Kennst du das?
Deine Beziehungen scheinen einer Einbahnstraße zu gleichen: du rennst den Menschen hinterher, die dir wichtig sind, fragst, wie es ihnen geht und was sie machen. Du erzählst ihnen etwas, aber keine Reaktion. Sie wissen, dass es dir schlecht geht, aber keiner meldet sich bei dir, kein liebes Wort, kein Trost. Scheinbar bist du unsichtbar? Aber wenn es ihnen schlecht geht, dann sind sie mit einem Mal wieder da, wollen, dass du ihnen zuhörst, ihnen hilfst, dass du etwas für sie tust …
Wie fühlt sich das für dich an?
Es macht uns traurig und wütend, dass die anderen scheinbar nicht an uns persönlich interessiert sind, sondern nur an dem, was wir für sie tun können – dabei wünschen wir uns doch echte und lebendige Beziehungen
Ist uns eigentlich bewusst, wie oft wir unseren liebevollen himmlischen Vater auf diese Weise traurig machen?
ER will eine lebendige Beziehung mit uns, er will an unserem Leben Anteil haben, will dazu gehören. ER will mehr, als nur unser Kummerkasten bzw WünscheErfüller sein. Er will unser geliebter Vater sein, mit dem wir gerne Zeit verbringen.
Wie sieht es mit unserem persönlicheren Verhältnis zum Schöpfer aus? Und wie sieht unser Gebetsleben aus? Schicken wir nur eine to-do-Liste nach oben?
Künftig werdet ihr hier jeden Tag die passenden Kapitel zur Bibellese (die Bibel in einem Jahr chronologisch lesen) finden. Schön wäre es, wenn ihr nicht nur mitlest, sondern auch den einen oder anderen Gedanken zu dem Gelesene hier in den Kommentaren hinterlasst.
Danke
Wir wünschen euch noch einen schönen und gesegneten Tag 😘
by Jule with no comments yetSuper Gedanken, kenne ich auch von mir:
„Während ich den Drachen festhalte, rollt mein Sohn die Schnur ein Stück aus und will losrennen. „Warte noch!“, rufe ich, „du musst erst auf den nächsten Windstoß warten!“ Aber mein Sohn hat keine Zeit zu warten; er rennt los – und wirklich – der Drache hebt sich ein wenig in die Höhe. Jauchzend rennt der kleine Mann über die Wiese. „Mama, er fliegt!“, jubelt er.
Doch sobald er aufhört zu rennen, gleitet der Drachen wieder zum Boden zurück. Der Motivation meines Sohnes tut das keinen Abbruch. So geht das eine ganze Weile und irgendwann kann ich es nicht mehr mit ansehen. „Komm, ich helfe dir; ich kann den Drachen für dich hochziehen, und dann übernimmst du die Schnur!“ Doch mein Sohn ist anderer Meinung – er will es allein schaffen. Und so rennt er wieder und wieder los. Ohne mich helfen zu lassen. Irgendwann kommt er erschöpft und frustriert zu mir gelaufen. Das Projekt scheint doch schwerer in der Umsetzung, als er sich das vorgestellt hat. Er hält mir den Drachen hin: Nun soll ich ihn festhalten, während er losrennt. „Gib mir doch lieber alles!“, bitte ich ihn, „dann ziehe ich den Drachen für dich in die Luft. Ich kann das!“ “
Den ganzen Text könnt ihr lesen, wenn ihr Weiter runter scrollt
by Jule with 1 commentWenn dem so ist, wie er sagt, dann frage ich mich, warum Gott sein Werk nicht am zweiten Tag beendet hatte?
Er ist Gott, der allmächtige, nichts und niemand kann ihn an irgendwas hindern, was er will, geschieht. Warum hat er dann sein Werk nicht vollendet, sondern dazu zwei Tage?
Bei der Vorbereitung für Sonntag lese ich, wie schon geschrieben, ein Buch von Fruchtenbaum. Besonders interessant, dass er die verschiedenen Facetten aufgreift, die Gottes Wort enthält. Es gibt nie nur eine einzige klare „Übersetzung“ oder „Auslegung“ sondern die Sätze können verschiedene Bedeutungen annehmen.
So ein Beispiel:
als Kain geboren wurde, sagte Eva
ich habe einen Mann Menschen/Mann bekommen: Jehova
Mit diesem Ausspruch wurde deutlich, dass Eva dachte, durch diesen Sohn würde die Edenprophezeiung Wirklichkeit werden …einige jüdische Ausleger schwächen dann diesen Satz ab „“Ich habe für einen Menschen bekommen den Engel des Herrn“ …und in der Setuaginta wird dann noch weiter abgeschwächt „..mit der Hilfe Jehovas“. Was Eva nun wirklich meinte – es deutet doch in erster Linie darauf hin, dass ER auf die Erde kommen würde und der „Erlöser“ und Problemlöser sein würde.
Spannend, jemanden zu lesen, der der Ursprache der Bibel fähig ist, und nicht nur eine Meinung aufzählt!
Tja, das mit dem „step by step“, „Take another step“ und der „Erziehung in der Schule Gottes“ ist so eine Sache, das geht irgendwie an die Schmerzgrenze ?
Ich habe gerade gelesen, was C.H. Macintosh in seiner Abhandlung zu der Zeit von Elia in der Wüste schreibt und muss das erst mal sacken lasen.
Ja, er hat Recht mit dem, was er da schreibt, die Ereignisse der letzten Jahre und insbesondere des letzten Jahres und der letzten Wochen und Tage bestätigt dies: ich hätte meine „Stille Zeit mit Gott“ vehement verteidigen müssen, nichts kann wichtiger sein, auch wenn es alles Dinge im christlichen Dienst sind, Akte der Nächstenliebe usw. Ohne die Stille Zeit mit Gott gehen innere Ruhe und die Kraft, die wir haben, flöten und dann eskaliert irgendwann die Situation, so wie es mir gestern passiert ist.
Ich werde sicherlich in den nächsten Tagen noch einiges dazu schreiben, bin zur Zeit völlig übermüdet und wie betäubt, brauche noch etwas Zeit, um meine Gedanken zu formulieren
Aber nun weiss ich auch, warum ich die Woche Zeit gebraucht hätte, hier weiter zu machen, obwohl ich das Kapitel 17 mehrfach gelesen hatte: es betrifft mich ganz persönlich, meine momentane Situation und das, was mich belastet und warum. Ich befinde mich auch gerade in der „Schule Gottes“ und es ist sehr anstrengend und schmerzhaft für mich. Es wäre leichter, wenn ich Zeit und Ruhe habe, die ich abgeschieden mit Gott verbringen kann, das ist mir klar geworden…
by Jule with no comments yetKommentar von Uta in ihrem Blog
Josua 1:10-18
Nun ist die Situation so, dass Josua die Vorbereitungen für den Einzug Israels in das verheißene Land trifft. Er spricht zu den Aufsehern des Volkes und besonders zu den Rubenitern, Gaditern und zum halben Stamm Manasse. Diese drei Stämme hatten bereits ihre Wahl getroffen und ihre Ruhe östlich des Jordans gefunden. Aber sie sollten den anderen Israeliten im Kampf um die Eroberung des eigentlichen Landes unterstützen.
Da haben wir den Salat. Ich verstehe es nicht.
Das Buch „Tägliches Manna – mit der Bibel durch das Jahr 2016“ beginnt mit dem Bibelbuch Josua. Nun weiß ich also nicht, warum die 2,5 Stämme schon dort wohnen, wo sie wohnen wollten und die anderen nicht. Shit.
Aber es kommt noch verrückter.
Im Buch steht:
Mit starken Worten versichern sie [die Stämme Ruben, Gad und der halbe Stamm Manasse] ihm [Josua] ihre Unterstützung. Sie sind wirklich bereit, ihm zu gehorchen. Doch es ist ein Gehorsam ohne inneres Engagement. Sie kämpfen für ein Land , dass sie nie besitzen werden, sie setzen sich für eine Sache ein, an der sie keinen Anteil haben werden. Wie schade?
Na, das les ich aber aus den Bibelversen 10-18 nicht heraus, dass sie ohne „inneres Engagement“ kämpfen. Oder fehlt in meiner Bibel was?
Und dann, warum „Wie schade?“ Wo steht in der Bibel etwas von Bedauern?
Hm?
Und zum Schluss noch:
Diese zweieinhalb Stämme stellen Glaubende dar, die nur ein irdisches Christenleben führen und wenig oder gar kein Interesse an den geistlichen Segnungen in den himmlischen Örtern haben.
Ääh? Na, diesen Bezug verstehe ich nun überhaupt nicht.
KANN MIR BITTE JEMAND HELFEN???
Also heute war meine „Bibellese“ nicht sehr fruchtbringend, kein Manna, was nährt und satt macht. Eher ein harter Knochen, auf dem man ewig dran rumnagt.
Ich hoffe, morgen wird’s besser.
by Jule with 2 commentsJetzt sind wir wieder bei Thoms Theorie: hätte sie denn wirklich unweigerlich sterben müssen?
Immerhin gab es den Baum des Lebens in der Mitte des Gartens ebenfalls und er hatte sicherlich einen Sinn gehabt, Jehova hatte sich bestimmt etwas dabei gedacht, als er ihn pflanzte.
Adam hätte also abwarten koennen, bis Jehova – wie immer – zu der Tageszeit der Briese in den Garten kommt. Er hätte wie immer mit Jehova im Garten spazierengehen können und dabei reden. Diesmal nicht nur „über dies und das“, sondern über das, was passiert war.
Er hätte Jehova fragen können,wieso Eva nicht gestorben war – denn genau dies hatte ER ja fur den Fall vorausgesagt.
Er hätte für Eva Fürsprache einlegen, für sie eintreten können. Falls er es gewesen war, der die Frau nicht richtig informiert hatte, hätte er Jehova für sie bitten können,ihr diesen Fehler zu verzeihen, vielleicht fragen, ob in so einem Fall nicht der Baum des Lebens genutzt werden konnte.
Gott hatte zwar gesagt, dass sie sterben müßten, wenn sie von dessen Frucht essen, aber er hatte ja auch einen Zweck. Vielleicht hätten sie von den Früchten essen sollen, wenn sie einen schweren Unfall gehabt hätten, der sonst zum Tode führt, oder fall sie aus Versehen von giftigen Früchten gegessen hätten. An solchen Dingen wären sie sonst auch unzweifelhaft gestorben, aber vielleicht hätte die Frucht vom Baum des Lebens so etwas verhindert?
by Jule with 1 comment1. Mose 12 – 15
1. Mose 13:5-11
Wie Abram war auch Lot sehr reich: Er besaß viele Schafe, Ziegen und Rinder und eine große Anzahl Diener und Mägde. 6 Darum gab es nicht genug Weideplätze für alle Viehherden. Sie konnten unmöglich zusammenbleiben, 7 zumal die Kanaaniter und die Perisiter noch im Land wohnten. Immer wieder gerieten Abrams und Lots Hirten aneinander. 8 Abram besprach das mit Lot: »Es soll kein böses Blut zwischen unseren Hirten geben! Wir sind doch Verwandte und sollten uns nicht streiten! 9 Es ist besser, wenn wir uns trennen. Das Land ist groß genug. Entscheide du, wo du dich niederlassen möchtest! Wenn du den Westen wählst, gehe ich nach Osten. Wenn du lieber nach Osten ziehst, gehe ich nach Westen.«
10 Lot betrachtete das Land genau und sah die fruchtbare Jordanebene – überall reich bewässert, bis nach Zoar hin. Später veränderte sich die Landschaft, nachdem der Herr Sodom und Gomorra vernichtet hatte. Die Jordanebene sah aus wie der Garten des Herrn oder das Niltal in Ägypten. 11 Darum wählte Lot diese Gegend. Er verabschiedete sich von Abram und machte sich auf den Weg nach Osten.
Ein Gedanke, den wir erst vor einiger Zeit im Studienartikel hatten, als es um ein friedliches Miteinander ging:
Die nahe liegende Lösung? Abraham und Lot gehen getrennte Wege. Wie verhält sich Abraham in dieser heiklen Situation?
Pocht er auf sein Alter und seine besondere Freundschaft mit Jehova und nimmt deshalb für sich in Anspruch, als erster entscheiden zu dürfen?
Nein. Er handelt wie ein echter Friedensstifter und sagt zu seinem Neffen: “Lass bitte kein Gezänk mehr zwischen mir und dir und zwischen meinen Hirten und deinen Hirten sein, denn wir Männer sind Brüder.” Er bietet ihm an: “Steht dir nicht das ganze Land zur Verfügung? Bitte trenn dich von mir. Wenn du zur Linken gehst, dann will ich zur Rechten gehen; wenn du aber zur Rechten gehst, dann will ich zur Linken gehen.”
Abraham stellte sich und seine eigenen Interessen zurück – weil ihm der Frieden wichtiger war, als Recht zu haben! Er ließ Lot großzügig den Vortritt.
Wie wichtig ist uns der Frieden in der Versammlung und in der Familie?
Wir sind zur Zeit gastgebende Versammlung und haben daher Besuch vom Kreisaufseher und vom Bezirksaufseher. Zu Beginn seiner Ansprache erwähnt er viel Lobenswertes über die Versammlung – aber besonders beeindruckt hatte ihn, dass „in der Versammlung im großen und ganzen Frieden herrscht„.
Etwas, was Jehova von seinen Anbetern und Jesus zu Recht von seinen Nachfolgern erwartet!
by Jule with no comments yet