• Heute lesen wir …

      Wir lesen als Gruppe jedes Jahr einmal chronologisch die Bibel und fangen mit 1. Mose an und hören mit der Offenbarung auf - mach doch mit 

      Wir sind

      warum ihr beim Lesen der älteren Kommentare (bis 2013) den Eindruck habt, dass wir Zeugen Jehovas sind, erkläre ich hier ausführlich. Nur ganz kurz: NEIN, wir sind keine ZJ, sondern einfach nur Christen – ohne irgendeine Konfession, Dachverband oder Organisation über uns – die für Gott und sein Wort brennen und sich gerne mit anderen darüber unterhalten und austauschen

      Hier findest du die Daten zu unseren Treffen

      Unser Ziel

      … ist es, Menschen die Gott noch nicht kennen, zu ihm zu führen und mit seinem Wort bekannt zu machen; andere mit unserer Begeisterung für Gott und sein Wort anzustecken; einander zu ermuntern, im Glauben zu bleiben und zu wachsen; und einander zu helfen, ein ganz persönliches Verhältnis zum Schöpfer zu entwickeln, zu bewahren und zu vertiefen.

      Die Bibel

      Wir betrachten die ganze Bibel als Gottes Wort und sie hat für uns oberste Autorität. Wir vertreten keine bestimmte Lehrmeinung, sondern beziehen auch gerne andere Meinungen und Auslegungen mit ein, denn jeder sollte sich selbst anhand der Bibel ein Bild machen

      Warum sagen wir „Jehova“?

      Bitte „entschuldigt“, aber Arnold Fruchtenbaum – ein Jude, der zu Christus gefunden hat, benutzt (ebenso wie die unrevidierte Elberfelder 1905) diesen Namen als Name Gottes und er hatte auch in einem Seminar mal erklärt, warum:

      Auch wenn wir aufgrund der Schreibart der Juden nicht genau wissen, wie der Name früher ausgesprochen wurde (die Juden selbst sprechen ihn überhaupt nicht aus), so wissen wir doch, dass die meisten Namen der Bibel, die ein „Je“ drin haben, von dem Namen Gottes abgeleitet sind, wie zum.B. Jesus, Jesaja, Jeremia – um nur einige zu nennen

      Viele sprechen den Namen heute gar nicht mehr aus, das HERR hat den Gottes Namen in der Bibel ersetzt. Die meisten Übersetzer, die den Namen drin gelassen haben, übersetzen ihn mit Jahwe. Der Name Jehova wird sehr ungern benutzt, da er an die Zeugen Jehovas erinnert…

      Wichtig ist, dass der Name überhaupt benutzt wird, wir werden es unter anderem auch bei den 10 Plagen noch sehen. Es steht dir also frei, Jahwe oder Jehova zu sagen.

      Wir benutzen wie Arnold Fruchtenbaum den Namen Jehova – aus den selben Gründen

      Guckst du auch hier:

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    • März 11thDie Hexe von Endor – Als ein König eine Stimme wählte, die Gott nicht geschickt hatte

      DIE HEXE VON ENDOR – ALS EIN KÖNIG EINE STIMME WÄHLTE, DIE GOTT NIE GESCHICKT HATTE

      📖 1. Samuel 28

      Es gab eine Nacht in der Geschichte Israels, in der die Angst lauter war als der Glaube.

      König Saul, der einst von Gott gesalbt und auserwählt worden war, zitterte vor der Schlacht. Die Philister hatten ihre Armeen versammelt, und Terror ergriff sein Herz. Er tat, was er schon immer getan hatte – er suchte den Herrn. Aber dieses Mal blieb der Himmel still. Keine Träume. Keine Propheten. Keine Antworten.

      Die Stille war kein Zufall. Saul hatte sich bereits weit vom Gehorsam entfernt. Er hatte Gottes Gebote abgelehnt und sah sich nun mit der schmerzhaften Konsequenz konfrontiert: göttliches Schweigen.

      Anstatt Buße zu tun und sich zu demütigen, traf Saul eine verzweifelte Entscheidung.

      Ironischerweise verkleidete sich derselbe König, der einst Medien und Spiritisten aus Israel vertrieben hatte, nun selbst und machte sich auf die Suche nach einem. Im Schutz der Dunkelheit reiste er nach Endor, um ein Medium zu konsultieren – jemanden, den Gott in seinem Gesetz eindeutig verboten hatte.

      Die Verzweiflung trieb ihn dorthin, wo Gehorsam ihn nicht hingeführt hätte.

      In diesem schwach beleuchteten Haus bat Saul die Frau, den Geist des Propheten Samuel zu beschwören. Und als die Gestalt erschien, war die Botschaft kein Trost – es war ein Urteil. Samuels Worte waren erschreckend: Weil Saul dem Herrn ungehorsam gewesen war, würde ihm das Königreich entrissen werden, und am nächsten Tag würden er und seine Söhne in der Schlacht fallen.

      Saul hatte nach Hoffnung gesucht … aber die Bestätigung seines Untergangs gefunden.

      In dieser Geschichte geht es nicht nur um eine Hexe. Es geht darum, was passiert, wenn wir Antworten außerhalb von Gottes Willen suchen. Es geht um die Gefahr spiritueller Kompromisse, wenn Angst uns kontrolliert. Sauls Tragödie bestand nicht darin, dass Gott schwieg. Es war Sauls Weigerung, zu dem Gott zurückzukehren, der auf seine Reue wartete.

      Wenn der Himmel still zu sein scheint, lauf nicht zu verbotenen Stimmen.
      Wenn du dich verloren fühlst, mach keine Kompromisse bei deiner Gehorsamkeit.
      Das Schweigen Gottes ist oft eine Einladung zur Hingabe – keine Ausrede, um nach Ersatz zu suchen.

      Angst wird dich zu Abkürzungen drängen. Der Glaube wird dich zur Hingabe zurückrufen.

      Entscheide dich für den Glauben


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    • März 11thPetrus wird von einem Engel aus dem Gefängnis befreit

      PETER WIRD VON EINEM ENGEL AUS DEM GEFÄNGNIS BEFREIT

      📖 Apostelgeschichte 12,1–19

      In einer Zeit heftiger Verfolgung erlebte die frühe Kirche eine ihrer dunkelsten Stunden. König Herodes Agrippa I. griff nach den Gläubigen. Jakobus, der Bruder des Johannes, wurde umgebracht. Und als Herodes sah, dass das den Leuten gefiel, ließ er auch Petrus festnehmen.

      Petrus wurde verhaftet und ins Gefängnis geworfen, bewacht von vier Soldaten. Seine Hände waren in Ketten gelegt. Eiserne Tore versperrten seine Zelle. In der Nacht vor seinem Prozess schlief er zwischen zwei Soldaten, an beiden Seiten angekettet. Menschlich gesehen war eine Flucht unmöglich.

      Aber während Petrus eingesperrt war, blieb die Kirche nicht still. Ernsthafte Gebete stiegen zum Himmel auf. In ihren Häusern und an geheimen Orten riefen die Gläubigen mit unerschütterlichem Glauben zu Gott.

      Plötzlich, in der dunkelsten Stunde der Nacht, leuchtete ein Licht in der Gefängniszelle. Ein Engel des Herrn stand neben Petrus und stieß ihn in die Seite, um ihn zu wecken. „Schnell, steh auf!“, sagte der Engel – und sofort fielen die Ketten von Petrus‘ Handgelenken.

      „Zieh deine Kleider und Sandalen an“, wies der Engel ihn an. Petrus gehorchte, immer noch in dem Glauben, es handele sich um eine Vision. Sie passierten die erste Wache. Dann die zweite. Kein Alarm. Kein Widerstand. Als sie das massive Eisentor erreichten, das zur Stadt führte, öffnete es sich von selbst. Schritt für Schritt, Wunder für Wunder, schuf Gott einen Weg, wo es keinen gab.

      Erst nachdem sie eine ganze Straße entlanggelaufen waren, verschwand der Engel. Da kam Petrus zur Besinnung und sagte: „Jetzt weiß ich mit Sicherheit, dass der Herr seinen Engel gesandt und mich gerettet hat.“

      Als Petrus an das Haus klopfte, in dem die Gläubigen beteten, hörte eine Dienerin namens Rhoda seine Stimme. Überglücklich rannte sie zurück, ohne die Tür zu öffnen, und verkündete: „Petrus steht vor dem Tor!“ Sie dachten, sie sei verrückt geworden. Doch während sie um ein Wunder beteten, klopfte das Wunder bereits an.

      Als sie endlich die Tür öffneten und ihn sahen, waren sie erstaunt. Gott hatte ihre Erwartungen übertroffen.

      Diese Geschichte erinnert uns daran:
      Kein Gefängnis ist zu sicher.
      Keine Kette ist zu stark.
      Keine Nacht ist zu dunkel, als dass Gottes Licht sie durchbrechen könnte.

      Wenn die Gemeinde betet, bewegt sich der Himmel. Wenn die Hoffnung verloren scheint, wirkt Gott bereits hinter den Kulissen. Derselbe Gott, der Petrus die Gefängnistüren öffnete, öffnet auch heute noch Türen.

      Haltet durch. Betet weiter. Euer Durchbruch ist vielleicht näher, als ihr denkt. 🙏


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    • März 11thElia und die Baalspropheten

      ELIA UND DIE BAALSPROPHETEN
      📖 1. Könige 18,20–39

      Israel war in einer schwierigen Zeit. Viele Leute hatten sich vom Herrn abgewendet und fingen an, Baal anzubeten, einen falschen Gott, den König Ahab und Königin Isebel propagierten. Das Volk war gespalten zwischen denen, die dem wahren Gott folgten, und denen, die Götzen anbeteten. Inmitten dieser Verwirrung erweckte Gott seinen Propheten Elia, um der Täuschung entgegenzutreten.

      Elia rief zu einer dramatischen Herausforderung auf dem Berg Karmel auf. Er versammelte das Volk Israel zusammen mit 450 Propheten Baals. Vor der Menge stehend, sprach Elia kühn: „Wie lange wollt ihr noch zwischen zwei Meinungen schwanken? Wenn der Herr Gott ist, dann folgt ihm; wenn aber Baal Gott ist, dann folgt ihm.“ Das Volk stand schweigend da, unsicher, was es sagen sollte.

      Elia schlug daraufhin eine Prüfung vor. Es sollten zwei Altäre vorbereitet werden – einer für Baal und einer für den Herrn. Jede Seite sollte ein Opfer auf den Altar legen, aber kein Feuer anzünden. Stattdessen sollten sie ihren Gott anrufen, Feuer vom Himmel zu senden, um das Opfer zu verbrennen. Der Gott, der mit Feuer antwortete, würde sich als der wahre Gott erweisen.

      Die Propheten des Baal fingen an. Von morgens bis mittags riefen sie: „Baal, antworte uns!“ Sie tanzten um den Altar herum und schrien verzweifelt, aber nichts passierte. Es gab kein Feuer, keine Stimme und keine Antwort. Im Laufe des Tages fingen sie an, sich mit Schwertern und Speeren zu ritzen, in der Hoffnung, ihr Gott würde sie hören. Doch der Himmel blieb still.

      Dann war Elia an der Reihe. Er baute den zerbrochenen Altar des Herrn mit zwölf Steinen wieder auf, die die zwölf Stämme Israels repräsentierten. Er legte das Holz und das Opfer auf den Altar. Um das Wunder unbestreitbar zu machen, goss er immer wieder Wasser über das Opfer, bis der Altar und der Graben um ihn herum komplett durchnässt waren.

      Als es Abend wurde, trat Elia vor und sprach ein einfaches Gebet. Er bat Gott, sich zu offenbaren, damit die Menschen erkennen würden, dass nur der Herr Gott ist, und ihre Herzen sich wieder ihm zuwenden würden.

      Plötzlich fiel Feuer vom Himmel. Es verbrannte das Opfer, das Holz, die Steine, die Erde und sogar das Wasser im Graben. Die Menge war fassungslos. Als die Leute das sahen, fielen sie auf ihr Gesicht und riefen: „Der Herr – er ist Gott! Der Herr – er ist Gott!“

      Auf diesem Berg zeigte Gott vor dem ganzen Volk seine Macht. Das Wunder war nicht nur das Feuer vom Himmel – es ging darum, die Herzen wieder zum wahren Gott zu bringen. Auch heute erinnert uns die Geschichte von Elia daran, dass der Herr lebt, mächtig ist und unsere ganze Hingabe verdient.


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    • März 11thFür unsere Sünden durchbohrt

      FÜR UNSERE SÜNDEN DURCHBOHRT

      📖 Jesaja 53,5

      Lange bevor die Welt seinen Namen kannte, sprach der Prophet Jesaja von einem Diener, der die Last der Sünden der Menschheit tragen würde. Dieser Diener, vollkommen und unschuldig, würde unvorstellbares Leid erfahren – nicht wegen seiner eigenen Verfehlungen, sondern wegen der Sünden anderer.

      Stell dir die Szene vor: ein Mann, geschlagen und verletzt, durchbohrt und durchdrungen. Jede Wunde eine Erinnerung an die Gebrochenheit der Welt, jeder Schlag eine Reflexion des Schmerzes, den wir selbst verdienen. Und doch hatte sein Schweigen und sein Gehorsam einen Sinn – eine göttliche Mission, Frieden zu bringen, wo Streit herrschte, Heilung, wo Verletzungen waren, und Leben, wo Tod war.

      Er trug die Strafe, die für uns bestimmt war. Sein Körper ertrug, was wir verdient hatten. Sein Leiden war nicht sinnlos – es war erlösend. Durch seine Wunden konnten die Zerbrochenen und Belasteten Hoffnung finden. Durch seine Narben konnten die Verlorenen Wiederherstellung finden. Das Kreuz war nicht nur Holz und Nägel; es war die Brücke zwischen einem heiligen Gott und einer gefallenen Welt.

      Jede Träne, die er vergoss, jeder Tropfen Blut, den er vergoss, war für dich und mich. Er trug unsere Scham, unsere Schuld, unser Versagen und unsere Sünden. Und durch all das bot er uns ein Versprechen an: dass wir in Freiheit leben können, geheilt und wiederhergestellt, nicht aufgrund unserer Verdienste, sondern aufgrund seines Opfers.

      Das ist der Kern des Evangeliums. Eine Liebe, die so tief und aufopferungsvoll ist, dass sie alles verändert. Keine Übertretung ist zu groß, keine Sünde zu schwer, als dass seine durchbohrten Hände sie nicht bedecken könnten.

      Schau auf ihn, nimm seine Gnade an und lass deine Seele erneuert werden. Er litt, damit wir leben können. Er blutete, damit wir ganz sein können.

      Durch ihn sind wir vergeben. Durch ihn sind wir frei.


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    • März 11thDer Verbrecher, der mit einem Satz ins Paradies kam

      🔥 DER VERBRECHER, DER MIT EINEM SATZ INS PARADIES KAM
      📖 Lukas 23:39–43

      An diesem Tag standen drei Kreuze auf einem Hügel.

      In der Mitte – Jesus.
      Auf der einen Seite – ein Verbrecher, der ihn verspottete.
      Auf der anderen Seite – ein Verbrecher, der kurz davor stand, die wichtigste Entscheidung seines Lebens zu treffen.

      Er hatte keinen guten Ruf.
      Keine Spendenaktionen.
      Keine Zeit mehr, um seine Fehler wiedergutzumachen.

      Seine Hände waren angenagelt.
      Sein Körper war gebrochen.
      Seine Vergangenheit war schuldig.
      Ein Dieb schloss sich der Menge an: „Wenn du der Christus bist, dann rette dich selbst und uns!“

      Aber der andere wies ihn zurecht.

      „Wir haben das verdient. Dieser Mann hat nichts Unrechtes getan.“

      Mitten in seinem Schmerz …
      In den letzten Stunden seines Lebens …
      Er erkannte, wer Jesus war.

      Und dann sagte er nur fünf Worte:

      „Jesus, denk an mich.“

      Das war alles.

      Keine Taufe.
      Keine Kirchenmitgliedschaft.
      Keine Opfergabe.
      Keine guten Taten, um die Waage auszugleichen.

      Nur Glaube.

      Und Jesus antwortete ihm mit Worten, die jede religiöse Formel zunichte machten:

      „Wahrlich, ich sage dir: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein.“

      Heute.

      Nicht nach Jahren, in denen er sich bewiesen hatte.
      Nicht nachdem er sein Leben in Ordnung gebracht hatte.
      Nicht nachdem er sich Vergebung verdient hatte.

      Die Gnade begegnete ihm am Kreuz.

      Während die religiösen Führer Jesus ablehnten …
      Glaubte ein sterbender Verbrecher.

      Während Soldaten um Kleidung spielten …
      Gewann ein Sünder die Ewigkeit.

      Er konnte nicht vom Kreuz herunterkommen, um Jesus zu folgen.
      Aber er folgte ihm ins Paradies.

      In dieser Geschichte geht es nicht um einen glücklichen Verbrecher.
      Es geht um einen barmherzigen Retter.

      Sie beweist etwas Mächtiges:

      Du bist nie zu weit weg.
      Du bist nie zu spät.
      Du bist nie zu gebrochen für Gnade.

      Wenn ein Mann, dem nur noch wenige Minuten blieben, mit einem einzigen Satz in den Himmel kommen konnte …

      Was könnte Gott heute mit deinem „Ja“ anfangen


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    • März 11thDie Mauern, die durch Lobpreis eingerissen wurden

      DIE MAUERN, DIE DURCH LOBPREIS EINGERISSEN WURDEN

      📖 Der Fall Jerichos – Buch Josua 6

      Die Stadt stand da wie ein Riese.

      Jericho war hermetisch abgeriegelt – seine Tore verschlossen, seine Mauern hoch aufragend, seine Soldaten bereit. Es war das erste Hindernis zwischen Israel und dem Versprechen, das Gott ihnen gegeben hatte. Hinter diesen massiven Steinmauern verbargen sich Angst, Widerstand und Trotz.

      Aber außerhalb der Mauern stand etwas Größeres.

      Keine Katapulte.
      Keine Rammböcke.
      Keine ausgebildete Armee mit Belagerungswaffen.

      Außerhalb dieser Mauern stand Gehorsam.

      Nach dem Tod von Moses hatte Josua die Führung übernommen. Gott hatte bereits den Jordan für sie geteilt. Jetzt standen sie vor Jericho – der Festung Kanaans. Und Gott gab Josua eine Strategie, die militärisch keinen Sinn ergab.

      „Marschiert sechs Tage lang einmal täglich um die Stadt herum. Lasst die Priester die Bundeslade tragen und die Trompeten blasen. Am siebten Tag marschiert sieben Mal um die Stadt herum. Dann schreit laut.“

      Kein Angriff.
      Keine Pfeile.
      Keine Leitern.

      Nur Marschieren.
      Nur Trompeten.
      Nur Glaube.

      Stell dir die Stille dieses ersten Tages vor. Die Armee Israels marschierte um die Stadt herum, ohne ein Wort zu sagen. Die Priester bliesen auf Widderhörnern. Die Bundeslade – Symbol der Gegenwart Gottes – bewegte sich stetig voran.

      Von den Mauern Jerichos aus müssen die Soldaten gelacht haben.

      Tag zwei.
      Tag drei.
      Tag vier.
      Tag fünf.
      Tag sechs.

      Immer noch kein Angriff.

      Aber Glaube sieht nicht immer dramatisch aus. Manchmal sieht er repetitiv aus. Manchmal sieht er töricht aus. Manchmal sieht er so aus, als würde man immer wieder dasselbe tun, während die Mauern noch stehen.

      Dann kam der siebte Tag.

      Sie marschierten einmal.
      Zweimal.
      Dreimal.
      Viermal.
      Fünfmal.
      Sechsmal.

      Bei der siebten Runde war die Spannung echt groß. Staub stieg auf. Die Herzen pochten. Die Trompeten klangen lauter.

      Dann gab Josua den Befehl:

      „Schreit! Denn der Herr hat euch die Stadt gegeben!“

      Und das Volk schrie – kein Schrei der Angst, sondern ein Schrei des Sieges, bevor der Sieg sichtbar war.

      Und plötzlich –

      bebte die Erde.
      Die Mauern barsten.
      Die massive Festung stürzte vor ihren Augen ein.

      Was Schwerter nicht brechen konnten, brachte Lobpreis zum Einsturz.

      Jericho fiel nicht, weil Israel stark war. Es fiel, weil Gott treu ist. Der Schlachtplan war seltsam, aber die Verheißung war sicher.

      Und hier liegt die Kraft dieser Geschichte:

      Manche Mauern fallen nicht durch Gewalt.
      Sie fallen durch Glauben.
      Sie fallen durch Gehorsam.
      Sie fallen, wenn du weitergehst, auch wenn sich nichts ändert.
      Sie fallen, wenn du lobst, bevor du Ergebnisse siehst.

      Jericho lehrt uns, dass Verzögerung keine Ablehnung ist. Schweigen ist keine Schwäche. Und Gehorsam setzt Wunder frei.

      Wenn Gott dir gesagt hat, du sollst marschieren, dann marschiere weiter.
      Wenn er dir sagt, du sollst warten, dann warte weiter.
      Wenn er dir sagt, du sollst rufen, dann RUFE.

      Denn derselbe Gott, der Jericho zu Fall gebracht hat, bringt auch heute noch Festungen zu Fall.

      Deine Mauer wird nicht ewig stehen bleiben.

      🔥 Geh weiter.
      🔥 Glaube weiter.
      🔥 Rufe weiter.

      Der Durchbruch ist näher, als du denkst.


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    • März 11thWas ist wirklich die Botschaft des Evangeliums?

      Hast du schon mal so ein stilles Gewicht in deinem Herzen gehabt, das du nicht erklären konntest? So ein Gefühl, das dir zuflüstert, dass du schon zu oft versagt hast? Vielleicht liebst du Gott und willst ihm folgen, aber irgendwas in dir sagt dir immer noch, dass du nicht gut genug bist.

      Die Bibel spricht dieses schwere Gefühl mit einer starken Wahrheit direkt an: „So gibt es nun keine Verdammnis mehr für die, die in Christus Jesus sind.“ (Römer 8,1, NIV)

      Denk mal einen Moment darüber nach. Nicht später. Nicht, wenn du besser geworden bist. Nicht, wenn du alles in deinem Leben in Ordnung gebracht hast. Der Vers sagt „jetzt“. Wenn du in Christus bist, hat Verurteilung keinen Platz in deinem Leben. Das ist nicht nur ein hoffnungsvoller Gedanke. Es ist eine klare Aussage von Gott.

      Verurteilung klingt oft wie eine Stimme in unserem Kopf. Sie sagt uns, dass wir nicht gut genug sind. Sie erinnert uns an unsere Fehler in der Vergangenheit. Sie sagt uns, dass Gott vielleicht von uns enttäuscht ist. Sie suggeriert, dass wir uns erst selbst in Ordnung bringen müssen, bevor wir zu ihm zurückkehren können.

      Aber ist das wirklich die Botschaft des Evangeliums?

      Die gute Nachricht von Jesus spricht eine ganz andere Sprache. Anstelle von Verurteilung spricht sie von Wiederherstellung. Anstelle von Ablehnung bietet sie Versöhnung an. Wenn Verurteilung Gottes letztes Wort wäre, dann wäre das Kreuz nicht nötig gewesen. Aber Jesus kam nicht nur, um schlechte Menschen ein bisschen besser zu machen. Er kam, um die Macht der Verurteilung vollständig zu beseitigen.

      Es war schon immer Gottes Herzenswunsch, die Menschen zu sich zurückzubringen. In der Bibel steht: „Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, um die Welt zu verurteilen, sondern um die Welt durch ihn zu retten.“ (Johannes 3,17, NIV)

      Dieser Vers zeigt was Schönes über Gottes Charakter. Sein Ziel war es nie, die Menschheit zu beschämen. Sein Ziel war es, die Menschheit zu retten. Das Kreuz ist das deutlichste Bild für Gottes Liebe zu uns.

      Verurteilung schaut auf deine Fehler und sagt: „Du bist am Ende.“

      Aber Jesus schaute auf das Kreuz und sagte: „Es ist vollbracht.“ (Johannes 19,30, NIV)

      Als Jesus starb, trug er nicht nur einen Teil unserer Schuld. Er trug sie alle. Jeden Fehler. Jede Sünde. Jedes Versagen, das wir nicht selbst beheben konnten. Nichts blieb unbezahlt. Nichts blieb unvollendet.

      Und dann passierte etwas Erstaunliches. Jesus blieb nicht im Grab. Er ist wieder auferstanden.

      Die Auferstehung war Gottes Bestätigung, dass das Werk Jesu vollbracht war. Der Sieg über Sünde, Schuld und Verurteilung war bereits errungen. Weil Jesus lebt, haben diejenigen, die zu ihm gehören, Anteil an dieser Freiheit.

      Was bedeutet es also, in Christus zu sein?

      Es bedeutet, unter einem völlig neuen Urteil zu leben. Stell dir vor, du stehst in einem Gerichtssaal, wo jeder Fehler in deinem Leben als Beweis aufgelistet ist. Dann spricht der Richter und sagt, dass du nicht schuldig bist. Das ist die Art von Veränderung, die das Evangelium mit sich bringt.

      Aber die Wahrheit ist noch größer als das. Gott sagt nicht einfach, dass dir vergeben ist. Er nennt dich sein Kind. In der Bibel steht: „Seht, welche Liebe uns der Vater erwiesen hat, dass wir Kinder Gottes genannt werden sollen.“ (1. Johannes 3,1, NIV)

      Wenn Gott auf diejenigen schaut, die an Jesus glauben, sieht er keine verdammten Sünder, die auf ihr Urteil warten. Er sieht Söhne und Töchter, die geliebt, angenommen und in ihm geborgen sind. Es gibt keine Verurteilung mehr, weil der Fall bereits am Kreuz geklärt wurde.

      Hier verändert die Güte Gottes alles.

      Angst mag das Verhalten für eine Weile kontrollieren, aber sie kann das Herz nicht wirklich verändern. Scham mag jemanden dazu bringen, sich für einen Moment mehr anzustrengen, aber sie führt selten zu einer dauerhaften Veränderung. Gottes Güte wirkt anders.

      Römer 2,4 erinnert uns an diese Wahrheit: „Die Güte Gottes will dich zur Umkehr führen.“ (Römer 2,4, NIV)

      Wenn wir verstehen, dass Gott nicht gegen uns ist, beginnt sich etwas in uns zu entspannen. Wir hören auf, uns vor ihm zu verstecken. Wir beginnen, in seiner Liebe zu ruhen. Gehorsam wird zu etwas, für das wir uns entscheiden, weil wir ihn lieben, nicht weil wir versuchen, Strafe zu vermeiden.

      Wachstum beginnt an einem Ort der Sicherheit.

      Ein Leben ohne Verurteilung bedeutet nicht, so zu tun, als gäbe es keine Schwierigkeiten. Wir alle stehen immer noch vor Versuchungen, Schwächen und Momenten, in denen wir versagen. Aber jetzt begegnen wir diesen Schwierigkeiten aus einem Ort der Sicherheit heraus.

      Wir bekennen unsere Sünden nicht, um Gottes Anerkennung zu verdienen. Wir bekennen, weil wir bereits anerkannt sind. Wie die Schrift sagt: „Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns von aller Ungerechtigkeit reinigt.“ (1. Johannes 1,9, NIV)

      Wir ändern uns nicht, um Gottes Liebe zu verdienen. Wir ändern uns, weil seine Liebe bereits begonnen hat, uns zu verändern.

      Vielleicht spürst du beim Lesen dieser Worte etwas in dir, das die Last der Verurteilung erkennt. Vielleicht hast du das schon einmal gespürt. Vielleicht zeigt es sich in stillen Momenten, in denen dein Geist beginnt, vergangene Fehler wiederzugeben. Vielleicht flüstert es dir zu, dass du immer noch nicht gut genug bist.

      Hast du dich jemals so gefühlt?

      Wenn ja, dann hör mir gut zu. Diese Stimme kommt nicht von Gott. Diese Last war nie für dich bestimmt.

      Gottes Wort sagt, dass es keine Verurteilung für diejenigen gibt, die in Christus Jesus sind. Nicht weniger Verurteilung. Nicht aufgeschobene Verurteilung. Überhaupt keine.

      Du bist nicht auf Bewährung bei Gott. Du wirst von ihm nicht geduldet. Du wirst nicht gerade so akzeptiert.

      Du wirst geliebt.

      Genau hier und jetzt lädt dich die Wahrheit des Evangeliums ein, diese schwere Last loszulassen. Lass die Scham los. Lass die Angst los. Lass die Lüge los, dass du dir verdienen musst, was Jesus bereits vollbracht hat.

      Das Kreuz hat gesprochen. Das Grab ist leer. Gottes Entscheidung über dein Leben ist bereits gefallen.

      Und sein Urteil ist klar.

      „So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.“ (Römer 8,1, NIV)

      Wenn du zu Christus gehörst, gehört dieses Urteil auch dir.

      Halte also einen Moment inne. Lass dein Herz in dieser Wahrheit ruhen. Atme tief durch und erinnere dich daran, was Gott bereits über dich gesagt hat.

      Lebe aus dieser Erkenntnis heraus. Wandle in dieser Freiheit. Ruhe in dieser Liebe.

      Es gibt keine Verurteilung in Christus Jesus.

      Und du bist in ihm.


      by Jule with no comments yet
    • März 11thGott bedient sich nicht nur der lauten Führer

      Jair aus Gilead war kein lauter oder dramatischer Anführer.
      Über ihn gibt’s keine langen Reden oder berühmten Schlachten.
      Aber die Bibel sagt uns, dass er Israel zweiundzwanzig Jahre lang regiert hat.
      Das heißt, er hat mehr als zwei Jahrzehnte lang die Verantwortung getragen, das Volk zu führen.

      Kein Rampenlicht.
      Keine großen Schlagzeilen.
      Nur beständige Führung.

      Manchmal denken wir, dass nur große Momente was bewirken.
      Ein großer Sieg.
      Eine große Bühne.
      Eine große Anerkennung.

      Aber Jair erinnert uns daran, dass Treue oft still ist.

      Er hatte dreißig Söhne, die auf dreißig Eseln ritten und dreißig Städte in Gilead regierten.
      Das zeigt etwas Einfaches, aber Mächtiges.
      Er baute einen Einfluss auf, der über ihn selbst hinausging.
      Er schuf Ordnung, Stabilität und Führung für die nächste Generation.

      Viele Menschen wollen den großen Moment.
      Nur wenige sind bereit, die Verantwortung zu tragen, die über Jahre hinweg besteht.

      Eine Familie zu führen.
      Ein Unternehmen aufzubauen.
      Menschen zu dienen.
      Jeden Tag mit Integrität aufzutreten.

      Diese Dinge sind nicht laut.
      Aber sie sind wichtig.

      Jairs Leben erinnert uns daran, dass nicht jede Berufung dramatisch sein muss.
      Bei manchen Berufungen geht es um Beständigkeit.
      Um Verantwortung.
      Darum, still und leise das zu tun, was Gott dir für eine lange Zeit aufgetragen hat.

      Und manchmal ist das größte Vermächtnis nicht Ruhm.
      Es ist Stabilität.
      Es ist Treue.
      Es ist der stille Einfluss, der das Leben noch lange nach deinem Tod prägt.

      Gott bedient sich nicht nur der lauten Führer.
      Er ehrt auch die Beständigen, die immer wieder da sind. ❤️‍🔥


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    • März 11th„Seid zornig, doch sündigt nicht“

      Die Worte „Seid zornig und sündigt nicht; lasst die Sonne nicht über eurem Zorn untergehen“ kommen aus Epheser 4,26. Um diesen Vers richtig zu verstehen, müssen wir ihn im Zusammenhang mit dem vollbrachten Werk von Jesus Christus lesen. Paulus schreibt an Gläubige, die schon durch Gnade gerettet und durch Christus gerecht gemacht wurden. Weiter oben in diesem Kapitel erinnert er sie daran, dass sie „den neuen Menschen angezogen haben, der nach dem Bild Gottes in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit geschaffen ist“ (Epheser 4,24). Das heißt, Paulus zeigt den Leuten nicht, wie sie gerecht werden können. Er redet mit Leuten, die schon durch Jesus gerecht gemacht wurden.

      Durch das Kreuz sind die Gläubigen bereits vollständig von Gott angenommen. Die Schrift sagt: „So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind“ (Römer 8,1). Durch das Opfer Jesu sind unsere Sünden bereits ein für alle Mal gesühnt worden. „Durch ein einziges Opfer hat er die, die geheiligt werden, für immer vollendet“ (Hebräer 10,14). Unsere Stellung vor Gott ist sicher, weil sie auf dem beruht, was Jesus vollbracht hat, und nicht darauf, wie perfekt wir unsere Gefühle im Griff haben.

      Deshalb kann Paulus etwas sehr Menschliches anerkennen: Wut kann vorkommen. Gefühle an sich sind keine Sünde. Sogar Jesus zeigte gerechte Wut, als er den Tempel reinigte (Johannes 2,15–17). Paulus will damit nicht sagen, dass Gläubige niemals Wut empfinden dürfen. Die Anweisung bezieht sich darauf, was passiert, wenn man Wut im Herzen zulässt und sie wachsen lässt.

      Unmittelbar nach diesem Vers schreibt Paulus: „Gebt dem Teufel keinen Raum“ (Eph 4,27). Unbewältigte Wut kann sich langsam in Bitterkeit, Groll und Spaltung verwandeln. Später sagt er: „Alle Bitterkeit und Wut und Zorn und Geschrei und Lästerung seien fern von euch“ (Eph 4,31). Aber Paulus belässt es nicht bei dieser Anweisung. Er erklärt sofort die Grundlage für diese Art von Leben: „Seid gütig zueinander, seid barmherzig, vergebt einander, wie auch Gott euch in Christus vergeben hat“ (Eph 4,32).

      An dieser Stelle verändert das vollendete Werk Jesu völlig, wie wir diesen Abschnitt lesen. Gläubige vergeben anderen nicht, um sich die Vergebung Gottes zu verdienen. Die Schrift sagt ganz klar: „In ihm haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung unserer Sünden“ (Eph 1,7). Weil uns durch Christus bereits Vergebung geschenkt wurde, können Gläubige nun anderen dieselbe Vergebung gewähren.

      Ohne das vollendete Werk zu verstehen, hören Menschen diesen Vers oft als Verurteilung. Er kann wie ein Druck klingen, seine Gefühle perfekt zu kontrollieren, um Gott zu gefallen. Aber das Evangelium erzählt eine andere Geschichte. „Als wir noch Feinde waren, wurden wir durch den Tod seines Sohnes mit Gott versöhnt“ (Römer 5,10). Das Kreuz hat bereits Frieden zwischen Gott und den Menschen gebracht. Unsere Beziehung zu Gott ist nicht zerbrechlich oder abhängig von unserer emotionalen Beständigkeit.

      Da Gläubige bereits Frieden mit Gott haben, können sie nun frei aus diesem Frieden heraus leben. Die Schrift sagt: „Da wir nun durch den Glauben gerechtfertigt sind, haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus“ (Römer 5,1). Wenn Wut aufkommt, müssen Gläubige diese nicht mit sich herumtragen oder zulassen, dass sie Wurzeln schlägt. Ihre Identität wird nicht durch Verletzungen, Wunden oder Konflikte mit anderen definiert. „Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur“ (2. Korinther 5,17).

      Der Kontrast wird deutlich. Die alte Lebensweise hält an Wut fest, wiederholt Verletzungen und baut langsam Bitterkeit auf. Das neue Leben in Christus lässt die Wut los, weil das Herz weiß, dass es bereits mit Gott versöhnt ist. Die Gerechtigkeit für die Sünde wurde bereits am Kreuz vollbracht, als Jesus unsere Sünden in seinem Körper trug (1. Petrus 2,24).

      Wenn Paulus also sagt: „Lasst die Sonne nicht über eurem Zorn untergehen“, schafft er damit keine Regel, die Schuldgefühle hervorrufen soll. Er fordert die Gläubigen auf, den Frieden zu bewahren, den Jesus bereits für sie erkauft hat. Weil Christus uns bereits mit Gott versöhnt hat, können wir uns frei und schnell auf Vergebung, Demut und Versöhnung mit anderen zubewegen.

      Das Kreuz hat die Feindschaft zwischen Gott und den Menschen beendet. Die Bibel sagt: „Gott hat in Christus die Welt mit sich versöhnt und ihnen ihre Sünden nicht angerechnet“ (2. Korinther 5,19). Wenn Gläubige ihren Zorn loslassen, anstatt ihn in sich zu behalten, verdienen sie sich damit nicht Gottes Anerkennung. Sie leben einfach in der Freiheit und Versöhnung, die Jesus durch sein vollbrachtes Werk bereits gesichert hat.


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    • März 11thVergrabe nicht das, was Gott dir gibt

      Hast du das Gefühl, dass das, was du hast, nicht genug ist?

      Hey, in der Parabel von den Talenten in Matthäus 25,14–30 konzentrieren sich die meisten Leute auf die Diener, die ihre Talente vermehrt haben. Manche reden über den Herrn. Andere loben den Mann, der aus fünf Talenten zehn gemacht hat.

      Aber heute geht’s mir um den Mann, der ein Talent bekommen hat. Der es vergraben hat.

      Immer wenn ich diese Geschichte lese, frag ich mich was anderes. Nicht, was er getan hat, sondern warum er es getan hat.

      Was könnte diesen Mann dazu gebracht haben, sein Talent zu vergraben? Denn in Wahrheit waren viele von uns schon einmal in derselben Situation wie dieser Mann.

      Du beginnst dein Leben und stellst fest, dass dir das Leben keine offensichtlichen Vorteile verschafft hat. Manche Menschen scheinen mit einer Fülle von Talenten auf die Welt gekommen zu sein. Sie können singen. Sie können schreiben. Sie können schauspielern. Sie kommen aus wohlhabenden Familien. Sie haben Beziehungen, Möglichkeiten und Erfahrung.

      Aber du? Du hast das Gefühl, nichts zu haben. Absolut nichts. Und manchmal kommt es dir so vor, als wäre das Leben einfach nur hart zu dir.

      Als der Mann seinen Herrn als streng beschrieb, sprach er vielleicht aus einer Position des Schmerzes heraus. Vielleicht empfand er in Wirklichkeit Folgendes:

      „Warum gibst du mir etwas, das zu gering ist, um meine Träume zu verwirklichen?“

      Vielleicht sah er den Diener mit den fünf Talenten und alles, was dieser damit erreichen konnte. Vielleicht hatte er das Gefühl, dass es unmöglich war, mit nur einem Talent etwas Sinnvolles zu erreichen.

      Und die Bibel sagt uns noch etwas anderes. In Matthäus 25,25 sagte der Diener: „Ich hatte Angst.“ Die Angst brachte ihn dazu, das Talent zu verstecken. Die Angst flüsterte ihm zu, dass das, was er hatte, nicht genug war. Die Angst sagte ihm, dass er, wenn er es versuchte und scheiterte, sogar das Wenige verlieren würde, das er hatte. Anstatt also das Risiko einzugehen, zu scheitern, entschied er sich, nichts zu tun.
      Also vergrub er es.

      Aber die Wahrheit ist: Oft ist es der Zustand des Herzens, der verhindert, dass Dinge wachsen.

      Es gab einen Punkt in meinem Leben, an dem ich wütend war. Wütend auf das Leben. Wütend auf alles. Ich schaute mich um, verglich mich mit anderen Menschen und hatte das Gefühl, nichts zu haben.

      Und deshalb ist Vergleichen echt gefährlich. Tatsächlich ist einer der schnellsten Wege in die Depression, sich ständig mit dem zu vergleichen, was Gott im Leben anderer Menschen tut. Du weißt nicht, welchen Bund sie haben. Du weißt nicht, was Gott im Sinn hatte, als er ihnen gab, was sie haben. Und wir entscheiden nicht einmal, wie viele Talente wir bekommen. Gott gibt nach seiner Weisheit.

      Vielleicht hast du dein Leben mit nur einem Talent begonnen. Nicht viele Vorteile. Nicht viele Möglichkeiten. Nur eine. Bemitleide dich nicht selbst. Und mach nicht das, was der Mann mit einem Talent gemacht hat.

      Nutze es. Die Schrift erinnert uns in Sacharja 4,10: „Verachte den Tag der kleinen Anfänge nicht.“

      Kommen wir nun zurück zum Leben Esaus. Wir reden oft darüber, wie Esau sein Erstgeburtsrecht verloren hat. Wir reden darüber, wie er eine unüberlegte Entscheidung getroffen hat. Aber wir reden selten darüber, was danach passiert ist. Jakob hat viele Segnungen erhalten. Dennoch zog er sein ganzes Leben lang von einem Ort zum anderen. Derjenige, der diese Segnungen schließlich optimal genutzt hat, war Josef.

      Aber Esau? Esau hat keine Segnung erhalten. Nicht eine einzige. Wir haben Esau als unverantwortlich verteufelt. Aber lass uns ihm etwas Anerkennung zollen.

      Das Einzige, was sein Vater ihm gesagt hat, war:
      „Wenn du unruhig wirst, wirst du das Joch zerbrechen.“ Genesis 27:40

      Das war alles. Doch Jahre später, als Jakob zurückkehrte und erwartete, Esau gebrochen, verbittert und immer noch um das Erstgeburtsrecht weinend vorzufinden, entdeckte er etwas Überraschendes.

      Esau hatte ein Imperium aufgebaut. Er sagte zu Jakob: „Ich habe genug.“ Esau dachte, dass er den Segen brauchte, um erfolgreich zu sein.
      Aber er war trotzdem erfolgreich. Wie?

      Weil er etwas Mächtiges besaß: Widerstandsfähigkeit.

      Ich glaube, wenn Gott jemandem nur eine Begabung gibt, gibt er ihm manchmal auch die Gabe der Widerstandsfähigkeit, die Fähigkeit, an etwas dranzubleiben, bis es funktioniert.

      Vielleicht hast du nicht viele Optionen. Aber du hast Ausdauer. Du hast die Fähigkeit, an einer Sache dranzubleiben, bis sie Früchte trägt.

      Hör auf, auf Leute zu schauen, die zwanzig Fähigkeiten haben. Manche Leute können viele Dinge. Sie führen mehrere Unternehmen. Sie haben viele Möglichkeiten.

      Aber du? Vielleicht hat Gott dir eine Aufgabe gegeben. Eine Idee. Eine Gabe. Ein Geschäft. Eine Berufung.

      Und er sagt: Bleib dabei, bis es funktioniert.

      Tatsächlich habe ich etwas erkannt.
      Manchmal kann ein Talent das Mächtigste im Leben eines Menschen werden. Denn wenn Gott dir ein Talent gibt, bedeutet das oft, dass er dir eine Sache gegeben hat, auf die du dich konzentrieren sollst.

      Ich habe Menschen gesehen, die nicht viel im Leben hatten. Einige waren behindert. Einige waren blind. Einige konnten nicht sprechen. Denk an Helen Keller. Schau dir an, was sie erreicht hat. Also hör auf, ein Talent zu verachten. Ein Talent bedeutet nicht, dass es kein Potenzial hat.

      Der Herr sagte zu seinem Diener: „Du hättest es wenigstens auf die Bank bringen können.“ Stattdessen vergrub er es an einem Ort, an dem nichts wachsen konnte.

      Das bedeutet, dass die Umgebung wichtig ist. Wenn du ein Talent hast, achte darauf, in welcher Umgebung du es bewahrst. Bleib niemals in einer Umgebung, die dir ständig sagt, dass deine Gabe nichts bringen kann.

      Es gibt viele Menschen im Leben mit einem Talent. Und sie sind wütend auf sich selbst. Sie glauben, dass sie nicht gut genug sind. Sie glauben, dass sie für nichts Großes qualifiziert sind.

      Aber die Wahrheit ist: Dieses eine Talent ist vielleicht genau das, was Gott nutzen will, um dein Leben zu verändern.

      Du musst einfach deine Perspektive ändern. Hör auf, es als Nachteil zu sehen. Fang an, es als Gottes Strategie zu sehen.

      Weißt du was Interessantes? Die inspirierendsten Geschichten kommen oft von Menschen, die mit nichts angefangen haben.

      Wenn jemand, der in Wohlstand geboren wurde, seine Erfolgsgeschichte erzählt, mag das beeindruckend sein. Aber wenn jemand, der nichts hatte, aufsteigt, wird es still im Raum. Denn diese Geschichte offenbart die Gnade Gottes. Und manchmal gibt Gott jemandem ein Talent nicht, um ihn zu bestrafen, sondern um seine Geschichte kraftvoll zu machen.

      Stell dir vor, dieser Diener hätte sein einziges Talent genutzt und es in zwei verwandelt … dann in vier … dann in zehn. Seine Geschichte wäre außergewöhnlich gewesen.

      Aber er hat es vergraben, weil er glaubte, es sei nicht genug.

      Und diese Entscheidung hatte Konsequenzen. Der Herr nahm ihm das Talent weg und gab es demjenigen, der zehn hatte. Denn in Gottes Reich soll das, was er uns gibt, nicht versteckt werden, sondern genutzt werden.

      Hier ist die Weisheit aus dem Gleichnis: Matthäus 25,29-30 NKJV: „Denn wer hat, dem wird gegeben, und er wird im Überfluss haben; wer aber nicht hat, dem wird auch noch genommen, was er hat. Und den unnützen Knecht werft in die äußerste Finsternis. Dort wird Heulen und Zähneklappern sein.“

      „Deine Hände sollten niemals leer sein.“

      Freund, was Gott dir gegeben hat, ist keine Strafe. Gott will dich nicht benachteiligen. Vielleicht bereitet er einfach eine Geschichte vor, die anderen Hoffnung gibt.

      Das ist die Kraft eines Talents. Vergrabe also deine Gabe nicht. In Gottes Händen ist sie mehr als genug. Denn er ist El Shaddai – der Gott, der mehr als genug ist.

      Denk an den Jungen mit den fünf Broten und zwei Fischen. Er hätte sagen können: „Was macht meine Speise schon für Tausende aus?“ Aber als er diese kleine Gabe in die Hände Jesu legte, vermehrte sie sich.

      Gott begann die Schöpfung nicht mit vielen Samenkörnern. Er begann mit einem einzigen Samenkorn. Gott sandte nicht viele Erlöser. Er sandte einen einzigen Sohn. Denn in einem einzigen Samenkorn, das in Gottes Hände gelegt wird, liegt enorme Kraft.

      Wenn Gott dir also einen Samen gegeben hat, sei dankbar. Denn was Gott mit diesem einen Samen tun kann, wird dich vielleicht überraschen.

      Vergrabe ihn nicht. Pflanze ihn. Nutze ihn. Lass ihn wachsen. Und schau zu, was Gott tun wird.

      Vergrabe niemals, was Gott dir anvertraut hat, damit es wächst.
      Amen!


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