2. Könige 16:10-18
Ahas und der König von Assyrien – Wem wollen wir gefallen?
Interessant, wenn man das im Zusammenhang liest und mit der Geschichte Jehovas mit dem Volk vergleicht:
Ahas ist in Schwierigkeiten und wendet sich an den König von Assyrien. Gegen Bezahlung springt dieser ein und hilft Ahas. Aus diesem Grund der Errettung entsteht eine tiefe Dankbarkeit, aus der heraus Ahas einiges unternimmt, um dem König von Assyrien seine Dankbarkeit und seinem Respekt zu erweisen.
Er verändert den Altar und das Tempelwesen – damit es dem Kömig von Assyrien gefällt
Jetzt müssen wir dabei aber im Sinn behalten, dass der bronzene Altar und das kupferne Meer nicht einfach so hergestellt worden waren, nach den Ideen von Menschen. Jehova selbst hatte genaue Anweisungen für die Stiftshütte gegeben und somit auch für den Tempel. Alles, was sich dort befand, war nach genauer Anweisung von Jehova hergestellt worden.
Welchen Sinn hatte das mit dem Tempel und dem Altar eigentlich gehabt?
Ging es dabei nicht um Jehova? Darum, IHM zu gefallen, ihn anzubeten, ihm eine Freude zu machen? Und warum?
Welchen Ursprung hatte das Ganze?
Gott selbst hatte sein Volk aus Ägypten befreit und in den 40 Jahren in der Wüste bewahrt, er hatte immer für sein Volkes gesorgt.
Aus diesem Grund schuldeten sie ihm Liebe und Dankbarkeit und das war der Sinn von Stiftshütte und Tempel und von den ganzen Opfern.
Nun wird das alles ausrangiert, auseinander gebaut – um einen König zu ehren, der Ihnen gegen Bezahlumg geholfen hatte. Er hatte seine Ehre schon.
Aber Jehova hatte eigentlich ihr Leben lang Dankbarkeit, Liebe und Ehre und Respekt verdient!
Warum hatten sie sich eigentlich an den König von Assyrien gewand, anstatt an Jehova?
by Jule with 1 comment2. Könige 14:5-6
Wie passt das zu dem, was wir am Sonntag in Daniel behandelt hatten?
Wir haben am Sonmtag im Gottesdienst Daniel 6 besprochen, wo „nette wohlmeinende Arbeitskollegen“ diesem Streber Daniel eine Lektion erteilen wollten. Ihre Intrige ging auf und der König musste zu seinem größten Bedauern den geschätzten Beamten Daniel den Löwen zum Frass vorwerfen.
Glücklicherweise blieb Daniel durch Gottes Engel bewahrt, ihm wurde kein Haar gekrümmt. Aber dafür wirft der König nun die Imriganten samt ihren Frauen und Kindern in die Löwengrube (Daniel 6:25).
Sandra war darüber entsetzt, denn was könnten die denn dafür?
Da fielen uns einige Geschichten ein, wo es auch bei einem göttlichen Gericht ähnlich war:
Jetzt werden wir hier in Vers 6 an das göttliche Gebot erinnert, dass „Kinder nicht für Sünden ihrer Eltern mit dem Tod bestraft werden dürften“
Widerspricht sich Gott hier nicht selbst?
by Jule with 2 comments