
Es gibt Momente im Leben, in denen alles total unmöglich erscheint. Hast du schon mal eine Situation erlebt, in der du dachtest, es gäbe keinen Ausweg? Vielleicht hast du gebetet, gewartet und dich trotzdem gefragt, ob sich irgendwas ändern könnte. Vor langer Zeit standen Abraham und Sarah vor so einem Moment.
Gott versprach Abraham, dass er und Sarah einen Sohn bekommen würden. Aber es gab ein Problem. Beide waren schon sehr alt. Aus menschlicher Sicht war das einfach unmöglich. Als Sara das Versprechen hörte, lachte sie leise vor sich hin. Es klang einfach zu unglaublich. In der Bibel steht: „Da sprach der Herr zu Abraham: Warum hat Sara gelacht und gesagt: ‚Soll ich wirklich noch ein Kind bekommen, jetzt, wo ich schon alt bin?‘ Ist für den Herrn etwas zu schwer? Ich werde zur festgesetzten Zeit im nächsten Jahr wieder zu dir kommen, und Sara wird einen Sohn haben.‘“ (1. Mose 18,13–14, NIV).
Denk mal einen Moment über diese Frage nach. Ist irgendetwas für den Herrn zu schwer? Das ist nicht nur eine Frage für Abraham und Sarah. Es ist auch eine Frage für uns heute. Welche Situation in deinem Leben fühlt sich gerade unmöglich an? Welches Problem scheint zu groß, um es zu lösen?
Manchmal bringt das Leben Nachrichten, die unseren Glauben erschüttern. Vielleicht sagt ein Arzt, dass eine Krankheit unheilbar ist. In diesem Moment kann Angst unser Herz erfüllen. Aber Gott erinnert uns daran, wer er ist. In der Bibel steht: „Ich bin der Herr, der dich heilt.“ (2. Mose 15,26, NIV). Selbst wenn Menschen sagen, dass es keine Hoffnung gibt, ist Gottes Macht nicht begrenzt.
Manchmal geht es auch um Geld. Die Rechnungen stapeln sich. Die Bedürfnisse werden immer größer. Du fragst dich vielleicht, wie das alles gut werden soll. Aber Gott verspricht trotzdem, für seine Kinder zu sorgen. In der Bibel steht: „Mein Gott aber wird all eurem Mangel abhelfen nach seinem Reichtum in Herrlichkeit in Christus Jesus“ (Philipper 4,19, NIV). Der Gott, der Tausende mit ein paar Broten und Fischen satt gemacht hat, weiß auch heute noch, wie er für uns sorgen kann.
Es gibt auch Momente, in denen der Schmerz nicht körperlicher oder finanzieller Natur ist, sondern zutiefst persönlich. Vielleicht fühlt sich dein Herz gebrochen an. Vielleicht ist ein Traum, den du einst hattest, zerbrochen. In diesen stillen Momenten kann es sich so anfühlen, als wäre die Zukunft leer. Aber Gott spricht sanft zu denen, die leiden. Die Bibel erinnert uns daran: „Der Herr ist nah denen, die zerbrochenen Herzens sind, und rettet die, die im Geist zerschlagen sind“ (Psalm 34,18, NIV).
Was ist also Glaube in solchen Momenten? Glaube bedeutet nicht, so zu tun, als gäbe es keine Probleme. Glaube bedeutet, sich dafür zu entscheiden, Gott zu vertrauen, auch wenn wir die Antwort noch nicht sehen. Die Bibel lehrt uns das ganz klar: „Glaube ist die Gewissheit dessen, was wir hoffen, und die Überzeugung von dem, was wir nicht sehen“ (Hebräer 11,1, NIV). Glaube blickt über das hinaus, was unsere Augen sehen, und erinnert sich daran, wer Gott ist.
Denk mal einen Moment über die Größe Gottes nach. Er ist derjenige, der Himmel und Erde geschaffen hat. „Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.“ (1. Mose 1,1, NIV). Er hat jeden Stern am Himmel platziert. Er hat das Rote Meer geteilt und einen Weg geschaffen, wo es keinen Weg gab. Derselbe Gott, der diese Wunder vollbracht hat, ist derselbe Gott, der heute mit uns geht.
Diese Wahrheit verändert die Art und Weise, wie wir unsere Probleme betrachten. Was uns unmöglich erscheint, ist für Gott nicht unmöglich. Jesus selbst sagte: „Bei Menschen ist das unmöglich, aber bei Gott sind alle Dinge möglich“ (Matthäus 19,26, NIV). Wenn wir uns an diese Verheißung erinnern, beginnt die Hoffnung wieder zu wachsen.
Was sollen wir also tun, wenn sich das Leben unsicher anfühlt? Wir halten an Gottes Verheißungen fest. Wir beten weiter. Wir vertrauen weiter, auch wenn die Antworten Zeit brauchen. Warten bedeutet nicht, dass Gott vergessen hat. Oft wirkt er auf eine Weise, die wir noch nicht sehen können.
Ist dir schon mal aufgefallen, dass Gottes Zeitplan oft anders ist als unserer? Abraham und Sarah warteten viele Jahre, bevor die Verheißung erfüllt wurde. Doch Gott hielt sein Wort genau so, wie er es versprochen hatte. Seine Verheißungen scheitern nie. In der Bibel steht: „Der Herr zögert nicht, seine Verheißung zu erfüllen, wie manche meinen, sondern er hat Geduld mit euch.“ (2. Petrus 3,9, NIV).
Vielleicht bist du gerade in einer Zeit des Wartens. Vielleicht fragst du dich, wann dein Gebet erhört wird. Denk an die Frage, die Gott vor langer Zeit gestellt hat. Ist irgendetwas für den Herrn zu schwer?
Die Antwort ist auch heute noch dieselbe. Nichts ist für ihn zu schwierig. Kein Problem ist zu groß. Keine Situation übersteigt seine Macht.
Gib also nicht auf. Verliere nicht die Hoffnung. Vertraue weiterhin auf den Gott, der das Unmögliche möglich macht. Was sich heute wie eine Verzögerung anfühlt, ist vielleicht einfach Teil von Gottes perfektem Plan. Sein Timing ist immer richtig, und seine Macht kennt keine Grenzen.
Und eines Tages wirst du vielleicht zurückblicken und erkennen, dass genau die Situation, die du für unmöglich gehalten hast, der Ort war, an dem du Gottes Wirken am deutlichsten gesehen hast.
by Jule with no comments yet
Nach der Überquerung des Roten Meeres kam Israel nicht zur Ruhe. Die Erzählung in Exodus 15 geht direkt von der Befreiung zur Prüfung über.
Auf das Siegeslied folgt
fast sofort die Realität
der Wüste.
Die Erlösung war da,
aber die Reise mit Gott hatte gerade erst angefangen.
Drei Tage nach dem Verlassen des Meeres
kam das Volk nach Mara und
fand Wasser (2. Mose 15,22–23).
Der Text betont, dass
das Wasser zwar da war, aber bitter schmeckte.
Es war sichtbar, zugänglich und trotzdem unbrauchbar.
Was wie eine Versorgung aussah, konnte das Leben nicht erhalten.
Dieses Detail zeigt die Krise:
Das Problem war nicht, dass es kein Wasser gab,
sondern dass das Wasser nicht
das geben konnte, was das Volk brauchte.
Das Volk beschwerte sich bei Mose.
Diese Reaktion ist nicht überraschend.
Die Heilige Schrift zeigt immer wieder,
wie Israel darum kämpft, Gott zu vertrauen,
in der Zeit zwischen Befreiung
und Erfüllung.
Was mehr Aufmerksamkeit verdient,
ist nicht die Beschwerde selbst,
sondern wie Gott mit der Situation umging.
Mose schrie zum Herrn,
und der Herr zeigte ihm einen Baum.
Moses warf den Baum ins Wasser,
und das Wasser wurde trinkbar
(2. Mose 15,25).
Der Text gibt keine wissenschaftliche Erklärung.
Es besteht kein Interesse an den chemischen Eigenschaften
des Holzes oder an natürlichen Ursachen. ‚
Der Schwerpunkt liegt ganz auf
göttlicher Anweisung und Gehorsam.
Gott offenbarte das Mittel, und Moses
handelte gemäß dem, was Gott ihm gezeigt hatte.
Dieses Muster ist wichtig.
Der Baum hatte an sich keine Kraft.
Die Schrift stellt ihn nicht
als von Natur aus wirksam dar.
Er fungierte als das von Gott bestimmte Mittel,
nicht als Quelle der Heilung.
Die Verwandlung des Wassers
kam vom Herrn, auch wenn
sie durch
etwas Gewöhnliches und Sichtbares vollbracht wurde.
An dieser Stelle öffnet sich die Passage
zu einem umfassenderen biblischen Muster.
In der gesamten Heiligen Schrift verbindet Gott
sein Heilswerk immer wieder mit unerwarteten
und unscheinbaren Mitteln.
Er tut dies auf eine Weise, die verhindert,
dass die Mittel selbst
in den Mittelpunkt rücken.
Die Aufmerksamkeit wird stattdessen auf seine Autorität,
seine Anweisungen und seine Treue
gerichtet, sein Volk zu erhalten.
Hier kann man eine sorgfältige christologische Lesart machen,
ohne dem Text mehr zu unterstellen, als er sagt,
sondern indem man schaut, wie er in das
größere Bild der Erlösungsgeschichte passt.
Der Baum wurde in die Bitterkeit gesetzt,
damit das, was kein Leben geben konnte,
in etwas Lebenserhaltendes verwandelt würde.
Als die Zeit reif war,
setzte Gott seinen Sohn in eine Welt,
die schon von Sünde, Tod und Fluch geprägt war.
Christus blieb nicht außerhalb des menschlichen Leidens.
Er ging voll und ganz hinein. Das Kreuz, wie der Baum in Mara,
wirkte schwach und unscheinbar,
doch Gott bestimmte es als das Mittel,
durch das der Tod überwunden werden würde.
Das Neue Testament identifiziert Mara nicht ausdrücklich
als Prophezeiung Christi,
aber ich glaube nicht, dass die Schrift verlangt,
dass dieser Zusammenhang ausdrücklich erwähnt werden muss.
Dennoch ist das Muster konsistent.
Gott schenkt Leben durch das, was unwirksam erscheint.
Er schenkt Heilung durch Gehorsam, nicht durch Spektakuläres.
Er wirkt durch Mittel, die die Aufmerksamkeit
von sich selbst weg und auf
seinen Heilsplan lenken.
Es ist auch wichtig, dass dieses Ereignis passierte,
nachdem Israel schon erlöst worden war.
Das Volk hatte das Meer durchquert.
Es gehörte zum Herrn.
Trotzdem stieß es immer noch auf Bitterkeit.
Bei Mara ging es nicht um die Rettung aus Ägypten,
sondern um die Unterweisung im Leben der Erlösten.
Gott lehrte sein Volk, wie er es
zwischen Befreiung und Ruhe versorgen würde.
Dies wird in 2. Mose 15,25–26 deutlich,
wo der Herr das Ereignis als Prüfung beschreibt
und seinen Namen als „der Herr, der heilt” offenbart.
Diese Heilung war konkret.
Sie war nicht symbolisch oder abstrakt.
Sie führte zu Wasser, das das Volk trinken konnte.
Gottes Fürsorge war nicht so dramatisch wie die
Durchquerung des Meeres, aber sie war nicht weniger wichtig.
In diesem Licht zeigt die Erzählung von Mara,
dass Gottes Erlösungswerk nicht
mit der Befreiung endete.
Er begegnet seinem Volk weiterhin an Orten,
an denen Versorgung vorhanden ist, aber noch nicht ausreicht,
an denen der Glaube geprüft wird und an denen Abhängigkeit
gelernt werden muss.
Seine Heilung geschieht oft still,
durch Gehorsam gegenüber seinem Wort,
und nicht durch die Demonstration
überwältigender Macht.
Die Passage lädt daher eher zum Nachdenken
als zu einer Lösung ein.
Die Bitterkeit von Mara war kein Zeichen dafür,
dass Gott sein Volk verlassen hatte.
Es war der Kontext, in dem er offenbarte,
wie er heilt und wie er diejenigen erhält,
die er bereits erlöst hat.
Heute lesen wir 2. Mose 14 bis 18. Wir wünschen euch einen schönen und gesegneten Tag 😘
wir sehen uns am Abend beim OnlineBibelkreis
Mittwoch 17 – 19 Uhr
https://zoom.us/j/95513354603?pwd=a2doelhieXlRZGxxZ3JkYUxtSjlTUT09
Meeting-ID: 955 1335 4603
Kenncode: 057704
Wusstet ihr eigentlich, dass schon in der Bibel ein Rap steht? Hier mal das Siegeslied des Mose in der Volxbibel als Rap. Interessant, dass es sich nicht um die Leute an sich oder deren Gefühle oder Befindlichkeiten dreht – sondern darum, wie wunderbar dieser Gott ist. Wirklich ein sehr hervorragendes Lobpreislied. Aber genug von dem Vorwort, hier der Rap
Das Siegeslied – „ein Rap für Gott“
Mose freut sich und schreibt ein Lied
.
Als das abgegangen war, schrieb Mose einen Song darüber, den er mit den Israeliten zusammen für Gott sang:
.
„Nur für Gott will ich was singen,
denn er ließ es mit seiner krassen Kraft gelingen.
Gott ist der Größte, er hat es gerissen.
Er hat sie alle ins Wasser geschmissen,
unsere Feinde mit ihren Panzerwagen.
Mit meinem Rap will ich ihm danke sagen.
.
Gott, der mir geholfen hat, als ich im Dreck saß,
ohne Maß,
seine Hilfe, die kam krass.
Ich danke dem Gott, dem mein Vater schon dankte.
Er ist der Typ mit der Bärenpranke,
sein Name ist ,Ich bin schon da‘.
Ganz wunderbar
warf er das Heer vom Präsidenten
in den See, mit bloßen Händen.
Auch die schnellsten Panzer und die besten Soldaten
ersoffen in Raten,
sie konnten nicht abwarten,
bis das Wasser kam und sie einfach überrollte.
Sie versanken im See, wie ein Stein, nein, ich prollte
hier nicht, denn Gottes Hand hat den Sieg errungen,
gegen seine Kraft war es dem Feind nicht gelungen,
sich zu wehren.
In deiner Größe, Gott, zeigst du dich, wir müssen dich ehren.
Du machst den Feind fertig, wirfst ihn zu Boden,
er frisst nur noch Staub, kriegt auf die Hoden.
Wenn du sauer bist, dann frisst jeder Gegner nur Staub,
dein Zorn ist wie Feuer, verbrennt jedes Laub.
Du bläst mit deinem Atem auf das Schilfmeer,
dann entstehen zwei Wände, rechts und links, vor dir her.
.
Die Feinde machten den Lauten: ,Jetzt haben wir sie!
Holt euch die Beute, tötet sie wie Vieh! Und wie!
Tötet alle, lasst keinen am Leben.
Wir teilen das Ganze, wird für jeden was geben.‘ Aber mein Gott blies nur einmal in die Richtung,
schon war da überall Wasser, es gab keine Rettung.
Sie sanken auf den Grund, wie ein Sack voller Schrott.
.
Wo gibt es denn Götter, die so sind wie unser Gott?
Wer ist so besonders, so heilig, dreimal dürft ihr raten?
Wer schafft sich so krass Respekt durch seine heiligen Taten?
Du brauchst nur einmal deine Hand auszustrecken.
Und schon sind alle Feinde gleich am Verrecken.
Mit deiner starken Hand hast du deine Leute befreit,
mit deiner Liebe hast du sie eingereiht,
in deine ganz besondere Wohnung gebracht.
.
Bei den anderen Völkern hat diese Nachricht gekracht,
sie haben sich in die Hose gemacht,
Philister kriegten Panik in der Nacht.
Auch die Chefs von Edom fingen an zu zittern,
die Regierung von Moab, die Kanaaniter voll am Bibbern.
Sie kriegten erst mal Angst, machten sich in die Hose,
vor deiner großen Kraft waren sie wie eine Mimose.
Damit deine Leute einfach weitergehen konnten.
Du hast sie erwählt, so sind einfach die Fronten.
.
Du nimmst sie untern Arm und pflanzt sie auf den Berg Zion,
der nur dir gehört, wo du wohnst, immer schon.
Du hast den gemacht, heilig ist er,
Gott, du bist der Präsi, jetzt und jeden Tag mehr!“
.
(Volxbibel 2. Mose 15:1-18)
Das erinnert mich an das „Siegeslied“, das auf der neuen „Feiert Jesus 24“ drauf ist und von dem ich ein Ohrwurm habe. Wir haben es in den letzten Wochen immer Sonntags zu Beginn gesungen, ebenso wie „Höre Israel“
by Jule with no comments yetAm Sonntag haben wir gelesen, wie die Israeliten aus Ägypten auszogen. Erst wurden sie buchstäblich rausgeworfen, dann verfolgt, weil man die billigen Arbeitskräfte nicht verlieren wollte.
Wir haben gesehen, dass sie nicht allein waren, dass Gott sie durch eine Wolken- und Feuersäule führte und so bei ihnen war. Trotzdem bekamen sie Angst, als sie die Verfolger sahen.
Durch ein Wunder teilte Gott das Rote Meer, so dass sie trockenen Fußes hindurch ziehen könnten. Die Ägypter waren von ihrem Zorn so geblendet und auch, weil Gott ihren Blick verschleierte, so daß sie ihnen blindlings nachliefen. Schön dumm, denn sie liefen in die Falle: Jehova ließ die Wasser über ihnen zusammen fallen und begrub sie alle unter sich
Das Volk Israel war frei! Sie müssten nichts tun, so wie Gott Ihnen durch Mose hatte sagen lassen, sie standen da und sahen, wie ihr Gott sie rettete
Wie hätten wir darauf reagiert?
Diesen Sonntag werden wir uns mit dem großartigen Siegeslied beschäftigen, dass sie anstimmten und dass noch heute jeder Jude kennt und das bei. Passah gesungen wird
Wir freuen uns auf euch. Auch ja, es geht weiter mit Kapitel 15
by Jule with 7 comments