• Heute lesen wir …

      Wir lesen als Gruppe jedes Jahr einmal chronologisch die Bibel und fangen mit 1. Mose an und hören mit der Offenbarung auf - mach doch mit 

      Wir sind

      warum ihr beim Lesen der älteren Kommentare (bis 2013) den Eindruck habt, dass wir Zeugen Jehovas sind, erkläre ich hier ausführlich. Nur ganz kurz: NEIN, wir sind keine ZJ, sondern einfach nur Christen – ohne irgendeine Konfession, Dachverband oder Organisation über uns – die für Gott und sein Wort brennen und sich gerne mit anderen darüber unterhalten und austauschen

      Hier findest du die Daten zu unseren Treffen

      Unser Ziel

      … ist es, Menschen die Gott noch nicht kennen, zu ihm zu führen und mit seinem Wort bekannt zu machen; andere mit unserer Begeisterung für Gott und sein Wort anzustecken; einander zu ermuntern, im Glauben zu bleiben und zu wachsen; und einander zu helfen, ein ganz persönliches Verhältnis zum Schöpfer zu entwickeln, zu bewahren und zu vertiefen.

      Die Bibel

      Wir betrachten die ganze Bibel als Gottes Wort und sie hat für uns oberste Autorität. Wir vertreten keine bestimmte Lehrmeinung, sondern beziehen auch gerne andere Meinungen und Auslegungen mit ein, denn jeder sollte sich selbst anhand der Bibel ein Bild machen

      Warum sagen wir „Jehova“?

      Bitte „entschuldigt“, aber Arnold Fruchtenbaum – ein Jude, der zu Christus gefunden hat, benutzt (ebenso wie die unrevidierte Elberfelder 1905) diesen Namen als Name Gottes und er hatte auch in einem Seminar mal erklärt, warum:

      Auch wenn wir aufgrund der Schreibart der Juden nicht genau wissen, wie der Name früher ausgesprochen wurde (die Juden selbst sprechen ihn überhaupt nicht aus), so wissen wir doch, dass die meisten Namen der Bibel, die ein „Je“ drin haben, von dem Namen Gottes abgeleitet sind, wie zum.B. Jesus, Jesaja, Jeremia – um nur einige zu nennen

      Viele sprechen den Namen heute gar nicht mehr aus, das HERR hat den Gottes Namen in der Bibel ersetzt. Die meisten Übersetzer, die den Namen drin gelassen haben, übersetzen ihn mit Jahwe. Der Name Jehova wird sehr ungern benutzt, da er an die Zeugen Jehovas erinnert…

      Wichtig ist, dass der Name überhaupt benutzt wird, wir werden es unter anderem auch bei den 10 Plagen noch sehen. Es steht dir also frei, Jahwe oder Jehova zu sagen.

      Wir benutzen wie Arnold Fruchtenbaum den Namen Jehova – aus den selben Gründen

      Guckst du auch hier:

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    • März 12thWas wir sehen, ist nur vorübergehend, aber Gottes Versprechen sind für immer

      🌅 Was wir sehen, ist nur vorübergehend, aber Gottes Versprechen sind für immer 🌅

      Hey, heute stehen wir zwischen dem, was wir sehen, und dem, was Gott gesagt hat.

      Was wir sehen, kann dauerhaft aussehen.
      Was wir fühlen, kann uns überwältigen.
      Was wir erleben, mag unüberwindbar erscheinen.

      Aber der Himmel verkündet:

      „Denn das, was wir sehen, ist vergänglich, aber das, was wir nicht sehen, ist ewig.“ – 2. Korinther 4,18

      Und die Verheißungen Gottes werden nicht durch das erschüttert, was uns erschüttert.


      🔥 1. Was du siehst, ist nur ein Momentaufnahme – nicht die ganze Geschichte

      Vielleicht siehst du:

      • Eine Diagnose
      • Eine Verzögerung
      • Eine verschlossene Tür
      • Eine zerbrochene Beziehung
      • Finanziellen Druck
      • Einen Traum, der tot zu sein scheint

      Aber was du siehst, ist nur ein Moment in der Zeit – nicht das letzte Kapitel.

      Gott ist nicht an den Schnappschuss gebunden, den du vor Augen hast.

      „Du wirst nicht durch deine aktuellen Umstände definiert, sondern durch Gottes Verheißungen für dein Leben.“*

      Solange du noch atmest, ist Gott noch am Werk.

      Was du siehst, ist vorübergehend.
      Die Verheißung für dich ist ewig.


      🌊 2. Der Sturm ist real – aber er ist nicht ewig

      Der Sturm fühlt sich real an.
      Der Schmerz fühlt sich real an.
      Das Warten fühlt sich real an.

      Aber Stürme haben ein Ablaufdatum.

      Gottes Verheißungen nicht.

      Wenn der Feind den Druck erhöht, liegt das oft daran, dass du kurz vor einem Durchbruch stehst. Das Beben, das du siehst, ist kein Zeichen der Niederlage – es ist ein Zeichen dafür, dass der Himmel die Dinge zu deinen Gunsten neu ordnet.

      Vorübergehende Turbulenzen heben das ewige Schicksal nicht auf.

      Das Rote Meer schien unüberwindbar – bis es sich öffnete.
      Das Grab schien endgültig – bis es leer war.

      Was du siehst, ist nur vorübergehend.


      🌱 3. Der Glaube sieht mehr als das Auge sehen kann

      Glaube ist keine Verleugnung.
      Glaube ist eine Vision, die über das Sichtbare hinausgeht.

      Der Glaube sagt:

      • „Diese Krankheit ist nicht mein Ende.“
      • „Diese Verzögerung ist nicht mein Schicksal.“
      • „Dieses Tal ist nicht mein Zuhause.“

      Der Glaube verankert dich in dem, was Gott gesagt hat – nicht in dem, was die Umstände dir einreden wollen.

      Als Abraham seinen Körper betrachtete, sah er Unmöglichkeit.
      Als er Gottes Verheißung betrachtete, sah er eine Nation.

      Was siehst du heute?


      🕊 4. Die Verheißung ist realer als das Problem

      Hier ist eine Offenbarung:

      Die Verheißung Gottes ist realer als das Problem, mit dem du konfrontiert bist.

      Das Problem lebt in der Zeit.
      Die Verheißung lebt in der Ewigkeit.

      Probleme vergehen.
      Verheißungen bleiben bestehen.

      Der Himmel gerät nicht in Panik wegen dem, was dich beunruhigt.

      Gott ist nicht überrascht von der Diagnose.
      Er lässt sich nicht von der Wirtschaft einschüchtern.
      Er ist nicht verwirrt von deiner Verzögerung.

      Wenn Gott Wiederherstellung versprochen hat – wird sie kommen.
      Wenn er Versorgung versprochen hat, wird sie sich zeigen.
      Wenn er einen Sinn versprochen hat, wird er sich offenbaren.

      Nicht wegen deiner Stärke …
      sondern wegen seiner Treue.


      💎 5. Der Druck bringt Herrlichkeit hervor

      Du fühlst dich vielleicht unter Druck gesetzt – aber du bist nicht erdrückt.
      Du fühlst dich vielleicht erschüttert – aber du bist nicht verlassen.

      Vorübergehender Druck bringt ewiges Gewicht hervor.

      Die Schwierigkeiten, die du durchmachst, stärken:

      • deinen Charakter
      • deine Autorität
      • dein Mitgefühl
      • deine geistige Stärke
      • deine innige Beziehung zu Gott

      Genau das, was dich zu brechen scheint, formt dich in Wirklichkeit.

      Gib in einer vorübergehenden Phase nicht auf.


      🌄 6. Deine aktuelle Situation ist nicht deine dauerhafte Identität

      Was du siehst:

      • Schulden
      • Depression
      • Enttäuschung
      • Verzögerung

      Was Gott sieht:

      • Bestimmung
      • Gunst
      • Salbung
      • Expansion
      • Sieg

      Er sieht dich geheilt.
      Er sieht dich wiederhergestellt.
      Er sieht dich in deine Bestimmung treten.

      Der Feind möchte, dass du eine Phase als Urteil interpretierst.

      Aber Phasen ändern sich.

      Der Winter dauert nicht ewig.
      Die Nacht macht den Morgen nicht zunichte.

      Und deine gegenwärtigen Schwierigkeiten machen Gottes ewiges Wort nicht zunichte.


      🔔 7. Mut für heute

      Hier ist der Mut, den Gott dir geben will:

      • Das wird nicht ewig so bleiben.
      • Gott wirkt hinter dem, was du sehen kannst.
      • Die Verheißung gilt immer noch.
      • Der Himmel hat deinen Segen nicht zurückgenommen.
      • Was sich wie ein Rückschlag anfühlt, bereitet etwas Größeres vor.

      Auch wenn du keine Bewegung sehen kannst – Gott ist am Werk.

      Auch wenn du ihn nicht spüren kannst – er ist treu.

      Auch wenn sich Türen schließen – er bereitet bessere vor.


      ✨ Prophetische Erklärung über dich

      Ich erkläre:

      Was dauerhaft erscheint, wird sich verändern.
      Was tot erscheint, wird wiederbelebt werden.
      Was unmöglich erscheint, wird sich der Verheißung beugen.

      Die Phase, in der du dich gerade befindest, ist vorübergehend –
      aber das Wort über deinem Leben ist ewig.

      Du wirst unter dem Druck nicht zusammenbrechen.
      Du wirst nicht in Verzögerungen versinken.
      Du wirst nicht verlieren, was Gott bestimmt hat.

      Die Verheißung ist stärker als das Problem.


      🌟 Letzte Offenbarung

      Der Feind will, dass du nach dem lebst, was du siehst.
      Gott ruft dich dazu auf, nach der Verheißung zu leben.

      Was du siehst, ist vorübergehend.
      Was Gott gesagt hat, ist ewig.

      Heb deine Augen.

      Der Berg, den du siehst, ist vorübergehend.
      Die Verheißung, die zu dem Berg spricht, ist ewig.

      Und die Ewigkeit gewinnt immer


      by Jule with no comments yet
    • März 12thDie Bibelverse, die beweisen, dass Gott dir deine Sünden nicht anrechnet

      Einige Wahrheiten in der Bibel sind so einfach, dass man sie fast übersehen könnte. Sie stehen ganz unauffällig mitten im Evangelium, aber sie verändern total, wie wir Gott, uns selbst und unsere Stellung vor ihm sehen. Für viele Leute wird das christliche Leben als ständiges Bemühen dargestellt, mit Gott im Reinen zu bleiben. Ein einziger Fehler fühlt sich an wie Distanz. Ein einziger Ausrutscher fühlt sich an wie Disqualifikation. Die Leute fragen sich, ob Gott immer noch ihre Sünden zählt und ihre Beziehung zu ihm an ihren Leistungen misst. Doch genau im Zentrum der Botschaft des Evangeliums offenbart die Heilige Schrift etwas, das dem Herzen tiefe Ruhe schenkt.

      „Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selbst und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu.“ (2. Korinther 5,19)

      Dieser Vers offenbart, was tatsächlich am Kreuz geschah. Gott stand nicht in der Ferne und wartete darauf, dass die Menschen sich reinigten. Er war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selbst. Und während diese Versöhnung stattfand, passierte etwas Bemerkenswertes. Gott rechnete ihnen ihre Verfehlungen nicht an. Beim Kreuz ging es nicht darum, dass Gott den Menschen widerwillig vergab, nachdem sie ihr Verhalten verbessert hatten. Beim Kreuz ging es darum, dass Gott auf die Menschheit zuging und durch Jesus vollständig mit der Sünde fertig wurde. Das vollendete Werk Christi bedeutet, dass die Sünde in einem einzigen Moment göttlicher Erlösung vollständig beseitigt wurde. Das Evangelium lädt uns ein, aufzuhören, auf unsere Leistung zu schauen, und stattdessen anzuschauen, was Jesus für uns erreicht hat.

      Das Buch der Hebräer erklärt die Tiefe dieses vollendeten Werks mit unglaublicher Klarheit. Es sagt uns, dass Jesus keine vorübergehende Lösung für die Sünde angeboten hat, sondern eine vollständige und ewige. Die Schrift sagt: „Denn durch ein einziges Opfer hat er für immer diejenigen vollendet, die geheiligt werden.“ (Hebräer 10,14) Beachte die Sprache der Vollendung in diesem Vers. Ein einziges Opfer. Keine wiederholten Opfer. Keine Vergebung, die erlischt, wenn jemand versagt. Durch das Opfer Jesu wurde etwas Dauerhaftes vollbracht. Das Wort „vollendet“ spricht von einer vollendeten Stellung vor Gott. Es bedeutet, dass durch Christus das Werk, das notwendig ist, um uns in eine richtige Beziehung zu Gott zu bringen, bereits vollbracht wurde.

      Der Hebräerbrief fährt dann mit einer Verheißung fort, die dem Gläubigen unglaubliche Gewissheit gibt. „Ich werde ihre Sünden und ihre gesetzwidrigen Taten nicht mehr gedenken.“ (Hebräer 10,17) Das heißt nicht, dass Gott Informationen vergessen hat. Gott verliert kein Wissen. Es bedeutet, dass er sich nicht mehr auf die Sünden seines Volkes bezieht. Das vollendete Werk Jesu hat die Sünde so vollständig beseitigt, dass sie nicht mehr die Beziehung zwischen Gott und denen bestimmt, die an Christus glauben. Wegen des Kreuzes führt Gott keine Liste der Verfehlungen derer, die in Jesus sind. Die Schuld wurde bereits beglichen.

      Jahrelang haben viele Gläubige so gelebt, als würde Gott ständig ihre vergangenen Fehler überprüfen, ihre Verfehlungen abwägen und entscheiden, ob sie noch für seine Annahme in Frage kommen. Aber das Evangelium zeigt uns was viel Schöneres. Wegen dem vollendeten Werk von Jesus Christus hängt unsere Stellung vor Gott nicht von unseren Leistungen ab. Sie ist durch seinen Sohn gesichert. Das Kreuz hat keinen zerbrechlichen Frieden mit Gott geschaffen, der jedes Mal zerbricht, wenn wir stolpern. Es hat einen neuen Bund geschaffen, in dem Vergebung auf dem vollendeten Werk Christi beruht.

      Wenn diese Wahrheit in deinem Herzen Wurzeln schlägt, lässt der Druck, dich beweisen zu müssen, nach. Die Angst, Gottes Anerkennung zu verlieren, verschwindet allmählich. An ihre Stelle tritt ein tiefes Gefühl der Ruhe. Das Evangelium verkündet nicht, dass du dein Leben perfekt in den Griff bekommen musst, damit Gott dir nahe bleibt. Das Evangelium verkündet, dass Gott dich durch Jesus Christus bereits mit sich versöhnt und die Schuld, die einst gegen dich sprach, getilgt hat. Aufgrund des vollbrachten Werkes Christi ist die Geschichte zwischen dir und Gott nicht länger eine Geschichte, in der Sünden gezählt werden. Es ist eine Geschichte über eine Erlösung, die bereits vollbracht ist.


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    • März 9thVergebung, Rechtfertigung, Annahme und tiefe Liebe

      Heute ist Montag. Ein neuer Tag hat angefangen und eine neue Woche liegt vor dir. Bevor du anfängst, über alles nachzudenken, was letzte Woche passiert ist, halt kurz inne und hör dir diese Wahrheit an. In Christus wird deine Geschichte nicht von gestern geschrieben. In der Bibel steht: „Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur. Das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden“ (2. Korinther 5,17 ESV). Durch das vollendete Werk Jesu Christi wird dein Leben nicht von deinen schlimmsten Momenten, deinen größten Fehlern oder den Dingen bestimmt, die dein Herz zu beschuldigen versuchen. Als Jesus ans Kreuz ging, trug er die ganze Last der Sünde, der Schande und des Versagens, damit du sie nicht in jeden neuen Tag mitnehmen musst.

      Das heißt, du musst das Gestern nicht in diese Woche mitnehmen. Das Kreuz hat bereits geregelt, was gegen dich stand. Die Schrift sagt, dass Gott „die Schuldschrift, die gegen uns stand, mit ihren Forderungen getilgt hat. Er hat sie aufgehoben und an das Kreuz geheftet“ (Kolosser 2,14 ESV). Jede Anschuldigung, die dich in diese Woche zu verfolgen versucht, wurde bereits von Jesus beantwortet. Die Stimme, die sagt, dass du zu oft versagt hast, wurde bereits durch das Blut Christi zum Schweigen gebracht. Aufgrund des vollbrachten Werks Jesu ist deine Stellung vor Gott nicht fragil. Sie ist sicher.

      Diese Woche beginnt nicht mit Druck. Sie beginnt mit der Gnade, die durch das Kreuz Jesu Christi offenbart und gesichert wurde. Die Schrift sagt: „Da wir nun durch den Glauben gerechtfertigt sind, haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus“ (Römer 5,1 ESV). Dein Frieden mit Gott hängt nicht davon ab, wie perfekt die letzte Woche war. Er beruht ganz und gar auf dem, was Jesus für dich am Kreuz vollbracht hat. Dank ihm beginnst du diese Woche nicht damit, dir Gottes Anerkennung verdienen zu wollen. Du beginnst diese Woche bereits als jemand, der angenommen, gerechtfertigt und durch Christus Gott nahegebracht ist.

      Wenn du heute Morgen mit Bedauern aufgewacht bist, kannst du es loslassen. Wenn dein Verstand immer wieder Dinge wiederholt, von denen du dir wünschst, sie wären anders gelaufen, kannst du sie loslassen. Das vollendete Werk Jesu bedeutet, dass deine Beziehung zu Gott nicht auf deiner Leistung beruht, sondern auf seinem Opfer. In der Bibel steht: „Durch ein einziges Opfer hat er für immer diejenigen vollendet, die geheiligt werden“ (Hebräer 10,14 ESV). Durch Jesus ist deine Stellung vor Gott ein für alle Mal gesichert.

      Also schau nach oben und geh mit Zuversicht in diese neue Woche. Schau nicht ständig zurück und such nach dem, was schiefgelaufen ist. Schau nach vorne und denk daran, wer mit dir geht. Jesus sagte: „Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende“ (Matthäus 28,20 ESV). Derselbe Herr, der das Werk deiner Erlösung vollbracht hat, ist der Herr, der heute mit dir geht.

      Du beginnst diese Woche nicht mit leeren Händen. Dank des vollbrachten Werks Jesu Christi beginnst du sie mit Vergebung, Rechtfertigung, Annahme und tiefer Liebe. Lass das Gestern hinter dir, denn das Kreuz hat sich bereits darum gekümmert. Gehe mit Frieden in diese neue Woche, in dem Wissen, dass dein Leben sicher in dem ruht, was Jesus bereits für dich vollbracht hat.


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    • März 5thWarum wählt Jesus ausgerechnet 12 Apostel?

      Als Jesus zwölf Jünger auswählt, ist das keine zufällige Entscheidung oder eine bequeme Zahl. Es ist eine bewusste, bedeutungsvolle Handlung, die bis zu den Anfängen Israels zurückreicht. Jeder jüdische Zuhörer hätte das sofort gespürt. Zwölf Stämme. Zwölf Söhne Jakobs. Zwölf Steine auf dem Brustschild des Priesters. Die Zahl zwölf war keine symbolische Verzierung. Sie stand für Identität. Indem Jesus zwölf auswählt, sagt er etwas, ohne es laut auszusprechen. Er gibt Israel nicht auf. Er formt es um sich herum neu.

      Das ist wichtig, weil viele Leute denken, das Evangelium fange damit an, das Alte wegzuwerfen. Aber Jesus schmeißt Israel nicht weg und fängt nicht von vorne an. Er sammelt zwölf normale, fehlerhafte Männer und stellt sie in den Mittelpunkt von Gottes Erlösungsplan. Er löscht die Geschichte nicht aus. Er macht sie weiter. Was durch Sünde, Exil und Versagen zerbrochen war, wird durch Gnade wiederhergestellt. Die Verheißung ist nicht gescheitert. Sie hat ihre Erfüllung gefunden.

      Im Alten Testament sollten die Stämme Israels Gottes Gegenwart in der Welt widerspiegeln. Im Laufe der Zeit haben Spaltung, Götzendienst und Angst diese Berufung verzerrt. Als Jesus kommt, existieren die Stämme eher als Erinnerung denn als Mission. Und doch sagt Jesus nicht, dass dieser Plan beendet ist. Er wählt still zwölf aus und beginnt von vorne. Nicht durch Macht, nicht durch Nationalismus, nicht durch Gesetz, sondern durch Beziehung und Gnade.

      Die hier verborgene Wahrheit des Evangeliums ist tiefgründig. Gott macht seine Verheißungen nicht zunichte, wenn die Menschen ihnen nicht gerecht werden. Er erfüllt seine Verheißungen auf eine Weise, die schließlich zum Erfolg führt. Jesus wird zum Mittelpunkt, den Israel immer haben sollte. Identität entspringt nicht mehr der Abstammung oder dem Land. Sie entspringt der Vereinigung mit ihm. Das Volk Gottes wird nicht ersetzt. Es wird neu versammelt, neu definiert und wiederhergestellt.

      Deshalb wird die Kirche im Neuen Testament nie als Gottes Plan B dargestellt. Paulus macht deutlich, dass die Verheißungen an Israel weiterhin gelten. Was sich ändert, ist nicht Gottes Treue, sondern das Fundament. Jetzt hält alles in Christus zusammen. Wie die Schrift sagt: „Denn alle Verheißungen Gottes finden in ihm ihr Ja“ (2. Korinther 1,20, ESV). Jesus ist keine Unterbrechung von Gottes Geschichte. Er ist ihr Ja.

      Das schenkt den Gläubigen, die befürchten, dass ihr Versagen sie für Gottes Pläne disqualifiziert, tiefen Frieden. Wenn Gott Israel nach Jahrhunderten der Wanderschaft, Spaltung und Ungehorsamkeit nicht verlassen hat, dann verlässt er auch dich nicht. Dieselbe Gnade, die eine Nation um Jesus herum neu geformt hat, ist die Gnade, die jetzt Leben um ihn herum neu formt. Gott verwirft nicht, was er versprochen hat. Er erlöst es.

      Die praktische Anwendung ist Zuversicht. Du bist nicht Teil von etwas Zerbrechlichem. Du bist Teil von etwas Vollendetem. Das Evangelium bedeutet nicht, dass Gott seinen ursprünglichen Plan aufgibt. Es bedeutet, dass Gott ihn auf eine Weise vollendet, die nicht scheitern kann. Dein Platz in Christus ist nicht vorläufig. Er ist verwurzelt in der Treue des Bundes, die sich von Genesis bis zur Offenbarung erstreckt.

      Dass Jesus zwölf Jünger auswählte, sagt uns etwas Beständiges und Beruhigendes. Gott hält sein Wort. Er ersetzt nicht, was er versprochen hat. Er stellt es wieder her, indem er es auf seinen Sohn ausrichtet. Und weil Christus das Zentrum ist, wird das, was um ihn herum aufgebaut ist, Bestand haben.

      Das Evangelium hebt Gottes Verheißungen nicht auf.
      Es erfüllt sie.


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    • März 4thDer stille Krieg in deinem Kopf

      „Der stille Krieg in deinem Kopf: Wie der Feind Gläubige quält und die Macht, die du hast, um ihn zu besiegen“

      Es gibt etwas, das mir in der Gemeinde Christi immer wieder auffällt. Einer der wichtigsten Schauplätze des Kampfes ist nicht das Bankkonto, nicht die Plattform, nicht einmal der physische Körper. Es ist der Verstand.

      Der Feind wird versuchen, dir deinen Frieden zu rauben. Wenn er deine Berufung nicht aufhalten kann, wird er versuchen, deine Gedanken zu quälen. Die Schrift sagt ganz klar, dass unser Kampf nicht fleischlich ist. In 2. Korinther 10,3-5 heißt es: „Denn obwohl wir im Fleisch wandeln, kämpfen wir nicht nach dem Fleisch. Denn die Waffen unseres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig durch Gott, um Festungen zu zerstören, Argumente und alles Hohe, das sich gegen die Erkenntnis Gottes erhebt, niederzureißen und jeden Gedanken gefangen zu nehmen unter den Gehorsam Christi.“ Beachte diesen Satz. Jeden Gedanken gefangen nehmen. Das Schlachtfeld ist das Gedankenleben.

      Die Qual des Geistes ist eine der ältesten Taktiken des Feindes. Angst, Anschuldigungen, Verurteilung, aufdringliche Gedanken, Scham, Verzweiflung. Das sind feurige Pfeile. In Epheser 6,16 heißt es: „Vor allem aber nehmt den Schild des Glaubens, mit dem ihr alle feurigen Pfeile des Bösen auslöschen könnt.“ Die Pfeile zielen auf euren Verstand. Sie sollen Emotionen entfachen, die Wahrnehmung verzerren und das Vertrauen in eure Identität in Christus schwächen.

      Aber hier ist die Wahrheit. Ein Gläubiger ist nicht machtlos. In 1. Johannes 4,4 heißt es: „Ihr seid aus Gott, meine Kinder, und habt sie überwunden; denn der in euch ist, ist größer als der, der in der Welt ist.“ Der Geist Gottes lebt in dir. Das bedeutet, dass die Qual keine Macht über dich hat. Sie mag versuchen, dich zu bedrängen, aber sie besitzt dich nicht. Sie definiert dich nicht. Sie hat nicht das letzte Wort.

      Gleichzeitig müssen wir ehrlich sein. Viele starke Gläubige erleben Zeiten, in denen der Kampf intensiv ist. Elia saß, nachdem er Feuer vom Himmel herabgerufen hatte, unter einem Baum und bat darum, sterben zu dürfen. David schrieb Psalmen in tiefer Not. Sogar Paulus sprach von Kämpfen außerhalb und Ängsten innerhalb. Psychischer Druck bedeutet nicht, dass dir der Glaube fehlt. Es bedeutet, dass du ein Mensch bist und dich in einem echten geistlichen Kampf befindest.

      Der Schlüssel liegt darin, Identität und Autorität zu verstehen. In Römer 8,1 heißt es: „So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.“ Wenn ein Gedanke voller Anschuldigungen und Hoffnungslosigkeit ist, kommt er nicht vom Vater. Der Heilige Geist überführt, um wiederherzustellen. Der Feind klagt an, um zu lähmen. In Offenbarung 12,10 wird er als Ankläger der Brüder bezeichnet. Wenn du dich unerbittlich verurteilt fühlst, ist das ein Hinweis auf die Quelle.

      Der Sieg besteht nicht darin, so zu tun, als gäbe es diese Gedanken nicht. Der Sieg besteht darin, sie zu erkennen, sie abzulehnen und sie durch die Wahrheit zu ersetzen. Philipper 4,8 fordert uns auf, über das nachzudenken, was wahr, edel, gerecht, rein, liebenswert und von gutem Ruf ist. Du hast das Recht und die Verantwortung, deine Gedanken neu auszurichten. Die Erneuerung des Sinnes, wie es in Römer 12,2 heißt, ist Teil des Verwandlungsprozesses.

      Und hör mir gut zu: Du bist nicht allein. Der Feind isoliert dich. Er flüstert dir zu: „Du bist der Einzige, der so zu kämpfen hat.“ Das ist eine Lüge. Viele Gläubige kämpfen still in ihrem Gedankenleben. Die Scham hält sie zum Schweigen. Aber der Leib Christi war nie für Isolation gedacht. Jakobus 5,16 sagt: „Bekennt einander eure Sünden und betet füreinander, damit ihr geheilt werdet.“ Es liegt Kraft darin, die Dunkelheit ans Licht zu bringen.

      Der Herr lässt sich von deinem inneren Kampf nicht einschüchtern. Er ist dir nahe. In 2. Timotheus 1,7 heißt es: „Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Furcht gegeben, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.“ Eine gesunde Besonnenheit ist Teil deines Erbes. Vielleicht musst du dafür kämpfen. Vielleicht musst du sie bewahren. Aber sie gehört dir.

      Wenn du mit quälenden Gedanken zu kämpfen hast, denk nicht, dass du fehlerhaft bist. Denk nicht, dass du disqualifiziert bist. Steh auf der Wahrheit. Sprich das Wort. Bete, auch wenn du keine Lust dazu hast. Umgib dich mit Gläubigen, die mit dir beten. Und denk daran, dass derjenige, der ein gutes Werk in dir begonnen hat, es auch treu vollenden wird.

      Der Verstand mag ein Schlachtfeld sein, aber du kämpfst nicht um den Sieg. In Jesus Christus kämpfst du aus dem Sieg heraus. Kein Plan des Teufels wird dich jemals besiegen.

      Jesus ist bis zum Ende der Zeit bei uns. Er wird uns niemals verlassen und er wird uns niemals im Stich lassen.


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    • Feb. 24thWas wirklich passiert, wenn du vor Christus stehst

      Viele aufrichtige Gläubige lesen 2. Korinther 5,10 und spüren dabei ein mulmiges Gefühl im Magen. Der Vers besagt, dass wir alle vor dem Richterstuhl Christi erscheinen müssen, und einigen wurde dies so vermittelt, als würden Gläubige vor ein furchterregendes Gericht gestellt, wo ihre Erlösung auf dem Spiel steht. Wenn wir uns jedoch Zeit nehmen und uns das Griechische und den gesamten Kontext des Evangeliums genauer ansehen, ergibt sich ein viel klareres und friedlicheres Bild. Dieser Abschnitt beschreibt den Thron Christi, auf dem die Belohnung ausgesprochen wird, und nicht einen Prozess, in dem über deine Erlösung entschieden wird.

      Der Vers sagt: „Denn wir müssen alle vor dem Richterstuhl Christi erscheinen, damit jeder seinen Lohn empfängt für das, was er im Leib getan hat, es sei gut oder böse“ (ESV). Der Schlüsselbegriff ist „Richterstuhl“, was im Griechischen mit dem Wort bēma bezeichnet wird. Im ersten Jahrhundert war das bēma normalerweise eine erhöhte Plattform, auf der Belohnungen verteilt wurden, vor allem bei Sportwettkämpfen wie denen in der Nähe von Korinth. Die ersten Leser von Paulus haben das bēma sicher stark mit Bewertung und Belohnung verbunden, nicht mit einer strafrechtlichen Verurteilung, um über Schuld zu entscheiden.

      Ein weiteres wichtiges griechisches Wort ist phaneroō, übersetzt „erscheinen“. Es bedeutet, sichtbar gemacht oder ans Licht gebracht zu werden. Der Schwerpunkt liegt auf Offenlegung und Klarheit. Paulus sagt, dass das Leben der Gläubigen vor Christus offenbart wird. Er sagt nicht, dass ihre Erlösung erneut vor Gericht gestellt wird.

      Wir müssen diesen Vers auch im Zusammenhang mit der Botschaft des Paulus lesen. Nur wenige Zeilen später schreibt er, dass Gott in Christus „die Welt mit sich versöhnt hat und ihnen ihre Verfehlungen nicht anrechnet“ (2. Korinther 5,19 ESV). Das ist eine Aussage über ein vollendetes Werk. Wenn Gott den Gläubigen ihre Verfehlungen wegen des Kreuzes nicht anrechnet, dann kann der Richterstuhl kein Moment sein, in dem dieselben Sünden erneut angerechnet werden. Das Kreuz hat die Frage der Sünde für diejenigen, die in Christus sind, bereits geklärt.

      Paulus geht es in diesem Abschnitt darum, dass wir bewusst als Menschen leben, die schon zum Herrn gehören. Das griechische Wort komizō, übersetzt mit „empfangen“, bedeutet, dass man das zurückbekommt, was man verdient hat. In der Lehre von Paulus passt das zur Kategorie Belohnung oder Verlust der Belohnung, nicht zum Verlust der Erlösung. Die Bibel zeigt immer wieder, dass Gläubige durch Gnade und nicht durch Werke gerettet werden, aber unsere Werke sind trotzdem wichtig für die ewige Belohnung.

      Was bedeutet das für den Gläubigen heute? Es bedeutet, dass der Richterstuhl der Belohnungssitz Christi ist, wo das Leben der Gläubigen von dem Erlöser, der sie erlöst hat, liebevoll bewertet wird. Es ist kein zweiter Gerichtssaal, in dem über dein ewiges Schicksal entschieden wird. Das wurde bereits entschieden, als Jesus sagte: „Es ist vollbracht“ (Johannes 19,30 ESV).

      Gleichzeitig ist dies dennoch ein bedeutungsvoller und heiliger Moment. Unser Leben ist für den Herrn wichtig. Die Art und Weise, wie seine Gnade durch uns gewirkt hat, die Liebe, in der wir gelebt haben, und die Treue, die er in uns hervorgebracht hat, werden alle ans Licht kommen. Nicht zur Verurteilung, sondern zur ehrlichen und liebevollen Bewertung durch den Einen, der uns vollkommen kennt und uns von ganzem Herzen liebt.

      Das sollte deinem Herzen tiefe Ruhe schenken. Du bewegst dich nicht auf einen Moment zu, in dem Gott entscheidet, ob Jesus genug getan hat. Du bewegst dich auf den Einen zu, der sich bereits für dich hingegeben hat. Der Christus auf dem Bēma ist derselbe Christus, der deine Sünden getragen hat, dir seine Gerechtigkeit geschenkt hat und versprochen hat, dass er niemanden, der zu ihm kommt, jemals abweisen wird.

      Aufgrund des vollendeten Werks Jesu können Gläubige diesen Abschnitt mit Frieden lesen. Deine Erlösung ist in Christus sicher. Deine Sünden sind vollständig getilgt worden. Und an dem Tag, an dem du vor ihm stehst, wird es nicht darum gehen, über deine Annahme zu entscheiden, sondern um die gnädige Bewertung und Belohnung eines Lebens, das seine Gnade ermöglicht hat.


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    • Feb. 19thWenn die Ergebnisse gering erscheinen und dein Herz müde ist

      Der Dienst hat schöne Tage. Tage, an denen man Durchbrüche erlebt. Tage, an denen Gebete vor deinen Augen erhört werden. Tage, an denen die Früchte unbestreitbar sind. Aber der Dienst hat auch ruhige Tage. Schwere Tage. Tage, an denen die Kritik laut ist, die Ergebnisse gering erscheinen und dein Herz müde ist. Wenn du dich gerade in einer solchen Phase befindest, möchte ich direkt zu dir sprechen. Du versagst nicht, weil es sich schwer anfühlt. Sogar der Apostel Paulus schrieb in 2. Korinther 4,8–9, dass er in jeder Hinsicht bedrängt, ratlos, verfolgt und niedergeschlagen war, aber nicht zermalmt, nicht zur Verzweiflung getrieben, nicht verlassen, nicht vernichtet. Druck bedeutete nicht Verlassenheit.

      Die Seelsorge von Menschen hat einen versteckten Preis. Du trägst Lasten, die die meisten nie sehen werden. Du betest für Situationen, die deinen Glauben auf die Probe stellen. Du sprichst anderen Mut zu, während du dich selbst manchmal leer fühlst. In Numeri 11 kam Moses an einen Punkt, an dem ihm die Last, Israel zu führen, unerträglich erschien. Er war überfordert. Doch Gott tadelte ihn nicht dafür, dass er ehrlich war. Er begegnete ihm in dieser Situation. Schwierige Momente in der Leiterschaft sind kein Zeichen dafür, dass du deine Berufung verfehlt hast. Sie sind oft ein Beweis dafür, dass du sie lebst.

      Aufgrund des vollbrachten Werks Jesu ist deine Identität nicht in den Ergebnissen deines Dienstes verwurzelt. In Hebräer 13,14 heißt es: „Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern suchen die zukünftige.“ Das bedeutet, dass der Dienst nicht dein endgültiges Zuhause ist. Erfolg ist nicht deine Sicherheit. Einfluss ist nicht dein Fundament. Jesus ist es. Das Kreuz hat deine Zugehörigkeit besiegelt. Die Auferstehung hat deine Zukunft gesichert. Wenn sich alles um dich herum unsicher anfühlt, hast du immer noch ein garantiertes Zuhause. Deine Belohnung ist nicht Applaus. Deine Belohnung ist Christus selbst.

      In Jesaja 49,4 steht, dass selbst wenn es sich so anfühlt, als hättest du umsonst gearbeitet, deine Sache beim Herrn ist und deine Belohnung bei deinem Gott. Dieser Vers wurde im Zusammenhang mit einem Diener gesprochen, der sich unsichtbar fühlte. Gott sieht, was andere übersehen. Er sieht privaten Gehorsam. Er sieht treues Predigen, wenn die Menge klein ist. Er sieht Tränen, die im Verborgenen geweint werden. Nichts, was für seinen Namen ausgegossen wird, ist verschwendet.

      Es wird Tage geben, an denen du dich selbst in Frage stellst. Tage, an denen du dich fragst, ob das Opfer es wert ist. In diesen Momenten verankere dich in dieser Wahrheit aus 1. Korinther 15,58: „Seid standhaft, unerschütterlich und immer reichlich tätig im Werk des Herrn, in der Gewissheit, dass eure Mühen im Herrn nicht vergeblich sind.“ Nicht vergeblich. Nicht vergessen. Nicht bedeutungslos. Das vollendete Werk Jesu garantiert, dass das, was du in ihm aufbaust, ewiges Gewicht hat.

      Lass das auf dich wirken. Du wirst nicht durch deine Ausdauer zusammengehalten. Du wirst durch Gnade zusammengehalten. Du wirst nicht durch ständige Erfolge aufrecht erhalten. Du wirst durch Christus aufrecht erhalten. Der Dienst kann dich erschüttern. Kritik kann wehtun. Müdigkeit kann dir Lügen einflüstern. Aber Jesus ist dein garantiertes Zuhause. Wenn sich Plattformen verschieben, wenn sich Jahreszeiten ändern, wenn Menschen dich missverstehen, bleibt er.

      Also atme tief durch. Ruhe dich aus, wenn du es brauchst. Kehre zurück zu den Füßen des Einen, der dich berufen hat. Du solltest nie von den Früchten des Dienstes leben. Du solltest aus der Vereinigung mit Christus leben. Und kein schwieriger Tag kann zunichte machen, was er vollbracht hat. Dein Zuhause ist sicher. Deine Berufung ist sichtbar. Deine Zukunft ist stabil. Mach weiter.

      Das ist für mich.


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    • Feb. 6thEinladung zu Ruhe und Klarheit

      Ich schreibe das, weil mir aufgefallen ist, dass viele Gläubige mit Belastungen, Verwirrung und Entmutigung zu kämpfen haben, nicht weil Gott weit weg ist oder enttäuscht, sondern wegen der Stimmen, die sie in ihrem Leben zulassen. Einfluss ist mächtig. Die Leute, denen wir zuhören, von denen wir lernen und denen wir vertrauen, prägen, wie wir Gott, uns selbst und unseren Weg mit ihm sehen. Die meisten Gläubigen suchen mit aufrichtigem Herzen Rat. Sie wollen Weisheit, Wachstum und Orientierung. Sie wollen Gott ehren. Aber selbst gut gemeinte Stimmen können uns manchmal vom Frieden abbringen, wenn sie nicht in Wahrheit und Gnade verwurzelt sind.

      Die Heilige Schrift beginnt mit dieser Weisheit: „Wohl dem, der nicht dem Rat der Gottlosen folgt“ (Psalm 1,1, ESV). Dies ist keine Warnung, die Angst oder Isolation hervorrufen soll. Es ist eine Einladung zu Ruhe und Klarheit. Ratschläge prägen die Richtung, und die Richtung prägt die Erfahrung. Wenn die Stimmen, denen wir zustimmen, nicht auf dem vollbrachten Werk Jesu gründen, können sie unseren Fokus langsam von der Gnade weg und zurück auf Druck, Leistung und eigene Anstrengung lenken. Diese Verschiebung ist subtil, aber ihre Folgen sind schwerwiegend. Die Freude schwindet. Das Selbstvertrauen schwächt sich ab. Der Glaube beginnt sich wie etwas anzufühlen, das wir verwalten müssen, anstatt wie etwas, das wir empfangen.

      Psalm 1 fährt fort: „Sondern seine Freude ist die Weisung des Herrn, und über seine Weisung meditiert er Tag und Nacht“ (Psalm 1,2, ESV). Für den Gläubigen bedeutet die Freude an der Weisung nicht, dass er sich bemüht, Regeln zu befolgen. Jesus hat die Weisung vollständig für uns erfüllt (Matthäus 5,17). Das bedeutet, dass wir die Schrift jetzt durch ihn lesen. Tag und Nacht zu meditieren bedeutet nicht, sich ständig anzustrengen, sondern sich immer wieder zu erneuern. Es bedeutet, dass wir zulassen, dass die Wahrheit dessen, was Christus bereits vollbracht hat, unser Denken, Handeln und Ausruhen prägt. Wenn wir das Evangelium als unsere Brille nehmen, ersetzt Offenbarung den Druck.

      Der Psalmist malt dann ein Bild der Stabilität: „Er ist wie ein Baum, der an Wasserbächen gepflanzt ist, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht. Alles, was er tut, gelingt ihm“ (Psalm 1,3, ESV). Achte auf die Sprache. Der Baum ist gepflanzt und muss nicht ums Überleben kämpfen. Die Früchte kommen zur rechten Zeit, ohne dass man sie erzwingen muss. Die Blätter verwelken nicht, auch wenn sich die Umgebung ändert. Das ist das Leben, das entsteht, wenn man in der Wahrheit verwurzelt bleibt. Wenn die Nahrung regelmäßig kommt, wächst man ganz natürlich. So wirkt Gnade. Sie bringt Früchte hervor, ohne dass man sich anstrengen muss.

      Im Gegensatz dazu sagt die Schrift: „Die Bösen sind nicht so, sondern wie Spreu, die der Wind verweht“ (Psalm 1,4, ESV). Spreu hat kein Gewicht und keine Wurzeln. Das passiert, wenn Stimmen nicht in Christus verankert sind. Jeder Rat, der von Angst, Verurteilung oder Selbstvertrauen getrieben ist, mag überzeugend klingen, aber er kann die Seele nicht stärken. Er macht Gläubige unsicher, hin- und hergeworfen zwischen Meinungen, Trends und spirituellem Druck. Offenbarung bringt Gewicht. Gnade bringt Halt.

      Der Psalm endet mit dieser Zusicherung: „Denn der Herr kennt den Weg der Gerechten, aber der Weg der Bösen wird vergehen“ (Psalm 1,6, ESV). Hier geht es nicht darum, dass Gott auf Versagen achtet. Es geht um Gottes Fürsorge und sein Wirken. Die Gerechtigkeit des Gläubigen ist nicht zerbrechlich. Sie wurde durch Jesus gesichert (2. Korinther 5,21). Gott kennt den Weg, den du gehst, weil er dich darauf gestellt hat. Der Weg, der untergeht, ist nicht deine Identität, sondern jeder Weg, der auf etwas anderem als Christus aufgebaut ist.

      Es geht nicht darum, Menschen auszuschließen oder jeder Stimme misstrauisch gegenüberzustehen. Es geht darum, mit Übereinstimmung weise zu sein. Was wir wiederholt hören, wird schließlich zu dem, was wir in uns tragen. Und Gottes Wunsch ist es nicht, dass seine Kinder belastet oder verwirrt leben, sondern dass sie verwurzelt bleiben, genährt werden und in dem Ruhe finden, was Jesus bereits vollbracht hat.


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    • Jan. 20thPaulus‘ Dorn war keine Strafe, sondern Kraft

      Paulus‘ Dorn war keine Strafe, sondern Kraft

      Nur wenige Passagen in der Heiligen Schrift haben mehr theologische Überlegungen angeregt als Paulus‘ Worte über den „Dorn im Fleisch“ in 2 Korinther 12. Mit Ehrlichkeit und spiritueller Reife schreibt der Apostel Paulus über eine anhaltende Bedrängnis, die ihn zutiefst demütigte, obwohl Gott ihn mächtig gebrauchte. Dies war keine vorübergehende Unannehmlichkeit. Es war etwas Dauerhaftes, etwas so Schmerzhaftes, dass Paulus den Herrn dreimal bat, es zu entfernen.

      Paulus beschreibt diesen Dorn als „einen Boten Satans, der mich schlagen soll“. Das ursprüngliche griechische Wort für Dorn, skolops, bezieht sich auf einen scharfen Pfahl oder Splitter, der ständige Reizungen verursacht. Das sagt uns, dass der Dorn nicht symbolisch für Stolz an sich stand, sondern etwas Greifbares war, das Schwäche, Einschränkung und Abhängigkeit von Gott hervorrief.

      Die meisten Theologen glauben aufgrund des biblischen Kontexts, der Schriften der frühen Kirche und linguistischer Studien, dass der Dorn des Paulus wahrscheinlich physischer Natur war. Viele vermuten eine chronische Augenkrankheit oder eine schwere Sehbehinderung. In Galater spricht Paulus davon, dass die Gläubigen bereit sind, sich für ihn die Augen auszureißen. An anderen Stellen bezieht er sich auf seine körperliche Schwäche und seine unscheinbare physische Präsenz. Alte medizinische Konkordanzen beschreiben Erkrankungen, die in der Region, durch die Paulus reiste, häufig vorkamen und extreme Augenschmerzen, verschwommenes Sehen und wiederkehrende Entzündungen verursachen konnten. Andere vermuten wiederkehrende Krankheiten, neurologische Schmerzen oder die körperlichen Folgen wiederholter Schläge und Steinigungen. Klar ist, dass dieser Dorn Paulus nicht moralisch, sondern körperlich und emotional einschränkte.

      Ebenso wichtig ist, was der Dorn nicht war. Es war keine Sünde, für die Paulus keine Buße tun wollte. Es war nicht Gottes Billigung des Leidens um des Leidens willen. Es war auch kein Beweis für einen Mangel an Glauben. Paulus lebte in Gehorsam, Offenbarung und apostolischer Autorität. Dennoch ließ Gott eine Schwäche bestehen, damit Paulus niemals die Kraft, die durch ihn floss, für seine eigene halten würde.

      Gottes Antwort auf das Gebet des Paulus ist eine der tiefgründigsten Offenbarungen in der Heiligen Schrift. „Meine Gnade genügt dir, denn meine Kraft wird in der Schwachheit vollkommen.“ Mit anderen Worten: Gott lehnte das Gebet des Paulus nicht aus Grausamkeit ab, sondern aus einem bestimmten Grund. Der Dorn wurde zu einem Ort, an dem die göttliche Kraft ständig wirken konnte. Paulus lernte, dass Schwäche, die sich Gott hingibt, zu einer Plattform für übernatürliche Kraft wird.

      Diese Wahrheit spricht die Gläubigen von heute direkt an. Viele der treuesten Diener Gottes tragen einen Dorn. Das kann eine körperliche Einschränkung sein, emotionaler Schmerz, unbeantwortete Fragen oder eine Last, die sich nicht so schnell aufheben lässt. Wir gehen oft davon aus, dass der Dorn verschwinden sollte, wenn Gott mit uns zufrieden ist. Paulus lehrt uns das Gegenteil. Manchmal bleibt der Dorn nicht deshalb bestehen, weil Gott fern ist, sondern weil er nah ist. Er hält uns abhängig. Er hält uns demütig. Er hält uns in der Gnade verankert.

      Paulus‘ Schlussfolgerung ist erstaunlich. Er sagt, er habe gelernt, sich in Schwachheit zu freuen, nicht weil Schwachheit sich gut anfühlt, sondern weil sie ihn in die Lage versetzt, die Kraft Christi tiefer zu erfahren. Das ist keine Resignation. Es ist reifer Glaube. Es ist das Vertrauen darauf, dass Gottes Kraft durch unsere Grenzen nicht geschmälert wird, sondern durch sie offenbart wird.

      Für Gläubige heute ist diese Botschaft hoffnungsvoll und erdend. Du bist nicht disqualifiziert, weil du zu kämpfen hast. Du bist nicht vergessen, weil ein Gebet noch nicht so erhört wurde, wie du es dir erhofft hast. Gott tut vielleicht etwas Tieferes als nur etwas zu beseitigen. Er formt vielleicht Christus in dir durch Abhängigkeit, Demut und Ausdauer.

      Der Dorn hinderte Paulus nicht daran, seine Berufung zu erfüllen. Er prägte die Art und Weise, wie er sie erfüllte. Und auf die gleiche Weise kann Gott unsere Schwächen nicht als Hindernisse, sondern als Kanäle für seine Herrlichkeit nutzen. Wenn wir aufhören, uns anzustrengen, stark zu erscheinen, und uns stattdessen an seine Gnade klammern, entdecken wir, was Paulus entdeckt hat. Seine Kraft ruht auf einem hingegebenen Leben.

      Das ist keine Niederlage. Das ist ein durch Gnade geläuterter Sieg.


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    • Dez. 1st2. Korinther 10 bis 13

      Heute lesen wir 2. Korinther 10 bis 13. Wir wünschen euch einen schönen und gesegneten Tag 😘


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