• Heute lesen wir …

      Wir lesen als Gruppe jedes Jahr einmal chronologisch die Bibel und fangen mit 1. Mose an und hören mit der Offenbarung auf - mach doch mit 

      Wir sind

      warum ihr beim Lesen der älteren Kommentare (bis 2013) den Eindruck habt, dass wir Zeugen Jehovas sind, erkläre ich hier ausführlich. Nur ganz kurz: NEIN, wir sind keine ZJ, sondern einfach nur Christen – ohne irgendeine Konfession, Dachverband oder Organisation über uns – die für Gott und sein Wort brennen und sich gerne mit anderen darüber unterhalten und austauschen

      Hier findest du die Daten zu unseren Treffen

      Unser Ziel

      … ist es, Menschen die Gott noch nicht kennen, zu ihm zu führen und mit seinem Wort bekannt zu machen; andere mit unserer Begeisterung für Gott und sein Wort anzustecken; einander zu ermuntern, im Glauben zu bleiben und zu wachsen; und einander zu helfen, ein ganz persönliches Verhältnis zum Schöpfer zu entwickeln, zu bewahren und zu vertiefen.

      Die Bibel

      Wir betrachten die ganze Bibel als Gottes Wort und sie hat für uns oberste Autorität. Wir vertreten keine bestimmte Lehrmeinung, sondern beziehen auch gerne andere Meinungen und Auslegungen mit ein, denn jeder sollte sich selbst anhand der Bibel ein Bild machen

      Warum sagen wir „Jehova“?

      Bitte „entschuldigt“, aber Arnold Fruchtenbaum – ein Jude, der zu Christus gefunden hat, benutzt (ebenso wie die unrevidierte Elberfelder 1905) diesen Namen als Name Gottes und er hatte auch in einem Seminar mal erklärt, warum:

      Auch wenn wir aufgrund der Schreibart der Juden nicht genau wissen, wie der Name früher ausgesprochen wurde (die Juden selbst sprechen ihn überhaupt nicht aus), so wissen wir doch, dass die meisten Namen der Bibel, die ein „Je“ drin haben, von dem Namen Gottes abgeleitet sind, wie zum.B. Jesus, Jesaja, Jeremia – um nur einige zu nennen

      Viele sprechen den Namen heute gar nicht mehr aus, das HERR hat den Gottes Namen in der Bibel ersetzt. Die meisten Übersetzer, die den Namen drin gelassen haben, übersetzen ihn mit Jahwe. Der Name Jehova wird sehr ungern benutzt, da er an die Zeugen Jehovas erinnert…

      Wichtig ist, dass der Name überhaupt benutzt wird, wir werden es unter anderem auch bei den 10 Plagen noch sehen. Es steht dir also frei, Jahwe oder Jehova zu sagen.

      Wir benutzen wie Arnold Fruchtenbaum den Namen Jehova – aus den selben Gründen

      Guckst du auch hier:

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    • Feb. 10th“Kein Bein wurde ihm gebrochen“

      Als Jesus gekreuzigt wurde, haben die römischen Soldaten ein brutales, aber effizientes Protokoll befolgt. Die Gekreuzigten konnten tagelang leiden, und um den Tod zu beschleunigen, haben die Soldaten den noch lebenden Opfern die Beine gebrochen, damit sie sich nicht mehr hochdrücken konnten, um zu atmen. Genau das haben sie mit den beiden Männern gemacht, die neben Jesus gekreuzigt wurden. Aber als sie zu Jesus kamen, haben sie was total Unerwartetes gemacht. Sie haben ihm nicht die Beine gebrochen. Die Bibel sagt uns ganz klar, warum, aber die Tiefe dessen, was da passierte, geht weit über das Offensichtliche hinaus.

      Johannes beschreibt diesen Moment mit beeindruckender Genauigkeit. „Da kamen die Soldaten und brachen dem ersten und dem anderen, der mit ihm gekreuzigt worden war, die Beine. Als sie aber zu Jesus kamen und sahen, dass er schon tot war, brachen sie ihm die Beine nicht“ (Johannes 19,32–33, ESV). Praktisch gesehen sahen die Soldaten keine Notwendigkeit, ihm die Beine zu brechen, da er bereits tot war. Aber Johannes sagt uns sofort, dass dies nicht nur eine medizinische Beobachtung war. Es war eine Erfüllung.

      „Denn diese Dinge geschahen, damit die Schrift erfüllt würde: ‚Keiner seiner Knochen wird zerbrochen werden‘“ (Johannes 19,36, ESV). Das war keine spontane Entscheidung der römischen Henker. Es war die Erfüllung einer Verheißung, die Jahrhunderte zuvor geschrieben worden war. Gott hatte schon lange vor der Gründung Roms über diesen Moment gesprochen.

      Die erste Parallele geht zurück auf das Passahlamm. Im Buch Exodus gibt Gott Israel genaue Anweisungen für das Lamm, dessen Blut sie vor dem Tod schützen würde. „Es soll in einem Haus gegessen werden; ihr sollt nichts von seinem Fleisch außerhalb des Hauses mitnehmen und ihr sollt keine seiner Knochen brechen“ (Exodus 12,46, ESV). Das Lamm durfte geschlachtet, gebraten und gegessen werden, aber seine Knochen durften nicht gebrochen werden. Jesus stirbt während des Passahfestes. Er wird das Lamm Gottes genannt. Und wie beim echten Passahlamm wird keiner seiner Knochen gebrochen. Das Zeichen ist unverkennbar. Die endgültige Befreiung ist da.

      Eine weitere Parallele findet sich in den Psalmen, die David lange vor der Einführung der Kreuzigung geschrieben hat. „Er bewahrt alle seine Knochen, keiner von ihnen wird gebrochen“ (Psalm 34,20, ESV). Im unmittelbaren Kontext spricht der Vers davon, dass Gottes Gerechter vom Herrn bewahrt wird. Aber in Jesus, dem Gerechten par excellence, erreicht der Vers seine volle Bedeutung. Bewahrung bedeutet hier nicht Rettung vor dem Tod. Es bedeutet Erfüllung durch den Tod. Gott bewahrt die Integrität des Opfers, selbst wenn das Leben ausgegossen wird.

      Hier ist eine Parallele, die fast niemand berücksichtigt. Gebrochene Beine hätten bedeutet, dass Jesus wie die anderen durch Ersticken gestorben wäre. Aber Jesus stirbt nicht, weil ihm das Leben genommen wird. Er stirbt, weil er sein Leben hingibt. Zu einem früheren Zeitpunkt im Evangelium sagt Jesus: „Niemand nimmt es mir, sondern ich gebe es aus freiem Willen hin“ (Johannes 10,18, ESV). Als die Soldaten eintreffen, ist sein Werk bereits vollbracht. Seine Beine sind ungebrochen, weil seine Autorität ungebrochen ist. Der Tod hat ihn nicht überwältigt. Er hat sich selbst hingegeben.

      Es gibt auch eine Parallele zum Bund, die offen sichtbar ist. Im Alten Testament symbolisierten gebrochene Knochen oft Gericht, Fluch oder Züchtigung. Jesus trägt die ganze Last des Gerichts, doch seine Knochen bleiben unversehrt. Dies ist eine stille Erklärung, dass der Fluch vollständig aufgenommen wurde, ohne das Opfer zu beschädigen. Das Opfer ist vollständig, makellos und unbefleckt. Nichts fehlt. Nichts ist beschädigt.

      Sogar der Speer, der seine Seite durchbohrt, unterstreicht diese Wahrheit. Johannes sagt uns: „Einer der Soldaten durchbohrte seine Seite mit einem Speer, und sofort floss Blut und Wasser heraus“ (Johannes 19,34, ESV). Der Speer bestätigt den Tod, ohne die Knochen zu verletzen. Blut und Wasser fließen und signalisieren Reinigung und Leben, nicht Niederlage. Das Opfer ist bewiesen, nicht zerstört.

      Den beiden Männern neben Jesus wurden die Beine gebrochen, weil ihnen das Leben genommen wurde. Die Beine Jesu wurden nicht gebrochen, weil sein Leben bereits gegeben worden war. Der eine Tod wird erzwungen. Der andere wird angeboten. Der eine endet in Stille. Der andere endet mit den Worten: „Es ist vollbracht.“

      Dieses Detail ist kein Zufall. Es ist die Präzision des Evangeliums. Gott sorgt dafür, dass Jesus selbst im Tod jede Vorahnung, jedes Vorbild und jede Verheißung erfüllt. Die ungebrochenen Knochen halten eine stille Predigt. Das Lamm ist vollkommen. Das Opfer ist vollbracht. Die Erlösung ist gekommen.

      – Brian Romero


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    • Feb. 10thDer Baum des Lebens

      /Der Baum des Lebens taucht an zwei wichtigen Stellen in der Bibel auf, nämlich am Anfang und am Ende der biblischen Geschichte.

      Und der Abstand zwischen diesen
      beiden Auftritten sagt uns was
      Wichtiges über Sünde, Erlösung und Christus.

      In Genesis wird der Baum des Lebens
      ohne Erklärung vorgestellt.
      In Genesis 2,9 heißt es einfach, dass er
      „in der Mitte des Gartens” stand.
      Er wird als Teil von Gottes
      guter Schöpfung dargestellt, nicht als eine Belohnung,
      die man sich verdienen muss, sondern als ein Geschenk, das
      den Menschen zur Verfügung steht.

      Am Anfang wurde das Leben
      von Gott erhalten und in Gemeinschaft mit ihm genossen.

      Nach dem Sündenfall wird der Baum erneut erwähnt,
      jetzt aber im Zusammenhang mit Verlust.
      In Genesis 3,22–24 vertreibt Gott
      den Mann und die Frau aus Eden
      und stellt Cherubim und ein flammendes Schwert auf,
      „um den Weg zum Baum des Lebens zu bewachen“.

      Der Text erklärt sorgfältig den Grund dafür:
      Die gefallene Menschheit darf nicht von dem Baum essen
      und in einem verdorbenen Zustand ewig leben.

      Der Baum selbst wird nicht zerstört.
      Er bleibt stehen, aber der Zugang zu ihm ist jetzt verboten.

      Von diesem Punkt an macht die Heilige Schrift deutlich,
      dass menschliche Anstrengungen nicht wiederherstellen können,
      was nach dem Sündenfall verloren gegangen ist.

      Das eigentliche Problem war also nicht
      die Entfernung, sondern der Zustand.
      Die Menschheit lebt, ist aber
      von der Quelle des Lebens getrennt.

      Im weiteren Verlauf der Erzählung des Alten Testaments
      taucht der Baum des Lebens nicht mehr
      als physische Realität auf.

      Die Weisheitsliteratur verwendet den Ausdruck
      symbolisch (zum Beispiel in Sprüche 3,18),
      aber der bewachte Baum in Eden
      bleibt unerreichbar.

      Die biblische Geschichte schreitet voran
      unter der Last dieser Trennung.

      Der Baum des Lebens taucht erst
      am Ende der Heiligen Schrift wieder auf,
      im Johannesevangelium.

      In Offenbarung 22,1–2
      beschreibt Johannes das neue Jerusalem.

      Ein Fluss mit dem Wasser des Lebens fließt
      „vom Thron Gottes und des Lammes“
      und „auf beiden Seiten des Flusses
      trägt der Baum des Lebens“ ständig Früchte.
      Seine Blätter sollen
      „zur Heilung der Völker“ dienen.

      Ein paar Verse später, in Offenbarung 22,14,
      heißt es, dass diejenigen, die ihre Gewänder waschen,
      „Anspruch auf den Baum des Lebens“ haben.

      Die Platzierung des Baumes an dieser Stelle
      ist theologisch bewusst gewählt.

      Er steht nicht getrennt vom Thron Gottes,
      sondern ist direkt mit ihm verbunden.
      Das Leben fließt jetzt von Gott durch das Lamm.
      Der Zugang zum Baum wird nicht mehr
      von Cherubim bewacht, sondern denen gewährt,
      die zu Christus gehören.

      Der Text sagt nicht, dass die Menschheit
      in den Garten Eden zurückgekehrt ist.

      Stattdessen wurde das Leben des Gartens Eden
      in Gottes erlöste Stadt gebracht.

      Diese Bewegung von Genesis
      bis zur Offenbarung ist auf Christus ausgerichtet.

      Der Verlust des Zugangs in Genesis
      wurde nicht durch moralische Besserung
      oder gar religiöse Anstrengungen gelöst.

      Er wurde nur
      durch das Werk Christi gelöst,
      der in der Offenbarung als das Lamm bezeichnet wird.

      Dieselbe Schriftstelle, die wegen der Sünde den Weg
      zum Baum des Lebens versperrte,
      öffnet nun den Zugang, weil
      die Sünde beseitigt wurde.

      Das ewige Leben wird nicht mehr
      durch die Nähe zu einem Garten aufrechterhalten,
      sondern durch die Vereinigung mit Christus.

      Die Bibel beginnt damit, dass die Menschheit
      vom Baum des Lebens ausgeschlossen ist.
      Aber sie endet damit, dass die Menschheit
      frei zu ihm zugelassen wird.

      Zwischen diesen beiden Momenten steht jedoch das Kreuz.


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    • Feb. 10thGott gab Noah Anweisungen – aber kein Steuerrad

      Gott gab Noah Anweisungen … aber kein Steuerrad

      Eine der am meisten übersehenen Wahrheiten in der Bibel ist diese:
      Gott sagte Noah, wie er die Arche bauen sollte.
      Er sagte ihm, was er mitnehmen sollte.
      Er sagte ihm, wann er hineingehen sollte.

      Aber er gab Noah nie die Kontrolle darüber, wo sie landen würde.

      Kein Ruder.
      Kein Steuerrad.
      Kein Navigationssystem.

      Nur Gehorsam und Vertrauen.

      Genesis 6 bis 8 zeigt uns etwas Wichtiges. Noah war für den Bau verantwortlich. Gott war für die Steuerung verantwortlich.

      Und genau hier haben viele Gläubige heute Probleme.

      Wir lieben Gottes Verheißungen.
      Wir lieben Gottes Anweisungen.
      Aber wir wollen auch die Kontrolle über das Ergebnis, den Zeitplan, den Ort und den Ablauf.

      Wir versuchen immer wieder, Lenkräder in Situationen zu installieren, in denen Gott uns auffordert, uns treiben zu lassen.

      Die Arche wurde nicht für Geschwindigkeit gebaut.
      Sie wurde gebaut, um zu überleben.
      Sie wurde gebaut, um zu bewahren.
      Sie wurde für einen Zweck gebaut, der Noahs Verständnis überstieg.

      Noah wusste nicht, wo er landen würde.
      Er wusste nur, wer ihm gesagt hatte, er solle bauen.

      Das ist Glaube.

      In Hebräer 11,7 steht, dass Noah aus Gottesfurcht handelte und etwas baute, was es zuvor noch nie gegeben hatte, weil er einem Gott vertraute, den er physisch nicht sehen konnte.

      Hier ist die moderne Anwendung.

      Viele von euch sind frustriert, weil ihr euch in einer Phase befindet, in der ihr nicht steuern könnt.
      Ihr könnt keine Türen aufzwingen.
      Ihr könnt die Ergebnisse nicht kontrollieren.
      Ihr könnt den Zeitpunkt nicht beschleunigen.

      Und anstatt Gott zu vertrauen, versucht ihr, das Steuer zu übernehmen.

      Ihr versucht, euch in Bereiche vorzuarbeiten, die Gott euch nie zugewiesen hat.
      Ihr versucht, Beziehungen zu erzwingen, die Gott nie vorgesehen hat.
      Ihr versucht, Gelegenheiten zu schaffen, die Gott nie vorgesehen hat.

      Aber Zeiten des Schwebezustands sind keine Strafe.
      Sie sind Positionierung.

      Das Wasser, das wie Zerstörung aussah, war in Wirklichkeit Transport.
      Die Flut, die wie Chaos aussah, war in Wirklichkeit Umsiedlung.

      Manchmal nimmt Gott euch das Steuerrad weg, weil euer Fleisch euch an einen Ort fahren würde, an dem euer Schicksal nicht überleben kann.

      In Sprüche 3,5 heißt es: Vertraue auf den Herrn von ganzem Herzen und verlass dich nicht auf deinen eigenen Verstand. Das ist eine Sprache, die gegen das Steuerrad spricht.

      Hier ist die krasse Wahrheit.

      Kontrolle wird oft als Weisheit getarnt.
      Aber Glaube sieht oft wie Kapitulation aus.

      Noah geriet nicht in Panik, als es regnete.
      Er sprang nicht vom Schiff, als es überflutet wurde.
      Er versuchte nicht, Gottes Plan mitten im Sturm neu zu gestalten.

      Er blieb in dem, was Gott ihm zu bauen aufgetragen hatte.

      Und schließlich trugen dieselben Wasser, die ihn emporgehoben hatten, ihn auch zur Verheißung.

      Wenn du dich in einer Zeit des Schwebens befindest, gerate nicht in Panik.
      Versuche nicht, die Kontrolle zu übernehmen.
      Gib nicht auf, was Gott dir zu bauen aufgetragen hat.

      Denn wenn Gott am Steuer sitzt, brauchst du kein Lenkrad.
      Du brauchst Gehorsam.

      Und manchmal ist der größte Glaube nicht zu wissen, wohin du gehst,
      sondern dem zu vertrauen, der es weiß.


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    • Feb. 10thJesus und der Esel

      Dass Jesus sich für einen Esel entscheidet, ist einer der bewusstesten und stillsten radikalen Momente in der Geschichte des Evangeliums. Es geht hier nicht um ein logistisches Detail und es ist auch nicht nur eine Prophezeiung, die erfüllt wird. Es ist eine Wiederholung dessen, wie Gott schon immer in der Welt gewirkt hat. Als Jesus sich Jerusalem nähert, ist die Spannung groß. Rom regiert mit Gewalt. Macht wird durch Kriegspferde, Rüstungen und Drohungen gezeigt. Könige kommen mit großem Pomp an. Und Jesus kommt auf einem Esel.

      Diese Entscheidung reicht tief in die Erinnerung Israels zurück. Im Alten Testament waren Pferde Symbole militärischer Zuversicht, während Gott sein Volk wiederholt warnte, sich nicht auf sie zu verlassen. In der Schrift heißt es: „Das Pferd wird für den Tag der Schlacht bereitgemacht, aber der Sieg gehört dem Herrn“ (Sprüche 21,31, ESV). Richter und friedliche Führer ritten auf Eseln, weil ihre Autorität nicht auf Herrschaft beruhte. Ein Esel konnte nicht einschüchtern. Er konnte keine Lorbeeren einheimsen. Er trug Führer, deren Macht ganz auf Gott beruhte. Das war keine Schwäche. Das war die Strategie.

      Jesus improvisiert hier nicht. Er verkündet die Natur seines Reiches. In der Bibel steht: „Siehe, dein König kommt zu dir; gerecht und mit Heil ist er, demütig und auf einem Esel reitend“ (Sacharja 9,9, ESV). Diese Demut ist keine symbolische Schwäche. Es ist bewusste Autorität. Jesus verkündet, dass seine Herrschaft nicht durch Gewalt, Angst oder Spektakel voranschreiten wird. Sie wird durch Hingabe, Vertrauen und Liebe voranschreiten. Er definiert neu, wie Macht aussieht, bevor jemand sie missverstehen kann.

      Deshalb ist dieser Moment so unglaublich. Jesus hätte alles Mögliche wählen können. Er hätte auf eine beeindruckende Weise ankommen können. Stattdessen wählt er Schwäche, die keinen Ruhm einbringt. Der Esel sieht nicht nach Sieg aus. Er sieht unscheinbar aus. Aber Gott hat schon immer so gearbeitet. Er wählt das, was die Welt übersieht, damit das Ergebnis nicht falsch interpretiert werden kann. In der Bibel steht: „Gott hat das Schwache in der Welt erwählt, um das Starke zuschanden zu machen“ (1. Korinther 1,27, ESV). Die Schwäche ist nicht der Punkt. Die Klarheit ist es. Jeder weiß, woher die Macht kommt.

      Das Evangelium handelt nicht davon, dass Gott seine Feinde endgültig besiegt. Es handelt davon, dass Gott Macht völlig neu definiert. Jesus siegt nicht, indem er die Menschheit unterwirft. Er siegt, indem er Feindseligkeit aufnimmt und sie mit Liebe überwindet. Der Esel ist keine Herabstufung. Er ist eine Erklärung. Dieses Reich wird nicht so aufgebaut werden, wie andere Reiche aufgebaut sind. Es wird nicht durch Angst aufrechterhalten werden. Es wird nicht durch Gewalt durchgesetzt werden. Es wird durch Gnade wirken.

      Das verändert die Sichtweise der Gläubigen auf sich selbst. Viele denken immer noch, dass man Stärke, Sichtbarkeit und Kontrolle braucht, um effektiv zu sein. Aber Jesus, der auf einem Esel reitet, sagt uns etwas Befreiendes. Gott wartet nicht darauf, dass du beeindruckend wirst. Er wählt das, was sich nicht rühmen kann, damit sein Leben deutlich sichtbar wird. Schwäche disqualifiziert dich nicht. Sie positioniert dich.

      Die praktische Anwendung ist Selbstvertrauen, nicht Unsicherheit. Du musst nicht mit lauteren Systemen oder stärkeren Erscheinungsbildern konkurrieren. Du musst keine Autorität vortäuschen. Gottes Reich schreitet voran, indem es sich nach seinem Herzen ausrichtet. Wenn du in Demut wandelst, fällst du nicht zurück. Du gehst im Gleichschritt mit Christus.

      Und deshalb ist Gott wegen Jesus und dem Kreuz für dich da. Derselbe König, der auf einem Esel ritt, entschied sich für ein Kreuz. Nicht weil ihm die Macht fehlte, sondern weil es immer darum ging, Macht neu zu definieren. Was wie Schwäche aussah, wurde zum Sieg. Was wie Niederlage aussah, wurde zur Erlösung.

      Dass Jesus sich für einen Esel entschied, sagt uns alles über das Evangelium.
      Gott erobert nicht so, wie es die Welt erwartet.
      Er erobert so, wie nur Gott es kann.


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    • Feb. 10thGott gibt uns im Überfluss

      Psalm 23,5 (ESV)
      „Du bereitest mir einen Tisch vor meinen Feinden; du salbst mein Haupt mit Öl; mein Becher fließt über.“

      Wenn David sich das vorstellte, dachte er nicht an einen Esstisch mit passenden Stühlen und einer Tischdeko aus dem Einrichtungsgeschäft. Er dachte wie ein Hirte. Denn in der Sprache der Hirten war ein „Tisch“ kein Möbelstück. Es war ein Ort.

      In den Bergen führten die Hirten ihre Herden im Sommer auf die Bergwiesen. Diese grasbewachsenen, flachen Gebiete wurden manchmal als „Tische“ oder „Hochebenen“ bezeichnet. Aber bevor die Schafe dort sicher weiden konnten, hatte der Hirte Arbeit zu erledigen. Er ging zuerst durch das Gebiet, entfernte giftige Pflanzen, suchte nach Schlangen, hielt Ausschau nach Raubtieren und stellte sicher, dass die Weide sicher war. Erst nachdem er den Ort vorbereitet hatte, brachte er die Herde zum Fressen dorthin.

      Wenn David also sagt: „Du bereitest mir einen Tisch”, stellt er sich kein gemütliches Abendessen vor. Er stellt sich vor, wie Gott ihm vorangeht, Gefahren beseitigt, Gift entfernt, nach Raubtieren Ausschau hält und ihn dann an einen Ort führt, an dem er sich endlich ausruhen und essen kann.

      Und dann kommt der Teil über die Feinde.

      Denn die Feinde waren nicht verschwunden. Die Wölfe waren immer noch da draußen. Die Löwen existierten immer noch. Die Diebe lauerten immer noch in den Hügeln. Aber die Schafe waren trotzdem sicher, weil der Hirte da war. Der Schutz kam nicht von der Abwesenheit der Gefahr. Er kam von der Anwesenheit des Hirten.

      Das ist eine ganz andere Art von Trost. Es ist nicht: „Nichts Schlimmes wird dir jemals nahekommen.“ Es ist: „Selbst wenn die Gefahr so nah ist, dass du sie sehen kannst, wirst du trotzdem sicher sein, weil ich da bin.“

      Dann sagt David: „Du salbst mein Haupt mit Öl.“

      Für uns klingt das zeremoniell oder symbolisch. Für einen Hirten war es praktisch. Die Schafe in dieser Region hatten mit Fliegen zu kämpfen, die versuchten, in ihre Nasen zu kriechen, um dort Eier zu legen. Das war so unangenehm, wie es klingt. Die Irritation konnte ein Schaf fast in den Wahnsinn treiben, sodass es seinen Kopf an Felsen rieb oder sich vor Schmerz hin und her warf.

      Also rieb der Hirte Öl auf den Kopf und um die Nase der Schafe. Das Öl wirkte als Barriere und Abwehrmittel und brachte Linderung und Schutz. Es war eine schmutzige, praktische Arbeit. Das bedeutete, dass der Hirte nah genug war, um die Schafe zu berühren, nah genug, um zu erkennen, welche Pflege brauchten, und sanft genug, um sie zu beruhigen.

      Das ist das Bild, das David verwendet. Kein entfernter König, der ein Ritual durchführt, sondern ein Hirte, der im Staub kniet und Öl auf das Gesicht eines Schafs reibt, damit es endlich aufhört, den Kopf zu schütteln, und einfach … Frieden findet.

      Und dann sagt er: „Mein Becher fließt über.“

      Nicht „mein Becher ist ausreichend“.
      Nicht „mein Becher ist technisch gesehen ausreichend“.
      Nicht „mein Becher hat genug, um über die Runden zu kommen, wenn ich ihn sorgfältig einteile“.

      Er fließt über.

      In einem trockenen, rauen Land, in dem Wasser kostbar war, bedeutete ein überfließender Kelch Überfluss. Er bedeutete mehr als nur Überleben. Er bedeutete Segen. Versorgung. Genug, um zu teilen. Genug, um über die Ränder zu fließen.

      David betrachtet sein Leben und sagt im Wesentlichen: „Selbst mit Feinden in der Nähe, selbst mit Gefahren in den Bergen, selbst mit Ärgernissen und Problemen, die mich verrückt machen … gibt mir mein Hirte immer noch mehr, als ich brauche.“

      Und das ist der Kern dieses Verses.

      Gott hält uns nicht nur am Leben. Er bereitet Orte vor, an denen wir uns ausruhen können. Er beschützt uns, auch wenn die Gefahr noch nicht vorbei ist. Er kommt uns nahe genug, um sich um die Dinge zu kümmern, die uns nerven und belasten. Und irgendwie gibt er uns inmitten all dessen immer noch mehr, als wir verdienen.

      Nicht nur einen gefüllten Becher.

      Einen Becher, der überläuft.


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    • Feb. 10thGott sucht nach Herzen, die hören

      Samuel wuchs nicht in einem besonders religiösen Umfeld auf.

      Das ist wichtiger, als viele denken.

      Die Bibel sagt uns, dass das Wort Gottes damals selten war. Visionen waren nicht weit verbreitet. Selbst unter den Priestern gab es Korruption. Der Ort, an dem Samuel schlief, war heilig, aber die Atmosphäre um ihn herum war von Kompromissen geprägt.

      Und doch sprach Gott.

      Nicht zu den Mächtigen.
      Nicht zu den Söhnen Elis.
      Nicht zu denen, die ihre Position missbrauchten.

      Er sprach zu einem Kind, das gelernt hatte, zuzuhören.

      Samuel lag in der Nähe der Lampe Gottes. Dieses Detail beeindruckt mich immer wieder. Das Licht war noch nicht erloschen. Die Dunkelheit hatte noch nicht vollständig Einzug gehalten. Selbst als die Führung versagte, bewahrte Gott einen Rest Licht.

      Und er rief Samuel bei seinem Namen.

      Das allein sagt uns schon etwas darüber, wie Gott wirkt. Er ist persönlich. Er ist zielgerichtet. Er ist nicht distanziert. Wenn er ruft, ist das nicht vage. Es ist konkret.

      Samuel erkannte seine Stimme zunächst nicht.

      Auch das ist wichtig.

      Gott zu hören, ist nicht immer sofort klar. Manchmal kommt es durch Lernen. Durch Wiederholung. Durch die Anleitung eines Älteren, auch wenn dieser Mensch unvollkommen ist.

      Samuel rannte jedes Mal zu Eli. Er nahm an, dass die Stimme zu der Autorität gehörte, die er kannte. Er hat sie nicht abgetan. Er hat sie nicht ignoriert. Er hat sofort reagiert.

      Diese Haltung des Gehorsams war wichtig.

      Als Eli endlich kapierte, was los war, gab er Samuel eine einfache Anweisung. Keine Theologie. Keine Erklärung. Nur Bereitschaft.

      „Rede, Herr, denn dein Diener hört.“

      Und als Samuel diese Worte sprach, änderte sich alles.

      Die Botschaft, die Gott ihm gab, war schwer. Nicht tröstlich. Nicht ermutigend. Es war ein Urteil. Eine Korrektur. Die Wahrheit, klar ausgesprochen, obwohl Samuel noch jung war. Gott schützte Samuel nicht vor der Last der Verantwortung. Er vertraute sie ihm an.

      So funktioniert Berufung in der Heiligen Schrift.

      Gott wartet nicht, bis seine Diener erwachsen sind, um sie zu formen. Er wartet nicht auf perfekte Umstände. Er spricht dort, wo Herzen bereit sind.

      Samuel hörte zu.
      Samuel sprach.
      Samuel trug das Wort treu weiter.

      Und von diesem Moment an, so sagt die Heilige Schrift, ließ Gott keines von Samuels Worten zu Boden fallen.

      Diese Art von Treue kommt nicht von Talent. Sie kommt von Gehorsam. Davon, dass man zuhört, bevor man spricht. Davon, dass man in der Nähe des Lichts bleibt, auch wenn andere in die Dunkelheit abdriften.

      Gott spiegelt dasselbe Muster wider. Er wuchs still heran. Er hörte auf den Vater. Er sprach nur, was er hörte. Er trug die Wahrheit, auch wenn es ihn viel kostete.

      Samuel steht zwischen zwei Epochen. Zwischen Richtern und Königen. Zwischen Stille und neuer Offenbarung. Und alles beginnt mit einem Kind, das bereit war, zu antworten, als Gott ihn rief.

      Dieses Bild fängt diesen Moment so zärtlich ein. Die Stille. Die Wachsamkeit. Die Unschuld, gemischt mit Verantwortung. Samuel sieht nicht mächtig aus. Er sieht aufmerksam aus.

      Und genau das ist es, was Gott sucht.

      Nicht Perfektion.
      Nicht nach Position.
      Nicht nach Lärm.

      Nur nach Herzen, die bereit sind, zuzuhören.

      Diese Geschichte erinnert mich daran, dass Gott immer noch spricht. Selbst wenn die Kultur laut ist. Selbst wenn die Führung fehlerhaft ist. Selbst wenn die Wahrheit selten erscheint.

      Er spricht zu denen, die in seiner Nähe bleiben und mit Gehorsam antworten.

      Und wenn er deinen Namen ruft, ist die mächtigste Antwort immer noch die einfachste.

      „Sprich, Herr. Dein Diener hört zu.“
      Sarah Jane Axe


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    • Feb. 10thEin Kapitel voller tiefem Schmerz

      Jedes Mal, wenn ich Johannes 19 lese, kommt was Tiefes in mir hoch. Das passiert jedes Mal. Ich lese die Worte und spüre die Anspannung in meiner Brust, weil ich will, dass Jesus freigelassen wird. Ich will, dass jemand eingreift und das Geschehen stoppt. Ich merke, wie ich fast mit der Seite rede und sage: Komm schon, Jesus, verteidige dich, sag was, tu was, beende das. Es ist unerträglich, zu sehen, wie er weitergeht, während alles in mir möchte, dass er dem entkommt, was auf ihn zukommt.

      Johannes 19 entfaltet sich langsam und schmerzhaft. Jesus wird ausgeliefert, verspottet, geschlagen, mit Dornen gekrönt und vor der Menge zur Schau gestellt. Pilatus schwankt hin und her, sucht nach einem Ausweg und erklärt wiederholt: „Ich finde keine Schuld an ihm“ (Johannes 19,4, ESV). Jedes Mal, wenn ich diesen Satz lese, empfinde ich dieselbe Frustration. Wenn er unschuldig ist, dann lass ihn frei. Beende das jetzt. Aber es hört nicht auf. Die Geschichte schreitet voran, und mit jedem Vers wird sie schwerer.

      Was wie Chaos aussieht, ist in Wirklichkeit etwas viel Tieferes. Jesus steht schweigend, verletzt und blutend da, und Pilatus erinnert ihn an seine Autorität und sagt, er habe die Macht, ihn freizulassen oder zu kreuzigen. Das ist der Moment, in dem ich mir wünsche, dass Jesus sich wehrt, die Ungerechtigkeit aufdeckt und seine Macht geltend macht. Stattdessen spricht Jesus mit ruhiger Autorität und sagt: „Du hättest keine Macht über mich, wenn sie dir nicht von oben gegeben wäre“ (Johannes 19,11, ESV). Mit diesem einen Satz ändert sich alles. Jesus ist nicht gefangen. Er ist nicht machtlos. Er ist nicht der Gnade Roms, der Menge oder der Angst ausgeliefert. Er steht genau dort, wo er stehen will.

      In diesem Moment wird klar, dass niemand in dieser Geschichte wirklich die Kontrolle hat außer dem Vater. Pilatus bestimmt nicht den Ausgang. Die Menge entscheidet nicht über die Zukunft. Selbst die Gewalt, die sich entfaltet, bestimmt nicht den Moment. Was sich wie Ungerechtigkeit anfühlt, ist Gehorsam. Was sich wie Schweigen anfühlt, ist Zurückhaltung. Was sich wie Verlust anfühlt, ist absichtliche Erfüllung. Dies war kein Plan, der sich auflöste. Dies war der Plan, der ausgeführt wurde.

      Johannes zeigt das, ohne es jemals direkt zu erklären. Jesus trägt sein eigenes Kreuz (Johannes 19,17, ESV). Niemand zerrt ihn. Niemand zwingt ihn, weiterzugehen. Er geht freiwillig. Es gibt keine Aufzeichnungen über einen Kampf, keinen Widerstand, keinen Fluchtversuch. Selbst in seinem Leiden bestimmt er den Moment. Er reagiert nicht auf Ereignisse. Er erfüllt seinen Zweck.

      Gegen Ende macht Johannes unmissverständlich klar, dass Jesus genau weiß, wo er in der Geschichte steht. „Danach, als Jesus wusste, dass nun alles vollbracht war, sagte er (um die Schrift zu erfüllen): ‚Ich habe Durst‘“ (Johannes 19,28, ESV). Er kennt den Zeitplan. Er kennt den Punkt der Vollendung. Und als alles vollbracht ist, sagt er: „Es ist vollbracht“ (Johannes 19,30, ESV), und er gibt seinen Geist auf. Niemand nimmt ihm das Leben. Er gibt es frei.

      Als mir das klar wird, schwindet mein Wunsch, dass Jesus flieht. Hätte Jesus sich verteidigt, wäre ich nicht verteidigt worden. Wäre er befreit worden, wäre ich es nicht. Hätte er das Kreuz vermieden, würde die Last der Sünde immer noch auf der Menschheit lasten. Die Liebe verlangte von ihm, zu bleiben. Die Erlösung verlangte von ihm, es zu Ende zu bringen.

      Johannes 19 lehrt mich, dass Liebe nicht immer wie eine Rettung in diesem Moment aussieht. Manchmal sieht sie wie eine kontrollierte Hingabe aus. Manchmal sieht der Sieg wie Gehorsam bis zum Tod aus. Es gab keinen Plan, der den Plan des Vaters außer Kraft setzen konnte. Keine politische Macht. Kein religiöser Druck. Keine Angst. Der Himmel reagierte nicht auf die Erde. Die Erde führte den Willen des Himmels aus.

      Wenn ich jetzt Johannes 19 lese, spüre ich immer noch den Schmerz. Aber es ist keine Verzweiflung mehr. Es ist Ehrfurcht. Ich möchte nicht mehr, dass Jesus aufhört. Ich möchte ihn dafür anbeten, dass er es zu Ende gebracht hat. Denn das Kreuz war nicht etwas, das ihm angetan wurde. Es war etwas, das er für uns gewählt hat.


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    • Feb. 10thRahels Tränen, Gottes Zeitplan und die Hoffnung

      RACHELS TRÄNEN, GOTTES ZEITPLAN UND DIE HOFFNUNG JENSEITS DES KAMPFES

      Genesis 29–31; 35:16–19

      Rachel ist eine der beliebtesten und herzzerreißendsten Frauen in der Bibel. Als wir sie zum ersten Mal treffen, ist sie wunderschön, wird von Jakob sehr geliebt und steckt voller Versprechen. Doch ihre Lebensgeschichte ist kein Märchen, sondern eine Reise voller Enttäuschungen, Sehnsucht, Rivalität, Korrektur und tiefem emotionalen Schmerz.

      Rachels Leben erinnert uns an eine schwierige Wahrheit:
      Von Gott geliebt zu werden, befreit uns nicht von Schmerz – aber Schmerz macht Gottes Plan nicht zunichte.

      Schauen wir uns Rachels Kämpfe an:

      Sie wurde nicht die erste Frau.

      Sie bekam nicht sofort ein Kind.

      Sie lebte in Rivalität mit ihrer Schwester.

      Sie wurde zurechtgewiesen, als sie mit den Hausgöttern ihres Vaters erwischt wurde.

      Und durch all das hindurch sehen wir einen Gott, der geduldig wirkt, selbst wenn der Glaube mit Angst und Schwäche vermischt ist.

      Genesis 29 erzählt uns, dass Jakob Rahel sehr liebte und vierzehn Jahre lang diente, um sie zu heiraten. Doch durch Täuschung wurde Lea die erste Frau.

      Stell dir Rachels Herzschmerz vor:

      Sie war diejenige, die Jakob liebte.

      Ihr wurde die Ehe versprochen.

      Doch sie musste zusehen, wie ihre Schwester das bekam, was sie für sich selbst vorgesehen hatte.

      Rachel ging bereits mit einem gebrochenen Herzen in die Ehe. Sie wurde zwar geliebt, aber sie lebte im Schatten der Zweitplatzierten, nicht aus eigener Entscheidung, sondern aufgrund der Umstände.

      Viele Gläubige kennen diesen Schmerz:

      Übergangen zu werden.

      Aufgeschoben zu werden.

      Zusehen zu müssen, wie jemand anderes das bekommt, wofür man selbst gebetet hat.

      Rahels Geschichte lehrt uns, dass Gottes Gunst nicht durch Position oder Rangordnung bewiesen wird. In menschlicher Hinsicht „die Erste“ zu sein, bedeutet nicht, in Gottes Augen am meisten gesegnet zu sein.

      Genesis 29,31 erzählt uns, dass Gott Leas Schoß öffnete – Rahel aber blieb unfruchtbar.

      Das war nicht nur eine persönliche Enttäuschung; in dieser Kultur war Unfruchtbarkeit mit Scham, Fragen und stiller Verurteilung verbunden.

      Rahel schrie in Genesis 30,1:

      „Gib mir Kinder, sonst sterbe ich!”

      Ihr Schmerz war unverfälscht und ehrlich. Sie gab nicht vor, stark zu sein. Sie benutzte keine ausgefeilten Worte. Sie war verzweifelt.

      Manchmal klingt Glaube wie ein Schrei, nicht wie eine Predigt.

      Doch anstatt sich ganz Gott zuzuwenden, wandte sich Rahel zunächst dem Vergleichen und Kontrollieren zu:

      Sie verglich sich mit Lea.

      Sie konkurrierte, anstatt sich auszuruhen.

      In ihrer Verzweiflung gab sie Jakob ihre Magd Bilha.

      Rahel lehrt uns, dass unerhörte Gebete die Schwachstellen unseres Glaubens offenbaren können. Verzögerungen können entweder das Vertrauen vertiefen – oder uns zu Abkürzungen verleiten.

      Aber die Heilige Schrift erinnert uns daran:
      Verzögerung ist keine Ablehnung. Gott hatte Rachel nicht vergessen.

      Rachels Rivalität mit Lea entstand nicht aus Hass – sie entstand aus Unsicherheit.

      Lea hatte Kinder, aber es fehlte ihr an Zuneigung.
      Rachel hatte Zuneigung, aber es fehlten ihr Kinder.

      Jede Schwester wollte das, was die andere hatte.

      Wie oft messen wir unser Leben auf diese Weise?

      „Wenn ich nur ihren Segen hätte“

      „Wenn mein Leben nur so wäre wie ihres“

      Rachels Rivalität erinnert uns daran, dass Vergleiche unsere Dankbarkeit verzerren. Sie machen uns blind für das, was Gott bereits tut.

      Gott baute eine Nation auf – aber Rachel und Lea waren zu verletzt, um das große Ganze zu sehen.

      Dennoch wirkte Gott durch zerbrochene Beziehungen, fehlerhafte Motive und schmerzhaften Wettbewerb. Sein Bund hing nie von menschlicher Harmonie ab.

      In Genesis 31 nahm Rachel während ihrer Reise heimlich die Hausgötter ihres Vaters Laban mit.

      Warum hat sie das getan?

      Möglicherweise:

      Eine anhaltende Verbundenheit mit ihrem alten Leben

      Ein Wunsch nach Sicherheit

      Eine Schwierigkeit, dem Gott Jakobs voll und ganz zu vertrauen

      Rachel liebte Jakob, aber ihr Glaube war noch im Wachstum begriffen. Sie folgte dem Gott der Verheißung, hielt aber dennoch an vertrauten Symbolen des Trostes fest.

      Wie menschlich das ist.

      Viele Gläubige gehen mit Gott, während sie immer noch kleine „Götzen” verstecken:

      Angst

      Kontrolle

      Alte Gewohnheiten

      Emotionale Sicherheit ohne Gott

      Rahel wurde zurechtgewiesen – nicht, um sie zu zerstören, sondern um aufzudecken, was aufgegeben werden musste.

      Zurechtweisung ist keine Ablehnung.
      Zurechtweisung ist oft eine versteckte Gnade.

      In Genesis 30,22 heißt es:

      „Da gedachte Gott an Rahel und hörte sie und öffnete ihren Schoß.”

      Was für ein kraftvoller Satz – Gott gedachte an sie.

      Nicht, weil Rahel es verdient hatte.
      Nicht, weil sie perfekt war.
      Sondern weil Gott treu ist.

      Rahel gebar Josef – ein Kind, das später Israel während einer Hungersnot bewahren sollte. Ihre Verzögerung hing mit einem göttlichen Zeitplan zusammen, der größer war, als sie sehen konnte.

      Später gebar sie Benjamin, obwohl es sie das Leben kostete.

      Rachels Geschichte endet in Trauer – aber ihr Vermächtnis lebt in der Verheißung weiter.

      Rachels Leben spricht jeden an, der:

      sich übersehen fühlt,

      länger als erwartet wartet,

      mit Eifersucht zu kämpfen hat,

      mit unvollkommenem Glauben lebt.

      Ihre Geschichte erinnert uns daran:

      Gott sieht Tränen, die andere ignorieren.

      Gott hört Gebete, die verzweifelt klingen.

      Gott wirkt auch dann, wenn der Glaube unvollkommen ist.

      Rachel lehrt uns, dass Gottes Verheißungen nicht durch Schmerz, Verzögerung oder Schwäche aufgehoben werden.

      Wenn du also heute wartest – darauf, gesehen zu werden, fruchtbar zu sein, geheilt zu werden – dann denk daran:

      Gott erinnert sich.
      Gott hört zu.
      Gott erfüllt sein Wort – zu seiner Zeit.

      (Hinweis: Erstellt mit Unterstützung von ChatGPT)


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    • Feb. 8thJesus, der im Sturm ruhte

      Die Geschichte von Jesus, der im Boot schläft, wird oft als Lektion über Angst erzählt, aber eigentlich geht’s hier um Autorität. Der Sturm ist laut. Die Wellen sind heftig. Die Jünger flippen aus. Und Jesus schläft. Das ist kein Zufall. Die Bibel lenkt unsere Aufmerksamkeit weg vom Chaos und hin zu dem, der alles im Griff hat. Jeder erinnert sich an den Sturm. Nur wenige merken den Rest.

      Im Alten Testament ist Ruhe nie ein Zeichen von Schwäche. Sie ist ein Zeichen dafür, dass die Arbeit vollendet ist. Wenn Gott am siebten Tag ruht, dann nicht, weil er müde ist. Sondern weil die Schöpfung vollendet ist und durch sein Wort aufrechterhalten wird. Die Welt bricht nicht zusammen, wenn Gott ruht. Sie hält zusammen. Ruhe offenbart Souveränität. Gottes Ruhe erklärt, dass nichts außer Kontrolle ist.

      Jesus, der im Boot schläft, ist dieselbe Erklärung in menschlicher Form. Er ist dem Sturm gegenüber nicht gleichgültig. Er lässt sich davon nicht beeindrucken. Das Chaos bedroht ihn nicht, weil er nicht auf die Umstände reagiert. Er herrscht über sie. Sein Schlaf ist keine Ignoranz. Es ist Zuversicht. Er ruht sich aus, weil nichts passiert, was nicht bereits seiner Autorität unterliegt.

      Deshalb wird die Angst der Jünger durch seine Frage offenbart, nicht durch den Sturm. „Warum habt ihr solche Angst? Habt ihr noch keinen Glauben?“ (Markus 4,40, ESV). Bei diesem Glauben geht es nicht darum, zu glauben, dass der Sturm aufhören wird. Es geht darum, dem zu vertrauen, der im Boot sitzt. Das Problem ist nicht die Größe der Wellen. Es geht darum, ob sie die Gegenwart des Einen erkennen, der alle Dinge durch sein Wort erhält.

      Als Jesus aufwacht und spricht, betet er nicht. Er kämpft nicht. Er befiehlt: „Sei still! Sei ruhig!“ (Markus 4,39, ESV). Der Sturm gehorcht sofort. Das zeigt etwas Tiefgründiges. Die Autorität, die am Anfang der Welt Ruhe schuf, ist dieselbe Autorität, die jetzt in das Chaos hinein spricht. Was Gott während der Schöpfung ruhen ließ, befiehlt Jesus im Sturm.

      Hier dringt das Evangelium tiefer. Jesus beruhigt Stürme nicht, damit die Menschen ihnen ausweichen können. Er offenbart seine Autorität, damit die Menschen inmitten der Stürme Ruhe finden können. Frieden ist nicht die Abwesenheit von Konflikten. Es ist die Gegenwart der Autorität, die das Ergebnis bereits entschieden hat. Die Jünger wollten aus dem Sturm gerettet werden. Jesus bot ihnen Ruhe in der Gegenwart Gottes an.

      Für viele Gläubige lösen Stürme Angst aus, weil Ruhe sich unverantwortlich anfühlt. Wir glauben, dass ständiges Reagieren gleichbedeutend mit Treue ist. Aber die Schrift sagt das Gegenteil. Ruhe entsteht aus dem Wissen, dass das Werk bereits vollbracht ist. Der Hebräerbrief sagt uns, dass für das Volk Gottes noch eine Ruhe bleibt, nicht weil das Leben ruhig ist, sondern weil Christus sein Werk vollendet hat. Ruhe ist keine Passivität. Sie ist Zustimmung.

      Diese Geschichte zeigt auch was ganz Persönliches. Jesus schläft nicht allein im Boot. Er schläft im selben Boot wie ängstliche Menschen. Seine Ruhe ist nicht egoistisch. Sie wird geteilt. Er bringt göttlichen Frieden in die menschliche Panik, ohne sich davon zurückzuziehen. Die Anwesenheit von Jesus beseitigt Stürme nicht sofort. Sie definiert neu, was sie bedeuten.

      Die praktische Anwendung besteht nicht darin, so zu tun, als gäbe es keine Stürme. Es geht darum, aufzuhören, sie die Realität bestimmen zu lassen. Wenn Angst aufkommt, ist die Frage nicht, wie groß dieser Sturm ist. Die Frage ist, wer in meinem Boot ruht. Autorität schreit nicht. Sie ruht. Chaos schreit, weil es unsicher ist. Autorität ruht, weil sie gefestigt ist.

      Und deshalb ist Gott für dich da. Derselbe Jesus, der in der Sturmruht ruhte, hat nun das größere Werk am Kreuz vollbracht. Er macht sich keine Sorgen um deine Zukunft. Er bemüht sich nicht, das zu reparieren, was dich überrascht. Er sitzt. Die Schrift sagt, dass er sich zur Rechten Gottes gesetzt hat, weil das Werk vollbracht war. Auf den Sieg folgt Ruhe.

      Frieden ist nicht die Belohnung dafür, dass man Stürme überstanden hat.
      Frieden ist das Ergebnis des Vertrauens in Autorität.

      Dass Jesus im Boot schläft, ist kein nebensächliches Detail.
      Es ist das Evangelium in Aktion.

      Der Sturm bestimmt nicht den Moment.
      Die Ruhe tut es.


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    • Feb. 6thDie Auferstehung verändert alles

      Johannes 20,17 ist einer dieser Verse, die einen verunsichern können, wenn man sie zu schnell liest. Jesus ist von den Toten auferstanden. Maria Magdalena erkennt ihn. Ihre Trauer wird zu Ehrfurcht und ihr Kummer zu Freude. Und in diesem Moment sagt Jesus etwas, das fast überraschend wirkt. „Halte mich nicht fest, denn ich bin noch nicht zum Vater aufgefahren“ (Johannes 20,17, ESV). Für viele Gläubige wirft dieser Satz stille Fragen auf. Warum würde Jesus sich in einem so zärtlichen Moment zurückziehen? Warum würde er Distanz schaffen, wenn Trost am dringendsten gebraucht wird? Aber Jesus schafft keine Distanz. Er schafft Frieden.

      Maria greift nach Jesus, weil sie denkt, dass sie ihn wieder verlieren wird. Ihr Instinkt ist menschlich und verständlich. Sie hat ihn bereits einmal sterben sehen. Sie hat bereits einen unerträglichen Verlust erlebt. Als sie merkt, dass er lebt, will sie ihn festhalten, nicht nur aus Zuneigung, sondern auch aus Angst vor der Trennung. Jesus sieht das. Und anstatt ihre Trauer zu tadeln, gibt er dem Moment sanft eine neue Bedeutung. Als Jesus sagt: „Halte mich nicht fest“, weist er sie nicht zurück. Er beruhigt sie. Er sagt ihr, dass dieses Wiedersehen nicht nur vorübergehend, zerbrechlich oder gefährdet ist. Er sagt ihr im Wesentlichen, dass sie sich nicht mehr aus Angst festhalten muss. Ich gehe nicht weg, so wie du denkst.

      Dann offenbart Jesus etwas Erstaunliches. „Geh zu meinen Brüdern und sag ihnen: Ich gehe zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott“ (Johannes 20,17, ESV). Dies ist das erste Mal, dass Jesus nach der Auferstehung so spricht. Er sagt nicht nur „mein Vater“, sondern „dein Vater“. Er sagt nicht nur „mein Gott“, sondern „dein Gott“. Mit einem Satz bringt Jesus die Gläubigen in seine eigene Beziehung zum Vater. Was wie Zurückhaltung klingt, ist in Wirklichkeit Einbeziehung. Was sich wie Distanz anfühlt, ist in Wirklichkeit eine Einladung.

      Jesus sagt nicht, dass Maria ihn nicht berühren darf. Tatsächlich lädt er später Thomas ein, seine Wunden zu berühren. Was Jesus hier anspricht, ist nicht der physische Kontakt. Es ist die emotionale Bindung, die in der Angst vor dem Verlust begründet ist. Maria hält an der alten Art der Beziehung zu Jesus fest, in der seine physische Gegenwart als Quelle der Sicherheit empfunden wird. Jesus führt sie sanft in eine tiefere Realität, in der seine Gegenwart nicht mehr durch Nähe begrenzt ist. Die Auferstehung verändert alles. Jesus ist nicht mehr ein Rabbi, der verloren gehen, verhaftet oder erneut getötet werden kann. Er ist der auferstandene Sohn, der sich darauf vorbereitet, aufzusteigen, damit sein Leben durch den Heiligen Geist mit vielen geteilt werden kann. Wenn Maria an ihm festhält, wie er war, wird sie verpassen, was er für sie und für alle Gläubigen wird.

      Das ist ein großer Trost für uns. Jesus verlangt von den Gläubigen nicht, dass sie ihren Halt an ihm lockern. Er verlangt von ihnen, dass sie ihren Halt an der Angst lockern. Er sagt, dass die Beziehung jetzt sicher, dauerhaft und vollendet ist. Die Himmelfahrt bedeutet nicht, dass Jesus die Menschheit zurücklässt. Es bedeutet, dass Jesus die Menschheit mit sich in die Gegenwart des Vaters nimmt. Johannes 20,17 sagt uns, dass wir nicht mehr von außen mit Gott in Beziehung stehen. Wir sind nicht mehr Gäste, die hoffen, in seine Nähe gelassen zu werden. Wir sind Söhne und Töchter. Der gleiche Vater, zu dem Jesus geht, ist jetzt unser Vater, und der gleiche Zugang, den Jesus hat, wird jetzt durch ihn mit uns geteilt.

      Deshalb kann Jesus sagen: Haltet nicht fest. Es gibt nichts mehr zu verlieren. Für Gläubige, die Trauer, Unsicherheit oder Veränderungen durchleben, spricht dieser Vers leise, aber kraftvoll. Ihr werdet nicht verlassen werden. Ihr werdet nicht zurückgelassen werden. Was sich wie Distanz anfühlt, ist in Wirklichkeit Gott, der euch in etwas Sichereres hineinzieht, als ihr es je gekannt habt. Jesus ist nicht zerbrechlich, und deine Beziehung zu ihm ist nicht zerbrechlich. Sie hängt nicht davon ab, wie fest du dich festhältst. Sie hängt davon ab, was er bereits vollbracht hat.

      Johannes 20,17 ist keine Warnung. Es ist eine Einladung. Eine Einladung zur Ruhe. Eine Einladung zum Vertrauen. Eine Einladung, aufzuhören, sich aus Angst festzuhalten, und anzufangen, in dem vollendeten Werk Christi zu stehen. Du verlierst Jesus nicht. Du wirst nach Hause gebracht.


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