
Jesus begegnet ihr dort im Tal der Ablehnung
Sie stand in dem Tal … wo es wieder passierte. Jemand anderes wurde ausgewählt. Jemand anderes wurde beachtet. Jemand anderes wurde nach vorne gerufen. Und ihr Name … nicht.
Sie lächelte, als wäre es ihr egal. Aber tief in ihrem Inneren war es ihr nicht egal. Denn Ablehnung tut nicht nur weh … sie spricht zu dir.
„Du bist nicht gut genug.“
„Du bist nicht erwünscht.“
„Du gehörst nicht hierher.“
Danach fühlte sich das Tal still an.
Zu still.
Also flüsterte sie:
„Herr … warum passiert mir das immer wieder?“
Und für einen Moment … nichts.
Nur der Schmerz. Nur die Stille.
Dann – nicht laut, aber ganz nah –
begegnet Jesus ihr dort. 🕊️
Nicht ganz oben. Nicht, als sie alles im Griff hatte. Genau dort.
An dem Ort, an dem sie sich übersehen fühlte.
Und Er sagte: „Sie haben dich nicht erwählt …
aber ich habe es getan.“
Ihr stockte der Atem. Tränen füllten ihre Augen.
Denn diese Worte fühlten sich nicht fern an –
sie fühlten sich persönlich an.
Er trat näher.
„Bevor irgendjemand die Chance hatte, dich abzulehnen … hatte ich dich bereits erwählt.“
Sie schüttelte sanft den Kopf,
„Aber es tut trotzdem weh …“
Und Er korrigierte sie nicht.
Er drängte sie nicht.
Er blieb einfach da.
„Ich weiß.“
Dieses einfache … zärtliche „Ich weiß“ brach etwas in ihr auf.
Denn Er tat den Schmerz nicht ab …
Er begegnete ihr darin.
Sie flüsterte:
„Warum fühlt es sich dann so an, als würde ich immer wieder übergangen?“
Jesus antwortete sanft:
„Weil ich deine Geschichte nicht in den Räumen schreibe, die dich übersehen haben.“
Wieder Stille. Aber diesmal … war sie nicht leer. Es fühlte sich an … als würde sie gehalten.
Er fuhr fort:
„Du wirst nicht übersehen. Du bist auserwählt.“
Ihre Tränen flossen nun ungehindert.
Nicht nur aus Schmerz – sondern weil sie gesehen wurde.
Wirklich gesehen.
„Was sie nicht erkennen konnten … habe ich sorgfältig in dich hineingelegt.“
Sie legte ihre Hand auf ihr Herz.
Noch immer empfindlich. Noch immer am Heilen. Aber etwas hatte sich verändert.
Die Ablehnung verschwand nicht … aber sie verlor ihre Macht.
Denn jetzt gab es eine lautere Stimme.
„Du gehörst zu mir.“
Sie atmete das ein. Langsam. Tief.
Als ob ihre Seele es zum ersten Mal lernen würde.
Und in diesem Tal – genau an dem Ort, von dem sie glaubte, er würde sie disqualifizieren – wurde ihr etwas klar:
👑 Sie war nicht unerwünscht.
Sie war auserwählt … auf eine andere Art.
🌸 Für die Frau, die sich heute abgelehnt fühlt … Jesus wählt dich immer noch aus.
📖 Epheser 1,4
„Er hat uns in ihm erwählt vor der Grundlegung der Welt …“
📖 1. Samuel 16,7
„Der Mensch sieht, was vor Augen ist, der Herr aber sieht das Herz.“
Du fühlst dich vielleicht abgelehnt … aber du bist nicht unerwählt.
Jesus begegnet dir sogar an den Orten, an denen man dich übersehen hat 🤍
© Letitia Wewege
Within the Veil
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