
Es gibt Tage, an denen wir merken, wer nicht geklatscht hat.
Wer uns nicht unterstützt hat.
Wer still geblieben ist.
Wer nicht so da war, wie wir es uns gewünscht hätten.
Und wenn wir ehrlich sind, tut das weh.
Wir denken immer wieder daran.
Wir fragen uns, ob wir nicht genug waren.
Wir fragen uns, ob wir was falsch gemacht haben.
Es ist so einfach, unseren Wert an dem Lärm um uns herum zu messen, an Applaus, Anerkennung, Bestätigung.
Aber alles ändert sich, wenn man etwas Tieferes erkennt:
Gott hat die ganze Zeit für dich geklatscht.
Bei den kleinen Fortschritten, die niemand gesehen hat.
Bei den Gebeten, die du nachts geflüstert hast.
Bei den Kämpfen, die du privat geführt hast.
In dem Gehorsam, der nicht im Trend lag.
Er sieht es.
Er feiert es.
Und wenn dein Herz wirklich versteht, dass der Himmel deine Treue applaudiert, fühlt sich die Stille der Menschen nicht mehr so schwer an.
Du hörst auf, um Anerkennung zu buhlen.
Du hörst auf, dich klein zu machen, um akzeptiert zu werden.
Du hörst auf, dich darüber zu ärgern, wer es nicht bemerkt hat.
Denn derjenige, der am wichtigsten ist, hat es bereits bemerkt.
Wenn du erkennst, wie laut Gott für dich klatscht, hörst du auf, dem Applaus der Menge hinterherzujagen.
Du gehst in Frieden.
Du dienst in stiller Zuversicht.
Du wächst, ohne ein Publikum zu brauchen.
Und diese Art von Sicherheit?
Sie kommt nicht vom Ego.
Sie kommt von dem Wissen, dass du von Gott tief gesehen, tief erkannt und tief geliebt wirst.
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