• Heute lesen wir …

      Wir lesen als Gruppe jedes Jahr einmal chronologisch die Bibel und fangen mit 1. Mose an und hören mit der Offenbarung auf - mach doch mit 

      Wir sind

      warum ihr beim Lesen der älteren Kommentare (bis 2013) den Eindruck habt, dass wir Zeugen Jehovas sind, erkläre ich hier ausführlich. Nur ganz kurz: NEIN, wir sind keine ZJ, sondern einfach nur Christen – ohne irgendeine Konfession, Dachverband oder Organisation über uns – die für Gott und sein Wort brennen und sich gerne mit anderen darüber unterhalten und austauschen

      Hier findest du die Daten zu unseren Treffen

      Unser Ziel

      … ist es, Menschen die Gott noch nicht kennen, zu ihm zu führen und mit seinem Wort bekannt zu machen; andere mit unserer Begeisterung für Gott und sein Wort anzustecken; einander zu ermuntern, im Glauben zu bleiben und zu wachsen; und einander zu helfen, ein ganz persönliches Verhältnis zum Schöpfer zu entwickeln, zu bewahren und zu vertiefen.

      Die Bibel

      Wir betrachten die ganze Bibel als Gottes Wort und sie hat für uns oberste Autorität. Wir vertreten keine bestimmte Lehrmeinung, sondern beziehen auch gerne andere Meinungen und Auslegungen mit ein, denn jeder sollte sich selbst anhand der Bibel ein Bild machen

      Warum sagen wir „Jehova“?

      Bitte „entschuldigt“, aber Arnold Fruchtenbaum – ein Jude, der zu Christus gefunden hat, benutzt (ebenso wie die unrevidierte Elberfelder 1905) diesen Namen als Name Gottes und er hatte auch in einem Seminar mal erklärt, warum:

      Auch wenn wir aufgrund der Schreibart der Juden nicht genau wissen, wie der Name früher ausgesprochen wurde (die Juden selbst sprechen ihn überhaupt nicht aus), so wissen wir doch, dass die meisten Namen der Bibel, die ein „Je“ drin haben, von dem Namen Gottes abgeleitet sind, wie zum.B. Jesus, Jesaja, Jeremia – um nur einige zu nennen

      Viele sprechen den Namen heute gar nicht mehr aus, das HERR hat den Gottes Namen in der Bibel ersetzt. Die meisten Übersetzer, die den Namen drin gelassen haben, übersetzen ihn mit Jahwe. Der Name Jehova wird sehr ungern benutzt, da er an die Zeugen Jehovas erinnert…

      Wichtig ist, dass der Name überhaupt benutzt wird, wir werden es unter anderem auch bei den 10 Plagen noch sehen. Es steht dir also frei, Jahwe oder Jehova zu sagen.

      Wir benutzen wie Arnold Fruchtenbaum den Namen Jehova – aus den selben Gründen

      Guckst du auch hier:

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    • März 14thDer Tag, an dem das Meer eine Armee verschluckte

      DER TAG, AN DEM DAS MEER EINE ARMEE VERSCHLUCKTE

      1. Mose 14,26–28 (NIV)

      Die Nacht war voller Angst und Staunen gewesen. Das Volk Israel war auf trockenem Boden mitten durch das Meer gewandert, während sich zu beiden Seiten riesige Wasserwände auftürmten. Was einst unmöglich schien, lag nun unter ihren Füßen. Schritt für Schritt gelangten Familien, Kinder und Ältere sicher auf die andere Seite. Hinter ihnen hallte das Donnern der Streitwagen durch den offenen Weg. Die Armee des Pharaos war ihnen gefolgt, überzeugt davon, dass sie das Volk, das sie seit Generationen versklavt hatten, gefangen nehmen würden.

      Die Soldaten des Pharaos fuhren mit ihren Streitwagen ins Herz des Meeres, ihre Räder schnitten durch den trockenen Meeresboden. Die mächtigste Armee Ägyptens drängte selbstbewusst vorwärts. Doch plötzlich breitete sich Verwirrung unter ihnen aus. Der Boden unter ihren Rädern begann, sich gegen sie zu wehren. Die Streitwagen wurden langsamer. Die Räder blockierten. Die Pferde gerieten in Panik. Zu spät erkannten die Soldaten, dass der Gott Israels gegen sie kämpfte.

      Auf der anderen Seite des Meeres stand Moses mit seinem Stab, den er zum Wasser erhob, genau wie der Herr es ihm befohlen hatte. Dann kam der Moment. Als das erste Licht des Morgens über dem Horizont erschien, streckte Moses erneut seine Hand über das Meer aus.

      Sofort begannen die Wasserwände zusammenzubrechen.

      Die tosenden Wellen rauschten mit unaufhaltsamer Kraft zurück. Das Meer stürzte sich auf die Streitwagen, die Pferde und die ganze Armee, die Israel ins Wasser gejagt hatte. Die mächtigen Krieger Ägyptens, die einst mit Furcht regiert hatten, waren plötzlich machtlos vor der Kraft Gottes. Die Wellen verschluckten sie und bedeckten den Meeresboden, der noch kurz zuvor trockenes Land gewesen war.

      Keiner von ihnen überlebte.

      Was für Gottes Volk ein Weg der Rettung gewesen war, wurde für ihre Feinde zu einem Ort des Gerichts. Das Meer schloss sich wieder, ruhig und weit, als wäre nichts geschehen – doch die Botschaft war klar: Wenn Gott für sein Volk kämpft, kann keine Macht auf Erden ihm widerstehen.

      An diesem Tag stand Israel sicher am Ufer und sah die große Macht des Herrn. Ihre Angst verwandelte sich in Glauben. Ihre Schreie verwandelten sich in Anbetung. Und der Gott, der das Meer geöffnet hatte, schloss es auch wieder und bewies damit, dass seine Erlösung vollständig und seine Macht unübertroffen ist.


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    • März 12thDas Evangelium in Kleidung eingewebt

      Die Gewänder des Hohepriesters waren das Evangelium, das in Kleidung eingewoben war.

      In „Die Bibel in einem Jahr“ lesen wir heute in Exodus 28 über diese heiligen Gewänder.

      Zwei Merkmale fallen besonders auf. Erstens waren die Namen der zwölf Stämme Israels auf den Gewändern des Hohepriesters angebracht. Auf seinen Schultern lagen zwei Edelsteine, in die jeweils sechs Stammesnamen eingraviert waren, und das Brustschild trug zwölf Steine mit den Namen aller zwölf Stämme.

      Überleg mal, was das bedeutet. Immer wenn der Hohepriester vor Gott trat, erschien er nicht nur als Einzelperson, sondern er repräsentierte das ganze Volk. Er trug ihre Namen vor dem Herrn. Als ihr Hohepriester trug er ganz Israel auf seinen Schultern und über seinem Herzen.

      Auf diese Weise wies der Hohepriester auf unseren großen Hohenpriester, Jesus Christus, hin. Der Sohn Gottes legte nicht nur vorübergehend heilige Gewänder an, sondern nahm für immer unsere menschliche Natur, unser Fleisch und Blut, an.

      Wenn er als unser Hohepriester und Opfer vor dem Vater erscheint, steht er nicht als Einzelperson da, sondern als Vertreter der Menschheit, der unsere Namen und unsere Identität in die Gegenwart des Vaters trägt.

      Wenn der Vater Jesus sieht, sieht er uns.

      Das zweite Merkmal ist dieses: Auf der goldenen Platte, die auf der Stirn des Priesters angebracht war, stand „Heilig für Jahwe”. Er trug den heiligsten Namen Gottes auf seiner Stirn.

      Diese Bildsprache findet ihre Erfüllung im letzten Kapitel der Bibel: „Sie werden sein Angesicht sehen, und sein Name wird auf ihrer Stirn sein” (Offb 22,4).

      In der Auferstehung und im neuen Jerusalem, dem wahren und endgültigen Allerheiligsten, wird der Status, der einst dem Hohepriester vorbehalten war, von allen Menschen Gottes geteilt. Sein Name wird auf unserer Stirn stehen. Wir werden direkten Zugang zur Gegenwart Gottes haben.

      Exodus 28 verkündet also das Evangelium. Es kündigt die Menschwerdung an. Es weist auf Jesus als unseren großen Hohepriester hin, der sein Opferwerk für uns vollbringt.


      Mach mit bei „Die Bibel in einem Jahr” unter https://www.1517.org/oneyear


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    • März 12thFeuer in der Bibel bedeutet oft Gottes Gegenwart

      Feuer wird in der Bibel oft mit Macht, Gericht und Ehrfurcht in Verbindung gebracht. Wenn Menschen Feuer sehen, denken sie meistens an Zerstörung. Feuer frisst alles auf. Feuer verschlingt alles. Feuer verwandelt alles, was es berührt, in Asche. Aber wenn Gott in der Bibel seine Gegenwart zeigt, passiert was ganz Besonderes. Das Feuer Gottes zerstört sein Volk nicht. Stattdessen bringt seine Gegenwart Leben, Führung und Veränderung.

      Einer der ersten Momente, in denen dies deutlich wird, ist die Begegnung zwischen Mose und Gott in der Wüste. Während Mose seine Schafe hütet, bemerkt er etwas Ungewöhnliches. Ein Busch brennt, wird aber nicht verzehrt. Die Flammen sind echt, aber der Busch bleibt am Leben. Als Mose näher kommt, spricht Gott zu ihm aus dem Feuer heraus und beruft ihn, Israel aus Ägypten zu führen (2. Mose 3,2–4). Der brennende Busch wird zu einem eindrucksvollen Bild für Gottes Gegenwart. Sein Feuer ist heilig und mächtig, doch es zerstört nicht das Gefäß, in dem er wohnen will.

      Später, als Gott Israel aus der Sklaverei in Ägypten befreit, zeigt sich seine Gegenwart erneut als Feuer. Während das Volk durch die Wüste zieht, geht der Herr laut der Heiligen Schrift als Wolkensäule bei Tag und als Feuersäule bei Nacht vor ihnen her (2. Mose 13,21). Dieses Feuer schadet ihnen nicht. Stattdessen führt es sie. Es erhellt ihren Weg in der Dunkelheit und erinnert sie daran, dass Gott selbst ihre Reise leitet. Was beängstigend hätte sein können, wird zu einem Zeichen des Trostes und des Schutzes. Das Feuer Gottes wird zu ihrem Licht in der Nacht.

      Jahrhunderte später taucht dasselbe Thema erneut in einem Moment auf, der die frühe Kirche für immer verändern sollte.

      Nachdem Jesus gestorben und wieder auferstanden war, versprach er seinen Jüngern, dass der Heilige Geist über sie kommen würde. Als der Pfingsttag kam, waren die Gläubigen versammelt, als plötzlich die Gegenwart Gottes den Raum erfüllte. Die Schrift sagt, dass etwas wie Feuerzungen erschien und sich auf jeden von ihnen niederließ (Apostelgeschichte 2,3). Wieder einmal verzehrte das Feuer Gottes sein Volk nicht. Stattdessen erfüllte es sie mit Leben, Kraft und Kühnheit, um die gute Nachricht von Jesus weiterzugeben.

      Dieser Moment zeigte was Tiefgründiges über das vollendete Werk Christi.

      Vor dem Kreuz zeigte sich Gottes Gegenwart oft außerhalb der Menschen. Sie war auf einem Berg, in einem Tempel oder in einem sichtbaren Zeichen wie dem brennenden Dornbusch oder der Feuersäule. Aber durch den Tod und die Auferstehung Jesu passierte was Neues. Die Barriere zwischen Gott und den Menschen wurde weggenommen. Weil Jesus unsere Sünden auf sich genommen hat und wieder auferstanden ist, kann der Geist Gottes jetzt in den Gläubigen selbst wohnen.

      Das Feuer Gottes ruht nicht mehr nur auf Bergen oder in fernen Zeichen. Durch das vollendete Werk Jesu Christi lebt Gottes Gegenwart jetzt in seinem Volk.

      Diese Wahrheit bringt unglaubliche Gewissheit. Derselbe Gott, der aus dem brennenden Busch sprach, der Israel durch die Wüste führte und der die frühe Kirche mit Feuer erfüllte, lebt jetzt in denen, die an Christus glauben. Und genau wie der Busch, der brannte, ohne zu verbrennen, zerstört Gottes Gegenwart seine Kinder nicht. Sein Geist bringt Leben, Licht und Verwandlung.

      Das Muster in der gesamten Heiligen Schrift offenbart eine wunderschöne Wahrheit. Gottes Feuer soll sein Volk nicht verzehren. Es soll seine Gegenwart unter ihnen offenbaren.

      Und aufgrund des vollbrachten Werkes Jesu ist diese Gegenwart nicht mehr fern. Das Feuer, das einst in der Wüste erschien, lebt nun in den Herzen der Gläubigen und bringt Leben, wo immer es brennt.


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    • März 11thWenn Gott das Unmögliche in ein Wunder verwandelt

      WENN GOTT DAS UNMÖGLICHE IN EIN WUNDER VERWANDELT. DIE GESCHICHTE VON MOSES UND DEM AUSZUG AUS ÄGYPTEN

      Hast du schon mal einen Moment erlebt, der dir total unmöglich vorkam? Vielleicht ein Problem, das einfach zu groß war, um es zu lösen. Oder eine Situation, die sich anfühlte wie eine verschlossene Tür, aus der es keinen Ausweg gab. Hast du dich schon mal gefragt, ob Gott dir wirklich einen Weg bahnen könnte?

      Genau in dieser Situation befand sich einst Moses. Moses lebte ein ruhiges Leben in der Wüste, als Gott ihn plötzlich zu etwas viel Größerem berief. Gott gab ihm eine Mission, die fast unglaublich klang. Er sollte das Volk Israel aus der Sklaverei in Ägypten befreien, einem Ort, an dem es seit vielen Jahren litt.

      Stell dir vor, wie sich Mose gefühlt haben muss. Die Aufgabe war riesig. Der Feind war mächtig. Der Pharao war der Herrscher Ägyptens, und niemand konnte einfach in seinen Palast gehen und die Freiheit für Tausende von Sklaven fordern. Mose hatte Angst und war unsicher. Er stellte sogar Gott in Frage. Er fragte sich, ob er der richtige Mensch für eine solche Mission war.

      Die Bibel erzählt uns, wie Mose reagierte. Er stellte Gott eine sehr ehrliche Frage.

      „Aber Mose sagte zu Gott: Wer bin ich, dass ich zum Pharao gehen und die Israeliten aus Ägypten herausführen soll?“ 2. Mose 3,11

      Hast du Gott jemals dieselbe Frage gestellt? Wer bin ich? Warum hast du mich ausgewählt? Mose fühlte sich klein im Vergleich zu der Aufgabe, die vor ihm lag. Aber Gott antwortete nicht, indem er Moses Fähigkeiten erklärte. Stattdessen gab Gott ihm etwas viel Größeres.

      „Und Gott sagte: ‚Ich werde mit dir sein.‘“ 2. Mose 3,12

      Diese einfachen Worte änderten alles. Mose würde nicht allein gehen. Gott selbst würde mit ihm sein.

      Mit diesem Versprechen kehrte Mose nach Ägypten zurück und stand vor dem Pharao, einem der mächtigsten Herrscher der damaligen Welt. Er überbrachte Gottes Botschaft und forderte, dass die Israeliten freigelassen würden. Aber der Pharao lehnte ab. Immer wieder sagte er Nein.

      Doch Gott zeigte seine Macht auf eine Weise, die die Welt nicht ignorieren konnte. Die Bibel beschreibt, wie der Herr Zeichen und Wunder über Ägypten sandte, um seine Autorität zu offenbaren und zu zeigen, dass er für sein Volk kämpfte.

      „Der Herr sprach zu Mose: ‚Ich werde meine Hand ausstrecken und die Ägypter mit allen Wundern schlagen, die ich unter ihnen vollbringen werde.‘“ 2. Mose 3,20

      Was unmöglich schien, begann sich langsam zu ändern. Der Gott, der versprochen hatte, mit Mose zu sein, bewies, dass nichts außerhalb seiner Macht lag.

      Dann kam einer der unvergesslichsten Momente in der Bibel. Nachdem sie Ägypten endlich verlassen hatten, fanden sich die Israeliten zwischen dem Roten Meer und der ägyptischen Armee, die sie verfolgte, gefangen. Vor ihnen war Wasser und hinter ihnen lauerte Gefahr. Es schien keinen Ausweg zu geben.

      Hast du dich jemals so von Problemen umgeben gefühlt? Ein Moment, in dem jeder Weg versperrt zu sein scheint?

      Aber Gott hatte einen Plan. Durch Mose tat der Herr etwas, was niemand erwartet hatte.

      „Da streckte Mose seine Hand über das Meer aus, und den ganzen Abend trieb der Herr das Meer mit einem starken Ostwind zurück und verwandelte es in trockenes Land. Das Wasser teilte sich.“ 2. Mose 14,21, NIV

      Was unmöglich schien, wurde zu einem Wunder. Das Meer öffnete sich, das Volk ging auf trockenem Boden hindurch, und Gott brachte sie sicher auf die andere Seite. Der Ort, der wie das Ende ihrer Reise aussah, wurde zum Weg in ihre Freiheit.

      Die Lehre aus dieser Geschichte ist für unser heutiges Leben sehr wichtig. Gott kann uns aus der Knechtschaft in die Freiheit führen. Er kann eine Situation, die hoffnungslos aussieht, in ein Zeugnis seiner Macht verwandeln.

      „Der Herr wird für euch kämpfen; ihr müsst nur still sein.“ 2. Mose 14,14, NIV

      Nimm dir also einen Moment Zeit und stell dir eine ehrliche Frage. Wenn dir das Leben unmöglich erscheint, vertraust du dann darauf, dass Gott dennoch einen Weg finden kann? Wenn Angst und Zweifel aufkommen, denkst du dann daran, dass Gott größer ist als jedes Hindernis?

      Die Geschichte von Mose erinnert uns daran, dass Gott seine größten Wunder oft in Momenten vollbringt, die wie das Ende aussehen. Was uns als Blockade erscheint, ist vielleicht nur der Anfang dessen, was Gott vorhat.

      Wenn Gott das Meer für sein Volk teilen konnte, kann er auch Türen in deinem Leben öffnen. Wenn er Sklaverei in Freiheit verwandeln konnte, kann er auch deine Situation verändern.

      Manchmal beginnt das Wunder mit einem einfachen Schritt des Glaubens.

      Und mit der Erinnerung an eine kraftvolle Verheißung. Gott ist mit dir.


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    • März 9thAls Mose das goldene Kalb sah

      ALS MOSES DAS GOLDENE KALB SAH
      📖 Exodus 32

      Moses war vierzig Tage und vierzig Nächte auf dem Berg Sinai gewesen, um von Gott die Gesetzestafeln zu bekommen. Die Leute hatten das Feuer auf dem Berg gesehen. Sie wussten, dass Gott zu ihm sprach.

      Aber während Moses noch dort oben war, wurden die Israeliten ungeduldig. Sie gingen zu Aaron und verlangten einen Gott, den sie sehen konnten. Aaron sammelte ihren Goldschmuck ein und formte daraus ein Kalb. Das Volk begann, es anzubeten. Sie brachten Opfer dar und begannen, um es herum zu feiern.

      Als Moses mit den Steintafeln in den Händen vom Berg herunterkam, hörte er Lärm aus dem Lager. Als er näher kam, sah er das goldene Kalb und das tanzende Volk.

      Die Bibel sagt, dass sein Zorn entbrannte. In diesem Moment warf er die Tafeln hin, und sie zerbrachen am Fuße des Berges. Der Bund, den Gott ihnen gerade gegeben hatte, war bereits gebrochen.

      Dann nahm Mose das goldene Kalb, verbrannte es im Feuer, zermahlte es zu Pulver, streute es auf das Wasser und ließ die Israeliten es trinken. Er konfrontierte Aaron damit, dass er das Volk zur Sünde verführt hatte.

      An diesem Tag gab es schwerwiegende Konsequenzen. Viele Menschen starben, und eine Plage traf das Lager. Sünde hat immer Konsequenzen.

      Aber die Geschichte endet nicht mit Zorn.

      Moses ging zurück auf den Berg und betete für das Volk. Er bat Gott, ihnen zu vergeben. Er trat für ein Volk ein, das versagt hatte.

      In dieser Geschichte geht es nicht nur um ein goldenes Kalb.
      Es geht um Ungeduld.
      Es geht um Führung.
      Es geht darum, wie schnell Menschen sich abwenden können.
      Und es geht um Fürbitte.

      Bevor wir über die Israeliten urteilen, sollten wir uns fragen:

      Gibt es Dinge in unserem Leben, die Gottes Platz eingenommen haben?

      Wenn diese Botschaft dich anspricht, teile sie, damit auch andere darüber nachdenken können.


      by Jule with no comments yet
    • März 4thMose verlor das verheißene Land in einem Moment

      🚨 MOSES VERLOR DAS VERSPROCHENE LAND IN EINEM EINZIGEN MOMENT.

      Und die meisten Leute wissen nicht, warum.

      📖 Exodus 17:6 | Numeri 20:8–12

      Das erste Mal sagte Gott:
      „Schlag auf den Felsen.“

      Moses tat, was Gott gesagt hatte. Wasser kam raus.

      Das zweite Mal sagte Gott:
      „Sprich zu dem Felsen.“

      Aber Moses war wütend. Frustriert. Er hatte die Beschwerden satt.

      Anstatt zu sprechen …
      schlug er darauf.

      Zweimal.

      Das Wasser kam trotzdem heraus.
      Das Wunder passierte trotzdem.
      Die Leute tranken trotzdem.

      Aber Gott sagte: „Du wirst das Gelobte Land nicht betreten.“

      Lass dich davon herausfordern:

      Ergebnisse bedeuten nicht immer Gehorsam.
      Erfolg heißt nicht immer, dass man im Einklang ist.
      Gott ist wichtig, WIE wir gehorchen, nicht nur WAS passiert.

      Eine emotionale Reaktion kostete Mose einen Schicksalsmoment.

      Wie oft machen wir das:.

      Reagieren, anstatt zuzuhören?.

      Handeln aus Frustration?.

      Wiederholen die Anweisung von gestern, wenn Gott was Neues sagt?

      Verzögerter Gehorsam. Emotionaler Gehorsam. Selektiver Gehorsam.
      All das ist wichtig.

      Sprich, wenn Er sagt, dass du sprechen sollst.
      Bewege dich, wenn Er sagt, dass du dich bewegen sollst.
      Gehorche vollständig.

      Lass nicht zu, dass ein Moment der Frustration dich das kostet, was Gott dir versprochen hat.

      💬 Was fällt dir an dieser Geschichte am meisten auf?


      by Jule with no comments yet
    • Feb. 28thEl Rachum – Der Gott der Barmherzigkeit

      Hey, du hast bestimmt schon mal von El Roi gehört, dem Gott, der sieht. Hagar hat ihn so in der Wüste genannt.

      Du hast auch schon von Jehova Jireh gehört, dem Herrn, der versorgt. Abraham hat ihn so auf dem Berg genannt.

      Aber in Exodus, Kapitel 34, Vers 5 bis 7, ist was passiert, das noch tiefer geht als beides. Gott hat nicht zugelassen, dass ein Prophet ihn benennt. Er hat nicht zugelassen, dass ein Patriarch ihn beschreibt. Er hat es nicht zugelassen, dass ein verzweifelter Mann in einer Krise ihn definiert hat.

      Er hat sich selbst genannt. Die Bibel sagt, dass der Herr vor Mose vorbeiging und verkündete:

      „Der Herr, der Herr Gott, barmherzig und gnädig, langmütig und reich an Gnade und Treue, der Gnade bewahrt für Tausende, der Ungerechtigkeit, Übertretung und Sünde vergibt.“

      Wenn Gott seinen eigenen Namen verkündet, solltest du aufmerksam sein. Er begann nicht mit Macht. Er begann nicht mit Gericht. Er begann nicht mit Zorn.

      Er sagte „barmherzig“. Im Hebräischen lautet dieses Wort „Rachum“. El Rachum. Der Gott der tiefen Barmherzigkeit.

      „Rachum“ kommt von der hebräischen Wurzel „Rachem“, die mit dem Wort für „Gebärmutter“ verbunden ist. Eine Gebärmutter trägt. Eine Gebärmutter schützt. Eine Gebärmutter inkubiert. Eine Gebärmutter schirmt das Verletzliche ab.

      Wenn Gott sich also El Rachum nennt, zeigt er, dass seine Barmherzigkeit Mitgefühl auf der Ebene des Mutterleibs ist. Schützende Barmherzigkeit. Nährende Barmherzigkeit. Intime Barmherzigkeit. Tief persönliche Barmherzigkeit.

      Das bedeutet, dass er deinen Schmerz nicht nur sieht. Er fühlt ihn. Und beachte, wann er diesen Namen offenbart hat.

      Exodus 34 kommt direkt nach dem goldenen Kalb. Israel hatte gerade den Bund gebrochen. Sie verdienten ein Urteil. Und in diesem Moment stellte sich Gott als barmherzig vor.

      Barmherzigkeit war seine Vorstellung. Ja, er sprach auch von Gerechtigkeit. Aber Barmherzigkeit kam zuerst. Das steht im Gegensatz zu dem Bild, das viele Menschen von Gott haben. Wir wurden dazu gebracht, ihn als streng, distanziert und leicht reizbar zu sehen. Aber wenn er für sich selbst spricht, sagt er: Ich bin Rachum.

      Langsam im Zorn. Reich an Liebe. Vergebend Ungerechtigkeit, Rebellion und Sünde.

      Und El Rachum vergibt nicht nur. Barmherzigkeit bringt Hilfe. Als Israel unter Unterdrückung litt, brachte Barmherzigkeit Befreier hervor.
      Als David versagte, bewahrte Barmherzigkeit ihn.
      Als Hagar ohne Wasser in der Wüste saß, fastete sie nicht. Sie sprach keine langen Gebete. Sie stellte keine Bedingungen.

      Aber El Rachum hatte bereits einen Brunnen in der Wüste angelegt.

      Der Gott, der sieht, ist der Gott, der vorbereitet. Er sah sie, bevor sie die Lösung sah.

      Das ist Barmherzigkeit. Lass mich das jetzt auf den Punkt bringen.

      In meinem eigenen Leben habe ich aufgehört zu zählen, wie oft El Rachum für mich da war. Ich bin nicht der perfekteste Mensch. Wenn mich jemand fragt: „Clinton, wie hast du Erfolg gehabt?“, habe ich manchmal nicht mal eine Antwort. Weil ich weiß, wie dumm ich hätte sein können. Ich weiß, wie viele falsche Abzweigungen ich hätte nehmen können. Ich rühme mich nichts, was in meinem Leben passiert ist.

      Wenn irgendetwas funktioniert, dann nur wegen der Gnade. Ich habe gesehen, wie Er mir Hilfe gezeigt hat, als ich sie nicht verdient hatte. Ich habe gesehen, wie Er Türen geöffnet hat, als ich es verdient hätte, ausgesperrt zu werden. Ich habe gesehen, wie Er mich gestützt hat, als ich unter der Last meiner eigenen Fehler zusammengebrochen wäre.

      Das ist El Rachum. Manchmal sagen wir, dass wir um Gnade geschrien haben. Aber noch bevor du die Worte formst, sieht Er deine Not. Er weiß, wann du überfordert bist. Er weiß, wann du müde bist. Er weiß, wann du kurz davor bist, zusammenzubrechen.

      Wenn diese Erkenntnis in deinen Geist eindringt, dann ist es an der Zeit, aufzuhören, dich als Opfer des Lebens zu fühlen.

      Er hat sich selbst bekannt gemacht. Er war konkret. Er hat nicht gesagt: Nenn mich, wie du willst. In diesem Moment hat Er gesagt: Das bin ich.

      El Rachum. Der Gott der Gnade und Barmherzigkeit.

      Was ist Gnade? Es ist Gott, der dir gibt, was du nicht verdienst.

      Du hast deine Finanzen schlecht verwaltet. Du hast leichtsinnige Entscheidungen getroffen. Du bist in Schwierigkeiten geraten.
      Du hast die Konsequenzen verdient. Und doch hast du aus Reue heraus geschrien, und Er hat dich aus der Grube gezogen.

      Psalm 103 zeigt dir diese Eigenschaft. Psalm 145,8 zeigt dir diese Eigenschaft. Er krönt dich mit Güte und zärtlicher Barmherzigkeit. Er ist gnädig und voller Mitgefühl.

      Warum hältst du dich also zurück? Warum lässt du zu, dass der Feind dir einflüstert, dass du aus dieser Situation nicht herauskommen kannst?

      Erinnere ihn daran, dass du El Rachum kennst. Den Gott, der dich stützt, wenn du es verdienst, zusammenzubrechen. Den Gott, der Hilfe schickt, wenn du es verdienst, zu schweigen.

      Den Gott, der Brunnen in der Wüste vorbereitet, noch bevor du dort ankommst. Lies Exodus 34, Vers 5 bis 7. Lass es für dich real werden. Lass es in deinem Geist wirken.

      Es gibt nichts, was das Leben dir entgegenwerfen kann, das El Rachum nicht bewältigen könnte. Rufe zu ihm. Nicht als Fremder. Sondern als jemand, der seinen Namen kennt.

      El Rachum. Der Gott der Barmherzigkeit. Der Gott des Mitgefühls. Der Gott, der nicht zusehen wird, wie du scheiterst.

      Amen!


      by Jule with no comments yet
    • Feb. 25thMose musste sein Gesicht verhüllen

      Als ich zum ersten Mal in Exodus 34,29–35 über das strahlende Gesicht von Moses las, nachdem er auf dem Berg mit Gott gesprochen hatte, war ich vor allem von der Bedeutung der Gegenwart und Heiligkeit Gottes beeindruckt.

      Mir fiel auf, wie die Menschen Angst hatten, sich ihm zu nähern.
      Wegen dieser Angst musste Moses einen Schleier
      über sein Gesicht legen, wenn er mit ihnen sprach.
      Das war der Teil, der mir zuvor im Gedächtnis geblieben war.
      Es zeigte mir, wie ernst und überwältigend Gottes Heiligkeit war.

      Aber als ich den Abschnitt heute noch mal langsamer las,
      fiel mir ein anderes Detail auf.

      Damals gab es eine klare Grenze.
      Nicht jeder konnte sich Gott nähern.
      Tatsächlich durfte nur Moses den Berg besteigen
      und direkt mit dem Herrn sprechen.
      Die Leute mussten auf Abstand bleiben.

      Zu Beginn des Buches Exodus war es sogar verboten,
      den Berg zu berühren (Exodus 19).
      Gottes Herrlichkeit war nichts,
      was gewöhnliche Menschen einfach so erleben konnten.

      Seine Heiligkeit war echt und unbegreiflich.

      Als Mose herunterkam und sein Gesicht strahlte,
      war das ein Beweis dafür, dass er in Gottes Gegenwart gewesen war.
      Doch selbst diese reflektierte Herrlichkeit war zu viel für das Volk.
      Sie hatten Angst. Also legte Mose einen Schleier über sein Gesicht.

      Es gab immer noch eine Art Trennung.
      Gott sprach durch einen Vermittler zum Volk.
      Der Zugang war auf jeden Fall eingeschränkt.

      Wenn ich das jetzt lese, wird mir klar, dass das nicht
      daran lag, dass Gott sich nicht um sein Volk kümmerte.
      Es lag an der Ernsthaftigkeit seiner
      Heiligkeit und der Realität der menschlichen Sünde.

      Die Barriere zeigte sowohl, wer Gott ist, als auch, wer wir sind.

      Später dachte der Apostel Paulus in 2. Korinther 3 über dieses Ereignis nach.

      Er erklärte, dass der Schleier etwas Tieferes symbolisierte.
      Dann zeigte er auf Christus als denjenigen, der diesen Schleier weggenommen hat.
      Durch Jesus ist der Zugang zu Gott nicht mehr so eingeschränkt.

      Durch Christus müssen wir nicht mehr aus Angst weit weg stehen.
      Wir sind eingeladen, näher zu kommen. In Hebräer 4,16 steht,
      dass wir uns mit Zuversicht dem Thron der Gnade nähern können.
      Diese Zuversicht kommt nicht daher, dass wir es wert sind,
      sondern weil Christus den Weg bereitet hat.

      Als ich diesen Abschnitt nochmal las,
      wurde mir der Unterschied klarer.

      Zu Moses‘ Zeiten gab es eine Barriere.
      Es gab Distanz, es gab Angst
      wegen der Größe von Gottes Herrlichkeit.

      Aber jetzt können wir dank Jesus frei zu Gott kommen,
      so wie wir sind, ohne Angst, abgelehnt zu werden.

      Das heißt nicht, dass Gottes Heiligkeit weniger ernst geworden ist.
      Es bedeutet, dass Christus sich um das gekümmert hat, was uns einst von ihm getrennt hat.

      Wenn ich mir Exodus 34 noch einmal anschaue, sehe ich jetzt sowohl
      die Schönheit als auch die Begrenztheit dieses Moments.
      Moses spiegelte Gottes Herrlichkeit wider, aber nur für eine begrenzte Zeit.

      Das Volk konnte Gottes Worte empfangen,
      aber seine sichtbare Herrlichkeit nicht vollständig ertragen.
      Es gab immer noch einen Schleier.

      Ich bin dankbar, dass in Christus die Einladung anders ist.
      Wir stehen nicht zitternd am Fuße eines Berges.
      Wir werden sogar zu einer persönlichen Beziehung eingeladen.

      Diese Erkenntnis lässt mich
      tiefer schätzen, was Jesus getan hat.


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    • Feb. 25thWarum wollte Gott Mose umbringen?

      Eine der verrücktesten Geschichten in der Bibel kommt gleich am Anfang des Buches Exodus vor. Auf dem Weg nach Ägypten „begegnete der Herr Mose und wollte ihn töten“ (Ex 4,24–26).

      Diese Szene ist genauso überraschend wie seltsam. Mose hat gerade erst seine von Gott gegebene Mission angefangen, da will der Herr ihn schon umbringen! Warum?

      Der Grund wird klar. Moses hatte es versäumt, seinen Sohn zu beschneiden, und damit die Verpflichtung aus dem Bund vernachlässigt, die jeder israelitische Vater hat (Gen 17,10–14).

      Diese kurze Geschichte hat ein paar Unklarheiten. Die hebräischen Pronomen „er“, „ihm“ und „sein“ lassen uns raten, auf wen sie sich beziehen – auf Moses oder seinen Sohn.

      Trotzdem ist die Grundhandlung klar. Zippora, die Frau von Moses, schreitet zur Tat. Sie beschneidet ihren Sohn und berührt Moses‘ Füße mit der blutigen Vorhaut und sagt: „Du bist für mich ein Blutbräutigam.“

      Moses wird verschont. Er wird durch Blut gerettet. Obwohl er bereits verheiratet ist, wird er zu einem hatan damim (חֲתַן־דָּמִים), einem „Blutbräutigam“.

      Ein weiteres Detail ist von großer Bedeutung und verbindet diese Erzählung mit dem Passahfest. Das hebräische Verb, das für Zipporas „Berühren“ Moses‘ mit dem Blut verwendet wird, ist naga (נגע). Dasselbe Verb taucht später in den Anweisungen zum Passahfest auf, wo Israel aufgefordert wird, den Türpfosten und die Türpfosten mit dem Blut des Lammes zu „berühren“ (Ex 12,22).

      In beiden Szenen markiert Blut die Grenze zwischen Tod und Leben.

      Diese nächtliche Rettung ist ein Vorzeichen für die Befreiung Israels vom Todesengel in Ägypten durch das Blut des Passahlamms (2. Mose 12,13). Und sie findet ihre Erfüllung in Christus. Er wird nach dem Gesetz beschnitten (Lukas 2,21), wird zum wahren Passahlamm (Johannes 1,29; 1. Korinther 5,7) und ist der Bräutigam, der seine Braut durch sein eigenes Blut rettet (Eph 5,25–27; Offb 19,7).

      Hinter dem Schutzschild seines Blutes sind wir sicher.


      Heute lesen wir in „Die Bibel in einem Jahr“ Exodus 4. Mach mit unter https://www.1517.org/oneyear


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    • Feb. 25thDie Identität Christi verstehen – damals und heute

      ✨ „ICH BIN DER ICH BIN“

      Die Identität Christi verstehen – damals und heute
      📖 „Und Gott sprach zu Mose: Ich bin der Ich bin.“ – 2. Mose 3,14

      📖 EINLEITUNG

      Als Jesus „Ich bin“ sagte, machte er nicht nur poetische Aussagen – er erklärte sich selbst zur GÖTTLICHKEIT.
      In den Evangelien wurden diese „Ich bin“-Aussagen unter dem Gesetz zu Israel gesprochen und offenbarten Jesus als Jehova Messias.

      In der dispensationalistischen Wahrheit müssen wir:
      Erkennen, wem Christus sich damals offenbart hat
      Verstehen, wie er sich heute durch das Evangelium des Paulus offenbart
      📖 „Das Wort der Wahrheit richtig auslegen.“ – 2. Timotheus 2,15

      🔤 DIE SIEBEN „ICH BIN“-ERKLÄRUNGEN – RICHTIG GETEILT

      1️⃣ ICH BIN – DIE EWIGE ESSENZ
      📖 2. Mose 3,14
      Erklärung:
      „ICH BIN“ erklärt Gottes Selbstexistenz, unveränderliche Natur und absolute Autorität.

      Unterpunkte:
      Selbst existent (2. Mose 3,14)
      Souverän (Jesaja 44,6)
      Gestern, heute und in Ewigkeit derselbe (Hebräer 13,8)
      Über allem Geschaffenen erhaben (Kolosser 1,16)
      ➡️ Jesus wird nicht – er IST.

      2️⃣ ICH BIN – DER WAHRE WEG
      📖 Johannes 14,6
      Erklärung:
      Für Israel war Jesus der einzige Weg zum Vater – nicht durch das Gesetz, sondern durch ihn selbst.

      Unterpunkte:
      Wahrer Zugang zu Gott (Johannes 14,6)
      Vertrauenswürdiger Mittler (1. Timotheus 2,5)
      Lehrte vor dem Kreuz (Matthäus 15,24)
      Übergang zur Gnade der Wahrheit (Röm 5,1)
      ➡️ Der Weg für Israel wird zur Versöhnung für den Leib.

      3️⃣ ICH BIN – DIE VERTRAUENSWÜRDIGE WAHRHEIT
      📖 Johannes 14,6
      Erklärung:
      Christus ist die fleischgewordene Wahrheit, aber die Wahrheit muss nach und nach offenbart werden.

      Unterpunkte:
      Verkörperte Wahrheit (Joh 1,14)
      Israel bezeugt (Johannes 18,37)
      Auf Paulus übertragen (Galater 1,11–12)
      Von der Kirche geschätzt (Kolosser 1,25)
      ➡️ Die ganze Schrift ist wahr – aber nicht die ganze Schrift ist für uns.

      4️⃣ ICH BIN – DAS BROT, DAS ERNÄHRT
      📖 Johannes 6,35
      Erklärung:
      Die Rede vom Brot des Lebens ging auf den geistlichen Hunger Israels ein und wies auf das Kreuz hin.

      Unterpunkte:
      Für Israel bereitgestellt (Johannes 6,32)
      Vom Vater versprochen (Johannes 6,40)
      In Manna dargestellt (2. Mose 16,15)
      Jetzt als Leben aus Gnade verkündet (Kolosser 3,4)
      ➡️ Heute ist Christus nicht Brot für das Reich – sondern Leben für den Leib.

      5️⃣ ICH BIN – DER GUTE HIRTE
      📖 Johannes 10:14
      Erklärung:
      Die Sprache des Hirten gehört zum prophetischen Programm Israels.

      Unterpunkte:
      Hirte Israels (Psalm 23:1)
      Sein Leben opfern (Joh 10,11)
      Die Schafe von den Fremden trennen (Joh 10,5)
      Israel vorübergehend beiseite lassen (Röm 11,11)
      ➡️ Christus führt jetzt den Leib als Haupt – nicht als Hirte.

      6️⃣ ICH BIN – DAS LICHT DER WELT
      📖 Joh 8,12
      Erklärung:
      Christus war das Licht Israels – aber heute strahlt die Kirche durch ihn.

      Unterpunkte:
      Licht für Israel (Jes. 9,2)
      Lebensspendende Gegenwart (Joh. 1,4)
      Erhoben in der Auferstehung (2. Kor. 4,6)
      Lebendig durch die Gläubigen (Eph. 5,8)
      ➡️ Wir folgen nicht dem Licht – wir reflektieren ihn.

      7️⃣ ICH BIN – DER EWIGE HERR
      📖 Offenbarung 22,13
      Erklärung:
      Alpha und Omega sprechen von prophetischer Vollendung, nicht vom Schicksal der Kirche.

      Unterpunkte:
      Alpha der Schöpfung (Offb 1,8)
      Omega der Prophezeiung (Offb 22,13)
      Von Israel erwartet (Offb 22,20)
      Bereits für die Kirche eingesetzt (Eph. 2:6)
      ➡️ Israel wartet auf sein Kommen –
      Die Kirche wartet darauf, zu gehen.

      🧾 FAZIT

      Jesus ist ewig ICH BIN, aber seine Dienste unterscheiden sich je nach Zeitalter.
      Wenn man nicht richtig unterscheidet, führt das zu Verwirrung; richtiges Unterscheiden führt zu Zuversicht.
      📖 „Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit.“ – Kolosser 1,27

      📣 AUFRUF ZUM HANDELN

      🙏 Glaubt an das Evangelium der Gnade.
      📖 Studiert die Briefe des Paulus.
      ✂️ Teilt das Wort richtig.
      🕊️ Ruht in dem vollbrachten Werk Christi.
      👑 Wandelt würdig eurer Berufung.

      ✨ ABSCHLIESSENDE GEDANKEN

      1️⃣ 🔥 Jesus ist ewig Gott
      2️⃣ 📖 Die Schrift muss ausgelegt werden
      3️⃣ ✝️ Das Kreuz verändert alles
      4️⃣ 🧬 Identität ersetzt Nachahmung
      5️⃣ 🕊️ Gnade verdeutlicht Christus
      6️⃣ 👑 Der Leib hat eine himmlische Berufung
      7️⃣ ✨ „Ich bin“ rettet auch heute noch


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