohne Risiken einzugehen, ohne sich selbst angreifbar zu machen.
Das trifft auch zu, wenn ein Bruder gekränkt ist. Es bedarf sorgfältiger Planung und ernsthafter Bemühungen, und manchmal müssen wir uns auch verletzbar machen, obwohl wir das nicht wollen.
Vielleicht hast du heute mit einer verletzten Beziehung zu kämpfen und vielleicht hast du dich noch nicht um Heilung in dieser Beziehung bemüht, weil du nicht weißt, wie du das machen sollst. Es fängt immer mit Gebet an. Du musst mit Gott über den anderen und über dich selbst sprechen und dann musst du hingehen und mit der betreffenden Person reden.
Wenn du es dann tust – bitte lies jetzt sehr genau –, sollte es nicht mit der Absicht geschehen zu beweisen, dass du im Recht bist. Recht zu haben ist nicht das Ziel. Das Ziel ist Frieden. Meistens ist es wichtiger, barmherzig zu sein, als recht zu haben.
Wenn du dich um eine Lösung bemühst, aber nur mit der Absicht, dass der andere deine Sichtweise versteht, damit du beweisen kannst, dass du recht hast, dann behältst du vielleicht recht, schließt aber nie Frieden.
Wenn du dich bemühst, einen gekränkten Bruder zu gewinnen, dann höre ihm gut zu und versuche, seine Sichtweise nachzuvollziehen. Sei bereit zu hören und nicht nur gehört zu werden. Denn auch wenn es schwierig ist, kannst du doch zum Frieden gelangen und erleben, dass eine zerbrochene Beziehung heil wird.