Hier mal noch ein paar Auszüge zum Leviten und der Nebenfrau von Arnold Fruchtenbazm:
Was dann geschah, war nicht die Tat des alten Mannes, sondern die Tat des Leviten: Da ergriff der Mann seine Konkubine; das Pronomen „seine“ zeigt, dass der Mann, auf den hier Bezug genommen wird, nicht der alte Mann, sondern der Levit ist; und er führte sie zu ihnen hinaus. Um sich selbst zu retten, opferte der Levit seine Konkubine. Der Mann, der sich so viel Mühe gegeben hatte, sie zurückzubekommen, warf sie nun weg, als wäre sie nur ein Stück Fleisch für die Hunde. Die jungfräuliche Tochter wurde nicht hinausgeworfen, da der Levit keine Befugnis dazu hatte. Dann kam die Vergewaltigung: und sie kannten sie, das heißt, sie hatten sexuelle Beziehungen zu ihr und missbrauchten sie. Sie wurde vergewaltigt. Aus dem Kontext geht hervor, dass sie auch schwer geschlagen wurde, denn sie starb an der Behandlung, die sie erfuhr. Die Dauer der Misshandlung war: die ganze Nacht bis zum Morgen. Im Hebräischen heißt es „im Aufgang der Morgendämmerung“, d. h. als die ersten Lichtspuren am Horizont auftauchten, ließen sie sie frei; und als der Tag anbrach, ließen sie sie gehen. Zu diesem Zeitpunkt war sie noch am Leben.
Nachdem sie die ganze Nacht vergewaltigt und geschlagen worden war, kroch sie bis zur Türschwelle zurück, um dann zu sterben. Die Aussage „bis es hell wurde“ impliziert, dass noch mehr Zeit vergangen war. Während all dieser zusätzlichen Zeitspannen kam der Levit nie heraus, um nach ihr zu sehen. Wäre er herausgekommen und hätte sie früher gefunden und behandelt, hätte er ihr vielleicht das Leben retten können. Aber er ließ sich einfach Zeit und schien sich nicht genug darum zu kümmern, wie es ihr ging. Obwohl es offensichtlich war, dass die Menschenmassen weg waren, wäre der Lärmfaktor verschwunden, und obwohl einige Zeit verstrichen war, kam er nicht heraus, um nach ihr zu sehen.
by Jule with no comments yetNeues StudienProjekt zum Thema Ruhe finden:
Ausruhen: sich entspannen, eine Pause einlegen, durchatmen und abspannen.
Wann hast du das letzte Mal deinen Tag ruhiger gestaltet, bist offline gegangen und hast dir Ruhe gegönnt? Das Geschenk der Erholung kann man leicht beiseiteschieben.
Beschäftigt zu sein, vermittelt uns das Gefühl, dass wir etwas schaffen, aber diese Bild kann täuschen. Ohne gesunde Grenzen kann Geschäftigkeit wie ein Narkosemittel sein und uns für eine innige Beziehung zu Gott taub machen. Doch Er ist der Geber aller guten und vollkommen Gaben.
Wer den Herrn achtet und ehrt, dem steht das Leben offen. Er kann ruhig schlafen, denn Angst vor Unglück kennt er nicht.
Sprüche 19,23
Ohne sich auszuruhen, kann man nicht überleben. Schlaf erfrischt uns und gibt uns die Kraft, die wir brauchen, um Gott zu ehren und unsere Mitmenschen zu lieben. Sich auszuruhen ist eine geistliche Disziplin, die uns hilft, die Gegenwart Gottes zu genießen und unsere Prioritäten neu zu ordnen.
Er weidet mich auf saftigen Wiesen und führt mich zu frischen Quellen. Er gibt mir neue Kraft.
Psalm 23,2-3a
Hier sind 3 Methoden, wie du Ruhe und Entspannung in deinen Alltag einbauen kannst:
Übe dich in Achtsamkeit
In Römer 12 fordert Paulus uns auf, unser ganzes Denken neu auszurichten. Wenn wir aufmerksam sind, können wir unser Herz und unsere Gedanken neu auf das ausrichten, was Gott tut. Wo kannst du dich am besten konzentrieren? Vielleicht in deiner Küche mit einer Tasse Kaffee? Oder beim Joggen oder beim Musikhören? Suche dir etwas, wo du dich Gott nahe fühlst und richte deine Gedanken auf Ihn aus, bevor du deinen Tag angehst.
Probiere es aus: Nimm dir jeden Tag 5 bis 10 Minuten Zeit, nimm alle Sorgen und das, wofür du verantwortlich bist, und lege im Gebet alles in Jesu Hände. (Wenn es für dich hilfreich ist, schreibe diese Dinge auf.)
Sinne über Bibelverse nach
Denn die ganze Heilige Schrift ist von Gott eingegeben. Wenn du das Wort Gottes liest oder anhörst und darüber nachdenkst, was geschrieben steht, erkennst du mit der Zeit die Stimme Gottes. Wenn du deine Zeit in der Bibel bewusst gestalten willst, musst du dein oberstes Augenmerk darauf legen, einfach Zeit mit Jesus zu verbringen.
Probiere es aus: Nimm dir täglich 30 Minuten Zeit, um Gottes Wort zu lesen oder anzuhören. Schalte in dieser Zeit deinen Kalender und alle Benachrichtigungen stumm. Abboniere einen Leseplan, erstelle Notizen und schreibe deine Gedanken nieder. Lass Gott zu dir reden.
Bleib in der Gemeinschaft
Eine innige Beziehung zu Gott zu pflegen, bedeutet nicht, dich von anderen Leuten abzukapseln. Manchmal bedeutet es sogar, sich für andere Menschen Zeit zu nehmen. Beim Entspannen kannst du das Leben sogar am besten feiern – und zwar mit den Leuten, die du lieb hast. Wir sind nicht dazu geschaffen, allein durchs Leben zu gehen. Wir brauchen einander.
Probiert es aus: Investiert jede Woche mindestens ein paar Stunden in die Leute, die ihr liebt. Ohne Programm. Trefft euch einfach und genießt die Zeit zusammen. Schreibt anschließend auf, was Gott euch in dieser Zeit gezeigt hat.
Dies sind nur ein paar Vorschläge dafür, wie ihr eure persönliche Zeit mit Gott in euren Alltag einbauen könnt. In folgenden Leseplänen findet ihr noch mehr Anregungen, wie ihr Ruhe erleben könnt.
https://blog.youversion.com/de/2019/08/3-methoden-um-ruhe-zu-finden-in-einer-welt-die-nie-still-steht?sfns=mo
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