
Gott sagt, es ist Zeit. Hey, es ist Zeit, diesen Ort der Selbstzufriedenheit zu verlassen. Du bist schon viel zu lange auf diesem Berg geblieben.
Irgendwann hast du dich mit etwas abgefunden, das dein Leben nicht weiterbringt. Nicht, weil es gut ist. Nicht, weil es Gottes Bestes ist. Sondern weil du Angst davor hast, was es dich kosten wird, eine Veränderung durchzusetzen.
Lieber Freund, ich habe das auch schon erlebt, aber hör mir gut zu: Nichts ändert sich, bis du dich entscheidest, es zu ändern.
Gewöhne dich nicht an das, was dir langsam die Lebensenergie raubt. Das kann eine toxische Beziehung sein, eine Sucht. Ein Job, der dir mehr Schmerzen als Gutes bereitet. Alles, was dir das Leben nimmt.
Gib dich nicht mit dem zufrieden, was kein Wachstum bringt. Bequemlichkeit kann gefährlich sein, wenn sie mit Stagnation einhergeht.
Das habe ich mir vor vielen Jahren gesagt
Clinton, wann hast du endlich genug von der Scham? Wann hast du genug vom Mangel?
Wann wirst du sagen: Ich bin es leid, zu zögern. Ich bin es leid, enttäuscht zu werden. Ich habe es satt, unter dem zu leben, wozu Gott mich berufen hat.
Manche Menschen bleiben zu lange in einer Situation, nicht weil sie es wollen, sondern weil sie nicht mehr daran glauben, dass sie das Zeug dazu haben, auszubrechen. Deshalb darfst du niemals zulassen, dass eine negative Situation länger andauert, als sie sollte. Manchmal verliert man die Fähigkeit zu kämpfen und beschließt automatisch, sie einfach zu überstehen.
Aber Gott ruft dich heute dazu auf, dich zu erheben.
Er sagt: Du bist zu lange auf diesem Berg geblieben. Jetzt ist die Zeit gekommen, um auszubrechen. Und du hast das Zeug dazu.
Erinnert euch an die letzte Botschaft, die wir gestern geteilt haben. Wir haben über den blinden Bartimäus gesprochen.
Er saß nicht einfach da und wartete darauf, dass ein Wunder auf ihn herabkam. Er hat mitgemacht. Er hörte, dass Jesus vorbeikam. Er sprach. Als sie versuchten, ihn zum Schweigen zu bringen, blieb er hartnäckig. Und als Jesus ihn rief, bewegte er sich.
Aus seinem Leben haben wir dieses kraftvolle Muster gelernt: Er hörte. Er sprach. Er blieb hartnäckig. Als Jesus ihn rief, bewegte er sich. Er empfing sein Wunder. Er folgte Jesus.
Schauen wir uns jetzt die heutige Bibelstelle an. Apostelgeschichte, Kapitel 3. Die Bibel erzählt von einem verkrüppelten Mann, der jeden Tag am Tor namens „Schönheit” lag. Denk mal darüber nach. Er lag an einem Ort namens „Schönheit”, aber nichts an seinem Zustand spiegelte Schönheit wider.
Es mangelte ihm nicht an Hilfe. Denn die Bibel sagt, dass ihn jemand jeden Tag dorthin trug. Die Leute gaben ihm Almosen. Regelmäßig fielen Münzen in seine Hände.
Das Problem war nicht das Fehlen von Hilfe.
Das Problem war das Fehlen der richtigen Art von Hilfe. Der Hilfe, die er wirklich brauchte.
Die Hilfe, die er bekam, lehrte ihn nur, wie er mit seinem Zustand leben konnte, nicht wie er ihn überwinden konnte.
Das könntest du sein. Am schönen Tor, aber ohne Schönheit. Umgeben von Möglichkeiten, aber trotzdem festgefahren. In einer guten Umgebung, aber mit einer begrenzten Denkweise. Mit Mitgefühl bedacht, aber ohne echte Veränderung.
Mitleid kann dich am Leben halten, dir helfen, den Schmerz zu ertragen, aber es kann dich nicht zum Laufen bringen.
Er hatte sich damit abgefunden, mit dem zu leben, was Gott heilen wollte.
Dann, eines Tages, änderte sich alles. Petrus tauchte auf, er bot ihm keine weitere Münze an. Er ging das eigentliche Problem an. Er gab ihm die Hilfe, die er wirklich brauchte.
„Im Namen Jesu Christi von Nazareth, steh auf und geh!“
Beachte Folgendes: Das Wunder geschah nicht, während der Mann dalag. Es geschah, als er reagierte. Als er sich hochziehen ließ. Als er seine geringe Kraft einsetzte.
Genau wie Bartimäus schreien und sich bewegen musste, als Jesus stehen blieb, musste dieser Mann reagieren, als die Kraft ihn konfrontierte.
Gott wird deine Beteiligung nicht außer Kraft setzen. Dein Wunder braucht deine Beteiligung.
Hör mir gut zu: Manchmal wartet der Durchbruch auf deine Bewegung.
Also lass mich dich fragen, mein Freund: Wann wirst du aufhören, das zu verwalten, was Gott von dir beendet haben möchte? Wann wirst du aufhören, deine Grenzen zu verschönern? Wann wirst du dich erheben?
Das ist keine Verurteilung. Das ist eine Einladung. Sei in den nächsten 90 Tagen entschlossen. Nicht emotional.
Was muss getan werden, damit mein Leben funktioniert?
Welche Fähigkeiten musst du entwickeln?
Welche Gewohnheiten musst du ablegen?
Welcher Angst musst du dich stellen?
Welche Ausreden musst du begraben?
Du musst beten. Studiere. Disziplinier deine Zeit.
Handle.
Lass dies die Zeit deines Aufstiegs und deines Weges sein.
Denn die Wahrheit ist: Gott ist nicht gegen dich. Er wartet auf deine Zustimmung.
Und ich bete heute für dich: Möge Gott deinem Geist neue Frische schenken. Möge er dich aus deiner Selbstzufriedenheit aufrütteln. Möge er dir den Mut geben, Veränderungen durchzusetzen. Möge er dir die richtige Hilfe schicken, nicht die Hilfe, die Begrenzungen aufrechterhält, sondern die Hilfe, die Wachstum fordert. Im Namen Jesu, Amen.
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