
In der Nacht, als das Gericht über Ägypten kam, stellte Gott keine Fragen über die Menschen in den Häusern. Er überprüfte weder ihre Vergangenheit noch ihr Verhalten oder wie stark ihr Glaube an diesem Tag war. Er achtete nur auf eine einzige Sache: das Blut an den Türpfosten.
In diesen Häusern lebten Menschen wie wir. Einige hatten Angst. Einige waren unsicher. Einige fragten sich wahrscheinlich, ob das wirklich ausreichte. Doch ihre Sicherheit hing nicht davon ab, was sie fühlten oder wie gut sie sich verhielten. Der Schutz hing davon ab, ob das Blut aufgetragen worden war.
Dieser Moment war kein Zufall. Er war ein Bild. Ein Zeichen, das auf etwas Größeres hinwies. Das Blut des Lammes in Exodus war nur vorübergehend, aber es zeigte eine Wahrheit, die später in Jesus erfüllt werden sollte. Gott rettet durch Stellvertretung, nicht durch Selbstverbesserung.
Das Blut erzählte eine Geschichte. Es sagte, dass Sünde schwerwiegend ist und der Tod einen hohen Preis hat. Es zeigte, dass das Gericht nicht allein durch Aufrichtigkeit vermieden werden kann. Ohne Blut gab es kein Entkommen. Das war keine Härte. Es war Ehrlichkeit. Die Sünde verlangt Bezahlung, und nur Gott konnte das erforderliche Opfer bringen.
Als Gott sagte: „Wenn ich das Blut sehe, werde ich an euch vorübergehen“ (2. Mose 12,13), machte er deutlich, dass die Erlösung davon abhängt, was er sieht, und nicht davon, was wir behaupten. Das Blut war sichtbar. Es kennzeichnete die Zugehörigkeit. Dieses Haus gehörte Gott, und das Gericht hatte kein Recht, es zu betreten.
All dies wies auf Christus hin. Jesus wurde unser Passahlamm (1. Korinther 5,7). Wo einst viele Lämmer starben, steht nun ein einziges vollkommenes Opfer. Sein Blut muss nicht wiederholt werden. Es hat das Gericht nicht verzögert. Es hat es vollendet.
Am Kreuz wurde Gottes Gerechtigkeit befriedigt. Der Römerbrief sagt uns, dass Jesus durch sein Blut als Sühneopfer dargebracht wurde (Römer 3,25). Das bedeutet, dass Gottes Zorn vollständig beantwortet und nicht ignoriert wurde. Diejenigen, die Christus vertrauen, sind gerechtfertigt, nicht weil sie es verdient haben, sondern weil die Zahlung akzeptiert wurde.
Durch sein Blut sind wir erlöst (Eph 1,7). Erlösung bedeutet, dass wir um einen Preis erkauft wurden. Nicht mit Silber oder Anstrengung, sondern mit dem Leben selbst. Diese Freiheit ist nicht etwas, auf das wir später hoffen. Die Schrift sagt, dass wir sie jetzt haben.
Wegen des Blutes werden Gläubige als gerecht angesehen. Das Gericht geht an denen vorbei, die bedeckt sind. Die Erlösung steht nicht auf der Kippe. Gnade erzeugt keine Angst. Sie erzeugt Zuversicht.
Das Blut Jesu spricht immer noch. Es ist nicht schwächer geworden. Es ist nicht abgelaufen. Es muss nichts hinzugefügt werden. Keine zusätzliche Zahlung. Kein Beweis des Wertes. Was uns gerettet hat, ist das, was uns erhält.
Gott hat Israel nie gefragt, ob sie gut genug seien. Er fragte, ob das Blut da sei. Heute stellt er dieselbe Frage. Nicht über Religion. Nicht über Anstrengung. Nicht über Ansehen. Nur dies: Hast du auf das vertraut, was Christus getan hat?
Das Evangelium ist einfach. Christus starb für unsere Sünden. Er wurde begraben. Er ist wieder auferstanden (1. Korinther 15,1–4). Der Glaube verbessert Gottes Versorgung nicht. Der Glaube nimmt sie einfach an.
Bei der Erlösung ging es nie um Würdigkeit.
Es ging immer um das Blut.
„Da wir nun durch sein Blut gerechtfertigt sind, wie viel mehr werden wir durch ihn vor dem Zorn Gottes gerettet werden.“ Römer 5,9
Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)
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Morgen – wie jeden Sonntag – um 11 Uhr Lobpreis und anschließend bis 15 Uhr Gemeinschaft
Wir lesen und besprechen gemeinsam 1. Könige 8:54-9:9 ; 2. Chronika 7:1-22 ( & 7, sowie Psalm 128; 134 )
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Heute lesen wir 1. Mose 47 bis 50. Wir wünschen euch einen schönen und gesegneten Tag 😘
by Jule with 1 comment
Die meisten Menschen konzentrieren sich auf die Nägel, die Dornenkrone, das Blut und die Qualen am Kreuz. Aber die Heilige Schrift verbirgt etwas weitaus Beunruhigenderes, das offen sichtbar ist – etwas so Kleines und Gewöhnliches, dass man es leicht übersehen kann. Eine Pflanze. Ysop.
Ysop war nie beeindruckend. Er war nicht hoch wie eine Zeder oder stark wie eine Eiche. Er war gewöhnlich, wuchs dicht am Boden und wurde mit einer Sache in Verbindung gebracht: Reinigung. Nach dem Gesetz Israels wurde Ysop verwendet, um Blut, Wasser oder Opfergaben auf Menschen und Häuser aufzutragen, die unrein waren. Er war das Instrument der Reinigung, nicht die Quelle der Kraft selbst.
Beim ersten Passahfest befahl Gott Israel, Ysop in das Blut eines Lammes zu tauchen und damit die Türpfosten zu markieren. Der Tod ging nicht an den Häusern vorüber, weil sie stark waren, sondern weil das Blut genau so aufgetragen wurde, wie Gott es angeordnet hatte. Ysop war der Pinsel. Das Blut war der Schutz.
Jahrhunderte später, als Jesus im Sterben lag, berichtet die Schrift von einem seltsamen Detail. Man reichte ihm sauren Wein auf einem Schwamm, der an seinen Lippen gehalten wurde – auf einem Ysopzweig. Das war kein Zufall. Das war keine römische Bequemlichkeit. Das war theologische Präzision.
Die gleiche Pflanze, mit der einst das Blut eines Lammes aufgetragen wurde, um Israel vor dem Tod zu retten, wurde nun an die Lippen des wahren Lammes Gottes gehalten, als er die ganze Bitterkeit der Sünde trug. Der saure Wein symbolisierte Leiden, Demütigung und Fluch. Der Ysop symbolisierte Reinigung. Zusammen verkündeten sie, was das Kreuz vollbracht hatte: Reinigung durch Schmerz, Leben durch Opfer, Reinigung durch Blut.
An dieser Stelle wird das moderne Christentum oft oberflächlich. Wir wollen die Auferstehung ohne die Bitterkeit. Wir wollen Reinigung ohne Kosten. Wir wollen Vergebung ohne Blut. Aber Gott hat immer auf die gleiche Weise gewirkt – durch Gehorsam, durch Opfer, durch Demut, durch Dinge, die die Welt übersieht.
Ysop sagt uns etwas Unangenehmes. Gott braucht kein Spektakel. Er benutzt die Geringsten, um ewige Dinge zu vollbringen. Das Kreuz war nicht nur ein Moment des Leidens, es war die Erfüllung jedes Reinigungsrituals, das Israel jemals gekannt hatte. Jesus starb nicht einfach nur. Er vollendete die Reinigung.
Das Kreuz war nicht improvisiert. Es war lange vor der Existenz Roms in die Struktur der Heiligen Schrift geschrieben worden. Und selbst das kleinste Detail bezeugt, dass Jesus das makellose Lamm ist, dessen Blut allein die Unreinen rein macht.
Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)
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Heute lesen wir 1. Mose 44 bis 46. Wir wünschen euch einen schönen und gesegneten Tag 😘
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Genesis 38 wirkt oft wie eine unerwünschte Unterbrechung der Josefsgeschichte, ein düsterer und beunruhigender Umweg voller Tod, Sex, Betrug und Gericht. Jahrelang behandelte ich es wie eine Werbepause und wollte ungeduldig zur Josefsgeschichte zurückkehren.
Doch diese Sichtweise verfehlte den Kern der Sache. Und zwar gewaltig. Genesis 38 ist keine Unterbrechung der Erzählung, sondern eine bewusste Parallele.
Genesis 37 stellt Josef vor; Genesis 38 stellt Juda vor. Man kann sich diese beiden Kapitel wie Türen vorstellen. Über der einen steht der Name Josef, über der anderen der Name Juda. Beide öffnen sich zu einem einzigen, gewundenen Gang – Genesis 37–50. Diese Kapitel erzählen nicht die Geschichte Josefs, sondern die Geschichte von Juda und Josef.
Beide Brüder erleben einen Abstieg. Juda ging von seinen Brüdern in die kanaanäische Gesellschaft hinab (1. Mose 38,1), während Josef nach Ägypten verschleppt wurde (1. Mose 39,1). Das hebräische Verb „yarad“ ist in beiden Versen dasselbe. Der eine steigt freiwillig hinab, der andere unfreiwillig. Beide werden von ihrer Familie getrennt.
Die Frage lautet: Was für ein Mensch wird jeder von ihnen werden?
In den Kapiteln von „Die Bibel in einem Jahr“ verfolgen wir die Geschichte zweier Brüder. Keiner von beiden ist idealisiert. Beide haben Fehler. Jeder hat seine Schwächen, Sünden und blinden Flecken. Und Gott wirkt in ihrem Leben, formt sie neu und macht sie zu Menschen, die er in seinem Heilsplan gebrauchen kann.
Josephs Vorbereitung ist auf ein Leben im Dienst an zweiter Stelle ausgerichtet. Er steht hinter Potiphar, hinter dem Gefängniswärter, hinter dem Pharao. Selbst innerhalb seiner Familie wird er letztendlich eine untergeordnete Rolle einnehmen.
Judas Vorbereitung hingegen ist auf eine Führungsrolle ausgerichtet. Er wird nach seiner Sünde mit seiner verwitweten Schwiegertochter Tamar schmerzlich gedemütigt. Doch er wird schließlich als der Bruder hervortreten, der sich für andere einsetzt und aus dessen Linie der Messias hervorgehen wird.
Diese letzten Kapitel der Genesis zeigen uns nicht nur die Entwicklung zweier Brüder, sondern auch, wie Gott in unserem Leben wirkt. Er formt uns auf unterschiedliche Weise für unsere verschiedenen Berufungen. Er demütigt uns, verletzt uns und erneuert uns. Er kreuzigt und erweckt uns zum Leben.
Er macht uns kleiner, damit in uns mehr Raum für Christus entsteht.
Mach mit bei „Die Bibel in einem Jahr“. Alle Informationen findest du unter https://www.1517.org/oneyear
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Heute lesen wir 1. Mose 41 bis 43. Wir wünschen euch einen schönen und gesegneten Tag 😘
by Jule with 4 comments
Wir sehen uns nachher beim MädelsKreis
Bibelgrundkurs für Frauen 😉
Mittwochs 15 bis 17 Uhr
Und beim
Online Bibelkurs
Mittwoch 17 bis 19 Uhr
https://zoom.us/j/95513354603?pwd=a2doelhieXlRZGxxZ3JkYUxtSjlTUT09
Meeting-ID: 955 1335 4603
Kenncode: 057704
und per Telefon:
Einwählen über 06938079884
Dann nach Aufforderung 95513354603# eingeben und dann nach Aufforderung 057704# eingeben und dann *6 damit du auch reden kannst

Heute lesen wir 1. Mose 38 bis 40. Wir wünschen euch einen schönen und gesegneten Tag 😘
by Jule with 1 comment
Heute lesen wir 1. Mose 34 bis 37. Wir wünschen euch einen schönen und gesegneten Tag 😘
by Jule with 2 comments