• Heute lesen wir …

      Wir lesen als Gruppe jedes Jahr einmal chronologisch die Bibel und fangen mit 1. Mose an und hören mit der Offenbarung auf - mach doch mit 

      Wir sind

      warum ihr beim Lesen der älteren Kommentare (bis 2013) den Eindruck habt, dass wir Zeugen Jehovas sind, erkläre ich hier ausführlich. Nur ganz kurz: NEIN, wir sind keine ZJ, sondern einfach nur Christen – ohne irgendeine Konfession, Dachverband oder Organisation über uns – die für Gott und sein Wort brennen und sich gerne mit anderen darüber unterhalten und austauschen

      Hier findest du die Daten zu unseren Treffen

      Unser Ziel

      … ist es, Menschen die Gott noch nicht kennen, zu ihm zu führen und mit seinem Wort bekannt zu machen; andere mit unserer Begeisterung für Gott und sein Wort anzustecken; einander zu ermuntern, im Glauben zu bleiben und zu wachsen; und einander zu helfen, ein ganz persönliches Verhältnis zum Schöpfer zu entwickeln, zu bewahren und zu vertiefen.

      Die Bibel

      Wir betrachten die ganze Bibel als Gottes Wort und sie hat für uns oberste Autorität. Wir vertreten keine bestimmte Lehrmeinung, sondern beziehen auch gerne andere Meinungen und Auslegungen mit ein, denn jeder sollte sich selbst anhand der Bibel ein Bild machen

      Warum sagen wir „Jehova“?

      Bitte „entschuldigt“, aber Arnold Fruchtenbaum – ein Jude, der zu Christus gefunden hat, benutzt (ebenso wie die unrevidierte Elberfelder 1905) diesen Namen als Name Gottes und er hatte auch in einem Seminar mal erklärt, warum:

      Auch wenn wir aufgrund der Schreibart der Juden nicht genau wissen, wie der Name früher ausgesprochen wurde (die Juden selbst sprechen ihn überhaupt nicht aus), so wissen wir doch, dass die meisten Namen der Bibel, die ein „Je“ drin haben, von dem Namen Gottes abgeleitet sind, wie zum.B. Jesus, Jesaja, Jeremia – um nur einige zu nennen

      Viele sprechen den Namen heute gar nicht mehr aus, das HERR hat den Gottes Namen in der Bibel ersetzt. Die meisten Übersetzer, die den Namen drin gelassen haben, übersetzen ihn mit Jahwe. Der Name Jehova wird sehr ungern benutzt, da er an die Zeugen Jehovas erinnert…

      Wichtig ist, dass der Name überhaupt benutzt wird, wir werden es unter anderem auch bei den 10 Plagen noch sehen. Es steht dir also frei, Jahwe oder Jehova zu sagen.

      Wir benutzen wie Arnold Fruchtenbaum den Namen Jehova – aus den selben Gründen

      Guckst du auch hier:

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      Wir lesen als Gruppe jedes Jahr einmal chronologisch die Bibel und fangen mit 1. Mose an und hören mit der Offenbarung auf - mach doch mit 

    • Feb. 5thGott vollendet, was er begonnen hat

      Im Buch Numeri ist eine der ernüchterndsten Realitäten auch eine der hoffnungsvollsten. Eine ganze Generation kommt aus Ägypten, erlebt Wunder, hört die Stimme Gottes und entscheidet sich trotzdem immer wieder für Angst statt Vertrauen. Sie zweifeln an Gottes Güte, hinterfragen seine Absichten und weigern sich, in das Land zu gehen, das er ihnen versprochen hat. Deshalb kommt diese Generation nicht ins Gelobte Land. Aber hier kommt die Offenbarung, die alles verändert. Gottes Plan hört nicht auf. Ihr Versagen macht seine Verheißung nicht zunichte. Ihre Schwäche macht seine Treue nicht ungültig.

      Die Schrift macht deutlich, dass Gott, obwohl die erste Generation in der Wüste umkam, ihre Kinder in das Land bringt. Er gibt sein Wort nicht auf. Er bricht seinen Bund nicht. Er fängt nicht mit einem anderen Volk von vorne an. Er macht einfach mit der nächsten Generation weiter. Das Buch Numeri zeigt uns einen Gott, der nicht zerbrechlich, nicht reaktionär und nicht von menschlicher Vollkommenheit abhängig ist. Seine Verheißungen sind stärker als menschliche Schwäche.

      Das ist das Evangelium vor dem Kreuz. Gott lehrt uns etwas Wesentliches über sein Wesen. Die Verheißung wurde nie durch die Beständigkeit Israels aufrechterhalten. Sie wurde durch Gottes Treue aufrechterhalten. Wenn die Erfüllung von Gottes Wort von menschlicher Leistung abhinge, wäre die Geschichte in der Wüste zu Ende gegangen. Aber das ist nicht geschehen. Die Erlösung ging weiter. Die Gnade wirkte weiter. Gott blieb treu, auch wenn die Menschen es nicht waren.

      Das führt uns direkt zu Jesus. Was uns das Buch Numeri andeutet, erfüllt Christus vollständig. Wo Israel immer wieder versagte, war Jesus total erfolgreich. Wo die Leute zweifelten, vertraute Jesus dem Vater vollkommen. Wo die Generation in der Wüste wegen ihres Unglaubens nicht eintreten konnte, tritt Jesus für uns ein und sichert die Verheißung für immer. Die Schrift sagt uns: „Er ist ein für alle Mal in das Heiligtum eingegangen, nicht mit dem Blut von Ziegen und Kälbern, sondern mit seinem eigenen Blut, und hat so eine ewige Erlösung bewirkt“ (Hebräer 9,12, ESV).

      Viele Gläubige leben still mit der Angst, dass ihre vergangenen Fehler Gottes Pläne für ihr Leben noch immer zunichte machen könnten. Sie machen sich Sorgen, dass verpasste Gelegenheiten, Zeiten des Zweifels oder vergangener Ungehorsam sie für immer disqualifiziert haben. Aber das 4. Buch Mose spricht diese Angst direkt an. Gott gibt seine Verheißungen nicht auf, weil Menschen straucheln. Er widerruft seine Berufung nicht wegen Schwäche. Er führt seine Absichten durch Gnade voran.

      Wenn du heute mit Sorgen kämpfst, ist diese Wahrheit wichtig. Deine Geschichte ist nicht vorbei, weil du zu kämpfen hattest. Gott ist nicht überrascht von deiner Menschlichkeit. Er ist nicht in deiner Vergangenheit gefangen. Derselbe Gott, der Israel trotz seines Versagens vorangebracht hat, bringt dich in Christus voran. Die Angst sagt dir, dass du zu weit gefallen bist. Die Gnade sagt dir, dass Jesus bereits weiter gegangen ist, um dich nach Hause zu bringen.

      Hier ist die praktische Anwendung. Wenn Reue versucht, dich zu definieren, denk daran, dass Gottes Pläne größer sind als deine schlimmste Zeit. Wenn Zweifel dir einflüstern, dass du deine Chance verpasst hast, erinnere dein Herz daran, dass Jesus ewige Erlösung gesichert hat, keine vorübergehende Gelegenheit. Wenn Angst dir sagt, dass Gott mit dir fertig ist, antworte darauf mit der Wahrheit, dass Gott vollendet, was er begonnen hat.

      Gott ist für dich da wegen Jesus und dem Kreuz. Nicht, weil du immer perfekt geglaubt hast. Nicht, weil du nie gezögert hast. Sondern weil Christus nicht versagt hat, wo wir versagt haben. Die Wüste hat damals die Verheißung nicht aufgehoben, und deine Schwäche hebt sie auch jetzt nicht auf. Die Erlösung ist immer noch am Werk. Die Gnade führt dich immer noch voran.

      Die Schrift versichert uns diese unerschütterliche Wahrheit:

      „Denn die Gaben und die Berufung Gottes sind unwiderruflich.“
      Römer 11,29, ESV


      by Jule with no comments yet
    • Feb. 5thGottes Bund mit seinem Volk

      Heute lesen wir 2. Mose 19 bis 21. Wir wünschen euch einen schönen und gesegneten Tag 😘


      by Jule with 1 comment
    • Feb. 4thWas die Gabe der Witwe wirklich bedeutet

      Als Jesus von der armen Witwe erzählte, die ihre zwei kleinen Münzen gab, wollte er nicht über Fundraising oder Großzügigkeit reden.

      Die Szene ist ruhiger und ernster als das.
      Sie spielt gegen Ende seines öffentlichen Wirkens,
      in einer Zeit, in der seine Worte schärfer
      und seine Warnungen direkter wurden.

      Die Erzählung steht in Markus 12,41-44,
      mit Parallelen im Lukasevangelium 21,1-4.

      Jesus sitzt gegenüber der Tempelkasse
      und beobachtet, wie die Leute ihre Opfergaben
      in die Behälter werfen.

      Viele geben große Summen.
      Ihre Gaben sind sichtbar,
      hörbar, beeindruckend.

      Dann kommt eine arme Witwe und wirft
      zwei kleine Kupfermünzen hinein, die zusammen fast nichts wert sind.

      Jesus ruft seine Jünger zu sich.
      Er will, dass dieser Moment wahrgenommen,
      interpretiert und in Erinnerung behalten wird.

      Auf den ersten Blick scheint der Kontrast einfach zu sein:
      große Gaben gegenüber kleinen Gaben, reich gegenüber arm.

      Aber Jesus lobt die Witwe nicht
      nur, weil sie opferbereit ist.
      Er erklärt, warum ihre Gabe anders ist:
      „Alle haben aus ihrem Überfluss gegeben,
      aber sie hat aus ihrer Armut alles gegeben,
      was sie hatte, ihren ganzen Lebensunterhalt.“

      Es ging nicht um die Höhe des Betrags.
      Es ging darum, was ihre Gabe darstellt.

      Diese Frau gab nicht aus Überfluss.
      Sie gab aus Abhängigkeit.
      Als sie ihre letzten Münzen in den Opferkasten warf,
      zeigte sie nicht nur Tugend,
      sondern auch ihre Verletzlichkeit.
      Sie hatte keine Rücklagen. Keine Reserven.
      Kein Sicherheitsnetz. Ihre Gabe war
      im wahrsten Sinne des Wortes ihr Lebensunterhalt.

      Was die Bedeutung dieser Szene
      noch verstärkte, war ihr unmittelbarer Kontext.

      Kurz zuvor
      warnte Jesus vor den Schriftgelehrten,
      den religiösen Führern, die „die Häuser der Witwen verschlingen“
      und sich gleichzeitig als gerecht darstellen (Markus 12,40).

      Die Witwe wurde nicht als Vorbild
      für ein gesundes religiöses System dargestellt.
      Sie war ein Opfer innerhalb eines kaputten Systems.

      Jesus lobte nicht das System,
      das sie in diese Lage gebracht hatte.
      Er machte auf ihre Treue innerhalb dieses Systems aufmerksam.

      In diesem Sinne geht es in dieser Geschichte
      nicht in erster Linie um Großzügigkeit.
      Es geht vielmehr um Vertrauen.

      Die Witwe vertraut ihr ganzes Leben
      Gott an, ohne eine sichtbare Gewissheit zu haben,
      dass sie morgen versorgt sein wird.

      Ihre Handlung verkörpert stillschweigend, was Jesus
      die ganze Zeit gelehrt hat:
      Suche zuerst das Reich Gottes,
      sei nicht besorgt und
      vertraue dich dem Vater an.

      Beunruhigend ist hier auch,
      dass Jesus sie nicht aufgehalten hat.
      Er hat nicht eingegriffen.
      Er hat beobachtet.

      Und kurz darauf hat er den Tempel verlassen
      und dessen bevorstehende Zerstörung angekündigt.
      Das Gebäude, das
      ihre letzten Münzen erhalten hat, wird nicht bestehen bleiben.

      Dies bereitet den Leser
      auf das vor, was im Evangelium als Nächstes kommt.

      Jesus selbst wird bald alles geben,
      nicht nur Münzen, sondern seinen Körper und sein Leben.

      Wie die Witwe wird er nichts zurückhalten.
      Aber im Gegensatz zur Witwe wird er sich selbst geben,
      bewusst und absichtlich, für andere.

      Die Gabe der Witwe weist über sich selbst hinaus.
      Sie deutet auf eine größere Gabe hin,
      die nicht aus Überfluss kommt,
      sondern aus der völligen Hingabe an Gottes Willen.

      Als Jesus also von dieser Frau sprach,
      lehrte er uns nicht nur, wie viel wir geben sollen.
      Er zeigte uns, wie Glaube aussieht,
      wenn man sich auf nichts anderes als Gott selbst verlassen kann.

      Das lässt uns mit einer stilleren Frage zurück:
      Geben wir Gott das, was wir entbehren können,
      mehr als nur unsere Finanzen,
      sondern auch unsere Zeit, unsere Kraft,
      die Entscheidungen und Wahlmöglichkeiten, die wir treffen,
      vertrauen wir ihm jemals alles an,
      worauf wir tatsächlich angewiesen sind?


      by Jule with no comments yet
    • Feb. 4thGott geht voran

      In Josua 3 steht Israel am Ufer des Jordan. Hinter ihnen liegt die Wüste. Vor ihnen liegt das Gelobte Land. Dazwischen liegt ein Fluss, der Hochwasser führt und mit menschlicher Kraft unmöglich zu überqueren ist. Das ist kein kleines Hindernis. Es ist eine Grenze, die das trennt, wo sie gewesen sind, von dem, wo Gott ihnen gesagt hat, dass sie hingehen sollen. Der Moment ist angespannt, weil das Volk nicht weiterziehen kann, wenn nicht etwas Unmögliches passiert.

      Dann gibt Gott eine Anweisung, die sein Herz offenbart. Er sagt dem Volk nicht, dass es als erstes ins Wasser gehen soll. Er sagt den Priestern, die die Bundeslade tragen, dass sie vor ihnen gehen sollen. In der Schrift steht: „Sobald die Fußsohlen der Priester, die die Lade des Herrn tragen, … im Wasser des Jordan stehen, wird das Wasser des Jordan versiegen“ (Josua 3,13, ESV). Der Fluss teilt sich nicht, bevor Gottes Gegenwart in ihn eintritt. Er teilt sich, weil Gottes Gegenwart in ihn eintritt.

      Die Bundeslade steht für die Gegenwart Gottes unter seinem Volk. Gott steht nicht sicher am Ufer und wartet ab, ob die Leute mutig genug sind. Er geht als Erster in die Gefahr hinein. Nicht die Leute testen das Wasser, sondern Gott. Bewegung folgt auf Gegenwart. Der Weg öffnet sich, weil Gott schon da ist.

      Dieser Moment in Josua ist eine klare Vorschau auf das Evangelium. Die Menschheit stand einst vor einem viel größeren Fluss als dem Jordan. Sünde, Tod und Trennung versperrten den Weg nach vorne. Wieder einmal forderte Gott die Menschen nicht auf, voranzugehen. Jesus ging uns voraus in den Tod. Die Schrift sagt uns: „Gott aber hat seine Liebe zu uns darin gezeigt, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren“ (Römer 5,8, ESV). Der Weg öffnet sich nicht, weil wir voranschreiten, sondern weil Er es bereits getan hat.

      Jesus fordert die Menschen nicht auf, sich allein in Gefahr zu begeben. Er begibt sich selbst ganz und gar in die Gefahr und bleibt dort, bis der Weg sicher ist. So wie die Priester mitten im Jordan standen, während das Volk auf trockenem Boden hinüberging, steht Jesus zwischen der Menschheit und dem Gericht. Die Erlösung beginnt mit der göttlichen Initiative, nicht mit menschlichem Mut.

      Angst entsteht oft, wenn Menschen glauben, dass sie selbst dafür verantwortlich sind, den Weg zu ebnen. Die Angst wächst, wenn die Zukunft ungewiss erscheint und der nächste Schritt riskant erscheint. Josua 3 stellt dies völlig neu dar. Die Gegenwart Gottes ist nicht hinter uns und wartet auf unseren Mut. Sie ist vor uns und bahnt den Weg.

      Wenn das Unbekannte überwältigend erscheint, sind wir aufgefordert, uns daran zu erinnern, wer als Erster den Schritt gewagt hat. Wenn Zweifel uns sagen, dass das Wasser zu tief ist, ist die Wahrheit, dass Christus bereits tiefer eingetreten ist. Wenn Sorgen uns fragen, was passiert, wenn etwas schiefgeht, finden wir die Antwort in dem Einen, der bereits vorausgegangen ist und dort geblieben ist, bis der Weg frei wurde.

      Der Jordan teilte sich, weil Gott hineinging. Das Grab öffnete sich aus dem gleichen Grund. Die Geschichte ist immer dieselbe. Gott geht voran. Die Menschen folgen ihm in Sicherheit. Und der Weg nach vorne wird nicht durch menschliche Kraft geformt, sondern durch die Gegenwart, die vor ihnen hergeht.


      by Jule with no comments yet
    • Feb. 4thMädelsKreis – Könige und Richter

      Wir sehen uns nachher beim MädelsKreis 

      Bibelgrundkurs für Frauen 😉

      Mittwochs 15 bis 17 Uhr 

      Und beim 

      Online Bibelkurs 
      Mittwoch 17 bis 19 Uhr

      https://zoom.us/j/95513354603?pwd=a2doelhieXlRZGxxZ3JkYUxtSjlTUT09 
      Meeting-ID: 955 1335 4603
      Kenncode: 057704

       und per Telefon:
      Einwählen über 06938079884
      Dann nach Aufforderung 95513354603# eingeben und dann nach Aufforderung 057704# eingeben und dann *6 damit du auch reden kannst 


      by Jule with 20 comments
    • Feb. 4thVon Gott befreit!

      Heute lesen wir 2. Mose 14 bis 18. Wir wünschen euch einen schönen und gesegneten Tag 😘


      by Jule with no comments yet
    • Feb. 3rdAdam und Eva – Angst, Scham und Verstecken

      Als Adam und Eva von der verbotenen Frucht aßen, war das Erste, was der Text uns erzählte, nicht, dass sie vor Gott wegliefen. Es hieß: „Da wurden ihnen beiden die Augen geöffnet, und sie merkten, dass sie nackt waren“ (Genesis 3,7).

      Vor dem Urteil, vor der Vertreibung,
      bevor die Konsequenzen erklärt wurden,
      gab es ein Bewusstsein, gab es etwas
      in ihnen, das sich veränderte.

      Sie fühlten sich plötzlich bloßgestellt.

      Und ihre erste Reaktion war echt menschlich.
      Sie nähten Feigenblätter zusammen
      und bedeckten sich damit.
      Das war’s. Kein Gebet.
      Kein Geständnis.
      Nur Bedecken.

      Ich glaube nicht, dass sie zu diesem Zeitpunkt versuchten,
      erneut zu rebellieren.
      Es scheint eher so, als hätten sie
      versucht, mit ihrer Scham umzugehen.

      Sie fühlten sich bloßgestellt, also griffen sie
      nach der nächstbesten Lösung, die sie finden konnten.
      Feigenblätter waren schnell. Sofort verfügbar.

      Und ehrlich gesagt hat sich dieses Muster nicht viel geändert.

      Wenn Menschen sich schämten, taten sie immer noch dasselbe.
      Sie bedeckten sich mit Erklärungen.
      Mit gutem Benehmen. Indem sie nützlich,
      produktiv, religiös und respektabel waren.

      Mir wurde klar, dass manchmal sogar unser Dienst zu einem Feigenblatt werden kann.
      Er verbirgt das Unbehagen, geht aber nicht wirklich darauf ein.

      Was mir jedoch auffiel, war, wie Gott reagierte.

      Als Gott rief: „Wo bist du?“ (Genesis 3,9),
      fragte er nicht, weil er es nicht wusste.

      Es war keine Frage nach dem Aufenthaltsort.
      Es war eine Frage nach der Beziehung.
      Und Adam antwortete ehrlich:
      „Ich hatte Angst, weil ich nackt war, und ich versteckte mich.“

      Wir sehen jetzt, dass Angst, Scham und Verstecken miteinander verbunden sind.

      Gott hat sich mit der Sünde auseinandergesetzt.
      Die Konsequenzen waren real.
      Der Boden wurde verflucht. Es kam zur Vertreibung.
      Die Schrift hat das nie heruntergespielt.

      Aber dann gab es diesen stillen Vers,
      den man leicht übersehen konnte: „Der Herr Gott
      machte Adam
      und seiner Frau Kleider aus Fell und bekleidete sie“
      (Genesis 3,21).

      Das hat alles verändert.

      Gott hat sie nicht in Feigenblättern zurückgelassen.
      Er hat nicht gesagt: „Versucht es das nächste Mal besser.“
      Er hat ihnen eine bessere Bedeckung gegeben,
      eine, die sie nicht selbst herstellen konnten.

      Und das hatte seinen Preis.

      Der Vers erklärt es nicht ausführlich,
      aber Kleider aus Fell deuten auf Tod hin.

      Etwas musste sterben, damit ihre Scham bedeckt werden konnte.
      Die Bibel erklärt die Theologie dahinter noch nicht,
      aber das Muster begann hier: Die Scham wurde nicht beseitigt,
      indem man so tat, als wäre sie nicht da.

      Sie wurde durch Gottes Versorgung verdeckt.

      Im weiteren Verlauf der Bibel wiederholte sich dieses Muster.
      Opfer. Sühne. Verdeckung. Blut.
      Nicht weil Gott daran Freude hatte, sondern weil
      Sünde und Scham keine leichten Dinge waren.

      Und trotzdem war keines dieser Opfer endgültig,
      sie waren alle nur vorübergehend, sie zeigten in die Zukunft.

      Als das Neue Testament geschrieben wurde,
      änderte sich die Sprache von „Bedeckung” zu „Bekleidung”.
      Paulus schrieb, dass diejenigen, die zu Christus gehörten,
      „Christus angezogen” hätten (Galater 3,27).
      Das war keine Sprache der Selbstverbesserung.
      Es waren keine verbesserten Feigenblätter.
      Es war eine geschenkte Identität.

      Und dann war da Jesus.

      Er wurde entblößt. Bloßgestellt. Öffentlich beschämt.
      Genau das, was die Menschen ihr Leben lang zu vermeiden versuchten,
      hatte er freiwillig auf sich genommen.

      Die Scham, die die Menschen verbargen, trug er.
      Die Bloßstellung, die sie fürchteten, ertrug er.

      Das offenbarte etwas Wichtiges über Gott.

      Gott beschämte die Beschämten nicht.
      Er ignorierte die Sünde nicht, aber er ließ sein Volk auch nicht ungeschützt.

      Selbst am Rande von Eden war die Gnade bereits am Werk.

      Am Ende der Heiligen Schrift vervollständigte sich das Bild.
      Gottes Volk bekam weiße Gewänder,
      die nicht durch eigene Anstrengungen zusammengenäht wurden,
      die nicht verdient, sondern geschenkt wurden.

      Die eigentliche Frage war also nie,
      ob die Menschen Scham empfanden.
      Das taten sie alle.

      Die Frage war, womit sie sie bedeckten.

      Hielten sie immer noch an Feigenblättern fest?
      Oder waren sie bereit, sich stattdessen von Gott bekleiden zu lassen?

      Denn die Heilige Schrift schien zu suggerieren, dass
      die Heilung nicht begann, als die Menschen sich besser versteckten,
      sondern als sie aufhörten, sich zu verstecken, und
      auf die Decke vertrauten, die Gott ihnen gab.

      Wie sieht’s bei dir aus? Versuchst du immer noch, dich mit Feigenblättern zu bedecken?


      by Jule with no comments yet
    • Feb. 3rdHanna – eine Frau, die durch Schmerzen betete

      HANNA: EINE FRAU, DIE DURCH SCHMERZEN BETETE (1. Samuel 1–2)

      Hannas Geschichte erinnert uns daran, dass Gott Gebete hört, die unter Tränen geflüstert werden.

      Sie war unfruchtbar, wurde verspottet, missverstanden und war zutiefst gebrochen. Doch Hanna ließ nicht zu, dass Bitterkeit ihr Herz prägte – sie ließ ihr Gebet ihren Glauben prägen. In ihrer Not ging sie vor den Herrn und schüttete ihm ihr Herz aus. Keine ausgefallenen Worte. Keine laute Stimme. Nur ein aufrichtiges Herz, das sich vor Gott entblößte.

      Und Gott hörte sie.

      Der Herr erhörte Hannas Gebet und schenkte ihr einen Sohn, Samuel – dessen Name „von Gott gehört“ bedeutet. Aber Hannas Glaube hörte nicht mit dem Empfang des Wunders auf. Sie hielt ihr Versprechen und gab Samuel zurück an Gott, wobei sie ihm vollkommen vertraute.

      Durch Hannas Gehorsam erweckte Gott einen Propheten, der den Lauf der Geschichte Israels verändern sollte.

      Was Hannah uns heute lehrt: • Gott hört stille Gebete.

      • Der Glaube wächst in Zeiten des Wartens.
      • Schmerz, der Gott übergeben wird, wird zu einem Sinn.
      • Verzögerte Antworten sind keine abgelehnten Gebete.

      Wenn Gott Hannah erhört hat, hört er auch dich. Bete weiter. Vertraue weiter. Glaube weiter.

      GEBET

      Himmlischer Vater,
      wie Hannah kommen wir mit offenem Herzen vor dich. Du siehst jede Träne, jeden stillen Schrei, jede Last, die wir heimlich tragen. Lehre uns, dir in Zeiten des Wartens zu vertrauen und unseren Schmerz in deine Hände zu legen. Stärke unseren Glauben, wenn Antworten auf sich warten lassen, und hilf uns, treu zu bleiben, auch bevor der Durchbruch kommt. Verwandle unsere Trauer in Lobgesänge und unsere Prüfungen in Zeugnisse deiner Herrlichkeit. Wir erklären, dass du der Gott bist, der hört, der Gott, der antwortet, und der Gott, der seine Kinder niemals vergisst. Im mächtigen Namen Jesu, Amen.


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    • Feb. 3rdEr trug das Kreuz… aber er wusste nicht, dass er Teil des Schicksals war

      Er trug das Kreuz… aber er wusste nicht, dass er Teil des Schicksals war.

      📖 Schlüsselvers: Lukas 23,26

      „Als die Soldaten ihn wegführten, schnappten sie sich Simon von Cyrene, der gerade vom Land kam, legten ihm das Kreuz auf und zwangen ihn, es hinter Jesus herzutragen.“
      Simon von Cyrene wachte an diesem Morgen auf wie an jedem anderen Tag. Keine Pläne. Keine Vorwarnung. Keine Ahnung, dass die Geschichte seinen Namen rufen würde.

      Er war kein Jünger.
      Er war nicht berühmt.
      Er hatte sich nicht freiwillig gemeldet.

      Er wurde in einem Augenblick ausgewählt.

      Als Jesus unter der Last des Kreuzes kämpfte – geschlagen, blutend, erschöpft – packten römische Soldaten Simon aus der Menge und zwangen ihn, es zu tragen. Was wie eine Unannehmlichkeit aussah, war in Wirklichkeit eine Einladung zu Gottes größter Geschichte der Erlösung.

      Simon dachte, er würde Holz tragen.
      Aber er trug ein Symbol der Erlösung.
      Er ging hinter Jesus her – Schritt für Schritt – in Richtung Golgatha. Dieser Weg veränderte alles. Seine kurze Tat des Gehorsams verschaffte ihm einen Platz für immer in der Heiligen Schrift.

      🔥 DIE BOTSCHAFT:

      Manchmal geraten wir in schwierige Situationen, um die wir nicht gebeten haben. Unerwartete Verantwortlichkeiten. Schwere Lasten. Unterbrechungen unserer Pläne.

      Aber was, wenn diese „Last” eigentlich ein Sinn ist?
      Was wäre, wenn diese Anstrengung dich näher zu Jesus bringt?
      Was wäre, wenn das Kreuz, das du heute trägst, ewige Auswirkungen hat?

      Simon hielt keine Predigt.
      Er vollbrachte kein Wunder.
      Er trug einfach das, was ihm auferlegt wurde – und folgte Jesus.

      Und das war genug.

      💭 Heute beobachtet jemand, wie du dein Kreuz trägst. Dein Gehorsam in schwierigen Zeiten sagt mehr als tausend Worte.

      Deine Last könnte genau der Ort sein, an dem Gott dein Vermächtnis schreibt.


      by Jule with no comments yet
    • Feb. 3rdAchsah hatte den Mut, um mehr zu bitten

      Achsah wird oft als ein Name in Erinnerung behalten, den wir schnell überlesen.
      Aber ihre Geschichte hat eine stille Kraft.

      Sie bekam Land als Erbe.
      Ein Segen, ja, aber es war trockener Boden, nicht genug, um Leben zu erhalten…

      Also sprach sie sich aus.
      Nicht in Rebellion.
      Nicht aus Anspruchsdenken.
      Sondern mit Weisheit und Mut.

      Sie ging zu ihrem Vater Kaleb und sagte:
      „Du hast mir Land im Negev gegeben, gib mir auch Wasserquellen.“

      Und er hörte ihr zu.
      Er gab ihr die oberen und unteren Quellen.

      Achsah zeigt uns, dass Glaube nicht passiv ist.
      Dankbarkeit bedeutet nicht, dass man nicht mehr bitten muss.
      Und Schweigen ist nicht immer Demut.

      Manchmal gibt uns Gott das Land, fordert uns aber auf, um Wasser zu bitten.

      In unserer Zeit sind viele von uns dankbar für die Gelegenheit, den Job, die Berufung, die offene Tür, doch wir kämpfen still, weil wir nicht um das bitten, was wir zum Wachsen brauchen…

      Gott ist nicht beleidigt, wenn wir ihn aufrichtig bitten.
      Er ehrt den Glauben, der weiß, dass die Verheißung gut ist, aber auch weiß, dass sie nur durch seine Versorgung aufrechterhalten werden kann.

      📖 Josua 15,19
      „Gib mir auch Wasserquellen.“

      Glaube, der demütig bittet,
      erhält oft mehr als erwartet.


      by Jule with no comments yet
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        ein Liebesbrief!von unserem geliebten Freund Jehova

      • Biblische Seelsorge
      • Gemeinsam die Bibel lesen
      • Hauskreis Offenbarung