• Heute lesen wir …

      Wir lesen als Gruppe jedes Jahr einmal chronologisch die Bibel und fangen mit 1. Mose an und hören mit der Offenbarung auf - mach doch mit 

      Wir sind

      warum ihr beim Lesen der älteren Kommentare (bis 2013) den Eindruck habt, dass wir Zeugen Jehovas sind, erkläre ich hier ausführlich. Nur ganz kurz: NEIN, wir sind keine ZJ, sondern einfach nur Christen – ohne irgendeine Konfession, Dachverband oder Organisation über uns – die für Gott und sein Wort brennen und sich gerne mit anderen darüber unterhalten und austauschen

      Hier findest du die Daten zu unseren Treffen

      Unser Ziel

      … ist es, Menschen die Gott noch nicht kennen, zu ihm zu führen und mit seinem Wort bekannt zu machen; andere mit unserer Begeisterung für Gott und sein Wort anzustecken; einander zu ermuntern, im Glauben zu bleiben und zu wachsen; und einander zu helfen, ein ganz persönliches Verhältnis zum Schöpfer zu entwickeln, zu bewahren und zu vertiefen.

      Die Bibel

      Wir betrachten die ganze Bibel als Gottes Wort und sie hat für uns oberste Autorität. Wir vertreten keine bestimmte Lehrmeinung, sondern beziehen auch gerne andere Meinungen und Auslegungen mit ein, denn jeder sollte sich selbst anhand der Bibel ein Bild machen

      Warum sagen wir „Jehova“?

      Bitte „entschuldigt“, aber Arnold Fruchtenbaum – ein Jude, der zu Christus gefunden hat, benutzt (ebenso wie die unrevidierte Elberfelder 1905) diesen Namen als Name Gottes und er hatte auch in einem Seminar mal erklärt, warum:

      Auch wenn wir aufgrund der Schreibart der Juden nicht genau wissen, wie der Name früher ausgesprochen wurde (die Juden selbst sprechen ihn überhaupt nicht aus), so wissen wir doch, dass die meisten Namen der Bibel, die ein „Je“ drin haben, von dem Namen Gottes abgeleitet sind, wie zum.B. Jesus, Jesaja, Jeremia – um nur einige zu nennen

      Viele sprechen den Namen heute gar nicht mehr aus, das HERR hat den Gottes Namen in der Bibel ersetzt. Die meisten Übersetzer, die den Namen drin gelassen haben, übersetzen ihn mit Jahwe. Der Name Jehova wird sehr ungern benutzt, da er an die Zeugen Jehovas erinnert…

      Wichtig ist, dass der Name überhaupt benutzt wird, wir werden es unter anderem auch bei den 10 Plagen noch sehen. Es steht dir also frei, Jahwe oder Jehova zu sagen.

      Wir benutzen wie Arnold Fruchtenbaum den Namen Jehova – aus den selben Gründen

      Guckst du auch hier:

      Weitere Seiten

      1. Ermunternder Ansprachen
      2. Unsere Gruppe im Zelt
      3. Familienblog
      4. Verschiedene Bibel Kommentare
      5. Material zum Verbreiten des Evangeliums
      6. BibelSeminare und Urlaub

      Neueste Kommentare

      • Jule bei MädelsKreis – Maria hatte eine festen tiefen Glauben
      • Jule bei MädelsKreis – Maria hatte eine festen tiefen Glauben
      • Jule bei MädelsKreis – Maria hatte eine festen tiefen Glauben
      • Jule bei MädelsKreis – Maria hatte eine festen tiefen Glauben
      • Jule bei MädelsKreis – Maria hatte eine festen tiefen Glauben

      Kategorien

      Meta

      • Anmelden
      • Feed der Einträge
      • Kommentar-Feed
      • WordPress.org

      1. Mose 1 1. Mose 3 1. Mose 6 1. Mose 16 1. Mose 19 1. Mose 21 1. Mose 37 1. Mose 39 1. Samuel 1 1. Samuel 2 1. Samuel 3 1. Samuel 4 1. Samuel 6 1. Samuel 14 1. Samuel 15 1. Samuel 17 1. Samuel 18 2. Mose 2 2. Mose 3 2. Mose 12 Der verlorene Sohn Epheser 2 Haggai 2 Hebräer 10 Hebräer 11 Ist Gott brutal? Jesu Jünger Johannes 1 Johannes 8 Johannes 10 Johannes 19 Josua 2 Lukas 15 Lukas 22 Matthäus 14 Matthäus 26 Matthäus 27 Psalm 23 Richter 13 Richter 16 Richter 19 Ruth 1 Ruth 2 Römer 5 Römer 8

    • März 25thJephta und seine Tochter

      Heute lesen wir Richter 10 bis 13. Wir wünschen euch einen schönen und gesegneten Tag 😘


      by Jule with no comments yet
    • März 24thGideon schlägt die Mideaniter in die Flucht

      Heute lesen wir Richter 6 bis 9. Wir wünschen euch einen schönen und gesegneten Tag 😘


      by Jule with no comments yet
    • März 21stJosua erneut den Bund zwischen Gott und Israel


      by Jule with no comments yet
    • März 14thGideon kam nicht mit Speeren und Schwertern gegen die Mideaniter

      Viele Leute erinnern sich an die Geschichte von Gideon, weil die Zahl der Soldaten immer kleiner wurde. Am Anfang waren es Tausende von Männern, aber am Ende blieben nur noch dreihundert übrig.

      Wenn wir die Geschichte aber genau lesen, geht es in der Bibel nicht nur um Tapferkeit oder clevere Schlachtpläne. In diesem Moment passiert etwas Tieferes. Gott brachte seinem Volk bei, die Art und Weise, wie Menschen normalerweise über den Sieg denken, zu verlernen.

      Der Herr reduzierte Gideons Armee nach und nach. Und der Grund dafür steht klar in der Bibel.

      „Der Herr sagte zu Gideon: ‚Du hast zu viele Männer. Ich kann Midian nicht in ihre Hände geben, sonst würde Israel sich gegen mich rühmen und sagen: „Meine eigene Kraft hat mich gerettet.“‘“ (Richter 7,2, NIV).

      Gott wollte die Armee nicht effizienter machen. Er schützte etwas viel Wichtigeres. Er schützte die Ehre, die nur ihm gebührt.

      Denken Sie einen Moment darüber nach. Welche Art von Schlachtplan baut Stärke ab, anstatt sie zu erhöhen? Welche Art von Sieg beginnt mit weniger Ressourcen statt mit mehr?

      Die Geschichte wird noch überraschender, wenn wir uns ansehen, was Gideon und seine Männer tatsächlich in die Schlacht mitnahmen. Sie marschierten nicht mit erhobenen Schwertern oder glänzenden Rüstungen. Stattdessen hatten sie Trompeten, leere Tongefäße und Fackeln dabei, die in den Gefäßen versteckt waren.

      Das waren seltsame Werkzeuge für ein Schlachtfeld. Die Krüge waren zerbrechlich und konnten leicht zerbrechen. Die Trompeten waren laut, aber sie waren keine Waffen. Die Fackeln spendeten erst Licht, wenn die Krüge zerbrochen waren.

      Im richtigen Moment bliesen die Männer in die Trompeten und zerschlugen die Krüge. Plötzlich brach Licht in die Dunkelheit ein und der Klang hallte durch das Lager.

      Das Ergebnis war Verwirrung, Angst und Chaos unter den Feinden. Gott nutzte diesen Moment, um die Situation komplett umzukehren.

      Israel gewann nicht, weil es stärker war als Midian. Es gewann, weil Gott deutlich machte, dass er selbst für sie kämpfte.

      Und Gideons eigenes Leben spiegelt dasselbe Muster wider.

      Gideon war von Natur aus kein selbstbewusster Mensch. Tatsächlich kämpfte er oft mit Angst und Unsicherheit. Immer wieder bat er Gott um Bestätigung, bevor er weitermachte.

      Doch Gott lehnte ihn deswegen nicht ab. Stattdessen formte Gott ihn geduldig. Schritt für Schritt nahm der Herr alles weg, worauf sich Gideon verlassen konnte.

      Als die Schlacht kam, hatte Gideon nichts mehr, worauf er sich verlassen konnte, außer dem Wort Gottes.

      Und dieses Muster hört nicht im Buch der Richter auf.

      Wenn wir zur Geschichte von Jesus Christus kommen, sehen wir dieselbe Wahrheit auf noch eindrucksvollere Weise offenbart.

      Gottes größter Sieg kam nicht mit Armeen oder Waffen. Er kam durch einen gebrochenen Körper, durch Leiden und durch einen Moment, der für alle Zuschauer wie eine Niederlage aussah.

      Das Kreuz wirkte nicht mächtig. Es sah schwach aus. Es sah aus wie das Ende aller Hoffnung.

      Aber hör dir an, was die Schrift sagt.

      „Gott hat das Törichte in der Welt erwählt, um die Weisen zuschanden zu machen. Gott hat das Schwache in der Welt erwählt, um das Starke zuschanden zu machen.“ (1. Korinther 1,27, NIV).

      Genau wie bei den Tongefäßen in der Geschichte von Gideon war der Moment des Zerbrechens der Moment, in dem das Licht offenbar wurde.

      Jesus selbst sagte: „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Johannes 8,12, NIV).

      Durch das Kreuz hat Gott gezeigt, dass der Sieg wirklich nur ihm allein gehört.

      Die Botschaft des Evangeliums lädt uns ein, genauso zu leben. Sie fordert uns auf, unser Vertrauen in Zahlen, Stärke und Kontrolle loszulassen.

      Stattdessen fordert sie uns auf, dort zu stehen, wo einst Gideon stand. Mit leeren Händen. Bereit zu gehorchen. Im Vertrauen darauf, dass der Sieg, wenn er kommt, dann kommt, weil Gott gehandelt hat.

      Und wenn das passiert, wird niemand daran zweifeln, wem der Ruhm gebührt.

      Also lass mich dir eine Frage stellen.

      Was hast du gerade in der Hand? Was sind deine Trompeten, deine leeren Tongefäße und deine versteckten Fackeln?

      Vielleicht scheinen sie klein zu sein. Vielleicht scheinen sie zerbrechlich zu sein. Vielleicht sehen sie überhaupt nicht beeindruckend aus.

      Aber denk an diese Verheißung aus der Heiligen Schrift.

      „Der Herr wird für euch kämpfen; ihr müsst nur still sein.“ (2. Mose 14,14, NIV).

      Wenn Gott den Kampf in seine Hände nimmt, kann selbst das Kleinste, das in seinen Dienst gestellt wird, zum Beginn des Sieges und des Durchbruchs werden.

      Unterschätzt also nicht, was Gott mit dem tun kann, was ihr bereits habt.

      Manchmal muss das Gefäß zerbrechen, bevor das Licht leuchten kann.


      by Jule with no comments yet
    • März 12thGaal, der Sohn von Ebed

      Gaal, der Sohn von Ebed, kam voller Selbstvertrauen nach Sichem.
      Er gewann schnell das Vertrauen der Leute und fing an, sich mutig gegen Abimelech, den damaligen Herrscher, auszusprechen…

      Während einer Versammlung, nachdem er mit den Leuten Wein getrunken hatte, forderte Gaal Abimelech offen heraus. Er machte sich über ihn lustig und fragte, warum die Leute ihm dienen sollten.

      „Wer ist Abimelech, und warum sollten wir ihm dienen? Wenn diese Leute nur unter meinem Kommando stünden, würde ich ihn loswerden.“
      Richter 9,28–29

      Seine Worte klangen mutig.
      Die Leute fingen an, ihm zuzuhören.

      Aber jemand beobachtete ihn heimlich …

      Zebul, der Gouverneur der Stadt, der Abimelech treu ergeben war, schickte ihm heimlich eine Nachricht, in der er ihn vor Gaals Rebellion warnte.
      Abimelech versammelte daraufhin seine Männer und griff die Stadt in der Nacht an.

      Als der Morgen kam, schaute Gaal hinaus und sah die herannahenden Truppen.

      Zuerst dachte er, es sei nichts.
      Aber bald wurde ihm die Wahrheit klar.

      Der Mann, der einst so selbstbewusst gesprochen hatte, stand nun Auge in Auge mit dem Kampf, den er selbst ausgelöst hatte.

      „Wo ist jetzt dein Mund, mit dem du gesagt hast: ‚Wer ist Abimelech, dass wir ihm dienen sollten?‘“
      Richter 9,38

      Gaal zog in den Kampf, wurde aber besiegt.
      Abimelech jagte ihn fort, und Zebul vertrieb ihn aus der Stadt, sodass er nicht mehr in Sichem leben konnte.

      Der Mann, der einst lautstark gegen einen König gesprochen hatte, war nun ein Mann ohne Heimat.

      Gaal’s Geschichte erinnert uns daran, wie leicht es ist, mutig zu sprechen, wenn man keinem Druck ausgesetzt ist.
      Es ist leicht, andere herauszufordern, Führungskräfte zu kritisieren oder zu behaupten, wir könnten es besser machen.

      Aber echte Stärke zeigt sich erst, wenn der Moment der Prüfung kommt.

      Worte sind einfach.
      Verantwortung ist schwieriger.

      Selbstvertrauen ohne Weisheit kann einen Menschen in Kämpfe führen, für die er nicht bereit ist.

      Manchmal ist die lauteste Stimme im Raum nicht die stärkste.

      Wahre Weisheit spricht mit Demut und versteht das Gewicht hinter jedem Wort. ❤️‍🔥


      by Jule with no comments yet
    • März 11thAnstatt jemanden zu wählen, den die Menschen erwarteten, berief er eine Frau

      Deborah lebte in einer Zeit, in der Führungspositionen fast immer von Männern besetzt waren. Im alten Israel kümmerten sich meistens Männer um Themen wie Autorität, Gerechtigkeit und Krieg. Sie waren die Leute, die in der Öffentlichkeit standen, Entscheidungen trafen und das Volk in schwierigen Zeiten anführten.

      Frauen wurden oft hauptsächlich für ihre Rolle im Haushalt geschätzt. Ihre Arbeit in der Familie war wichtig, aber ihre Stimmen wurden im öffentlichen Leben kaum gehört. Von den meisten Frauen wurde nicht erwartet, dass sie die Nation leiteten oder mit Autorität vor dem Volk sprachen.

      Doch Gott wirkt oft auf eine Weise, die uns überrascht.

      Als Israel Führung brauchte, erweckte Gott Debora als Richterin über die Nation. Anstatt jemanden zu wählen, den die Menschen erwarteten, berief er eine Frau, die ihn liebte und aufmerksam auf seine Stimme hörte.

      Die Bibel erzählt uns, dass Debora unter einer Palme saß und das Volk Israel zu ihr kam, um seine Streitigkeiten beizulegen. In Richter 4,5 heißt es: „Sie hielt Gericht unter der Palme Deboras zwischen Rama und Bethel im Gebirge Ephraim, und die Israeliten kamen zu ihr, um ihre Streitigkeiten entscheiden zu lassen.“

      Dieses kleine Detail sagt uns etwas Wichtiges über ihre Führungsqualitäten. Debora regierte nicht von einem Palast aus. Sie führte keine Armeen auf dem Schlachtfeld an. Sie führte von einem Ort aus, an den die Menschen kamen, um Weisheit, Wahrheit und Orientierung zu suchen. Ihre Stärke war nicht Gewalt. Ihre Stärke war ihre Treue zu Gott.

      Vor allem anderen bezeichnet die Schrift sie als Prophetin.

      In Richter 4,4 heißt es: „Zu dieser Zeit führte Debora, eine Prophetin, die Frau Lappidots, Israel.“

      Ein Prophet war jemand, der aufmerksam auf Gott hörte und seine Botschaft an das Volk weitergab. Deboras Führungsstil basierte nicht auf Ehrgeiz oder persönlichen Wünschen. Er kam aus Gehorsam. Sie hörte auf Gott und gab treu weiter, was er sagte.

      Zu dieser Zeit litt Israel unter der Herrschaft von König Jabin und dem Befehlshaber seiner Armee, Sisera. Viele Jahre lang lebte das Volk in Angst. Der Feind hatte Macht und Stärke, und Israel fühlte sich schwach.

      Aber Gott hatte sein Volk nicht vergessen.

      Die Botschaft der Befreiung kam durch Debora. Sie rief einen Mann namens Barak zu sich und teilte ihm den Befehl Gottes mit. In Richter 4,6 heißt es: „Der Herr, der Gott Israels, befiehlt dir: Geh, nimm zehntausend Mann aus Naftali und Sebulon mit dir und führe sie zum Berg Tabor.“

      Barak hörte die Botschaft, aber er zögerte. Er sagte Debora, dass er nur gehen würde, wenn sie mit ihm ginge. In Richter 4,8 sind seine Worte festgehalten: „Barak sagte zu ihr: ‚Wenn du mit mir gehst, werde ich gehen; wenn du aber nicht mit mir gehst, werde ich nicht gehen.‘“

      Debora willigte ein, mit ihm zu gehen, aber sie sprach auch ehrlich darüber, was passieren würde. Sie verbarg nicht die Wahrheit und veränderte auch nicht Gottes Botschaft, um es einfacher zu machen.

      In Richter 4,9 heißt es: „Ich werde mit dir gehen“, sagte Debora. „Aber wegen des Weges, den du einschlägst, wird dir die Ehre nicht zuteilwerden, denn der Herr wird Sisera in die Hände einer Frau geben.“

      Dieser Moment zeigt Deboras Charakter. Sie versuchte nicht, andere zu kontrollieren oder sich selbst zu verherrlichen. Sie blieb einfach dem treu, was Gott gesagt hatte.

      Als es schließlich zur Schlacht kam, war der Sieg nicht der menschlichen Stärke zu verdanken. Die Bibel zeigt deutlich, dass der Herr selbst für Israel gekämpft hat. In Richter 4,15 heißt es: „Als Barak vorrückte, schlug der Herr Sisera und alle seine Streitwagen und sein Heer mit dem Schwert.“

      Nach dem Sieg feierten Debora und Barak nicht sich selbst. Stattdessen lobten sie gemeinsam Gott. Ihr Loblied ist in Richter Kapitel 5 aufgezeichnet. In Richter 5,2 heißt es: „Wenn die Fürsten Israels die Führung übernehmen, wenn das Volk sich bereitwillig hingibt, lobt den Herrn.“

      Ihre Reaktion erinnert uns daran, dass Gott allein der wahre Befreier Israels war.

      Deboras Leben lehrt uns etwas sehr Wichtiges. Gott ist nicht durch menschliche Erwartungen begrenzt. Er kann jeden erheben, der bereit ist, ihm zu folgen. Wenn Menschen treu sind, kann Gott sie auf mächtige Weise gebrauchen.

      In einer Zeit, in der Israel mit schwacher Führung und moralischer Verwirrung zu kämpfen hatte, wählte Gott Debora, um die Nation zu leiten. Ihre Geschichte zeigt, dass geistliche Autorität aus dem Gehorsam gegenüber Gott kommt, nicht aus menschlichen Traditionen oder kulturellen Erwartungen.

      Doch selbst Deboras Führung hatte Grenzen.

      Die Bibel sagt, dass das Land nach diesem Sieg vierzig Jahre lang Frieden hatte. In Richter 5,31 heißt es: „Dann hatte das Land vierzig Jahre lang Frieden.“ Aber das Muster im Buch der Richter setzte sich fort. Das Volk kehrte oft in denselben Kreislauf zurück, in dem es Gott vergaß und erneut in Schwierigkeiten geriet.

      Debora konnte das Volk richten und Gottes Wort verkünden, aber sie konnte ihre Herzen nicht dauerhaft verändern.

      Ihre Geschichte weist uns auf jemanden hin, der größer ist.

      So wie Debora eine unerwartete Führerin in einer Kultur war, die die Stimme von Frauen normalerweise nicht respektierte, kam Jesus als unerwarteter Retter in eine Welt, die Demut und Opferbereitschaft nicht schätzte.

      Viele Leute erwarteten einen mächtigen Herrscher oder politischen Helden. Stattdessen kam Jesus still und leise in die Welt. Er wurde von einer jungen Frau geboren und wuchs in einer einfachen Stadt auf, die von vielen Leuten ignoriert wurde.

      In Jesaja 53,2 wird er so beschrieben: „Er wuchs vor ihm auf wie ein zartes Röslein und wie eine Wurzel aus trockenem Boden. Er hatte keine Schönheit und keine Pracht, die uns zu ihm hingezogen hätte.“

      Debora diente Israel eine Zeit lang treu. Aber Jesus kam als der wahre Richter und Erlöser, dessen Reich niemals enden wird.

      In Johannes 5,22 heißt es: „Der Vater richtet niemand, sondern hat das Gericht ganz dem Sohn übertragen.“

      Durch Deboras Geschichte lernen wir, dass Gottes Pläne oft anders sind als das, was die Menschen erwarten. Er wählt diejenigen aus, die bereit sind, ihm zu vertrauen.

      Und durch Jesus Christus erkennen wir die größte Wahrheit von allen. Gottes ultimative Rettung kam nicht durch Macht, wie die Welt sie definiert. Sie kam durch Gehorsam, Opferbereitschaft und Liebe.

      Philipper 2,8 erinnert uns daran: „Er fand sich in seiner Erscheinung als Mensch wieder und erniedrigte sich selbst, indem er gehorsam wurde bis zum Tod, ja bis zum Tod am Kreuz.“

      Gottes Wege mögen uns überraschen. Aber seine Pläne sind immer perfekt.


      by Jule with no comments yet
    • März 11thJael – wenn Mut sich findet

      Jael hatte ein ruhiges Leben.
      Sie war keine Kriegerin, keine Richterin, niemand, von dem man dachte, dass er Geschichte schreiben würde.
      Sie war einfach die Frau von Heber und lebte in einem Zelt weit weg vom Zentrum der Macht.

      Aber manchmal schreibt Gott seine größten Momente durch die ganz normalen Leute.

      Eines Tages rannte ein Mann zu ihrem Zelt, um Zuflucht zu suchen.
      Sisera, der gefürchtete Kommandant, der Israel jahrelang unterdrückt hatte, war erschöpft und verzweifelt.
      Er vertraute auf ihren Schutz.
      Er glaubte, dass er sicher war.

      Jael hieß ihn willkommen, gab ihm Milch und deckte ihn zu, damit er sich ausruhen konnte.

      In diesem ruhigen Moment stieg etwas Größeres als Angst in ihr auf.
      Sie sah die Chance, das Leiden vieler zu beenden.

      Und sie handelte.

      Jael wartete nicht auf Erlaubnis.
      Sie suchte keine Anerkennung.
      Sie entschied sich einfach für Mut, als der Moment gekommen war.

      Manchmal bedeutet Mut nicht, vor einer Menschenmenge zu stehen.
      Manchmal bedeutet es, das Richtige zu tun, wenn niemand es erwartet.
      Manchmal bedeutet es eine stille Entscheidung, die mehr Leben verändert, als wir ahnen.

      Die meisten von uns leben ganz normale Tage.
      Wir wachen auf, arbeiten, dienen und führen ein Leben, das klein und unbemerkt erscheint.

      Aber Gott verbirgt oft seine Absichten in ganz normalen Momenten.

      Jael erinnert uns daran, dass man nicht mächtig sein muss, um von Gott gebraucht zu werden.
      Man muss nur bereit sein, wenn der Moment kommt.

      Denn eine stille Tat des Mutes, die in Gehorsam vollbracht wird, kann Ketten sprengen, die Menschen seit Jahren gefangen halten.

      Gott wirkt nicht nur durch die Lauten und Sichtbaren.
      Er wirkt durch die mutigen Herzen, die Ja sagen, wenn es darauf ankommt. ❤️‍🔥


      by Jule with no comments yet
    • März 9thSamson letztes Gebet

      SAMSONS LETZTES GEBET
      Richter 16:29–30

      Der Tempel der Philister war voll mit Leuten. Fürsten, Herrscher und Tausende von Zuschauern füllten die Balkone, lachten und feierten. Sie dachten, ihr Gott hätte den Mann besiegt, der einst ihre Armeen in Angst versetzt hatte.

      In der Mitte des Tempels stand Samson, der einst mächtige Krieger Israels. Seine Augen waren ausgestochen worden, und seine Hände waren mit Ketten gefesselt. Die Feinde, die ihn einst fürchteten, verspotteten ihn jetzt. Für sie war er nichts weiter als ein gebrochener Mann, der zur Unterhaltung vorgeführt wurde.

      Aber was sie nicht verstanden, war, dass Gott mit ihm noch nicht fertig war.

      Als Simson zwischen die beiden massiven Säulen geführt wurde, die den Tempel stützten, flüsterte er leise ein Gebet zu Gott. Es war kein langes Gebet. Es war kein kompliziertes Gebet.

      Nur ein verzweifelter Schrei:

      „Herr Gott, denk an mich. Stärke mich noch ein einziges Mal.“

      In diesem Moment kehrte die Kraft Gottes in seinen Körper zurück.

      Simson streckte seine Arme aus und legte seine Hände auf die beiden Säulen. Seine Muskeln spannten sich an. Der Boden bebte unter seinen Füßen.

      Dann drückte er mit einem letzten Kraftakt.

      Die Säulen begannen zu knacken.

      Der Stein ächzte. Staub füllte die Luft. Der massive Tempel, der so stark schien, begann einzustürzen.

      Das Gelächter der Menge verwandelte sich in Schreie.

      Mit einem donnernden Krachen stürzte der gesamte Tempel ein.

      In einem letzten Akt des Glaubens und der Aufopferung besiegte Samson in seinem Tod mehr Feinde als während seines ganzen Lebens.

      Selbst als Samson gefallen war, benutzte Gott ihn noch für einen mächtigen Zweck.

      Denn bei Gott ist Scheitern niemals das letzte Kapitel.


      by Jule with no comments yet
    • März 6thShamgar und der Ochsenstachel

      Shamgar und der Ochsenstachel (Richter 3:31)

      Shamgar hat in der Bibel keine große Geschichte.

      Es gibt keine lange Familiengeschichte.
      Keine mächtige Rede.
      Keine Armee, die hinter ihm steht.

      Nur ein Vers.
      Ein Mann.
      Ein landwirtschaftliches Werkzeug.
      Und ein unglaublicher Sieg.

      In Richter 3:31 steht:
      „Nach Ehud kam Schamgar, der Sohn Anats, der sechshundert Philister mit einem Ochsenstachel erschlug. Auch er rettete Israel.“

      Das ist alles, was uns erzählt wird.

      Ein Ochsenstachel war keine Waffe. Es war ein einfacher Holzstock mit einem scharfen Ende. Bauern benutzten ihn, um Ochsen beim Pflügen ihrer Felder zu führen. Es war etwas Alltägliches. Etwas Einfaches. Etwas, das er bereits in der Hand hatte, während er seiner normalen Arbeit nachging.

      Shamgar wurde nicht als Soldat vorgestellt. Er arbeitete auf einem Feld.

      Hast du jemals das Gefühl gehabt, dass dein Leben ganz normal ist? Dass du einfach nur deine täglichen Aufgaben erledigst, während andere Großes vollbringen? Shamgars Geschichte erinnert uns daran, dass Gott mehr sieht als wir.

      Er war nicht für den Kampf ausgebildet. Er war treu auf seinem Feld. Doch als der Moment kam, nutzte Gott das, was er bereits hatte.

      Denk mal darüber nach.

      Gott hat nicht darauf gewartet, dass Shamgar ein Schwert findet.
      Gott hat ihm nicht gesagt, er solle nach besserer Ausrüstung suchen.
      Gott hat den Ochsenstachel genutzt.

      Manchmal denken wir, wir bräuchten mehr, bevor Gott uns nutzen kann. Mehr Fähigkeiten. Mehr Geld. Mehr Selbstvertrauen. Mehr Anerkennung.

      Aber Shamgar zeigt uns etwas Wichtiges. Gott ruft nicht immer die, die gut vorbereitet sind. Er macht das, was du schon hast, nutzbar.

      Vielleicht fühlst du dich ganz normal.
      Vielleicht fühlst du dich unbemerkt.
      Vielleicht glaubst du, dass andere begabter oder qualifizierter sind.

      Aber Gott sucht nach etwas Tieferem. Er sucht nach Bereitschaft. Er sucht nach Treue.

      Shamgar hatte keine Bühne. Er hatte ein Feld.
      Er hatte keinen Applaus. Er hatte Gehorsam.

      Und durch einen einzigen gehorsamen Mann brachte Gott Israel die Befreiung.

      Vielleicht ist dein Ochsenstachel dein Job.
      Vielleicht ist es deine Fähigkeit zuzuhören.
      Vielleicht ist es deine Erfahrung, sogar deine schmerzhafte Erfahrung.
      Vielleicht ist es eine Schwäche, die du lieber nicht hättest.

      In Gottes Händen ist das, was du bereits hast, genug.

      In der Bibel steht im Buch Exodus 4,2:
      „Da sprach der Herr zu ihm: Was hast du da in deiner Hand?“

      Gott stellte Moses diese Frage, bevor er seinen Stab benutzte, um Wunder zu vollbringen. Gott beginnt oft mit dem, was bereits vorhanden ist.

      Also lass mich dich fragen:

      Was hast du heute in deiner Hand?
      Was hat Gott bereits in dein Leben gelegt, das du für zu klein hältst?
      Wartest du auf etwas Neues, während Gott bereit ist, das zu nutzen, was du jetzt hast?

      Du brauchst keine neue Waffe. Du brauchst Gehorsam.
      Du brauchst keine größere Plattform. Du brauchst Glauben.
      Du brauchst keine öffentliche Anerkennung. Du brauchst Bereitschaft.

      Die Geschichte von Schamgar ist kurz, aber der Himmel hat seinen Namen aufgezeichnet.

      Ein Vers.
      Ein Leben.
      Eine treue Tat.

      Und das war wichtig.

      Dein Leben mag sich im Moment klein anfühlen. Deine Arbeit mag unsichtbar erscheinen. Aber Gott kann gewöhnliche Werkzeuge in Instrumente des Sieges verwandeln.

      Unterschätze nicht, was du in der Hand hast. Gott kann es genau dort einsetzen, wo du bist.


      by Jule with no comments yet
    • Feb. 28thEr war nicht schwach – er wurde verraten

      Sie stachen ihm die Augen aus. Sie fesselten seine Hände. Sie sperrten ihn in ein dunkles Gefängnis und zwangen ihn, wie ein Tier Getreide zu mahlen.

      Aber sie übersahen ein kleines Detail.

      In dieser Geschichte gibt es eine stille Zeile, die fast versteckt wirkt. Sie taucht genau in Samsons tiefstem Moment auf. Wenn man blinzelt, könnte man sie übersehen.

      Denk mal darüber nach, wo Samson war. Er war nicht nur schwach. Er wurde nicht nur verraten. „Da ergriffen ihn die Philister, stachen ihm die Augen aus und brachten ihn nach Gaza. Sie fesselten ihn mit bronzenen Ketten und ließen ihn im Gefängnis Getreide mahlen“ (Richter 16,21, NIV).

      Getreide mahlen. Wie ein Maultier.

      Können Sie sich die Schande vorstellen? Das war der Mann, der einst Seile wie Fäden zerbrach. Der Mann, der Stadttore auf seinen Schultern trug. Jetzt konnte er nicht einmal mehr das Licht des Tages sehen.

      Und das war nicht nur ein Gefängnis aus Steinmauern. Es war ein Gefängnis, das er sich durch seine eigenen Entscheidungen gebaut hatte. Er wusste, was er getan hatte. Er wusste, dass er mit der Versuchung gespielt hatte. Er wusste, dass er das Geheimnis seiner Kraft preisgegeben hatte. „Sie schnitt ihm die sieben Zöpfe seines Haares ab und begann so, ihn zu unterwerfen. Und seine Kraft verließ ihn“ (Richter 16,19, NIV).

      Er musste gedacht haben: Es ist vorbei. Gott hat mit mir abgeschlossen.

      Hast du dich jemals so gefühlt? Hast du jemals auf deine eigenen Fehler geschaut und gedacht: Ich hätte es besser wissen müssen. Ich habe es ruiniert. Gott kann mich jetzt nicht mehr gebrauchen.

      Simson saß in der Dunkelheit. Keine Vision. Keine Kraft. Keine Freiheit. Umgeben von Feinden, die ihn auslachten.

      Und dann kommt eine der hoffnungsvollsten Stellen in der Bibel.

      „Aber sein Haar begann wieder zu wachsen, nachdem es abrasiert worden war“ (Richter 16,22, NIV).

      Überspringen Sie diesen Vers nicht einfach.

      Während Simson in Ketten lag, wuchs etwas. Während er in Scham Getreide mahlte, stellte Gott still und leise wieder her, was verloren gegangen war. Die Philister waren zu stolz, um das zu bemerken. Sie dachten, die Geschichte sei zu Ende.

      Aber der Himmel war noch nicht fertig.

      Simson spürte das Wachstum wahrscheinlich zunächst nicht. Es war langsam. Es war still. Es war nicht dramatisch. Aber die Gnade wirkte, selbst in der Dunkelheit.

      Gott wartete nicht, bis Simson aus dem Gefängnis floh, um zu wirken. Er begegnete ihm genau dort. In der Blindheit. In der Reue. In den Konsequenzen.

      In seinen letzten Augenblicken bat Simson nicht darum, alles zurückzubekommen. Er verlangte nicht seine Augen zurück. Er bat nicht darum, befreit zu werden. Stattdessen betete er: „Allmächtiger Herr, denk an mich. Bitte, Gott, stärke mich noch ein einziges Mal“ (Richter 16,28, NIV).

      Er bat darum, dass man sich an ihn erinnern möge.

      Dieses Gebet kommt mir bekannt vor. Am Kreuz sagte ein sterbender Dieb zu Jesus: „Jesus, denk an mich, wenn du in dein Reich kommst“ (Lukas 23,42, NIV). Und Jesus antwortete ihm mit Gnade.

      Als Simson betete, antwortete der Herr. „Dann griff Simson nach den beiden mittleren Säulen, auf denen der Tempel stand. Er stützte sich mit seiner rechten Hand auf die eine und mit seiner linken Hand auf die andere“ (Richter 16,29, NIV). In dieser letzten Tat gab Gott einem gebrochenen Mann seine Kraft zurück.

      Vielleicht fühlst du dich gerade wie in einem Kerker. Vielleicht schaust du auf dein Leben und siehst Versagen, das du selbst verursacht hast. Du denkst immer wieder an deine Fehler. Du fühlst die Last der Scham.

      Aber hör gut zu.

      Dein Versagen ist nicht stärker als Gottes Bund. Deine Schwäche ist nicht größer als seine Gnade.

      Die Religion mag dir sagen, dass es vorbei ist, wenn du einmal gefallen bist. Dass Gott sich von dir abgewandt hat, wenn du deine Disziplin verloren oder die falsche Entscheidung getroffen hast.

      Aber das Evangelium sagt etwas anderes. Es sagt, dass Gott den Gebrochenen begegnet. Es sagt: „Meine Gnade genügt dir, denn meine Kraft wird in der Schwachheit vollkommen“ (2. Korinther 12,9, NIV).

      Wenn du schwach bist, ist er immer noch treu.

      Die Religion sieht ein Gefängnis und sieht ein Ende. Jesus sieht dasselbe Gefängnis und sieht ein Zeugnis, das gerade entsteht.

      Simson verlor seine Kraft. Er verlor sein Augenlicht. Er verlor seine Freiheit. Aber er verlor nicht Gott.

      Vielleicht hast du deinen Ruf verloren. Vielleicht hast du deine Richtung verloren. Vielleicht fühlst du dich blind gegenüber deiner Zukunft.

      Aber schau genauer hin.

      Die Haare wachsen wieder nach.

      Die Gnade wirkt still und leise. Die Kraft kehrt langsam zurück. Gott ist mit deiner Geschichte noch nicht fertig.

      Was wirst du also tun? Wirst du in Schuldgefühlen versinken und immer wieder darüber nachdenken, was du verloren hast? Oder wirst du beten: „Herr, denk an mich“, und darauf vertrauen, dass Er es tun wird?

      Die Ketten mögen noch eine Zeit lang da sein. Der Raum mag sich noch dunkel anfühlen. Aber wenn Gott am Werk ist, gibt es Hoffnung.

      Und Hoffnung wächst, selbst im Gefängnis.


      by Jule with no comments yet
    • ‹ Older Posts

      Good Old Fashioned Hand Written Code by Eric J. Schwarz

        ein Liebesbrief!von unserem geliebten Freund Jehova

      • Biblische Seelsorge
      • Gemeinsam die Bibel lesen
      • Hauskreis Offenbarung