• Heute lesen wir …

      Wir lesen als Gruppe jedes Jahr einmal chronologisch die Bibel und fangen mit 1. Mose an und hören mit der Offenbarung auf - mach doch mit 

      Wir sind

      warum ihr beim Lesen der älteren Kommentare (bis 2013) den Eindruck habt, dass wir Zeugen Jehovas sind, erkläre ich hier ausführlich. Nur ganz kurz: NEIN, wir sind keine ZJ, sondern einfach nur Christen – ohne irgendeine Konfession, Dachverband oder Organisation über uns – die für Gott und sein Wort brennen und sich gerne mit anderen darüber unterhalten und austauschen

      Hier findest du die Daten zu unseren Treffen

      Unser Ziel

      … ist es, Menschen die Gott noch nicht kennen, zu ihm zu führen und mit seinem Wort bekannt zu machen; andere mit unserer Begeisterung für Gott und sein Wort anzustecken; einander zu ermuntern, im Glauben zu bleiben und zu wachsen; und einander zu helfen, ein ganz persönliches Verhältnis zum Schöpfer zu entwickeln, zu bewahren und zu vertiefen.

      Die Bibel

      Wir betrachten die ganze Bibel als Gottes Wort und sie hat für uns oberste Autorität. Wir vertreten keine bestimmte Lehrmeinung, sondern beziehen auch gerne andere Meinungen und Auslegungen mit ein, denn jeder sollte sich selbst anhand der Bibel ein Bild machen

      Warum sagen wir „Jehova“?

      Bitte „entschuldigt“, aber Arnold Fruchtenbaum – ein Jude, der zu Christus gefunden hat, benutzt (ebenso wie die unrevidierte Elberfelder 1905) diesen Namen als Name Gottes und er hatte auch in einem Seminar mal erklärt, warum:

      Auch wenn wir aufgrund der Schreibart der Juden nicht genau wissen, wie der Name früher ausgesprochen wurde (die Juden selbst sprechen ihn überhaupt nicht aus), so wissen wir doch, dass die meisten Namen der Bibel, die ein „Je“ drin haben, von dem Namen Gottes abgeleitet sind, wie zum.B. Jesus, Jesaja, Jeremia – um nur einige zu nennen

      Viele sprechen den Namen heute gar nicht mehr aus, das HERR hat den Gottes Namen in der Bibel ersetzt. Die meisten Übersetzer, die den Namen drin gelassen haben, übersetzen ihn mit Jahwe. Der Name Jehova wird sehr ungern benutzt, da er an die Zeugen Jehovas erinnert…

      Wichtig ist, dass der Name überhaupt benutzt wird, wir werden es unter anderem auch bei den 10 Plagen noch sehen. Es steht dir also frei, Jahwe oder Jehova zu sagen.

      Wir benutzen wie Arnold Fruchtenbaum den Namen Jehova – aus den selben Gründen

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      Wir lesen als Gruppe jedes Jahr einmal chronologisch die Bibel und fangen mit 1. Mose an und hören mit der Offenbarung auf - mach doch mit 

    • Feb. 25th“Wie lange willst du noch um Saul trauern?“

      Vielleicht ist es Zeit, weiterzumachen. Stell dir mal vor, ein großer Prophet Israels trauert um einen König, den er so sehr geliebt hat. Nicht irgendein Typ. Ein Prophet. Ein Mann, der Gott klar gehört hat. Ein Mann, der Könige gesalbt hat. Und trotzdem war er da … und trauerte.

      Es fühlte sich an wie ein gescheiterter Traum. Ein gescheitertes Abenteuer. Eine Aufgabe, die nicht so endete, wie sie enden sollte.

      Und vielleicht bist du gerade an diesem Punkt, mein Freund.

      Du hast dafür gebetet.
      Du hast dafür gefastet.
      Du hast anderen davon erzählt.
      Du hast daran geglaubt, dass es klappen würde. Und es ist gescheitert.

      In 1. Samuel 16,1 sagte der Herr zu Samuel: „Wie lange willst du um Saul trauern, wo ich ihn doch als König über Israel verworfen habe? Fülle dein Horn mit Öl und geh …“

      Diese Frage wiegt schwer. Wie lange?

      Gott hat ihn nicht dafür getadelt, dass er trauerte. Trauer ist menschlich. Wenn etwas, das du liebst, zusammenbricht, spürst du das. Wenn eine Beziehung endet, wenn ein Unternehmen pleite geht, wenn eine Vision, die du öffentlich verkündet hast, nicht wahr wird, fühlst du dich bloßgestellt. Du bist enttäuscht. Manchmal schämst du dich sogar.

      Ich glaube, dass Samuel Saul sehr geliebt hat. Saul war nicht nur ein König, er war Samuels erster nationaler Auftrag. Er hat ihn gesalbt. Ihn geführt. Ihn beschützt. Als Saul fiel, muss sich das für Samuel persönlich angefühlt haben. Es muss sich angefühlt haben, als wäre auch etwas in Samuel selbst gescheitert.

      Und genau das ist das Gefährliche daran. Wenn etwas, mit dem man verbunden war, scheitert, kann man anfangen zu glauben, dass man selbst versagt hat.

      Aber hör gut zu: Es ist möglich, dass etwas, an dem du beteiligt warst, scheitert, ohne dass du selbst versagt hast.

      Samuel trauerte um einen König, von dem sich Gott bereits abgewandt hatte. Und manchmal weinen wir um etwas, das der Himmel beendet hat.

      Der Herr sagte nicht: „Warum trauerst du?“ Er sagte: „Wie lange noch?“

      Es gibt eine Zeit zum Trauern. Aber es gibt auch eine Zeit zum Heilen. Wenn du zu lange in deiner Trauer verharrst, wird sie deine Wahrnehmung beeinflussen. Sie wird dein Urteilsvermögen trüben. Sie wird dich dazu bringen, die Zukunft durch die Brille deines Schmerzes zu sehen.

      Schau dir Samuel an. Nachdem Gott ihm gesagt hatte, er solle gehen und einen anderen König salben, sagte er: „Wie kann ich gehen? Wenn Saul davon erfährt, wird er mich töten.“

      Ist das nicht interessant? Der Prophet, der Saul einst konfrontiert hatte, fürchtet sich nun vor ihm.

      Das kann Anhaftung bewirken. Wenn deine Identität an etwas gebunden ist, hat es auch nach seinem Ende noch emotionale Kontrolle über dich. Du verlierst nicht nur die Person oder das Projekt. Du verlierst auch den Teil von dir, der daran gebunden war.

      Manche Leute haben keine Angst vor der Zukunft. Sie haben Angst, ihrer Vergangenheit zu begegnen.
      Du hast die Beziehung beendet, aber du zuckst immer noch zusammen, wenn du daran denkst, sie mit jemand anderem zu sehen. Du hast den Job gekündigt, aber du fühlst dich immer noch klein, wenn du ihren Namen hörst. Du sagst, du hast es hinter dir gelassen, aber dein Herz hat das nicht.

      Gott sagte zu Samuel: „Fülle dein Horn mit Öl und geh.“ Öl steht für Frische. Öl steht für Freude. Öl steht für Bewegung. In Psalm 30,5 heißt es in der Bibel: „Weinen mag eine Nacht lang dauern, aber am Morgen kommt die Freude.“ Öl ist die Sprache des Morgens. Es ist die Sprache der Wiederherstellung.

      Mit anderen Worten: Samuel, nimm deine Lebenskraft wieder auf. Nimm deine Berufung wieder auf. Es steckt noch Leben in dir. Es ist noch Salbung in dir.

      Dann sagte Gott etwas Kraftvolles: „Ich habe mir selbst einen König bereitgestellt.“ Beachte das. Er sagte nicht: „Geh und suche einen.“ Er sagte: „Ich habe bereitgestellt.“

      Während Samuel trauerte, bereitete Gott alles vor. Während Saul sich daneben benahm, wurde David auf einem Feld geformt.
      Während du über das weintest, was zusammengebrochen war, war der Himmel nicht bankrott. Gott war nicht verwirrt. Er arbeitete hinter den Kulissen.

      Aber wenn du nicht aufpasst, macht dich die Trauer blind für das Neue.

      Als Samuel bei Isais Haus ankam und Eliab sah, dachte er bei sich: „Sicherlich steht der Gesalbte des Herrn vor ihm.“

      Warum sagte er das? Weil Eliab wie Saul aussah. Groß. Beeindruckend. Königlich.

      Als Samuel Saul in früheren Kapiteln zum ersten Mal begegnete, war er von Sauls Größe fasziniert. Saul ragte mit Kopf und Schultern über die Menschen hinaus. Als Samuel also den nächsten König salben wollte, benutzte er unbewusst denselben Filter.

      Er suchte immer noch nach Saul. Er suchte weiter nach Saul in Eliab … und in Schamma … und in Abinadab. Denn daran war er gewöhnt.

      Und das ist eine weitere subtile Gefahr der Bindung. Wenn man an ein bestimmtes Muster, eine bestimmte Persönlichkeit, eine bestimmte Struktur gewöhnt ist, fängt man an, überall danach zu suchen, selbst wenn Gott sich davon entfernt hat.

      Gott sagte Samuel im Grunde genommen: „Ich bin mit dieser Zeit fertig.“ Hör auf, sie reproduzieren zu wollen. Hör auf, in Eliab nach Saul zu suchen.

      Manchmal hängen wir so sehr an dem, was wir gewohnt sind, dass wir uns gegen das wehren, was Gott uns zeigt. Wir sind dann eher loyal gegenüber dem Vertrauten als gegenüber der Anweisung. Aber diese Phase erfordert etwas anderes.

      Diese Phase erfordert, dass du dich von Traditionen löst und dich der Führung unterwirfst. Gott kann auf eine Weise handeln, die du nicht gewohnt bist. Er kann jemanden schicken, der nicht wie deine letzte Phase aussieht. Er kann eine Tür öffnen, die nicht der vorherigen ähnelt.

      Und nur weil du das nicht gewohnt bist, heißt das nicht, dass es nicht das Richtige für dich ist.

      Samuel musste lernen, dass Offenbarung nicht durch Vorlieben kommt. Sie kommt durch Gehorsam. Und vielleicht ist das heute dein Wort.

      Wisse, wann du die Tür schließen musst. Wisse, wann du sagen musst: „Ich habe mich lange genug damit abgefunden. Ich bin fertig damit.“ Nicht aus Wut. Nicht aus Bitterkeit. Sondern aus Verständnis. Meine besten Tage liegen nicht hinter mir. Sie liegen noch vor mir.

      Samuel wollte es schnell richtig machen. Vielleicht spürte er die Last des Versagens. Vielleicht dachte er: „Dieses Mal werde ich es nicht verpassen.“ Aber Gott musste ihn unterbrechen: „Sieh nicht auf sein Aussehen … denn der Mensch sieht auf das Äußere, aber der Herr sieht auf das Herz.“

      Dieses Mal wird es anders sein. Das Öl reagiert nicht auf deine Vorlieben. Es fließt dorthin, wo Gott es will.

      Wenn das Öl von Samuels Wahrnehmung abhängig gewesen wäre, hätte es sich auf Eliab ergossen. Aber es bewegte sich nicht. Denn diese nächste Phase würde nicht von menschlicher Strategie bestimmt werden. Sie würde von göttlicher Absicht geleitet werden. Und das ist deine Ermutigung für heute.

      Dein erster Versuch mag von deiner Kraft, deiner Planung, deinem Netzwerk bestimmt gewesen sein. Und als er scheiterte, hast du es persönlich genommen. Aber diese nächste Phase? Gott sagt: Ich leite diese Phase.

      Du musst nichts erzwingen. Du musst keine Leistung bringen. Du musst dich nicht beweisen.
      Du musst einfach loslassen.

      In Jesaja 43 heißt es: „Vergiss das Frühere … Sieh, ich mache etwas Neues! Jetzt sprießt es auf, merkst du es nicht?“ Manchmal tut Gott etwas Neues, aber wir können es nicht wahrnehmen, weil wir immer noch auf das starren, was zu Ende gegangen ist.

      Deine besten Tage liegen nicht hinter dir. Gott hat dich so geschaffen, dass du nach vorne schaust. Deine Augen sind aus einem bestimmten Grund vorne. Das Leben soll progressiv sein.

      Wenn also etwas schiefgegangen ist, trauere darum. Lerne daraus. Denke darüber nach. Aber baue dein Zuhause nicht in diesem Moment.

      Fülle dein Horn wieder mit Öl. Lache wieder. Vertraue wieder. Baue wieder. Geh wieder hinaus.

      Und wenn du in deine nächste Lebensphase eintrittst, such nicht nach einem anderen Saul.

      Gott schickt dir vielleicht nicht das, was du erwartest. Es sieht vielleicht nicht so aus wie das letzte Mal. Es fühlt sich vielleicht nicht vertraut an. Aber das bedeutet nicht, dass es falsch ist.

      Es bedeutet nur, dass diesmal der Himmel wählt.
      Wie lange willst du trauern? Du hast immer noch Öl in deiner Hand. Es ist Zeit, weiterzumachen.


      by Jule with no comments yet
    • Feb. 10thGottes Gunst hat nichts mit Erbfolge zu tun

      Schon auf den ersten Seiten der Bibel geht Gott gegen die menschliche Annahme vor, dass man durch seine Position Gunst erlangt. Immer wieder stellt er bewusst die Geburtsreihenfolge, den Rang und die Erwartungen auf den Kopf – nicht aus Bevorzugung, sondern als Urteil gegen den Stolz.

      Kain war der Erstgeborene, doch Gott lehnte sein Opfer ab. Abels Opfer wurde nicht wegen der Reihenfolge angenommen, sondern wegen seines Gehorsams und seines Glaubens (1. Mose 4,3–7; Hebräer 11,4). Ismael wurde als Erster geboren, doch Gott erklärte eindeutig: „Durch Isaak wird deine Nachkommenschaft gezählt werden“ (1. Mose 21,12). Esau kam als Erster zur Welt, doch noch bevor einer der Brüder etwas unternommen hatte, sagte Gott: „Der Ältere wird dem Jüngeren dienen“ (1. Mose 25,23; Römer 9,10–13).

      Das war kein Zufall. Die Bibel sagt ganz klar: Gott hat die Lüge entlarvt, dass natürliche Vorteile gleichbedeutend mit göttlicher Anerkennung sind.

      Joseph, einer der Jüngsten, wurde von seinen Brüdern verraten und begraben – doch Gott machte ihn zum Werkzeug ihres Überlebens (Genesis 37–50). Jakob kreuzte absichtlich seine Hände, um Ephraim vor Manasse zu segnen, und lehnte damit kulturelle Normen ab, um göttlicher Einsicht zu folgen (Genesis 48,17–20). David wurde so sehr übersehen, dass nicht mal sein eigener Vater ihn rief, aber Gott sagte Samuel direkt: „Der Mensch sieht, was vor Augen ist, der Herr aber sieht das Herz“ (1. Samuel 16,7).

      Die Botschaft ist klar: Gott passt sich nicht den menschlichen Hierarchien an.

      Und dieses Muster erreicht seinen endgültigen, verheerenden Höhepunkt in Jesus Christus.

      Israel erwartete einen siegreichen König, einen politischen Erben, eine sichtbare Macht. Stattdessen sandte Gott einen leidenden Diener, geboren in der Verborgenheit, abgelehnt von den Mächtigen, gekreuzigt wie ein Verbrecher. Jesus erbte keine Macht – er gehorchte bis zum Tod. „Obwohl er ein Sohn war, lernte er durch Leiden Gehorsam“ (Hebräer 5,8). Wegen dieses Gehorsams „hat Gott ihn hoch erhoben“ (Philipper 2,8–9).

      Das ist die zentrale biblische Wahrheit, gegen die sich das moderne Christentum oft sträubt: Gott bevorzugt nicht den Status. Er bevorzugt die Hingabe.

      4,6). „Viele, die die Ersten sind, werden die Letzten sein“ (Matthäus 19,30)


      by Jule with no comments yet
    • Jan. 18thSaul und der Heilige Geist

      Saul wurde in der Geschichte Israels nicht als Bösewicht vorgestellt, sondern vielmehr als Antwort auf Gebete.

      Er wurde zu einer Zeit ausgewählt, als das Volk

      Israel sich nach Stabilität, Sicherheit

      und einem sichtbaren Anführer „wie die anderen Völker“ sehnte.

      Nun, er sah dafür geeignet aus.

      Er war groß, beeindruckend und äußerlich für das Königtum geeignet.

      Die Schrift sagt uns sogar, dass er, als er zum ersten Mal vorgestellt wurde,

      auf der Suche nach verlorenen Eseln war und nicht nach Macht.

      Er zeigte früh Demut und eine

      Zögerlichkeit, die fast bewundernswert wirkte

      (1. Samuel 9–10).

      Aber Sauls Tragödie besteht nicht darin, dass er schlecht angefangen hat.

      Sondern dass er gut begann und langsam aufhörte, auf Gott zu hören.

      Der Wendepunkt in Sauls Leben war nicht eine einzelne dramatische Sünde,

      sondern ein Muster von teilweisem Gehorsam.

      Als der Prophet Samuel ihm auftrug

      auf das Wort des Herrn zu warten, wartete Saul,

      aber nicht lange genug.

      Er brachte das Opfer selbst dar und erklärte, dass das Volk

      sich zerstreute und die Situation dringend sei.

      Seine Argumentation klang praktisch, sogar verantwortungsbewusst.

      Aber sie offenbarte etwas Tieferes: Saul hatte begonnen,

      mehr auf Druck als auf Anweisungen zu vertrauen

      und mehr auf Dringlichkeit als auf Gehorsam.

      Von da an vertiefte sich dieses Muster.

      Bei dem Befehl gegen Amalek

      gehorchte Saul nur selektiv.

      Er verschonte, was nützlich erschien, behielt, was dem Volk gefiel,

      und verteidigte dann sein Handeln mit spiritueller Sprache.

      „Ich habe den Befehl des Herrn ausgeführt“,

      sagte er, während er neben seiner Ungehorsamkeit stand.

      Samuels Antwort ist immer noch still, aber bestimmt

      „Gehorsam ist besser als Opfer.“

      Wenn man dies betrachtet, hat Saul Gott nicht rundweg abgelehnt.

      Er definierte Gehorsam neu, um ihn seiner Angst vor den Menschen

      und seinem Wunsch, die Kontrolle zu behalten, anzupassen.

      An dieser Stelle wird Sauls Geschichte unangenehm nachvollziehbar.

      Sauls Untergang hatte seine Wurzeln nicht

      im Atheismus oder in Rebellion, sondern in Unsicherheit.

      Saul fürchtete, das Volk zu verlieren.

      Er fürchtete, an Bedeutung zu verlieren.

      Er fürchtete, seine Position zu verlieren.

      Mit der Zeit veränderte diese Angst seine Führungsqualitäten.

      Als Gottes Gegenwart unsicher wurde,

      griff Saul noch stärker nach der Kontrolle.

      Als David auftauchte, tat Saul nicht Buße, sondern konkurrierte mit ihm.

      Die Salbung, die einst auf ihm ruhte, wurde zu etwas,

      das er zu schützen versuchte, anstatt sich ihm hinzugeben.

      Die tragischste Zeile in Sauls Leben

      wird nicht von ihm gesprochen, sondern über ihn

      „Der Geist des Herrn wich von Saul“

      (1. Samuel 16,14).

      Dies geschah nicht plötzlich und überraschend.

      Es folgte auf wiederholte Momente, in denen Saul

      das Äußere über die Ausrichtung und den Ruf über die Reue stellte.

      Er wollte Gottes Vorteile ohne Gottes Autorität.

      Am Ende seines Lebens stand Saul als König da,

      der zwar noch die Krone trug,

      aber nicht mehr mit dem Herrn wandelte.

      Er suchte Führung nicht bei Gott,

      sondern bei verbotenen Quellen.

      Der Mann, der sich einst in Demut versteckte,

      jagte nun David in seiner Paranoia.

      Sauls Leben warnt uns, dass die Nähe zu Gottes Werk

      nicht dasselbe ist wie die Unterwerfung unter Gottes Stimme.

      Und doch ist Sauls Geschichte nicht nur geschrieben, um ihn zu verurteilen.

      Sie ist geschrieben, um etwas in uns aufzudecken.

      Saul zeigt uns, welche Art von König die Menschheit von Natur aus hervorbringt:

      einen, der mit Versprechungen beginnt, aber

      unter dem Gewicht der Selbsterhaltung zusammenbricht.

      Er offenbart, wie Führung ohne Hingabe

      zerstörerisch wird und wie Religion

      ohne Gehorsam hohl wird.

      Saul war genau die Art von König, die Israel sich gewünscht hatte.

      Und genau das ist das Problem.

      Sein Leben weckt eine Sehnsucht.

      Denn wenn Saul das Beste war, was die Menschheit zu bieten hatte,

      stark, beeindruckend, religiös, dann brauchte Israel eine andere Art von König.

      Diese Sehnsucht ist der Punkt, an dem Christus in die Geschichte eintritt.

      Jesus ähnelte Saul in keiner Weise.

      Nach weltlichen Maßstäben sah er nicht beeindruckend aus.

      Er klammerte sich nicht an die Macht und fürchtete nicht, Anhänger zu verlieren.

      Wo Saul in Panik Opfer brachte,

      gehorchte Jesus dem Vater im Vertrauen.

      Wo Saul nach der Königswürde griff,

      legte Jesus seine nieder.

      Und wo Saul durch Ungehorsam den Geist verlor,

      lebte Jesus in vollkommener Einheit mit dem Vater

      und goss den Geist frei aus.

      Sauls Königreich endete in Angst und Isolation.

      Das Reich Christi begann am Kreuz.

      Saul zeigt uns, dass ein König, der sich selbst rettet,

      sein Volk nicht retten kann.

      Christus zeigt uns, dass ein König, der sich selbst hingibt,

      die Welt retten kann.

      Sauls Leben warnt uns davor, wohin ungebremste Unsicherheit führt.

      Jesus lädt uns zu der Ruhe ein, die Saul nie gefunden hat.

      Und in diesem Gegensatz findet die Geschichte von Saul endlich ihre Bedeutung,

      nicht als ein Versager, den wir verspotten, sondern als ein Spiegel, den wir brauchen,

      der uns auf den einzigen König hinweist, der nie

      aufgehört hat, auf den Vater zu hören.


      by Jule with 1 comment
    • Apr. 4thKönig Saul und die Art der Beziehung, die er zu seinem Schöpfer hatte

      Heute lesen 1. Samuel 13 bis 16 . Wir wünschen euch noch einen schönen und gesegneten Tag 😘

      Da wir die Kapitel bereits Anfang 2023 als Gruppe gemeinsam im AktivGottesdienst besprochen haben, hier für euch die Zusammenfassungen
      by Jule with 21 comments
    • Feb. 13thDie Sache mit dem bösen Geist, der über Saul kommt

      ‭‭1. Samuel‬ ‭16‬:‭14‬-‭23‬

      „Der Geist des Herrn hatte Saul verlassen. Stattdessen schickte Gott einen bösen Geist, der den König immer wieder überfiel und ihm Furcht und Schrecken einjagte.

      Eines Tages kamen einige Diener Sauls mit einem Vorschlag zu ihm: »Du weißt selbst, dass ein böser Geist, den Gott geschickt hat, dich quält«, sagten sie. »Lass uns jemanden suchen, der gut auf der Laute spielen kann! Jedes Mal wenn dieser böse Geist dich überfällt, wird der Mann seine Laute zur Hand nehmen und dir etwas vorspielen. Das wird dich beruhigen und aufmuntern. Du brauchst nur zu befehlen, dann handeln wir.«

       »Ja«, antwortete Saul. »Sucht mir einen guten Lautenspieler und holt ihn an den Hof.« Einer der Männer sagte: »Ich denke da an einen jungen Mann, den ich einmal gesehen habe, einen Sohn von Isai aus Bethlehem. Er ist nicht nur ein ausgezeichneter Musiker, sondern auch mutig und kampferprobt. Er findet in jeder Situation das treffende Wort und sieht gut aus. Der Herr steht ihm bei.« 

      Sofort sandte Saul Boten zu Isai und ließ ihm ausrichten: »Schick deinen Sohn David, den Schafhirten, zu mir an den Königshof!« Da schickte Isai seinen Sohn zu Saul und gab ihm Geschenke für den König mit: einen Esel, beladen mit Broten, einen Schlauch Wein und einen jungen Ziegenbock. 

      So kam David an Sauls Hof. Der König mochte ihn bald sehr gern und machte ihn zu seinem Waffenträger. Darum bat er Isai: »Lass doch David endgültig in meinen Dienst treten, denn ich hätte ihn sehr gerne bei mir am Königshof!« 

      Immer wenn der böse Geist über Saul herfiel, griff David zur Laute und begann zu spielen. Und immer wieder brachte die Musik Saul Erleichterung. Er fühlte sich besser, und der böse Geist ließ ihn in Ruhe.“

      ‭‭1. Samuel‬ ‭16‬:‭14‬-‭23‬ ‭HFA‬‬

      Wir haben letztes Mal bei Vers 13 aufgehört, da wir uns heute ausführlicher über „den bösen Geist“ unterhalten wollten, „den Jehova über Saul kommen ließ

      Als erstes lesen wir: „Aber der Geist Jehovas wich von Saul“ (Vers 14)

      Welcher hebräischer Begriff steht hier für Geist? Ruach 

      Das Wort heißt eigentlich übersetzt ins deutsche „Atem“ oder „Wind“

      Die Juden reden auch vom Ruach Hagedol , womit der Heilige Geist gemeint ist 

      „Aber der Geist Jehovas wich von Saul, und ein böser Geist von Jehova ängstigte ihn.“

      ‭‭1 SAMUEL‬ ‭16‬:‭14‬ ‭ELB‬‬

      Hier lesen wir von einem „bösen“ Geist von Jehova 

      Wie geht das?

      Welche Bibelbücher hatten die damals schon?

      Wo hatten sie bereits von Gottes Geist gelesen, in welchem Zusammenhang auch immer?

      • 1. Mose 1 bei der Schöpfung 
        „Und die Erde war wüst und leer, und Finsternis war über der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte über den Wassern.“ 
        ‭‭1. Mose‬ ‭1‬:‭2‬ ‭ELBBK‬‬
      • In 2. Mose Jehova teilt das Rote Meer benutzt den Ruach, den Wind 
        „Und Mose streckte seine Hand aus über das Meer, und der HERR trieb das Meer durch einen starken Ostwind weg, die ganze Nacht, und machte das Meer trocken, und die Wasser wurden gespalten.“
        2. Mose‬ ‭14‬:‭21‬ ‭ELBBK‬‬
      • Hiob 1 und 2 – Satan darf nicht machen, was er will, nur das, was Jehova erlaubte, er musste Jehova immer erst fragen 
        er konnte das nicht von sich aus 
      • Richter 9:23 wieder von Gott ein böser Geist 
        „Und Gott sandte einen bösen Geist zwischen Abimelech und die Bürger von Sichem; und die Bürger von Sichem handelten treulos gegen Abimelech,“ 

        aber auch
      • Der Engel Jehovas wird aufgehalten auf seinem Weg zu Daniel 
        „Und siehe, eine Hand rührte mich an und machte, daß ich auf meine Knie und Hände emporwankte. Und er sprach zu mir: Daniel, du vielgeliebter Mann! Merke auf die Worte, die ich zu dir rede, und stehe auf deiner Stelle; denn ich bin jetzt zu dir gesandt. Und als er dieses Wort zu mir redete, stand ich zitternd auf. Und er sprach zu mir: Fürchte dich nicht, Daniel! Denn von dem ersten Tage an, da du dein Herz darauf gerichtet hast, Verständnis zu erlangen und dich vor deinem Gott zu demütigen, sind deine Worte erhört worden; und um deiner Worte willen bin ich gekommen. Aber der Fürst des Königreichs Persien stand mir einundzwanzig Tage entgegen; und siehe, Michael, einer der ersten Fürsten, kam, um mir zu helfen, und ich trug daselbst den Sieg davon bei den Königen von Persien. Und ich bin gekommen, um dich verstehen zu lassen, was deinem Volke am Ende der Tage widerfahren wird; denn das Gesicht geht noch auf ferne Tage. Und als er in dieser Weise mit mir redete, richtete ich mein Angesicht zur Erde und verstummte.“
        DANIEL‬ ‭10‬:‭10‬-‭15‬ ‭ELB‬‬
        Jehova gibt einem Engel einen Auftrag und ein Dämon hielt ihn 14 Tage auf
      • In 1. Könige benutzt Jehova einen Geist, um den König irrezuführen
        „Und er sprach: Darum höre das Wort Jehovas! Ich sah Jehova auf seinem Throne sitzen, und alles Heer des Himmels bei ihm stehen, zu seiner Rechten und zu seiner Linken. und Jehova sprach: Wer will Ahab bereden, daß er hinaufziehe und zu Ramoth-Gilead falle? Und der eine sprach so, und der andere sprach so. Da trat ein Geist hervor und stellte sich vor Jehova und sprach: Ich will ihn bereden. Und Jehova sprach zu ihm: Wodurch? Und er sprach: Ich will ausgehen und will ein Lügengeist sein in dem Munde aller seiner Propheten. Und er sprach: Du wirst ihn bereden und wirst es auch ausrichten; gehe aus und tue also! Und nun, siehe, Jehova hat einen Lügengeist in den Mund all dieser deiner Propheten gelegt, und Jehova hat Böses über dich geredet.“ 
        1 KOENIGE‬ ‭22‬:‭19‬-‭23‬ ‭ELB‬‬

      Wie würden wir anhand dessen Saul erklären, was da passiert?

      Ein jüdischer Kommentar erklärt es mit einer Depression: man verliert die Orientierung und Kraft und weiß nicht mehr weiter 

      Saul empfand sich leer

      Jesus sagte mal, wenn er böse Geister austreibt, der Mensch ist leer und tausend andere Dämonen kommen zurück. Die Dämonen haben auf Jesu Befehl den Mann verlasen. Jesus sagte, wenn der Mann jetzt nicht den guten Geist Jehovas aufnimmt, würde es noch schlimmer als vorher 

      „»Wenn ein böser Geist aus einem Menschen ausgetrieben wird, irrt er in öden Gegenden umher auf der Suche nach einem neuen Zuhause. Findet er keins, entschließt er sich: ›Ich will dorthin zurückkehren, woher ich gekommen bin.‹ Wenn er zurückkommt und seine frühere Wohnung sauber und aufgeräumt, aber verlassen vorfindet, dann sucht er sich sieben andere Geister, die noch schlimmer sind als er selbst. Zusammen ziehen sie in den Menschen ein, der nun schlechter dran ist als vorher. Genauso wird es auch dieser bösen Generation ergehen.«“

      ‭‭Matthäus‬ ‭12‬:‭43‬-‭45‬ ‭HFA‬‬

      Ein typischer Fall, was in einem Menschen vorgeht, wenn er leer ist und nicht den guten Geist Jehovas zulässt: Die Leere, die nur das enge Verhältnis mit Gott füllt 

      Wir sind mit dem Bedürfnis nach einer innigen Beziehung zu Jehova erschaffen. Wenn wir dies nicht haben, nagt eine innere Leere an uns und diese versuchen wir mit allem möglichen zu füllen, aber das fehlende Puzzleteil, das einzige, das wirklich passt und diese Leere füllt, ist eine innige Beziehung zu Jehova 

      Geist = Spirit (Latein)
      flüssig oder esoterisch 

      Bedeutet das, dass jemand mit Depressionen keine Beziehung zu Jehova hat?

      Oftmals finden wir ja genau dadurch zu Jehova zurück 

      Welchen Sinn würde denn Vers 14 machen?

      Dass Jehova den heiligen Geist von ihm weg nimmt und zulässt, dass er von einem bösen Geist gequält wird?

      Das er zu Jehova zurück kommt 

      „Da nahm Samuel das Ölhorn und salbte ihn inmitten seiner Brüder. Und der Geist Jehovas geriet über David von selbigem Tage an und hinfort. Und Samuel machte sich auf und ging nach Rama. Und die Knechte Sauls sprachen zu ihm: Siehe doch, ein böser Geist von Gott ängstigt dich.“

      ‭‭1 SAMUEL‬ ‭16‬:‭13‬, ‭15‬ ‭ELB‬‬

      Seine Knechte sagen,  ein böser Geist von Gott 

      Sie bemerken, dass sich Jehova von Saul zurück gezogen hat

      Warum ist das wichtig, dass die Leute um ihn herum erkennen, dass Jehova nicht mehr bei ihm ist, dass sie erkennen, dass er nicht mehr von Jehova angeführt ist und daher auch nicht mehr der König ist?

      • Die Leute erkennen, dass Saul nicht mehr der gesalbte Jehovas ist 
      • Dass Saul merkt, das er was ändern muss 

      Jehova lässt das zu, damit sie sich verändern können

      Vor einigen Wochen kam ja bereits die Frage auf:

      Warum musste Jonathan später zusammen mit Saul  sterben?

      Konnte er erkennen, dass der Vater verworfen wird?

      Jehova lässt diese Dinge bei einem seiner Anbeter zu, damit er erkennt, dass er sich verändern muss 

      Ist das, was wir Depression nennen, wirklich eine Depression?

      Trauer über den Tod eines geliebten Menschen ist keine Depression, sondern ganz natürliche Trauer 

      Wie reagieren seine Knechte, als Saul von diesem bösen Geist geplagt word?

      Wie wollen sie ihm da raus helfen?

      Wieso sollte er mit Musik auf andere Gedanken gebracht werden?

      Psalmen, Lobpreismusik 

      Ein Böser Geist ist im NT ein Dämon, der jemanden belästigt. Der macht die Fliege, wenn jemand laut Jehova preist 

      Saul ist in der Zeit der Musik befreit von dem Dämon und konnte sich durch den Lobpreis wieder auf Jehova konzentrieren 

      Er hätte dann merken können, dass es an ihm liegt und worauf er sich konzentriert 

      „Und es geschah, wenn der Geist von Gott über Saul kam, so nahm David die Laute und spielte mit seiner Hand; und Saul fand Erleichterung, und es wurde ihm wohl, und der böse Geist wich von ihm.“

      ‭‭1 SAMUEL‬ ‭16‬:‭23‬ ‭ELB‬‬

      Dann war der böse Geist weg und hat den Raum verlassen

      Viele Heute hören dann Heavy Metal, aber da fühlen sich die bösen Geister dann wohl 

      Wenn sie andere Musik aufspielen, die Jehova lobpreist, würden sie die depressive Stimmung verlieren – für diese Zeit 

      „Und einer von den Knaben antwortete und sprach: Siehe, ich habe einen Sohn Isais, des Bethlehemiters, gesehen, der des Spielens kundig ist, und er ist ein tapferer Held und ein Kriegsmann und der Rede verständig und ein schöner Mann, und Jehova ist mit ihm.“

      ‭‭1 SAMUEL‬ ‭16‬:‭18‬ ‭ELB‬‬

      Der Knecht hatte schon erkannt, dass Jehova auf besondere Weise mit David ist. Es sind vielleicht 4 Jahre seit der Salbung vergangen – aber wie kann er ein tapferer Held und Kriegsminister sein?

      Wie kann denn jemand, der noch kein Soldat ist, ein mutiger Kriegsmann sein?

      Wehrpflicht war mit 20, David war gerade 17. bei der Geschichte mit Goliath wird deutlich gesagt, dass David absoluter Laie in Bezug auf Krieg war, er konnte nicht kämpfen und nix

      Wie kann der hier sagen, David sei ein tapferer Kriegsmann?

      David hatte als Hirte bereits mit Tieren gekämpft – mutig also war er ja 

      Warum ist er bei Goliath ein unerfahrener Bursche, der noch nie im Krieg war und wird hier einige Jahre vorher als tapferer Held bezeichnet?

      Wie heißt der größte Held, den die Juden heute noch feiern?

      Simson

      War Simson Soldat?

      Einen Soldaten macht aus, dass er mit Waffen usw kämpft

      Aber war Simson ein Kriegsmann? Ja, er hat einen Krieg gegen die Philister geführt, er war so eine Art Gurillakämpfer 

      Wer war bei David der Feind im Land? Die Philister 

      Konnte er als 13 jähriger ein tapferer Held sein, wenn er beklaut wurde? Ja

      David war also ein Kriegsmann – nicht wie ein Soldat, sondern als „Halbstarker“, der mutig gegen die Philister vorgegangen ist 

      Das deutet der Vers hier an: er kämpfte ohne zu wissen, wie man mit Schwert und Helm umgeht

      Als er gegen die wilden Tiere usw kämpfte, werden sie ihn mit Simson verglichen und ihre Schlüsse gezogen haben 

      Wie reagiert Saul darauf, dass die Musik ihm gut tut?

      „Und David kam zu Saul und stand vor ihm; und er liebte ihn sehr, und er wurde sein Waffenträger. Und Saul sandte zu Isai und ließ ihm sagen: Lass doch David vor mir stehen, denn er hat Gnade gefunden in meinen Augen.“

      ‭‭1. Samuel‬ ‭16‬:‭21‬-‭22‬ ‭ELBBK‬‬

      Er liebte David. Warum?

      Weil er ihm Erleichterung verschaffte, es ihm in seiner Nähe gut ging

      Hatte Saul hier schon erkannt, dass David der Gesalbte Jehovas ist?

      Wie liebte er ihn denn? War es evtl nur eine egoistische Liebe, weil er ihm ein gewisses Wohl verschaffte?

      David hatte die bösen Geister vertrieben und das verschaffte ihm Erleichterung 

      Als das Volk jubelte, wusste Saul dass seine Zeit vorbei ist, ab da ist es Eifersucht. Als Saul erkannte, dass David zum König gesalbt war, kam Eifersucht 

      Er erkannte sofort, dass David gesalbt war, aber dass er zum König gesalbt wurde, erkannte er erst, als das Volk David zujubelte, ab da verfolgte er ihn

      Samuel zog sich von Saul zurück und Saul scheint David als Ersatz gesehen haben 

      Es ist keine selbstlose Liebe, denn Saul macht ihm zum Waffenträger . Normalerweise würde er ihn zum Lobpreisleiter machen, aber er macht ihn zum Waffenträger 

      Diese Liebe, die Saul für David hat, ist ein bißchen schräg

      „Und Saul sandte zu Isai und ließ ihm sagen: Lass doch David vor mir stehen, denn er hat Gnade gefunden in meinen Augen.“

      ‭‭1. Samuel‬ ‭16‬:‭22‬ ‭ELBBK‬‬

      Gnade kommt doch nur von Jehova 

      Eigentlich ist Jehova jetzt in der Nähe von Saul, aber dieser will nicht wirklich was mit ihm zu tun haben, er will sich nicht wirklich unterwerfen 

      Deshalb lässt Jehova zu, dass der Dämon ihn belästigen darf. Nicht um Saul zu zerstören, sondern damit dieser sich verändert und bewusst in solchen Momenten zu IHM zurückkehrt 

      Also ist der böse Geist eher ein Werkzeug, das Jehova benutzt, um ihn zur Umkehr zu bewegen

      Er war ja in den Momenten frei von diesem Geist, aber hm reichte die Erleichterung, er wollte nix ändern 

      „Saul, werd wach!“

      Jehova gibt ihm immer wieder eine Möglichkeit zur Umkehr 

      Er hatte ja gesehen, dass David gesalbt war, dass diese Musik ihm gut tat

      Er war so egoistisch, dass er mehr Wert auf sich selbst legte und nicht auf Jehova 

      Er hatte wahrscheinlich gedacht, dass David gesalbt ist als Prophet oder als Diener Jehovas 

      Im NT lesen wir immer wieder von der Gabe des Geistes – sie wirkt in jedem anders

      Damals wurden ja aus unterschiedlichen Anlässen gesalbt: König, Prophet, Priester 

      Wie alt war wohl Saul zu diesem Zeitpunkt?

      Saul ist 40 Jahre König 

      David ist -10 als Saul König ist

      David ist hier 16. Saul ist bereits 26 Jahre König 

      Hier ist Saul also zwischen 23 und 26 Jahre König, denn zu dem Zeitpunkt, als David gegen Goliath kämpft ist er noch nicht in dem Alter eines Soldaten, also unter 20

      David wurde gesalbt, als er ein Knabe war 

      Jungs unter 13 und Mädels unter 12 galten im Judentum noch nicht als selbstständige Person

      Saul sieht zu diesem Zeitpunkt David nicht als Konkurrenz 

      Wie alt wird Saul? 75 Jahre

      30 Jahre überschneiden sie sich 

      Saul hätte der Opa von David sein können, woraus folgt, dass der Jonathan sein Vater hätte sein können – der war ja auch so eine Art väterlicher Freund für David 

      Wenn die Knechte von Saul erkannt haben, dass Saul verworfen ist und Jehova David gesalbt hat, hätte Jonathan das auch wissen müssen. Wenn er trotzdem mit dem Vater in den Krieg zieht, dann „muss er sich nicht wundern“, wenn er am selben Tag mit dem Vater umkommt 

      Alle hätten es erkennen können und alle hätten die Möglichkeit, die Seiten zu wechseln 

      Jehova lässt uns solange zappeln, bis wir die Seite wechseln

      Aber wir sind nicht verworfen, wenn wir es nicht tun 

      Aber ER lässt den Tod Jonathans zu, weil es dessen eigene freie Entscheidung war 

      Nächste Woche lesen wir erst mal den Psalm 139 und Psalm 23


      by Jule with 1 comment
    • Feb. 7thJehova erwählt sich, wen ER will

      Kapitel 16 Verse 1 bis 13

      Saul ist verworfen, David wird als neuer König gesalbt 

      Warum spricht Jehova Samuel darauf an, dass dieser immer noch um Saul trauert?

      „Schließlich sprach der Jehova zu Samuel: »Wie lange willst du noch um Saul trauern? Ich habe ihn verstoßen! In meinen Augen ist er nicht mehr König von Israel. Nimm dein Horn, füll es mit Öl und mach dich auf den Weg nach Bethlehem. Dort such Isai auf, denn ich habe einen seiner Söhne zum neuen König auserwählt.«“

      ‭‭1. Samuel‬ ‭16:1‬ ‭HFA‬‬

      Sieht Samuel Saul immer noch als König an?

      Er hatte ja auch Saul gesalbt

      Ist es verkehrt, etwas hinterher zu trauern?

      Warum wird das in der Bibel erwähnt, dass Samuel um Saul trauert?

      Jehova trauert ja auch öfters etwas schönem nach 

      Saul war der erste von Jehova erwählte König

      Warum soll Samuel jetzt nach Bethlehem gehen?

      (Thom blendet eine Karte ein)

      • Rama – Stadt von Samuel 
      • Gibea – die Stadt, wo Saul wohnt
      • Bethlehem ist die Stadt, wo David her kommt 

      „Doch Samuel wandte ein: »Wie kann ich dorthin gehen und so etwas tun? Saul bringt mich um, wenn er davon erfährt!« …“

      ‭‭1. Samuel‬ ‭16:2‬ ‭HFA‬‬

      Warum hat Samuel Bedenken?

      Weil er bei Saul vorbei musste, um nach Bethlehem zu kommen 

      Welche Furcht hat Samuel?

      Dass er getötet wird 

      Was sagt das über den Charakter von Samuel und was über den von Saul aus?

      Jehova wird Samuel ja nicht sterben lassen, wenn er ihn dahin schickt, um David zu salben. Diese Angst ist schon komisch für einen Richter und Propheten. Er war nur ein Levit, kein Hohepriester, er kam nicht aus der Linie Aarons 

      Es zeigt, dass Samuel gute Menschenkenntnis hat. Im Verlauf sehen wir, dass Saul zu Wutausbrüchen neigte und „gern jemand über die Klinge springen lässt“: Jähzorn 

      Wie beschwichtigt Jehova diese Furcht?

      „Da antwortete der Jehova: »Nimm eine junge Kuh mit und sag, du seist zum Opfern gekommen. Lade Isai zu dem Opferfest ein. Was du weiter tun sollst, lasse ich dich rechtzeitig wissen. Ich werde dir genau zeigen, welchen Sohn du zum König salben sollst.«“

      ‭‭1. Samuel‬ ‭16:2-3‬ ‭HFA‬‬

      Er schlägt Samuel eine List vor, er soll vorgeben, zu einem Opferfest hin zu gehen 

      Ist das schlau?

      Wie ist denn Saul König geworden?

      Samuel hatte ein Opferfestmahl gegeben und in dessen Rahmen dann Saul zum König gesalbt. Ist das also eine gute List?

      Ist denn eine List nicht immer schlecht?

      Denken wir dabei auch an das, was Jesus zu seinen Jüngern sagte, wie sie reagieren sollten, wenn sie verfolgt würden:

      „»Denkt daran: Ich schicke euch wie Schafe mitten unter die Wölfe. Seid klug wie Schlangen, und doch frei von Hinterlist wie Tauben.“

      ‭‭Matthäus‬ ‭10‬:‭16‬ ‭HFA‬‬

      Thom erzählt von seiner Zeit, als in der DDR die Christen noch verfolgt worden waren und er regelmäßig Besuch von den beiden Stasi Männern bekam, die ihn aushorchen und „umdrehen“ wollten. Einmal fragten sie ihn, welche ZJ er noch kennt. Da sie ihm selbst mal ein Buch von ZJ mitgebracht hatten, in dem stand, wie diese organisiert waren, verwies er sie auf genau dieses  Buch. Er zeigte ihnen den Passus, der um die Treffen der Abenden ging. Dort stand, dass sich die Brüder in kleinen Gruppen in Privatwohnungen treffen würden und diese Gruppen meist aus der Familie und Verwandten bestand. Also sagte er „das wissen Sie doch“ und zählte seine Eltern und seine Großeltern und seinen Bruder auf, dies sei seine Verwandschaft

      Er weiß aus Erfahrung, daß man in solchen Situationen anders denkt und handelt, als in freien Momenten 

      Da die Juden immer verfolgt waren und ums Überleben kämpften, waren sie für ihre List bekannt (eine List ist nicht immer zum Schaden eines anderen, Hinterlist ist etwas anderes)

      Samuel sollte für das Opfer eine Färse mitnehmen und Isai und dessen Familie zu dem Opfermahl einladen

      Was ist eine Färse?

      Eine einjährige junge Kuh 

      Wer ist Isai?

      Sohn Obeds und Enkel von Boas und Ruth 

      ‬

      „Samuel gehorchte dem Befehl Jehovas. Seine Ankunft in Bethlehem erregte Aufsehen. Erschrocken kamen die führenden Männer ihm entgegen und fragten: »Dein Besuch bedeutet doch hoffentlich nichts Schlimmes?« 

      »Nein, nein«, beruhigte er sie, »es ist alles in Ordnung. Ich bin gekommen, um Jehova ein Opfer darzubringen. Reinigt euch, so wie es vorgeschrieben ist, und kommt dann mit mir zum Opferfest.«

      Isai und seine Söhne lud Samuel persönlich ein und weihte sie für das bevorstehende Opfer.“

      ‭‭1. Samuel‬ ‭16‬:‭4‬-‭5‬ ‭HFA‬‬

      Warum reagieren die Ältesten der Stadt ängstlich?

      Er war der von Jehova eingesetzte Richter 

      Vielleicht hatten sie Angst, dass ihnen etwas von Jehova vorgeworfen würde 

      In der Elberfelder Übersetzung hört sich das so an: „Ist es Frieden?“ 

      Diese Formulierung finden wir öfters in der Bibel, unter anderem bei Isabell und Jehu

      Sie zeugt von einem angespannten Verhältnis 

      Was mussten sie tun?

      Sie mussten sich waschen und saubere Kleidung anziehen, aber er sagte auch zu ihnen:

      „Reinigt euch, so wie es vorgeschrieben ist“

      Was gehörte noch alles dazu?

      „Geh nun wieder zurück! Die Israeliten sollen sich heute und morgen darauf vorbereiten, mir zu begegnen. Sie sollen ihre Kleider waschen Wieder stieg Mose vom Berg herunter; er sorgte dafür, dass die Leute ihre Kleider wuschen und sich darauf vorbereiteten, Gott zu begegnen. »Haltet euch am dritten Tag bereit«, befahl er ihnen, »und so lange soll niemand von euch mit seiner Frau schlafen!«“

      ‭‭2. Mose‬ ‭19:10, 14-15‬ ‭HFA‬‬

      Wir lesen im AT immer wieder, dass sie sich „bereit machen“ sollten, wenn sie Gott begegnen wollten:

      „Und dem Volk Israel sollst du sagen: ›Reinigt euch und macht euch bereit! Denn morgen wird euch Jehova Fleisch zu essen geben. Er hat euer Gejammer gehört, mit dem ihr ihm in den Ohren liegt. Er weiß, dass ihr Fleisch essen wollt und am liebsten wieder in Ägypten wärt! Nun, morgen werdet ihr Fleisch bekommen!“

      ‭‭4. Mose‬ ‭11:18‬ ‭HFA‬‬

      „Dann sprach Josua selbst zum Volk: »Reinigt euch und bereitet euch darauf vor, Gott zu begegnen! Morgen wird er vor euren Augen Wunder tun.«“

      ‭‭Josua‬ ‭3:5‬ ‭HFA‬‬

      Jehova wählt, wen ER will

       Samuel soll den künftigen König salben und so lädt er Isai und seine Söhne zu dem Opfertest ein:

      „Als Isai und seine Söhne eintrafen, fiel Samuels Blick sofort auf Eliab, und er dachte: »Das ist bestimmt der, den Jehova als König auserwählt hat.« Doch Jehova sagte zu ihm: »Lass dich von seinem Aussehen und von seiner Größe nicht beeindrucken. Er ist es nicht. Denn ich urteile nach anderen Maßstäben als die Menschen. Für die Menschen ist wichtig, was sie mit den Augen wahrnehmen können; ich dagegen schaue jedem Menschen ins Herz.«“

      ‭‭1. Samuel‬ ‭16:6-7‬ ‭HFA‬‬

      Der erste Sohn, Eliab, hat einen schönen Namen – er bedeutet „mein Gott ist Vater -und sieht gut aus, aber Jehova sagt „ne, den nehmen wir nicht“

      „Danach rief Isai seinen Sohn Abinadab und stellte ihn Samuel vor. Doch der Prophet musste sagen: »Auch diesen hat Jehova nicht ausgewählt.« Als Nächstes ließ Isai Schamma vortreten, und wieder sagte Samuel: »Auch ihn hat Jehova nicht erwählt.« Und so ließ Isai seine sieben Söhne an Samuel vorbeigehen. 

      Zuletzt sagte Samuel zu Isai: »Jehova hat keinen von ihnen auserwählt. Aber sind das wirklich alle deine Söhne?« »Nein, der jüngste fehlt noch«, antwortete Isai. »Er ist auf den Feldern und hütet unsere Schafe und Ziegen.« Da forderte Samuel ihn auf: »Lass ihn sofort herholen! Wir werden uns nicht ohne ihn an die Festtafel setzen.«“

      ‭‭1. Samuel‬ ‭16:8-11‬ ‭HFA‬‬

      Warum sieht sich Samuel jetzt die ganzen Söhne an?

      Damit Jehova ihm zeigt, wer es ist 

      Warum zeigt ER ihm nicht direkt, welcher es ist?

      Warum wurde es so im Detail in der Bibel aufgeschrieben? Um zu zeigen, worauf Jehova sieht

      Wo ist David zu dem Zeitpunkt? Vers 11

      Wie würde ich mich an seiner Stelle als 8. Kind der Familie fühlen?

      Ein Fest in der Familie und ich werde weg geschickt, um die Tiere zu hüten

      David wird geholt und Jehova sagt, dass es dieser ist 

      In der Fußnote zu Vers 12 lesen wir in einigen Übersetzungen von David:

      Er „war rötlich und von frischen Aussehen“ – hier sind nicht nur die Haare gemeint, sondern auch die Haut?

      Das ist interessant, denn einige behaupten heute, dass die Juden farbig waren und von den Ägyptern abstammten. Aber das stimmt nicht. David war hellhäutig wie ein Europäer und da sind auch seine Wurzeln 

      Rötliche Haut und rötliche Haare kommen bei Ägyptern nicht vor 

      Wie fühlt sich David wohl jetzt?

      Zumindest überrascht. David ist Kind Nr 8 und so sehr geachtet, dass er zum Festessen der Familie nicht eingeladen ist. Er heißt zwar „der Geliebte“, aber ….

      David war noch am Kindertisch und die anderen 7 saßen schon mit bei den Erwachsenen 

      Woran werden die anderen 7 Brüder gedacht haben?

      An die anderen 10 Brüder (von Joseph)

      Siehe auch deren Reaktion, als David später an die Front kommt, bei Goliath 

      Auch wir heute nehmen uns oft viel zuwichtig 

      David – der neue gesalbte König (?)

      Bei Saul war es anders

      Samuel salbte ihn das erste mal unter vier Augen 

      David wird hier inmitten seiner Brüder gesalbt, sie sehen es also. 

      Mussten sie dann nicht wissen, dass er der künftige König war, den Jehova bereits hatte salben lassen? Wieso reagieren sie dann so merkwürdig und respektlos auf ihn, als er später auf Veranlassung des Vaters an die Front kommt und so dem Riesen Goliath begegnet?

      Aber hier wird nicht gesagt, wozu Samuel David salbt, es hätte auch sein können, dass er „nur“ zum Propheten gesalbt wird 

      Wusste David selbst, dass er zum König gesalbt worden war? Oder warum scheut er sich später, Hand an Saul „als den Gesalbten Jehovas“ zu legen, der doch verworfen war?

      War Saul eigentlich öffentlich verworfen? Wussten das die anderen, außer er und Samuel?

      Wir haben auszugsweise einen Kommentar von Josephus gelesen. Er lebte in der Zeit kurz vor Jesus bis zur Vernichtung Jerusalems 70 u.Z. und er brachte für die Römer die Geschichte der Juden zu Papier, so wie Menschen zur Zeit Jesu die Bibel verstanden 

      Er sagt, dass David wusste, dass er zum König gesalbt war, dass Samuel es David ins Ohr geflüstert hätte

      Der Geist Jehovas kam über David und Samuel ging wieder zurück nach Rama, dem Ort, wo er seinen Hauptsitz hat 

      David = der Geliebte 

      Interessant, dass der Name David „der Geliebte“ bedeutet und viel im AT von „dem Geliebten“ die Rede ist. Daher müssen wir dann auch unterscheiden: meint Jehova hier wirklich David, oder spricht ER zu seinem Geliebten?

      Was ist mit diesem „bösen Geist von Jehova“? Damit machen wir nächste Woche weiter 


      by Jule with no comments yet
    • Mai 12thDunkle Zeiten stärken deine Seele

      Wir alle ziehen die guten Zeiten vor. Doch oftmals sind es die herausfordernden Zeiten, die uns zu dem Menschen machen, der wir sind. Die Zeiten, die uns etwas kosten, in denen wir kämpfen und in denen uns nicht einfach alles so gelingt, wie wir es uns vorstellen. Dunkle Zeiten schleifen unseren Charakter und stärken uns, wenn wir lernen, die Stärke und den Sieg in diesen Zeiten zu sehen. Wenn wir Gott ehren, positiv bleiben und die Hoffnung nicht aufgeben, werden wir erleben, wie die Zeit der Dunkelheit zu einem Sieg für uns werden kann. Es sind die Zeiten, in denen wir nicht wissen wie weiter und uns an Gott wenden, die Zeiten, in denen wir nicht schlafen können und plötzlich tiefe Gebete sprechen, die Zeiten, in denen wir – trotz allem, was gegen uns ist – treu bleiben und an Gottes Zusagen festhalten. Diese Zeiten stärken uns. Darum ermutige ich dich: Beklage dich nicht über deine dunkle Zeit, sondern entdecke den Segen, die Kraft und die neuen Möglichkeiten, die Gott dir dadurch zeigen will. Es gibt für jeden von uns gewisse Lektionen fürs Leben, die wir nur in den herausfordernden Phasen unseres Lebens lernen können.

      David, ein Mann aus der Bibel, lernte auf dem Feld bei den Schafen seines Vaters in der Einsamkeit, weit weg von Zuhause, wie man Bären und Löwen mit der Steinschleuder bekämpft. Hätte er diese Zeit nicht durchlebt, hätte er sich Goliat nie stellen und ihn erfolgreich besiegen können. So wäre er auch nie an den Königshof gekommen und hätte später auch nie den Königstitel erhalten. David sagt selbst im Psalm 23, dass ihn der Herr als Sein Hirte immerzu führen wird, sei es in den Höhepunkten oder in den dunklen Zeiten seines Lebens. Gott ist immer bei ihm. Auch wenn es durchs dunkle Tal geht, braucht er sich nicht zu fürchten.

      Genauso ist Gott auch bei dir und mir. Egal, was wir durchmachen oder erleben, Gott ist auf unserer Seite. Wir können und dürfen Gott vertrauen, dass Er uns weiterführen wird, dass der Segen wieder kommen wird und dass wir besser, gestärkter und frischer aus unseren Herausforderungen herauskommen werden, als wir zuvor im Leben unterwegs waren. Gott wird es nicht zulassen, dass die Dunkelheit uns mehr Schaden als Segen zufügen wird. Warum? Weil wir Gott nicht losgelassen, sondern uns an Ihm festgehalten haben. Wir dürfen Gott vertrauen. Gott meint es gut mit uns und Er sucht immer unser Bestes. Gott wird uns führen, und Er ist an unserer Seite. Darum lass deinen Glauben nicht los und entscheide dich – auch wenn es im Moment keinen Sinn macht -, Gott weiterhin zu priorisieren, Ihn zu ehren und Ihn zu suchen. Gott wird dich nicht nur herausführen, sondern diese Zeit der Herausforderung sogar noch dazu gebrauchen, deine Seele zu stärken und deinen Charakter reifen zu lassen.


      by Jule with no comments yet

      Good Old Fashioned Hand Written Code by Eric J. Schwarz

        ein Liebesbrief!von unserem geliebten Freund Jehova

      • Biblische Seelsorge
      • Gemeinsam die Bibel lesen
      • Hauskreis Offenbarung